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Nr.56 Erstes Matt

187. Jahrgang

Montag, 8.MSrz 1937

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Englands eingebildete Krankheit. Von unserem tbg.-Berichierstaiter.

Die Besten sotten führen.

Gauleiter Sprenger eröffnet die neue Gauschulungsburg in Kronberg.

*- London, März 1937.

Wir wollen uns keinen falschen Dunst vormachen die Atmosphäre zwischen Berlin und London ist leider nicht so, wie sie sein sollte und wie sie sein könnte. Mißverständnisse, gegenseitiges Uebelnehmen, Verdächtigungen von bewußten Lügen und Ver­hetzungen ganz zu schweigen! finden sich in fast jedem englischen Blatt, und wenn man auch den Einfluß der Presse auf die öffentliche Meinungs­bildung in diesem Lande nicht überschätzen soll, so droht doch die Gefahr, daß der an sich gesunde, nüchterne und faire Sinn des Engländers stutzig wird angesichts der Propaganda, die gegen Deutsch­land von den verschiedensten Kreisen mit den ver­schiedensten Mitteln betrieben wird. Man braucht nur die Meldungen und Aufsätze eines einzigen Taaes zu sammeln, um zu erkennen, was den Inhalt dieser Propaganda ausmacht. So liest man in der Morning Post", daß sich Deutschland nicht an die Bestimmungen des Flottenabkommens vom Juni 1935 hält, imDaily Telegraph", daß Italien und Deutschland sich der Zurückziehung der Freiwilligen aus Spanien widersetzen, imNews Chronic'le", daß wir dunkle Absichten gegen die Tschechoslowakei hegten, imManchester Guardian", daß die Auf­werfung der Kolonialfrage nur ein Ablenkungs­manöver sei, imDaily Heralb", daß es in Düssel­dorf zu Demonstrationen gekommen wäre, im People", daß ein Netz von Agenten Spionage triebe. Diese Blütenlese mag genügen!

Nun ist es nicht so, daß alle diese Falschmeldun­gen Produkte des bösen Willens sind. Wäre das, der Fall, so müßte man um das deutsch-englische Verhältnis besorgt sein, ein Verhältnis zudem, von dem man immer noch mit gutem Recht hoffen kann, daß es sich in eine aufrichtige Freundschaft wandelt. Die englische Journalistik mißt mit ganz wenigen Ausnahmen mit anderen Maßstäben. Für sie gilt als oberstes Gesetz dienews, die Nachricht. Die Ideallösung ist natürlich die richtige Nach­richt, aber da eine Zeitung nicht nur von Idealen leben kann, so wird es mit der unbedingten Wahr­heit nicht immer so genau genommen. Wir' wollen damit die englische Presse nicht entschuldigen, son­dern lediglich eine Tatsache feststellen, die für die Beurteilung wichtig ist. Zwischen den sogenannten diplomatischen Korrespondenten herrscht eine scharfe Konkurrenz, die von interessierten Kreisen natürlich eifrig ausgenutzt wird. Wie wenig zum Beispiel die immer wieder erhobenen Verdächtigungen Deutsch­lands in bezug auf die Tschechoslowakei der wirk­lichen Volksstimmung entsprechen, dafür ist die kürzliche Rede Sir Austen Chamberlains be- zeichnend.

Man mag Sir Austen mit Recht viele Vorwürfe machen. Man kann indessen nicht abstreiten, daß er ein sicheres Gefühl für die politische Stim­mung in England selbst besitzt. Sir Austen er­klärte:Glaubt die Opposition etwa, daß das Land eine Politik unterschreiben würde, nach der Eng­land mit allen verfügbaren Kräften marschie­ren soll, falls ein Einfall in die Tschechoslowakei erfolgt oder etwas ähnliches in Danzig oder in den Baltischen Staaten geschieht?" Mit dieser Frage hat Chamberlain der weit überwiegenden Mehr­heit seiner Landsleute aus dem Herzen gesprochen. Das bedeutet natürlich nicht, daß die von Lord Arnold im Oberhaus vertretene Auffassung, wo­nach sich England von allen europäischen Verwick­lungen zurück ziehen müsse, der öffentlichen Meinung entspräche. Die Wahrheit liegt vielmehr in der Mitte. Ihr hat zuletzt Eden in seiner Rede in Leamington am klarsten Ausdruck ver­liehen. Was aber weder aus Zeitungsstimmen noch aus Ministerreden herauszulesen ist,' ist das Ge­fühl für fairneß gegenüber Deutschland, das der Mann auf der Straße hegt, die Auffassung, daß man mit Deutschland in anderer Weise ver­kehren müsse als auf dem Wege von Fragebögen, Mahnungen und erhobenen Zeigefingern.Ich for­dere Gerechtigkeit für Deutschland", so er­klärte der Labour-Abgeordnete Bellenger im Unterhaus,ebenso wie ich Gerechtigkeit für jedes andere Land fordere. Und Deutschland hat bisher noch nicht sein Recht erhalten."Eden ist zu sehr geneigt", ließ sich Lord Arnold im Oberhaus ver­nehmen,Deutschland als möglichen Feind zu be­handeln, anstatt als einen möglichen Freund. Warum legt er den deutschen Absichten so häufig das Schlimmste unter und Frankreich immer das Beste?"

*

Ja, warum? Damit kehren wir zu dem Aus­gangspunkt unserer' Ausführungen zurück und fragen noch einmal: warum diese Mißverständ­nisse, die Verdächtigungen und dieses gegenseitige Uebelnehmen? Die plausible und gewiß vieles deutende Erklärung, daß es sich hierbei um eine Ablenkungspropaganda handelt, reicht nicht aus. Gewiß, die ungeheure Aufrüstung, die durch die jetzt vorliegenden Ziffern für den Flottenhaushalt noch plastischer wirkt, soll dem Wähler mundgerecht gemacht werden. Das Argu­ment aber, daß Großbritannien allein für die kollektive Sicherheit aufrüste, wirkt auf die breite Masse und nicht nur auf diese wenig überzeugend, -r- Der tiefere Grund scheint uns in dem zu liegen, was die Franzosen als malaise bezeichnen, in einem allgemeinen U n - behagen, einer Art eingebildeter politischer Krankheit, deren Erreger man nicht kennt. Die letzte Rede Edens im Unterhaus war dafür bezeichnend. Eden hat die englische Außenpolitik noch einmal als'Völkerbunbsp'olitik deklariert und . gleichzeitig

NSG. In drei Jahren wurde in der bisherigen Gauschule unseres Gaues in Niederrad, die jetzt zur Kommun al politischen Schule wurde, in vielen Kursen den politischen Leitern Ausrichtung und politisches Wissen gegeben. Nun aber hat der Gau Hessen-Nassau eine neue, schö­nere Schule bei Kronberg geschaffen. Von wei­tem schon, wenn man eben die Autobahn nach Heidelberg und Bad-Nauheim hinter sich gelassen hat, sieht man hoch über Kronberg den Bau stehen, der nun inmitten eines 45 Morgen großen Parkes die neue Schule aufgenommen hat. Weit schweift der Blick oon der Schule selbst an den Hängen des Taunus über die Mainebene hin, und läßt so jedem Besucher dauernd ein Stück seines Heimatgaues frei. Die neue Gauschulungsburg kann 80 Mann auf­nehmen, die in dem großen' Gebäude, dessen Kame­radschafts-,- und Lehr-, Bibliotheks- und Schlaf­räume einfach und schlicht gestaltet sind. In den Schlafräumen fällt besonders auf, daß die Betten nicht übereinander stehen und die einzelnen Räume es sind insgesamt 16 nur mit zwei bis höch­stens 8 Mann belegt sind. In den Gängen laden gemütliche Sitzecken aus schwerem dunkel gebeiztem Holz, das wir auch in den anderen Aufenthalts­räumen wiederfinden, zur kameradschaftlichen Aus­sprache und zum Austausch der Erfahrungen unter den Männern ein, die hier aus allen Teilen des Gaues zusammenkommen. Der weite Park wird den Lehrgangsteilnehmern neben der Schulung und dem Dienst Gelegenheit geben, einmal auszuspan­nen und sich auszuruhen von den Strapazen des jahrelangen Dienstes in Dorf und Stadt. Die neue Gauschulungsburg vereinigt alles in sich, um denen, die nach dem Besuch der Schulungsabende und der Kreisschulen zur höchsten Schulungsstätte des Gaues kommen, lebendiges Wissen um Bewegung und Staat zu vermitteln und ihre Kameradschaft fest zusammenzuschließen.

Oer erste Lehrgang der neuen Gauschulungsburg ist angetreten. 60 Männer, die sich schon jahrelang in der Bewegung bewährt haben, sind zu einem Anwärterlehrgang für die Ordensburg eingezogen und erwarten nun den Gauleiter, der den Befehl zur ersten Flaggenhissung geben wird. Zur Ein­weihung sind neben der 7. Kameradschaft der Or­densburg Vogelsang, die augenblicklich in unserem Gau weilt, die Amtsleiter der Gauleitung, viele Kreisleiter, die Führer der Gliederungen der Par­tei und die Vertreter der Wehrmacht und des Staa­tes erschienen.

In den Schulungsräumen begrüßt Gauschulungs­leiter Ruder die Gäste Er erinnert an die alte Gauschule, in der bis jetzt 1500 Parteigenossen ge­schult werden konnten.

Das Grundprinzip aller unserer Schulung ist die Auslese; dieser Auslese dienen die Kreisschulen und die Gauschule. Einmal haben die Schulen die Aufgabe, die Führeranwärter de r^P a r t e i auszurichten, wie es eben in dem Lehrgang für Ordensburganwärter geschieht. Zum anderen Mal hat die Gauschule die Aufgabe, den Kreislei­

erklärt, daß sich die Genfer Liga gegenwärtig in einem Zustand der Erholungsbedürftigkeit befinde, das heißt ein Patient sei, dem man Zeit lassen müsse, seine Stärke wiederzugewinnen. Verlangt man aber im Ernst von uns, daß wir uns mit ins Krankenbett legen, während sich England selbst distanziert und entgegen allen Bestimmungen der Völkerbundssatzung eine handfeste Aufrüstungspoli­tik treibt? Es ist gewiß bequem, in Deutschland den mutmaßlichen Krankheitserreger zu suchen. Politische Quacksalber wie Winston Churchill werden das gern attestieren. Es ist aber unverant­wortlich, falsche Prognosen zur Grundlage einer Politik zu machen, die England selbst am allerwenigsten dient. Denn auf die Länge gesehen, vermögen wir Deutschen auch ohne den drohend erhobenen britischen Zeigefinger auszukommen. Auf welche Weise, dafür sind in der Leipziger Rede des Botschafters von Ribbentrop genügend An­deutungen zu finden.

Die Leistungsschau her HL.

Die Eröffnung durch Gauleiter Sprenger.

Im Bachsaal der Frankfurter Festhalle erfolgte am Sonntagvormittag in Gegenwart zahlreicher ge­ladener Gäste die Eröffnung der Leistungsschau des Gebiets Hessen-Nassau der HI. Der Gebietsführer Oberbannführer Brandt begrüßte die Gäste, ins­besondere den Gauleiter und betonte, daß die HI. durch diese Leistungsschau zeigen wolle, was getan worden sei, aber auch die Ziele für die Zukunft. Man wolle vor allem eins Herausstellen: daß die HI. den ganzen Jungen und das ganze Mädel zu erfassen strebe, und zwar nicht nur wäh­rend der wenigen Dienststunden, sondern für das ganze Leben und für den ganzen Menschen.

Gauleiter' S p r e n g e r dankte dem Gebietsfüh­rer für das Zustandekommen der Ausstellung und führte dann etwa aus: Das Leben bedeutet ewigen Kampf, aber nur der kann den Kampf bestehen, der ihn von Jugend an gewöhnt ist. Das ist eine Hauptlehre des Nationalsozialismus. Erfreulich ist, daß diejunge" HI. mit einer so außerordent­lichen Schau ihrer Leistung vor das Volk tritt. Durch diese Schau allein schon ist aller Kritik be-

tern und K r e i s a m t s l e i t e r n Rüstzeug für ihre Arbeit zu geben. Dabei läuft eine Personal­lenkung parallel, d i e richtigen Parteige­nossen für die richtige Arbeit auszu­wählen. Der Gauschulungsleiter versicherte, daß in dieser Schule der Gei st der Kampfzeit herrscht und vermittelt wird. Die Gemeinschaft und der Glauben an die Idee sind die Kräfte und auch das Geheimnis unserer Führerauslese.

Oer Gauleiter

nahm dann das Wort, um die Schule ihrer Be­stimmung zu übergeben. Er führte u. a. aus: In diesem Haus herrscht der Geist des Führers, und die Weltanschauung, aus der hier gelehrt wird, ist die nationalsozialistische Weltan­schauung. Sie umspannt alles, deshalb ist sie auch die einzige Weltanschauung, die hier aner­kannt wird. Unsere Weltanschauung ist unduld­sam, sie duldet keine andere neben sich! Sie ver­langt, daß die, die hierher kommen, sich ihr hin­geben, sich aufschließen für sie und ihr folgen. Der Name Schulungsburg entspricht nicht ganz dem Zweck, denn, wenn die Schule auch Kenntnisse ver­mitteln soll, so soll in ihr doch vor allem eine Auslese getroffen werden. Diese neue Form

NSG. (Schwarz.)

der Auslese ist nur ein Behelfsmittel gegenüber der Kampfzeit, die eine natürliche Auslese traf. Sie aber, die diese Burg betreten, sollen den National­sozialismus in sich verlebendigen und ihn Vorleben. Damit wollen wir der Auslese nahekommen, die ehedem der Kampf brachte.

An einem der letzten Parteitage hat der Führer das Ziel aufgezeigt: alle Deutschen sollen Na­tionalsozialisten werden, die b e ft e n Nationalsozia­listen Parteigenossen und die besten Parteigenossen sollen führen. Diese Auslese zu schaffen, ist unsere Pflicht, und wie uns bisher alles gelungen ist, ge­lingt uns auch das! Die Führung, die die Partei dem Volk gibt, ist einmalig und erstmalig auf dieser Grundlage. Das ganze Volk steht zur Verfügung. Die Besten müssen immer Führer sein, hinter die die Gefolgschaft gerne tritt, so wird das ganze Volk freudig hinter den Führer treten! Das wird in der Schule und draußen so sein, zwischen den Führern, dem Volk und Adolf Hitler, damit schließt sich der Kreis! Diesem Geist weihte der Gauleiter die Schulungsburg Kronberg und mit dem Flaggen­spruch: Wer auf Adolf Hitler schwört, hat nichts, was ihm selbst gehört, stieg unter den Klängen des Horst-Wessel-Liedes die Fahne zum ersten Male am Maste hoch.

gegnet, die manche glaubten, an der HI. üben zu müssen. Zugleich aber ist die Ausstellung auch e i n Mahnruf an alle Eltern, ihre Kinder in die Hitlerjugend zu geben. Die, die fernstehen, schlie­ßen sich aus von dem Wettkampf, der in der frühe­sten Jugend beginnt, und sie stehen abseits der Volksgemeinschaft in ihrem ganzen Leben. Der Gauleiter forderte die Jungen und Mädel auf, wei­ter zu bauen an dem großen Werk, das ihnen der Führer anvertraut hat, und ihre Leistungen zu stei­gern, damit sie in jedem Jahr zeigen können, was

sie zu leisten vermögen. Der einzige Wille unserer Arbeit ist, es dem Führer nachzutun. Dies ist der Geist der Jugend und der Geist des ganzen Volkes. Im Blick auf den Führer und dem Gelöbnis, immer nach seinem Willen und unter seiner Füh­rung den Weg zu gehen, eröffnete der Gauleiter die Ausstellung. Nach der Eröffnung besichtigten der Gauleiter und die vielen Gäste eingehend die Ausstellung, die ein überaus einprägsames und lebenbiaes Bild von der Arbeit der HI. auf ihren vielen Arbeitsgebieten gibt.

Das Rheinland feiert den 7. März.

Große Befreinngskundgebung in Mainz.

LPD. Mainz, 7. März. Aus Anlaß des Jahres­tages des Wiedereinmarsches deutscher Truppen in das linksrheinische Gebiet veranstaltete am Samstag­abend die Kreisleitung Mainz der NSDAP, in der Stadthalle eine Kundgebung, an der auch Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger teilnahm. Außer den Vertretern der Partei und der Behörden waren zahlreiche Angehörige der Wehrmacht anwesend, dar­unter die Generale Leeb und Lindemann.

Kreisleiter Dr. Barth dankte dem Gauleiter für sein Einverständnis, daß zum Jahrestag der Be­freiung des Rheinlandes die Kundgebung des Gaues in Mainz durchgeführt wurde. Der Kreisleiter be­grüßte dann die Vertreter der neuerstandenen deut­schen Wehrmacht und unter ihnen besonders die Männer, die vor Jahresfrist in die alte Soldaten­stadt Mainz miteinmarschiert sind. Sein besonderer Dank galt den alten Kämpfern der Bewe­gung, die hier am Rhein unter besonders schwie­rigen Verhältnissen frühzeitig den Gedanken des Na­tionalsozialismus erkannt und durchgesetzt und damit politisch einen Brückenkopf für den anmar­sch i e r e n d e n Nationalsozialismus und die Befreiungstat des Führers geschaffen haben.

Für den durch Heiserkeit am Sprechen verhinderten Gauleiter erinnerte Gaupropagandaleiter Müller- Scheid an die ungeheuren Opfer des Weltkrieges. Man hätte annehmen können, daß nach dem Krieg eine Sehnsucht und ein Gefühl für Ordnung wach

werden würden, die in Zukunft ein so sinnloses Wüten und eine so sinnlose Vernichtung verhindern würden. Aber das Gegenteil trat ein. Blinder Haß Zwang dem deutschen Volk benVersaillerVer- t r a g auf, der zur Folae hatte, daß e i n Z u st a n d desZerfallsundderDemoralisierung in Deutschland eintrat. In dieser Not stand e i n Mann auf, der erklärte:Ichdulde n i ch t, daß in Deutschland die Entwicklung den jetzt begonnenen Verlauf nimmt."

Der Redner schilderte bann bas Ringen Aböls Hitlers um bie Seele des deutschen Volkes. Alles, was der Führer tat, war wie von einer höheren Vorsehung bestimmt. Der zwischen Frankreich und den Sowjets geschlossene Pakt führte bann am 7. März 1936 zur Wiederbesetzung der ehemals entmilitarisierten Zone durch deutsche Truppen. Beim Wiebereinzug biefer Truppen in beutsches Gebiet stand die Welt nicht mehr einem zerfallenen Volk, sondern einer Nation gegenüber, die von unten herauf einen Erneuerungs­prozeß durchgemacht hatte. Unsere wiebererstan- bene Wehrmacht habe bie Aufgabe, bas beutsche Volk mitzuerziehen und mitzuhelfen, baß ber Deutsche mieber bie Eigenschaften erhält, die ihn immer in der Geschichte groß gemacht haben. Im einzelnen be­handelte der Redner bann bie Friedenspolitik des Führers.Noch nie, feit deutsche Geschichte geschrie­ben wurde, ist Deutschland so groß befohlen