Ausgabe 
5.7.1937
 
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Danziger Studenten in Gießen

6:0, 6:4, 6:8, 6:1 und holte sich an der Seite von IRound, die die Polin Jedrzejowska 6:2, 2:6, 7:5

während im Frauen-Doppel Mathieu-

län Hanna Reitsch, ab mit der JleufonffrufHon

wur-

Schwimm-LänderkampsDelitsthland-Zrankreich

der

der der

des Darmstädter Forschungs-Instituts gelfliegereiReiher". Hanna Reitsch nach einem Fluge von nahezu sechs den Hamburger Flughafen und stellte

ersten Tage vollbracht.

Den Vogel schoß die Segelfliegerin, Flug-Kapi-

für Se- erreichte Stunden mit 350

war. Durch Ausnutzung der guten Aufwinde den zahlreiche ausgezeichnete Leistungen bereits am

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Großartiger Austakt der18. Rhön"

Marble ebenfalls das Gemischte Doppel gegen besiegte, Mathieu-Petra 6:4, 6:1. Die Meisterschaft im Jorke den Titel gegen King-Pittmon 6:3, 6:3 er- Frauen-Einzel fiel an die Engländerin Dorothy! rangen.

Rennen wie erwartet sicher in genau einer Mi- nute nach Hause.

Im zweiten Wettbewerb des Tages kamen die Frauen an die Reihe, lieber 10 0 - Meter- Rücken gab es nur zwischen der Meisterin Anni S t o l t e und der Magdeburger Nachwuchs- Schwimmerin Heins einen scharfen Kampf, den die Düsseldorferin für sich entschied. Die beiden Französinnen Motto und Seignol wurden aus­sichtslos geschlagen.

Das 200-Meter-Bru st schwimmen der Frauen war eine Angelegenheit der Duisburgerin Trude Wollschläger, die ihre sämtlichen Geg­nerinnen schon auf halbem Wege geschlagen hatte und in 3:05,5 ganz überlegen als Erste am Ziel anschlug.

Das Turmspringen der Männer ent­schied Erhard Weiß mit 122,69 Punkten zu seinen Gunsten. Europameister Hermann Stork belegte mit 111,41 Punkten den zweiten Platz. Schon nach derPflicht" lagen die beiden Deutschen mit 51,12 bzw. 46,18 Punkten vor den Franzosen heinkels (41,27) und Lemaitre (39,91) an der Spitze.

lieber 10 0 Meter Rücken lagen die beiden Deutschen Heinz Schlauch und Paul Schwarz schon bei 50 Meter klar vor den Franzosen. Schlauch schwamm dann das Rennen in 1:09,6 als Sieger nach Hause, während Schwarz in 1:11,7 auf den zweiten Platz kam und erst vier Sekunden später schlug Noual vor seinem Landsmann Taieb an.

Auch in der 400-Meter-Freistilstrecke der Frauen hatten die französischen Vertreterinnen nichts zu bestellen. Inge Schmitz lag schon bei 50 Meter klar vor halsguth, während die Französin­nen Fleuret und Mazieres hier schon weit abge­schlagen waren.

Nachdem Gerda Daumerlang wegen Erkran­kung absagen mußte, stand die Siegerin des Frauen- Kunstspringens in Susanne Heinze fest. Mit 101,44 Punkten belegte sie den ersten Platz. Die erfreuliche Ueberraschung dieses Wettbewerbs war aber, daß die Stuttgarter Nachwuchsfpringerin

Nach dem ersten Tage 63:25.

In der neu hergerichteten Schwimm-Kampfbahn imGroßen Woog" in Darmstadt begann am Samstagnachmittag der 10. Schwimm-Länderkampf zwischen Deutschland und Frankreich, der schon am ersten Tage einen großen deutschen Erfolg brachte. Alle acht Wettbewerbe des ersten Tages wurden von den deutschen Vertretern überlegen gewonnen, so daß der Kampf nach dem ersten Tage 63:25 zu­gunsten Deutschlands steht. Nur einmal konnten die Franzosen einen zweiten Platz belegen (100 Me­ter Freistil), alle anderen Wettbewerbe sahen die deutschen Vertreter auf den ersten beiden Plätzen.

Uebedegener Sieg am Sonntag.

Prachtvolles Sommerwetter lag am Sonntag über Darmstadt, als der Anmarsch der Massen zum Großen Woog", dem Schauplatz des 10. Schwimm- Länderkampfes zwischen Deutschland und Frank­reich, begann. 10 000 Zuschauer umsäumten die prächtige fahnengeschmückte Kampfbahn und viele Hunderte mußten unverrichteter Dinge umkehren, weil das Fassungsvermögen der Anlage erschöpft war. Als die beiden Nationalmannschaften ein­marschierten und die feierliche Flaggenhissung er­folgte, erklang begeisterter Beifall. Die deutschen Schwimmer und Schwimmerinnen, die am Vortage mit 63:25 Punkten schon eine klare Führung er­rungen hatten, setzten die Serie der stolzen Siege auch am Sonntag fort und gewannen den Länder­kampf mit 1 3 0 : 57 Punkten.

Alle acht Wettbewerbe des zweiten Tages er­gaben deutsche Siege. Mit Ausnahme des 200- Meter-Brustschwimmens, bei dem Heina wegen Fehlstarts ausschied, belegten die Deutschen auch in allen Einzelwettbewerben den 2. Platz.

Die Kämpfe des Samstags.

Mit dem 100-Meter-Freistilschwim- men der Männer nahmen die sportlichen Wettbe­werbe ihren Anfang. Helmut Fischer setzte sich schon vom Start weg m Führung und schwamm sein

am Sonntag auf der Strecke im Brerngartenwald bei Bern abgeschlossen wurde, belegten die deutschen Teilnehmer in den Beiwagenklassen die ersten Plätze. Bis 600 ccm siegte der deutsche Meister Karl Braun (Auto-Union/DKW.) mit einem Stunden­mittel von 111,877 km/st. und in der Klasse bis 1000 ccm gewann h. Schuhmann (Auto-Union DKW.) mit dem neuen Klassenrekord von 112,689 km/st. vor seinem Markengefährten Kahrmann. In der Soloklasse bis 250 ccm belegten die Italiener Tenni und Pagani auf Guzzi die ersten Plätze vor Kluge und Winkler auf Auto-Union/DKW. und in der 500er-Klasse siegte der Engländer Ruthrie, der auf Norton 266 km/st erreichte und damit Tages­bestzeit und absoluten Streckenrekord herausfuhr.

Donald Äudge

dreifacher Wimbledon-Sieger.

Dreifacher Wimbledonsieger wurde der Ameri­kaner Donald Budge. Nach seinem Einzel-Sieg über Gottfried von (Tramm am Freitag gewann Budge am Samstag zusammen mit Mako auch das Män- ner-Doppel gegen die Engländer hughes-Tuckey

schönsten Erfolge des deutschen Rudersports.

Deutsche Erfolge im Berner Bremgartenwald.

Beim Großen Motorradpreis von Europa,

ßin Ehrenpreis des Führers für den Internationalen Eegelflugwettbewerb.

Der Führer und Reichskanzler hat für den vom 4. bis 18). Juli 1937 auf der Wasserkuppe (Rhön) zum Austrag gelangenden Internationalen Segel­flugwettbewerb als Ehrenpreis eine von dem Gold­schmied Prof. Lettre geschaffene feueroergoldete Silberschale gestiftet. Die Schale befindet sich zur Zeit im Deutschen Haus der Pariser Weltausstellung.

Bauh, Sieger der vierten Etappe derTour".

Mit einem deutschen Triumph endete die vierte Etappe der Tour de France am Samstag von Metz nach Belfort über 200 Kilometer. Der deutsche Straßenmeister Erich B a u tz gewann nach pracht­voller Alleinfahrt in 6:28:58 Stunden mit über drei Minuten Vorsprung vor dem Italiener Bartali (6:32:04), Amberg (Schweiz) und Archambaud (Frankreich). Bautz trägt nunmehr mit einer Ge- samtfahrzeit von 23:03:22 Stunden dasgelbe Tri- fot" des Spitzenreiters. Archambaud, Bartali und Thierbach folgen auf den nächsten Plätzen.

Erster deutscher Achter-Sieg in Henley.

Am Schlußtage der berühmten Henley-Regatta tarnen die deutschen Farben im Achterrennen um den Großen Herausforderungspokal zu einem ein­drucksvollen Siege. Die Manfnchaft der RG. Wiking Berlin siegte nach spannendem Rennen in 7:33 mit einer Diertellänge Vorsprung knapp aber sicher

gegen die Mannschaft des Jesus College Cambridge. Es ist der erste deutsche Achtersieg bei der Henley- Regatta und nach den prächtigen Erfolgen auf olympischen Regatta in Berlm-Grünau einer

Kilometer einen neuen Weltrekord im Strecken­flug für Frauen auf.

Die gleiche schöne Leistung vollbrachten auch Heini Dittmar (Deutschland) und der Pole My- narski, die ebenfalls in Hamburg landeten. Un- . ter der großen Zahl weiterer guter Flüge am ersten Tage ragen hervor die Strecken von L. Hof­mann (Deutschland), der bis nach Kallähne in der Altmark (275 Kilometer) kam, Dort Zabski (Po­len), der Bielefeld (215 Kilometer) erreichte, und seines Landsmannes Baranowsky, der in Braunschweig (210 Kilometer) landete, hinter die­sen Leistungen stehen aber auch eine Reihe weite­rer Piloten kaum zurück: so konnten der Schweizer Sand me i er in der Nähe von Peine (205 Kilo­meter) und die Oesterreicherin Emmy R o r e z bei Hamel an der Weser (185 Kilometer) niedergehen. Kurt Sch m i d t (Deutschland) und Späte (Deutsch­land) erreichten Sondershausen bzw. Erfurt (120 und 96 Kilometer). Der Engländer Wills landete in Langensalza und legte damit 85 Kilometer zu­rück.

Auf einer Besichtigungsreise durch Universitäts­städte und Jndustriebezirke Deutschlands trafen am Samstagabend ungefähr 20 Danziger Physikstuden­ten in Gießen ein, um das Physikalische Institut und andere Einrichtungen der Gießener Universität kennenzulernen.

Oberbürgermeister Ritter hieff auf einem Be­grüßungsabend im Studentenhaus im Namen der Stadt den Leiter dieser Exkursion, Prof. Kossel, und die Studenten herzlich willkommen. Er gab sei­ner Freude darüber Ausdruck, daß ihre Reise sie auch nach Gießen geführt habe, um einmal eine kleinere' aber durch ihre Arbeiten bekannt gewor­dene Universität kennenzulernen. Wie es in frü­heren Jahren in Gießen nicht an bedeutenden Pro­fessoren gefehlt habe, so wirken auch heute in Gie­ßen angesehene Gelehrte im Dienst der Wissenschaft an gewaltigen Aufgaben. Gerade die Universitäten m den ^kleineren Städten hätten schon immer den Vorzug einer volksverbundenen Wissenschaft ge­habt. Das Verhältnis zwischen Dozenten und Stu­denten^ zwischen Universität und Bevölkerung sei in kleineren Universitätsstädten besonders gut und eng. In Gießen käme noch hinzu, daß die Um­gebung besonders schön und reich an Burgen sei. Dann kam der Oberbürgermeister auf die heutige hochschulpolitische Lage zu sprechen und erläuterte das Prinzip von Führer und Gefolgschaft, nach dem heute auch die Studentenschaft aufgebaut sei. Die Studenten müßten sich immer ihrer großen Trabi- trnn bewußt sein, immer aktiv mit gutem Beispiel dem Volke ooranzugehen, auch in der Zukunft. Mit dem Wunsche, daß die Danziger Gäste sich in Gie­ßen wohlfühlen und von ihrer Besichtigung einen Erfolg mitnehmen möchten, schloß der Oberbürger- meUter sinne Begrüßungsansprache

Anschließend begrüßte der Direktor des Physika­lischen Instituts unserer Universität, Professor Dr. Gerthsen, im Namen des Rektors, der Fakul­

tät und seines Instituts die Danziger Kameraden. Er erinnerte an die besonderen Verhältnisse, unter denen heute im Grenzland und insbesondere in Danzig gearbeitet werden müsse, und sprach von den guten Beziehungen zwischen Danzig und dem Reich. Sein Gruß galt her Technischen Hochschule in Danzig.

Im Namen der Studentenschaft und der physi­kalischen Fachschaft der Gießener Studenten be­grüßte deren Fachschaftsleiter Meyer die Dan­ziger.

Prof. Kossel (Danzig) als Leiter dieser wissen­schaftlichen Fahrt dankte im Namen seiner Kame­raden für die herzlichen Begrüßungsworte und be­sonders der Stadt Gießen für den schönen Empfang. Auf der Besichtigungsreife seien sie schon in viele Städte und Werke gekommen, und überall hätten sie dieselbe freundschaftliche Aufnahme ge­funden. Der Zweck der Studienreise sei, den Physik­studenten Danzigs einen Einblick in die Industrie Jnnerdeutschlands und deren Entwicklung zu geben und praktische Erkenntnisse dabei zu sammeln. Selbstverständlich würde auch jede Gelegenheit wahrgenommen, um die physikalischen Institute deutscher Universitäten und Hochschulen in den Städ­ten, die auf der Exkursion berührt würden, zu be­sichtigen. Professor Kossel trank auf das Wohl Der Stadt und Universität Gießen.

Bei angeregter Unterhaltung, frohem Lied und Wort blieben die Danziger Gäste mit den Gießener Vertretern noch einige Zeit beisammen.

Am gestrigen Sonntagvormittag fand die Besich­tigung des Physikalischen Instituts statt, wobei in­teressante Vorträge gehalten und Experimente ge­zeigt wurden.

Die Studenten fahren im Laufe des heutigen Montag von Gießen weiter nach Koblenz, von dort zur AusstellungSchaffendes Volk" in Düsseldorf und über das Industriegebiet nach Danzig zurück.

Der große internationale Segelflug-Wettbewerb, der vom 4. bis 18. Juli auf der Wasserkuppe in der Rhön ausgetragen wird, wurde am Sonntag durch den Präsidenten des Aero-Clubs von Deutsch­land, Wolfgang von Gronau, in feierlicher Weise im Auftrage des Führers und Reichskanz­lers, dessen Grüße er überbrachte, eröffnet.

Dank einer vortrefflichen Organisation konnten die sich bietenden meteorologischen Voraussetzungen bei herrlichem Sommerwetter sofort zu einem regen Start-Wettbewerbs-Betrieb ausgenutzt werden, an dem sich alle gemeldeten Nationen fast vollzählig beteiligten. In Telegrammen an den Führer und Reichskanzler, den Reichsminister der Luftfahrt und den Staatssekretär der Luftfahrt, sowie an den Korpsführer des NSFK. hatte zuvor Präsident von Gronau die Eröffnung der Internationalen Rhön gemeldet.

Den ersten Start vollzog gegen 9 Uhr morgens Kurt Schmidt (Deutschland), der vorjährige Rhön­sieger, und ihm folgten dann alle übrigen Wettbe­werbs-Teilnehmer, so daß nach zwei Stunden die Mehrzahl der Segelflug-Piloten bereits außer Sicht

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Im Auftrage des Konkursverwalters, Herrn Rechtsanwalt Ludwig Heep, Gießen, versteigere ich Dienstag, 6. Juli, im Nachlaß-Konkurs des Bergwerksdirektors Wilhelm Hermann Meyer in Gießen, Gartenstraße 28, ab vormittags 10 Uhr meistbietend gegen Barzahlung hochf.Herrschastsmöbel,wie: 1 Musikzimmer, Blüthner-Flügel, la Sofa, 2 Sessel, zwei Stühle, 1 Vitrine, 1 Truhe mit Spiegel-Aufsatz, Kronleuchter;

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Versteigerung bestimmt und pünktlich. - Besichtigung am Versteigerungstage ab 8 Uhr erwünscht. «soa

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gerichtlich beeidigter Taxator für den Landgerichtsbezirk Oberhessen und Versteigerer für die Kreise Gießen, Lauter­bach, Schotten.

gen auf die Süße und die Saure der Fruchtarten achten. Zucker­sätze nicht zu hoch nehmen. Durch­schnittlich auf Vz kg Obst V« kg Zucker. Vor der Verwendung an­gefaulte, wurmige Stellen aus bett Früchten ansschneiden. Scha­len und Ausschneiden des Kern- aebäuses ist nicht angebracht, da Vektin darin enthalten ist außer­dem aromatische Geschmacksstofse Zu langes Kochen ergibt dunkle Farbe, deshalb möglichst keinen WallernUatz geben, auch Zucker erst beifügen, wenn Marmelade kocht, da er sonst bräunt.

Marmor Marmelstein, kristalli­nischer Kalkstein in verschieden­artigen Farben, der sich polieren läßt. Marmor ist säureempfind­lich. Man reinigt ihn nur mit heißem Master oder mit milder Marseiller Seife. Fle^e lasten sich mit Benzin und Schlemm- freibe entfernen. Kitten kann man Marmor mit einer Mischung von Schlemmkreibe unb Waster- glas.

Marone, s. Kastanie, eßbare.

Marotte, entbehrliches französ Frembwort für Laune. Schrulle Marroquinleder d. i. Marokko­leder. Saffianleder, gefärbtes Leder, meist aus Ziegenfellen.

Marseiller Seife, venezianische Seife, milde Seife aus Olivenöl die für empfindliche Haut sowie als Kinderseife empfehlenswert ist und außerdem zum Waschen von Wollsachen. Seidenflor, Taft und Straußenfedern sowie zum Entfernen von Öl- und Fettflek- fett verwendet wird.

Martha, weibl. Vorname hebr. Herkunft mit der Bedeutung die fleißige Wirtschafterin".

Martin, Merten, männl. Vor­name lat. Herkunft mit der Be­deutungder Kriegerische", abge­leitet von Mars.

Martinsgans, die am 11. Novem­ber, dem Martinstag, gebratene Gans.

Marzipan, Maste aus geriebe­nen Mandeln, Zucker und Rosen­öl, aus der man verschiedenes Backwerk herstellt. Berühmt ist Lübecker und Königsberger Mar­zipan. in Tortenform vielfach mit eingemachten Früchten belegt ob. als Marzipankonfekt mit ange- bräunter Oberfläche.

Maschenanschlag beim Häkeln u Stricken. Um festzustellen. wieviel Maschen man jeweils aufzuschla­gen bat. macht man sich am besten zunächst eine kleine Probe, zahlt bie Maschen, die auf einen Zenti­meter gehen unb multipliziert biese Maschen mit dem Maß des zu arbeitenden Gegenstandes.

Maschenlaufen bei Strümpfen. Man kann die laufende Masche bei Seidenstrümpfen aufhalten, wenn man die Stelle etwas mit Seife bestreicht. Die Maschen kann man sich in einschlägigen Geschäften wieder aufnehmen lasten.

Mascotte, franz. Bezeichnung für einen angeblich glückbringenden Talisman, den jemand ständig bei sich trägt oder im Auto befe­stigt. Vielfach ist eine solche Mas­cotte eine Puppe. Selbstverständ­lich handelt es sich bei der Mas­kotte um einen Aberglauben.

Marmor

295

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