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Der Verlauf der Börse brachte am Aktien­markt Sonderbewegungen am Elektromarkt, an dem bei nicht sehr großen Umsätzen infolge der Marktleere die Kurse stärker anstiegen. Schuckert 176 nach 174 (172), Siemens 219,50 nach 217,25, Felten 139,50 nach 138,75, Gesfürel 151,50 bis 152 nach 150,50. Weiter gesucht wurden außerdem Bemberg mit 143 nach 141,90, Reichsbank 211,50 nach Unv. 210. Auch an den übrigen Marktgebieten ergaben sich kleine Erhöhungen, so daß die Ten­denz allgemein fester war. Etwas rückläufig waren jedoch Feinmech. Fetter mit 107 nach 107,75. Von später erstmals notierten Werten ermäßigten sich Zellstoff Waldhof nach eintägiger Pause auf 157,25 (159), die übrigen Papiere brachten meist kleine Erhöhungen.

Am Rentenmarkt zogen Zinsvergütungs­scheine weitere 0,13 o. H. an auf 95,25, ferner waren einige 5prozentige Industrie-Anleihen gesucht und etwas fester, 5 v. H. Ewald Ludwig 101,90, 5 v. H. Mansfelder 102,50, 5 v. H. Hoesch 102,75. Gold­pfandbriefe stark gesucht und teilweise infolge Ma­terialmangels gestrichen. Liquidationspfandbriefe der Gemeinschaftsgruppe 0,20 v. H. höher, dagegen Pfälz. Liquid. 101,13 (101,30). Don Kommunal- Obligationen Meininger 98,25 (98). Stadtanleihen unterlagen Schwankungen bis 0,25 v. Sy Dekosama Altbesitz nach Pause 134,25 (133,25).

Im Freiverkehr lagen Ufa Film fest mit 75 (72,75), Adlerwerke Kleyer unv. 115, Wayß & Freytag 0,50 d. Sy höher mit 150,50, VDW. 1 d. Sy niedriger gesucht mit 169. Tagesgeld sehr leicht mit 2,25 (2,50) v. S)

Abendbörse fest.

Die Abendbörse verkehrte ebenfalls in fester Hal­tung und brachte durchschnittliche Erhöhungen von 0,25 bis 0,50 d. Sy Das Geschäft war auf Teil­gebieten lebhaft, da auf dem erhöhten Kursstand einiges Material herauskam, so daß die Nachfrage ohne größere Steigerungen befriedigt werden konnte. Im Vordergrund blieben weiterhin Elek­tropapiere, besonders Siemens in Anlehnung an Berlin mit 221 (219), Schuckert 177 (176,50), Ges­fürel mit 152 bis 152,50 (151,50), Felten mit 139,25 (138), auch AEG. 0,25 v. Sy fester mit 43 und Elektr. Lieferungen 0,50 v. Sy mit 136, dagegen von Nebenwerten Lechwerke 116 (116.50). Der Montanmarkt lag ruhiger bei voll behaupteten, teils 0,13 bis 0,25 v. Sy höheren Kursen, Rheinstahl knapp gehalten mit 154,25 (154,50, Berlin 155,25). Laurahütte lebhafter mit 21,50 (21,13). Etwas leich­ter- lagen Chemieaktien, Scheideanstalt 261,50 (262), IG. Farben 165,75 (166). Von Einzelwerten stie­gen Bemberg bei lebhaftem Geschäft auf 143,90 nach- 143,50 (143,40), Conti Gummi gewannen 1 v. Sy auf 190 und AG. für Verkehrswesen 0,50 auf 126. Fest lagen ferner Zellstoffaktien, Waldhof 160 (159), Aschaffenburger 144 (143,50). Schistährtspapiere blieben gut behauptet, Hapag 19, Nordd. Lloyd 20.40 (20,25). Maschinen- und Motorenwerte waren kaum verändert. Am Einheitsmarkt notierten Kal­ter Brauerei unv. 53,50, Schriftgieß. Stempel unv. 110. Der Rentenmarkt lag dagegen ruhig, es bestand aber unvermindert Nachfrage. Kommunal-Umschul- dung bewegten sich zwischen 94,20 bis 94,30, Reichs­bahn-Vorzugsaktien bröckelten 0,25 v. Sy ab auf 127,25, 4,50 v. Sy Kruvv unv 99,75, ebenso 6 v. Sy IG. Farben mit 131,75 __________________

Dom Militärspori- fest in Büdingen.

Das große Militärsport­fest, vom 3. MG.-Batail- lon veranstaltet, war am vergangenen Wochenende für Büdingen ein großes Ereignis. Das Fest brachte auch einige humorvolle Vorführungen. Hier zeigt sich einer der Teilnehmer beimWurstschnappen" von seinem Wagen aus, einer sicherlich rechtschwie­rigen Uebung.

(Aufnahme: K. Arheit, Büdingen.)

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Frankfurter Pferdemarkt..

Frankfurt a. M., 6. Juli. Ans dem Frank­furter Pferdemarkt entwickelte sich bei mittelstarkem Auftrieb zufriedenstellendes Geschäft. Die Preise hielten sich etwa auf der Basis des Vormonats­marktes. Es wurden nachstehende Durchschnitts­preise je Stück erzielt: Für mittelschwere Arbeits­pferde Hunsrücker Schlag 950 bis 1300 Mark, für norddeutsche Pferde, Oldenburger, Hannoveraner u. ä., 1550 bis 1600 Mark, für schwere rheinisch­belgische Pferde 1700 bis 1800 Mark. Für Schlacht­pferde sind die Preise seit dem letzten Markt etwas zurückgegangen, es wurden 20 bis 30 Mark je 50 Kilogramm Schlachtgewicht bezahlt.

Frankfu ter Zchlachwiehmarkt.

Frankfurt a. M., 6. Juli. Auftrieb: Käl­ber 561 (gegen 435 am letzten Dienstagsmarkt), Hämmel und Schafe 150 (97), Schweine 5425 (4430). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebend­gewicht in Mark: Kälber a) 64 bis 65 (am 29.6. 63 bis 65), b) 55 bis 59 (55 bis 59), c) 42 bis 50 (45 bis 50), d) 30 bis 40 (35 bis 40). Hämmel b2) 48 bis 51 (48 bis 51), c) 46 (44 bis 47). Schafe nicht notiert (). Schweine a) 55,50 (54), bl) 55,50 (54), b2) 55,50 (54), c) 54,50 (53), d) 51,50 (51), e) (49 bis 50). Sauen gl) 55,50 (54), g2) (52). Marktverkauf: Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe langsam, Schweine zugeteilt.

Fleischgroßmarkt. Beschickung: 1414 (928) Viertel Rindfleisch, 100 (42) halbe Schweine, 242 (155) ganze Kälber, 14 (17) Hämmel, 3 (7) Klein­vieh. Notiert wurden je 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) 80, b) 69, c) 61. Bullenfleisch a) 77, b) 66. Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54. Färsen­fleisch a) 80, b) 69. Kalbfleisch I 81 bis 97, b) 68 bis 80. Hammelfleisch b) 90 bis 95. Schweinefleisch b) 73.

Fe11waren. Speck aus hiesiger Schlachtung, roh unter 7 Zentimeter, 78, Flomen 80 Mark je 50 Kilogramm. Marktoerlauf: lebhaft.

Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.

Frankfurt a. M., 6. Juli. Arn Gemüse- markt bestand reichliches Angebot von Blumen­kohl, Bohnen, Gurken, Karotten, Kohlrabi, Kopf­salat und Frühkartoffeln. Auch alle übrigen Ge­müsearten waren ausreichend vorhanden, nur in Tomaten waren die Zufuhren ausgesprochen knapp. Das Geschäft war ruhig. Für Bohnen gingen die Preise weiter merklich zurück und zwar für grüne auf 15 bis 20 (gegen 22 bis 30 am letzten Freitag) und für gelbe auf 15 bis 20 (25 bis 28) RM. für je 50 Kilogramm. Auch für Gurken je 100 Stück mit 10 bis 28 (10 bis 40) und für Kopfsalat je 100 Stück mit 5 bis 12 (5 bis 14) RM. lagen die Preise niedriger. Von ausländischen Zufuhren wa­ren geringe Mengen Gurken, Tomaten und Zwie­beln vorhanden.

Der Ob st markt hatte weiterhin gutes Angebot von Kirschen, Johannisbeeren, Himbeeren, Heidel­beeren und Stachelbeeren, auch Birnen, Sommer­äpfel und Pfirsiche wurden in steigendem Maße an­geboten. Das Geschäft war befriedigend. Für Kir­schen zogen die Preise je 50 Kilogramm auf 30 bis 40 (25 bis 35) RM. an, Heidelbeeren gingen auf 23 bis 25 (30 bis 32) RM. je 50 Kilogramm zurück.

Rundfunkproaramm

Donnerstag, 8. Juli.

6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Bäderkonzert. 9.30: Haus­frau hör zu! 9.45: Nachrichten. 11.45: Deutsche Scholle. 12: Mittgskonzert. 13: Nachrichten. Offene Stellen. Nachrichten ans dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Aller­lei von zwei bis drei. 15: Für unsere Kinder. 15.15: Volk und Wirtschaft. 16: Nachmittgskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk. 19: Variationen über das

Thema inA-mor". 20: Ach, ich hab' ja so viel Rhythmus . .! 21: Nachrichten. 21.15: Konzert. 22: Nachrichten. 22.15: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.20: Internationale Turnierwoche Insterburg- Trakehnen: Jagdspringen der Klasse SA. um den Preis des Führers. 22.30: Volks- und Unterhal­tungsmusik. 24 bis 1: Nachtkonzert.

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7ir-Meter-Flug mit Muskelkraft.

Eine neue Weltbestleistung wurde auf dem Flug­platz Meiningen mit dem Haeßler-Fillinger-Muskel- kraftfahrzeug erzielt, obwohl für diese Klasse von Flugzeugen bisher keinerlei Bestleistungen offiziell geführt werden. Unter Kontrolle der Luftaufsicht wurden insgesamt acht Muskelkraft-Flüge durchge­führt, bei denen mehrere über der alten Best­leistung von 427 Meter lagen. Der auch als Rad­rennfahrer hervorgetretene Offenbacher Heini Hof­mann flog zum Schluß eine Strecke von 712 Meter.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

R. h. $. Die in Ihrem Besitz befindlichen, aus der Aufwertung von Kriegsanleihen stammenden Deutschen Auslosungsrechte sind jederzeit verkäuflich, wobei sich der erzielbare Kurs zuletzt etwa 126)4 Prozent auf den Rückzahlungswert, d. i. der fünffache nicht, wie Sie meinen, der 5^fache Nominalwert bezieht. Für Ihren Besitz von nom. 150 Mark würden Sie also z. Zt. etwa 947 Mark erzielen. Den Verkauf, wie auch den Ankauf der Reichsschatzanweisungen vermitteln Ihnen die Bankinstitute.

Zeitschriften.

Die Julifolge vonWestermanns Mo­natsheften" wird mit einem künstlerischen Bei­tragMünchen, die Hauptstadt der Bewegung, am Tag der deutschen Kunst. 16. bis 18. Juli 1937" ein­geleitet. Eine aufschlußreiche Abhandlung überDie politische Lage am Mittelmeer" von Ernst Wilhelm Eschmann behandelt gegenwartsnahe Fragen um die Vormachtstellung mehrerer Staaten in einem geographischen Raum. In dem AussatzDame oder Frau" entwickelt E. Mikeleitis an Hand farben­prächtiger Wiedergaben von Gemälden bekannter Maler aus verschiedenen Zeitabschnitten den zu allen Zeiten unwandelbaren Begriff des fraulichen Wesens. Architektonisch schöne, dem Mittelalter ent­stammende Gasthöfe, von denen charakteristische Bil­der veröffentlicht werden, wissen manche geschicht­lich bedeutende Begebenheit zu berichten. Das be­weist der AufsatzHotels erzählen Geschichten". Rotraut Hinderks-Kutscher führt den Leser durch seine ErzählungDult in der Au" mit den ent­zückenden Aquarellen in die zauberhaft bunte Be­wegtheit einer Welt von Schaubuden, Trödlerläden, Nippesläden, Karussells und was es sonst noch vielseitiges auf Jahrmärkten gibt. Packende Erzäh­lungen, Aufsätze aus allen Gebieten vervollstän­digen das Heft.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnach­mittag geschlossen

Laßt Kinder reiten!

Während der Sommerferien verbilligt

Anmeldung

Freitag, den 9. Juli, ab 10 Ubr

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Für die vielen Glückwünsche, Blumen und die Geschenke anläßlich unserer Hundertjahrfeier auf dem Schiffen berg danken wir herzlichst

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Für die uns anläßlich unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir recht herzlich

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Malzsuppe

Maniküre

tung, weil die verwendete Gerste im Inlands wächst.

Malzsuppe, medizinische Säug­lingsnahrung hauptsächlich aus Mehl und Malz.

Manager, engl., entbehrliches Fremdwort für Geschäftsführer, Leiter oder Veranstalter.

Manchester, sehr haltbarer, ge­rippter Baumwollsamt. der hauptsächlich zu Arbeitsanzügen verarbeitet wird, aber auch zu Möbelstoffen. Manchester läßt sich mit milder Seife waschen.

Mandarine, eine kleinere Ver­wandte der Apfelsine, die wie diese als Obstfrucht gebraucht wird.

Mandel, teilweise noch gebräuch­liche Zähleinheit. Eine Mandel 15 Stück, vier Mandel ein Schock. Hauptsächlich bei Eiern angewendet.

Mandelentzündung. Siehe bei Halsentzündung. Wichtig ist noch, daß die Mandeln die Schädlich­keiten abfangen, die in den Kör­per eindringen wollen. Sind sie aber selbst erkrankt, dann bilden sie eine Gefahr für den Körper, oa sie dann eine Brutstelle für die Bakterien sind. Darum bald den Arzt befragen, ob die Man­deln wirklich krank sind und ent­fernt werden sollen.

Mandelmilch. Saft von ausge­preßten süßen Mandeln wird ebenso wie Mandelöl und Man­delkleie (der Rückstand beim Aus- pressen der Mandelmilch) als kosmetisches Mittel verwendet, besonders zur Gesichtspflege, wo­bei Mandelkleie statt Seife be­nützt wird.

Mandeln. Tonsillen, Gaumen­mandeln, eine Anhäufung von lymphatischem Gewebe zwischen dem vorderen und hinteren Gau- menbogen.

Mandoline, bauchiges Saiten-. inftrument mit vier doppelten Stahlsaiten, das mit dnem Blättchen geschlagen wird.

Manege, der runde Vorführraum im Zirkus.

Manfred, männlicher Vorname germanischer Herkunft mit <rr BedeutungFriedensmann".

Mange, Mangel, Rolle, Walze, mit der Wäsche geglättet wird. Bei «vielen Wäschestücken macht das Mangeln, namentlich auf einer Heißmangel, das Plätten entbehrlich. Beim Mangeln muß die Wäsche gleichmäßig gelegt werden, Knöpfe, die leicht zer­springen, sind vorher abzutren­nen.

Mangelkrankheiten, Erkrankun­gen, die durch eine sowohl der Menge nach wie auch der Quali­tät nach ungenügende Ernährung bedingt sind, z. B. Unterernäh­rung, Skorbut. Milch- und Mehl­nährschaden und andere.

Mangold, auch vielerorts als Römischer Kohl bezeichnet. Die weißen, breiten Blattrippen wer­den als schmackhaftes Gemüse, bereitet, junge Blätter wie Spi­nat gekocht. Aussaat im April in Gärten. Aus einem Samenkern kommen mehrere Pflanzen, da M. eine Sammelfrucht ist. Des­halb nicht zu dicht säen.

Maniküre, entbehrliches franzöf. Fremdwort für Handpflege.

'Mäteüitima1

DAS FÜHRENDE FACHGESCHÄFT IN GLAS-UND POR^ELLANWAREN.

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