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ft cm ihre Hand im Spiele haben. Den stärksten Ein­fluß übt aber doch der Fakir von I p i aus, auf den die Truppen bei der Fortsetzung ihrer Aktion Jagd gemacht hatten, der geächtet' wurde, der aber doch entkam. Die Eingeborenen, wenn sie auch ihre Waffen ablieferten, gaben ihren Führer nicht preis, den man in einer Höhle eines Seiten­tales, wie die britischen Kundschafter feststellten, versteckt hatte, und den man trotz der Aechtung mit »llem Nötigen unterstützte. Die Höhle konnte nicht

entdeckt werden. Wohl aber ist der Fakir inzwischen zu neuem Ansehen gelangt. Denn wenn man wie­derum 8000 Mann für Waziristan aufgeboten hat, dann scheinen die Kämpfe im Khaisoratal nur ein Vorspiel für andere schwerwiegendere Ereignisse ge­wesen zu sein, wird doch davon gesprochen, daß diesmal wesentlich mehr Stämme Waziristans auf­sässig sein sollen, als das im Herbst und Winter der Fall war.

Gchach-Gcke.

Bearbeitet von K. Helling.

Eine Mattkombination.

8

8

6

L

8

3

2

2

Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Eliskases Hölzl. Eine Schwäche in der Figuren­stellung des Schwarzen ermöglicht dem Weißen eine elegante Gewinnführung.

Mit welchem Zuge gewinnt der Weiße am schnellsten?

Ein Scheinopfer.

8

Jgf *

o b

Die abgebildete Stellung entstand in einer Partie Dr. Rödl Ormond beim Kampfe Deutschland gegen die Schweiz zu München. Weiß ist am Zuge und kann sich durch eine Kombination rasch ein entschei­dendes Materialübergewicht verschaffen.

Was zieht Weiß am stärksten?

Lösung der SchachaufgabeLwiges Schach".

Weiß: Khl, Db7, Te8, Ld5, Be2, g3, H4 (7). Schwarz: Kh7, Df6, Lf5, Lg7, Ba6, g6, h5 (7).

1. Lf5e4+, Te8Xe4. 2. Df6-fl + , Khl-h2. 3. Dflf2+, Kh2H3. 4. Df2fl+, und Schwarz gibt ewiges Schach; 1. ... Ld5Xe4. 2. Df6fl+, Khl-h2. 3. DflXe2+, Le4-g2. (Nach KH3 käme

Dg4+ mit Wiederholung der Schachgebote auf e2 und ei.) 4. De2Xe8, und der Ausgleich ist her­gestellt.

Lösung der Schachaufgabelleberraschendes Opfer".

Weiß: Kc2, De2, Tal, Tgl, Lc4, Lg5, Ba3, b2, c3, d3, k3, h2 (12). Schwarz: Kc8, Dh4, Td8, TH8, LH5, Sc5, Bbö, b7, c7, e5, f7, g7, h7 (13).

1. Dh4Xc4 (Nach LXd8 würde Schwarz jetzt mit Db3+ nebst Th8Xd8 bei fortdauerndem starkem Angriff zwei Figuren für einen Turm gewinnen.), d3Xc4. 2. Lh5g6+. In der Partie beging jetzt Weiß den Fehler Kc2cl, worauf Sc5b3 matt folgte. Nach dem einzig spielbaren Zug 2. De2e4 könnte Schwarz sich am einfachsten mit 3. f7f6 den Gewinn eines weiteren Bauern (auf e4 oder H2) und der Partie sichern. Es könnte zum Beispiel 3. ... De4Xg6. 4. H7Xg6, Lg5d2. 5. TH8XH2 die Folge sein.

Nie Narrenkappe.

Poesie.

König Friedrich Wilhelm III. ging eines Taaes im Schloßpark spazieren. Er kam an einem Pavillon vorbei und entdeckte an die Wand geschrieben fol­gende Worte:

Unter diesen Bäumen

möcht' mein Leben ich verträumen!" Auguste v. P.

Lächelnd zog der König seinen Bleistift aus der Tasche und schrieb darunter:

Unsinn, Auguste.

Heiraten mußte!"

Friedrich Wilhelm.

Thoma-Anekdote.

Der Dichter Ludwig Thoma saß eines Abends an seinem Münchener Stammtisch, zu dem u. a. auch sein Verleger Albert Langen gehörte. Langen erzählte, daß er in seiner Jugend ein großer Schütze gewesen und sogar einmal Schützenkönig geworden sei. Thoma als Försterssohn, selber sein ganzes Leben lang ein leidenschaftlicher Jäger und hervorragender Schütze, machte ein ungläubiges Ge­sicht und sagte:Du? Du kannst ja gar nicht mit einer Flinte umgehen!" Nun hing zufällig an der Wand der Wirtsftube eine alte Büchse. Langen blickte zu der Büchse hin, sprang auf und rief:Du Depp, soll ich dir mal was vorschießen?" Thoma schaute den aufgeregten Mann seelenruhig an und erwiderte gelassen:Von mir aus gern! Dreihundert Mark, wenn du so viel bei dir hast!"

Das Nächstliegende.

Es war ein herrlicher Tag, und die junge Leh­rerin sprach zu ihrer Klasse von den Schönheiten der Jahreszeit.Heute morgen", sagte sie,als ich an der Bahnstation stand und auf meinen Zug wartete, schien die Sonne so warm, und ich fühlte etwas sanft meine Wange streicheln. Was glaubt ihr wohl, ist das gewesen?" Ein ganz kleiner, aber verständnisvoller Junge meldete sich:Der Sta­tionsvorsteher, Fräulein?"

Verbleib der Wäsche und die Person des Diebes konnten aber noch nicht festgestellt werden.

Kreis Alsfeld.

. Homberg (O h m), 5. April. Ein 14tägiger Kochlehrgang des Reichsmü t t e rdien- st e s, der bei zahlreicher Beteiligung hier stattfand, wurde am Samstagabend mit einer schönen Veran­staltung in der Stadthalle abgeschlossen. Die Kreis­fachberaterin des Reichsmütterdienstes für den Be­zirk Alsfeld, Fräulein L u l e y , und die Kreis­

frauenschaftsleiterin Frau Fischer (Alsfeld) hielten dabei Ansprachen, in denen die Bedeutung der Kur- susarbeit und die Aufgaben der Frau im Dienste unserer Volksgesamtheit klar und eindrucksvoll her­vorgehoben wurden. Beim Gesang schöner Volks­lieder und mancherlei geselligen Darbietungen ver­blieb man einige Stunden in schöner Kameradschaft, bis die Ortsfrauenleiterin Frau Ihm mit Dankes- worten an Fräulein L u l e y und mit dem Gruß an den Führer den Abend schloß.

Wirtschaft.

Rhein-Mainifche Börse.

TNiilagsbürse welker befestigt.

Frankfurt a. M., 7. April. An der Börse lagen kleine Aufträge der Kundschaft sowohl am Aktien-, wie am Rentenmarkt vor, so daß die gestern einsetzende Befestigung Fortschritte machen konnte. Die Geschäftstätigkeit ist etwas größer geworden, wenn auch das absolute Ausmaß der Umsätze noch weit hinter denen vor ein paar Wochen zurückbleibt. Vereinzelte Glattstellungen der Kulisse wurden durch Publikumsaufträge zumeist ausgeglichen. Dividen­denerwartungen und sonstige günstige Nachrichten gaben etwas Anregung.

Am Aktienmarkt lagen die ersten Kurse vor­wiegend 0,25 bis 0,75 v. H. höher. Am Montan­markt traten Harpener mit 160,50 (159,25) mehr hervor. Von chemischen Papieren gewannen Metall­gesellschaft und Rütgerswerke bis 0,75 v. H., Far­ben mit 167 (166,90) voll behauptet. Von Elektro­aktien waren AEG. mit 41,40 bis 41,50 (41) leb­hafter, Größere Nachfrage erhielt sich für Auto­werte, Daimler 129,50 bis 130,25 (129), im Frei­verkehr Adlerwerke Kleyer 144,50 (133,25). Ma­schinenaktien zogen ebenfalls 0,50 bis 1 v. H. an, stärker erhöht waren Rheinmetall-Borfig mit 151,25 (149,25). Etwas schwächer notierten Reichsbank mit 195,65 (196,50). Gement Heidelberg (164), Bemberg (112) und Westdeutsche Kaufhof (58,40) lagen be­hauptet.

Auch im Verlaufe blieb die Tendenz verhältnis­mäßig fest und das Geschäft konnte sich weiter etwas beleben, wenn auch nicht auf allen Gebieten. Beachtet blieben am Aktienmarkt Motoren-, Maschinen- und Montanaktien bei weiteren Er­höhungen von 0,25 bis 0,50 v. H., Moenus Maschi­nen lebhaft mit 110,50 bis 111 nach 109,75. Verein. Stahl 116,25 nach 115,75, JG.-Farben 167,25 nach 166,90, Westdeutsche Kaufhof 58,65 nach 58,40, Daimler 130,50 nach 130,25, Muag 143,25 nach 142,50. Von später notierten Werten gewannen Zellstoff Waldhof 1,50 auf 158, Scheideanstalt 1,75 o. H. auf 259. Am Einheitsmarkt blieb die Haltung fest. Motoren Darmstadt kamen nach Geldstreichung mit 117 (zuletzt 110,50), ebenso Hartmann & Braun mit 115 (109,75) wieder zur Notiz. Von Bank­aktien Commerzbank 113 (112,75), Eisenbahn-Bank, Taxe 5 (4,50) v. H.

Don Renten blieben Wisderaufbauzuschläge mit 79,40 bis 79,50 nach 79,25 gesucht, Kommunal-Um- schuldung schwankten zwischen 92,40 bis 92,45. Reichsmark-Umtauschobligationen lagen etwa 0,13 bis 0,25 v. H. fester. Gold- und Liqurdationspfand- briefe, sowie Kommunal-Obligationen kamen unver­ändert zur Notiz, höher Nass. Landesbank KO. 97,25 (97). Stadtanleihen waren allgemein gefragt und 0,25 bis 0,50 v. H. fester, niedriger aber'4,50 Darm­stadt o. 26 mit 96,25 (97).

Abendbörse freundlich.

Die Abendbörse behauptete den festen Grundton des Mittags und brachte bei kleinen Umsätzen teil­weise noch kleine Befestigungen. Etwas mehr erhöht waren Moenus Maschinen auf 112 (111). 0,25 bis

0,50 v. H. höher gegen den Berliner Schluß lagen u. a.: Schuckert 165,25, Muag 143,50, Gesfürel 147,75, Holzmann 147,50, Dt. Eisenhandel 155, Bemberg 112,50, JG.-Farben 167,50, Buderus 125,25, Hoesch 118,50, während Harpener mit 160, Verein. Stahl mit 116,25, Rheinstahl mit 158,25, Mannesmann mit 118,90, Rhein. Braunkohlen mit 233, Licht und Kraft mit 148,25 und Hapag mit 16,25 im gleichen Ausmaß abbröckelten. Im Frei­verkehr lagen Adlerwerke Kleyer mit 114,25 unver­ändert. Die Rentenmärkte lagen bei behaupteten Kursen ruhig, 4,50 v. H. Krupp 98, 6 v. H. JG.- Farben 134,50, 5 v. H. Verein. Stahl 101,50, 4,50 v. H. Mainz 97, Schutzgebietsanleihe 11,30, Kommunal-Umschuldung 92,45 bis 92,55 und Wie­deraufbauzuschläge 79,40 bis 79,65

Srantfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 7. April. Infolge der Be­stellungsarbeiten kommen zur Zeit nur schwache Getreideablieferungen an den Markt. Von der Tauschmöglichkeit Roggen gegen Futtermittel wird in erweitertem Umfange Gebrauch gemacht. Die Nachfrage nach Mühlenerzeugnissen, Futtergetreide und Futtermitteln bleibt lebhaft. Es notierten (Ge­treide je Tonne, alles übrige je 100 Kilogramm) in Mark: Weizen W 13 211, W 16 214, W 19 218, W 20 220, Roggen R12 174, R15 177, R 18 181, R19 183, Großhandelspreise der Mühlen der ge­nannten Preisgebiete. Futtergerste, Futter­hafer. Weizenmehl Type 812 W 13 29,35, W 16 29,45, W 19 29,45, W 20 29,80, Roggenmehl Type 1150 R 12 22,45, R 15 22,80, R 18 23,30, R 19 23,50 plus 0,50 Mark Fracht-Ausgleich. Weizen­futtermehl 13,60 Weizenkleie W13 10,75, W16 10,90, W19 11,10, W 20 11,20, Roggenkleie R12 9,95, R15 10,15, R18 10,40, R19 10,50 Mühlen- festpreise ab Mühlenstation. Soyaschrot, Palm» kuchen, Erdnußkuchen, Treber 14,00 Höchst­preis ab Erzeuger-Station, Trockenschnitzel, Heu lose 5,00 bis 5,50, do. drahtgepreßt 5,40 bis 5,90, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt 2,40.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 8. April. (Vorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 641 Rinder (135 Ochsen, 159 Bullen, 508 Kühe, 131 Färsen), 576 Kälber, 46 Hümmel, 18 Schafe, 355 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 35 bis 43, Kühe 20 bis 43, Färsen 35 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 40 bis 52, Schafe 35 bis 45, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Schweinemartt in Nidda.

CD Nidda, 7. April. Der heutige Schweine- markt war mit 408 Ferkeln und 3 Läuferschwci- nen beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Fer­kel 15 bis 16 RM., 8 bis 10 Wochen alte 17 bis 20 RM., 10 bis 13 Wochen alte 20 bis 24 RM., Läuferschweine wurden nicht notiert. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb Ueberstand.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

"Y" Watzenborn-Steinberg, 7. April. Wie in den vergangenen Jahren, so herrscht auch dieses Jahr rege Bautätigkeit in unserer Ge­meinde. Im Laufe des Jahres werden zehn Wohn­häuser, zwei Scheunen und verschiedene Um- und Anbauten geschaffen.

s. Lang-Göns, 7.April. Nachdem in der letz­ten Woche in der Turnhalle eine Zwischenver- fteigerung von Brennholz stattgefunden hatte, wurde gestern eine größere Menge im hiesi­gen Gemeindewald, BezirkJungmark" versteigert. Da in diesem Jahre nicht so viel Holz geschlagen wurde wie im vorigen, waren die erzielten Preise recht ansehnlich. Buchenscheit kam im Durchschnitt auf 24 bis 28 Mark je zwei Raummeter, einzelne Haufen sogar auf 30 Mark. Buchenknüppel kosteten 19 bis 23 Mark, Eichenknüppel 16 bis 18 Mark, Kiefern- und Tannenknüppel 12 bis 16 Mark. Stöcke waren billig und kosteten 2 bis 5 Mark, ebenso Tannenreisig, je 50 Wellen 4 bis 5 Mark, Buchenreifer dagegen 15 bis 16 Mark je 50 Wel­len. Sehr preiswert waren alle Stangenhölzer. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres wurde in hiesiger Gemeinde die Stelle eines Schuldie­ners neu errichtet und einem Ortsbürger über­tragen. Alle Arbeiten, wie Reinigung der Schulsäle, Heizung usw., die seither von vier verschiedenen Personen erledigt wurden, sind nun in eine Hand gelegt. Diese neue Einrichtung wird allseitig be­grüßt.

# Dau bringen, 6. April. Die hiesige HI. sammelte in unserem Gemeindewald etwa zehn Zentner Ginster. Die Gemeinde hat auf dem Kirchberg rund 15 0 0 Maulbeerbäume ein- gepflanzt.

Kreis Schotten.

s. Schotten, 5. April. Am Samstag fand im Krankenhaus-Erholungsheim zu Schotten die Prü­fung der Samariterinnen vom Roten Kreuz, Zweigverein Schotten, statt. Die Prüfung leitete der Kolonnenarzt Med.-Rat Dr. Jockel. 18 Frauen und Mädels hatten an dem Kursus teil- genommen. Die Vorsitzende des Zweigoereins, Frau Widmann, begrüßte die Erschienenen, besonders auch die Landesoorsitzende. Nach der Prüfung wur­den die Samariterinnen feierlich zum Dienst im Roten Kreuz unter Überreichung der Nadeln und Ausweise verpflichtet. Die Landesvorsitzende wies auf die bedeutsame Arbeit des Roten Kreuzes hin und brachte das Sieg-Heil auf den Führer und Schirmherrn des Roten Kreuzes aus. Ein gemein­samer Kaffee schloß sich an die Feier an.

d. Schotten, 5. April. Im Schulungs - lager der DAF. zu Schotten sand gestern eine Tagung der Betriebsführer, Vertrauensrats­mitglieder und Betriebszellenobmänner statt, die sehr gut besucht war. Nach Begrüßung des Kreis- schulungsleiters der DAF., Pg. D e n z e r (Schot­ten), hielt zunächst der Rechtsberater der DAF.,

Bürgermeister Menget, einen Vortrag über die Aufgabe der DAF.-Rechtsberatungsstellen. Dann sprach der Gauschulungswalter der DAF., Pg. Wachsmuth (Frankfurt), über die Wehrwirt­schaft und den Vierjahresplan. Reicher Beifall lohnte den Redner. Mit begeistert aufgenommenem Sieg- Heil schloß der Vorsitzende die Tagung.

h. Schotten, 7. April. Zu Ehren des von hier nach Gießen versetzten Berufsschullehrers Emil H i tz fand gestern abend imAnker" ein A b - schied statt, zu dem sich zahlreiche Vertreter der Behörden, Vereine und viele Freunde eingefunden hatten. Bürgermeister Menge! hob die großen Verdienste des Scheidenden hervor, die er sich in den 31 Jahren seines Hierseins um die Oeffentlich- keit erworben hat. Als Zeichen des Dankes und zur Erinnerung übergab er ihm namens der Stadt ein künstlerisches Aquarell, ein Motiv aus Schotten darstellend. Schulrat Dr. Meurer über­mittelte den Dank der Schulbehörde für die vor­bildlichen Leistungen von E. Hitz auf dem Gebiet des Berufsschulwesens. Sturmführer Kalbfleisch sprach namens der SA.-Reserve. Dr. D a mb- rn a n n hob die Verdienste des Scheidenden hervor, die er besonders um den VHC. und die Derkehrs- merbung für den Vogelsberg sich errungen hat. Auch fernerhin wird E. Hitz dem Gesamtvorstand des VHC. angehören und die DHC.-Belange för­dern helfen. Den Kriegerverein hatte Hitz seither geleitet, ebenso den Volksbildungsverein. Professor Hahn und Dekan Widmann dankten namens dieser Vereine für die große Arbeit, die hier von Hitz geleistet wurde. Für die Försterschule, an der Hitz seit Bestehen tätig war, sprach Forstassessor O st h e i m. Auch die Metzgerinnung, der Hitz als gewerblicher Berufsschullehrer angehörte, ließ Glück­wünsche für das fernere Wohlergehen aussprechen. Bewegten Herzens dankte der Scheidende für alle Ehrungen und Abschiedsworte, liebe Erinnerungen aus der Schottener Zeit auffrischend. Schotten wird ihm auch ferner seine zweite Heimat bleiben. Eine verdienstvolle, hier sehr beliebte Persönlichkeit scheidet mit Emil Hitz aus unserer Stadt, die den Scheidenden nicht vergessen wird.

# Groß-Eicken, 5. April. Die Freiwil­lige Feuerwehr hielt in der Gastwirtschaft von Merz ihre Hauptversammlung ab. Wehrführer Hch. Burk erstattete den Jahresbericht, der von reger Arbeit der Wehr im Dienste der Ortsgesamtheit Zeugnis ablegte. Die Mitgliederzahl beläuft sich zur Zeit auf 38 Feuerwehrmänner. Der vom Rechner Otto Stamm vorgelegte Kassenbericht schließt in Einnahme mit 79,25, in Ausgabe mit 46,15 RM., also mit einem Ueberschuß von 33,10 RM. ab. Rech­ner und Vorstand wurde Entlastung erteilt. Nach Erledigung einiger kleinerer interner Angelegen­heiten wurde die Versammlung mit einer Ansprache öes Ortsgruppenpropagandaleiters Becker geschlos­sen. 3n einer der letzten Nächte ereignete sich hier em W ä s ch e d i e b st a h l. Die Polizei nahm die Ermittlungen sofort mit allem Nachdruck auf, der

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß-

Schluß?. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

6-4.

7.4.

6.4.

7.4.

6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,3

101,4

101,4

101,4

4% Deutsche Retchsanl. von 1934

98,75

98,75

98,75

98,75

5%% Dvung-Anleihe von 1930 ..

103,5

103,5

103,75

103,9

4%% Hessische Volksstaat von 1929

99,65

99,65

99,65

4y20/<> Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

_

100,45

100,65

100,75

4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

98,75

98,5

98,5

121,13

98,5

121,3

Reichsanleihe-Altbesitz..........

121,13

121,25

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

133

133

_

4y2% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldpfe. R. 12..............

98,75

98,75

98,75

98,75

5yz% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............

101,13

101,05

_

_

4*4% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19..............

98,75

_

98,75

98,75

4V2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

97

97

97

4y2% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................

96,75

96,9

Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe

Auslos.-Rechte 1..............

128,5

128,5

128

128,75

4*/2% Franks. Hhp. Goldpfe. R. 15

4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

99

99

99

99

97

97

b*/2% Franks. Hhp. Liquidation Goldpfe.....................

101,15

101,15

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe...................

101,25

101,25

101,13

101,13

Steuergutschein-Berrechnungskurs

110,3

110,3

110,3

110,4

5% Goldmexikaner von 1899 ....

4% Oesterreichische Goldrente....

4,2% Oesterreichische Silberrente.

4*/2 Ungarn Staats von 1913 ....

4% Ungarische Goldrente.......

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

6% Rumänen von 1903.........

4*/2% Rumänen Gold von 1913..

-

4% Einheits-Rumänen.........

w

_

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

_

2*/4% I. Anatolier..............

'

A.G. für Verkehrswesen......6

130,25

131

131

131

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

43,75

43,25

Hamburg-Amerika Paket......0

16,25

16,5

16,5

Norddeutscher Lloyd..........0

16,75

17

16,75

17

Deutsche Reichsbahn Vorz.°Akt. 7

126,4

126,5

126,25

126,4

Reichsbanl................. 12

196,5

195,65

197

196,5

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

125

125,75

127,5

Commerz- und Privat-Bank... 4

112,75

113

112,75

113

Deutsche Diskonto............4

120,5

120,5

120,25

120,5

Dresdner Bank.......... ... 4

103

103,25

103

103,25

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß­kurs

Schluß?. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag­börse

Datum

6.4.

7-4.

6.4.

7-4.

Accumulatoren-Fabrik.....

. 12

212

210

212

209

ä KV-Kunstseide..........

.. O

Aschaffenburg Zellstoff.....

.. 8

132,5

134,5

112,5

133,5

134,5

Bemberg................

.. O

112

111,5

112,25

Bekula..................

.. 8

165,5

166

165,75

166,25

Buderus Eisen............

.. 4

125

125,25

124,9

125

Cement Heidelberg........

.. 7

164

164

Gement Karlstadt.........

.. 6

Chade A.-C...............

.. 9

Conti Gummi............

. 11

195,5

194

195

194,13

Daimler Motoren..........

.. 5

129

130

129,75

130

Dessauer Gas.............

.. 4

113

113,13

Deutsche Erdöl............

.. 5

147,5

147,75

147,25

147,75

Deutsche Gold- und Silber .

.. 9

257,25

259

Deutsche Linoleum.........

. 10

174

173,5

174

174

Elektrische Lieferungen......

.. 6

132

132,5

132,25

132,5

Elektrische Licht und Kraft...

.. 7

148

148,25

148,5

148,75

I. G. Farben-Jndustrie.....

.. 7

166,9

167,5

167

167,4

Felten & Guilleaume.......

.. 6

138

138

137,75

138

Gesfürel..................

.. 6

147

147,75

147

147,25

Th. Goldschmidt...........

.. 5

133

132,75

131,75

133

Grihner Maschinen.........

.. O

41,75

42,25

42

42,4

Harpener.................

2%

159,25

160

159,25

160,5

Hoesch Eisen...............

sy2

118

118,5

118,4

118,4

Phllipp Holzmann.........

.. 6

147,25

147,5

147

147,25

Ilse Bergbau..............

.. 6

Ilse Genüsse..............

.. 6

149

149,25

149,5

149,25

Kali Aschersleben..........

.. 5

124,75

125

125

125

Klöcknerwerke.............

4y,

122,75

123,5

122,5

123,65

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

147

147

.........................

.. 6

124

125,5

124

124,75

Mainkraft.................

.. 4

94

94,5

Mannesmann.........

.. 3

118,75

118,9

119

119,13

Mansfelder Bergbau .......

614

158

158,25

158,25

Metallgefellschaft...........

.. 5

153,5

154,25

153,5

154,25

Orenstein & Koppel........

Rheinische Braunkohle......

.. O

91,25

91,25

. 12

233

232,4

233,5

Rheinische Elektro..........

Rheinstahlwerke............

.. 6

.. 6

131,5

157,5

158,25

131,25

158

158,5

Rbemisch-Westfälische Elektro

.. 6

127

127,4

127,5

127,13

Rütgerswerke .............

.. 6

146

146,5

146,25

146,25

Salzdetfurth Kali..........

714

166

166

166,25

166,25

Schuckert L Co.............

.. 6

164,5

165,25

164,5

164,75

Schultheis Patzenhofer......

.. 4

95,9

96,4

Siemens L Halske.........

Süddeutsche Zucker.........

.. 8 10

193

200

193

200

193

193^5

201 .5

bereinigte Stahlwerke......

Westdeutsche Kaufhof.......

sy2 .. 0

115,4

58,5

116,25

58,75

115,4

58,4

116,5

58,9

Westeregeln Alkali..........

.. 5

123,5

123,5

123,75

123,75

Zellstoff Woldhof..........

Otavi Minen..............

.. 6 0,6

156,5

32,2

158

31,7

156,5

32

158,5

31,5

Buenos Aires.............

Brüssel Rio de Janeiro Polen....................

Kopenhagen Danzig...................

London HelstngforS Paris....................

Holland ....

Italien

Devi

enmarkk Berlin - Frankfurt a. M.

6.April

7. April

6. April

7.April

Amtliche Notierung Geld | Brief

AmtticheNotterung Geld I Brief

Amtliche Geld

Notierung Bries

Am iltche Notierung

Geld 1 Bries

0,755

0,759

0,756

0,760

Japan....................

0,710

0,712

0,710

0,712

41,95

0,143

47,04

42,03 0,155

47,14

41,93 0,143 47,04

42,01 0,155

47,14

Jugoslawien ..............

Oslo.....................

Wien.....................

5,694

61,39

48,95

5,706

61,51

49,05

5.694

61,31

48,95

5,706

61,43

49,05

54,54

54,64

54,47

54,57

Lissabon..................

11.09

11,11

11,07

11,09

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm................

62,97

63,09

62,90

63,02

12,215

12,245

12,20

12,23

Schweiz..................

56,76

56,88

56,73

56,85

5,395

11,485

5,405

11,505

5,39

11,46

5,40

11,48

Spanien..................

Prag.....................

16,98

8,656

17,02

8,674

16,98

8,656

17,02

8,674

136,24

136,52

136,26

136,54

Budapest.................

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork..................

2,488

2,492

2,488

2,492