Einzelbild herunterladen

SJJporf

Oie Akademischen Weltwinterspiele.

Christ! Cranz siegt im Abfahrtslauf.

Am dritten Tag der V. Akademischen Weltwinter- spiele in Zell am See wurde der A b f a h r t s - lauf ausgetragen. Die Strecke war 7000 Meter lang und hatte einen Höhenunterschied von 1200 Meter aufzuweisen. In der deutschen Mannschaft klappte alles ausgezeichnet. Christ! Cranz war am frühen Morgen die Strecke zweimal abgefahren. Sie wurde übrigens am Abend vorher am Bahnhof von der gesamten deutschen Mannschaft abgeholt. Auch von den erschienenen rund 100 Oesterreichern wurde die Olympiasiegerin aufs herzlichste begrüßt.

Am Vormittag herrschte 11 Grad Kälte. Die am Rennen nicht beteiligte deutsche Mannschaft hatte sich am Ziel aufgestellt und begrüßte jeden deutschen Teilnehmer mit dem Hakenkreuzbanner und Heil­rufen.

Fast keiner der Läufer stand die Strecke durch. Einer der wenigen, die nicht stürzten, war Ulrich Beutter, der aber zu langsam war und daher nur Vierter wurde, Christi Cranz kam sturzfrei über die Strecke. Geri Lantschner wurde am Ziel lebhaft begrüßt, auch von den Oesterreichern, er war auf einer vereisten Flachstrecke gestürzt, da seine Bret­ter übereinander gekommen waren, als er sich ge­rade von den Skistöcken abstieß. Die Zeitbekannt- aabe funktionierte nicht recht, da man es versäumt hatte, vom Start bis zum Ziel einen Fernsprecher zu legen.

Das Eishockeyturnier wurde am Vormit­tag mit dem Spiel UngarnFrankreich fortgesetzt. Die Magyaren blieben mit 4:0 (0:0, 2:0, 2:0) sieg­reich und stehen nach diesem neuen Erfolge in der Spitze vor Oesterreich, Italien, Tschechoslowakei und Frankreich. Die Eisschnellaufwettbe­werbe brachten die Entscheidungen über 500 Me­ter und 3000 Meter. Auf der kurzen Strecke war der Norweger Krogh in 44,2 seinen Mitbewerbern klar überlegen, und ebenso sicher siegle der öster­reichische Meister Max Stiepl über 3000 Meter in 5:02,5 Minuten.

In der Länderwertung führt jetzt Deutsch­land nach Ablauf der bisher ausgetragenen Ski­wettbewerbe mit 30 Punkten vor Oesterreich (15), Norwegen (7), Italien (6) und der Schweiz (5).

Die Kraftfahrzeug-Winterprüfung.

Durchweg hatten die Konkurrenten noch viel Zeit und erreichten Garmisch Stunden vor ihrer Soll­zeit. Wen man fragte, der berichtete, daß diese Anmarschprüfung, auf der man beweisen sollte, daß man trotz winterlicher Verhältnisse Landstraßen mit gutem Durchschnitt zu meistern versteht, eine rich­tige Winterfahrt gewesen ist. Nebel und Glatteis hat die Strecke schwer gemacht und mancher Kraft­rad- oder Wagenfahrer landete im Graben. Davon zeugten verbeulte Kotflügel und eingedrückte Schein­werfer am Ziel. Bei schönstem Sonnenschein kam bis gegen 11 Uhr ein Fahrzeug nach dem anderen auf dem Zielplatz vor den Toren Garmrschs am Fuße des Scheiterberges an. Manche Kraftrad- Mannschaft und auch einige Wagen-Mannschaften sind bereits gesprengt und zahlreiche Kraftradfahrer mußten am Morgen noch Kontrollen anfahren, die sie am Mittwoch nicht erreicht hatten, um ihre vorgeschriebene Punktzahl voll zu erreichen. Auf dem Parkplatz wurden die Fahrzeuge von techni­schen Kommissaren eingehend geprüft.

Deutscher Bobsieg in der Schweiz.

Deutsche Bobfahrer beteiligten sich mit Erfolg an einem Viererbobrennen in St. Moritz. Mit der Jahresbestzeit von 2:38,2 gewann die Mannschaft Wittrnann, Hachrnann, Kummer, von Hoff auf einer deutschen Schlittenkonstruktion das Rennen gegen die von McAvoy-England und Capadrutt- Schweiz gesteuerten Schlitten. Zwei weitere deutsche Bobs mit Fischer und Bruns am Steuer belegten den fünften und siebten Platz.

Um die Deutsche Eishockey-Meisterschaft Gruppensieger ermittel!.

In den drei westdeutschen Kunsteisstadien, Krefeld, Köln und Dortmund, wurden am Donnerstag die Dorrundenkämpfe zur deutschen Eishockeymeister­schaft abgeschlossen. Als Gruppensieger gingen der Berliner Schlittschuh-Club, der SC. Rießersee und die Düsseldorfer Eislaufgemeinschaft hervor, die be­reits von heute, Freitag bis Sonntag, in Düsseldorf die Endrunde bestreiten.

Mercedes-Benz wieder in Monza.

Die Fahrer in Garmisch.

Mercedes-Benz wird bereits in den nächsten Ta­gen wieder auf der Mailänder Monzabahn erschei­nen, diesmal aber nicht mit den Nachwuchsfahrern, sondern mit denKanonen", die im Hinblick auf die kommenden Ereignisse die ersten Trainings- und Probefahrten machen sollen. Die Monzabahn mußte

marschprüfung anzusehende Langstreckenfahrt hin-< wieder gewählt werden, weil in Deutschland die ter sich. Am Donnerstagfrüh bereits kurz nach acht Witterungsverhältnisse augenblicklich wenig günstig Uhr kamen die ersten Teilnehmer in Garmisch an. I sind.

Die Teilnehmer der Kraftfahrzeug-Winterprü- fung haben den ersten Teil der Fahrt, die als An schprüfung anzusehende Langstreckenfahrt hin sich. Am Donnerstagfrüh bereits kurz nach ach

Karze Sporinottze«.

Einen E h r e n p r e i s hat Reichsfachamtsleiter Brigadeführer Herrmann für das am 14. März statt - findende Stuttgarter Hallen-Handballturnier gestiftet. Teilnehmende Mannschaften in der Hauptklasse sind sind neben Eintracht Frankfurt die württembergischen Gauligamannschaften To. Altenstadt, Tv. Cannstatt, Tbd. Göppingen, Tqs. Stuttgart, Stuttgarter Kickers, TSV. Süssen und KFV. Zuffenhausen.

130000 Karten sind acht Wochen vor dem Fußballänderkampf Deutschland Frankreich in Stuttgart bereits angefordert worden.

Beim Reitturnier in Berlin gewann Oberleutnant Brinckmann auf Baron den Geschick- lichkeitspreis vor SS.-Sturmhauptführer Temme auf Nordland.

SportamiStraft durch Freude".

Allgemeine Körperschule, Lyzeum, Dammstraße 26. Nur für Mitarbeiter der DAF. 18.15 bis 19.15 Uhr. Offener Kursus 20.30 bis 21.45 Uhr.

Schwimmen für Männer und Frauen ge­meinsam Dolksbad, Seltersweg, 20.30 bis 21.30 und 21.30 bis 22.30 Uhr.

Oberhessische Skiläufer bei den mikieldeuischen Skimeisterschasten.

Die Behauptung, daß die Eisenbahnfahrt von Gießen nach Fulda eine langweilige Angelegenheit sei, ist nicht ganz unberechtigt. Und doch kam sie uns vor einigen Tagen sehr kurz vor. Die Mitreisenden staunten die vielerlei Schneeschuhe an, die wir mit uns ins Abteil brachten.Psundige" breite Sprung­bretter, ganz schlanke, 2,30 Meter lange Langlauf­skier und breite, mit blitzenden Stahlkanten versehene Abfahrtsbretter bildeten unserkleines Handgepäck".

Natürlich drehte sich das Gespräch um die Mög­lichkeiten und Aussichten, die wir uns für die bevor­stehenden Großkampftage in der Rhön erhofften. Eigentlich hatten die Meisterschaftsläufe im Taunus stattfinden sollen. Aber da dieses Gebirge das nun einmal zum Skilaufen notwendige weiße Festkleid nicht aufweisen konnte, hatte die Wettkampfleitung die Rhön zum Kampfplatz bestimmt. Und man muß es den Gersfeldern lassen, sie verstehen es wirklich, Skifeste aufzuziehen. ei

In allen Straßen und besonders auf dem Markt- platz wehten die Fahnen zum Willkommgruß der eintreffenden Wettkämpfer. Der Wintersportverein Gersfeld sorgte in Verbindung mit Mannschaften der SA.-Brigade 46 (Fulda) für eine tadellose Ab­wicklung der Wettläufe.

Am Freitagmorgen wurden etwa 60 Teilnehmer auf die 14-km-Langlauf st recke entlassen. Die Gersfelder Emil Schleicher und Otto Baier lieferten sich auf der gut gespurteten Strecke einen hartnäckigen Kampf, den Schleicher mit 47 Minuten für sich entscheiden konnte. Rudi Bender (Hohe- rodskopf) wurde mit 57 Minuten Zehnter, während Ekkehard W e y l vorn Skiklub Gießen (SA. 147) mit 59 Minuten auf den 12. Platz kam.

Der am Freitagnachmittag vom 930 Meter hohen Himmelsdunkberg stattfindende Abfahrtslauf wies bei 2 Kilometer Länge 350 Meter Höhenunter­schied auf. Als wir zum Start hinaufgingen, wußten wir, daß es ohne Stürze auf dieser Strecke nicht abgehen würde. Von einer schönen Waldwiese ging es mit sehr großer Geschwindigkeit durch einen etwa

1 Meter breiten Hohlweg, in dem jegliche Fahrt­verminderung unmöglich war. Alsdann führte das Rennen über blankes Eis und Bruchharsch in rasen­der Fahrt durch stark welliges Gelände zum Ziel. Der aus der Steiermark stammende Burg st einer vom Skiklub Gießen (SA.-Brigade 147) durchlief mit schmaler Skiführung die äußerst schwere Strecke m 2,56 Minuten. Rudi Bender (Hoherodskopf) wurde Vierter, während Weyl und Althaus (Skiklub Gießen) durch Sturz ihre guten Aussichten ein* büßten. Sämtliche oberhessischen Teilnehmer erlang, ten die Berechtigung zur Teilnahme am Torlauf, zu dem auf Grund des Abfahrtslaufes nur noch 16 Läufer zugelassen wurden.

Am Sonntagmorgen wurde am Simmelsberg zum Torlauf gestartet, der durch steil abfallen­den Wald führte. Die mißlichen Schneeverhältnisse ließen auch hier keine einwandfreie Durchführung zu. Stürze und Strafpunkte waren nicht zu ver- meiden. Wiederum erwies sich Surg ft einer (SA.-Brigade 147, Skiklub Gießen) als der Bests und errang somit den ersten Sieg und den Titel Gaumeister 1937 im zusammengesetzten Abfahrts. und Torlauf. Dieser Titel fiel bei den Frauen an die schneidig fahrende Anneliese Hillebrand vom Skiklub Rhön-Fulda.

Der nun folgende Sprunglauf wurde aus der sehr gut hergerichteten Simmelsbergschanze durch­geführt. Die größte Weite erreichte der Gersfelder Hans R e i n a u mit 34 Meter. Da er jedoch keinen seiner Sprünge durchstehen konnte, erhielt er zuviel Minuspunkte, so daß S. Hofmann, Gersfeld und der jugendliche Petermann - Frankfurt a. M. Sprunglauffieger wurden. Ausgezeichnete Weiten erreichten Weyl- Gießen mit 29,50 Meter (ge­stürzt) und Bender- Hoherodskopf mit einem I gestandenen Sprung von 24,50 Meter.

Am Nachmittag fand unter starker Teilnahme aller Wettkämpfer und der Gersfelder Bevölkerung auf dem festlich geschmückten Marktplatz die Sieger- Verkündung statt.

Nun aberran, wer einen Anzug oder Mantel braucht!

Noch in letzter Minute rate ich Ihnen, diese große Spar- und Kaufgelegenheit auszunutzen!

Aber - es ist hohe Zeit - denn nur noch zwei Tage gibt es solche Einkaufsmöglichkeiten im Winter-Schluß -Verkauf

793 A

farl Sommer

Gießen, Bahnhofstr. 14 - Das Haus der zufriedenen Kunden

Betborbtu 542««*»8

trieb des Erwerbsgeschäftes all­allgemein gestattet hat. Als Ver­dienst sind auch anzusehen: Sti­pendien, Schulprämien, Trink­gelder. Ueberläht das Kind aus seinem Verdienst etwas den El­tern für den Haushalt, so ist im Zweifel anzunehmen, daß es kei­nen Ersatz verlangen will. Siehe Kindesvermögen. Arbeit.

Verdorbene Lebensmittel können beim Genuß die schwersten Ge­sundheitsschädigungen Hervorru­fen. In Zweifelsfällen soll man lieber etwas wegwerfen, als sich Gefahren aussetzen. Verdorbene Flüssigkeiten gießt man in den Ausguß, verdorbene Lebensrnit­tel wirft man in den Mülleimer. Verdorbener Magen siehe Magenkatarrh.

Verdunstung, die langsame Ver­wandlung von Wasser in Dampf, verursacht das Trocknen aufge­hängter Wäsche. Bei Wärme und Wind geht die Verdunstung schneller vor sich. Da Verdun­stung die Luftfeuchtigkeit erhöht, müssen bei trockener Luft in ge­heizten Räumen, namentlich bei Dampfheizungen, Wasserschalen aufgehängt oder wasfergefüllte Tongefäße am Heizkörper ange­bracht werden.

Veredelung der Obstbäume und Ziergehölze wird verschieden vor­genommen: a) Okulieren, s. b.; b) Pfropfen, s. d.; c) Kopulieren, s. d. Geeignetes Werkzeug und praktische Kenntnisse sind not­wendige Vorbedingungen zum Gelingen.

Verein. Die Mitgliedschafts­rechte und -pflichten ergeben sich aus den Satzungen (Statuten). Man vergewissere sich darüber vor Eintritt in den Verein sehr ge­nau. Man kann jederzeit aus einem Verein wieder austreten (kündigen), jedoch muß man die in den Satzungen vorgesehene Kündigungsfrist und Form (häu­fig Schriftlichkeit vorgeschrieben) einhalten und bis zum Ablauf der Kündigungsfrist die Bei­träge entrichten. Jugendliche dür­fen nur mit Genehmigung ihres gesetzlichen Vertreters einem Verein beitreten. Wird einem Mitglied die Mitgliedschaft ab­gesprochen, so kann es Klage auf Feststellung der Mitgliedschaft beim ordentlichen Gericht (Amts­oder Landgericht) erheben.

Vererbung ist die Uebertragung gewisser Merkmale oder Krank­heiten von den Eltern auf die Kinder (direkte Vererbung) ober auf entferntere Derwanbte. Er­worbene Eigenschaften, z. B. Verlust eines Beines infolge einer Verletzung kann nicht ver­erbt werben. Nicht sämtliche Merkmale ber Eltern werben gleichmäßig auf die Kinder über­tragen, ein Kind hat zum Bei- spiel mehr die Eigenschaften der Mutter, ein anderes mehr die des Vaters. Häufig ähneln Töchter mehr dem Vater, Söhne dagegen mehr der Mutter. An­steckende Krankheiten werden als solche nicht vererbt, auch nicht die Syphilis und die Tuberkulose.

Trockene Luft schabe! ...

Nicht nur bie Möbel leiben barunter, sonbern bie trockene Zimmerluft ist auch ungefunb. Sorgen Sie also im Winter bafür, baß an jebem Zentralheizungskörper genügenb Verbimster hängen. Sie kosten gar nicht viel bei

J. B. Häuser, Gießen, am Oswalbsgarten, Fernsprecher 2145/2146.

HAUTHJEKENj

FLECHTE?^

WiWWg * fflanölelB?

usw.Selt Ober 20 Jahren bewähren sich die vorzügl. Hautpflegemittel Leupln Creme und Self9

Löwen-Drog.W.KllbingerNchf., Seltersweg 69; Drog. Winter- hoff.KrenzplatzlO; Drog.Borne- mann, Bahnhofstraße 17; Med.- Drog. H. Blges, Seltersweg 66; Germania - Drogerie C. Seibel, Frankfnrt.Str.39. In Laubach: Solms-Lanhacher-Drog.E.Klein

CAMFIE LEIB

Das beliebte

Rosenmontag-Konzert

wird ausgeführt von der Kapelle des Inf.-Rgts. 116 unter Leitung von Musikmeister Wohlfahrt

Anfang 8.15 Uhr Eintritt 60 Pfennig

Karten im Vorverkauf: Musikhaus Challier u. Cafe Leib

Weine

und

Spirituosen

Natürlich bei

Hahnemann

Plockstraße 12 - Tel. 2196

Lieferung frei Haus

795 A

.In Marburg tgl W «

Samstag, 6. Februar, 20.11 Uhr, Stadtsäle:

Grober Prunk-Maskenball

Sonntag, 7. Februar, 15 Uhr, Ketzerbach:

Eröffnung desLunaparkes und der Ringbahn A. G. Ketzerbach

Utvzeu

Mit diesen Helfern wird es leichter: Kohlenschötter Kohlenkasten Kohleneimer Schaufel Haken Ofenschirm Ofenvorsetoer.

Bekannt billig ist darin

J.B. Häuser

Gießen «7 a am Oswaldsgarten Fernruf Nr. 2145/46

Montag, 8. Februar, 15 Uhr ab Ketzerbach:

Kinder - Maskenzug

Dienstag, 9. Februar, 14.30 Uhr ab Bürgerwiese:

Gr. FastnachtSQmzuaIn Marburg tat sich was" Fastnachtstreiben in allen Lokalen. Große Abendveran­staltungen im Kurhotel, Hotel Ritter und Schloßkaffee.

Auskunft und Bestellungen über Stadtverkehrsamt Marburg. tbbD

Faschings-Dienstag im Hotel Prinz Carl

die große

PrinZ'CarLRedoute

Einlaß nur gegen Verzehrkarten zu Mark 2. im Hotelbüro erhältlich 6592

«ÄH

25?

E c ,2* o 3 =^ 5-2- o f-'O « F a-g.

c:;« c =

E - 5iS2'

«Lt1

3 C 0 u-

o E* E c*

so «

£ 5 a"

C J 2 4,

t-3 «

©Hao' W