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Oie Fortschritte an der Madrider Front

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Die Pfeile kennzeichnen den Angriff der nationalen Truppen, der im ersten Ansturm zur Eroberung von Las Rozas führte. (Scherl-Bilderdienst-M.)

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tion eingesetzt. (Scherl-M.)

Sperrgebiet zwischen Warthe und Oder.

B u d a p e st, 7. Jan. (DNB.) DerMagyarsag berichtet: Die Moskauer Regierung habe es verstan­den, sich in der Tschechoslowake i eine wett- , verzweigte, glänzend ausgebaute Masctsinerie zu schaffen, die in alle Zweige der inneren Verwal­tung, des Heeres, der Polizei und Gendarmerie, der Dolkserziehung und der Minderheiten eingreife. Die militärischen Vertrauensmänner und Sachverstän­digen Moskaus kontrollierten heute tatsächlich die gesamte tschechoslowakische Armee. Wenig st ens 2000 militärische Sachverständige der Moskauer Regierung seien heute in der Tschechoslowakei tätig. Reben der offiziellen Kanzlei des tschechoslowakischen Staatspräsidenten arbeite ein militärisches und polizeiliches Büro der Komintern. Mit großer Besorgnis würde von den älteren Mitgliedern des tschechischen Gene­ralstabes festgestellt, daß die gesamte tsche­choslowakische Armee heute mit großer Planmäßigkeit und Geschick von den militärischen Sachberatern in der Richtung umgebildet wurde, daß das tschechoslowakische Heer in Zukunft einen Vorposten der Komintern in Europa bilde. Die Artillerie, die Flugwuffe und die tech­nischen Truppen seien bereits auf Grund der sow­jetrussischen Vorschriften umgebildet worden.

Die Ausbildung der Polizei und Gendarmerie erfolge auf Grund der Lehrbücher des Moskauer Politbüros, in denen das Hauptgewicht auf den inneren Spionagedienst gelegt werde. In Zukunft würde das Beamtentum und Militär von der kommunistisch ausgebilDeten und durchsetzten Polizei und Gendarmerie auf die politische Zuver­lässigkeit im Sinne Moskaus geprüft und kontra!-

Berlin, 7. Jan. (DNB.) Am 9. und 10. Ja­nuar wird die 210 Kilometer lange Autobahn- st recke von der Reichshaupt st adt bis Hannover für den Verkehr freigegeben. Insgesamt sind 229 Brückenbauwerke errichtet wor­den, von denen 73 Brücken über die Autobahn füh­ren. Die Elbe-Brücke bei Hohenwarthe ist das größte Bauwerk auf der Strecke. Die Ge­samtlänge des Brückenzuges, der als freitragender Bau über den Elbstrom gebaut wurde, beträgt 1200 Meter. Die Flutbrücke ruht auf 25 Pfeilern im Vor­flutgelände. Das eiserne Tragwerk der Strombrücke weist drei Oeffnungen auf, von denen die mittlere eine Stauweite von 154 Meter hat. Am 26. Okto­ber 1934 wurde mit den Arbeiten begonnen. Am 30. Juli 1935 schmückte bereits die Richtkrone den östlichen Pfeilerschacht. Am 25. April 1936 wurde mit dem Bau der Eisenkonstruktton, die das statt-

Bolschewistisches Kanonenfutter.

Aus dem Tagebuch

eines Schweizer Kommunisten.

Salamanca, 8. Jan. (DRB. Funkspruch.) Bei dem Vormarsch der nationalen Truppen in den Provinzen Cordoba und Jaen wurde eine 300 Mann starke Abteilung der sog.Internat to­nalen Brigade" aufgerieben. Bei einem Ge­fallenen, namens Otto Fuchs, einem aus Bafel stammenden schweizerischen Komm un i - st e n wurden Tagebücher gefunden. Fuchs hat Auf­zeichnungen gemacht, wie er über Perpignan nach Barcelona und von dort nach Albacete gekommen ist. 4000 bis 6000 Mann der Internationalen Bri­

gade lagen in den Kasernen von Albacete. Fuchs! schreibt:Ich darf, ohne zu übertreiben, ruhig sa­gen, daß fast alltäglich aus Perpignan und anderen Plätzen des Ausländes 200 Männer jeden Alters ankommen. Geübte Augen finden unter ihnen sofort die Abenteurer heraus. Man sieht gut angezogene aber auch in Fetzen und Tücher gehüllte Gestalten./ Die Ausbildungszeit dauerte keine 14 Tage. Die von den Moskauer Rattenfängern angeführten Kommunisten und Abenteurer aller Länder wur­den von den Roten nach einer völlig ungenügenden Ausbildung als reines Kanonenfutter verwendet.' Fuchs schildert seinen Aufenthalt in Barcelona, wo er in einer Kaserne einquartiert wurde, die vor einem halben Jahr noch ein K l o- st e r war. Seine Niederschrift bestätigt, daß die Mönche sich den Roten ergaben, unter der Tür kurzerhand erschossen und die Nonnenin Sicherheit" gebracht wurden.

scharfen Ueberwachung der Kommunisten ausgesetzt gewesen sei, aufgelauert. Als er das Bot­schaftsgebäude verließ, seien ihm rote Milizen in einem Kraftwagen gefolgt und hätten ihn g e - fangengenommen. Baron de Borchgrave sei sodann vor ein aus Angehörigen der soge­nannten Internationalen Brigade zusammengesetztes Kriegsgericht" gestellt, zum Todever­urteilt" und sofort erschossen worden. Später hätten bolschewistische Untermenschen noch aus nächster Nähe auf ihn Schüsse abgefeuert, wo­durch der Schädel zerschmettert worden sei. Die Roten hätten dann noch Vorkehrungen getroffen, um die Auffindung der Leiche zu oer-

ihre Ueberzeugung, daß mehr als je eine inte- I grale und totale Behandlung des pro- 1 blems der Nichteinmischung, und zwar in ihren ! direkten wie indirekten Formen notwendig ist. Wenn der Vereinbarung über die Freiwilligen nicht schleu- : nigst diejenige über die anderen Formen der in­direkten Einmischungen folgen sollte (insbesondere über die Propaganda und die finan­ziellen Hilfen) und in einer Art, die genü­gende Garantie für ihre Anwendung bietet, so konnte dieser Umstand nicht ohne Rückwir­kung bleiben, und die italienische Regierung würde sich gezwungen sehen, diese Frage erneut zu prüfen.

Sofern man nun die Frage auf den Stand zurückbringen will, auf dem sie im ^ge­laufenen August war, d. h. sofern die Re­gierungen sich einigen über die Opportunität, von spanischem Gebiet alle Nichtspanier, Kämp­fer, politische Freiwillige, Propagandisten und Agi­tatoren zu entfernen, wäre die italienische Regierung bereit, ihre Unterstützung einer sol­chen Initiative zu leihen, die der Nichteinmischungs­ausschuß in London sofort prüfen müßte.

Die Ausnahme in Paris.

Paris, 8. Jan. (DNB. Funkspruch.) DerPetit Parisien" erklärt sich mit den Gedankengangen der beiden Noten einverstanden. Es frage sich nur, ob der Vorschlag unter diesen Gesichtspunkten verwirk­licht werden könne. Wie dem auch sei, die grund­sätzliche Zustimmung Berlin und Rom sei jetzt ge­wonnen und die vorgebrachten Vorschläge könnten auf alle Fälle zu neuen Verhandlungen führen. DerMattn" bezeichnet die deutschen und italienischen Ueberwachungsvorschläge als den positiven Teil der Antworten. Endlich be­stünden Derhandlungsmöglichkeiten, vorausgesetzt, daß Sowjetrußland darauf verzichte, aus Spanien ein Propagandafeld und einen Revolutionsherd zu machen. Schließlich hebt das Blatt hervor, daß Berlin und Rom mit allem Nachdruck die Aufmerksamkeit Londons und Paris auf die Gefahren hinwiesen, die die Tätigkeit der Komintern für den Weltfrieden verur­sache.

DieActton Fran?aise" stellt fest, daß noch schwierige und langwierige Verhandlungen bevor- ftünben. Könne man es Berlin und Rom Übelneh­men, eine Ueberwachung der Munitions- und Freiwilligen-Transporte zu fordern? so fragt das Blatt. Das werde auf alle Fälle die Sowjets und die Volksfrontleute in eine schöne Verlegenheit bringen.Echo de Paris" stellt fest, daß die beiden Antworten einen Fortschritt bedeuteten. Quai d'Orsay und das Foreign Office würden nun den Londoner Nichteinmischungsausschuß anmeifen, einen neuen Plan auszuarbeiten, der den Anregun­gen der beiden Staaten Rechnung trage. Das Petit Journal" meint, die in den Noten angeführ­ten Vorschläge ermöglichten es, sofort an die Arbeit zu gehen und den freiwilligen Sendungen jetzt Ein­halt zu gebieten. DerPopulaire" sagt, die von Deutschland und Italien vorgebrachten Vorschläge bildeten kein ernstes Hindernis für die englisch- französischen Vorschläge.

Die Achse Verlin-Äom hat sich bewährt."

üert.

Die tschechoslowakische Industrie gerate gleich­falls immer stärker unter den Einfluß Moskaus. Ueberall im Lande feien Vereine derFreunde Sowjetrußlands" gegründet worden, die mit Unterstützung der staatlichen Stellen offene Propa- ganöa für Moskau betreiben.

Besonders auffallend fei die äußerst lebhaft be­triebene Propaganda in den Minderheiten­gebieten, in denen Agenten in deutscher, unga­rischer und slowakischer Sprache kommunistische Vorträge halten. Ferner seien allein zu Weihnach­ten in den deutschsprachigen Gebieten der Tschecho- 1 slowakei und Rumänien über 500 000 kommunistische Flugzettel verteilt worden.

Alexandrette.

Kein Abbruch der französisch-türkischen Verhandlungen.

Paris, 7.Jan. (DNB.) Der Unterstaatssekre- tär im Außenministerium, 23 i e n o t, hatte eine Besprechung mit dem Oberbefehlshaber der franzö­sischen Leoantetruppen, General O e s i n g e r, und mit dem türkischen Botschafter in Paris.

Waffen- und FreiwiWenzustrom für die 'Roten hält an

Paris, 8. Jan. (DNB. Funkspruch.)Echo de Paris" berichtet über neue Waffen- und Freiwilli­gen-Transporte nach Spanien. Danach würde am Samstag einFreiwilligen-Transport" London ver­lassen. Die Teilnehmer seien von der Labour- Party angeworben worden. Der Transport würde über Frankreich geleitet werden. Wei­ter meldet das Blatt, daß 25 Lastkraftwagen mit Munition und Kriegsmaterial die französisch-spanische Grenze überschritten haben. Die Kommunisten in Katalonien hätten mit einer belgischen Waffenfabrik einen Lieferungs­vertrag abgeschlossen, der die Lieferung von tausend Maschinengewehren im Werte von etwa sieben Mil­lionen Francs nach Spanien vorsieht. Die Maschi­nengewehre seien ursprünglich für die Truppen des Negus bestimmt gewesen.

Der Mord an dem belgischen Diplomaten.

Die Roten suchen Aufklärung zu verhindern.

Brüssel, 8. Jan. (DNB.) Jrn Auswärtigen Ausschuß des Senats gab Außenminister Spaak Erklärungen über den in der Nähe von Madrid durch spanische Bolschewisten verübten gemeinen Mord an dem belgischen Diplomaten Baron de Corchgrave ab. lieber die Umstände der Er­mordung haben die Erklärungen keine Aufklärung gebracht. Die von der belgischen Regierung gefor­derte Untersuchung hat noch keine Ergebnisse ge­zeitigt. Aus den Ausführungen Spaaks ergab sich, daß der Ermordete zwei Schüsse im Nacken gehabt habe und daß er mit noch 20 anderen Ge­töteten in ein Massengrab geworfen wor­den sei. Der Leichnam befindet sich noch immer in diesem Gemeinschaftsgrab. Die Ausgrabung der Leichen begegnet Schwierigkeiten, weil noch neun andere Leichen darüberliegen. In einer Note der roten Machthaber an die belgische Regierung heißt es, daß Baron de Borchgravesich ohne Erlaubnis der militärischen Behörden" an die Front begeben habe, um belgische Freiwillige, die verwundet wor­den seien, zu besuchen. Mit solchen und anderen Ausflüchten wird offenbar versucht, die Verantwor­tung für das Verbrechen abzulenken. Der Kraft­wagen, den Baron de Borchgrave auf seiner Tv- desfahrt benutzte, soll unbeschädigt wiedergefunden worden fein.

Das Außenministerium hat die Roten auf die schwere Verantwortung hingewiesen und eine Mil-

für Luftfahrzeuge der Luftwaffe. Die nach Polen fliegenden oder aus Polen kommenden Luftfahrzeuge, die über die deutsch-polnische Einflugszone bei Deutschen fliegen, haben das Sperrgebiet entweder nördlich auf Dem rechten Wartheufer ober südlich auf dem Unken Oderufer zu umfliegen.

Moskaus Einfluß in der Tschechoslowakei. Das tschechische Heer Vorposten der Komintern.

Mailand, 8. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die italienische Presse hebt vor allem die Ueberelnstim- mung mit der deutschen Antwort hervor, und be­tont daß die Achse Rom-Berlin sich gut be= währt habe.Stampa" schreibt, weder Italien noch Deutschland verschlossen sich weiteren Verhandlun­gen obwohl es infolge der Verantwortung und Mit­schuld der anderen ihr Recht wäre. Die Nichtem- mischungsfrage müsse in ihrer Gesamthei: geregelt werden. Italien habe Vertrauen in die Kräfte des Generals Franco und fei überzeugt, daß der Kampf schon zur Einsetzung einer starken Regierung in Madrid geführt hätte, wenn Barce­lona, Valencia usw. nicht umfassende Unter- st ü tz u n g von Sowjetrußland und Frank­reich erhalten hätten.

Berlin, 7. Jan. (DNB.) Nach einer Polizei­verordnung ist der Luftraum zwischen Oder und Warthe bis auf weiteres für Luftfahrzeuge gesperrt worden. Das ge­sperrte Gebiet wird begrenzt im Süden: durch die Oder zwischen Crossen und Tschicherzig, im Osten: durch die Verbindungslinie der Orte Züllichau BrätzPritttsch, Schnittpunkt der Warthe, mit der Verlängerung der Linie Brätz-Prittisch, im Norden: durch die Warthe zwischen dem genannten Schnitt­punkt und Landsberg a. d. W., im Westen: durch die Verbindungslinie der Orte LandsbergZielen- zigSternbergCrossen. Das Verbot gilt nicht

Botschafter Dr. Trautmann ging auf die Sym­pathien ein, die sich Seeckt während der kurzen Zeit feines Chinaaufenthaltes in allen Kreisen erwor­ben habe. Man könne mit Recht sagen, daß von Seeckt eine neue Brücke für die chinesisch-deutsche ......Zusammenarbeit geschlagen habe. General F al- liche Gewicht von 5400 Tonnen hat, begonnen und kenhausen schilderte den militärischen Werde- am 4. September das letzte Stuck der ®jenfonftrutd gang Seeefts. Rriegsmtntfter S) o t) i n g f d) i n be- ---- 1 tonte, daß sein soldatisches Können, seine klugen

Ratschläge und fein ganzes Wesen in China immer in Erinnerung bleiben werden. Seeckt habe in der kurzen Zeit seines Wirkens Großes für den Aus­bau des chinesischen Heeres geleistet, es sei ihm zu verdanken, daß die chinesische Armee vorangekom­men wäre. Sein Zielbewußtsein, seine Treue zu seinem Vaterlande, seine überrragenbe Persönlich­keit sind den chinesischen Offizieren ein großes Bei­spiel, der Name Seeckt werde immer mit der chine­sischen Wehrmacht verbunden sein werden. Pros. Ongwenhao, der Generalsekretär des Reichs­vollzugsamts, fand ebenfalls erhebende Gedenk­worte für den Toten, der es stets aufrichtig mit China gemeint habe. Heute stehe ganz China voller Trauer an seinem Grabe.

Er soll den Botschafter darauf hingewiesen haben, daß der türkische Pressefeldzug in der Frage des Sandschaks von Alexandrette nicht ge­eignet erscheine, eine für Die Verhandlungen gün­stige Stimmung zu schaffen. Die französische und die türkische Regierung sollen sich dahingehend ver­ständigt haben, eine Vertagung der auf den 18. Januar anberaumten Völkerbundsrats­sitzung ins Auge zu fassen, um so eine Möglich­keit zur Abwicklung der unmittelbaren Verhandlun­gen zu schaffen. Von einem Abbruch Der Verhand­lungen könne keine Rede sein.

China ehrt das Andenken Seeckts.

Nanking, 7. Jan. (DNB.) Eine Gedächtnis­feier für Den Generaloberst von Seeckt im Klub Der in Deutschland ftuDierenben Chinesen gab Zeugnis von Der großen Verehrung, Die Seeckt in China entgegengebracht wird. Zu der Gedächtnisfeier wa­ren Vertreter der Reichsämter und Ministerien, Der obersten Militär- und Stadtbehörden sowie viele Angehörige aus Wirtschafts- und Wissenschafts­kreisen erschienen. Marschall Tschiangkaischek, Der sich zur Wiederherstellung seiner Gesundheit auf Dem Lande aufhält, hatte zwei Kränze gesandt.

Salamanca, 7. Nov. Der Heeresbericht des obersten Befehlshabers in Salamanca meldet, daß die Operationen an der Front von Madrid m i t Erfolg fortgesetzt worden sind. Die natio­nalen Truppen besetzten Die Ortschaften Las Rozas und ElPlantio. Die Ortschaften Po- z u e l a und S) u m e r a sowie das umliegende Ge­biet wurden von Den Roten gesäubert. Die Kom­munisten leisteten in Häusern und Schützengräben Widerstand, waren jedoch auf die Dauer Den schnei­digen Angriffen der nationalistischen Truppen nicht gewachsen und flüchteten unter ungewöhn- l i ch starken Verlusten. Unter Den in Ge­fangenschaft geratenen Roten befinden sich ein Hauptmann und ein Leutnant. 40 rote Söldner lie­fen zu den nationalistischen Truppen über. Es wurde umfangreiches Kriegsmaterial erbeutet, Darunter 300 Gewehre. In Casa d e l Campo wurde ein Gegenangriff der Bolschewi­sten nach hartem Nahkampf zurückgeschlagen. Die Roten ließen hier 58 Tote zurück, darunter einen Offizier. Im G u a d a l a y a r a - Abschnitt konn­ten Die Kommunisten aus mehreren Stellungen ge­worfen werden. In Andalusien erlitten die Roten im Abschnitt Ronda eine bedeutende Schlappe, wobei ein berüchtigter Bolschewisten-Häuptling aus Ma­laga getötet' wurde. An der B i s c a y a - F r o n t bombardierten 18 Flugzeuge die Stellungen Der Bolschewisten bei ßegueitio, östlich von Bil­bao, während nationale Kriegsschiffe die Roten Häfen von Santander und Bilbao beschossen. Die Unzufriedenheit der Zivilbevölkerung im Biscaya- Gebiet nimmt ständig zu. Den roten Machthabern wird vorgeworfen, daß sie Die Öffentlichkeit betrü­gen, indem sie behaupten, die gesamte spanische Flotte befinde sich auf ihrer Seite.

lion Franks Schadenersatz, Erweisung militärischer Ehrenbezeugung für den Ermordeten und die Ueber- gabe des Leichnams verlangt.

DieJndependance Belge" berichtet. Der belgische Diplomat sei von Der sogenannten Inter­nationalen BrigaDea b g e u r t e i 11' unD erschossen worden. Die Roten hätten Baron de Borchgrave wie auch noch andere in Madrid ansässige Diplomaten beschuldigt, Spionage­dienste (I!) für General Franco geleistet zu haben. Außerdem hätten sie ihm vorgeworfen, Die Flucht b e l g i s ch e rF r e i w i l l i g e r" b e- günstigt zu haben. Am Sonntag, 20. Dezember, hätten die Kommunisten den belgischen Diplomaten an d e m Ausgang der belgischen Bot­schaft, die schon seit einiger Zeit einer besonders

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