künstlerischen Ereignis wurde. Zur Ausführung kam die zweiaktige Oper „Der Barbier von Sevilla' von Rossini, mit dem die Deutsche Musikbühne, die nun schon jahrelang regelmäßig auch unsere Stadt besucht, einen neuen Erfolg erringen konnte. Die Aufführung fand bei dem nahezu ausverkauften Hause sehr dankbaren und begeisterten Beifall.
----- Homberg, 4. Febr. In der vergangenen Woche wurde hier an vier Abenden eine Luft- schutzschulung durchgeführt, an der sich über 60 Hauswarte beteiligten. Bei dieser Schulung wirkten Assessor Dr. Franz, Alsfeld, und die bei. den Schulungsleiter Seipp und Allendör- fer von Homberg mit.
—Homberg, 4. Febr. Pfarroerwalter H i e. b e r wurde durch Dekret nach Höchst a. M. versetzt. Er war am 1. November v. I. in der hiesi-
aen Stadtkirche ordiniert worden und hat seit die. ser Zeit hier gewirkt. Nur ungern sieht man ihn von hier scheiden. Gelegentlich einer Lichtbildvor. führung in der Kirche durch Missionar G e r l a ch hat er sich von der zahlreich versammelten Ge. meinde in herzlichen Worten verabschiedet, das Gleiche tat er am Montagmorgen von den Schülern und Konfirmanden. Als sein Nachfolger tritt Pfarro^ Scheuermann von Neu-Isenburg an seine Stelle.
1. Deckenbach, 4. Febr. Am kommenden Samstag, 6. Februar, kann der Altveteran Heinrich Sohl II. von hier seinen 88. Geburtstag begehen. Bei seinem vorjährigen Geburtstage wurde der afft Herr durch ein Glückwunschschreiben des Führers mit seinem Bild und einem Geldgeschenk erfreut
Zusatzvereinbarung zum Abkommen über den Zahlungsverkehr mit der Belgisch - Luxemburgischen Wirtschaftsunion. — 91: Anordnung des Reichswirtschaftsministers, betreffend Abänderung der Anordnung über die Anerkennung der Wirtschaftsgruppe Druck und Papierverarbeitung vom 30. Ja. nuar 1937.
Rundfunkprogramm
Samstag. 6. Februar.
6 Uhr: Choral, Morgenspruch, Gymnastik. 6.30: Frühkonzert. In der Pause, 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 10: Schulfunk. 11: Hausfrau, hör zu! 11.30: Nur Frankfurt: Gaunachrichten. 11.40: Land, funk. 11.45: Sozialdienst. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. Nachrichten aus dem Sendebezirk.
13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten 14.10: Guk Stuß! Schallplatten-Potpourri. 15: Bolk und Wirt- schäft. Allerlei Neuigkeiten. 15.15: Wir bemerken dazu...! Musikerziehung einst und jetzt! 15-30. „Mit Trommeln und Pfeifen... (Ueber die Ge- schichte der deutschen Landsknechte.) 16: Froher Funk für alt und jung. 18: Alte Kameraden. Em Militärkonzert zum "Tag der alten Soldaten . 19 30: Der Zeitsunk bringt die Wochenschau. 19.45. Deutsche Ski. Meisterschaften m Rottach-Egern. Funkbericht vom Abfahrtslauf. 20: Nachnch en. 20.10: Fastnacht-Ringsendung. 22: Nachrichten. 2210: Nachrichten aus dem Sendebezirk. 22.lv. Sportschau. 22.20: Echo oom Intern. Rett- und Fahrturnier. 22.30: TanzmMk. 24 bis 2: Nacht- konzert.
Aus den preußischen Nachbargebieten.
100. Todestag
eines großen deutschen Forstmannes.
Lpd. Gladenbach, 4. Febr. Anläßlich des 10 0. Todestages des großen Forstmannes und Organisators des deutschen Forstwesens, Georg Ludwig H artig, fanden in Gladenbach, seinem Geburtsort, und in Dillenburg, der Hauptstätte seines Wirkens, Gedenkfeiern statt. Als Landforstmeister in Dillenburg legte Hariig den Grund für eine geordnete Forstwissenschaft und errichtete hier die erste deutsche Forstschule. Später ging er als Preußischer Staatsrat und Oberlandforstmeister nach Berlin. Durch 22 Titelwerke ist er als Schriftsteller bekannt geworden. Hartig wird der Erretter des deutschen Buchenwaldes genannt. Er war einer der gewaltigsten Landschaftsbildner, der der deutschen Landschaft seinen Stempel aufge- drückt hat.
Kreis Wetzlar.
t Kinzenbach, 2. Febr. Der hiesige Turn- v e r e t n hielt dieser Tage seine Hauptversammlung ab. Dietmar! Schleenbecker sprach einleitend über seine Arbeitsgebiete und rief dann die geschichtlichen Ereignisse des Monats Januar in die Erinnerung zurück. Vereinsführer B e p l e r gedachte sodann der im vergangenen Jahre verstorbenen Kameraden, insbesondere des Dereinswirtes L. P e u s ch. Im Mittelpunkt der Versammlung stand der Arbeitsbericht des Oberturnwarts. Dem Bericht war zu entnehmen, daß der Verein das Jahr seines 25jährigen Bestehens als ein sehr erfolgreiches Jahr betrachten könne. Vor allem sei der langgehegte Wunsch, ein Banner zu besitzen, in Erfüllung gegangen. Im Vorstand des Vereins ergaben sich keine Steuerungen. Der Vereinsführer dankte allen Mitarbeitern für die im vergangenen Sabre geleistete Arbeit.
=F Kinzenbach, 3. Febr. Die Sch ul käme- raben des Jahrgangs 1887 trafen sich hier in der Gastwirtschaft Ludwig Mandler zu einer 50er-Feier. Nach einem gemeinsam gesungenen Liede dankte Kamerad Alt für die starke Anteilnahme an diesem Treffen. Anschließend sprach Kamerad Karl Willershäuser über die vergangenen Jahrzehnte. Des einzigen verstorbenen Kameraden
Wilhelm C l o o s, der vor einigen Jahren einem Unalücksfall zum Opfer fiel, wurde in ehrender Weste gedacht. Im Verlauf des Abends wurde manche Jugenderinnerung ausgetauscht. Zwei Kameraden wußten sich mit einem Lied besonderen Beifall zu erringen. Mit dem Wunsche, in zehn Jähren wieder in solcher Kameradschaft feiern zu können, trennten sich die Alterskameraden.
<£ Rodheim a. d. Bieber, 3. Febr. Am Sonntagnachmittag hielt die NS.-Frauen- schäft im Schlierbachschen Saale eine Sondertagung ab, in welcher Fräulein Geibel (Wetzlar) über „Erb- und Rassenpflege" sprach. Die Versammlung wies guten Besuch auf. — Am Sonntagnach-
Dier verschiedene Vernsteinabzeichen wollen von dir gekauft fein! Frontkämpfer sammeln für dich. Weiht du, was du ihnen schuldig bist? Frontsoldaten sammeln am 6. und 7. Februar für das DHW.
mittag hielt die Kriegerkameradschaft Rod he im im Reichsbund „Kyffhäuser" ihr dies- jähriges Opferschießen ab. Leider mar die Beteiligung der Kameradschaftsmitglieder nicht so, mie es erwartet worden war; immerhin beteiligten sich daran rund 50 v. H., und konnten 16 Mark für das WHW. abgeliefert werden.
O Lützellinden, 4. Febr. Die hiesige Freiwillige Feuerwehr veranstaltete am Sonntag in der Gastwirtschaft „Germania" einen Werbeabend, der von dem Feuerwehrleiter Karl Drommershausen eröffnet wurde. Der Redner betonte dabei die Wichtigkeit der Feuerwehrarbeit und brachte den Gruß an den Führer aus. Der Verlauf des Abends brachte eine Reihe von geselligen Darbietungen, die den Besuchern einige schöne Stunden bereiteten. — Dieser Tage wurde hier die erste Derdunkelungsübung durchgeführt, bei der die erfreuliche Feststellung gemacht werden konnte, daß unsere Einwohnerschaft den Zweck dieser Selbsthilfe klar erkannt hat und sich geschlossen in den Dienst der bedeutsamen Aufgabe stellt.
Wirtschaft
Ser Koniingentsah für Schweineschlachtungen.
Fwd. In einer Bekanntmachung Nr. 2/37 vom 20.1.1937 teilt der Vorsitzende der Hauptvereini- gung der deustchen Diehwirtschaft mit, daß er den Kontingentsatz für Schweineschlachtungen und Schweinefleischumsätze außerhalb der Schlachtviehmärkte auf 70 v. H. festgesetzt hat. Auf den Schlachtviehmärkten wird der Kontingentsatz jeweils nach der Größe der Auftriebe festgesetzt.
Nhein-Mainische Börse.
Mittagsbörse: Etwas freundlicher.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Die Börse war am Aktienmarkt etwas freundlicher gestimmt, die Umsatztätigkeit hatte aber weiterhin kleinstes Ausmaß, da nennenswerte Aufträge fehlten, die Abgaben der letzten Tage aber zum Stillstand gekommen sind. Auf kleine Käufe ergaben sich meist Besserungen von etwa 0,50 bis 0,75 v. H. Von wirtschaftlichen Meldungen fand die Dividendenerhöhung bei der Reichs-Kredit-Gesellschaft Beachtung und gab eine gewisse Anregung. Am Montanmarkt zogen Rheinstahl und Verein. Stahl je 0,90 v. H., Mansfelder 1 o. H., Klöckner und Mannesmann je 0,25 v. H. an, Buderus 119,25 (119,50), Hoesch uno. 118,50, ebenso Harpener mit 155,25. JG.-Farben erhöhten sich nach unverändertem Beginn um 0,50 v. H. auf 170,50, Metallgesellschaft aeroannen auf die Bilanzzahlen 1,25 v. H. auf 152. Don Elektroaktien gewannen AEG., RWE. und Schuckert je 0,40 v. H., Siemens 1 v. H. Maschinen- und Motorenwerte lagen behauptet, ebenso Reichsbank und Nordd. Lloyd. Leicht befestigt waren noch Westdeutsche Kaufhof mit 56,50 bis 57 (56,50), Ph. Holzmann mit 143 (142,50), während Zellstoff Waldhof auf 156,25 (157) und Dt. Estenhandel auf 153,25 (154,25) abbröckelten. Am Einheitsmarkt zeigte sich vorwiegend weitere Kaufneigung nach verschiedenen Spezialpapieren.
Renten lagen still und freundlich. Etwas mehr Geschäft hatten Kommunal-Umschuldung mit 91,13 bis 91,20 (91,05), ferner blieben Städte-Altbesitz zu 120,50 bis 121 (120,50) gefragt. Reichsaltbesitz lagen mit 120,10 (120,13) wenig verändert.
Unter geringen Schwankungen von etwa 0,25 v. H. nach beiden Seiten blieben die Aktien- Märkte im Verlaufe bei sehr kleinem Geschäft gut behauptet. Metallgesellschaft weitere 1 v. H. höher mit 153, ferner erhöhten sich RWE. auf 133,40 nach 133,25, Mannesmann auf 119,25 nach 118,90, Verein. Stahl auf 118,75 nach 118,50 und Rheinstahl auf 151,25 nach 151,13. Die später zur Notiz gekommenen Werte lagen meist 0,50 bis 1 v. H. über gestern, Kali Westeregeln plus 1,75 v. H. auf 138,75, Scheideanstalt 268,50 (267,50), dagegen Hanfwerke Füssen 98 (98,40).
Don Renten blieben Kommunal-Umschuldung zu 91,20 beachtet, schwächer lagen Reichsbahn-DA. mit 125,25 (125,50) und im Freiverkehr steuerfreie Reichsbahnanleihe 103,75 (104,25). Goldpfandbriefe blieben bei unveränderten Kursen gesucht, der Materialmangel hielt an. Liguidationspfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen unverändert, Stadtanleihen größtenteils behauptet, teilweise 0,25 v. H. abbröckelnd. Von Auslandsrenten 3 v. H. Silber- mexikaner 9,25 (9).
Jrn Freiverkehr hatten Adlerwerke Kleyer lebhaftes Geschäft, anfangs 103,50 bis 105,50, spä- ter 104,50 bis 106,50, bann 104 bis 106, Neue Wayß 8t Freytag 134,50 bis 136,50, Pokorny blie
ben mit 132 gesucht, Ufa 68. Tages gelb unverändert 2,50 v. H.
Abendbörse behauptet.
Die freundliche Tendenz des Mittags übertrug ich auch auf die Abendbörse, doch war das Ge- chäft infolge der schwachen Kundschaftsbeteiligung ehr klein. Auch die Kursveränderungen hielten sich in engen Grenzen, gegen den Berliner Schluß überwogen mäßige Erhöhungen von 0,25 o.H. Reichsbank gewannen 0,75 v. H. auf 186,75. Montanaktien blieben voll behauptet. IG. Farben bröckelten 0,25 v. H. ab auf 170. Gebr. Junghans stiegen auf 128,75 (128). Am Rentenmarkt schwächten sich Reichsbahn-VA. bei größerem Umsatz auf 125 (125,40) ab, sonst beschränkte sich hier das Geschäft auf wenige Ausländsanleihen, die mestt unverändert blieben, 5 v. H. Silbermexikaner 0,13 v. H. leichter 9,40. Im Freiverkehr nannte man Kommunal-Umschuldung mit unverändert 91,20 bis 91,25.
U. a. notierten: 6 v. H. IG. Farben 133,40, 4,50 o. H. Krupp 96,25, 1914er Ungarn 5,20, 5 v. H. Rumänen 6,25, 4 v. H. Rumänen 5,20, 5 v. H. Silbermexikaner 9,40, Franks. Hyp.-Bank 104,50, Reichsbank 186,75, Buderus 119,50, Hoesch 118,75, Mannesmann 119, Rheinstahl 151,50, Verein. Stahl 118,50, MAN. 116,50, BMW. 144,75, Dekula 168,25, Conti Gummi 173,50, Deutsche Erdöl 149,25, Scheideanstalt 268,50, Deutscher Estenhandel 154, Licht & Kraft 152,50, IG. Farben 170, Gessürel 146, Gritzner 43,75, Hanfwerke Füssen 98,50, Holz- mann 143, Junghans 128,75, Muag 143,25, Metallgesellschaft 153, Moenus 109, Schuckert 163,25, Schöfferhof 188,50, Reichsbahn-VA. 124, Hapag 17,75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Auftrieb: 80 Rinder, darunter 7 Bullen, 67 Kühe, 6 Färsen; 849 (917) Kälber, 93 (163) Hümmel und Schafe, 628 (545) Schweine. Notiert wurden je 50 Kilogramm Lebendgewicht in Mark: Bullen a) 43, Kühe a) 41 bis 43, b) 35 bis 39, c) 30 bis 33, d) 21 bis 25; Färsen a) 44, b) 40, c) 35; Kälber a) 60 bis 65 (58 bis 65), b) 45 bis 55 (45 bis 55), c 40 (40), d) 34 bis 40; Hämmel b2) 45 bis 47 (46 bis 48), c) 40 bis 44 (40 bis 45), d) 33 bis 38; Schafe a) 35 bis 40 (32 bis 39), b) 30 bis 34; Schweine a) ab 120 Kilogramm Lebendgewicht 52,50 (52,50), bl) ab 120 Kilogramm 52,50 (52,50), b2) ab 120 Kilogramm 52,50 (52,50), c) von 100 bis 119.5 Kilogramm 51,50 (51,50), d) unter 100 Kilogramm 48,50 (48,50); Sauen gl) fette Specksauen 52,50 (52,50), g2) andere Sauen, Eber und Altschneiber 48 bis 50,50 (50 bis 50,50). — Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt. Kälber, Hümmel und Schafe lebhaft, ausverkauft.
Fleischgroßmarkt. Angebot: 767 Viertel Rindfleisch, 449 halbe Schweine, 148 ganze Külber, 49 ganze Hümmel, 8 Kleinvieh. Notiert wurden je 50 Kilogramm in Mark: Ochsenfleisch a) 80, b) 69; Bullenfleisch a) 77, b) 66; Kuhfleisch a) 77, b) 65, c) 54; Färsenflrisch a) 80, b) 69; Kalbfleisch a) 82 bis 90, b) 72 bis 80 (73 bis 82, c) 60 bis 70 (65 .bis 72; Hammelfleisch b) 90 bis 95; Schweinefleisch b) 73. Fettwaren: Roher Speck unter 7 Zenti- meter 78, Flomen 80. — Marktverkauf lebhaft.
Die Industrie- und Handelskammer Gießen gibt Auskunft: 87: Die neuen Bestimmungen für Ueberweisungen von Polen nach Deutschland. — 88: Wirtschaftsoptimismus in Belgien. — 89: Zur Auswirkung der französischen Steuerreform auf die Pauschal- und Einfuhrumsatzsteuer. — 90: Zweite
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börfe.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Schlußk. Abend- börie
Schluß- tura
Schluß! Mittag börse
Darum
3.2.
4-2.
32.
4.2.
5% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5’/a% Doung-Anleihe von 1930 .. 4*4% Hessische Bolksstaat von 1929 4%% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................
101,13
98,13
102,75
99,5
100,13
98,5
120,13
131,5
97,75
101,5
98
96
94,9
127
98
95,75
101,5
101,9
110,25
8,25
5,25
5,95
5,1
6,2
5,175
126,5
17,5
18,13
125,5
186,5
131
114
117
106,9
101
98,25
102,75
99,5
100,13
98,5
120,1
131,5
98
101,5
98
96
95
98
95,75
101,5
102
110,25
-
5,3
6,3
5,1
6,25
9,4
5,2
19,75
127
17,75
18
125
186,75
114
117
106,9
101
98,13
102,8
99,5
100,25
98,5
120,13
97,75
98
96
127
98
101,75
110,4
8,25
15,1
1,35
5,95
5,1
6,3
9,4
5,13
19,75
126,65
42
17,65
17,9
125,65
186
130,5
114
117
106,9
101,25
98,13
103
99,5
100,2
98,5 120
98
98
96
127,25
98
101,75
110,4
15,75
1,3
5,2
5,1
6,3
9,4
5,13
19,75
126,75
42,75
17,75
18
125,4
186
130,65
114
117
106,9
4V$% Deutsche Reichsbahnschatz bort 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Lberhessen Provinz-Anleihe mit
Ausloi.-Reckten..............
4%% Hess. Landesbk. Darmstadt
Goldpfe. R. 12..............
5%% Hess. Landes-Hyp.-Bank £iqu. Goldpfe...............
4%% Preuß. LandeSpfdbr.-Anst.
Goldpfe. R. 19..............
4Vi% Preuß. Gold-Komm. R. 20
4yt% Darmstädter Komm.-Lan-
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
4Vt% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15 4'/r% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl. 2 3....................
5ys% Franks. Hyp. Liquidation
5y2% Rheinische Hyp. Liquidation
Goldpfe.....................
Steuergütichein-VerrechnungSkurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Österreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Silberrente. 4>/z Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5% Rumänen von 1903.........
4y2°/0 Rumänen Gold von 1913..
4% Einheits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I...........
4% Türken Bagdad II..........
2*4% I- Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen ...... 6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. O Hamburg-Amerika Paket......O
Norddeutscher Lloyd..........O
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
ReichSbanL................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank ... 4
Deutsche Diskonto............4
Dresdner Bank..............4
Frankfun a. M.
Berlin
Schluß» lltrs
Schluß?. Abend.
börie
Schluß kurS
Schlußk. Mittag» börse
Dalum |
3-2-
4.2.
3.2.
4-2-
Accumillatoren-Fabrik.......
12
—
202
203,5
203
äKU-Kunstsetde............
Aschaffenburg Zellstoff.......
Bemberg.................
Bekula...................
. O . 3 . O . 8
52,25
136,75
107
168
137 107,75 168,25
52
136
106,5
168,5
137
107,25
168,75
Buderus Eisen.............
. 4
119,5
119,5
119,5
119,5
Cement Heidelberg.........
. 7
161,5
161
—
Cement Karlstadt..........
. 6
—
Chade M................
Conti Gummi.............
. 9 11
171,75
173,5
227
172,75
173,75
. 5
128,75
128,5
128
128,75
Dessauer GaS.............
. 4
118,13
119 25
Deutsche Erdöl............
. 5
148,5
149,25
148,65
149
Deutsche Gold- und Silber ..
. 9
267,5
268,5
—
—
Deutsche Linoleum.........
10
169
169
169
169
Elektrische Lieferungen......
. 6
136,75
136,9
136,5
136,5
Elektrische Licht und Kraft...
. 7
152,5
152,5
152,4
152,5
I. G. Farben-Jndustrie.....
. 7 . 6
170
140,75
170
141
170,13
140,75
170,25
141,25
Gesfürel..................
. 6
145,5
146
146
146
Th. Goldschmidt...........
.. 5
130,75
131
130,5
130,9
Gritzner Maschinen.........
. O
42,25
43,75
42,5
43,5
Harpener.................
L'/7
155,25
155,75
155
156
Hoesch Eisen...............
3-/7
118,5
118,75
118,5
118,75
Philipp Holzmann.........
.. 6
142,5
143
142,5
143,25
Ilse Bergbau..............
.. 6
—
—
—
180
Ilse Genüsse..............
.. 6
149
149,5
149,5
149.5
Kalt Aschersleben..........
.. 6
140
141
141
143
Klöcknerwerke .............
414
126,25
126,5
126,25
127
Kokswerke und Chemische Fabrik 6
—
—
143
143,75
Lahmeyer................
.. 6
124,65
124,5
125
—•
Matnkraft.................
.. 4
95
95
——
——
Mannesmann.............
.. 3
118,65
119
118,4
118,75
Mansfelder Bergbau.......
6'4
160,5
161,5
160,75
161,5
Metallgesellschaft...........
.. b
150,75
153
151
153,4
Orenstein & Koppel........
.. 0
—
89,5
90
Rheinische Braunkohle......
. 12
227
225,5
227,75
226,4
Rheinische Elektro..........
.. 6
. 137,25
—
137,5
137,25
Rheinstahlwerke............
.. 6 150,25
151,5
150
151,65
Rbeinisch-Destfältsche Elektro
.. 61 133
133
133,25
132,25
Rüigerswerke .............
..
. 144,75
145
144,25
145,5
Salzdetfurth Kall..........
IVi
-
183
183
183,25
.. e
| 163.4
163,25
163
97,13
163
97,75
Schultheis Patzenhofer......
..
Siemens & Halske.........
..
199,75
200,75
200,5
201,65
Süddeutsche Zucker.........
. IC
203
203
203
203
Vereinigte Stahlwerke......
3'/-
117,65
118,5
117,5
118,5
Westdeutsche Kaufhof.......
..
56,5
57
56,4
56,65
Westeregeln Malt.........
..
137
138,75
137
139,5
Zellstoff Waldhos.........
..
157
156,25
156,5
157
Otavi Minen..............
. O,(
23,9
23,9
23,75
23,75
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt O.21L
Z. Februar
4-Februar
Amtliche Notierung
Amtliche Geld
Notierung Brief
Geld
Brief
Buenos Aires.............
0,748
0,752
0,748
0,752
Brüssel...................
41,97
42,05
41,94
42,02
Rio de Janeiro............
0,151
0,153
0,151
0,153
Polen....................
47,04
47,14
47,04
47,14
Kopenhagen...............
54,43
54,53
54,39
54,49
Danzig ...................
47,04
47,14
47,04
47,14
London...................
12,19
12,22
12,18
12,21
HelsingforS................
5,38
5,39
5,375
5,385
Paris....................
11,60
11,62
11,59
11,61
Holland..................
136,22
136,50
136,19
136,47
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
3-Fe^uar
4. Februar
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Geld
Brief
Geld
Bries
Japan....................
0,706
0.708
0,707
0,709
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
0
61 .26
61 .38
61 ,21
61,33
48,95
49,95
48,95
49’05
Lissabon..................
11,07
1b09
11,06
11,08
Stockholm................
62,85
62,97
62,80
62,92
Schweiz..................
56,90
57,02
56,89
57,01
Spanien..................
17,48
17,52
17,48
17,52
Prag.....................
8,656
8,674
8,656
8,674
Budapest.................
—
—
—
—
Neuyork..................
2,488
2,492
2,488
2,492
Hier abschneiden!
Verbrennung
541
Verdienst
transsusion. Je schneller der Blutverlust erfolgt, desto eher tritt der Tod ein. weil sich dann der Körper gar nicht an oen neuen Zustand anpassen und durch Gewebeflüssigkeit den Llul- verlust ausgleichen kann. Auf jeden Fall rufe man bei jeder größeren Blutung sofort den Arzt und lege inzwischen einen Not- oerband an ober binde das Glied bei arteriellen Blutungen ab.
Verbrennung entsteht durch Einwirkung von Hitze aus einen Teil des Körpers oder auch auf Den ganzen Körper. Aehnliche Wirkung ruft eine Saure hervor Vgl. Brandwunden. Niemals Wasier auf Die verbrannte Stelle bringen, wenn man gerade keine Brandbinde oder Brandsalbe zur Hand hat, nehme man etwas Del. Milch ob. Mehl Bei Verbrennungen mit Säure abspülen mit einer schwachen Lauge (Sodalosung). bei Verätzungen mit Säure überspulen mit schwacher Säure (Essig, Zitronensaft). Da Verbrennungen des Auges oft Hornhautnarben, die Die Sehkraft stark herabsetzen, im Gefolge haben, rufe man in solchen Fällen stets einen Arzt ober begebe sich wenigstens in ärztliche Behandlung.
Verchromen, Das Überziehen von Bestecken mit Ehrornrnetall, wodurch sie rostsicher werden.
Verdauung, Umwandlung der Nahrungsstoffe in derartige Formen, daß sie vom Blut ausgenommen werden können. Die Verdauung beginnt bereits im Munde durch das Zerkleinern
beim Kauen und die Durchset- amit Speichel. 2m Magen en hauptsächlich die Eiweißkörper aufgespalten, im Zwöst- finger- und Dünndarm kommt die Wirkung der Galle und des Saftes der Bauchspeicheldrüse noch hinzu, um Die Verdauung der Fette, Eiweiße u. Der Stärke vollständig zu machen Vom Dünndarm aus werden die unbrauchbaren Stoffe in den Dickdarm weitergeschoben und durch den After schließlich entleert. Jeden Tag sollte normalerweise eine Entleerung erfolgen. Verdauungsstörungen kommen hauptsächlich als Durchfall und als Verstopfung vor.
Verdienst. 1. Der Frau. Beim gesetzlichen Güterstand gehört der Verdienst aus ihrer Arbeit Der Frau (s. Vorbehaltsgut) Diese braucht ihn nicht in Den ehelichen Haushalt einwersen, wenn der Mann imstande ist, den nötigen Unterhalt und ehelichen Aufwand selbst zu bestreiten. Bei Den allgemeinen Gütergemeinschaften gehört Der Verdienst der Frau zum Eesamtqut, kann also vom Mann zur Bestreitung des ehelichen Aufwandes verwendet werden. 2. Der Verdienst der minderiährigen Kinder aus eigener Arbeit ober aus einem von ihnen betriebenen Erwerbsge- schäst unterliegt nickt der Nutznießung des Vaters ist also freies Vermögen. Das Kind braucht zur Verfügung über den Verdienst nicht die Genehmigung des Vaters, wenn dieser dem Kind die Beschäftigung ober den Be-
Kohlen von Fischer
Gießen, Alicenstraße 42—44, Telefon 3172 und 3176


