Ausgabe 
8.6.1937
 
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Neede lagen und die Ankunft und Abreise des Duce mit weithallenden Salutschüssen begleiteten.

Etwa 100 Kilometer östlich von Tripolis erheben sich die Ruinen von Leptis Magna, deren Besuch jedem Libyenfahrer dringend zu empfehlen ist. Die Ausgrabungen wurden 1920 begonnen und haben besonders in den letzten Jahren unter Mar­schall B a l b o s Herrschaft große Fortschritte ge­macht. Sie setzen schon heute durch ihre riesigen Ausmaße in Erstaunen. Leptis kam im Jahre 25 v. Ehr. zur römischen Provinz Afrika, und ein Teil der freigelegten Reste stammt aus augusteischer Zeit. 146 n. Ehr. wurde hier Septimius Severus geboren, der 193 Imperator wurde und seine Va­terstadt, die damals 60 bis 80 000 Einwohner zählte, mit Prachtbauten schmückte. Seine hohe Blüte ver­dankte Leptis seinem vorzüglich ausgebauten Hafen, seinem transsaharianischen Handel und seinem be­rühmten Olioenbau. Aber schon unter der Herr­schaft der Vandalen und der Byzantiner setzte der Niedergang ein, der Hafen versandete, die Mauern zerfielen, und die 643 eindringenden Araber fan­den nur noch ein vom Wüstensande halb verschüt­tetes Dorf vor. Das Wenige, das über den Sand hervorragte, wurde von reisenden Ausländern ge­plündert: Marmorfragmente aus Leptis Magna finden sich in Windsor, Paris, Malta, Konstanti­nopel. Der Rest hat sich unter dem trocknen Sande ausgezeichnet erhalten, und die vorgefundenen Trümmer lassen sich weitgehend wieder zusammen­setzen. Das Kaiserforum und die Basilika des Septi­mius Severus erinnern an das römische Trajans- forum, aber sie übertreffen es noch: um nur einen Begriff von der Größe zu geben, feien einige Maße genannt: eine Seitenmauer des Forums ist 180 Meter lang und über 15 Meter hoch, die Basilika bedeckt eine Fläche von 38 mal 92 Meter, das Forum eine solche von 132 mal 87 Meter mit 34 Säulen an jeder Seite, eine von Bogengängen flankierte Hauptstraße zählt sogar 250 Säulen aus Cipollins an jeder Seite. Leider ist hier nicht der Ort, um auf die künstlerische Ausschmückung dieser Bauten einzugehen, die von großem Interesse ist. Bei seinem Besuch in Leptis hielt der Duce sich längere Zeit in den Ruinen der Basilika auf, las die Reste der fast 100 Meter langen Inschrift des Mitkelschiffes, die den Bau unter Septimius Seve­rus und feinem Sohn Caracalla bezeugt, und gab feine Anweisungen füc die Wiederherstellung. Lei­der wurde der Besuch von Leptis Magna durch den Gibli", den heißen Wüstenwind sehr behindert, der den Sand pfeifend zwischen den Mauer- und Säulenresten hindurchjagte, als ob er bestrebt sei, sich dem menschlichen Eingriff in sein Bereich zu widersetzen und die Zeugen der großen Vergangen­heit wieder zu verschütten.

Man kann die melancholische Wanderung zwischen den Resten von Leptis stundenlang fortsetzen: man kann Märkte und Straßen, Theater und Thermen, Tempel und Wohnhäuser besuchen, auf das Nyrn- phaeum hinaufsteigen, von wo man einen weiten Blick über das Ruinenfeld, über Land und Meer, genießt, man kann die Reste der Wasserlei­tung, der riesigen Zisternen und des antiken Stau­dammes am Flußbett bewundern. Und man wird sich dabei einen neuen Begriff von der Bedeutung der Alten Welt bilden.

Nicht ganz so weitläufig, aber vielleicht noch stim­mungsvoller sind die Ruinen von S a b r a t h a, die ebenfalls an der Küste, etwa 70 Kilometer westlich von Tripolis gelegen sind. Sabratha überflügelte Leptis in spätr'ömischer und byzan'inischer Zeit, be­wahrt interessante Reste christlicher Basiliken der Justinianischen Epoche, und wurde erst durch die Araber zerstört. Eine eigentümliche Berühmtheit erlangte Sabratha ums Jahr 157 n. Ehr. durch den Prozeß des satirischen Schriftstellers A p u l e- j u s, der nach der Heirat mit der Mutter feines Freundes der schwarzen Mache und Verführungs­künste angeklagt und freigesprochen wurde.

Ihren besonderen Charakter erhalten die weitläu­figen Ausgrabungen von Sabratha durch die sehr geschickte Wiederherstellung des römi­sch e n-T h e a t e r s, das mit Hilfe des vorhande­nen antiken Materials wiedererrichtet worden ist, ohne jedoch feinen Ruinencharakter einzubüßen. Hier fand am Tage des Besuches durch den Duce eine Oedipus"-Aufführung statt, durch die die Ruinen schön belebt wurden. Den großartigen Rahmen des Schauspiels bildete die umgebende Natur: der drei­stöckige, säulengeschmückte Szenenaufbau der Antike war durch offene Bögen unterbrochen, durch die ^sich der Durchblick auf das Ruinenfeld und das da­hinterliegende Meere weitete. Es war ein herrlicher klarer Abend, und die untergehende Sonne färbte Ruinen und Meer mit ihrem üppigen Goldglanz.

9er Mm frefidWe ben Aeubau des Hauses der Deuischeu Kunst.

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In den letzten Tagen nahm Adolf Hitler eine Besichtigung des Neubaues des Hauses der Deutschen Kunst in München vor. Von rechts nach links: Reichs- minister Dr. G o e b b e l s , der Präsident der Akademie der bildenden Künste Professor Ziegler, Frau Tr o o st, die Gattin des berühmten Architekten, und der Führer. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Als die violette Dämmerung herniedersank, erschie-I nen am oberen Rande des Theaterkraters Fackel-1 träger in flammend roten Mänteln. Schauspieler und Tänzerinnen in ihren antiken Gewändern be­reiteten dem Duce eine Huldigung, der beim Ver­lassen des Theaters von fackeltragenden Eingebo­renen begleitet wurde. Unvergeßlich war der Blick von der Höhe des Theaters auf die weite Land­schaft, durch deren Dämmern sich der Fackelzug wie eine leuchtende Schlange hinzog. Bald war auch die lebhafte Zuschauermenge zerstoben. Aber wir gingen noch durch das Schweigen des Ruinenfeldes bis hinab ans stille, warme Meer, das im ersten Mond­licht leise atmete, unbekümmert um die Reste des gewaltigen griechisch-römisch-byzantischen Schiff­bruchs an seiner Küste.

Das erste Arbeitsdienst-Ehrenmal in Deutschland.

Bergedorf, 7.Juni. (DNB.) Im Rahmen der zweiten niederdeutschen Tagung wurde das e r ft e Arbeitsdien st-Ehrenmal in Deutschland in Bergedorf eingeweiht. Gauleiter und Reichsstatt­halter Kaufmann erklärte, daß das Ehrenmal von der Aufbauarbeit im Reiche Adolf Hitlers zeu­gen solle. In Vertretung des Reichsarbeitsführers banfte Generalarbeitsführer Dr. Decker dafür, daß Bergedorf als erste Gemeinde in Deutschland die Leistungen des Reichsarbeitsdienstes durch ein Denkmal ehre. Das Denkmal ist als Brunnen aus­geführt, den die Figur eines Arbeitsmannes krönt. Der Arbeitsmann blickt, auf feinen Spaten gestützt, nach der Siedlung Essenhof, die ein Werk des Ar­beitsdienstes ist.

Verordnung über die Beförderung von Vieh.

Berlin, 7. Juni. (DNB.) Im Reichsgesetzblatt erscheint demnächst eine Verordnung des Reichs­ministers für Ernährung und Landwirtschaft sowie des Reichsverkehrsministers über die Beförde­rung von Vieh. Hiernach ist die Beförderung von Rindvieh (einschließlich der Kälber), Schwei­nen und Schafen mit der Eisenbahn ober einem Kraftfahrzeug nur zulässig, wenn die von dem ^Be­auftragten des Reichsnährstandes oder der Haupt

Vereinigung der Deutschen Viehwirtschaft erlassenen Anordnungen über den Versand von Vieh inne­gehalten sind. Die Hauptoereinigung der Deutschen Viehwirtschaft ist ermächtigt worden, anzuordnen, wie dieser Nachweis zu erbringen ist. Die Anord­nung der Hauptvereinigung muß im Deutschen Reichsanzeiger und im Verkündungsblatt des Reichsnährstandes veröffentlicht werden. Von den Vorschriften der Verordnung ist die Beförde­rung von Schweinen unter 35 Kilogramm und mit Kraftfahrzeugen im Gebiet der Kreis­bauernschaft, in dem der Verladeort liegt, ausge­nommen. Den Zeitpunkt des Inkrafttretens der Verordnung bestimmen der Reichsminifter für Er­nährung und Landwirtschaft und der Reichsver­kehrsminister.

Aus aller Wett.

Drei englische Militärflugzeuge abgeskürzk.

lieber dem englischen Flugplatz von Odiham stie­ßen zwei Militärflugzeuge zusammen und stürz­ten ab. Beiden Piloten gelang es, sich durch Fall­schirmabsprung zu retten. Zwei Insassen kamen ums Leben. Auf dem Flugplatz von Martlesham ereignete sich ein weiterer Absturz, der ebenfalls die britische Luftwaffe betrifft. Die Maschine war zu einem Probeflug mit zwei Offizieren der Luft­streitkräfte aufgestiegen. Bei dem Absturz kamen die beiden Militärs ums Leben.

Einweihung der Goldenen Torbrücke von San Franzisko.

Die Goldene Torbrücke in San Franzisko, die größte Hängebrücke der Welt, die von einem Ende bis zum anderen 1281 Meter mißt, wurde jetzt für den Fußgängerverkehr freigegeben. An­schließend wird der erste Kraftwagen über die Brücke fahren. Die Einweihung, die Oberbürger­meister Rossi vornimmt, bietet Anlaß zu aus­gedehnten Feierlichkeiten.

Ein geisteskranker Knabenmörder.

Eine furchtbare Bluttat hatte sich am 22. Oktober vorigen Jahres in Hüffelsheim bei Bad Kreuznach ereignet. Der 35jährige Jakob Ries hatte den acht­jährigen Günther Thomas auf bestialische Weise erschlagen. Der Mörder, ein mehrfach vorbe­strafter und geistig minderwertiger Mensch, hatte sich jetzt vor Gericht zu verantworten. Der Sachver­ständige stellte fest, daß es sich um einen G e i st e s-

franten handelt. Seine Mutter ist geisteskrank in einer Anstalt, der Vater, der mit 49 Jahren starb, war ebenfalls in einer Irrenanstalt. Es fei anzunehmen, daß der Angeklagte ähnliche Taten wiederholen würde, weshalb die dauernde Un­terbringung in einer Anstalt erforderlich fei. Das Gericht verkündete als Urteil, daß Ries auf Le­benszeit in einer Heilanstalt untergebracht wird.

O-Zug tötet sieben Streckenarbeiter in Kärnten.

Auf der Eisenbahnftrecke zwischen Villach und Spittal in Kärnten, in der Nähe des Bahnhofes Gummern, fuhr ein D-Zug in eine Arbei- terkolonne, die Ausbefferungsarbeiten an den Gleisen vornahm. Dadurch wurden sieben Mann getötet, ein Mann schwer verletzt. Der ver­antwortliche Aufsichtsbedienstete, der von der Zug­lage rechtzeitig verständigt wax, befindet sich unter ben Toten. Die Ursache des bedauerlichen Unfalles liegt darin, daß die Vorschrift nicht befolgt wurde, nach welcher auf doppelgleisigen Strecken bei An­näherung eines Zuges beide Gleise von den Ar­beitern zu verlassen sind.

Zwei Stunden von einem Wildschwein belagert.

Im Walde bei Salmünster hatte ein Salmünste- rer Schulleiter ein nicht gerade harmloses Erlebnis. Bei einem Spaziergang stieß er auf zwei muntere Frischlinge, mit denen er sich befassen wollte. Als die Tiere zu schreien begannen, raste das Mutter­tier, eine Bache, mit sechs weiteren Frischlingen herbei und begann den Spaziergänger hartnäckig zu attackieren. Der Mann konnte sich eben noch auf einen Holzstoß retten, den das gereizte Tier nun umzuwerfen versuchte. Der Bedrohte mußte über zwei Stunden auf dem Holzstoß ausharren, bis sich die Angreiferin endlich entfernte.

Chilenisches Verkehrsflugzeug ins TNeer gestürzt.

In den südchilenischen Gewässern auf der Flug­strecke von Puertomont nach Magalanes ist ein Sikorfki-Amphibien-Flugzeug mit fünf Passagieren und vier Mann Besatzung feit zwei Tagen über­fällig. Das Flugzeug wird nach vergeblichem Suchen als verloren betrachtet. Es fei mit Bestimmt­heit anzunehmen, daß das Flugzeug ins Meer gestürzt ist. Dies ist innerhalb einer Woche der zweite Unglücksfall auf derselben Flugstrecke. Ein Zweisitzer mußte auf der Nachsuche nach dem ver­schollenen Flugzeug am Strand notlanden. Die Ma- schiene wurde' hierbei vollständig zertrümmert. Der Pilot und der Funker sind jedoch ohne Verletzungen davongekommen.

Wetterbericht

des Reithswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Mit dem Eindringen feuchter Meeresluft, die vornehmlich in der Hohe mit Abkühlung verbunden war, kam es am Montag auch in unserem Ge­biet zu verbreiteter Gewittertätigkeit. Sie lieferte aber nur stellenweise die von der Landwirtschaft so dringend benötigten ausgiebigen Regenfälle. Nach dem Durchzug der Störungsfront kommt es wieder zu zeitweiliger Aufheiterung, doch verbleiben wir im Bereich einer feuchten Luftströmung, so daß leichte Unbeständigkeit mit Neigung zu einzelnen, teilweise gewittrigen Schauern erhalten bleibt.

Aussichten für Mittwoch: Wolkig bis aufheiternd, Neigung zu einzelnen, teilweise gewitt­rigen Schauern, warm und schwül, Winde um Süd.

Aussichten für Donnerstag: Bei Luft­zufuhr aus Süd bis West, im ganzen freundlich, noch nicht störungsfrei.

Lufttemperaturen am 7. Juni: mittags 30 Grad Celsius, abends 21,8 Grad: am 8. Juni: morgens 19,3 Grad. Maximum 30,6 Grad, Minimum heute nacht 13,9 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 7. Juni: abends 24,5 Grad; am 8. Juni: morgens 21,7 Grad. Niederschläge 0,4 mm. Sonnenscheindauer 10,3 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Dr. Hans Thyriot. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Friedrich Wilhelm Lange (erkrankt)^, i. V.: Dr. Hans Thyriot; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein (beurlaubt). Vertreter: H. L. Neuner. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. V. 37: 9326. Druck und Verlag: Brühl'fche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

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Im Namen der Hinterbliebenen:

Katharine Klos

Rödgen, den 8. Juni 1937

02887

Ruf 2464

Seltersweg 44

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