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Die Mannschaft der SA.-Kampfgemeinschaft (von links nach rechts): Ruft, Weyrauch, Heilmann, Ernst Sauer, Lotz, Weller, Schmitz, Erwin Sauer, Kreilina, Steinel, Henkelmann. — Im Hintergrund links neben dem Tormann der SA.-Fußball-Sachbearbeiter F. Bötz. — (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
fammengestellt und hatte bisher nicht allzuoiele Möglichkeiten zu einem systematischen Training. Es erwies sich aber bald, daß mit der Mannschaft sehr au rechnen sein wird. Lotz im Tor war sehr sicher, Die Verteidigung mit Weller und Sauer sehr zuverlässig und schnell, die Läuferreihe hat in Heilmann ihren besten Mann. Schmitz und Sauer II. unterstützten ihn ausgezeichnet. Der Sturm mit Henkelmann, Steinel, Kreiling, Rust und Müller (nach Halbzeit trat Wigramt ein), war vor dem Tor immer gefährlich. Der beste Stürmer war Steinel, der auch die beiden Tore erzielte.
Die VfB.er kämpften gestern gegen die neue Mannschaft etwas unglücklich. Der Sturm vor allem war sehr schwach. Spieler wie Bach, Wilh. Berle- bach, Hofmann, Heß und Gottschalk konnten nicht voll ersetzt werden. Wohl war die Mannschaft der
Grünweißen technisch etwas besser, die Elf der SA. aber glich den Nachteil durch Eifer und Schnelligkeit aus. Bereits in der 9. Minute erzielten die Gäste ihren ersten Erfolg. Steinel brachte einen ta= dellosen Schuß an. Aber noch vor der Pause vermochten die Gastgeber auszugleichen. Nach dem Wechsel ging bei VfB. Kramer in den Sturm und erzielte auch bald den Führungstreffer. Die Gastgeber hatten in der Folge etwas mehr vom Spiel, verstanden es aber nicht, die gegnerische Hintermannschaft zu überwinden. Die SA. vermochte kurz vor Schluß gleichzuziehen und sicherte sich damit ein Ergebnis, das als ein glücklicher Auftakt bezeichnet werden darf. Die Mannschaft der SA. wird, so scheint es, mancher Mannschaft der 1. Kreisklasse schwer zu kämpfen aufgeben.
Alerkreis-TimM in Grimberg.
In dem turnfreudigen Städtchen Grünberg trafen sich am gestrigen Sonntag zahlreiche Turnerinnen und Turner aus den Kreisen Alsfeld und Grünberg. Das Turnen verfolgte in erster Linie den Zweck, den kleineren Vereinen die Möglichkeit zu geben, sich in einem Wettkampf zu messen, da es doch manchem Verein aus wirtschaftlichen Gründen nicht
ohne weiteres möglich war, mit vielen Mannen die Reise nach Dillenburg oder nach dem Hoherods- kopf anzutreten. So trafen sich nun etwa 3l)0 Wettkampfteilnehmer (Turner und Turnerinnen) in dem schönen Städtchen Grünberg, das aus diesem Anlaß festlichen Schmuck, wie man ihn vom Gallus- markt her kennt, angelegt hatte.
Eine schlichte Morgenfeier bildete den Auftakt. Unterkreis-Dietwart Ebeling hielt eine Ansprache, der er Worte des Führers und des Turnvaters F. L. Jahn zugrunde legte. Dann folgte die feierliche Flaggenhissung auf dem Turnplatz hinter der schönen Grünberger Turnhalle. Gemeinsam wurde dann das Lied: „Auf hebt unsre Fahnen" gesungen und mit dem weiteren Liede: „Turner auf zum Streite" wurde in Riegen zu den Wettkämpfen geschritten, die den ganzen Vormittag in Anspruch nahmen.
Die Turnhalle und der angrenzende Turnplatz waren eine ideale Kampfstätte. Die Leistungen, die im Verlaufe des Wettkampfes gezeigt wurden, befriedigten sehr und ließen erkennen, daß in den Vereinen eine nachhaltige Uebungsarbeit geleistet wird. Vor allem wurden auch im Turnen an den Geräten Hebungen gezeigt, die man von kleineren Vereinen nicht ohne weiteres erwarten durfte. Unter der Leitung von Kreismännerturnwart Reuter, der sich wieder einmal mehr mit allem ihm zu eigenen Idealismus zur Verfügung stellte, wurden die Wettkämpfe reibungslos abgewickelt. — Für die Mittagspause hatte der Turnverein Grünberg für ein kräftiges Eintopf-Mittagessen gesorgt, dem gerne zugesprochen wurde.
Die Stunden des Nachmittags leitete ein schöner »ein. Turner und Turnerinnen zogen unter ingen einer einheimischen Musikkapelle durch die festlich geschmückten Straßen. Es bot sich bei dem herrlichen Sonnenschein und in den alten Gassen mit den vielen schönen Häusern ein reizvolles Bild. Die von der Sonne gebräunten Turnerinnen und Turner nahmen sich in ihrer weißen Kleidung prächtig aus.
Der weitere Verlauf des Nachmittags brachte dann eine Reihe von Schaudarbietungen. Die Kreisriege der Turnerinnen zeigte zunächst Kürübungen am Barren, während die Kreisriege der Männer am Pferd ihr sicheres Können zeigte. Die Turnerinnen warteten dann mit einer schönen Ballgymnastik auf, die die vielen Zuschauer begeisterte. Die Turner zeigten außerdem allgemeine Freiübungen, die den Zuschauern anschaulich den Wert turnerischer Betätigung bewiesen. Den Abschluß bildete dann das Turnen der Kreisriege am Reck, das verdienten stärksten Beifall fand. Die Kreisriege trat unter der Leitung von Reuter (Gießen) mit den Brüdern Herbert (1846) Gießen, mit Seth und Seipp (Tv. Großen-Linden) sowie mit Lettin und Schöffmann (Tv. Wieseck) an.
Kreisfachwart Daupert (Wieseck) beschloß das Fest mit einer kurzen Ansprache. Er überbrachte die Glückwünsche und Grüße der Kreisführung und übermittelte den Dank an alle die Helfer der Veranstaltung, an die Partei, an den Bürgermeister und die gastfreudige Stadt Grünberg.
Die ersten Sieger.
Turner-Ober st ufe : 1. Wilhelm Huoillon, Turnv. Alsfeld, 179 Punkte.
Turner - Unterstufe: 1. Georg Bingel, Turnv. 1846 Gießen, 186 Punkte.
Jugend - Oberstufe: 1. Herbert Fischer, Turnv. Großen-Linden, 145 Punkte.
Jugend - Unterstufe: 1. Walther Ruhl, VfL. Lollar, 144,5 Punkte.
Frauen - Oberstufe: 1. Margret Seim, Mtv. Gießen, 127,5 Punkte.
Frauen - Unterstufe: 1. Else Seim, Mtv. Gießen, 124,5 Punkte.
Turnerinnen - Jugend: 1. Gertrud Schmidt, Mtv. Gießen, 136,5 Punkte.
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Festzug der Turnerinnen und Turner unterwegs durch die alten Gassen von Grünberg. (Aufnahme: Neuner, Gießener Anzeiger.)
HunDfunfprogromm
Dienstag, 7. September.
6 Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8: Zeitangabe. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen. 10: Schulfunk. 10.30: Hausfrau, hör zu! 10.45: Sportfunk für die Jugend. 11.40: Deutsche Scholle. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Allerlei von zwei bis drei. 15: Volk und Wirtschaft. 15.15: Für die Frau. 16: Nachmittagskonzert. 18: Reichssendung. 19.30: Schöne Melodien zum Feierabend. 20: Reichssendung. 22: Nachrichten, auch aus dem Sendebezirk. 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis 1.15: Nachtmusik.
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Hasardspiele, franz. Bedeutung Glücksspiele, bei denen nur der Zufall, nicht die Eeschicklichkelt entscheidet, sind verboten.
Hasche, franz Bedeutung Gehacktes, vielfach übliche Bezeichnung für Gericht aus gehacktem, stark gewürztem Kalbfleisch, Wild oder Geflügel oder gehackter Lunge.
Hase, Nagetier mit wohlsckmek- kendem Fleisch, desien Fellyaare zu Hüten verarbeitet werden. Hasen müssen lange hängen, bevor ihr Fleisch mürbe ist. Zieht man den Hasen selbst ab, so empfiehlt es sich, das Fell auf ein Holzbrett zu spannen. Das Häuten des Hasen ist mühsam. Das Fleisch des Hasen ist ziemlich trocken und muß daher vor dem Braten gespickt werden. Hasenbraten schmeckt am besten mit Sahnentunke.
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Oberlippe, die dann tatsächlich einer Hasenlippe ähnlich sieht. Zu erklären daraus, daß die im Embryo vorhandene Spalte im Oberkiefer nicht wie normal schließt. Schon im frühesten Kindesalter durch Operation beseitigen lassen. Nur wenn mit Wolfsrachen (s. d.) verbunden, mit der Operation bis zum zweiten oder Dritten Lebensiahre warten.
Hauptschlagader oder Aorta geht von der linken Herzkammer aus, befördert Das sauerstoffreiche Blut aus Dem Herzen in Die SchlagaDern Des ganzen Körpers. Verletzung der Hauptschlagader Des Körpers beDingt den Tod.
Hausangestellte. Der Arbeitgeber muß Die Arbeitsweise und Arbeitszeit Der Hausangestellten so regeln, Daß ihre EesunDheit keinen SchaDen leidet. Die Aufenthalts- und Schlafräume Der Hausangestellten Dürfen nicht gesundheitsschädlich sein. Der Arbeitgeber haftet für Den SchaDen, Der Den Hausangestellten Durch Verletzung Dieser Vorschriften entsteht Im übrigen s. Abzüge, Arbeitsgericht, Arbeitszeit, Ausgang, Dienstvertrag, Fahrlässigkeit, Haftung, Hausschlüssel. InoaliDenoersiche- rung, Krankenversicherung, Krankheit, Kreditkauf, Kündigung, Lohn, Schadensersatz, Zeugnis.
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180 Gewinne zu 300 NM 204 2103 2480 5788 7239
12500 15513 26502 26581 30393 32942 33148
36590 39581 44854 45560 45576 49924 56124
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72020 15631c
214008
361470
66123 1
21630 32169 32731 34593 49224 61029 69923
263884
17110 64542
6 Gewinne zu 5000 RM.
4 Gewinne zu 3000 RM.
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170767 173642 181055 220213 254810 258036
290161 303079 313529 347876 393649
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194 Gewinne zu 300 RM. ---- _ __ —
14597 16466 26887 20980 27613 30531
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51370 60011 68833 71893 98125 99970 117528
2 Gewinne zu
2 Gewinne zu
8 Gewinne zu 254811
4 Gewinne zu
20 Gewinne zu 139940 214059 347281
64 Gewinne zu
5. Klasse 49. Preußisch-Süddeutsche (275. Preuß.) Klasseu-Lotlerie
Auf jede gezogene Rümmer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
20000, 18 3u je 10000, 20 zu je 5000, 62 zu le 3000, 118 zu |e 2000, 462 zu je 1000, 706 zu je 500, 1416 ju le 300, 81184 ,u le 150 NM
107248
110238
114995
115924
117598
123495
144912
146050
150237
160404
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163264
173718
176694
178347
203245
180999
185498
196337
199020
200966
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273099
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285502
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354118
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366770
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