Ausgabe 
5.7.1937
 
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Hanselmann, die an Stelle von Daumerlang startete, mit ausgezeichneten Leistungen aufwartete und mit der ansehnlichen Punktzahl von 97,86 Punkten Zweite wurde, während die Französinnen Andre und Pinci weit über 20 Punkte Rückstand hatten.

Das abschließende 1500-Meter-Freistil- schwimmen war die Angelegenheit eines Man­nes, des Berliners Heinz Arendt, der sein Ren­nen, vom 'Start bis zum Ziel führend, nach Haufe schwamm und in 20:09,2 Minuten siegte. Erst mit 26 Sekunden Abstand kam der Bremer Freese als Zweiter ins Ziel, sein Rennen war aber gegenüber den Franzosen Talli und Dhaze ebenso überlegen.

Nach den acht Hebungen des ersten Tages führte also Deutschland bereits klar mit 63:25 Punkten, tleberlegene Siege auch am Sonntag.

Schon der erste Wettbewerb des zweiten Tages brachte einen deutschen Sieg und zugleich eine neue Bestleistung. In der Besetzung Bachmann (Dort­mund), Fischer (Bremen), Heibel (Bremen) und Plath (Berlin) «schwamm die deutsche National­mannschaft in 9:16,4 Minuten einen neuen deut­schen Rekord heraus. Nakache als Startmann her Franzosen wechselte in 2:21 mit einem Meter Vdr- fprung vor Bachmann (2:21,6). Fischer holte dann Talli und wechselte nach 2:18 (Talli: 2:24,6) mit 6 Meter Vorsprung, den Heibel in 2:19,8 (Diener: 2:23) auf 12 Meter ausdehnte. Plath schwamm dann mit 2:16 eine hervorragende Freiwasserzeit und schlug mit 30 Meter Vorsprung vor dem 2:22,8 benötigenden Franzosen Cavallero an.

Die 100 greiftil der Frauen endeten mit einer Ueberraschung, da es Inge Schmitz gelang, Gisela A r e n d t zu schlagen. Bei 50 Meter lag Schmitz schon an der Spitze und die zweite Hälfte der Strecke war ein scharfes Duell Schmitz- Arendt, während die Französinnen weit abgeschla­gen waren.

Frankreichs Rekordmann Cartonnet galt für das 200-Meter-Bru st schwimmen als ernst­hafter Rivale unserer Schwimmer und man hätte einen Sieg des Franzosen nicht als Sensation an­gesehen. Äm Start blieb Heina stehen. Das Feld wurde irrtümlich zurückgerufen, das Schiedsgericht ordnete aber dann neuen Start ohne Heina an. So

hatte Erwin Sietas allein gegen die Franzosen Cartonnet und Benoit zu schwimmen, Der Ham­burger schwamm ein Rennen auf Tod und Leben und lag schon bei 100 Meter mit 4 Meter in Füh­rung. Cartonnet schlug mit klarem Abstand vor seinem Landsmann Benoit an.

Schon nach derPflicht" hatte sich der deutsche Doppelmeister Erhard Weiß (Dresden) mit 68,63 Punkten einen sicheren Vorsprung gesichert. In der Kür" wartete der Dresdener dann mit ganz aus­gezeichneten Leistungen auf, die feinen Gesamtsieg mit 160,61 Punkten ergaben, während Aderholb mit 136,26 Punkten klar abgeschlagen Zweiter wurde und Andre seinen Landsmann Heinkele noch auf den vierten Platz verweisen konnte.

Der deutsche Rekordmann Werner Plath (Ber­lin) schwamm die 400 Meter Freistilstrecke allein nach Hause. Er war während des ganzen Rennens nicht ernsthaft gefährdet, um in 4:55,2 zu siegen. Heinz Arendt belegte in 5:01,7 den zweiten Platz, der ihm vor den Franzosen Talli und Cavallero so sicher war wie Plath der Sieg.

Die Frauenstaffel über 4 X 100- Meter - F r e i st i l wurde eine sichere Beute unserer Ver­treterinnen. Ruth Halsguth als Startschwimmerin schlug in 1:12 schon sechs Sekunden früher als die Französinnen Fleuret an. Ursula Pollack ver­größerte den Vorsprung mit 1:11,2, Gisela Arendt schwamm ihre Strecke in 1:13,4 und Inge Schmitz schwamm am Schluß mit 1:08,8 die beste Einzel­zeit. Mit 4:46,2 siegten die deutschen Mädel klar vor Frankreich mit 5:11,6.

Im vorletzten Wettbewerb des Tages, dem Turmspringen der Frauen, gab es wieder einen deutschen Doppelsieg. Anni Kapp (Frank­furt) gewann nach sauberen und sicheren Sprün­gen mit 40,50 Punkten vor der ebenfalls sehr gute Leistungen zeigenden Berlinerin Susanne Heinze, die 39,60 Punkte erreichte. Die Französinnen Lebre- ton und Poirier kamen gegen das überlegene Kön­nen der Deutschen nicht auf.

Auch im Wasserball deutscher Sieg.

Mit dem Wasserballspiel wurde der 10. Länder­kampf DeutschlandFrankreich abgeschlossen. Wie erwartet, waren die Franzosen im Wasserball stär­ker als in den Schwimmwettbewerben. Trotzdem mußten sie eine 3:1-Niederlage hinnehmen.

MtÄfporlsest in Tübingen.

Die Ergebnisse des Samstags.

Bei prächtigem Wetter und großer Sportbegeiste­rung verliefen die Kämpfe des ersten Teiles des Sportfestes des M G. - B a 11. 3 Büdingen am Samstag. Unter den Klängen des Musikkorps des III /JR. 116 wurde der Veranstaltung ein festlicher Rahmen gegeben. Der Bataillonskommandeur Oberstleutnant T h e u r i ch , Kreisleiter G ö r n e r, Kreisdirektor Dr. Becker, Bürgermeister Die - m e r u. a. wohnten den Wettkämpfen bei. Die straffe Abwicklung des Programms, das in feiner Aielgestaltigkeit großes Interesse erweckte, wurde in jeder einzelnen Folge hervorragend bewältigt. Zeigte es sich doch erneut, wie klar aus dem Soldatengeist auch der Sportgeist hervortritt, der vielseitige Aus­gaben dem Körper zuzumuten vermag. Das Bataillons-Sportfest erbrachte dafür schöne Beweise, die wir in den Spitzen mitteilen. Nach dem Ein­marsch der Mitnehmer der Wettkämpfe gab es zu­nächst Mafsensreiübungen, die eine gute Abgestimmt- heit des einzelnen auf das Ganze verrieten. Da­durch war ein imposanter Eindruck gegeben.

Die Ergebnisse.

Vorentscheidung 100-Meter-Lauf: 1. Gesr. Rett­witz, 1. Komp.; 2. Oberschütze Adler, 2. Komp.; 3. Obergefr. Kasper, 3. Komp.; 4. Gesr. Beller, 3. Komp.

Kugelstoßen: 1. Schütze Leichum, 1. Komp.; 2. Obergefr. Streitberger, 1. Komp.; 3. Schirm.

Hildenbeutel, 3. Komp.; 4. Gesr. Hofmann, 3. Komp.

Weitsprung: 1. Obergefreiter Streiberger, 1. Komp.; 2. Uffz. Hennecke, 3. Komp.; 3. Schütze Gottlieb, 3. Komp.; 4. Feldw. Kram, Stab.

Reckturnen (Entscheidung): 1. Schütze Leichum, 1. Komp.; 2. Oberschütze Bitzger, 3. Komp.

Vorentscheidung 400-Meter-Lauf: 1. Uffz. Hartung, 1. Komp.; 2. Schütze Faust, 2. Komp.; 3. Gefr. Reichert, 1. Komp.; 4. Schütze Berberich, 1. Komp.

Blitzhandballspiel: 1. gegen 2. Komp., Ergebnis 0:2.

Barrenturnen (Entscheidung): 1. Schütze Leichum, 1. Komp.; 2. Uffz. Sittel, 2. Komp.

1500-Meter-Lauf (Vorentscheidung): 1. Schütze Kesting, 1. Komp.; 2. Uffz. Alhäuser, 3. Komp.

Handgranatenweitwurf: 1. Uffz. Frey- tag, 2. Komp.; 2. Schirm. Hilbenbeutel, 3. Komp.; 3. Gefr. Gisch, 1. Komp.; 4. Uffz. Heinsemann, 3. Komp.

Hochsprung: 1. Obergefr. Martin, 2. Komp.; 2. Oberschütze Adler, 2. Komp.; 3. Gefr. Beller, 3. Komp.; 4. Schütze Alban, 1. Komp.

Blitzhandballspiel: 3.' Stabskp. 6:1.

Als Schaunummern wurden noch die Vorführung einer Motorradquadrille, Kraftradgefchicklichkeits- fähren und Kraftradakrobatik geboten. AJ.

Rhein-Maimkbe Börse.

Freundlich.

Frankfurt a. M., 3. Juli. Im Anschluß an die gestrige Abendbörse brachte der Wochenschluß- verkehr weitere Erholungen, die in der Hauptsache markttechnisch begründet sind, da die Kulisse noch als Rückkäufer auftrat. Immerhin lagen bei den Banken auch einige Kundschaftsaufträge, meist in einigen Spezialwerten, vor, so daß der Aktien­markt überwiegend Erhöhungen von 0,50 bis 1 v. H. aufwies. Indessen konnte sich infolge der politischen Spannung im Zusammenhang mit der spanischen Frage kein größeres Geschäft entfalten, da eine gewisse Zurückhaltung verblieb. Arn Mon­tanmarkt waren besonders Hoesch erholt mit 126 (124,50), die übrigen Papiere lagen 0,25 bis 0,50 v. H. über gestern abend. Von Elektroaktien zogen Schuckert auf 170,50 (169,50), Felten auf 138 (136,75), Gesfürel auf 150,50 (150) und AEG. auf 42,75 (42,25) an. JG.-Farben erholten sich auf

165,75 (165,25), Schekveanstalt unv. 262, Maschi­nenaktien lagen vernachlässigt, nur Rheinmetall kräftig erholt auf 150,50 (148,75), ferner Daimler Motoren 0,50 v. H. höher mit 137,50. Von Einzel­werten notierten Westdeutsche Kaufhof mit 59 (58,75), etwas schwächer Conti Gummi mit 188,13

Am Renten martt bestand weiteres Anlage­interesse für Pfandbrief. Von den variablen Wer' ten Altbesitz 126,40 (126,40), Reichsbahn-VA. 126,65 (126,40), Kommunal-Umschuldung bei unv. 94,20 lebhafter. Nachfrage fanden außerdem 5prozentige Industrie-Anleihen mit plus 0,13 bis 1 v. H.

Variable Anleihen lagen später still und be­hauptet. Goldpfandbriefe infolge Materialmangels nur kleines Geschäft bei behaupteten Kursen, Liqui­dationswerte weiter beachtet und meist 0,13 bis 0,25 v. H. höher. Stadtanleihen lagen uneinheitlich mit Abweichungen bis 0,25 v. H. Staatspapiere we­nig verändert. Von Industrie-Obligationen 6proz. IG.-Farben 132 (131,50).

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v H.. Lombardzinsfuß 5 o H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin ' 1

Schluß­kurs

Schluß!. Abend- borje

Schluß- kurs

Schluß! Mittag börse

Schluß- kurs

Schlußk. Abend­börse

Schluß-- kurs

Mittag, börse^

Datum

27

3.7.

2.7.

3.7.

Datum

2.7.

3.7.

2-7.

* 3 1-

5% Deutsche Neichsanleihe v. 1921 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 4*/2% Deutsche Reichsschatzanwei-

101,65

98,9

99,65

99

100,5

99,4

126.4

134,5

99,5

100,75

99,25

98,25

98

133,25

99,5

98,25

101

101,25 110,9

123,75

19

20,4

126,4

210,25

130,5

113,4

118,25

105

101,75

99

99,65

99

100,6

99,5

126,4

134,5

99,5

100,75

98,25

98

133,75

99,5

98,25

101,13

101,25

110,9

123

19,25

20,25

126,65

210,5

113,5

118,25

105

101,65

98,9

99,65

99 105,25 99,75

100,65

99,4 126,5

99,25

98,25

134

99,5

101,13

110,9

123

44

19,25

20 126,4

209,75

131

113,4 118,25

105

101,7

99

99,65

99 105,25 99,75

100,7

99,5 126,4

99,5

98,25

134,5 99,5

101,25

110,9

123

45,25 19,25

20,25

126,75

211

130,5

113,5

118,25

105

Accumulatoren-Fabrik....... 14

Aschaffenburg Zellstoff........ 6

Bemberg...................O

Bekula...................8

143 138,75

164

128

155,25

172

189

137

150

262

135,25

165,25

137

150

147,5

53,5

173

124,5

148

141,75

121,4

137

124

95,5

122

153

152,75 131,75 147,5

160

169,5

214,25

208 119,25 58,75

158,5

31,9

143,5 139,75

164,4

127,9

155,5

172

191,5

137,5

150,5

262 165,75 135,5

152

165,4

138

150,5

148

176,5 125,75 147,25

141,25 123,5 137,5

95,5 122,13

152

233

152,75

133

148,5

163

170,5

207

119,25

59

121,65

159

32

234 143,25

139 164,5

128,25

189 137,13 120,75.

150

164,75

135

15?

164,9 137,25

150

147

54 173,5

124,75

147,75

141

121,75

137 158,75 123,75

122

152

152,5

108,4

232 137,25

152,9

132,5 147,75

161,5 169,75

99,13 215,25

208 118,75

58,75 121,4

158,25

31,9

143,75 139,9

165

128,5

190 137,75 120,75 150,75

168,13 136,25

151,5 165,25

138,5

151,25

148

53,5

177

126

147,75

141

123,5 137,25

161

125,5

122,25 151,25 152,25 109,25

233

153*25

133 148,75

162,5

171

99,5

216,5

207 119,13

59

122 158,65

32,13

4i/2% Deutsche Reichsschatzanwei- sungen von 1935, II. Folge ...

4V2% Deutsche Reichskchahanwei- jungen von 1936, III. Folge ..

5>/2% Doung Anleihe von 1930 ..

4y2% Hesiischß Volksstaat von 1929

4x/2% Deutsche Reichspostschatz von

1934 I......................

Buderus Eisen............... 6

Cement Heidelberg...........7

Gement Karlstadt............ 6

Conti Gummi.............. 12

Daimler 'Motoren.......... 6%

Dessauer Gas............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und «Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........ 6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Farben-Jndustrie.......7

Felten & Guilleaume......... 6

Gesfürel.................... 7

Th. Goldschmidt............. 6

Gritzner Maschinen...........O

Harpener................. 3'/r

Hoesch Eisen............... 3y2

Philipp Holz mann........... 8

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 4

Klvclnerwerke ............. 4%

Kokswerke und Chemische Fabrik 7

Lahmeyer..................6

Mainkraft................... 4

Mannesmann.............4*/2

Mansfelder Bergbau......... 7

Metallgesellschaft............. 6

Orenstein & Koppel..........0

Rheinische Braunkohle....... 12

Rheinische Elektro............ 6

Rheinstahlwerke..............6

Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 7

Salzdetfurth Kali............ 6

Schuckert L Eo......... 7

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske........... 9

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke...... 4/2

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............ 4

Zellstoff Waldhof............ 6

Otavi Minen...............0,6

4y2% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Reichsanleihe-Altbesitz..........

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

Auslos.-Rechten..............

4y2% Hess. Landesbk. Darmstadl Goldpfe. R. 12..............

5y2% Hess. Landes-Hyp.-Banf Liqu. Goldpfe...............

4y2% Preuß. Landespfdbr.-Ansi.

Goldpfe. R. 19..............

4y2% Preuß. Gold-Komm. N. 20

4V2% Darmstädter Ko mm.-Lan­

desbank R. 6................

Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe

Auslos.-Rechte I..............

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4y2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

51/2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergutschein-Verrechnungskurs

A.G. für Verkehrswesen .... 6% Hamburg-Südam. Dampfschiff. o Hamburg-Amerika Paket......O

Norddeutscher Lloyd...... O

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsbank................. 12

Berliner Handelsgesellschaft . 6 yt

Commerz- und Privat-Bank... 5

Deutsche Diskonto............6

Dresdner Bank..............4

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

Buenos Arres.............

Brüssel...................

Rio de Janeiro............

Polen....................

Kopenhagen...............

Danzig............... ...

London...................

Helsingsors................

Paris....................

Holland..................

Italien...................

2 .Juli

3. Juli

Amtliche Notierung Gelt | Bne>

Amtliche Notierung Geld | Brie>

0,754

0,758

0,755

0,759

Japan....................

42,03

42,11

42,01

42,09

Jugoslawien ..............

0,165

0,167

0,165

0,167

Oslo.....................

47,10

47,20

47,10

47,20

Wien.....................

55,05

55,17

55,09

55,21

Lissabon..................

47,10

47,20

47,10

47,20

Stockholm................

12,33

12,36

12,34

12,37

Schweiz..................

5,455

5,465

5,455

5,465

Spanien..................

9,59

9,61

Prag.....................

137,18

137,46

137,20

137,48

Budapest.................

13,09

13.11

13,09

13,11

Neuyork..................

2 .Juli

Amtliche Notierung Geld I Brie>

3. Juli

Am lUche Notierung Geld | Brie.

0,716

5,694

61.97

48,95

11,195

63,57

57,08

16,98

8,671

2,496

0,718 5,706 62,09 49,05

11,215 63,69 57,20 17,02 8,689

2,500

0,716

5,694

62,02

48,95

11,205

63,62

57,01

16,98

8,671

2,497

0,718

5,706

42,14

49,05

11,225

63,74

57,13

17,02

8,689

2,501

Masdasnan

296

Maße

Masdasnan, Mazdaznan, aus dem Altpersischen hergeleitete Lebensform, die Atemübungen und Ernährungsvorschriften ent­hält, Fleisch wie Fisch untersagt und hauptsächlich Rohkost anor'd- net.

Masern, ansteckende Infektions­krankheit des Kindesalters. Die Ansteckung erfolgt unmittelbar von Kranken zu Kranken. Be­ginn mit Schnupfen. Bindehaut­katarrh an den Augen, Lichtscheu. Husten und Heiserkeit. 10 Tage vor Ausbruch dieser Ersch. wurde das Kind schon angesteckt. Der Ausschlag beginnt im Gesicht, auf der Stirn und an den Wangen, vorher zeigen sich an der Wangen- fchleimhaut die sogenannten Ko- plikschen Flecken. Nachkrankheiten können Lungenentzündung, Mit­telohrentzündung oder Drüsen­erkrankungen sein, aber ganz bes. Keuchhusten. Beh.: Bettruhe in gut gelüfteten Zimmern, am An­fang flüssige Kost, Fruchtsäfte, schleimlösende Mittel, gute Mundpflege. Als Genesender ist der Kranke vor Erkältung zu schützen. Wenn einer einmal Ma­sern überstanden hat, so hat er im allgemeinen Schutz vor dieser Krankheit für das ganze Leben Immer Arzt zuziehen!

Maserung, aus dem Verlauf der Holzfasern entstehende Zeichnung im geschnittenen Holz, bei neu­zeitlichen Möbeln vielfach der Hauptschmuck. Der seltsamen Maserung wegen wird vielfach als Fournier Wurzelholz ver­wendet.

Massage. Übung der Muskeln, der Haut und der dazwischen lie­genden Gewebe, welche man nicht selbst macht, sondern von einem andern ausüben läßt. Sie wird mit der Hand oder mit Werk­zeugen ausgeführt, auch mit An­wendungen des elektrischen Stro­mes verbunden. Bewirkt besiere Durchblutung der Haut, dadurch werden Ermüdungsstoffe ab­transportiert. Wenn Entzündung da ist, jede Masiage vermeiden! Hauptformen der Massage sind: Streichen, Kneten, Reiben. Klop­fen. Vor dem Massieren wird die Haut durch Talg oder Vaseline geschmeidig gemacht.

Maße, die im Haushalt verwen­det werden, sind Längenmaß, Gewichtsmaß und Flüssigkeits­maß. Als Längenmaß dient ein Zollstock oder ein Bandmaß, am besten aus Stahl. Zur Feststel­lung des Gewichtes benötigt man entweder eine Waage mit ge­eichten Gewichten oder eine Federwaage. Ist beides nicht vor­handen, so kann man sich bei klei­nen Eewichtsmengen damit hel­fen, daß ein gestrichener Eßlöffel Butter 15 Gramm entspricht, ein gestrichener Eßlöffel Zucker, Mehl. Salz 10 ©ramm, daß eine Kaffeetasse etwa 100 Gramm Mehl ober 150 Gramm Zucker enthält. Für Flüssigkeiten braucht man ein Litermaß, bei dem zweck­mäßig auch Z4 und % Liter an­gegeben ist. 1 Liter Master 6 Tasten. Eine Flasche Wein, % Liter, enthält 7 bis 8 Gläser Wein. Alle angegebenen Maße sind selbstverständlich nur an­nähernd.

Was der Bauer dem deutschen Boden abringt pflegt und erhält der

- Kaufmann für die deutsche Familie.

4548 A

u.

BORRMANN5:

Gießen, Neustadt 5 Ruf 4165

w

Bekanntmachung.

Die Heberolle über die Beiträge zur Land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenosfenfchaft für das Jahr 1936 liegt von heute an während zwei Wochen beim Versicherungsamt der Stadt Gießen, Garten­straße 2, Seitenbau, täglich von 8 bis 12 Uhr zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen nach Ablauf der Offenlegungsfrist kann der in der Heberölle als beitragspflichtig in Anspruch Genommene gegen die Beitragsberech­nung bei dem Leiter der Land- und forstwirtschaft­lichen Berufsgenossenschaft in Darmstadt Einspruch erheben. (§§ 1021 bis 1023 Reichsversicherungsord- nung.) Der Einspruch schiebt die vorläufige Zah­lungspflicht nicht auf. 4549D

Gießen, den 5. Juli 1937.

Versicherungsamt der Stadt Gießen. Ritter.

111111111111111111111111111111

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Dienstag. 6. Juli, nachm. 2 Uhr sollen im Versteigerungslokal, Neuenweg 28- bzw. an Ort und Stelle (Bekanntg. in obig. Lokal) zwangsweise gegen sofortige Barzahlung versteigert werden: Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 12 Paar Wildlederband- scbuhe, 5 Bücher, 2 Schreibma- schin., 4 Oefen, 4 Herde, 2 Spiegel, 1 Tischgrammovh.,1 Schaufenster­ausstellungseinrichtung, 1 Mörtel- masch., 1 Herrenfahrrad, 1 Flügel, 1 Handatlas, 1 Bohner.

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Ein fröhlicher, musikbeschwingter Aus- stattungs- und abenteuerlicher Spielfilm, der in einer packenden Handlung den temperamentvollen Kampf einer Schau­spielerin um die Kunst und um das Herz eines Menschen darstellt. 4547a

Beiprogramm und Ufa-Ton-Woche

Ab heute Montag in Neuaufführung ein Film, auf den Sie alle warten!

MARIKA RÖKK