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Kartenverkauf zu Tagespreisen von 80 Pf. bis 2,50 Mark.

Sonntag, 14. November, Anfang 20 Uhr, Ende 22.30 Uhr. Einmaliges GastspielPolnisches Na­tionalballett Parnell" auf seiner großen Europa- Tournee unter Mitwirkung des Städtischen Or­chesters. Außer Miete.

Das Polnische Rationalballett im Stadttheater!

Die Intendanz des Stadttheaters Gießen hat das Polnische Nationalballett Parnell" zu einem ein­maligen Gastspiel am Sonntag, 14. November, 20 Uhr, verpflichtet. Das Ballett wurde auf der Tanzolympiade in Berlin 1936 mit dem 1. Preis ausgezeichnet und befindet sich auf einer großen Europa-Tournee. Bei diesem Gastspiel wirken mit: die siegreiche Olympiade-Truppe Zizi Halarna, Fe- liks Parnell und das Städtische Orchester.

Reue Oper im Sladttheater.

Aus dem Stadttheaterbüro wird uns geschrieben: Das Stadttheater hat soeben die neue OperEnoch Arden" von Ottmar G e r st e r zur Aufführung angenommen. Die Uraufführung vonEnoch Arden" fand am Opernhaus in Düsseldorf Ende November 1936 statt. Daraufhin wurde die Oper von über 20 Bühnen zur Aufführung gebracht, und sie wurde überall mit gleich großem Erfolge ausgenommen. Ottmar G e r st e r wurde in Braunfels a. d. L. als Sohn eines Arztes geboren, besuchte das Gym­nasium in Wetzlar und beschäftigte sich schon als Schüler mit Kompositionsversuchen. Seit 1927 wirkt Gerster als Lehrer an den Folkwangschulen in Essen. Die Erstaufführung vonEnoch Arden" findet am 7. Dezember statt.

Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde.

Nächsten Donnerstagabend Lichtbildervortrag von Professor Dr. Scheu überMit Zeppelin und Kon­dor nach und durch Südamerika".

Oberhessischer Verein für Innere Mission.

Am morgiaen Sonntag findet aus Anlaß der Mitgliederversammlung und der Hauptversammlung des Oberhessischen Vereins für Innere Mission ein Festgottesdienst in der Stadtkirche statt. Die Mit- gliederversammluna beginnt am Montag um 9.45 Uhr, die öffentliche Hauptversammlung um 10.30 Uhr im Johannessaal. Der Montagabend bringt um 20 Uhr einen Gemeindeabend in der Iohanneskirche.

Hitler-Jugend, Unterbann V/116.

Die für 14. November 1937 angesetzte Wochen­endschulung des Unterbannes V/116 fällt aus. Dafür finden folgende Führerbesprechungen statt, an denen Gefolgschaftsführer, Scharführer, Kameradschafts­führer und Mitarbeiter der Gefolgschaft teilzuneh­men haben:

am 11. November, 20.30 Uhr, im Heim in Klein- Linden für die Gefolgschaften Klein-Linden und Großen-Linden;

am 12. November, 20.30 Uhr, im Heim in Watzen­born-Steinberg für die Gefolgschaften Garbenteich und Lang-Göns.

Die nächste Wochenendschulung findet am 5. De­zember in Klein-Linden statt. Das Programm des Rundschreibens 2/37 bleibt bestehen.

Der Führer des Unterbannes V/116. Dr. Hanke, Geff.

BNM.-Untergau 116.

Velr.: Freiwillige Sporfbienffgruppe Eis-Rollschuh- Lcmf.

Die Uebungsstunden sind auf Montags und Donnerstags, von 3 bis 6 Uhr, auf der Rollschuh­bahn festgesetzt.

Die Untergausportwartin.

Wettbewerb

für Bildhauer und Gartengestalter.

Der Oberbürgermeister von Gießen hat einen Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für eine Brunnenanlage an der Straßengabelung Licher Straße und Kaiserallee ausgeschrieben. Zu dem Wettbewerb sind alle Bildhauer und Gartengestalter, die Mitglieder der Reichskammer der bildenden Künste und seit mindestens sechs Monaten in Hessen ansässig sind, zugelassen. Die Arbeiten müssen bis zum 20. Dezember eingereicht sein. Die Zusammen­setzung des Preisgerichts ist aus der Ausschreibung ersichtlich.

Eindrücke von einer Jtcifenod, England.

Vortragsabend des RZ.-Rechtswahrerbundes.

Die Kreisgruppe Gießen des NS.-Rechtswahrer- bundes eröffnete gestern mit einem Vortragsabend ihre Winterarbeit. Vor zahlreichen Zuhörern sprach, nach kurzen einleitenden Worten von Oberstaats­anwalt Knauß, der Leiter des englischen Seminars unserer Universität Prof. Dr. Walther Fischer über seine Eindrücke von einer Studienreise nach England, die von einer Anzahl Englisch lehrender Herren an höheren Schulen und Leitern englischer Seminare an Universitäten unternommen worden war. Die Reise galt insbesondere dem Studium des englischen Schulwesens. Der Redner schilderte zu­nächst die Aufnahme in London, die herzlich und nicht nur höflich gewesen sei, und ging dann in Einzelheiten auf den Aufbau des englischen Schul­wesens ein. Die Besucher aus Deutschland nahmen Gelegenheit, Schulunterrichten und Vorlesungen bei­zuwohnen und gewannen dabei viele Eindrücke von der Methodik des englischen Schulunterrichtes. In weiteren Darlegungen schilderte der Redner das Brauchtum an Universitäten und wies in diesem Zusammenhang darauf hin, wie gerade an eng­lischen Universitäten mittelalterlicher Modus und Moderne unvermittelt nebeneinander stünden. Hin und wieder sei den deutschen Besuchern Gelegenheit gegeben gewesen, in Referaten über das deutsche Schulsystem nationalsozialistischer Prägung zu sprechen. Man habe jeweils die Ausführungen mit großem Interesse, wenn auch nicht ohne Wider­spruch verfolgt. Nachdem Prof. Dr. Fischer noch kurz über den Empfang beim deutschen Botschafter von Ribbentrop in London gesprochen hatte, gab er abschließend noch die Antwort auf die viel an ihn gestellte Frage, wie denn dieStimmung in England Deutschland gegenüber sei!" Nach privaten Aeußerungen fühle man sich Deutschland wesensverwandt. In gebildeten Schichten des Volkes nehme man reges Interesse an der Entwicklung in Deutschland. Der faschistischen Idee stehe man in breiten Kreisen Englands ober meist ablehnend gegenüber. Mosley, der Führer der englischen Faschisten, und seine Bewegung würden nahezu totgeschwiegen.

Pie deutsche Sprache werde in England wenig gelehrt. In letzter Zeit sei hier allerdings eine Auf- wärtsbewegung festzustellen. Die Universitäten seien mit deutscher Literatur oft nur -sehr dürftig aus- aestattet. Großes Interesse bringe man der deut­schen Musik entgegen. Gastspiele deutscher Chöre

3m Dienste des Volkes.

Helft dem WHW.! - Werdet Mitglied der NSV.!

Am heutigen Samstag und am morgigen Sonn­tag werden die Männer der SA., der fy und des NSKK. die Winterhilfe-Abzeichen dieses Monats allen Volksgenossen in Stadt und Land auf allen Straßen und Plätzen, in den Gaststätten usw. zum Kauf anbieten. Es ist zu erwarten, daß auch diese schönen WHW.-Abzeichen in der Stadt Gießen rund 20 000 Stück, im übrigen Kreisgebiet 40 000 Stück, insgesamt also 60 000 Stück wieder flotten Absatz finden, so daß allen Volksgenossen dringend anzuraten ist, sich frühzeitig um den Kauf zu bemühen. Die Männer der SA., der ff und des NSKK. werden auch bei dieser Sammlung wieder, wie bisher stets, alle Kräfte anspannen, um den Volksgenossen den Kauf des Abzeichens so bequem wie möglich zu machen und der Sammlung einen höchstmöglichen Ertrag zu verschaffen, damit die Arbeit des Winterhilfswerks auch an diesem Front­abschnitt des Kampfes gegen Hunger und Kälte eine wirksame Förderung erfährt.

Nach dem Eintopfsonntag am 14. November und den von da ab in der anschließenden Woche statt­findenden Pfundsammlungen wird das WHW. durch die Frauenschaft vom 15. bisl 8. Novem­ber eine Kl eid e r s a m m lun g durchführen. Dabei wird die Frauenschaft durch unsere Wehr­macht mit Gestellung von Fahrzeugen und Begleit­soldaten unterstützt werden. Die Militärfuhrwerke mit den Begleitmannschaften, den Mitarbeitern des WHW. und einem Trompeter werden an den ge­nannten Tagen vormittags und nachmittags orts­gruppenweise die Straßen durchfahren, durch Trom­petensignale auf die Ankunft der Sammelfuhrwerke aufmerksam machen, und die Helfer werden bereit» stehen, aus den Händen der Hausfrauen die Kleider­spenden für das WHW. zur Weiterleitung an hilfs­bedürftige Volksgenossen entgegenzunehmen. Selbst­verständlich werden alle Kleiderspenden zunächst einer gründlichen Durchsicht und Reinigung unter­worfen, bevor sie zur Ausgabe gelangen. Es wird erwartet, daß unsere Hausfrauen beizeiten ihre Kleiderschränke und sonstigen Kleiderbehälter durch­setzen und bei der Bereitstellung von Spenden großzügig verfahren, damit ein der Größe der Aufgabe entsprechender (Ertrag der Sammlung zu­stande kommt.

Am 2 0. und 21. November stellen sich die Iungmädels in den Dienst des WHW.; sie werden eine Wäschesammlung durchführen, bei der insbesondere Kinderwäsche als Spende in Betracht kommt. Es bedarf keines besonderen Hinweises an unsere Hausfrauen und Mütter, daß auch dieser Sammlung große Bedeutung zukommt und daß alle Hausmütter auch bet der Bemessung der Wäsche­spenden großzügig verfahren möchten, damit die Kleinkinder der hilfsbedürftigen Familien in gebüh­render Weise mit Wäsche versorgt werden können.

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WHW. -Brie smarten zur Förderung des Winterhilfswerks werden von jetzt ab durch die Dienststellen des WHW. zur Ausgabe gelangen. Die Marken zeigen als Motive deutsche Schiffe, die Serie besteht aus neun Werten. Es werden folgende Marken ausgegeben: braune 3-Pf.-Marke mit einem Zuschlag von 2 Pf. für das WHW., blaugraue 4-Pf-Marke mit einem Zuschlag von 3 Ps., hell­grüne 5-Pf.-Marke mit einem Zuschlag von 3 Pf., dunkelgrüne 6-Pf.-Marke mit einem Zuschlag von 4 Pf., orange 8-Pf.-Marke mit einem Zuschlag von 4 Pf., rote 12-Ps.-Marke mit einem Zuschlag von 6 Pf., rosa 15-Ps.-Marke mit einem Zuschlag von

10 Pf., blaue 25-Pf.-Marke mit einem Zuschlag von 15 Pf., violette 40-Pf.-Marke mit einem Zu­schlag von 35 Pf.

Es ist für alle Volksgenossen eine Selbstverständ­lichkeit, daß sie das Winterhilfswerk nach jeder Richtung hin mit allen Kräften fördern. Der gleiche tatkräftige Einsatz aller Kräfte muß auch dem von der NSV. getragenen Ernährungs-Hilfs­werks (E H W.) durch alle Hausfrauen zuteil werden nach der Richtung hin, daß unsere Haus­frauen die für die Schweinemästung geeigneten Küchenabfälle restlos zum Abholen durch die Sam­melwagen des EHW. bereitstellen. Keine Hausfrau schließe sich bei diesem Sammelwerk aus! Als sehr erwünscht wird uns von zuständiger Seite für diese Sammlung noch bezeichnet, daß die Hausfrauen den Kartoffel- und Gemüseabfällen auch den beim Kaffeekochen verbleibenden Kaffeesatz hinzufügen, da dieser Abfall bei der Zusammensetzung des Schweinefutters sehr zweckdienlich ist und von den Schweinen gern gefressen wird.

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Und schließlich noch eine Selbstverständlichkeit für jedermann, nämlich Mitglied der NSV. zu sein und soweit noch nicht erfolgt diese Mit­gliedschaft sofort zu erwerben. Die NSV. als die

Wie geht's den Kindern?

Im Sommer haben sie Sonne, Luft und Frei­heit in Fülle, aber jetzt sehen sie doch etwas mit­genommen aus. Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Blut­armut sind die deutlichen Merkmale der Stubenluft.

Geben Sie Ihren Rindern das blutbildende Bio- ferrin, damit sie kräftig und widerstandsfähig werden.

Bioferrin ist in allen Apotheken erhältlich.

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Trägerin nicht nur des WHW., sondern des gesam­ten NS.-Hilfswerkes im Dienste unseres Volkes muß ihre Tätigkeit auf einer starken und dauer­haften Grundlage aufbauen, um die vielseitigen Aufgaben in gründlicher Weise erfüllen zu können. Dazu gehört vor allem die Mitgliedschaft jedes deutschen Mannes und jeder deutschen Frau! In diesen Tagen wird in Stadt und Land eine erneute Mitgliederwerbung der NSV. erfolgen. Wer also bis jetzt noch nicht Mitglied dieser gemeinnützigen Organisation geworden ist deren Bestehen einem besonderen Wunsche des Führers zur Verwirkli­chung eines wichtigen Abschnitts seiner Aufbauarbeit entspricht der möge nun Mitglied der NSV. werden, wie es für alle deutschen Menschen Selbst­verständlichkeit sein muß! B.

Oie Erziehungsberatungsstelle Hilst.

Volksgenossen, die in Erziehungsfragen ihrer Kinder Auskunft und Rat bedürfen, steht die bei dem Amt für Volkswohlfahrt für den Kreis Wet­terau eingerichtete Erziehungsberatungs­stelle zur Verfügung. Die Auskünfte werden un­entgeltlich erteilt.

Die Sprechstunden werden jeden Donnerstag von 17 bis 18 Uhr in dem Gebäude der Kreisamtslettung, Gießen, Goethestraße 34, Zimmer Nr. 9, abgehalten.

und Künstler feien Erfolge gewesen. Dem deutschen Austauschdienst in England sei mit der Förderung des gegenseitigen Verständnisses eine große Aufgabe zugewiesen. Die Reise der deutschen Vertreter höherer Schulen und Universitäten nach England sei ein Beitrag zu dieser Arbeit gewesen.

Zum Schluß zeigte Prof. Fischer noch eine Reihe charakteristischer Bilder, die er eingehend erläuterte. Der Vortrag wurde mit großem Interesse auf ge­nommen. Oberstaatsanwalt Knauß sagte zum Schluß dem Redner herzlichen Dank für feine auf­schlußreichen Ausführungen.

** Kanin che n-Ausstellung in Gießen. Der Kaninchenzuchtverein Gießen veranstaltet am morgigen Sonntag, 7. November, imBurghof" feine Lokalfchau, verbunden mit Produktenschau. Vertreten find in der Ausstellung, wie man uns schreibt, besonders die vom Reichsnährstand geför­derten und anerkannten Kaninchenrasfen. Ferner kommen die aus den Fellen der Kaninchen hergestell- ten Pelzsachen zur Ausstellung.

Rundfunkprogramm

Sonntag, 7. Rovember.

8.30:

Gemüse. 15.20: Deutsche Scholle. 16: Nachmittags­konzert. 18 bis 19.40: Piepers fahren heut' ins Blaue. Eine buntfröhliche Sonntagsfahrt. 19: Nach­richten. 19.40: Sportspiegel des Sonntags. 20: Unterhaltungskonzert. 22: Nachrichten, anschließend auch aus dem Sendebezirk. 22.15: Sportbericht. 22.30: Wir bitten zum Tanz. 24 bis 1: Nacht­musik.

Der Leistungskampf der deutschen Betriebe ist der edelste Wettkampf und ein Weg zum deutschen Sozialismus.

6 Uhr: Frühkonzert. 8.30: Morgenkonzert. 10: Der Marsch zur Feldherrnhalle. Eine Gedenkstunde zum 9. November. 11: Heldischer Klang. 12: Der ^arf£h des 9. November. 14: Nachrichten. 14.10: Kammermusik. 15: Von Volk und Vaterland. 16:

gejang. 11.15: Werkmann und Wanderer. Eine Hörfolge um den Dichter Heinrich Lersch. 12: Musik am Mittag. 14: Für unsere Kinder. Wenn Kasperl eine Reise tut... 14.30: Alte Schinken und srifches

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IHonfag, 8. Rovember.

6 Uhr: Morgenspruch. Morgenlied. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 11.40: Deutsche Scholle. 12: Schloßkonzert. 13: Nachrichten, anschließend auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Schloßkonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Donnerwetter tadellos! (Märsche.) 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für unsere Kinder. 16: Nachmittagskonzert. 18: Deutsch­land heiliges Vaterland. 19: Vorabend des 9. November. 21: Musik für Stimmen und Instru- mente. 22: Nachrichten. 22.20: Ein klingender Rei­gen deutscher Kunst.

Der 9. Rovember Reichssendungen.

6 Uhr: Hafenkonzert. 8.10: Gymnastik.

Deutsche Scholle. 8.45: Morgenmusik. 9: Christliche Morgenfeier. 9.45: Blut ist ein besonderer Saft. 10: Glaube ist nichts ohne Opfer. 10.30: Chor-

Giehener Wochenmarktpreise.

* Gießen, 6. Nov. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Deutsche seine Molkereibutter, % kg 1,57 Mark, feine Molkereibutter 1,52, Markenbutter 1,55 bis 1,60 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 5 bis 10, Eier, deutsche, Klasse A 12%, Klasse B 12, deutsche Kühlhauseier, Klasse A 11%, auslän­dische, Klasse B 11%, Wirsing, % kg 8. bis 12 Pf., 50 Kg 7 bis 8 Mark, Weißkraut, % kg 5 bis 6 Pf., 50 kg 4 bis 5 Mark, Rotkraut, % kg 7 bis 12 Pst, 50 kg 7 bis 9 Mark, gelbe Rüben, % kg 8 bis 9 Pst, Karotten 8 bis 12, rote Rüben 8 bis 10, Spinat 18 bis 20, Römischkohl 8 bis 10, Unter­kohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat, Vio 10, Tomaten, % kg 12 bis 15, Meer­rettich 30 bis 60, Zwiebeln 7 bis 8, Schwarz­wurzeln 25 bis 40, Kartoffeln, % kg 4 Pst, 5 kg 40 Pf., 50 kg 1. Sorte 3,45 Mark, 2. Sorte 3,25, 3. Sorte 3 Mark, Aepfel, % kg 10 bis 18 Pst, Aus­leseobst 18 bis 25 Pst, 50 kg 10 bis 25 Mark, Birnen, % kg 8 bis 18 Pf., Nüsse 30 bis 50 Pst, Hähne 1 bis 1,10 Mark, Suppenhühner 80 bis 90 Pst, (Banfe 90 Pf. bis 1,05 Mark, Enten 1 bis 1,20 Mark, Tauben, bas Stück 50 bis 60 Pst, Blumenkohl 10 .1.50, Salat 9 bis 12, Endivien 9 bis 12, Ober- ?J5 8'Gaurf) 5 bis 8, Sellerie 10 bis 30, 10 Ptz 5 bt5 15, Radieschen, das Bündel 8 bis

. **®®jnen 7 5. ©eburtstag feiert am Mon- tag 8.jnaoember, Herr Georg Schmidt, Ebel- ftraße 41, in geifttger Frische und körperlicher Rü­stigkeit. Der Jubilar hat viele Jahre der Stadt Gießen in treuer Arbeit gedient.

* * Die Stadtkasse mahnt. Zur ^ahluna bis spätestens 12. November mahnt die Stadtkasse die rückständigen Kanal-, Müllabfuhr- und Straßen­reinigungsgebühren 3. Ziel an.

* * Wichtig für Berufsschüler von auswärts. Das Stadtschulamt Gießen weist darauf hin, daß alle in Gießen beschäftigten Be­rufsschulpflichtigen. einerlei ob sie aus hessischen oder preußischen Nachbarorten kommen, verpflichtet sind, die Berufsschule in Gießen zu besuchen Da­bei ist es auch belanglos, ob sie in ihrem Heimat­ort als berufsschulpflichtig gelten ober nicht.

* * Borer ft keine Rindermärkte. Um

N°i°h.) ®är,te ®ie6en bis auf nidjt I 21.10: Sinfonie kn c-mAf Nr°"l° W: Nachrichten 1 " >22.45 bis 24: Festlicher Ausklang.

Aus der engeren Heimat.

Fuchs im Hühnerftall

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Friedberger Museum sichergestellt.

Kreis Alsfeld.

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* Butzbach, 6. Nov. Am morgigen Sonntag, 7. November, feiert die Ehefrau des Rechtsbei­standes W. Poppelsdorf, Marie, geb. Noll, in Butzbach, eine geborene Gießenerin, im Kreise ihrer Familie mit 5 Kindern und 5 Enkeln in guter Gesundheit ihren 7 0. Geburtstag. Seit mehr als 45 Jahren lieft die Jubilarin als treue Abon­nentin ihr Heimatblatt, den Gießener Anzeiger.

Ober-Mörlen, 4.Nov. (Lpd.) Bei Garten­arbeiten stieß der Sohn eines Maurers auf einen irdenen Topf, der mit Münzen gefüllt war. Es handelt sich um sehr gut erhaltene Münzen aus den Jahren 15 0 0 und 1600. 20 Münzen find Goldstücke, 50 Silberstücke bestehen aus Taler und Doppeltaler. Der Fund wurde zunächst beim

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Landkreis Gießen.

<£ Leihgestern, 6. Nov. Seinen 81. G e - b u r t s t a g kann am Sonntag, 7. November, der Landwirt und Wagnermeister Johannes P a u l i V., Schillerstraße dahier wohnhaft, in noch leidlich guter Gesundheit begehen. 1

= Steinbach, 5. Nov. Heute wurde der im Laufe dieses Jahres erbaute neue Wasser­behälter unserer Wasserleitung ein­geschaltet. Die Wasserleitung wurde hier im Jahre 1907 durch einen Unternehmer aus Leun erbaut, der eine größere Anzahl von Italienern hierbei beschäf­tigte. Die Wasserleitung, damals von einigen wenig einsichtsvollen Bürgern bekämpft, wird durch den Neubau auch in Zukunft ihre wertvollen Dienste der Gemeinde leisten. Während des Baues der Reichs­

autobahn hat sie das nötige Wasser auch dazu ge­liefert, und bei dem Bauabschnitt nach Albach , Reiskirchen wird durch eine zusätzliche Pumpanlage ebenfalls das Wasser aus den Quellen unserer - Leitung geliefert.

cxd Eberstadt, 4. Nov. Die Kartoffel- uni) Dickwurzernte in unserer Gemarkung ist beendet. Die Kartoffeln brachten gute Erträge, die Dickwurz-

Ha ar hausen bei Homberg (Oberhessen), 4. Nov. Heute Nacht brach ein F u ch s in den H Ü h. nerstall des Landwirts Heinrich Pfeil dahier ein und tötete 14 Hühner und 1 Hahn. Bei Tagesanbruch, als man das Hühnerhaus öff­nete, entdeckte man den großen Schaden. Zum Glück war der freche Eindringling noch darin, und es ge­lang, ihn totzuschlagen. Leider ist sein Fell nicht zu verwenden, da er vor kurzem die Räude hatte.

Gontershausen, 5.Nov. Die Dresch-ul genossenschaftOhmta l" hat durch ihre boim- r: Dreschmaschine in den Ortschaften Deckenbach, Haar­hausen, Ober-Ofleiden und Gontershausen in einem Zeitraum von etwa 15 Wochen bas Getreide der Landwirte ausgedroschen. Heute beendigte sie ihre Drescharbeit in Gontershausen. Wenn auch der

ernte fiel mengenmäßig geringer aus. Dickwurz ift stark gefragt und im Preis gestiegen. Rege .Nach­frage herrscht auch nach Stroh. Roggen und'Win- tergerfte sind gut aufgelaufen; Weizen wird zum Teil noch gesät. Mehr und mehr greifen die Land­wirte zum Zwischenfruchtbau und säen Landsberger Gemenge, Rübsen und Futterroggen aus. Energisch wendet man sich auch der Bekämpfung der Obst­baumschädlinge zu. Allenthalben sind die Bäume mit Klebegürteln gegen den Frostspanner versehen worden. In vielen Häusern ist man gegenwärtig mit dem Honigkochen beschäftigt. Häufig wird Zucker­rübenhonig gekocht. Die fahrbare Genossenschafts- kelter geht von Haus zu Haus. Auch die neue Saat- gut-Reinigungsanlage wird stark in Anspruch ge­nommen.

Strohertrag infolge der kurzen Halme in diesem ' Jahre geringer ist, so kann der Bauer aber mit dem Körnerertrag im allgemeinen zufrieden fein.

Neun Jahre Zuchthaus und G cherungsverwahrunq.

Frankfurt a. M., 5. Nov. (Lpd.) In der Ver­handlung gegen den 26jährigen Rekordeinbrecher Werner Franzen und dessen Anhang wurde heute von der Großen Strafkammer das Urteil ge- ällt. Franzen wurde wegen fortgesetzten schwe­ren Diebstahls im Rückfall in zwei Fällen, handelnd als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher, und wegen Vergehens'gegen das Kraftfahrzeuggesetz zu neun Jahren Zuchthaus, zehn Jahren Ehrverlust und Sicherungsverwahrung verurteill. Die mitangeklagten Eheleute Gustav und Franziska von der Heyde aus Remscheid wurden wegen gewerbsmäßiger Hehlerei, Beihilfe zum schwere» Diebstahl und Begünstigung verurteilt, und zwak der Ehemann zu 1 %2 Jahren Zuchthaus, die Ehefrau zu 14 Monaten Zuchthaus. Strafverschärfend fiel bei Franzen ins Gewicht der Umfang feiner Straftaten (er hat ungefähr 3 4 8 Einbrüche bzw. Diebstähle begangen) und besonders die Tatsache, daß er sich nicht scheute, arme Volksgenossen um ihre Ersparnisse zu bringen.

Kirche und Schule.

Kurse für kirchliches Singen.

Der Landesverband der evangelischen Kirchen« chore Nassau-Hessen beabsichtigt, im kommenden Winterhalbjahr an verschiedenen Orten Kurse für kirchliches Singen abzuhalten. Sie sind vor allein ür die ländlichen Chorleiter gedacht, die in htf einfachsten Verhältnissen arbeiten und aus triftige» Gründen die alljährliche Chorleiterwoche nicht 6t* uchen können. Die Kurse wollen ihnen technisch' musikalisches Rüstzeug für ihre Arbeit vermitteln. Kirchliches Singen ist nun nicht allein eine An» gelegenheit des Chores, sondern vor allem auch der Gemeinde selbst. Sie ist ja die Grundlage der Le» bensfähigkeit des Kirchenchores. Deshalb sollen außer den Chorleitern an den Kursen alle diejenige" teilnehmen, die mit dem kirchlichen Singen irgendeiner Beziehung stehen, sei es durch Der/ pftichtung oder aus eigenem Interesse. Als Stoss' gebiet sollen behandelt werden: Der Choral und eine Geschichte, einstimmiges Choralsingen und ein« aches Chorsingen, einfache Musiklehre, Uebunaen im Notenlesen und Singen vom Blatt, chorischr Stimmbildung, Erziehung des Chores zum selb' tänbigen Singen, ferner Fragen gottesdienstlich' liturgischer Art. Programmgestaltung und geeig* nete Literatur für unsere Chore. Die Kurse finden ür die Provinz Oberhessen in Gießen und Friedberg statt.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstagnack? mittag geschlossen.