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vasSchuttkeln" zit den gefälligen Klängen der Rheinlieder gründlich zu üben.

Kurz und gut: unsere Artilleristen der Unteroffi- zier-Dereinigung hatten es glänzend sertiggebracht, eine gewaltige Schlacht des Prinzen Karneval aus- gezeichnet zu organisieren und den närrischen Kampf mit einem überwältigenden Sieg zu Ende zu fuhren. Die Teilnehmer an dieser Faschings­schlacht werden noch gerne an die schöne kunter­bunte Fahrt ins Blaue zurückdenken, auch wenn aus dem Dache des Eisenbahnwagens auf der Ein­ladung ein Kater triumphierend auf die Fahrtteil­nehmer herabblickte.

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LPD. VDA. -Schulsammlung vom 8. bis 18. Februar. Der Reichs- und Preußische

Minister für Wissenschaft, Erziehung und Volksbil­dung hat für den VDA. im Einvernehmen mit dem fierrn Reichs- und Preußischen Minister des Innern und dem Herrn Reichsschatzmeister der NSDAP., sowie im Einvernehmen mit der Lei­tung des WHW. eine Schulsammlung angeordnet, die in der Zeit vom 8. bis 18. Februar 1937 durch­geführt wird.

Briefkasten der Redaktion.

lRechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

Sp. Reiskirchen. In Gießen besteht der Mando­linen- und GitarrenoereinReapolita"; Vorsitzen­der Hans Sonntag, Gießen, Landgrafenstraße 3.

Oberheffen.

Von einem Auto überfahren . und tödlich verleht.

)) Alsfeld, 7. Febr. Am Samstag gegen 20.30 Uhr meldeten die Insassen eines von Krrtorf kom­menden Autos, daß am Alsfelder Ortsausgang auf der Straße nach Leusel ein anscheinend von einem Auto überfahrener Mensch liege. Daraufhin sofort entsandte Hilfe fand einen verletzten Mann vor, der bewußtlos war. Er wurde sofort nach dem Kreiskrankenhaus verbracht, v e r- st a r b jedoch schon auf dem Transport dorthin. Der Tote weist Kopfverletzungen auf. Es handelt sich um den 59 Jahre alten landwirtschaftlichen Ar­beiter E h l i g aus Hausen bei Limburg, der bei einem Landwirt in Leusel beschäftigt war. Die Gen­darmerie nahm die Ermittlungen sofort auf, heute weilten auch bereits Vertreter der Staatsanwalt­schaft und der Gießener Kriminalpolizei zur Vor­nahme von weiteren Ermittlungen am Tatort. Bis jetzt konnte das Auto, das den Mann überfuhr, noch nicht festgestellt werden. Die Ermitttungen werden fortgesetzt.

Kinderschule und Krankenpflege in Lollar.

'<5 Lollar, 7. Febr. Im gutbesetzten kleinen Saal von Gastwirt ScherbZur Germania" fand die diesjährige ordentliche Generalversammlung des Vereins 'Kinderfreunde statt, der auch unseren Kindergarten und seit über 30 Jahren die Gemeindekrankenpflege unterhält.

Der Gründer und derzeitige Vorsitzende des Vereins, Dekan i. R. Gußmann (Gießen), er- stattete nach Eröffnung und Begrüßung der Ver­sammelten durch Bürgermeister Böhm, dem 2. Vor­sitzenden, den Jahresbericht. Er teilte mit, daß dem Verein zur Zeit 367 Mitglieder mit einem jähr­lichen Beitrage von 736,50 RM. angehörten. Einige wenige konnten nicht zahlen. Er betonte, wie wich­tig es sei, daß kein Gemeindeglied bei diesem Wohltätigkeitswerke abseits stehe. Des verstorbenen Mitglieds Friedrich Ringleb wurde in üblicher, ehrender Weise gedacht. Der Redner sprach dann ausführlich über die Wichtigkeit der Arbeit einer richtig betriebenen Kinderschule für die Gemeinde, und freute sich feststellen zu können, daß dies bei der jetzigen Schulschwester Käthe in hohem Maße zutrifft. Die nach einem oorliec/ndm Berichte ge­leistete Jahresarbeit der Krankenschwester Irina betrug 6958 Krankenbesuche, 23 Nachtwachen und 288 Jnteressebesuche. Beiden Schwestern wurde für ihre opferwillige, treue Arbeit der Dank der Ge­neralversammlung ausgesprochen. Der Redner dankte ferner allen Gönnern und Spendern des Vereins für ihre Hilfe, insbesondere der Gemeinde Lollar, den Buderusschen Eisenwerken, der eoang.- kirchl. Frauenhilfe Lollar, den Mitgliedern, dem Landesoerein für Innere Mission Darmstadt, sowie der Spenderin Frau Becker Wwe. (Lollar). Er dankte auch insgesamt den vielen Familien Lollars, die durch ihr persönliches gutes Verhältnis zu den Schwestern, diese durch Zuweisung von Naturalien aller Art unterstützten und dadurch die Vereinskasse sehr entlasteten.

Die vorgeprüfte und für richttg befundene Rech­nung des derzeittgen Rechners, Rektor i. R. Da ab (Lollar) zeigte ein günstiges Bild. Ihm wurde von der Versammlung Entlastung erteilt, und vom Vor­sitzenden der gebührende Dank ausgesprochen.

Zum Punkt der TagesordnungEhrenmitglied­schaften" nahm Bürgermeister Böhm das Wort und beantragte, den Gründer und langjährigen Vorsitzenden, Dekan i. R. Gußmann, zum ersten Ehrenvorsitzenden des Vereins, sowie den verdien­ten, dem Vorstand des Vereins lange Jahre ange­hörenden Altbürgermeister Hr. Schmidt VI. (Lol­lar), zum zweiten Ehrenvorsitzenden zu ernennen, was einstimmig angenommen wurde. Der 1. Ehren­vorsitzende dankte, zugleich im Namen des zweiten, für diese Anerkennung in kurzen Worten und ver­sprach, auch fernerhin dem Verein mit Rat zur Seite zu stehen.

Dann folgte die Wahl des 1. Vorsitzenden des Vereins. Auf Antrag des Pa. P e t r a f ch wurde Bürgermeister Böhm vorgeschlagen und von der Versammlung einstimmig gewählt. Er dankte mit warmen Worten für das bewiesene Vertrauen und versprach, die Arbeit im alten Geiste weiterzu­führen.

Auf Antrag von Pg. P e t r a s ch wurde ihm das Recht zugesprochen, die durch die stattgefundene Wahl nötig gewordene Satzungsänderung vorzu­nehmen und bei dem Amtsgerichte Gießen zu beantragen.

Mit der üblichen Ehrung für den Führer schloß Bürgermeister Böhm die inhaltreiche Tagung des Abends.

Landkreis Gießen.

* Klein-Linden, 7. Febr. Am Sonntag gegen 16 Uhr ereignete sich an der Straßengabe­lung Frankfurter und Wetzlarer Straße, an der sogenannten Todesfälle, wieder ein Verkehrs- unfull. Ein aus der Richtung Großen-Linden und ein aus der Richtung Wetzlar kommendes Personen­auto kamen fast zu gleicher Zeit am Schnittpunkt der beiden Straßen an. Der eine der Fahrer wollte mit seinem Wagen noch schnell nach rechts aus­weichen, um der Gefahr des Zusammenstoßes zu entgehen und streifte dabei ein Verkehrsschild und ein wenig weiter einen Lindenbaum. Durch den Anprall zersprangen die Windschutzscheibe und die Scheiben der Fenster, auch wurde das Auto sonst noch schwer beschädigt. Der Fahrer erlitt Ver­letzungen an der Hand und am Kopfe, scheinbar leichterer Natur. Er konnte aber seinen beschädigten Wagen, an dem der Motor noch intakt geblieben war, zur Reparaturwerkstätte in ein Nachbardorf fahren. Der andere Fahrer konnte mit seinem Fahr­zeug ungehindert seine Fahrt in der Richtung Gie­ßen fortsetzen.

(D Allendorf a. d. Lda., 7. Febr. Gestern abend veranstaltete die hiesige Freiwillige Feuerwehr in der schön geschmückten Stadt­halle eine Kappensitzung, die sehr gut besucht war und in allen Teilen als wohlgelungen zu betrach­ten ist. Die Veranstaltung war gleichzeitig als Werbeabend für die Wehr gedacht. Der musikalische Teil wurde vom Musikzug der Wehr in vorzüg­licher Weise bestritten. Der Leiter der Wehr, Ober­brandmeister Kehr, eröffnete den Abend mit einer kurzen Begrüßungsansprache, in der er auf die Wichtigkeit und Notwendigkeit einer schlagfertigen Wehr hinwies und die in einem dreifachen Sieg- Heil auf den Führer ausklang. Heitere Vorträge wechselten mit gemeinschaftlichen Gesängen, auch fand die übliche Tombola-Verlosung statt. Tanz hielt dann die Teilnehmer bis in die frühen Mor­genstunden beisammen.

Harbach, 8. Febr. Nachdem schon Ostern 1936 die Voraussetzungen zur Hissung der HI. - Fahne gegeben waren, konnte nun auch in un­serer Schule die Flaggenhissung vorgenom­men werden. Zu dem feierlichen Akt am Samstag­morgen war Jungbannführer T a e ß l e r erschienen. Nach einem einleitenden Lied trugen zwei Pimpfe Gedichte von H. Dieter und Franz Lüdtke vor. Dann folgte das alte KampfliedEs zittern die morschen Knochen". Jungbannführer T a e ß l e r wies in feiner Ansprache auf die Bedeutung des Tages hin und ermahnte die Kinder, unbeirrt dem heiligen Banner der deutschen Jugend zu folgen. Nach der Flaggenhissung sprach Lehrer Söhn gen das Schlußwort und brachte das Sieg-Heil auf den Führer aus. Geeignete Gedichte leiteten zum Lied der Hitler-Jugend über, das von den Pimpfen und Jungmädeln begeistert gesungen wurde. An der Feier nahmen Vertreter der Partei und der Ge­meindeverwaltung teil.

* Beltershain, 7. Febr. Ein sehr gut be­suchter Filmvortrag wurde am Freitag hier von der Geflügelzuchtberaterin Frl. Lanz (Gießen), Landwirtschaftsschule, über neuzeitliche bäuerliche Hühnerhaltung gehalten. Die Küken- und Jung­hennenbeschaffung und Aufzucht wurden eingehend besprochen und interessierten besonders, so daß der Vortrag einen guten Erfolg verspricht.

Kommunalpolitische Tagung in Alsfeld.

I Alsfeld, 6. Februar. In diesen Tagen fand die erste diesjährige Tagung der Kreis­abteilung Alsfeld des Deutschen Ge­meindetages unter Leitung des Kreisobman­nes, Bürgermeister Dr. V ö l s i n g, statt.

Im Rahmen der reichhaltigen Tagesordnung sprach zunächst der Kreisluftschutzschulungsleiter As- .essor Dr. Franz von der Oberrealschule Alsfeld, ÜberDie Schulung d e r Bürgermeister im Luftschutz." Er gab bekannt, daß in der Zeit vom 8. bis 13. Februar ein Schulungskursus lm Luftschutz in zwei Lehrgängen von je drei Ta- aen Dauer für alle Bürgermeister des Kreises Als­feld stattfindet. Die Teilnahme ist für jeden Bür- aermeifter Pflicht. Der Redner erläuterte sodann den für die Schulung vorgesehenen Lehrplan.

Der stellv. Kreisdirektor des Kreises Alsfeld, Re- aierungsrat Kessel, sprach hierauf überVier- l'ahresplan und Preisgestaltun g." Der Redner wies darauf hin, daß es sich hier um Maß­nahmen handelt, welche die Mithilfe der Bürger- fneister in ihrer Eigenschaft als Ortspolizeibehorde erfordere, insbesondere auf dem Gebiete der Preis­gestaltung. Es fei die Pflicht jedes Bürgermeisters, ein wachsames Auge auf etwaige Preiserhöhungen und auf das Hamstern von Lebensrnitteln zu haben.

Stadtbaumeister M a l k m u s als Kreisbeauf­tragter des Amtes für Technik machte dann auf deutsche Rohstoffe und Werkstoffe zur Durchführung des Vierjahresplanes aufmerksam. Er sprach dann noch über die nationalsozialistische Heimstättensied­lung und erläuterte dabei die Voraussetzungen und Bedingungen für die Arbeitersiedlungen, an denen Personen mit einem monatlichen Einkommen bis zu 200 Mark teilnehmen können. Die Wohnungs­miete für die Siedlungshäuser soll den vierten Teil

des Monatslohnes nicht übersteigen. Der Siedler muß 25 v. H. der Bausumme als Eigenkapital nach­weisen. Die Gemeinde hat das Gelände gegen Be­zahlung zur Verfügung 3U stellen.

Der Vorsitzende empfahl unter Hinweis auf die günstigen Erfahrungen mit der Alsfelder vorstädti- schen Kleinsiedlung der Siedlungstätigkeit auch auf dem Lande Aufmerksamkeit und Interesse zuzuwen­den.

Regierungsrat Kessel brachte alsdann eine An­zahl von Einzelfragen über Angelegenheiten der laufenden Verwaltung zur Besprechung, an welche sich eine rege Aussprache anschloß, lieber das Wehr- erfassungswesen referierte Verwaltungsinspektor kneife! vom Kreisamt Alsfeld. Derwaltungs- infpektor Dippel gab einige allgemeine Ver­fügungen des Kreisamts bekannt.

Der Kreisobmann, Bürgermeister Dr. Völfing, gab in großen Zügen einen Ueberblicf über die neue Realsteuerreform unter besonderer Berücksichtigung des neuen Gewerbesteuergesetzes und des neuen Grundsteuergesetzes. Voraussichtlich würden auf Grund der neuen Bestimmungen des Gewerbesteuergesetzes erhebliche Verschiebungen in­nerhalb des Kreises der gewerbesteuerpflichtigen Personn stattfinden, deren finanzielle Auswirkun­gen auf die Gemeinden noch nicht zu überblicken seien, auch stehe noch nicht fest, in welcher Weise die Abänderung des Finanzausgleichs zwischen dem Lande Hessen und seinen Gemeinden und Gemeinde­oerbänden, die durch den ausschließlichen Uebergang der Gewerbesteuern auf die Gemeinden notwendig werde, erfolgen wird.

Der Vorsitzende schloß die vielseitig gestaltete Tagung mit Dankesworten an die Teilnehmer und mit dem Treugelöbnis für den Führer.

GJL-fport

Deutscher Sieg imPreis der Nationen".

Beim Berliner Reitturnier war am Samstag ein großer Tag. Im Höhepunkt der ganzen Veranstal­tung, demPreis der Nattonen" um denPreis des Führers" starteten Deutschland, Frankreich, Ungarn und Holland. Die Entscheidung lag zwischen Deutschland und Frankreich und fiel zugunsten der deutschen Mannschaft, bestehend aus Oblt. Brin'ck- mann, Hptm. v. Barnek und Rittm. K. Hasse und den Pferden Alchimist, Olaf und Tora. Der Führer wohnte den prächttgen Reiterkämpsen bei.

Iußball-Enlscheidungen um den Reichsbundpokal.

In Leipzig und Berlin fanden die Spiele der Vorschlußrunde um den Reichsbund-Pokal statt. In Berlin standen sich vor 25 000 Zuschauern die Gau­mannschaften von Brandenburg und Niederrhein gegenüber. Der Kampf endete mit einem knappen Siege der Rheinländer von 4:3 (1:0). Mit dem gleichen Endergebnis bei einem Pausenstand von 1:1 siegte in Leipzig der Verteidiger des Pokals, der Gau Sachsen, vor 18 000 Zuschauern über den Gau Baden, so daß sich am 28. Februar im End­spiel die Gaue Sachsen und Niederrhein gegenüber; stehen.

Pokalendspiel in Berlin.

Wie das Fachamt Fußball im DRfL. mit­teilt, wird das Endspiel um den Reichsbund-Pokal zwischen den Gauen Sachsen und Niederrhein am 28. Februar in der Reichshauptstadt veranstaltet. Die Spielstätte des Treffens steht noch nicht fest. Hessen schlägt Niedersachsen 3:1 (1:0).

Verdienter Sieg der hessen-Els in Kassel.

Das erste Zusammentreffen der beiden benach­barten Gaue Hessen und Niedersachsen nach der Neuordnung im deutschen Sport brachte vor rund 6000 Zuschauern der Hessen-Elf einen überraschen­den Sieg. Der Kampf stand im Zeichen über­ragender Hintermannschaften, die den beiden Fünfer­reihen keine großen Entwicklungsmöglichkeiten ließen. Hessens Sturm arbeitete die besseren Tor­

gelegenheiten heraus, besonders der Flügel Markert- Brüssel war sehr gut. Bei den Gästen wollte es im Angriff nicht so recht klappen. Die Elf zeigte zeitweise gute Zusammenarbeit, doch fehlte vor dem Tor der kraftvolle Schuh. Schiedsrichter Best (Frankfurt a. M.) leitete korrekt.

Hessen begann das Spiel mit Wind und Sonne im Rücken. Das Können von Sonnrein im Hessen- Tor wurde bei schnellen Vorstößen der Nieder­sachsen bald auf die Probe gestellt. Dann wurde das Treffen ausgeglichen. Vor beiden Toren gab es spannende Kämpfe, doch konnten die Torhüter zunächst alle Gefahren bannen. In der 35. Minute gab der Halblinke Beyer eine gute Vorlage an den Mittelstürmer Jstel, gegen dessen Bombenschuß kein Kraut gewachsen war: 1:0 für Hessen. Die Platzherren konnten trotz größter Anstrengungen der Niedersachsen diesen Vorsprung bis zum Seiten­wechsel halten.

Nach Wiederbeginn hatte Niedersachsen zunächst etwas mehr vom Spiel. Doch gelang ihnen kein Treffer. In der 68. Minute brannte Hessens Rechts­außen Markert durch und gab den Ball zur Mitte, wo K l e i m ungedeckt stand und zum 2:0 einsenden konnte. Hier ließen die Gäste etwas nach und Hessen wurde eindeutig überlegen. Eine schlechte Abwehr Sonnreins veranlaßte L i p k e zum schnel­len Handeln und schon stand es 2:1. Nach diesem Erfolg drehten die Niedersachsen stark auf. Doch waren ihre Angriffe zu überhastet, so daß ihnen kein Erfolg beschieden war. Schließlich stellten die Hessen in Der 83. Minuten ihren Sieg durch einen Kopfball ihres Mittelläufers E i s e n r e i ch mtt 3:1 sicher.

Mannschasts-Geräiwettkampf in Großen-Linden.

Am Sonntag, 14. Februar, kommt in der Turn­halle zu Großen-Linden ein Mannschaftskamps der Turnvereine Wetzlar Sinn Großen- Linden zur Austragung. Der Kampf wird im Rahmen der jetzt laufenden Gerät-Rundenwett- kämpfe durchgeführt. Die Mannschaften gehören der Oberstufe (Gauklasse) an, so daß ein hochwertiger Kampf erwartet wird, auf dessen Ausgang man sehr gespannt ist.

Der Abschluß der Krastschrzeiig-

Am Samstag, dem letzten Tage der großen Prüfungsfahrt, hatten Kraftwagen und Krafträder die Rollen vertauscht, denn diesmal zogen Personen­kraftwagen und Lastkraftwagen in westliche und die Krafträder in östliche Richtung. Bereits vom Start weg verfolgte am Samstag bald starker, bald schwächerer Regen die Fahrer auf ihrer Strecke bis zum Ziel. Die Wege, besonders die Gelände­strecken, waren infolgedessen aufgeweicht und der letzte Schnee tat noch sein übriges, um den Unter­grund noch weicher zu machen.

Die Durchschnitte lagen auch am Samstag wieder sehr hoch. Man hatte Gutwetter-Zeiten angesetzt, und die Fahrer mußten je nach ihrer Klasse eine Geschwindigkeit einhalten, die zwischen 30 und 60 km/st lag. Es gab daher am Samstag wieder eine scharfe Hetzjagd über Landstraßen und Gelände­strecken und die Fahrer mußten das Letzte aus ihren Fahrzeugen herausholen.

Das Ergebnis.

Von den 287 Teilnehmern, die den Wettbewerb aufnahmen, hielten 237 alle vier Tage durch, und nur 50 schieden aus. 119 Einzelfahrer erhielten die Goldmedaille, 18 Mannschaften den Goldschild. Die entsprechenden Auszeichnungen in Silber wurden an 103 Einzelfahrer und 13 Mannschaften

gegeben, 17 Fahrer und drei Mannschaften be­kamen die Eiserne Medaille oder den Eisen­schild, vier Teilnehmer erhielten die Erinnerungs­plakette.

Glänzender Erfolg der NSKK.-Zahrer der Gruppe Hessen.

NSG. Der NSKK.-Mannschaft der Motor- gruppe Hessen gelang es in der Kraftfahrzeug- Winterprüfung 1937 die höchste Auszeichnung: eine goldene Plakette zu erringen. Zu der erfolgreichen Mannschaft, die auf Adler-Personenwagen fuhren, gehörten: der Führer der Motorgruppe Hessen, Gruppenführer Richard Prinz von Hessen, Oberstaffelführer Nagel (Gießen) und Ober­scharführer Heil (Frankfurt). Aber nicht nur die Wagenmannschaft, auch unsere Motorradmannschaft mit den Fahrern Krömmelbein, Kropp und Weber konnte sich hervorragend auszeichnen: eine wohlverdiente silberne Plakette wurde der Mann­schaft der NSKK.-Motorgruppe Hessen überreicht. Diese Erfolge auf der ersten kraftfahrtsportlichen Veranstaltung des Jahres 1937 berechtigen zu den schönsten Hoffnungen für unsere NSKK.-Fahrer in der neuen Sportsaison.

Urlaub

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Valet

Urlaub. Nach dem Gesetz der Ordnung der nationalen Arbeit hat jeder schaffende Deutsche ein Recht auf Urlaub. Die Entloh­nung läuft weiter. Der. Anspruch ist im allgemeinen gestaffelt nach derDienstzeit. Für Hausangestellte z. B. werden gewährt nach den Richtlinien für das Wirtschafts­gebiet Hessen fünf Tage bei ein- halbjähriger Dienstzeit, acht Tage bei einjähriger Dienstzeit. Bei mehr als einjähriger Dienstzeit 14 Tage. In jedem Falle emp­fiehlt es sich, bei Eingang des Vertragsoerhältnisses Einzelhei­ten in U.-Fragen nochmals fest­zulegen. Arbeitsamt und die Deutsche Arbeitsfront find durch Auskünfte gerne behilflich.

Urne, Ton-, Stein- oder Metall­gefäß zur Beisetzung eines Ver­storbenen nach der Feuerbestat­tung.

Urfol, Teerfarbstoff, mit dem Pelzwerk braun oder schwarz gefärbt wird.

Ursula, weiblicher Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutungdie Bärin". Abk.: Ulla.

Urteil. Auf Grund eines rechts­kräftigen Urteils kann man gegen die verlierende Partei die Zwangsvollstreckung betreiben ^pfänden lassen usw.). Das U. wird rechtskräftig regelmäßig einen Monat nach der Zustellung. Bis dahin kann der verlierende Teil Berufung an das übergeord­nete Gericht einlegen. (Muß durch Rechtsanwalt erfolgen.) Gegen U. des Arbeitsgerichts ist Berufung nur innerhalb zweier Wochen zu­lässig; gegen Strafurteile inner­halb einer Woche. S. Prozeß, Berufung, Revision, Versäumnis­urteil.

Usambaraveilchen, schöne Topf­pflanze, die äußerst dankbar blüht und in zentralgeheizten Wohnräumen ungehindert gedei­hen kann, da sie trockene Luft verträgt. Wird durch Teilung ge­wonnen.

B

Vademecum, lat. Bedeutung = Geh mit mir Taschenbuch, Leit­faden. Ratgeber beispielsweise 3roa = Ich weiß alles", das Lexikon der Hausfrau.

Vag, lat., entbehr! Fremdwort für unbestimmt unsicher unklar ungenau, verschwommen, nichts­sagend.

Vagabund, neulat, Bedeutung: Landstreicher, Herumtreiber, Stromer.

Vakanz, lat., Bedeutung: offene Stelle, auch Ferien. Urlaub.

Balenciennespitzen, Spitzen aus der nordfranzösischen Stabt Va- lencienne, die besonders fein sind.

Valentin, männl. Vorname lat. Herkunft mit der Bedeutung Der Gesunde" weibl. Form Va­lentine

Valerie, weibl. Vorname latein. Herkunft mit der Bedeutungdie etwas vermag".

Valet sagen, lat., Bedeutung: Le­bewohl sagen, Abschied.

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DAS FÜHRENDE FACHGESCHÄFT IN GLAS-UNO POR^ELLANWAREN '"'M w ~gTe»'e INI /kre uz plat£

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