Gruppe Süd waren zwei Treffen angesetzt. In Großauheim gewann der dortige VfB. mit 3:1 (1:1) gegen den SV. Elz ziemlich sicher. Eine lieber« raschung bedeutet es aber, daß der SV. 06 Bad- Nauheim, der im vergangenen Jahr in die Bezirksklasse absteigen mußte und mit großen Hoffnungen in die Aufstiegsspiele ging, gleich im ersten Treffen Federn lassen mußte. Auf eigenem Platz mußte er gegen den SB. Wetzlar, den Meister der Gruppe Gießen, eine 1:2-Niederlage einstecken.
Ergebnisse der Pokalspiele in der Bezirkskiaffe.
Naunheim — 1900 Gießen 2:1.
Burg — Frohnhausen 5:1.
Daß 1900 Gießen in Naunheim verlor, ist darauf zurückzuführen, daß die Mannschaft nicht an ihre jüngsten Leistungen anknüpfte. — Wie vorausgesagt, konnte Burg—Frohnhausen gewinnen. Frohnhausen hat an Schlagkraft eingebüßt.
Nun sind noch drei Vereine der Bezirksklasse übriggeblieben: SV. 05 Wetzlar, der überhaupt noch nicht in die Pokalrunde eingegriffen hat, Naunheim und Burg.
Aufstiegspiele zur Dezirksklasse.
Steindorf — Niedergirmes 3:2.
Heuchelheim — Watzenborn-Steinberg 1:2.
Steinberg mußte ersatzgeschwächt in Heuchelheim antreten, erwies sich aber als die bessere und glücklichere Mannschaft. — Man hatte damit gerechnet, daß Niedergirmes in Steindorf gewinnen würde, aber Steindorf schoß ein Tor mehr.
Spielvereinigung 1900 Gießen.
Naunheim — 1900 2:1.
Dieses Resultat kommt zum Teil überraschend. Nach den seitherigen Spielen der Blau-Weißen zu urteilen, hatte man angenommen, daß es den 1900ern diesmal gelingen würde, endlich die Kette der Niederlagen auf dem gefürchteten Platz in Naunheim zu durchbrechen. Doch es kam anders. Der hohe Sieg im letzten Verbandsspiel ließ bei den Blau-Weißen scheinbar die Vermutung aufkommen, daß sie es diesmal wieder im Handgalopp schaffen würden. Darin hatten sie sich getäuscht, denn den Platzbesitzern kam die Paarung im Pokalspiel gerade recht, um diesen Spielausgang möglichst schnell zu korrigieren. So sah man denn auf der einen Seite eine ohne jeglichen Schwung und Zusammenhang spielende Elf, während auf der Gegenseite eine mit letzter Hingabe und größtem Körpereinsatz kämpfende Mannschaft stand.
Das Spiel begann sofort in erhöhtem Tempo, und hier zeigte sich schon, daß bei den Blau-Weißen etwas nicht ganz stimmte. Das Spiel lief nicht so wie sonst. In der 15. Minute bot sich zwar eine günstige Gelegenheit. Eine Flanke von rechts fing Garth vor dem Tormann mit der Brust ab und drückte den Ball nach dem Tor, wo ihn ein Verteidiger vor, auf oder hinter der Linie noch erwischte. Der Schiedsrichter entschied — Tor! Auf lebhaften Protest der Spieler und Zuschauer von Naunheim änderte er jedoch feine Entscheidung und gab Hochwurf. Im Anschluß an eine Ecke kamen die Platzbesitzer zur Führung. Wenig später bot sich den Blau-Weißen die Gelegenheit zum Ausgleich, als Löbsack im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Sack schoß den Elfmeterball dem Tormann in die Hände!
Nach dem Wechsel kamen die Blau-Weißen besser in Fahrt. Ihr Spiel wirkt nicht mehr so zerfahren. In der 60. Minute gelang denn auch der lang ersehnte Ausgleich durch Schellhaas, der den vom Tormann verfehlten Ball einschießen konnte. Jetzt setzte ein harter Kampf ein. Beide Mannschaften wußten, daß der Sieger wird, der das nächste Tor schießt. Den Blau-Weißen boten sich in der Folge verschiedene gute Ehancen, die in der Hitze des Gefechts teils versiebt oder durch rücksichtslosen Einsatz der Verteidiger vereitelt werden. Das Ende der Spielzeit rückt immer näher. Alles hat sich bereits
mit der Verlängerung vertraut gemacht. Da kam in der 88. Minute eine weite Vorlage nach links. Rahn lief aus dem Tor. Keusch war jedoch schneller am Ball, gab sofort zurück zur Mitte, wo Hattert aus nächster Nähe zum vielbejubelten Siegestreffer einschießen konnte.
Die Platzbesitzer boten diesmal eine eifrige Partie. Ihr Körpereinsatz war zu hart und aus dem einen Elfmeter hätten leicht mehrere entstehen können. 1900 schien anfangs von allen guten Geistern verlassen. In der zweiten Hälfte besserte sich dies zwar etwas. So wie in den letzten Spielen wußte die Mannschaft jedoch nicht zu gefallen.
Kurze Sportnotizen.
Der Führer und Reichskanzler hat für den Sieger des internationalen Segelflugwettbe- werbs vom 4. bis 18. Juli auf der Rhön einen wertvollen Ehrenpreis gestiftet.
Mussolini hat für die Europameisterschaften der Amateurboxer vom 5. bis 9. Mai in Mailand einen wertvollen Ehrenpreis gestiftet.
Eintracht Frankfurt gewann das am Samstag in der Frankfurter Festhalle vor 4000 Zuschauern durchgeführte Hallen-Handballenturnier im Endspiel gegen Tgs. Rödelheim mit 5:4 (1:2). Im Jugendturnier blieb VfR. Schwanheim siegreich.
Das Handball-Endspiel um den Adler-Preis wurde am Sonntag vor 12 000 Zuschauern in Leipzig ausgetragen. Der Gau Mitte gab erwartungsgemäß dem Gau Südwest mit 10:3 (3:1) das Nachsehen und erhielt damit den Preis des Reichssportführers, der ebenfalls wie Reichfachamtsleiter Brigadeführer Herrmann, dem Spiel beiwohnte.
Für die deutsche Vereinsmeister- schäft im Turnen, die erstmals am 9. Mai in Münster entschieden wird, stehen nach den Ausscheidungskämpfen des Sonntags München 1860, Mtv. Bad Kreuznach und Guts Muts Berlin als Teilnehmer fest. Der vierte Bewerber wird am 25. April in Erfurt ermittelt.
Sportamt „Kraft durch Freude".
Heute folgende Kurse:
Allgemeine Körperschule: — nur für PL. der NSDAP., Ortsgruppe Süd, Gymnasium, Bismarckstraße, 20.15 bis 21.45 Uhr.
Fröhliche (Bnmnaftit und Spiele, Lollar, Kantine der Firma Buderus, 20.30 bis 21.45 Uhr; Gießen, Halle des Reichsbahnsportvereins, Aulweg, 9.30 bis 10.30 Uhr.
Reiten. Universitäts-Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 Uhr.
Frühjohrskur mit Sauerkraut.
NSG. In vielen Familien ist es üblich, eine Frühjahrskur zu machen, um den Körper von den Schlacken zu reinigen. Nicht jedermanns Sache ist es aber, hierfür besonderen Tee zu trinken oder Präparate einzunehmen. Eine Blutreinigungskur kann auch auf einfacherem Weg durchgeführt werden: mit Sauerkraut. Sauerkraut enthält Milchsäure, die außerordentlich günstig auf den Stoffwechsel des Körpers einwirkt. Die Salzsäure im Magen wird in ihrer Arbeit durch die Milchsäure unterstützt, der Darm wird desinfiziert und das übermäßige Wachstum der Gärungserreger gehemmt. Sauerkraut wird deshalb bei Darmkatarrhen, Verdauungsstörungen, selbst bei Ischias, Gicht und Zuckerkrankheiten empfohlen. Man esse wöchentlich ein- oder zweimal Sauerkraut in verschiedener Weise zubereitet — gekocht, als Salat, mit Fisch — und man hat ohne Mehrausgaben seinem Körper einen großen Dienst erwiesen. Beachte: Sauerkraut niemals waschen oder den wertvollen Saft ausdrücken. Durch die Gärung sind bereits alle Unreinigkeiten des Krautes ausgeschieden. Sauerkraut heiß aufsetzen, damit es seine schöne Helle Farbe behält. Rohes Sauerkraut ist am gesündesten?
Von zwei Tigern angefallen.
Ein aufregender Vorfall im Frankfurter Tiergarten.
Lpd. Frankfurt a. M., 4. April. Am Sonntagnachmittag wurde der Tierwärter Wörner bei Schauvorführungen im Tigerkäfig von zwei jungen Tigern angefallen und leicht verletzt. Wörner'wurde sofort ins Krankenhaus gebracht. Zu dem Vorfall teilt die Direktion des Tiergartens folgendes mit:
Am Sonntag kurz nach 16 Uhr betrat während der Abwesenheit des krankheitshalber beurlaubten Raubtierwärters Leiß der mit feiner Vertretung beauftragte Tierwärter Heinrich Wörner den Tigerkäsig. Wörner hatte den Ehrgeiz, die beiden jungen erwachsenen Tiere, die schon seit zwei Jahren in einem besonderen Freundschaftsverhältnis mit ihrem Wärter Leiß gelebt hatten, nun auch an sich zu gewöhnen. Zu diesem Zwecke hatte er in der letzten Zeit ohne Auftrag und Wissen seiner Vorgesetzten mehrfach die bei'oen Tiger, genau wie sein Vorgänger, gelegentlich im Käfig aufgesucht und mit kleinen Fleischstückchen gefüttert. Beim Betreten des Außenkäfigs, in dem sich die beiden Tiger am Sonntagnachmittag befanden, wurde Wörner zunächst spielerisch von den Tieren umdrängt. Als er den Tieren Fleischbrocken von dem umgekehrten Peitschenstiel reichte, verfing sich der eine der Tiger mit seiner Kralle in der Umhüllung des Peitschenstiels. Hierbei ließ Wörner die Peitsche fallen und fiel nach vorn auf den männlichen Tiger. Da das Tigerweibchen glaubte, daß sein
Gefährte bedroht sei, sprang es den Wärter zunächst spielerisch von hinten an. Wörner versuchte zurückzuweichen, fiel aber in eine in der Mitte des Käfigs gelegene Betongrube. Durch diese neue Sachlage und das Rusen und Schreien der Besucher nervös gemacht, machten sich nun die beiden Tiger an dem am Boden liegenden Wärter zu schassen. Der dabeistehende Beobachtungsmann, der Wärter Niebeling, hatte schon, als Wörner die Peitsche entfiel, die Gefahr erkannt und den nach dem Jn- nenfäfig führenden Schieber geöffnet. Niebeling und einige inzwischen herbeigeeilte Arbeitskameraden brachten mit Holzstücken die Tiere von Wörner ab. Es muß als ein Glück bezeichnet werden, daß die Tiger den Wärter auch jetzt wieder nur spielerisch anpackten und an das Gitter des Außenkäfigs schleppten. Dadurch war es möglich, die Tiere von Wörner abzubringen und Wörner selbst konnte sich am Gitter aufrichten.
Aus mehreren Wunden blutend konnte sich der Wärter, nachdem die Tiger in den Seitenkäfig abgedrängt waren, aus dem Käfig begeben. Zwei zufällig anwesende Aerzte nahmen sofort den Verletzten in Behandlung und sorgten dann für seine Uebersührung ins Krankenhaus. Dort wurde fest- gestellt, daß die Verletzungen nicht gefährlicher Natur sind. Wörner hat im Tiergarten als Tierpfleger gelernt und eine längere Zirkuspraxis hinter sich. Er hat sich als Tierpfleger sehr bewährt.
Wirtschaft.
Vhein-Mainische Börse.
Renten gesucht, insbesondere Pfandbriefe. Aktien still und abbröckelnd.
Frankfurt a. M., 3. April. Soweit zum Wochenschluß Kundschaftsaufträge in größerer Zahl Vorlagen, betrafen sie in erster Linie wieder den Renten markt, wobei besonders Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lebhafte Nachfrage fanden. Die variablen Rentenwerte lagen ruhiger und teilweise auf Glattstellungen etwas niedriger. Kommunal-Umschuldung stiegen bei lebhaften Käufen bis auf 92,50 (92,35), nach Bekanntwerden des halbamtlichen Berliner Kurses von 92,13 erfolgten stärkere Abgaben, doch zeigte sich bei 92,25 wieder Nachfrage. Reichsanleihe-Altbesitz notierten 121,40 (121,50). Wiederaufbauzuschläge gingen mit unverändert 79, Späte Schuldbuchbücher mit unverändert 98,75 und Städte-Altbesitzanleihen mit 125 (124,90) um. Der Aktienmarkt war stark vernachlässigt und eher etwas schwächer. Aus ein kleines Zufallsangebot verloren am Montanmarkt Buderus 1,25 v. H. auf 123,25, Hoefch bröckelten auf 118 v. H. (118,25), Verein. Stahl auf 115,50 (115,75) ab, Mannesmann behauptet mit 118,90. Sonst wurden zunächst notiert: IG. Farben unverändert 166, Westdeutsche Kaufhof 59,75 bis 59,50 (60), Cement Heidelberg 165 (166), Reichsbank unverändert 197, Bemberg unverändert 113, Daimler 128,25 (127,75) und Muag 142,40 (141,50). Im Freiverkehr waren Auto-Union zu 127 (125) gesucht. Am Einheitsmarkt kamen Dürrwerke Ratingen der gestrigen Schätzung entsprechend mit 109 (104) wieder zur Notiz, Strohstoff Dresden auf die Dividendenverdoppelung höher gesucht. L. K. 121,50.
Im Verlaufe blieben die Aktienmärkte sehr ruhig, und die Kurse bröckelten eher etwas ab. Nachfrage erhielt sich nur nach unnotierten Auto- roerten, ferner lagen Ilse Bergbau Genuß 1,25 v. H. fester mit 148 und Holzmann mit 146,50 bis 147 (146,75) voll behauptet. Verein. Stahl weiter nachgebend auf 115,25 nach 115,50.
Am Rentenmarkt hatten Kommunal-Umschuldung zwischen 92,20 bis 92,30 und Reichsbahn- Vorzugsaktien mit 126,65 (126,50) etwas Geschäft, sonst lagen die variablen Papiere ruhig. Goldpfandbriefe der Gemeinschaftsgruppe zogen teilweise 0,25 v. H. an, teils blieben sie gestrichen ober wurden nur zugeteilt notiert. Kommunal-Obligationen bei lebhaften Umsätzen 0,25 bis 0,50 v. H. höher, da- geaen Liquidationspfandbriefe und Stadtanleihen ruhig und z. T. etwas nachgebend. Von Industrie- Obligationen blieben Verein. Stahl - Anleihen gesucht, 1951er 97,75 bis 97,90 (97,65), 1947er 98,25 (97,90), 4'/2proz. 96,75 (96,50).
Im Freiverkehr war das Geschäft klein, lebhafter Hur Adlerwerke Kleyer mit 109,50 bis 112 (110,50) und Auto-Union mit 127 (125). Ufa Film weiterhin gut behauptet mit 70,40 (70,25) im Gegensatz zu Berlin.
Am Geldmarkt setzte sich die Erleichterung fort, Tagesgeld weitere 0,25 v. H. ermäßigt auf 2,50 v. H.
Neue Preise für Kälber und Kalbfleisch.
Fwd. Die Hauptvereinigung der deutschen Viehwirtschaft hat mit Wirkung vom 5. April an eine Neuregelung der Preise für Kälber und Kalbfleisch getroffen. Dabei ist besonders wichtig, daß im Gegensatz zu den bisher bestehenden Höchstpreisen jetzt auch für Kälber Spannenpreise in der Art festgesetzt werden, wie sie für die oberen Schlachtwertklassen schon bei Rindern und Schweinen eingeführt sind.
Briefkasten der Vedaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
Erbhof. Eine Sitte, daß der älteste oder jüngste Sohn Erbe wird, herrscht im Buseckertal nicht. Anerbe nach dem Reichserbhofgesetz ist der jüngste (bauernfähige) Sohn. In der ganzen Gemarkung Buseck gibt es nach diesseitiger Kenntnis nur einen einzigen Erbhof.
Schmutzflecke
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Schneiderin
hören zu dessen freiem Vermögen und unterliegen nicht der Verfügungsgewalt des Vaters. Schmutzflecke aus Stoffen entfernt man, wenn sie sich nicht ausbürsten laßen, mit lauwarmem Wasser, aus Tapeten mit Radiergummi oder frischem Weißbrot. Schnaken, andere Bezeichnung für Mücken, besonders Stechmücken, s. u. Mücken.
Schnalle, Vorrichtung zur Befestigung eines Gürtels aus verschiedenen Materialien. Um eine zum Kleid passende Schnalle zu erhalten, kann man ein entsprechend geschnittenes Stück Pappe mit dem Stoss überziehen.
Schnaps, volkstümliche Bezeichnung für Branntwein und Likör Schnecken treten bei Feuchtigkeit zahlreich im Garten auf. Am häufigsten die Nacktschnecken. Sie fressen Blätter, Früchte und oft auch die Wurzeln. Beetränder mit Kalk, Asche und Kunstdün- gersalzen umstreuen, daourch wird die Schleimhaut der Tiere zerbissen. Sägemehl klebt sich so oicht an die Schleimhaut an, daß Erstickungstod eintritt. Durch Auslegen von Schlupfwinkeln, z. V. Salatblättern, ausgehöhlten Kartoffeln, können die Sch. in den Morgenstunden gefangen werden. Abendlicher Sch.-Fang ist lohnend! Natürliche Feinde der Sch. sind Amseln, Kröten und Eidechsen.
Schnee von Eiweiß, das glerch- mäßig geschlagene Weiße des Hühnerers, das sich dabei mitLuft durchsetzt, an Menge zunimmt und eine festere Form annimmt
Eierschnee wird zur Lockerung von Kuchenteig, Baisers und Eierpfannkuchen sowie zu Flöckchen auf Suppen verwendet. Am besten schlägt sich Eiweiß in einem kupfernen Kessel mit einem Schneebesen. Dem Einweiß von Kalkeiern setzt man eine Prise Salz zu, es schlägt sich dann bester. Schneeball, echter oder „gefüllter" Schn, als Zierstrauch im Garten. Liebt feuchten Standort, ist steril und wird durch Stecklinge vermehrt. Wilder Sch. wächst an Waldrändern, besitzt weiße, einfache, öolöenfärmige Blüten und rote Beeren, deren Genuß zum Erbrechen reizt.
Schneeblindheit, Blendungs-Erscheinungen infolge längeren Anblickes von Schneefeldern oder Gletschern. Meist ist die Blendung eine vorübergehende, doch kann die Schädigung auch eine dauernde sein. Vorbeugung durch Tragen von grünen oder anderen Strahlenschutzbrillen.
Schneeglöckchen, durch Aussetzen von Zwiebeln August-Sept, im Garten anpflanzen. Besonders schön sind großblumige Pflanzen, die etwas später blühen wie der „Märzbecher"
Schneehuhn, Waldhuhn, wird vor Der Zubereitung mehrere Stunden in Milch gelegt und wie Krähen abgezogen.
Schneekisten, s. Iberis. Schneerofe, s. Christrose. Schneeschuhe, das gleiche wie Skier.
Schneiderin, Hausschneiderin, unentbehrliche Hilfe, wenn man
Schneeschläger, gehl schneller...
mit dem richtigen Schneeschläger. Das Eiweiß muß gut durcheinander geschleudert werden, dann macht das Schneeschlagen nur noch die halbe Arbeit. Einen solchen Schneeschläger gibt es bei Häuser Er kostet nicht viel.
J. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarlen, Fernsprecher 2145/2146.
Bekanntmachung.
Die Strom- und Gasgelder im Stadt- und Ueber- lanbgebiet find nach den Lieferungsbedingungen grundsätzlich bei der Ablesung an den Erheber zu zahlen. Geschieht dies nicht, dann können die Stromgelder noch innerhalb der nächsten 8 Tage und die Gasgelder noch innerhalb 10 Tagen ohne kosten an die Kaste der Städtischen Betriebe, Gießen, Gartenstraße 3, oder auf Postscheckkonto Nr. 27707 Frankfurt a. M. gezahlt werden. Bei Ueberfdjreiten der Zahlungstermine müssen die Beitreibungskosten berechnet werden.
Vom 20. April 1937 ab wird die Strom- und Gaslieferung bei allen Abnehmern gesperrt, die die Strom- und Gasgelder für Monat Februar 1937 einschließlich kosten noch nicht entrichtet haben.
Gießen, den 2. April 1937. A2361
Direktion der Städtischen Betriebe.
Mehr Freude an der Raiur
durch Bermühler-Bücher!
ßinöerlanöoerfrhichung Der US D.
Lichtspielhaus
Heute Montag Erstaufführung
Benjamino Gigli
in einer neuen Note:
lustig, voll abgeklärtem Humor
Geraldine Katt
2360 A
mit Gustav Waldau
Gina Falkenberg
Ein Film, flott und launig, melodiös E und beschwingt. Der strahlende Glanz E einer Stimme, die die Welt eroberte! E
iiiiiniiiimiiiiiiiiitiiiniiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiini
Ein lustiger Gigli-Film voll Herz und Humor 1
Beiprogramm u. Fox-Ton-Woche
Tägl. 4, 6, 8V2, Sonntag, 11.4.: 3,5ll2t 8l/2


