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komplette Vertretung zur Stelle haben, eine ftrappe, aber verdiente Niederlage hinnehmen. Die Gießener Artilleristen, die eine Anzahl sehr guter Spieler in ihren Reihen hatten, zeigten das weitaus bessere Zusammenspiel und auch die zweckmäßigere Zu­sammenarbeit zwischen den einzelnen Mannschafts­teilen. Demgegenüber war Holzheim gar nicht in der Form, die erforderlich ist, um derart schwere Spiele zu gewinnen.

2. Kreisklasse.

Dutenhofen II To. Garbenheim II 9:12. Mto. Gießen II To. Holzheim, kpfl. f. Mto.

Tv. 1846 Gießen Tv. Lich 7:5.

SA. I/J 33 SA. Stand. J 33 2:4.

Tv. Nauborn Tv. Katzenfurt 8:8.

Dutenhofen mußte auch der 2. Mannschaft der Gäste den Sieg überlassen. Wohl waren sich die Gegner ziemlich gleichwertig. Der bessere Sturm der verstärkt spielenden Gästemannschaft entschied das Spiel. Holzheim ist durch sein abermaliges Nicht­antreten automatisch aus der Runde ausgeschieden. Die Mannschaft des Tv. 1846 hatte ihre Not, die flinken Gäste fn-app niederzuhalten. Der Kampf war oftmals hart, konnte aber trotzdem gefallen.

Wirtschaft.

Rhein-Mainische Börse.

Uneinheitlich.

Frankfurt a. M., 5. Okt. Bei kleinen Umsätzen hatte die Börse am Aktienmarkt wieder keine einheitliche Tendenz, wobei zu den ersten Notierun­gen Abschwächungen bis zu 1 v. H. in der Mehrzahl waren. Die völlige Reprivatisierung bei der Dresdner Bank fand eine gute Abfnahme, so daß sich für Bankaktien weiterhin etwas größeres Interesse er­hielt. An den übrigen Marktgebieten überwogen kleine Angabe der Kulisse. Später ergaben sich ver­schiedentlich leichte Erhöhungen. Bon Mondanwerten ließen Buderus und Verein. Stahl je 0,50 v. H., Hoesch 0,25 v. H. nach, Mannesmann blieben mit 123,50 behauptet. JG.-Farben ermäßigten sich zu­nächst auf 164,40 (164,75), konnten sich aber später auf 164,90 erholen, Rütgerswerke uno. 150. Von Elektroaktien zogen Licht und Kraft 1 v. H. an, wo­gegen AEG. 0,65 v. H. verloren. Bau- und Zement­werte blieben behauptet. Maschinen- und Motoren­aktien schwächten sich bis 1 v. H. ab. Etwas schwä­cher lagen ferner Reichsbank mit 204,50 (205,50) und Aschaffenburger Zellstoff mit 144,25 (145,50).

Am Rentenmarkt war das Geschäft eben­falls klein. Reichsaltbesitz uno. 128,75. Kommunal- Umschuldung lagen 5 Pfennig höher mit 94,90, Städte-Altbesitzanleihe blieben, zu 133 bis 133,50 gefragt. Reichsbahn-VA. lagen 0,25 v. H. höher mit 128,13, auch Dekofama Altbesitz plus 0,25 v. H. auf 135. Von Reichsanleihen 5prozentige von 1927 101,50 (101,40). Am Pfandbriefmarkt lagen Liqui­dationswerte z. T. noch etwas höher, im übrigen blieben die Kurse bei einiger Nachfrage behauptet. Stadtanleihen und Industrie - Obligationen lagen ruhig.

Im Verlaufe wurde das Geschäft nicht größer, das Hauptinteresse blieb bei Bankaktien, die leb­hafte Umsätze aufwiesen. Deutsche Bank 125 (124,50), Commerzbank 119,50 (119), Dresdner Bank 114,50 (114), ferner Effektenbank 86,40 (86). Im Großver­kehr blieb die Haltung unregelmäßig, etwas erholt waren Hoesch mit 128 nach 127,25, Rheinstahl mit 153 nach 152,50. Von später notierten waren stär­ker verändert Scheideanstalt mit 262 (264), Conti- Gummi mit 188,50 (189,90), Junghans mit 134 (135,40), Berger Tiefbau mit 149,50 bis 149,13 (150,25) und Hapag mit 86 (87). Am Einheits­markt stiegen Kahlgrund Eisenbahn auf 26,50 (24,50), wobei pro Order nur 1000 RM. zugeteilt wurden.

Im Freiverkehr nannte man: Rastatter Waggon 61 bis 63, Wayß & Freytag 149,50 bis

151,50, Elsaß Baden Wolle 83 bis 84, Schuh Ber­neis 76,50 bis 77,50, Verein. Pinsel 75,50 bis 76,50, Geiling Sekt 73,50 Geld, Ufa 74,25.

Abendbörse ruhig.

An der Abendbörse war das Geschäft sehr klein, auch die Kursveränderungen hielten sich in engsten Grenzen. Die meisten Papiere kamen nominell zur Notiz. Trotz der Geschäftsstille war die Haltung widerstandsfähig, die schwachen Meldungen von den Auslandsplatzen übten keinen Einfluß aus.' So­weit überhaupt Abweichungen eintraten, betrugen sie 0,13 bis 0,25 v. H. Von Montanwerten waren Mannesmann mit 123,50 und Rheinstahl mit 152,75 je 0,25 v. H. niedriger gesucht, Deutsche Erd­öl zogen 0,25 v. H. an auf 152. IG. Farben lagen mit 164,65 (164,75) wenig verändert bei kleinern Umsatz. Am Elektromarkt kamen Akkumulatoren nach Pause mit unverändert 225, Rheag aber 1,50 o. H. schwächer mit 126,50 wieder zur Notiz. Ges- fürel mit 153,75, Schuckert mit 170,25 und Elektr. Lieferungen mit 132,90 lagen bis 0,25 v. H. höher. Von Maschinenaktien notierten Rheinmetall 151,50 (151,75), Moenus unverändert 125, MAN. unver­ändert 137,25, Demag unverändert 150,75 und Junghans unverändert 134, aber 1 v. H. unter Berlin. Bankaktien hatten bei unveränderten Kur­sen nur kleines Geschäft.

Sranffurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 5. Okt. Infolge der Ernte­arbeiten war der Besuch und der Auftrieb zum Frankfurter Pferdemarkt gering. Es standen ins­gesamt nur rund 200 Pferde aller Gattungen ein­schließlich einer Anzahl Fohlen zum Verkauf. Die Preise waren gedrückt. Für gute mittelschwere Ar­beitspferde wurden 1100 bis 1300 Mark erzielt. Schlachtpferde, fette Ware, waren gesucht und wur­den mit 37 bis 39 Mark je 50 Kilogramm Schlacht­gewicht gerne bezahlt. Der nächste Pferdemarkt finbet am 7. Dezember statt.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 5. Okt. Auftrieb: Kälber 707 (am -28. Sept. 707), Hämmel und Schafe 372 (259), Schweine 2702 (4145), ferner 30 Stück Hu­sumer Großvieh. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Ochsen a) 45. Kühe a) 43. Färsen a) 44. Kälber a) 60 bis 65 (am 28. Sept. 60 bis 65), b) 55 bis 59 (54 bis 59), c) 45 bis 50 (45 bis 50), d) 36 bis 40 (36 bis 40). Hämmel b2) 46 bis 50 (46 bis 50), c) 40 bis 45 (41 bis 45), d) 30 bis 39 (32 bis 40). Schafe a) 38 bis 44 (37 bis 45), b) 30 bis 37 (30 bis 35), c) 18 bis 28

(24 bis 28). Schweine a) 55 (56), bl) 55 (56), b2) 55 (56), c) 54 (55), d) 51 (52). Sauen gl) 55 (56). Marktverlauf: Rinder, Kälber und Schweine zugeteilt. Hämmel und Schafe mittelmäßig.

Oer arme Reiche.

LPD. Frankfurt a. M., 3. Okt. Dieser Tage erlitt auf dem Hindenburgplatz in Frankfurt a. M.

ein ältere r Mann einen tödlichen Schlag, a n f a 11. Er hatte sehr ärmlich gelebt und sich von Freunden und Bekannten mit Geld und Lebens­rnitteln, sowie mit Kleidern unterstützen lassen. Man fand bei dem Toten in einer Tasche den Betrag von annähernd 15 000 Mark in 100° und 50-Reichs- markscheinen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt oeschlosienen Dividende an.

Retchsbankdiskont 4 o H.. Lombardzinsfuß 5 o H.

Zronkfurl a M.

Berlin

Devisenmarkt

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurS

Schlußk. Abend­börse

Schluß- fürs

Schluß! Mittag börse

Schluß­kurs

Schluß?. Abend börse

Schluß­kurs

Schluß!. Mittag. börte

Darum

4.10.

5-10.

4.10.

5.10

Daium

4.10.

5.10.

4.10.

5-10.

5% Deutsche Retchsanleihe v. 1927

4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4y2% Deutsche Reichsschatzanwei-

101,4 98,75

99,4

99

100,25

99,75 128,75

99,5

101,65

98,13

134,75 99,75

98,5

101,75

101,65 111,1

129

87 87,5 127,9

205,5

119

124,5

114

101,5 98,75

99,4

99

100,25

99,65

128,55

99,5

101,75

98,13

135

99,75

98,5

101,9

101,65

111,1

129

86 86,75 128,13

205

119,5

125

114,5

101,5 98,75

99,4

99

104,9

100,5

99,65

128,9

99,5

98,75

135,25 99,75

101,7

111,25

128

46,5

86,4

87,75

128,13

204,75

135

119

124,5

114

101,4

98,8

99,4

99

100,25

100,5

99,65

128,5

99,5

98,75

135,1

99,75

1,75

129,25

46,25

85,9

86,25

128,13

204,9

135,5

119,5

125

114,5

Accumulatoren-Fabrik.......14

Aschaffenburg Zellstoff........6

223

148,5

168

126

170,25

189,9

142,5

152

264

165,5

132,25

154

164,75

135,5

153,5

145,5

52

177,5

127,5

155,25

138,5 120,4

132J5

127

95,5

123,5

154,5

154,5

230

153,5

131,75

150

170,5

215,75

118

59,65

156,5

32,3

225 144,25

148,5

168

125,5 170,25

188,5

141,5

152

262

164

132,9

155 164,65

135,5

153,75

145

51,75

177,4

128

155,5

139

132,25

126,5

96 123,5

154,25

230

126,5 152,75

132

150

165 170,25

216

203

117,5

59,5

156

32

222,75 146,25

149,5

168,5

126

190

142 123,13 151,25

165,25 132,9

154,5 164,75

135,4 153,5

145,5

52,75

178 127,75 155,25 167,75

119,9

132 159,75

127

123.65

154,5

154

114 229,75

153,25

132

149,5 165,75 170,75

96,25

215,75

203 117,9

59,5

118 155,5

32,5

223 144,75 14«,25

168 124,5

189,5

141,5 122,75

152

164

132,9 155,25 164,75

135,5

154 145,15 52,83

172 127,5 155,75

166,5

139 118,5 131,75 159,5 127,5

123,75 154,5

153,75 113,25

230 126,5 152,75

132

149,5

165 178,75 96,75 216,25 202-25

117,4

59,4

118 155,5 32,13

4*4% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...

iVi'o Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1936, 111. Folge ..

sy2% Doung Anleihe von 1930 ..

<y2% Hessische Volkrstaat von 1929 4%% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

Buderus Eisen...............b

Cement Heidelberg........... 7

Conti Gummi.............. 12

Daimler Motoren..........6%

Dessauer Gas ............... 4

Deutsche Erdöl ..............b

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie ....... 7

Felten & Guilleaume.........6

4%% Deutsche Reichsbahnschah

Hnn 1936 I.................

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Ohiälnf -Nl>rfttt*n

4%% Hess. Lan desbk. Dannstad!

Goldpfe. R. 12 .............

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Banl

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt............. 6

Gritzner Maschinen........... 0

Harpener................. S/j

Hoesch Eisen...............3 yt

Philipp Holzmann........... 8

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

Klöcknerwerke ............. 4%

Kvkswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer.................. 6

Mainkraft,........ 4

Mannesmann.............4'/r

Mansfelder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft............. 6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke..............6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ...............7

Salzdetfurth Kalt............ 6

Schuckert & Co............... 7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske........... t

Süddeutsche Zucker.......... 10

Bereinigte Stahlwerke......41/*

Westdeutsche Kaufhof.........o

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhos............6

Otavi Minen ...;...........0,6

<y2% Preu». Landespfdbr.-Anst.

Goldpfe. R. 19...........

4y2% Breuk. Gold-Komm. R. 20

4>/z% Darmstädter Komm.-Lan-

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

4%% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 <y2% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obi. 2 3................

&y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpse.....................

6y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschein-Berrechnungskur?

A.G. für Verkehrswesen .... 6ft

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7

Retchsbank................. 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6 yt

Commerz, und Privat-Bank ... 5

Deutsche Diskonto............6

Dresdner Bank..............4

4. Oktober

5. Oktober

AinllicheRviieruix-

Amu ch, Rotierung

(fleir

Btte,

Geir

Briei

Buenos Arres.............

0,747

0,751

0,747

0,751

Brüssel...................

41,94

42,02

41,97

42,05

Rio de Janeiro............

0,154

0,156

0,153

0,155

Lolen....................

47,00

47,10

47,00

47,10

Kopenhagen...............

55,08

55,20

55,03

55,15

Danzig...................

47,00

47,10

47,00

47,10

London...................

12,335

12,365

12,325

12,355

HelsingforS................

5,46

5,47

5,455

5,465

Paris....................

8,202

8,218

8,222

8,238

Holland ..................

137,88

137,94

137,62

137,90

Italien...................

13,09

13,11

13,09

13,11

4. Oktober

z. Oktober

Amtliche Rvneruua

AmMcheRoneirmg

Geir

Bries

Gelt

Brie,

Japan....................

0,718

0,720

0,718

0,720

Jugoslawien ..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Oslo ...................

62,00

62,12

61,95

62,07

48,95

49,05

48,95

49,05

Lissabon..................

11,20

11,22

11,195

11,215

Stockholm ................

63,60

63,72

63,55

63,67

Schweiz..................

57,19

57,31

57,27

57,39

Spanien..................

16,98

17,02

16,98

17,02

Prag.....................

8,706

8,724

8,701

8,719

Budapest.................

Neuvork..................

2,491

2,495

2,490

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EineallgemeinverständlicheDarstellung der Forschungsergebnisse üb. dasDeelen- leben der Tiere mit praktischen Versuchsanleitungen vonDc. WernerFifchel. Leiter der i>orschungsstelle für Tierseelenkunde am Westfälischen Zoologischen Garten zu Münster. - 140 Seiten mit 100 Abbildungen, in Lernen gebunden RBL 3.60.

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Fleischertratt , ISS Flitter

___________________ nn ii - ----- -

Fleifchextrakt wird durch Ein­dampfen von Fleischbrühe ge- roonnen. 1 Kilo Fleisch ergibt dabei 31 Gramm Extrakt.

Fleischhackmaschine (Wolf) eine Vorrichtung aus Metall, die Fleisch durch Mesier und Loch­scheiben treibt und dabei mahlt.

Fleischlose Ernährung, die von manchen Reformbestrebungen verlangt wird, ist nicht jedem Menschen zuträglich, da der Kör­per abwechslungsreiche Kost ver­langt und durch andere Nah­rungsmittel der Eiweißbedarf nur schwer gedeckt werden kann.

Fleischvergiftung ist Vergiftung durch verdorbenes Fleisch, im engeren Sinne Vergiftung durch die Gifte eines beft. rrankmachen- den Bazillus. Siehe Nahrungs­mittelvergiftung.

Fleißiges Lieschen (Impatiens balsamina), land- und stadt­bekannte Topfpflanze, die uner­müdlich rosarote Blüten hervor- bringt. Im März werden ältere Pflanzen ohne Störung des Erd- oallens in neue Erde gesetzt. Lange Triebe werden dann ge­kürzt. Die Kopftriebe als Steck­linge setzen, am einfachsten an den Topfrand zur Mutterpflanze.

Fleischbretter, die in der Küche zur Bearbeitung frischen Flei­sches verwendet werden, sollen Rillen haben, damit der Fleisch­saft sich darin sammelt.

Flieder, beliebter Zierstrauch, der nach der Blüte im Mai besmnit- ten wird. Alles schwache, unre­gelmäßige Holz und die Samen­

dolden werden entfernt, die lan­gen Triebe eingestutzt.

Fliedertee, siehe Holunder.

Fliege, in vielen Arten auftre­tendes lästiges Insekt, das alle Gegenstände beschmutzt und Krankheitskeime sowie Fäulnis- erreget überträgt. Fliegen hal­ten sich ungern in dunklen oder gut durchlüfteten Räumen auf. Um die zahllose Nachkommen­schaft zu bekämpfen, müssen alle Abfälle entfernt oder wenigstens gut verdeckt werden Müllgru­ben bewirft man mit gelöschtem Kalk. Fliegenfänger sind meist wenig appetitlich und auch für Menschen nicht ganz ungefährlich. Fliegende Hitze, Blutandrang zum Kopfe mit Unbehagen, bef. in den Wechseljahren Für ge­regelte Lebensweise sorgen, un­ter Umständen Aderlaß durch den Arzt. Kühle Abwaschungen des Oberkörpers, heiße Fußbäder. S. Wallungen!

Fliegenjchmutz entfernt man mit Salmiakwasser, Terpentin oder Spiritus, von seidenen Lampen­schirmen mit lauwarmem Essig- wasier.

Fliesen, viereckige Plättchen aus Stein, glasiertem Ton oder Por­zellan werden als Belag für Fußböden oder Wände verwen­det. Sie sind praktisch und sau­ber und lassen sich mit Wasser und Seife leicht reinigen.

Flip, englisches kaltes Getränk, ursprünglich aus Bier, Brannt­wein und Zucker, hat mancherlei Abarten.

Flitter, siehe Pailletten.

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wird immer größer, wenn Sie ein schlechtsitzendes Bruchband tragen. Es kann auch Brucheinklem­mung entstehen. Fragen Sie Ihren Arzt. Ein Unter­leibsbruch ist nicht ein Riß in der Netzhaut, son­dern stellt eine Bauchfellausstülpung dar und ist besserungsfähig. Viele Bruchleidende haben sich mit Hilfe meinerSpezialausführungen sogar geheilt. U. a. schreibt Herr Gnahn:Teile Ihnen mit, daß mein doppelseitig. Leistenbruch trotz meines Alters von 62 Jahren durch das Tragen Ihrer Bandage vollkommen geheilt ist. Ich habe nichts gegen die Veröffentlichung des Dankschreibens. Ich kann Ihre Bandage nur jedem Bruchleidenden empfeh­len. Friedrich Gnahn, Bauer, Kahlau, Kreis Moh- rungen/Ostpr., den 1. Juni 1937. Weshalb wollen Sie sich weiter quälen? Kommen Sie zu mir. Sie werden überrascht sein, wie leicht und bequem <ich Ihr Bruch zurückhalten läßt und damit Ihr Leiden erträg ich wird. Schriftliche Garantie. Kostenlos zu sprechen: Gießen, Freitag. 8. Okt., von 9 bis 12 Uhr vorm., im Hotel Kobel. Wetzlar, Frei­tag, 8. Okt., von 1 bis 3 Uhr, im Hotel Kalt wasser. K.Ruffing, Spezialbandagist, Köln, Richard-Wagner-Str. 16

nr.z, z JOCHHEIM

Bekanntmachung.

Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueber- landaediet find nach den Lieferungsbedingungen grunosählich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Strom­gelder noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasaelder noch innerhalb 10 Tagen ohne Kosten an die Kasse der Städtischen Betriebe, Gießen, Garten­straße 3, oder auf Postscheckkonto Nr. 27707 Frank­furt (Main) oder auf die auf den Quittungskarten verzeichneten Bankkonten eingezahlt werden. Bei Ueberfchreiten der Zahlungstermine müssen die Bei­treibungskosten berechnet werden. 6497A

Vom 15. Oktober 1937 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für Monat August 1937 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben.

Gießen, den 5. Oktober 1937.

i Direktion der Städtischen Betriebe.

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