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Tag der Erziehung" in Lang-Göns.

Seit 1936 sind vom Kreislehrerbund Gießen vom NSLB. sog.Tage der Erzie­hung" eingeführt worden. Bei einer amtlichen Zu­sammenkunft, einzelnen Lehrproben, Vorträgen und zum Schlüsse bei einem Elternabend sollen alle Kräfte zusammengefaßt werden, die im Rahmen der Erziehung der deutschen Jugend tätig sind. Für den B e z i r k s l e h r e r o e r e i n Gießen-Land fand dieserTag der Erziehung" am Dienstag in Lang-Göns statt, lieber 60 Lehrer und Leh­rerinnen hatten sich eingefunden.

Die zweite Klasse unter Leitung von Lehrer Bender (Lang-Göns) begann mit dem Früh­sport, anschließend Tagesspruch und Gesang. Es folgte darauf eine

Lehrprobe,

in der Lehrer Bender an Hand von zahlreichem Anschauungsmaterial über die in Deutschland vor­handenen Rohstoffe, sowie über die wichtigen Rohstoffgebiete, die uns durch den Schandvertrag von Versailles entrissen worden sind, unterrichtete. Im Rahmen der Lehrprobe wurden die Aufgaben unserer früheren Kolonien beleuchtet, ihre Be­deutung für unser Vaterland gezeigt. Auch das KapitelKampf dem Verderb" wurde be­handelt. Im Anschluß an die Lehrprobe fand eine Aussprache statt, die von Schulrat N e b e l i n g geleitet wurde.

In einer zweiten Lehrprobe zeigte darauf Lehrer H e r b st (Lang-Göns) die wichtigsten Aufgaben des Vierjahresplanes und ging dabei besonders auf die Bedeutung des deutschen Waldes näher ein. Alle Einzelheiten über die neuen Stoffe, die für unsere Industrie, für das Verkehrswesen, für un­sere Kleidung usw. notwendig sind und die deut­scher Erfinder- und Schaffensgeist aus heimischen Stoffen herstellt, wurden besprochen.

In beiden Unterrichtsproben gingen die Kinder freudig mit und zeigten, daß sie in den letzten Mo­naten fleißig gearbeitet hatten. Den Dank für die beiden Lehrproben sprach Kreisschulrat N e b e l i n g im Namen der Versammlung aus. Lehrer H e r b st gab noch einige nähere methodische Hinweise über die Behandlung des Stoffes. Es sei sehr wichtig, so führte er aus, daß unsere Jugend von diesen Dingen etwas hört, daß sie teilnimmt an dem gro­ßen Geschehen, daß sie, auch wenn sie nur in klei­nem Maße mithelfen kann, doch hineinwächst in den Geist, der alle deutschen Volksgenossen erfüllen muß, und von der Jugend soll sich dieser Geist auch auf das Elternhaus ausbreiten.

Gemeinsames Mittagessen vereinigte alle Mitglie­der im ewangelischen Gemeindehaus. Unter Lei­tung von Frl. H e ß (Leihgestern) hatten die Be­rufsschülerinnen ein schmackhaftes Eintopfgericht zubereitet, dos allen vortrefflich mundete.

Nach kurzer Pause trat man in den zweiten Teil der Tagesordnung ein.

Er wurde eröffnet durch gemeinsamen Gesang und einleitende Worte des Vorsitzenden, des Rek­tors Siegfried (Großen-Linden). Sodann er­griff Lehrer Hofmann (Lang-Göns) das Wort zu seinem

VorkragSpanien, das Land und seine Bewohner".

In kurzen Worten wies der Redner auf das gren­zenlose Unglück hin, das zur Zeit in Spanien herrscht, und entwarf ein stimmungsvolles Bild der

Landschaft und ihrer Bewohner. Er war früher als Auslandslehrer an der deutschen Ober-Realschule in Barcelona tätig gewesen und hat auf Reisen das Land und seine Bewohner kennen gelernt. Im zweiten Teil seines Vortrages versuchte er sodann, die tieferen Zusammenhänge, die zu diesem Bürger­krieg führten, aufzudecken. Er gab einen kurzen Ueberblick über die spanische Geschichte, über die Eigenarten der Einwohner usw. Besonders ging er auf den Einfluß der Kirche ein. Zum Schluß gab er der Hoffnung Ausdruck, daß es den nationalen Truppen bald gelingen möge, das ganze Land von den Bolschewisten zu reinigen, damit dann auch wieder die Sonne in Spanien über glücklichen Menschen scheine. Dem Vortrag folgte lebhafter Beifall.

Nach einer Kaffeepause und gemeinsamem Ge­sang sprach Lehrer Conrad (Lang-Göns) über den

Vierjahresplan.

In fesselnder Weise gelang es dem Vortragen­den, alle bis jetzt bekannten Erlasse und Verord­nungen zum Dierjahresplan zusammenzustellen, einzelne Hinweise zu bringen und auf die Bedeu­tung des Vierjahresplanes einzugehen. Auch er wies darauf hin, daß sich das ganze deutsche Volk hinter diesen Plan stellen müsse, damit wir in mög­lichst kurzer Zeit unabhängig vom Auslande wer­den. Die feste Ueberzeugung, daß es uns gelingen wird, den Vierjahresplan restlos durchzuführen, müsse das ganze Volk erfüllen. Auch diesem Vor­trag wurde lebhafter Beifall zuteil.

Nach kurzen geschäftlichen Mitteilungen über den NSLB. trug Rektor Siegfried das Gedicht Vier Jahre" von Heinrich Änacker vor und schloß die Versammlung mit dreifachem Sieg-Heil auf den Führer.

Am Abend fand bann eine Sitzung der Vertre­ter der Partei, der örtlichen Gemeinderäte, des Schul­vorstandes und der Lehrer auf dem Rathaus statt. Hier wurden die Lang-Gönser Schulfragen erörtert und unter Leitung von Kreisschulrat N e b e l i n g zu einem ergiebigen Abschluß gebracht. Sodann fand eine

Elternversammlung

in der überfüllten Turnhalle statt. Nach Darbietun­gen der beiden Oberklassen mit Chorgesang, Ge­dichtvorträgen und Sprechchören begrüßte der Schulleiter, Lehrer H e r b st, die Erschienenen. An­schließend sprach Schulrat N e b e l i n g zu der Lang-Gönser Elternschaft. Er ging aus von dem Satz, daß Leben Kampf sei, und daß alle, Arbeiter und Bauer, Handwerker und Geistesarbeiter, eine feste Grundlage haben müßten. Und hier setze die Schule mit ihrer Arbeit ein. Es sei schade gewesen, so sagte der Vortragende, daß bei den Lehrproben am Morgen nicht eine größere Zuhörerschaft hätte teilnehmen können, um zu sehen, wie in der Schule gearbeitet wird. Aber er werde dafür sorgen, daß dies in der Zukunft möglich werde. Mit weiteren zu Herzen gehenden Worten über die gemeinsame Ar­beit der Eltern mit der Schule schloß Kreisschulrat Nebeling.

Zum Abschluß wurde noch der Landschul- h e i m f i l m, der einen sommerlichen Aufenthalt der Großen-Lindener Schule in Heppenheim a. d. B. zeigt, vorgeführt.

Mit Dankesworten schloß sodann Schulleiter H e r b ft den Elternabend.

s.jixfpoit

Sport muß aufs Land.

Aufruf

des Sporfamfes der 7150.Kraft durch Freude".

Nach der ForderungSport im Betriebe" für die Schaffenden in der Stadt stellt jetzt das Sportamt der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude" den BegriffSport auf dem Lande" für die Schaffen­den in der Landwirtschaft heraus. Beide sind, sport- und volkspolitisch gesehen, von so großer und weit­tragender Bedeutung, daß sie von allen zuständigen Stellen weitestgehende Förderung erfahren müssen.

Der Sport auf dem Lande bedarf ganz besonders der Aufmerksamkeit, denn, wie es der Reichsbauern­führer, Reichsminister D a r r 6, in einer großen Rede nachwies, war in einigen Gauen die Körper­haltung der ländlichen Jugend bis zu 75 v. H. schlecht. Das ist ein untrüglicher Beweis für die Notwendigkeit des Landsportes, und der Aufruf der Reichsleiter, der Minister Darrs und Dr. Goebbels, sowie des Reichsjugendführers, der die Schaffung von Schwimmbädern auf dem Lande fordert, zeigt eindringlich, daß hier schnellstens Abhilfe geschaffen werden muß. Das Sportamt der NSG.Kraft durch Freude", das neben dem Reichsbund für Lei­besübungen feine Sportlehrer feit langem in die Gaue hinausschickt, um auch den Landsport zu fördern, wird nun neben dem Reichsnährstand, den Formationen und Gliederungen der Partei seine ganze Kraft daran setzen, um dieser Forderung zur Durchführung zu verhelfen.

Die Sportlehrer in den Landgauen sind die Pio­niere für die ArbeitSport auf dem Lande". Auf sie kommt es an. Sie müssen auch in der kleinsten Gemeinschaft die Kräfte wachrufen, die dann von sich aus aktiv mithelfen, den Landsport zu fördern. Darum ergeht auch an alle Landbewohner der Ruf, sich den Leibesübungen aufgeschlossener zu zeigen und von selbst mitzuhelfen, das große Ziel, ein Volk in Leibesübungen zu schaffen, Erfüllung wer­den zu lassen.

Neue deutsche Schwimmrekorde.

Im Düsseldorfer Stadtbad Kettwigerstraße gab es am Donnerstagabend einige erfolgreiche Rekord­versuche. Anni Stolt e (Düsseldorf 98) versuchte sich mit einem Angriff auf den deutschen Rekord im 200-Meter-Rückenschwirnrnen, den Christel Rupke (Solingen) feit Januar 1935 mit 3:01,4 Mi­nuten hielt. Anni Stolte verbesserte die Höchstlei­stung auf 3:01,2 Minuten. Einen Staffelrekord er­zielte Düsseldorf 9 8 in der Besetzung Car- natz-Bartsch-Driever mit 8:43,9 für drei mal 200» Meter-Kraul für Frauen. Hier waren die Magde­burgerNixen" mit 8:53,1 Minuten bisherige In­haber der Höchstleistung.

Lahresrückschau des Turnvereins Laubach.

Der Turnverein Laubach hielt imSolmser Hof" feine Jahreshauptversammlung unter Leitung des Vereinsführers Karl Von-Eiff II. ab. Aus dem Jahresbericht des Turnwarts Georg Scharf war zu ersehen, daß der Verein im Berichtsjahre eine gute Vorwärtsentwicklung erfahren hatte. Gute Erfolge

konnten bei vier Turnfesten, die von hiesigen Tur­nern besucht wurden, erzielt werden. Die Rech­nungsablage ergab eine Einnahme von 772 Mark und eine Ausgabe von 468 Mark. Dem Rechner Friedrich Hofmann wurde Entlastung erteilt. Dietmar! Albert Haas gab einen Rückblick auf das im vergangenen Juli in Laubach stattgefundene Kreisturnfest und wies weiterhin auf die von den deutschen Sportlern erzielten Erfolge bei den 11. Olympischen Spielen in Berlin hin. Fünf Mitglie­der der Turngemeinde konnten im abgelaufenen Vereinsjahr das Reichssportabzeichen erwerben. Der seitherige Vorsitzende stellte infolge Arbeits­überlastung sein Amt zur Verfügung. An seine Stelle wurde Friedrich Hofmann zum Vereins­führer gewählt. Zum Rechner wurde Hans D ö l l bestimmt. Der übrige Vorstand blieb unverändert in seinen Aemtern.

Erste Rückschau

des Fußballklubs 1936 Saasen.

Der hiesige Fußballklub 1936 hielt atn Samstag unter dem Vorsitz des Dereinsführers Wilhelm Pfeiffer im Vereinslokal seine Generalversamm­lung ab. Der erste Schriftführer erstattete den Jahresbericht und gab einen Ueberblick über das verflossene Vereinsjahr. Dann erstattete Kassenwart Kämmer den Kassenbericht. Die beiden Kassen­prüfer Wilhelm Müller und Hermann Jüngel fan­den die Kasse in bester Ordnung, so daß dem Kassenwart und dem gesamten Vorstand Entlastung erteilt werden konnte. Der Vorstand wurde ein­stimmig wiedergewählt. Neu wurde in den Vor­stand Hermann Jüngel berufen. Da sich der hiesige Sportplatz fast bei jedem Regen in einem unbespielbaren Zustand befindet, wurde die Er­richtung eines neuen Sportplatzes in Aussicht genommen.

Kurze Sportnotizen.

B e i der Weltmeisterschaft im Eis­kunstläufen der Frauen in London zeigte sich die Engländerin Cecilia Colledge ihren Mitbewer­berinnen klar überlegen und belegte mit Abstand den ersten Platz vor ihrer Landsmännin Megan Taylor und der Schwedin Vivi-Anne Hulten. Die deutschen Vertreterinnen, Martha Maria Mayer- hans und Viktoria Lindpaintner, nahmen den 9. bzw. 11. Rang ein.

*

Frankfurt und Mailand haben vorbe­haltlich der Genehmigung durch den Reichssport­führer zwei Fußball-Städtekämpfe abgeschlossen. Das erste Sviel findet am 11. April in' Mailand, das Rückspiel am 23. Mai im Rahmen des Groß- Stafteltages in Frankfurt statt.

30 Sonderzüge aus allen Gauen des Rei­ches und aus dem Ausland werden Stuttgart, den Schauplatz des Fußball - Länderkampfes Deutsch­land Frankreich am 21. März, anlaufen.

*

Hessens Mannschaft zum Fußball-Freund­schaftsspiel gegen den Gau Mitte am 14. März in Nordhausen wird voraussichtlich in folgender Be­

setzung antreten: Sonnrein (Hanau 93); Pape (SpV. Kassel), Engelhardt (SC. 03 Kassel); Rein­hardt (Hanau 93), Eisenreich (VfB. Friedberg), Strasser (Borussia Fulda); Markert (Kassel 0$), Bonard (Hessen Hersfeld), Jstel, Brüssel (beide SpV. Kassel), Kleim (SC. 03 Kassel).

*

Beim Eilenriede-Rennen am 11. April wird bei den Krafträdern ohne Seitenwagen der erste Lauf zur Deutschen Meisterschaft ausgefahren werden.

*

Beim 10. Arlberg - Kandahar - Ren­ne n am 7. und 8. März in Mürren werden neben

Rudi Cranz, der erneut auf Emile Allais trifft, auch Hans Pfnür und Roman Wörndle an den Start gehen.

SportamtKrast durch Freude".

Heute folgende Kurse:

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26, nur für Mitarbeiter der DAF. 18.15 bis 19.15. Offener Kursus 20.30 bis 21.45 Uhr.

Schwimmen für Männer und Frauen ge­meinsam Volksbad, Seltersweg, 20.30 bis 21.30 und 21.30 bis 22.30 Uhr.

Reiten, Reitinstitut, Brandplatz, 20 bis 21 und 21 bis 22 Uhr.

Wirtschaft.

Steigender Milchertrag je Kuh.

Fwd. Nach Mitteilung des Statisttschen Reichs­amts inWirtschaft und Statistik" ist der durch­schnittliche Milchertrag je Kuh im Januar 1937 entsprechend der Jahreszeit wieder um 1,6 v. H. gegenüber dem Vormonat gestiegen; gegenüber Ja­nuar 1935 (der letzten vergleichbaren Erhebung) lag er infolge der besseren Futterversorgung aus der reichlichen Futterernte 1936 um 7,9 v. H. höher. Die Gesamtmilcherzeugung hat unter Berück­sichtigung der veränderten Viehbestände- gegen Januar 1935 um 6,9 v. H. zugenommen.

Rhein-Mainißhe Börse.

TNIliagsbörse unelnheikllch.

Frankfurt a. M, 4. März. Die Börse hatte heute etwas weniger Geschäft und keine einheitliche Haltuna. Neben weiteren Kaufaufträgen lagen auch einige Abgaben vor. Im ganzen war die Grund­tendenz weiter freundlich, wozu einige günstige Wirtschaftsnachrichten beitrugen. Die lebhafte Zeich­nung am heutigen ersten Tag auf die neue Reichs- anleihe wurde stark beachtet.

Am Aktienmarkt gingen die Abweichungen nach beiden Seiten über 1 v. H. kaum hinaus. Stärker erhöht waren Metallgesellschaft mit 153,75 (152), anderseits hatten Laurahütte den größten Rückgang mit 19,65 (20,75). Montanpapiere lagen ziemlich gut behauptet, etwas höher Rheinstahl und Verein. Stahl. Am Chemiemarkt gingen JG.- Farben auf einige Abgaben auf 169 (169,50) zu­rück; von Elektropapieren bröckelten RWE. 0,75 v. H. ab, Siemens verloren 0,50 v. H., sonst lagen die Kurse behauptet. Motorenaktien lagen uneinheit­lich, Daimler 127,75 (128,75), BMW. 141,90 (141,25). Moenus Maschinen gingen auf 106 (106,65) zurück. Weiter befestigt waren Reichsbank mit 191,50 (190,50), Deutsche Linoleum mit 175,25 (174,25), AG. für Verkehr mit 130 (129,50), ferner zogen Nordd. Lloyd, Aschaffenburger Zellstoff und Rheinmetall bis 0,40 v. H. an, Westdeutsche Kauf­hof um). 59,25.

Am Rentenmarkt wurden Reichsaltbesitz lebhafter gefragt mit 120,70 (120,40), Kommunal- Umschuldung wie gestern abend 91,50 bis 91,60, fest lagen Wiederaufbauzuschläge mit 78,25 (77,50). In- dustrie - Obl i g a tion en hatten bei wenig veränderten Kursen kleineres Geschäft als an den Tagen zuvor.

Bei anhaltend kleinen Umsätzen ergaben sich am Aktienmarkt im Verlaufe teilweise kleine Be­festigungen unter Bevorzugung von Montanaktien. Verein. Stahl stiegen auf 121 nach 120,25, auch die übrigen Werte zogen etwas an. IG.-Farben wie anfangs 169 nach 168,50, Holzmann 145 nach 144, sonst lagen nur wenig Zweitnotierungen vor. Von später zur Notiz gekommenen Papieren ermäßigten sich Cement Heidelberg auf 160,50 (162) und Scherdeanstalt auf 262 (263), auch Bekula weiter

abbröckelnd auf 165 (165,50), ferner Licht & Kraft minus 0,75 v. H. auf 148,25.

Am Rentenmarkt lagen die variablen Werte still, etwas höher Reichsbahn-VA. mit 124,75 nach 124,65, Kommunal-Umschuldung 91,55. Am Pfand­briefmarkt ergaben sich nur geringe Veränderungen bei Liquidationswerten, ferner Pfälz. Hyp. KO. 96 (95,75). Stadtanleihen fanden etwas Nachfrage und zogen zum Teil 0,13 bis 0,25 v. H. an.

Im Freiverkehr nannte man: Adlerwerke 108 bis 110, Neue Wayß & Freytag 142,75 bis 144,75, Growag 93 bis 95, Ufa Film unv. 74,25, Rhein. Textilwerke 47 bis 48, Brennabor 111.

Abendbörse behauptet.

Die Abendbörse hatte nur wenig Geschäft, die Haltung blieb freundlich, und die Kurse erwiesen sich gegen den Berliner Schluß voll behauptet. Am Montanmarkt ergaben sich vorwiegend kleine Er­höhungen, auch IG. Farben zogen mäßig an. Schwächer lagen Conti Gummi mit 188,50 (189,50). Einiges Angebot bestand ferner in Otavi Minen, die auf 32,50 (34) zurückfielen auf Hinweise, daß die letzttägige Bewegung als übertrieben angesehen werden muß. An den Rentenmärkten war auch nur kleines Geschäft, höher gefragt wurden Kommunal- Umschuldung mit 91,60 bis 91,70. Im Freiverkehr bewertete man VDM. auf die erhöhte Dividende mit 166 bis 168 (165 bis 167).

U. a. notierten: 6 v. H. IG. Farben 134,75, Reichsbahn-Vorzugsaktien 124,75, Commerzbank 115,50, DD-Bank 118,50, Deutsche Ueberseebank 134,25, Buderus 119,50, Harpener 155,50, Hoesch 118.25, Mannesmann 119,25, Rheinstahl 157, Ver­einigte Stahl 121,25, Laurahütte 20, Otavi-Minen 32,50, Bemberg 111,50, Conti Gummi 188,50, Deut­sche Erdöl 148,50, Scheideanstalt 262, Licht & Kraft 148, IG. Farben 169, Feldmühle 141, Gesfürel E 145,50, Gritzner 45,65, Muag 143,50, Moenus 106,25, RWE. 132,50, Schuckert 164.75, Gebr. Stoll- werk 119,50, Südd. Zucker 201, AG. für Verkehr 131, Grün & Bilfinger 235, Schramm Lack 122.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 4. März. Auftrieb: Rinder 49 (gegen 56 am letzten Donnerstagsmarkt), dar­unter 1 () Ochse, 3 (2) Bullen, 40 (36) Kühe, 5 (11) Färsen. Kälber 863 (787), Hämmel und Schafe 67 (135), Schweine 712 (756). Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Kühe a) 40 bis 43 (43), b) 34 bis 39 (35 bis 39), c) 33 (),

d) 25 (). Kälber a) 56 bis 65 (56 bis 65), b) 43

bis 55 (41 bis 55), c) 38 bis 40 (39 bis 40), d) 27

bis 37 (22 bis 38). Hämmel b2) 45 bis 48 (43 bis

46), c 42 bis 44 (35 bis 42). Schafe a) 37 bis 40 (35 bis 38), b) 30 bis 32 (28 bis 32), c) 25 bis 28 (). Schweine a) 52,50 (52,50), bl) 52,50 (52,50), b2) 52,50 (52,50), c) 51,50 (50,50 bis 51,50), d) 48,50 (48,50). Sauen gl) 52,50 (52,50). Marktver­lauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Käl­ber mittel, Hämmel und Schafe lebhaft, ausverkauft.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende

an.

Reichsbankdiskont 4 v. H.

Lombardzinsfuß 5 v. H.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schlußk. Wend­börse

Schluß- kurs

Schlußk Mittag­börse

Schluß- kurs

Schlußk. Wend­börse

Schluß­kurs

Schlußk. Mittag, börse

Datum

3.3.

4.3.

3.3.

4.3.

Datum

33.

4-3.

3.3.

4.3.

5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927

101,2

101,2

101,2

101,25

4% Deutsche Reichsanl. von 1934

98,25

98,25

98,25

98,25

Accumulatoren-Fabrik.......

12

200

201

203

0/2% Boung-Anlethe von 1930

103,5

103,75

103,25

103

AKLMhinftfelbe............

O

4yz% Hessische Volksstaat von 1929

99,65

99,75

99,75

99,75

Aschaffenburg Zellstoff.......

. 3

137,9

137,25

137,25

137,5

4%% Deutsche Reichspostschatz von

100,2

100,3

100,3

Bemberg..................

O

111

,5

111,5

111,25

111,25

1934 1...................

IUU,Z

Bekula....................

8

165,5

165

165,5

165

47i /o deutsche pteichsvaynichatz

98,5

98,5

98,5

Buderus Eisen..............

4

118,75

119,5

118,5

118,75

von 1936 I...............

9«,V

Cement Heidelberg..........

7

162

160,5

Reichsanleihe-Mbesitz.......

mit

120,4

120,7

120,5

120,65

Cement Karlstadt...........

6

164

Oberhessen Provinz-Anleihe

132,75

Chade A.-C.................

9

Auslos.-Rechten...........

1dd,20

Conti Gummi..............

11

187

188,5

187

189,5

4/2% He,,. Lan desbk. Darmstadt

98,25

Daimler Motoren...........

5

128,75

128,5

128,5

128,13

Golbpse. R. 12...........

/20

Dessauer Gas..............

4

115,75

116,4

°7i7o 4?ep. rranoes-vyp.-Vam

100,75

Deutsche Erdöl.............

5

148

148,5

148

148,75

inqu. Goidpse............

1UU,/D

Deutsche Gold- und Silber ...

9

263

262

4/2% Preuy. Landespfdbr.-Anst.

98,25

98,25

Deutsche Linoleum..........

10

174,25

175,25

174,5

175,25

«sowpse. R. 19...........

Elektrische Lieferungen.......

6

134,75

135

134

135

4/2% Preutz. Gold-Komm. R. 20

96,25

96,25

96,25

Elektrische Licht und Krast....

7

149

148

149

148

4yz%. Darmstädter Komm.-Lan-

95,5

I. G. Farben-Jndusttte......

7

169,5

169

169,13

168,4

_ oesoani r». 6.............

3d,v

Felten & Guilleaume........

6

137,5

138,75

138,75

139

neuliche Komm.-Sammel-Anlethe

128,65

128,9

128,75

Gesfürel...................

6

145,5

145,5

145,4

145

Äiuswi.-rnechte 1...........

Th. Goldschmidt............

5

128

129

127,75

127,75

/o uiuiiif. Hyp. (Solbpte. IK. 16

98,5

98,5

98,5

98,5

Gritzner Maschinen..........

O

46

45,65

46

45,65

4/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

96,5

Harpener.................

2Vi

155,75

155,5

155,5

155

3b,0

Hoesch Eisen...............

3/r

118,25

118,25

118,13

118

o/r /o ivtcntf. Hyp. Liquidation

101,13

101,15

Philipp Holzmann..........

Ilse Bergbau...............

6

144,5

145

144,5

145,25

y>oiop,e..................

6

176

175,5

072 /o inyemyche Hyp. Liquidation

101,25

101,1

Ilse Genüsse...............

6

146

146

147

146

isoiopfe..................

101,25

101,1

Kal! Aschersleben...........

5

138,75

138,75

138

139

L-reuergutschetn-Berrechnungskurs

110,4

110,4

110,6

110,6

Klöcknerwerke.............

4/i

124,75

124,5

124,5

125

5% Goldmexikaner von 1899 .

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

144,75

144,75

4% Oesterreichische Goldrente.

Laymeyer.................

6

125,9

125,75

126,25

125,5

4,2% Oesterreichische Silberrente.

Mainkraft..................

4

94,25

94,75

4/2 Ungarn Staats von 1913 .

Mannesmann..............

3

119,25

119,25

118,75

119,25

4% Ungarische Goldrente ....

_

Mansfelder Bergbau.......

Ü'/r

155,25

155

155,75

155,75

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

e

Metallgesellschaft............

5

152

153,75

152

153,25

6% Rumänen von 1903......

Orenstein & Koppel.........

O

91

91

4/2% Rumänen Gold von 1918..

- -

Rheinische Braunkohle.......

12

229

227,5

227,5

227

4% EtnheitS.Rumänen......

Rheinische Elektro...........

6

133

135,5

135,5

4% Türken Bagdad l........

_

Rhetnstahlwerke.............

6

156,5

157

156,4

156,75

4% Türken Bagdad II.......

_

Rheinisch-Westfälische Elektro .

6

133

132,5

132

132,75

2 >/4% L Anatolier...........

_

Rütgerswerke..............

6

146

143,75

145,25

144

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. O

Hamburg-Amerika Paket......O

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Borz.-Wt. 7

129,5

17,25

17,25

124,65

131

16,75

17,65

124,75

129,4

43,25

17

17,5

124,65

130,75

42,25

16,9

17,25

124,7

Salzdetfurth Kali..........

Schuckert & Co..............

Schultheis Patzenhofer.......

Siemens & Halske..........

Süddeutsche Zucker..........

Vereinigte Stahlwerke......

1V1

6

4

8

10

3/7

182

164,5

196

201

120

182,5

164,75

196

201

121,25

182

164,5

95,25

195,25

119,75

182,5

165

94,9 195,75

200,5 121,25

Netchsbaiu.................

12

190,5

191,5

190,25

192,75

Westdeutsche Kaufhof........

0

59,25

59,25

59,13

59,4

Berliner Handelsgesellschaft ..

6

131,25

131,5

Westeregeln Alkali...........

5

136,25

136

136

135,75

Commerz- und Privat-Bank..

4

115,5

115,5

115,5

115,5

Zellstoff Waldhof...........

6

158,5

158,5

158

158

Deutsche Diskonto...........

Dresdner Bank.............

4

4

118,5

105

118,5

105

118,5

105

118,5

105

Otavi Minen...............

0,6

32

32,5

31

34

Devise

nmarkt

Berlin

Frankfurt a. HL

3 März

4. März

3.>A

4.März

Amtliche 9 Geld

Dotierung Bries

Amtliche Notierung Geld j Bries

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amlliche Notierung Geld 1 Brief

Buenos Aires.............

0,748

0,752

0,747

0,751

Japan....................

0,709

0,711

0,709

0,711

Brüssel...................

41,92

42,00

41,91

41,99

Jugoslawien..............

5,694

5,706

5,694

5,706

Rio de Janeiro............

0,151

0,153

0,151

0,153

Oslo....................

61,14

61,26

61,09

61,21

Polen....................

47,04

47,14

47,04

47,14

Wien.....................

48,95

49,05

43,95

49,05

Kopenhagen...............

54,32

54,42

54,28

54,38

Lissabon..................

11,05

11.07

11,04

11,06

Danzig...................

London...................

47,04

47,14

47,04

47,14

Stockholm................

62,72

62,84

62,67

62,79

12,165

12,195

12,155

12,185

Schweiz..................

56,77

56,89

56,77

56,89

Helstngfors................

5,37

5,38

5,365

5,375

Spanien..................

17,48

17,52

17,48

17,52

Paris....................

1,57

11,59

136,51

11,565

11,585

Prag.....................

Z

,656

8,674

8,656

8,674

136,23

136,24

136,52

Budapest.................

Italien

13,09

13,11

13,09

13,11

Neuyork.......

2,488

2,492

2,488

2492