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Das Land am Hohen Venn
Spar- und VorschuSkaffe Krofdorf-Gleiberg
beeren in guten Jahren. Er fühlt keinen Neid. Mit klopfendem Herzen geht er durch die üppigen Fluren des Binnenlandes, wenn er nicht einmal jedes Jahr eine Reife tut. Wenn er wieder daheim ist, verdoppelt sich seine zufriedene Rührigkeit. Er kennt nur eine einzige Art Mißgunst, die Mißgunst der Witterung. Wenn ihm der Sommer ungnädig ist, muß er Kartoffeln und Roggen kaufen vom wenigen Bargeld, muß er sein Vieh beschränken, um kostbares Heu zu ersparen. Vor wenigen Jahren lag auch er in den Klauen der landfremden Schacherer. Arteigene Gesetze beschützen nunmehr auch ihn.
Aus dem Vennwald hat sich der Bauer seinen Bundesgenossen geholt. Grasanger, Wiesenweg, Gartengrund hat er mit Jungbäumen umfriedet. Mannshoch hat er sie ausgerichtet in Reihen, gestutzt und gedichtet nach wohlüberlegtem Plan. Kahl beschlagene Altstämme hat er an den Grenzmarken Hochtreiben lassen. Sturmzerfledderte Spitzenwedel straffen sich wie Fahnen über mühsam eroberten Besitz. Eine undurchdringliche Wand von Blattwerk, zugeschmtten wie eine massige Burgmauer, hat er um die Wetterseite seines Hauses gestellt. Dahinter birgt sich das Strohdach, das fast bis an die Erde reicht. Dicht beieinander leben Mensch und Tier im Schatten dieses Baumgefährten. Was drüben im Venn in Urkraft vielen Mühen trotzt, das wird hüben ein zuverlässiger Kamerad. Was drüben silberne Flechtenbärte trägt, sprießt hüben nach Schur und Schere. Wenn der Vennbauer Heimweh hat, träumt er von Buchen. Die Buchen sind Denkmäler seiner stammesstolzen Gesinnung, seiner friedliebenden Arbeit, seines kämpferischen Einsatzes. Die Buchen sind sichtbare Siegel auf den unvergänglichen Urkunden seiner deutschen Lebenshaltung.
Der Vennbauer bleibt gern in der Nähe seines Herdes. Seine Heimat erlaubt ihm von Jugend auf, oft mehrere Stunden weit den Rauch feines mächtigen Kamins zu entdecken, der mit Rasenplatten auf einem Rost überwölkt ist. Die hügelarme Hochfläche gibt keinen Rundblick preis. Immer nur liegt eine Seite des Sichtwinkels offen. Wie bläuliche Zungen schieben sich Fichtenwälder bald links, bald rechts in das Blickfeld. Quer herüber aus der Kai-
serstadt Aachen keucht in weiten Bögen die Eisenbahn herauf. Bahnhöfe und Bahndämme, Schranken und Wärterbuden, einst geschaffen von deutscher Tatkraft, sind heute dienstbar fremder Botmäßigkeit. Einzelne Höfe und ganze Dorfteile sind eingesprengt in entrissene Fluren. Ein ganzes Dorf, Mützenich, liegt wie eine Halbinsel im Lande heimatfremder Krone. Aber die Freiheit der Ehre erlischt nicht. Deutsche Förster und Heger wohnen diesseits unter den Ihren und bestellen jenseits den Wald für deutsche Rechnung. Ungehindert ist ihr Zutritt über die Grenze. Und ungehindert gar baut deutsche Jugend im Arbeitsdienst dauerhafte Abfuhrstraßen für das hochwertige Holz. Die Venngemeinden ernten an Werten ein, was feit 1815 die preußische Heimat grundlegend geschaffen hat, nachdem sie aus der Franzosenzeit eine verwüstete Einöde mitübernahm: den Ertrag des Waldbaus. Er ist zur Truhe geworden, aus der erhebliche Steuern gehoben werden. In den Talgründen der gischtenden Vennflüßchen Rur, Kall und Hill wachsen Wälder, die ihresgleichen suchen im Schwarzwald. Und über die Täler hinweg rauschen Laubwälder, die nur im Harz würdige Gegenstücke haben. Raunende Sagen empfangen hier ihre Weihe. Rotwild kommt in Rudeln zur Tränke. Moorhühner gackern im Wollgras. Perlmuscheln pflügen das Bachbett. Wilde Narzissen feiern Sommersonnwende. Und auf dem Venn spielen seltene Schmetterlinge.
Was den Vennbauer in seiner Eigenart unterscheidet, bindet ihn nur fester an die Gemeinschaft. Er baut seine Hausbalken für sieben Lebensalter. Er richtet sich aus nach der Sonnenuhr der ewigen Gesetze, die in seiner unbestechlichen Pflicht ruhen. Kein Nachbar geht ohne Trost von seiner Schwelle. Sein Dors ist eine einzige große Familienstube. Die Kraft, die er sammelt, gibt er dem Volke weiter. Unter dem Tagwerk speichert er Grübeleien auf. Und wenn er Feiertag hat, bindet er dem Schalk die Kappe um.
Wach ist im Land meiner Ahnen die Wette, die mein Urgroßohm mit dem ersten Landrat einging: daß er ein Hühnerei ohne Henne ausbrüten wolle mit natürlicher Wärme. Drei Wochen ging er steif wie ein Besen. Drei Wochen schlief er im Stehen wie ein Pferd. Drei Wochen trug er das Ei bei sich am Körper — unter der Achselhöhle. Das Küken entschlüpfte gesund dem seltsamen Nest. Zur Kirchweih fragte der Wettgegner, ob ihm die Tracht sauer geworden sei. Ohne Prahlen kam die Antwort: „Sieben Dutzend Burschen will ich Euch dingen, die Gleiches tun". Da lud der hohe Herr das ganze Dorf zu Umtrunk und fröhlichem Rundgesang.
Deutscher Mensch in deutscher Landschaft
Von Hans Lorenz Lenzen.
(D Krofdorf-Gleiberg, 4. April. Einen nennenswerten Faktor in der wirtschaftlichen Struktur unseres Dorfes und seiner Umgebung bildet die Spar- und Vorschußkasse Krofdorf- Gleiberg e. G. m. u. b. H. mit ihren 587 Mitgliedern. Sie hielt am gestrigen Samstagabend im Saalbau Bender ihre ordentliche Generalversammlung ab.
Der Vorsitzende des Vorstandes Wilh. Wagner erstattete nach seinen (Irußworten und nach kurzem stillen Gedenken der im Laufe des Jahres verstorbenen Mitglieder den Jahresbericht, aus dem u. a. folgendes hervorgeht: Das Geschäftsjahr 1936 ließ im Geschäftsbereich der Kasse erkennen, daß unsere heimische Wirtschaft sich bestrebte, der in den letzten Jahren eingesetzten günstigen Entwicklung des Unternehmens einen soliden Unterbau zu schaffen. Die eigenen Mittel, insbesondere die Spareinlagen, haben eine erfreuliche Zunahme zu verzeichnen, während die Rückzahlungen sich vermehrten und die Zinszahlungen pünktlicher erfolgten. 23 Mitglieder sind der Genossenschaft neu beigetreten, so daß sich die Gesamtzahl auf 587 erhöhte. Der Umsatz auf einer Hauptbuchseite steigerte sich um 266 655,70 Mark auf 3 531 532,90 Mark. Der Spareinlagebestand hat sich gegenüber dem Vorjahre um 55 704,18 Mark erhöht. 192 Sparbücher wurden neu ausgestellt. Die Schulsparkasse erzielte einen beachtlichen Erfolg. Sämtlichen Anforderungen der Sparer konnte man gerecht werden. Die Bilanz weift einen Gesamt-Einlagebestand von 642 027,11 Mark aus. Die Reserven belaufen sich auf 39 385,92 Mark. Als Reingewinn verblieben 2314,56 Mark. Der Bericht endete mit dem Dank an alle Mitglieder und der Versicherung steter Einsatzbereitschaft der Verwaltung für Alle.
Anschließend erläuterte Geschäftsführer Hem -1 merle in großen Zügen den Geschäftsumsatz und!
Das Land meiner Ahnen ist karg und herb. Ge- ■ messen keimt und fruchtet die Saat. Bedächtig schreiten die Menschen über ihre Scholle. Meist wacht der Tag auf mit tobendem Wind, mit verhangener Sonne. Immer verlangt er gebückte Rücken, schwielige Fäuste, gesunden Atem. Sparsam spendet er freundliche Blicke. Unablässig mahnt feine Uhr an Brot und Raufe. Kühl und schwer ist der Tau. Nebel stehen wie feuchte Mauern über der Heide. Fani, der gotische Name für Sumpf, umschließt wie ein dichter Kreis die Herzen und Häuser der Sippen, die seit Jahrhunderten keinen Fußbreit weichen. Aber es schwelt und brütet und giftet kein Unwesen im Moor. Wälder lecken die Wässer auf. Wiesen verdrängen die Ginsterhalden. Pfade trocknen, und Musterhöfe rücken vor in die Wildnis. Einst lauerte im Kolk der Tod. Heute hütet Frau Holde junges Leben. Die Runzeln verschwinden von den Bauernstirnen. Mit neuem Mut schwingen sie Hacke und Sense. Sie verteidigen ein altes Erbe, denn ihre Brüder im freien Vaterland sinnen ai^f tätige Hilfe und bringen den unbeirrbaren Glauben an Aufstieg und Gemeinschaft mit.
Mit Andacht tut hier der Bauer fein Tagewerk. Fürsorglich steht er zu seinem Vieh. Das Nährkraut, das hier nur einen kurzen Sprung in die Fülle tun darf, ist wahrhaft heilige Gabe. Ursprünglich wirkt hier der Mensch im Zirkel des Wachtums, dessen denkender Anteil er ist. Seine Leistung singt der Schöpfung besonderes Lob. Er beherrscht die Natur nicht, er arbeitet mit ihr als ein wissendes Stück vom Ganzen.
Mein Oheim hatte sich in den Kopf gesetzt, ein Aeckerlein Weizen zu bestellen. Er war des Roggens nicht leidmütig, nein, denn hier schießt die Jugend lachend auf Schwarzbrotbeinen auf, aber er wollte einmal ein goldgelbes Weißbrotfeld wie ein Märchen um fein Haus blühen sehen. Er säte Saatgut vom Rhein. Er erntete von einem halben Sack Einwurf achtfachen Segen. Da schmunzelte er und lud die Nachbarn zu Gast. Das Jahr darauf nahm er das gleiche Maß von dem felbstgezüchteten Erntegut. Das Weizenfeld gedieh. Wie aber die Garben unter den Dreschflegel kamen, da waren die Körner dünn und glasig. Sie reichten nicht einmal zum Saatgut aufs Dritte Jahr. Und der Oheim nickte und schaute fürder den gewohnten Roggen mit größeren Augen an.
658 Meter Höhe hat der Stehling, auf dessen Kuppe vor zwanzig Jahren die Dorfkinder deutsche Lieder fangen. Kaum jemand würde heute dem jungen Geschlecht wehren, zu tun wie sie. Doch schweigen sie, wenn sie zum Heuen der Vennstreu fahren. Ihren Vätern blieb zur Nutznießung jeglicher Aufwuchs. Die Muttererde aber trennte der Federstrich des Gewaltfriedens ab. Selten sind Grenzer und Zöllner von drüben schlimme Bedränger. Oft genug bedeutet es eine Strafe für sie, in dieser Landschaft ihr Amt zu versehen. Der Vennbauer sieht in ihnen nicht den gierigen Feind. Er erkennt in ihnen den wurzellosen Frenäling. Er spricht nicht davon; er verschließt seine Gedanken. Wenn der Kriegerbund seine schlichten Gedenktage feiert, schauen alle Augen hinüber ins Windland. Sie sehen nicht die Fremde, sie sehen die Heimat ihrer Vorfahren. Und sie werden nicht müde zu schauen, denn Heimat ist hier mehr als angestammte Obhut. Sie ist ein waches Gewissen. Unvergessen ist, was die Liebe und der Stolz der Väter gewesen sind. Sonntags geht der Vennbauer über den ergreifend armen Friedhof der Vennkirche. Er kennt jedes Grab, jeden Stein, jede Inschrift. In Ruhe blickt er über die Felsbrockenmauer. Er weiß nichts von Haß. Aber er weiß um Pflichten auf fast verlorenem Posten. Er betet und arbeitet. Ihn entwurzelt keine irdische Macht. Er glaubt an Fie Gerechtigkeit wie an sich selbst.
Sechzig Schneetage im Jahr zählt das Vennland. Einen Taubenflug weiter sind es ihrer fünfundzwanzig. Mit 1 4 0 0 Millimeter R e - gen muß der Vennbauer rechnen. Kaum mehr als die Hälfte erreicht den Nürburgring. .Der Vennrücken fängt die zufließende Seeluft und die nachdrückende Polarluft ab. Sehnt sich der Bauer nach gesegneteren Triften? Würde ihm diese Frage gestellt, er knüpfte fein Halstuch fester. Er bestaunt das schmelzende Obst aus der Ebene. Doch kürzt es ihm nicht die helle Freude an seinen reifen Stachel
Nach eingehender Besprechung des Geschäftsführers über Kontoanerkenntnisse, Scheckverkehr, Zinszahlungen, Kapitalabtrag und andere Fragen hielt der Vertreter des Deutschen Bauerndienstes einen Vortrag über die Notwendigkeit und den Vorteil der bäuerlichen Lebensversicherung als wertvolle Ergänzung zum Sparen. Kreisstellenleiter Berg würdigte mit warmer Anerkennung die Arbeit und Verdienste des Genossenschaftsveteranen K. Ger- l a ch und stellte ihn als starkes Vorbild der Treue und Hingebung für Genossenschaftsbelange hin. Weiter hob er die Bedeutung der genossenschaftlichen Erfolge des Geschäftsjahres hervor, wie die drei- viertel Million vorhandenes Betriebskapital für Sparer und Schuldner sich gleich stark segensreich auswirkten. Geschlossen hinter der Verwaltung stehende Mitgliedschaft, gegenseitiges Stützen uno Helfen, werben helfen für noch stärkeres Sparen, überhaupt Ziehen an einem Strang verhelfe zur idealen Dorfgenoffenfchaft und damit zur Dorfgemeinschaft. Wie schon der Spargedanke bei den Kleinsten Fuß gefaßt habe, zeige die gute Entwicklung der Schulsparkasse unter Leitung von Lehrer Praß.
Namens der Geehrten dankte K. Gerlach und verband mit dem Dank den Wunsch zu kräftiger Weiterentwicklung für die Kasse. Zum Schluß unterstrich noch Direktor Diefenbach von der Lan- desbauernkasse die Bedeutung des Genossenschaftsgedankens im allgemeinen und zollte im besonderen dem Genossenschaftserfolg in Krofdorf-Gleiberg hohe Anerkennung. Bürgermeister Schmidt sprach seine Genugtuung über den harmonischen Verlauf der Versammlung aus, wies auf den gemeinschaftsbildenden Wert der Dorfkasse hin und bat — getreu dem Grundsatz: Das Geld des Dorfes dem Dorfe — um erhöhte Spartätigkeit bei unserem dörflichen Geldinstitut. Siegheil auf den Führer beschloß den offiziellen Teil, dem sich dann ein gemütliches Beisammensein anschloß.
Muster der Hofberatung.
ZdR. Ein wichtiges Hilfsmittel der Landwirtschaft in ihrem Leistungswettbewerb wird die Hofberatung fein. Welchen Erfolg diese Hofberatung haben kann, davon geben die jüngsten Feststellungen des Reichsverbandes Deutscher Kleintierzüchter über das Geflügel» berdtungsroefen ein glänzendes Zeugnis: Die Zahl der Berater und Beraterinnen wuchs 1936 von 71 auf 116, so daß man sagen kann, im Durchschnitt des Jahres waren 100 Beratungskräfte tätig. Aus der Verbesserung der Hühnerhaltung durch die Ratschläge dieser 100 Mann gewannen wir nachgewiesenermaßen den Eierbedarf für 5’00000 Menschen, wurde das Einkommen der Landwirtschaft um 5 Millionen Mark gehoben, konnten wir unsere Einführ um mehr als 3 Millionen Mark entlasten. Das ist ein schlagender Beweis für die Richtigkeit des Beratungswesens. Aus diesen Tatsachen ist auch der Schluß gezogen worden, die Beratungskräfte weiter zu vermehren. In diesem Jahr soll ihre Ziffer auf 200 gesteigert werden. Aehnliche Erfahrungen wie in der Geflügelzucht sind auch beim Milchvieh durch die Kontrolle gemacht worden: Während der Durchschnitt der Leistung aller Kühe rund 2400 Liter beträgt, gibt eine Kontrollkuh im Durchschnitt 3600 Liter. Solche Vorbilder haben den Schluß nahegelegt, das Beratungswesen auf die gesamte landwirtschaftliche Erzeugung auszudehnen.
Wetterbericht
des Relchswetkerdienstes. Ausgabeort Frankfurt.
Das europäische Festland ist von einer ausgedehnten, aber flachen Tiefdruckstörung überlagert, die im Zusammenhang mjt Wirbeltätigkeit über dem Ostatlantik steht. Da von Norden her kalte, von Süden recht milde Luftmassen einströmen, bilden sich immer wieder einzelne Störungen aus, die auch unserem Wetter unbeständigen Charakter verleihen. Zwischen den Störungen setzt sich vorübergehend immer wieder freundliches Wetter durch.
Aussichten für Dienstag: Wechselnd bewölkt, zeitweise auch Regen, bei meist südlichen Winden recht mild.
Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der milden und unbeständigen Witterung, aber nicht durchweg unfreundlich.
Lufttemperaturen am 3. April: mittags 12,1 Grad Celsius, abends 10,1 Grad; am 4. April: morgens 6,8 Grad. Maximum 12,2 Grad, Minimum 5,9 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 3. April: abends 9,2 Grad; am 4. April: morgens 7,2 Grad Celsius.
trug die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung vor. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Wilhelm Leib, wies auf die vorgenommene gesetzliche Revision hin, erklärte die Bilanz nebst der Gewinn- und Verlustrechnung für richtig und schloß sich dem Vorstandsbericht an.
Nach einstimmiger Beschlußfassung über die Genehmigung der Bilanz, Entlastung der Verwaltung und des Geschäftsführers und Verteilung des Rein- gemines auf Reservefonds, Betriebsrücklage und 4prozentige Verzinsung der Geschäftsanteile wurde das Wesentlichste aus dem Revisionsbericht mitgeteilt, der die erfolgreiche Arbeit der Kasse würdigt.
Die notwendigen Wahlen vollzogen sich reibungslos. Infolge hohen Alters schied der verdiente, 30 Jahre in der Verwaltung stehende 2. Vorsitzende des Vorstandes, K. G e r l a ch , aus. Ihm widmete der Vorsitzende herzliche Worte des Dankes. Gerlach, sowie das Aufsichtsratsmitglied Wilhelm Winter und das im Vorjahre ausgeschiedene Verwaltungsmitglied Wilhelm Mandler wurden für ihre jahrzehntelange ersprießliche Mitarbeit mit Diplomen ausgezeichnet. An Stelle von K. Gerlach wurde Otto B echthold, bisher im Aufsichtsrat, bestimmt. Die statutengemäß ausscheidenden Aufsichtsratsmitglieder Wilhelm Leib, Ferdinand Jochem und Ludwig Bepperling wurden einstimmig wiedergewählt; neu hinzu kamen Ortsgruppenleiter und Bürgermeister Schmidt. Es gehören nun dem Vorstand an: Wilhelm Wagner, K. Drescher, Wilhelm Krombach, K. Bender 15b, Hermann. Schleenbecker, K. Bender LOF. und O. B e ch t h o l d. Der Aufsichtsrat seht sich folgendermaßen zusammen: Wilhelm Leib, Hermann Bender, L. Bepperling, K. Bender 89, W. Schmidt, Wilhelm Bender, Ferdinand Jochem, Hermann E k a r i u s , Wilhelm Winter und K. Schmidt.
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