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(Scherl-Bilderdienst-M.)
Kleine politische Nachrichten
Folge geleistet.
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Das erste deutsche KdF.- Schiff läuft vom Stapel.
wirtschaftlichem Gebiete, besonders bedacht sind. Neben Vertretern der Ministerien und der Parteistellen hatten die leitenden Herren der größten deutschen Jndustriekonzerne sowie Vertreter der an dem Bezüge landwirtschaftlicher Erzeugnisse aus Bulgarien beteiligten Organisationen der Einladung
Am 5. Mai wird auf der Werft von Blohm & Voß in Hamburg der e r st e neue KdF. --Dampfer vom Stapel laufen. Das neue Schiff ist ein 25 000 Tonnen großes Zweischrauben- Fahrgastschiff von 208,50Meter Länge und 23,50 Meter Breite. 1460 KdF.- Urlauber können ausgenommen werden, für die 248 zweibettige und 241 vierbettige Kabinen zur Verfügung
Leistungssteigerung der bäuerlichen Hühnerhaltung.
Berlin, 6. April. (DNB.) In Erweiterung der Derbilligungsaktion für die Beschaffung von Eintagskücken und Junghennen für bäuerliche und landwirtschaftliche Hühnerhaltungen sind für das Frühjahr 1937 weitere 550 000 RM., also nunmehr insgesamt eine Million RM. zur Verfügung gestellt worden. Die Ankaufsbeihilfen beim Bezüge von Eintagskücken und Junghennen aus anerkannten Zuchtbetrieben haben zu einer merkbaren Verbesserung und L e i st u n g s st e; g e- r u n g in den bäuerlichen und landwirtschaftlichen Hühnerhaltungen geführt. Anträge auf Bewilligung find an die Landesbauernschaften zu richten.
schen Sprache als dritte Amtssprache in Südwest abgelehnt wurde, unter der Ueberschrift „Ein Schandfleck auf unserem Schilde" feststellte: „Die Deutschen bilden die Hälfte der Bevölkerung Südwests. Sie erst haben das Land zudem gemacht, was es ist. Ein Viertel unseres Volkes stammt von deutschen Voreltepn. Wie können wir diesen Menschen etwas versagen, was uns s e l b st unschätzbares Kleinod ist, nämlich unser Recht auf unsere Sprache. Spätere Geschlechter werden es als einen Schandfleck auf unserem Wappenschild ansehen, daß wir die deutsche Sprache unterdrückten. Je eher wir diesen Fleck ausmerzen, desto besser für unser Volk und für das Mandatsgebiet, das durch die Völker der Welt unserer Obhut anvertraut wurde." Der „Deutsch-Afrikaner" schließt: „Wir bedauern, daß die Unions- Regierung das Mandatsproblem nicht in diesem G e i st e behandelt. Den Deutschen Südwests wurde nicht nur die dritte Amtssprache versagt, sie stehen jederzeit sogar unter Ausnahmerecht."
Die Aufgabe
des deutschen Geschichtslehrers
Ein Bortrag Alfred Rosenbergs.
Flensburg, 7. April. (DNB.) Die vom NS.- Lehrerbund in Flensburg veranstaltete Tagung für Geschichtslehrer wurde mit einem Vortrag des Reichsleiters Alfred Rosenberg über deutsche Geschichte eröffnet. Er wandte sich gegen Stimmen, die die große heutige Liebe für geschichtliche Fragen gleichsam als eine Flucht in die Geschichte hinstellen. „Nicht Flucht in die Geschichte, sondern tieferes Erkennen der ringend en Gewalten, die aus der deutschen Vergangenheit bis in die Gegenwart hineinragen." Die deutsche Gesamtschau der Vergangenheit reiche heute weiter zurück als jemals früher. Die Ergebnisse der Rassenkunde und Vorgeschichte zeigten uns einen anderen Kraftstrom als konfessionelle und liberale Geschichtsbetrachtung ihn behaupteten, lieber Stammesrivalitäten, über die Tiefe der Konfessionen und Dynastien habe das gesamte Volk heute jenen Freiheitsbegriff in sich wieder lebendig gemacht, der der Urtrieb des früheren germanischen Menschen stets gewesen ist und beschränkt war auf die kleineren Gruppen der Stämme, Konfessionen oder Dynastien. Und deshalb gibt es für uns keine katholische, protestantische, liberalistische, dynastische oder marxistische Geschichtsbetrachtung, sondern nur eine gesamtdeutsche Geschichtserleben.
„Was sich heute in Deutschland abspielt, ist das Herstellen eines neuen und doch urgermanischen Verhältnisses zwischen politischer Autorität und völkischer Freiheit. Die nationalsozialistische Bewegung erscheint als originale Neuformung unserer Zeit, beruhend auf den ewigen Werten des deutschen Führer- und Gefolgschaftscharakters. Die große Aufgabe des deutschen Geschichtslehrers ist es deshalb, das Heranwachsende Geschlecht mit Stolz auf die Größe der Kämpfe und schöpferischen Leistungen deutscher Vergangenheit zu erfüllen und die deutsche große Gegenwart als einen Abschluß vieler Strömungen in der Vergangenheit und zugleich als Beginn einer neuen großen Epoche zu schildern."
Landarbeit erseht weibliche Arbeitsdienstpflicht.
Berlin, 6. April. (DNB.) Zur Durchführung des Bierjahresplanes müssen auch ausreichende weibliche Arbeiiskräfle für die deutsche Landwirtschaft bereitgeftellt werden. Obwohl die landwirtschaftliche Tätigkeit allein kein Ersah des Arbeitsdienstes ist, haben der Reichsminister des Innern und der Reichsarbeitsführer sich damit einverstanden erklärt, daß diejenigen Mädchen über 16 Jahre nicht mehr zur Ableistung der künftigen A r b e i t s d i e n st p f l i ch t der weiblichen Jugend herangezogen werden, die nachweislich vor dem 1. November 1 9 3 8 freiwillig mindestens neun Monate Landarbeit geleistet haben. Nähere Auskunft erteilen die Arbeitsämter.
Reichsminister Dr. Goebbels empfing den Generalinspektor für das italienische Filmwesen im italienischen Ministerium für Presse und Propaganda, Luigi F r e d d i. Im Rahmen einer längeren Unterredung wurden Fragen der deutsch-italienischen Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Filmes besprochen.
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Das Höchste Gericht in Warschau legte einem der übelsten Hetzer gegen das nationalsozialistische Deutschland das Handwerk, indem es ein gegen den Redakteur Arthur Trunk Hardt in Rybnik ergangenes Urteil wegen Beleidigung des Führers bestätigte. Das Urteil lautete auf sechs Monate Gefängnis, weil in mehreren Artikeln seines berüchtigten Hetzblattes „Katholische Deutsche Volkszeitung" in Rybnik das deutsche Staatsoberhaupt beleidigt worden war.
Reichsminister Rust in Athen.
Athen, 6. April. (DNB.) In Abwesenheit des Königs empfing der griechische Kronprrinz Paul Reichsminister R u st in Audienz. Zur gleichen Zeit weilte die Gattin des Ministers in Begleitung der Gräfin Rantzau bei der Prinzessin Irene. — Später erstattete Reichsminister Rust dem Kultusminister Georgakopoulos sowie dem Minister Kotzias Besuche ab. Reichsminister Rust beuchte dann mit dem Leiter des Archäologischen Instituts Athen, Dr. W r e d e, dem Ministerialdirektor und Leiter der griechischen Altertümer, Oikono- mos, sowie dem Direktor der Akropolis, Kypa- r i s s i s , unter Führung Professor D 0 e r p f e l d s , die Akropolis. Prof. Doerpfeld erklärte die Bedeutung des Aufbaues der Akropolis und legte seine Ideen zur R e k 0 n st r u k t i 0 n d e s E r e ch t h e l - 0 n s dar. Reichsminister Rust und Gattin nahmen an einem Essen teil, das der deutsche Gesandte, Prinz Erbach-Schönberg, gab. Unter den Gästen befand sich der griechische Kultusminister, der Leiter des archäologischen Dienstes, der Rektor der Universität Athen und andere. Reichsminister Rust wird am 10. April die durch die Spende des Führers und Reichskanzlers ermöglichte Wiederaufnahme der Ausgrabungen in Olympla durch den ersten Spatenstich feierlich einleiten. Au einer Festsitzung anläßlich der Jahrhunde r t- feier der Athener Universität wird Reichsminister Rust eine deutsche Bücherspende ^erreichen, sowie an der Feier des 4 0jährige n B e - stehens der deutschen Schule in Athen teilnehmen.
stan bekanntgegeben wurde, heißt es u. a.: „Es ist beschlossen worden, vom 6. April an diejenigen Personen, die sich in dem Gebiet von Kaishora, Shaktu, Algad und Arsaklot befinden, mit Flugzeugen anzugreifen. Diese Angriffe werden bis auf weitere Anweisung Tag und Nacht fortgesetzt werden. Diejenigen, die ihre Kinder und Herden retten wollen, müssen daher das Gebiet verlassen und dürfen nicht zurückkehren, bis es als sicher erklärt worden ist." Der britische Resident in Waziristan hat dem Ausschuß der Stammeshäuptlinge mitgeteilt, daß der Torekhelstamm für die weitere Betätigung des Fakirs von Jpi verantwortlich gemacht werde. Die Gebiete von Bannu Razmak seien bis auf weiteres für diesen Stamm verschlossen. Jeder Stammesangehörige, der dort angetroffen wird, wird von den Regierungsstreitkräften verhaftet.
Um das Gehalt
des Oppositionsführers in England.
London, 7. April. (DNB. Funkspruch.) lieber die Frage, ob der Oppositionsführer im Parlament das für ihn vorgesehene jährliche Gehalt von 2000 Pfund (etwa 25 000 RM.) annehmen soll, haben sich Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Labour-Party entwickelt. Ein großer Teil der Abgeordneten steht auf dem Standpunkt, daß der Oppositionsführer kein Gehalt von der Regierung annehmen dürfe, weil damit die Opposition Gefahr laufen könnte, in Abhängigkeit der Negierung zu gelangen. „Daily Herald" meint jedoch, daß die Mehrheit der Fraktion den Gehaltsvorschlag der Regierung unterstützen werde, weil der Oppositionsführer eine wichtige Rolle in der Verfassung Englands spiele.
Oer Streik bei Chrysler beigeieyt.
Neuyork, 7. April. (DNB. Funkspruch.) Nach 30tägiger Dauer ist jetzt endlich der Streik in den Chrysler-Werken in Michigan durch ein Abkommen zwischen den Chrysler-Werken und dem Gewerkschaftsführer Lewis beigelegt worden. 85 000 Arbeiter sollen wieder in die' Fabriken zurückkehren. Der Gewerkschaftsbonze Lewis hatte ungeachtet der Not und des Elends, die der Streik für die Arbeiterschaft zur Folge haben mußte, durchzusetzen versucht, als alleiniger Verhandlungspartner von den Unternehmern anerkannt zu werden. Lewis hat dieses Ziel nicht erreicht. Das Recht, als alleiniger Vertreter der Arbeiterschaft kollektive Lohnoerträge abzuschließen, erhält Lewis nicht. Ihm werden lediglich gewisse Garantien g e g en die „Konkurrenz" der Betriebs- gewerkschaften und der American Federation of Labour zugestanden.
pelze aus deutscher Zucht.
ZdR. Ein prächtiger Silberfuchs im Zoo oder in einer Pelztierfarm' haben schon in mancher Be- wunderin den Wunsch geweckt, einmal solch einen Fuchs als Pelzkragen zu tragen. Pelztiere sind sehn begehrt, und so versuchen wir heute, die Pelztierzucht bei uns immer weiter auszubauen, um den Bedarf an Pelzen möglichst weitgehend im Inland decken zu können. Etwa 2500 Betriebe, vor allem im Unterwesergebiet, in Ostpreußen, Schleswig- Holstein und Bayern, befassen sich mit der Pelztierzucht. Schon 1934 gab es 22 000 Silberfüchse, 20 000 Sumpfbiber, 10 000 Nerze und in kleinen Mengen Blaufüchse, Waschbären, Marderhunde usw. Noch sind mir weit davon entfernt, daß sich
tehen. Die Deckfläche beträgt unge- ähr 5000 Quadratmeter, so daß für alle Fahrgäste ein Liegestuhl aufge- tellt werden kann. Unser Bild zeigt Modell des ersten KdF.-Schifses.
Oer adgemeldete Wettergott.
Angewandte Wissenschaft im Dienste der Volkswirtschaft gegen schädigende Wetterformen.
Zum Nachfolger Jagodas auf den Posten des P 0 ft k 0 m m i f f a r s ist der erst kürzlich zu seinem Stellvertreter ausersehene C h a l e p s k i ernannt worden. Er kommt ausderRotenArmee,wo er Chef des Verbindungswesens, Leiter der militär- technischen Verwaltung und seit 1929 Chef der Verwaltung für Motorisierung und Mechanisierung der Roten Armee war.
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Das englische Unterhaus nahm das Gesetz über Hilfsmaßnahmen für die Notstandsgebiete an. Rüstungsaufträge von 57 Millionen Pfund (zirka 560 Millionen Reichsmark) find an die Industrien der Notstandsgebiete vergeben worden; 3000 Familien sind auf dem Lande angesiedelt worden. Die Arbeitslosigkeit hat in den Notstandsgebieten um 10 000 abgenommen.
Einen noch erheblich größeren Wert werden sehr bald die inzwischen möglich gewordenen langfristigen Wettervorhersagen von Prof. Dr. Baur in Gestalt der Zehntage-Vorhersagen für die gesamte wirtschaftliche Planung und die bäuerlichen Arbeiten darstellen, wenn diese Vorhersagen anstatt wie jetzt auf wenige Sommerwochen auf den gesamten Frühling, Sommer und Herbst in bewußter Abstellung auf die entsprechenden Arbeiten in Stadt und Land ausgedehnt werden können. Gerade diese Vorhersagen bilden für die Ernteperiode, die Reisezeit und die Planung großer Bauarbeiten aller Art unschätzbare Vorteile, die leider noch nicht die genügende Beachtung finden. .
Die direkten Kampfmethoden ergaben sich vielfach in folgerichtiger Anwendung der Vorhersagen. Damit, daß man den Eintritt eines Nachtfrostes 24 Stunden vorher weiß, ist die empfindliche Blute und Pflanze nicht gerettet, sondern hier gilt es, den Nachtfrost selbst unschädlich zu machen. Entweder wählt man dazu bei kleinen Landstucken die primitive Form des „Zudeckens" oder man versucht, ein größeres Landgebiet künstlich zu verräuchern und zu vernebeln. Durch diese Derräucherung und Vernebelung wird das normale Absinken der Bodenlufttemperatur unter Null, die „Wärmeausstrahlung in den Weltenraum" unmöglich gemacht und die Lebenssphäre der Pflanze ist gerettet. Zu diesen direkten Kampfmethoden gehören in gewisser Hinsicht auch die Blitzableiter, in kleinem Ausmaß die neuesten Versuche der Nebelauflösung.
Zweifellos find die Mittel der Menschen, auf direkte Weise in den Ablauf der Wetterereigmsse einzugreifen, noch sehr begrenzt und geringfügig. Um so mehr kommt es daraus an, die durch die wissenschaftlichen Erkenntnisse möglich gewordenen indirekten Kampfformen möglichst umfassend anzuwenden, indem die Warnungen, Ratschläge und Ankündigungen der Wettervorhersage auf das genaueste befolgt werden. Gerade in diesem Jahre der nicht nur aufs äußerste gesteigerten Erzeugungsschlacht, sondern auch besonders ausgeprägter und nicht immer günstiger Wetterformen ist es notwendig, den Kampf um den Acker mit den W etter - gemalten aufzunehmen und mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln durchzuführen. W.L.
Gauleiter und Reichsstatthalter S p re ng er wird im Gau O st-Hannover am 9. April 1937 m Stade und am 10. April 1937 in Uelzen sprechen.
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Als Nachfolger des bisherigen Führers der 33 SS.-Standarte, SS.-Obersturmbannfuhrer Eb recht, der als Stabsführer in das Rasse- und Siedlungs-Hauptamt der SS. berufen wurde, ist der Führer des SS.-Sturmbannes 1/53 m Heide (Gau Schleswig-Holstein), SS.-Obersturmbannführer Joßt nach Mainz versetzt worden, um die Führung der Standarte zu übernehmen.
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Am 5. und 6. April sand im Reichsministerium des Innern eine Dienstversammlung der M e d 1 z 1 nal - referenten der Länderministerien und der Medizinaldezernenten der Regierungen unter dem Vorsitz von Ministerialdirektor Dr. Gutt statt Behandelt wurden Fragen der B-°°lkerungsp°lü,der Erbpflege, der Gesundheitsfürsorge und Gesundheitsverwaltung. Außer anderen VortragendenJpMen ^auvtamtsleiter Hilgenfeldt über die Zusam menarb"t der NSV. mit den Gesundheitsämtern und SS.-Obersturmbannführer Kttmmalrat M - l, i n - g e r über di- Bekämpfung der Abtreibung und homo- sexualität. *
Auf Einladung der italienischen Regierung und in Erwiderung des Besuches des ltaI‘eni^e”fg’ führers Präsident Tullio C i a n e 111 tritt Reichs- (eiter Dr Ley am 8. April eine zehntägige Jtalien- reife an. Ein vielseitiges Programm wird Dr L e y Gelegenheit geben, alle Einrichtungen der Faschist^ schen Partei erneut persönlich kennenzulernen; auch sind Betriebsbesuche und damit eine Fühlungnahme mit der italienischen Arbeiterschaft vorgesehen Die Reise führt von Venedig nach Rom, wo der Duce den Reichsorganisationsleiter empfangen wird.
-a» (Ehren des neuernannten Königlich b u l g a - r if di en (3 efa nbten gab das Auswärtige Amt ein Frühstück, um Exzellenz Karadj ° s f Gelegen, beit iiur Fühlungnahme mit deut chen Persönlich- ketten zu geben, di- auf den weiteren Ausbau der deutsch-bulgarischen Beziehungen, vor allem auf
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gut. ^ned^ienießen. Sill man
V. A. Die Mittel, die der Mensch gegen ihm hinderliche oder schädigende Wetterunbilden anwendet, sind fast ausschließlich vorbeugender und indirekter Art. Die Wissenschaft hat sich bemüht, bas Wesen der Wetteroorgänge in ihren günstigen und ungünstigen Auswirkungen zu erforschen und aus den gewonnenen Erkenntnissen die jeweils naheliegenden Schlüsse zu ziehen. Bei dieser Erforschung erkannte man bald einen gewissen gesetzmäßigen Ablauf der meteorologischen Ereignisse, aus dem ich die Wettervorhersage entwickelte. Ferner wurden in Verbindung mit den verschiedenen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen die physikalischen Vorgänge innerhalb der einzelnen Wetterformen deutlich, so daß sich in zweiter Linie auch mancherlei direkte Kampfmethoden gegen unliebsame und chädigende Wetterformen ergaben.
Der Mensch des 20. Jahrhundert ist bei dem Stande seiner Wissenschaft und Technik der „höheren Gewalt" des Wetters nicht mehr bedingungslos ausgeliefert, und es ist in unseren Tagen eines Kampfes dem Verderb, der Schadenverhü- : u n g auf allen Gebieten und der Erzeugungs- teigerung besonders wichtig, die vorhandenen Möglichkeiten für eine Anwendung auf die erwähnten Punkte zu kennen, aufzugliedern und auszunutzen. t .
An erster Stelle in der Reihe indirekter Kampfmethoden steht die Vorhersage des Wetters, also die Möglichkeit, sich auf bevorstehende günstige oder ungünstige Wetterereignisse einstellen zu können. Diese Wettervorhersage, für den Zeitraum von 24 bis 36 Stunden täglich mehrere Male durch Rundfunk, Presse und Abonnement bei der Reichswetterdienststelle bekanntgegeben, gibt dem Bauern und allen sonstigen am Wetter interessierten Kreisen Gelegenheit, noch rechtzeitig Vorkehrungen zu treffen, die mit dem kommenden Wetter verbundenen Folgen, gleich welcher Art, auszunutzen oder unwirksam zu machen. In dieser Beziehung kann eine richtige Nutzanwendung der Vorhersage und Warnung auf Nachtsr0st in den Fr uhlings- wachen insgesamt gesehen ungewöhnliche Vorteile mit sich verbinden und große Schäden verhüten, während andererseits in den Erntemonaten die bloße Vorhersage von trockenem oder feuchtem Wetter von allergrößter. Bedeutung ist.
Vorschriften über den Abbruch von Gebäuden.
Berlin, 6. Avril. (DNB.) Im Rahmen des Vierjahresplanes ist es notwendig geworden, die staats- und wirtschaftspolitisch bedeutsamen Bauvorhaben vor den übrigen besonders herauszustellen. Welcher Gruppe ein Bauvorhaben zuzurechnen ist, wird von Fall zu Fall von den Arbeitsämtern entschieden; nur wenn das zuständige Arbeitsamt keine Bedenken äußert, kann die Baugenehmigung erteilt werden. Diese Regelung ist nun für den Abbruch non G e b ä u - den ergänzt worden, da vielfach die Ausführung neuer Gebäude mit der zunehmenden Beseitigung bestehender Altbauten nicht mehr Schritt halten konnte. Dies hat nicht nur hinsichtlich der Rohstoffbewirtschaftung zu Schwierigkeiten geführt, sondern durch vorzeitige Beseitigung wertvollen Altwohnraums auch wohnungspolitische Schwierigkeiten hervorgerufen. Zur Beseitigung dieser Schwierigkeiten schreibt eine vom Reichsarbeitsminister erlassene Verordnung für den Abbruch von Gebäuden oder Gebäudeteilen, deren umbauter Raum mehr als 500 Kub ikmeter umfaßt, eine baupolizeiliche Genehmigung vor. Die Genehmigung kann von der Errichtung von Ersatzbauten abhängig gemacht werden. Sind Ersatzbauten beabsichtigt, so ha^'en die Behörden zunächst zu prüfen, ob gegen deren Errichtung aus volkswirtschaftlichen Gründen Bedenken bestehen. Sollen keine Ersatzbauten ausgeführt werden, so ist entscheidend, ob ein öffentliches Interesse an der Erhaltung der abzubrechenden Gebäude besteht.
Scharfe Maßnahmen
an der indischen Nordweftgrenze.
London, 6. April. (DNB.) Der Fortgang der Aufstandsbewegung an der indischen Nordwest- grenze veranlaßte die brittschen Behörden zu einer scharfen Kundgebung, in der energische Maßnahmen zur Niederschlagung der Un- ruhen angekündigt werden. In der Erklärung, die in Bannu an der Grenze von Waziri-


