Ein Führerschiff der Aufklärunqsstreitkräfie
Die Tradition der Schuhtruppe
’nTT^r'rsT/.
■■ ■'
Einsatz der Deutschen Arbeitsfront
l^eichsorganisationsleiter Dr. Ley zeigt Weg und Ziel
„entschleierte Venus" bewundern.
Englisch Pflichtfremdsprache in Mittel- und Volksschulen.
sagte der einer
die Auswirkung für den deutschen Arbeiter,
Dr. Ley, wir erwarten eine Stetigkeit
sen Einsatz, weil ich weiß, daß er sich hundertfach lohnen wird. Mit großer Freude kann ich feststellen, daß ich in diesen Fragen auch mit Dr. Schacht vollkommen einig bin. Mit der Hitlerjugend arbeiten wir in den Fragen der Berufs- erzehung auf das engste zusammen. Daneben steht die ständige Schulung der politischen Leiter auf den Ordensburgen und in geplanten neuen Schullehrgängen. Wir werden dafür sorgen, daß bei Leistung und der Wille des Volkes stets die gleiche Richtung haben, unenwegt in der Gesamtfrist des neuen Vierjahresplanes.
Berlin, 6. Febr. (DRV.) Reichserziehungs- Preismanöver berühren Deutschland nitch mehr, Minister Rust hat angeordnet, daß vom Beginn!wir erwarten eine Stetigkeit der Ernäh- des kommenden Schuljahres ab in den Mittelschulen r u n g, weil wir auf eine Steigerung der land- und den gehobenen Klassen der Volksschulen wirtschaftlichen Erzeugung bei mindestens gleichen das Englische als Pflichtfremdsprache zu gelten Preisen rechnen können. Wir erwarten eine Ste - hat. Durch diese Anordnung wird die Frage, welche tigkeit der Löhne, weil alle für die Lohn- Stellung die Mittelschulen und gehobenen Volks- bildung maßgebenden Faktoren stetig sind. Vor schulklassen in dem Plan der künftigen Schulreform allem aber: Wenn uns, was Gott verhüten möge einnehmen werden, n o ch n i ch t e n d g ü l t i g ent- und wogegen wir uns mit aller Gewalt wehren schieden. werden, einst das Schicksal doch einen Krieg
------- laufzwingt, dann wird der deutsche Arbeiter
Beschäftigung, wie sie die Wirtschaft europäischen Ration überhaut noch nicht ge-
Berlin im Zeichen der 5. Reichsstraßensammlung.
nalen Händler, welche das wirtschaftliche Schicksal der Völker in ihre Hände gebracht haben, darin, daß, wenn es Deutschland gelingt, sich frei zu machen, auch andere Völker nach dem gleichen Ziele streben können. Das Beispiel unseres Vierjahresplanes wird dem Marxismus außerhalb unserer Grenzen erheblich schaden. Wir erwarten vom Vierjahresplan u. a. neben der Ausschaltung der Juden aus der Führung der Wirtschaft, die grundsätzliche Steigerung unserer Gütererzeugung überhaupt. Damit wäre dann das höchste Ziel des Sozialismus erreicht: Mehr Leistung, mehr Ordnung, volle Freiheit. Wir sehen
jetzt geht. Es fängt wieder an zu Hetzen. Deshalb spricht man draußen von den „Gefahren" des Vierjahresplanes. Die Gefahren liegen nicht in unserem Wollen, sie liegen für das internationale Judentum und alle internatio-
Der frühere Kommandeur der Schutztruppe und ruhmreiche Verteidiger der Kolonie Deutsch- Ostafrika im Weltkrieg, General von Lettow-Vorbeck, übergab in Wandsbek die Tradition der Schutztruppe Deutsch-Ostafrika an das II. Bataillon des Infanterie-Regiments 69. Hier schreiten General von Lettow-Vorbeck und der Kommandierende General des X. Armeekorps Knochenhauer, mit dem Regimentskommandeur Oberst von Briesen die Front'der Teilnehmer an der Feier ab. — (Scherl-Bilderdienst-M.)
Berlin ehrt in Spanien gefallene rumänische Freiheitskämpfer gegen den Bolschewismus.
Berlin, 6. Febr. (DNB.) Die sterblichen lieber» refte zweier rumänischer Rationalhel« den, die im Kampf gegen den Bolschewismus in Spanien gefallen sind, trafen auf ihrer Ueberführung in die Heimat am Samstagabend in Berlin ein. Beide waren führende Mitglieder der rumänischen Nationalpartei „Alles für das Vaterland" (Eiserne Garde). Sie fielen als einfache Soldaten in den Reihen der spanischen Freiheitskämpfer gegen die bolschewistische Weltgefahr. Auf dem Schlesischen Bahnhof in Berlin wurden die sterblichen Ueberrefte der beiden Freiheitskämpfer von der rumänischen Kolonie ehrfurchtsvoll empfangen. Auch Vertreter der Aus- landsorganifation der NSDAP, entboten den Toten ihren .Gruß. Weiter waren Angehörige der Berliner Gruppe der spanischen Falange sowie der Militär- und Marineattache der spanischen Botschaft und Mitglieder des italienischen Fascio erschienen. Mehrere rumänische Führer der Eisernen Garde, die ebenfalls an der spanischen Front gekämpft batten, und der Präsident der Eisernen Garde, General Cantakuzinu, geben ihren toten Kameraden vom spanischen Schlachtfeld bis in die Heimat das Geleit. Beamte des Reichsbahn- fchutzes hoben die Särge, die mit der rumänischen Nationalflagge bedeckt waren, auf den Wagen und trugen sie auf den Bahnhofsvorplatz, wo eine Kompanie der Leibstandarte „Adolf Hitler und ein Ehrensturm der Wachstandarte Feldherrn« halle angetreten waren. Unter den Klängen des Präsentiermarsches, des Liedes vom guten Kameraden und der rumänischen Nationalhymne wurden die Särge in einem Ehrenraum feierlich auf« gebahrt. Sonntagmorgen wird die Weiterfahrt an« getreten.
Giapellauf des Kreuzers „Admiral Hipper".
für der Vierjahresplan.
und leichte, die auf-den Seekriegsfchauplatzen des Weltkrieges oft die Hauptlast des Kampfes der UeberroafferfeeftreitEräfte zu tragen hatten. War doch ihr Leitspruch das Wort „Allen voran!" i m K r e u z e r k r i e g auf einsamen Posten im Ozean, „Allen voran!" in der Aufkla- rungs- und Marschsicherung vor dem Gros der Linienschiffe „Allen voran!" schließlich in der Schlacht an der Spitze der eigenen Linie und beim Einsatz vor Torpedobooksstreü- kräfte. Dieser Leitspruch wurde im Weltkrieg bei der heimischen Flotte in hervorragendem Maße verkörpert durch die ritterliche, aufrechte, schneidige Persönlichkeit des Admirals Hipper, des Befehlshabers der gesamten deutschen Aufklärungsstreitkräfte, des Führers insbesondere der Schlachtkreuzer bei Parmouth und Hartlepool, auf der Doggerbank und vor dem Skagerrak. Ist die Skagerrak- Schlacht in ihrer Gesamtheit, in Anlage und Durchführung, allein bestimmt durch die Persönlichkeit des Admrals Scheer, so war es sein Kreuzerfuh- rer Admiral Hipper, der die Schlacht in entschlossenem Angriff auf die feindlichen Kreuzer im Sinne seines Flottenchefs einleitete und ihre erste Phase, die siegreiche Kreuzerschlacht, schlug.
In ihr kamen seine hervorragenden Führereigen, schäft, schnelles Auffassungsvermögen, große Wendigkeit des Geistes, frische Entschlossenheit und hohe Verantwortungsfreudigkeit voll zur Geltung und sicherten den Erfolg. Im Höhepunkt der Geschichte der Kaiserlichey Marine sehen wir Admiral Hipper an der Spitze seiner Schlachtkreuzer im schwer, st en feindlichen Feuer mit sicherem Blick, mit kühler Ueberlegung, mit schnellem Entschluß und froher Zuversicht seine Kreuzer und Torpedoboote zum Siege führen über die weit überlegenen Streitkräfte des Admirals Beatty. Möge Miefes stolze Schiff, dazu bestimmt, einmal em Führer- schuf der Kreuzer zu fein, allezeit in Treue das Vermächtnis wahren, das der Name Hipper für die Kriegsmarine in sich birgt!
Nach der Taufrede Generaladmirals Raeder voll- zog feine Gattin die Taufe mit den Worten: ' Auf Befehl des Führers und Reichskanzlers taufe ich dich „Admiral Hipper." Die Flasche deutschen Schaumweins zerschellt am Bug des Schiffes. Schnell gleitet das stolze Schiff, auf dessen Bug die Reichskriegsflagge flattert, unter den Kangen der Lieder bet Nation in die Wasser der Elbe.
------- Bödicker, von Karpff und Hartog, aus Hamburg U. a. den regierenden Bürgermeister Krogmann, Feierliche Aufnahme in das JUttgvOli. und Gauleiter Kaufmann und
. d'rUn 6 Am B°-°b-B, °miral u
s G e b t s t a g wird der Reichs- a. aus, „stehen wir heute vor dem ablaufbereiten
Montag, dem 19. Aprü ber Ma- Eifenrumpf eines neuen Schiffes der Kriegsmarine,
lugendfuhrer ln einer $ 9 9 b e n a 1) r = I eines Kreuzers, wie ihn bis vor nicht langer Zeit
r 1 e n b ? Q 9 7 h»r bhPnKdiPn Juaend in das Deut- das Diktat von Perfailles uns ZU bauen verwehrte, burlstaqes des Führers von der Marienburg aus erfolgen. Die Marienburg erhält dadurch für das gesamte Reich die Bedeutung einer u r g d e s Deutschen Jungvolks". Der Reichsiugend- führer hat verfügt, daß das Ordens schloß Marienwerder, das zu einer Fuyrerfchule des Gebietes Ostland (I) der HI. umgebaut worden ist, neben seiner bisherigen Aufgabe die Aufgabe einer Reichsführerschule der HI. zur besonderen O st l a n d s ch u l u n g .der Bann- und Jungbannführer übernimmt.
Heeres 22 Mill. Schilling und ein gleich hoher Betrag für den Ausbau der Bundes st ratz en, darunter der Anjchlutzftrecke zur deutschen Grenze bei Kufstem und Salzburg, ausgeworfen. Ein bedeutsames Projekt ist die Elektrifizierung der Eisenbahnlinien von Wien nach dem Westen. Zur Tilgung der nach 30 Jahren rückzahl
baren Anleihe werden rund 11 Mill. Schilling er-1 Hamburg, 6. Febr. (DNB.) Der neueste Bau forderlich sein, wofür gewisse Stempel- und Rechts- K. :ungen Kriegsmarine des Dritten Reiches lief gebühren sowie einzelne Ausfuhrabgaben erhöh Qm Samslagmittag auf der Werft von Blohm und werden. Die Bundesregierung halte an der Absicht ^ß glücklich von Stapel. Die Taufrede für den fest, die internationale £ u n b e 5 a n l e 11) e neuen K^uzer, der den Namen „Admiral vom Jahre 1930 sobald als möglich zu fiipper" trägt, hielt der Oberbefehlshaber der
gen und zu konvertieren, jedoch seien hierfür noch K^egsmarine Generaladmiral Dr. h. c. Raeder. Besprechungen notwendig. Ferner wolle Die Jte= 2iborbnunqen sämtlicher Gliederungen der Bewe- gierung den Kleinsiedlungsbau weitgehend g^ng, vor allem auch der Marine-SA. und der fördern.
könnt hat bei völliger Unabhängigkeit von allen Schwankungen der Weltwirtschaft und bei der Ausschaltung jeder Bedrohung des deutschen Arbeitsmarktes durch irgendwelche Einflüsse von außen her. Wir erwarten eine Stetigkeit der Preise, weil es uns nicht mehr stören kann, i trenn draußen irgendein Jude (Mreibe verbrennt ober Kaffee ins Meer schüttel. Internationale
nicht wieder das furchtbare Schicksal der Blockade, jenes gemeinen Hungerkrieges gegen Frauen und Kinder erleben, mit dem wir in Wahrheit den Krieg von 1914/18 verloren haben. Jene internationalen und freimaurerischen Kräfte, die die Schuldlüge und die Blockade oder die Sanktionen erfunden haben, werden uns dann gewappnet sehen.
Ich kann noch mehr voraussagen: Wir erwarten am Ende des Vierjahresplans eine Verbilligung d e s Baumaterials, eine Verbilligung der Wohnungen, eine Verbilligung der Kleidung, eine Freiheit des Weges der industriellen Produktion bis zur Herstellung wahrhaften Volksgutes, etwa des Volkswagens eine Verbil- iigung der Brennstoffe, die auch den Arbeiter in den Genuß der Erzeugnisse der modernen Technik setzt. Ich spreche dabei nicht vom Gemeinschaftsgenuß, sondern von den Möglichkeiten für jeden einzelnen
Natürlich stehen der Erfüllung solcher Ziele noch erhebliche Schwierigkeiten' gegenüber. Wir wissen, daß ein Teil von Gütern, an die wir uns gewöhnt haben, einfach in unserem Lande nicht erzeugt werden kann. Vom Luxus des Wohllebens wird uns manches fehlen. Wir wissen aber auch, daß das Volk die Größe der Aufgabe versteht und damit zur Leistung bereit ist. Wir müssen auf engem Raum, wenn wir die Verwirklichung unserer wirtschaftlichen Maßnahmen richtig werten, für die Umstellung des Lebens von hundert Millionen Menschen sorgen. Der Führer und Vg. Göring haben ständig betont, daß das Opfer kostet. Aber hier ist
die Deutsche Arbeitsfront zum Einsatz bereit
Im vollen Einvernehmen mit Pg. Göring wird sie in den Vierjahresplan besonders eingeschaltet. Wir werden uns um den Bau der Wohnungen für die Arbeiter kümmern, um die Aufgaben der Siedlung und die Ausgestaltung des Arbeitsplatzes. Bei der Berufsschulung konnten wir mit einem völlig fertigen Plan zur Verfügung stehen. 500 Lehrwerkstätten sind fertig, 500 Lehrwerkstätten sind im Bau. Das System der Berufsausbildung ist bei uns fertig gestaltet. Wir werden keinen Drill, sondern Erziehung zur Leistung, zur Freude an der Arbeit ■ durchsetzen, auch wenn wir in gesteigertem Tempo ; arbeiten müssen. Ich werde weiter nicht davor zu- • rückschrecken, alle Reserven der Arbeits- ' front einzufetzen auch für die Ausgestaltung der i Organisation „Kraft durch Freude". \ Wir werden weiterhin Erholungsheime, .' Seebäder und Schisse bauen. Ich wage die-
wie (Wuliurtagung vesjen-Mssau.
NSG. Neben den beiden großen Reden des G au- lei t e r s und des Gaupropagandaleiters, in denen die kommende Kulturarbeit im Gau Hessen- Nassau feftgelegt wird, verdienen die Rahmen- oeran Haltungen der Gaukulturtagung am 13. und 14. Februar 1937 in Wiesbaden noch bc= | sondere Beachtung. Die Tagung beginnt Samstag morgens mit einer Betriebsfeier stunde m einem großen Mainzer Industriebetrieb, bei Der Gauobmann der DAF., Becker,.und der Führer des Gebietes Hessen-Rassau der HI., Brandt, sprechen. Um die Mittagsstunde begrüßt im Auftrag des Gauleiters der stellvertretende Gauleiter, Staatsrat Reiner, im Wiesbadener Kurhaus die Tagungsteilnehmer. Der Nachmittag (15 dis 18.30 Uhr) steh: im Zeichen umfangreicher S o n.b e r t a g u n - g e n. Die ftreispropaganbaleiter, die Vertreter des Gauringes, die Kreispropagandawalter der DAF. versammeln sich unter der Leitung des Gaupropa- qandaleiters, Landeskulturwalter Muller-Scheld, im kleinen Saal des Kurhauses. Die,Kreiswarte der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" unter dem
Gauwart von R e k o w s k i und die HJ.-Fuhrer Admiral von Hipper, der Führer der deutschen und die BDM.-Führerinnen unter Gebietsfuhrer Aufklärungsstreitkräfte in der Schlacht am Skagerrak. Brandt tagen im Paulmenschlößchen. (Scherl-Bilderdienst-M.)
MM
greube , «rem Wiesbaden Au mtt oer »au Armeekorps, General der Kavallerie finocf)<>n= ku urtaguna A°l -n-Na ,au b - et allo berens L 6en kommandierenden General des
Fülle °°n Arb--t und Anregung ^ftkreifes West, General der Flieger Zander,
kulturell tätigen Personstchk-.t-n die verannin-y i । Gtabe Aufklärungsschiffe der alten restlos an der Veranstaltung teilneymen. marine u. a. die Admirale a. ®. Prentzel, Hansen,
Berlin, 7. Febr. (DNB.) Relchsorganisations- leiter Dr. Ley, der Leiter der Deutschen Arbeitsfront, erklärte in einem Gespräch mit dem „Berliner Lokalanzeiger" über die Mobilisierung des _ , /flstvtrox «... s Volkswillens für die Durchführung des
Berlin, 7. Febr. (DNB.) Für das WHW. hat Hjerjahresplanes u. a.: Erst wenn der sich ein Heer von Sammlern und Sammlerinnen Mensch wirklich in der Lage ist, sein Leben aus den Reihen der nationalsozialistischen Kriegs* ID ö ((i g frei z u gestalten, kann er auch opferversorgung, des Reichsluftschutzbundes, des n ß j. । . b x e Kräfte d er Freiheit ent- Deutschen Luftsportoerbandes, des Deutschen Reichs- wickeln, die ihm die große, in ihm wohnende kriegerbundes (Kyffhäuser) und des R^.-Deutschen geiffUngsfäfjigfeit einzusetzen gestatten. Genau so Studentenbundes im ganzen Reich für die gute ß5 den Völkern. Das internatonale Sache eingesetzt. In der Reichshauptstadt waren Judentum hat schon gefühlt, wohin unser Weg 140 000 ehrenamtliche Sammler, Helfer und Mit-.....- ......' ' ' ~
arbeitet unterwegs. Unter den Linden hatten sich I Taufende eingefunden, um dem beabsichtigten Start des Freiballons „Hermann Göring" beizuwohnen. Ihre Erwartungen wurden enttäuscht. Der Wettergott machte einen Strich'durch die Rechnung. Auf dem Opernplatz gab es eine interessante Unterhaltung zwischen der Ju 52 und den Bodenstationen. Mehrer Tausend Kriegerwitwen und Kriegerhinterbliebene halfen sammeln. Man sah am Ehrenmal u. a. eine 75jährige Frau, die von ihren 16 Söhnen I vier dem Vaterland geopfert hat, eine 80jährige Mutter, die ihre vier Sähne im Kriege verlor, sammeln. Schwerkriegsbeschädigte und Selbstfahrer gaben em Beispiel der Einsatzbereitschaft, und selbst die Blinden hatten es sich nicht nehmen lassen, zur Bekämpfung der Not beizutragen. Besonders wirkungsvoll waren auch Propagandamärsche in Vorkriegsuniformen. Man sah in hellblauen Uniformen mit weihen Helmbüschen berittene erste Gardedragoner; neben einer größeren Abteilung von Schutztrupp- lern bekam man Gardeulanen, Franzer und Alexander mit ihren Traditionsfahnen zu sehen. Die Studenten traten als lustige Sänger in den Lokalen und als „Astrologen" auf den Plan. Unter den Linden Ecke Friedrichstraße durfte man in ihrem Pappfernrohr den Sowjetstern und die
*
II


