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die Gefahr zu beseitigen; daher beharrt

auf

eine

chronische

für den Frie-

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auf

Paris hofft aus ein ähnliches Abkommen

Zu

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seine

Italien seiner

Die An- lippische lippische gespielte

und des dem

Detmold-Lied ihm zu Ehren gespielt wird, nähme, das Lippe-Detmold-Lied sei die Nationalhymne, ist falsch. Ls gebe keine Nationalhymne. Das in Holland fo viel

Amsterdam 2. Jan. (DJIB.) Das Allgemeine Niederländische Pressebüro verbreitet eine Verlaut­barung. in der es heißt: Es bestehe Anlaß, folgen­des milzuteilen: Prinz Bernhard zur Lippe-Biefter- feld wünscht es nicht, daß das sogenannte Lippe-

an Versuchen fehlen lassen, um das Abkommen zum Scheitern zu bringen. Die angestrebte Beteiligung Frankreichs war un­möglich. weil die französische Politik voll Widersprüchen und Zweideutigkeiten ist, die in der spanischen Frage zur Mitverantwortung und Mitschuld geführt haben." Es liege in der gemeinsamen Hoffnung Jtaliens und Englands, daß das gentlemen Agreement eine Wieder­aufnahme der aktiven Zusammen­arbeit der Völker gestatte, die durch die Ereignisse in Spanien, die sich im Herzen des Mittelmeeres abspielen, auf eine so harte Probe gestellt werden.Nach unserer Ansicht müssen Stellungnahmen und Grundsätze im Lichte einer Wirklichkeit überprüft werden, die der b o l - schewistischen Drohung Rechnung trägt, sich am Ufer dieses Meeres festzusehen. Die üblichen Redensarten genügen nicht, um

Wie der

Haag von Unbekannten die Hakenkreuz­flagge. die anläßlich der bevorstehenden Hoch­zeitsfeierlichkeiten am Schulgebäude gesetzt war, d e t worden. Im Gegensatz zu den ihm

nicht vergessen, daß eines der hauptsächlichsten Elemente für das Zustandekommen des Mittel­meerabkommens das gute Einvernehmen der englischen und der italienischen Regierung i n der Spanienfrage gewesen sei. Mit Frank­reich dagegen bestehe eine solche Identität der Anschauungen nicht. Was man aber schon heute

in der Nichteinmaschüngsfrage Haltung."

DieGazetta del Popolo" meint, italienisch-englische Spannung wäre

die in Uebersee stationierten Maschinen insgesamt 40 Frontlinienflugzeuge zu erhöhen.

Oer chinesische Nordwesten den Kommunisten ausgeliefert?

erteilten Anweisungen hatte der Hausmeister der Schule die Flagge am Abend nicht eingeholt. Am Neujahrstage wurde das Fehlen der Flagge vom Rektor der Schule bemerkt und festgestellt, daß die Flaggenschnur durchschnitten worden war. Es wurde eine polizeiliche Untersuchung ein­geleitet, in deren Verlauf in der Nähe des Schul­gebäudes der Flaggensaum gefunden wurde. Der holländische Außenminister hat dem deutschen Ge­sandten gegenüber sein Bedauern darüber ausge­sprochen. Der Haager Polizeipräsident hat für sämt­liche Hakenkreuzflaggen im Haag besondere polizeiliche Bewachung angeordnet. Ferner ist von den holländischen Behörden eine gerichtliche

Äußenseiterposition beizubehalten.

Verstärkung der britischen Lustgeschwader.

London, 4. Jan. (DNB. Funkspruch.) Daily Telegraph" berichtet, ist die Zahl

P e i p i n g, 2. Jan. (DNB.) Es wird immer offensichtlicher, daß der Nordwesten den Kommuni st en praktisch ausgeliefert worden zu sein scheint. Nachdem der Gouverneur der Provinz Schensi, S ch a o - L i tz e , Sianfu verlassen hat und mit seiner Familie nach Loyang übergesie­delt ist, ist die Verbindung mit Sianfu wieder abgeschnitten. In Peiping erwar­tet man die baldige Besetzung Sianfus durch Teile derRotenArm e.e. Durch einen zuverlässigen nichtchinesischen Augenzeugen ist ein­wandfrei festgestellt worden, daß in Sianfu sow­jetrussische Agenten offene Propa­ganda treiben. Eine amerikanische Kommunistin läßt über den dortigen Rundfunksender antifaschi- tische Propagandareden vom Stapel. Es ist fest- gestellt worden, daß chinesische Offiziere, die aus Kansi kamen, an ihren Mützen Abzeichen mit Ham­mer und Sichel trugen. Der Nordwesten ist zum größten Teil bereits von den Truppen der Zentralregierung geräumt worden.

das neue Jahr und baldige Genesung übermitteln lassen. Außerdem erhielt der Führer Glückwünsche vom König von Afghanistan und dem Schah von Iran, denen er drahtlich dafür ge­dankt hat.

mende Jahr verabschiedet werden, bevor

letzte Stunde des alten Jahres ge­schlagen hat. Es stellte sich heraus, daß diese Vorschrift diesmal unmöglich zu erfüllen war. Doch die routinierten Parlamentarier wußten sich zu hel­fen ... Als die Meinungsverschiedenheiten zwischen Kammer und Senat über einzelne Artikel des Haus­haltsvoranschlages für 1937 und der Steuerreform- Vorlage immer noch nicht beigelegt waren, als es schließlich am Silvesterabend klar wurde, daß man noch langwierige Nachtsitzungen vor sich habe, da wurden kurz entschlossen um Mitternacht in beiden Häusern des Parlaments die Uhren gestoppt, um so der Form des Gesetzes Genüge zu leisten und noch imalten Jahr" die Arbeiten abzuschlie­ßen. Und als schließlich am 2. Januar um 1.30 Uhr nachts die Abstimmungen über den Haushaltsplan nach zwölfmaligem hin und her beendet waren, da zeigte der Kalender immer noch den 31. Dezember 1936.

Diese fromme Selbsttäuschung ist kennzeichnend für das französische Denken und für die französische Politik. Wie der Medizinmann eines Negerstammes im dunkelsten Afrika den Himmel und die Gläu­bigen mit seinem Regenzauber betrügt, so verfährt der französische Parlamentarier mit Chronos. Er läßt die Sonne und alle Gestirne stille stehen, er läßt die Welt untergehen, wenn nur die selbstgesetzte Form nicht verletzt wird. Er wird den Ver­sailler Vertrag und die Genfer Satzung noch als Grundlagen der europäischen Ordnung be­trachten, wenn von diesen Dokumenten kaum noch der Name übrig geblieben ist, er würde vonNichteinmischung" noch sprechen, wenn ganze Marxistenheere mit fliegenden Fahnen über die Grenze nach Spanien einrücken, er würde die De-

sagen könne, sei, daß vom Tage an, wo London und Rom in Spanien eine gemeinsame Politik hätten, es Frankreich schwer sein dürfte,

den Europas äußerst gefährlich geworden infolge der Lage in Spanien, die alles andere als klar fei wegen der zweideutigen Politik Frankreichs und der aufwieglerischen Tätigkeit Sowjetrußlands. In dem Abkommen mit England liege nichts, was andere Staaten beunruhigen, und nichts, was die Teilnahme anderer gerechtfertigt hätte.Frank­reich suchte zuerst am Abkommen teilzunehmen und es nachher zu sabotieren. Aber beides ist ihm nicht gelungen, weil Italien und England nicht eine Abenteuerpolitik betreiben wie Frankreich im In- und Auslande unter dem Einfluß Mos­kaus, sondern als solidarisches Ziel die Erhal­tung des Friedens verfolgen."

Nach dem offiziösenPopolo d'Jtalia" liegt die Hauptsache des Abkommens in der gegenseitigen Achtung der Interessen der beiden Länder im Mit­telmeer. Sie beständen in der Notwendigkeit der freien Durchfährt in diesem Meere, das zu chren Imperien führe. Das Abkommen habe auch einen allgemeinen politischen Wert, weil es die europäische Lage befestige und eine wesentliche Voraussetzung für eine umfassende und gründliche Klärung bilde und für eine allgemeine Stabilisierung der poli­tischen Lage des Kontinents. Auf Grund dieses Charakters verleihe das Abkommen dem herzlichen Einvernehmen der italienisch-deutschen Zusammen­arbeit größeren Wert und Wirksamkeit. Die Achse Rom-Berlin stütze sich jetzt auch auf das Mittelmeerabkommen zwischen den beiden Groß­mächten, die in diesem Meere die größten und un­mittelbarsten Interessen besäßen.

Prinz Bernhard zur Lippe erklärt.

Oer Prinz fühlt nunmehr als holländischer Staatsbürger holländisch. OaS Spielen fremder Nationalhymnen unterbleibt.

Die Sette der Unfälle in ben I j wurde im neuen dem ffluge oon SBirgii teug her SBunbesarmee nb. Ts mürbe 40 2Jlei /rrfriimmert und ver­lassen waren tot. slugzeug der Dundesar am Flugfeld von Lon Pilot rettete sich hur, brennende FluaDg s Dabei wurden Drei Kii

Fauler Zauber.

Nach dem Buchstaben des Gesetzes muß in F r a n k re i ch jeder Staatshaushalt für das kam-

Italienische Bedenken.

Rom, 3. Jan. (DNB.) Zu der Möglichkeit einer italienisch-französischen Annäherung meint der Pa­riser Korrespondent desPopolo di Rom a", daß die Hindernisse, die es zu überwinden gelte, doch nicht reine Prestigefragen find. Die Gegensätze zwischen Italien und Frankreich seien aus Grund der verschiedenen Einstellung zur Spa-

Lippe-Delmold-Lied sei vielmehr mit dem hollän­dischen LiedPiet Hein" zu vergleichen. D a d e r Prinz die holländische Staatsbürger­schaft erworben habe und auch hollän­disch fühle, fei bei allen Gelegenheiten ausschließlich die holländische Natio­nalhymne zu spielen. Vom Spielen fremder Nationalhymnen sei daher a b z u s e h e n."

Das Mittelmeer-Abkommen in römischem Licht.

Oie Vertikalachse NomBerlin bleibt unverändert.

Flugzeuge der einzelnen Geschwader aus or­ganisatorischen Gründen zum Teil beträchtlich vermehrt worden. In einigen Fällen ist eine Erhöhung bis z u 50 v. h. vorgenommen worden. In Zukunft werden beispielsweise die Kampfge­schwader aus 14 Maschinen und sämtliche Bomben­geschwader aus 12 Maschinen bestehen. Die durch­schnittliche zahlenmäßige Stärke der Marineflug­geschwader ist von vier auf sechs erhöht worden. Zwei Hauptgründe werden für diese Aenderung angegeben, Ersparnisse in der Ver­waltung und die Möglichkeit, bei der Durch­führung besonderer Operationen auch kleine Untereinheiten verwenden zu können. Die Zahl der in England stationierten Frontlinien­flugzeuge soll im Laufe der nächsten Zeit a u f 17 5 0 erhöht werden. Die Zahl der Marineflug­zeuge soll verdoppelt und ihre Stärke auf 440 Maschinen gebracht werden. Es ist ferner geplant.

Nach dieser im Auftrage des Prinzen zur Lippe- Biesterfeld durch das Allgemeine Niederländische Pressebüro herausgegebenen Erklärung erübrigt sich jeder weitere Kommentar.

Neue Entweihung der Hakenkreuzflagge im Haag.

Haag, 2. Jan. (DNB.) In der Silvesternacht ist von der deutschen Byland-Schule im

mokratie noch rühmen, wenn selbst die rote Fahne statt der Trikolore auf den französischen Staatsge­bäuden flattert. Für den normalen Menschenver­stand aber ist es nicht leicht, die Politik als Zauberei " begreifen. Ev.

Untersuchung des Flaggenzwischenfalles bei der Bylandschule angeordnet worden. Der Regierungs- Pressedienst fordert die holländischen Zeitungen auf, folgende Notiz in den Blättern zu veröffent­lichen: In Zusammenhang mit der Beflaggung an­läßlich der Hochzeitsfeierlichkeiten besteht Veranlas­sung darauf hinzuweisen, daß die hier wohnhaften Reichsdeutschen, wenn sie als Aeußerung ihrer Freude über die Hochzeit der Prinzessin Ju­liana mit einem Prinzen deutschen Blutes d i e Hakenkreuzflagge zeigen, damit die offi - zielle Flagge des Deutschen Reiches gebrauchen und daher im Rahmen der holländischen Gesetze handeln, hierüber kann kein Zweifel be­stehen. Es muß erwartet werden, daß jeder, welcher politischen Richtung er auch immer anhängen möge, die offizielle Flagge des Freundes- und Nachbar­landes, die zu Ehren unsere Prinzessin gezeigt wird, achten wird.

Das nationale Holland.

A m st e r d a m , 3. Jan. (DNB.)h e t N a t i o - naleDagblad" schreibt:Wir würden gern die Stimmen der niederländischen Zeitungen hören, wenn man etwa in Deutschland anstatt der amt­lichen holländischen Flaggen örtliche holländische Flaggen, etwa die Flagge des Haag oder andere solcher Flaggen, bei ähnlichen Gelegenheiten zeigen würde. Dann würde gewiß keine holländische Zeitung vonUebertreibung des Vorfalles", wie das jetzt der Fall sei, sprechen. DerTelegraaf" wisse noch zu berichten, die Hakenkreuzflagge sei in Holland nicht volkstümlich. Das sei nicht wahr. Die Hakenkreuzflagge sei nur bei Marxisten und bei den Leitern der politischen Parteien nicht volks­tümlich.

Wir bezweifeln", so schließt das Blatt,ob man dem Prinzen Bernhard, der wirklich außergewöhn­lich herzlich in Holland empfangen wurde, einen Dienst dadurch erweist, wenn man die Flagge und die Nationalflagge seines früheren Vaterlandes auf diese Weise her'absetzt. Daß der Flaggenzwischen­fall vorläufig noch nicht beendet ist, wird durch die Erregung und die Empörung gekennzeichnet, die durch diese Zwischenfälle in Deutschland aus- gelöst worden sind. Es ist vielleicht ein Glück, daß diese Entladung jetzt gekommen ist. Es war die höchste Zeit, daß hier reiner Tisch gemacht wurde, um den Marxisten und Parteibonzen ihr unsauberes Handwerk zu legen."

nienfrage doch größer. Solange Frankreichs

Stellung in dieser Frage auf einer Zweid

feit beruhe, sei es schwer, das Mißverständnis zwischen Rom und Paris auszuschalten. Man dürfe

Rom, 3. Jan. (DNB.) Im Mittelpunkt der ita­lienischen Sonntagspresse steht das günstige Echo, das das italienisch-englische gentlemen Agreement im Auslande gefunden hat. Sofern dabei in Pans und London die Einleitung von Verhandlungen zum Abschluß einer englisch-sranzösi sch- italienischen Abmachung angeschnitten wird, verhält sich die italienische Presse vollkommen zurückhaltend. Andererseits wird unterstrichen, daß dieV e r t i k a l a ck s e Rom-Berlin" un­verändertweiterbesteht. So schreibtMes- sagero", daß die oon Italien mit anderen Staaten, in erster Linie mit Deutschland getroffenen Verein­barungen von dem gentlemen Agreement in keiner Weise abgeschwächt würden. Die Achse Rom-Berlin bleibe vielmehr in ihrer ganzen schöpferi­schen Antriebskraft erhalten. Sie er­mögliche jede Mitarbeit anderer Staaten, wenn ihre Politik vom gleichen Geist getragen sei, der die italienisch-deutsche Derständgung erfülle. Man könne sogar sagen, daß die italienisch-englische Verstän­digung zu einem sehr wirksamen Instrument für die europäische Befriedung werden könne.

Das halbamtlicheVoce d'Jtalia" sieht in dem gentlemen Agreement ein schätzenswertes Doku­ment der Realpolitik, mit dem jedoch durchaus keine gemeinsame Front einer akti­ven Politik gebildet werde, die die italie­nisch-deutsche Verständigung auszeichne. Mit dem gentlemen Agreement werde vor allem eine Marschrichtung hergestellt und ein Ausgangs­punkt für die Entwicklung einer allgemeinen steti­gen Zusammenarbeit Englands und Italiens zu­nächst in dem Mittelmeerproblem und dann in den europäischen Fragen geschaffen. Das Blatt ist der Ansicht, daß die Interessen Englands und Italiens mehr als je eine Grundlage der Solida­rität und Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern bilden. Beide Länder seien von dem Gefühl einer großen internationalen Verantwor­tung und von dem Willen der Zusammenarbeit in den konstruktiven Aufgaben geleitet. Die allgemeinen Linien ihrer Außenpolitik seien übereinstimmend auf die europäische Ordnung abgestellt.

D?rSaniere della Sera" schreibt, es handele sich nicht um die Rückkehr zum Alten, sondern um die Schaffung von Neuem. Unsere Be- z i e h u ngen z u Deutschland bleiben un­verändert. Die neuen italienisch-englischen Beziehungen bilden sogar einen ernsten Beitrag zu dem allgemeinen Frieden, bei dem die italie­nisch-deutsche Freundschaft den feste- ft e n Pfeiler darstellt.

T*eSlampa" betont:Die Achse Rom-Berlin wird von dem gentlemen Agreement keines­wegs berührt, weil sie nie als ein Angriffs­block gedacht war, sondern als eine Orienlie- rtmgslinie im europäischen Durcheinander. Frankreich Hal es nicht an Hinterlist und

Paris, 3. Jan. (DNB.) Zum englisch-italieni­schen Abkommen hat Außenminister D e l b o s fol­gende Erklärung gegeben:Ich freue mich, die Re­gierungen von Großbritannien und Italien einig zu sehen, den freundschaftlichen Charakter ihrer Be­ziehungen zu bekunden. Die Verständigung dieser beiden europäischen Mächte, die mit Frankreich durch freundschaftliche Tradition und gemeinsames Interesse verbunden sind, wird von uns als ein Element der Ordnung im Mittelmeer und allgemein als ein Faktor zur Aufrecht­erhaltung des Friedens angesehen. Die französische Regierung ist der Entwicklung des Mei­nungsaustausches, der zu dem Abkommen geführt hat, mit größtem Interesse gefolgt. Sie ist vom Lon­doner Kabinett über die Vorbereitung und über den Abschluß dieser kürzlichen Verhandlungen unter­richtet worden, wie auch über ihren Gegenstand und den wesentlichen Inhalt. Die französische Re­gierung kann sich daher in voller Kenntnis der An­gelegenheit den Sympathiebezeugungen anschließen, die die Unterzeichnung des römischen Abkommens in ganz Europa Hervorrufen dürfte."

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Die Pariser Sonntagspresse spricht die Hoffnung aus, daß jetzt auch zwischen Frankreich und Italien entsprechende Verhandlungen be­ginnen mögen. DasJournal des D^bats" bedau­ert, daß Frankreich nicht s o f o r t an dem Abkom­men hat teilnehmen können. Damit Frankreich vol­len Nutzen aus dem englisch-italienischen Abkommen ziehen könne, müsse die französische Regierung auch fähig sein, eine entsprechende Politik zu betrei­ben. Es sei also zunächst erforderlich, daß sie sich der Vormundschaft der Kommuni st en und der Moskauer Agenten entziehe. , Die Italiener würden keinen bolschewistischen oder anarchistischen Staat in Spanien dulden, und sie hätten ganz recht. Auch England stehe jetzt einer : solchen Ausbreitung des Bolschewismus feindlich : gegenüber. Solange die französische Außenpolitik i unter dem Einfluß der Marxisten und Kommunisten : stehe, werde sie wie bisher verschwommen ' und wenig zielbewußt sein. Innen- und Außenpolitik hingen eng zusammen. Solange keine Ordnung im Innern des Landes herrsche, werde : auch keine gute Diplomatie möglich sein.

DerTemps" betont, die Unterzeichnung des Abkommens bedeute nicht, daß Italien nun völlig zu der Politik zurückkehre, die es vor dem italieni­schen Kriege Frankreich und England gegenüber geführt habe. Immerhin schaffe dieses Abkommen neue Grundlagen f ü r eine aktive Z u - ,

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Kunst und Wissenschaft.

Mellon schenkt seinen Kunstbesih dem amerikanischen Volke.

Präsident Roosevelt veröffentlicht einen Brief­wechsel mit dem Milliardär Andrew Mellon, dem früheren amerikanischen Botschafter in Lon­don und ehemaligen Schatzamtssekretär, aus dem heroorgeht, daß dieser seine Gemäldesamm­lung, eine der wertvollsten und nach Ansicht der Kunstkenner vielseitigsten Prioatsammlungen der Welt, dem amerikanischen Volke scheu- k en will.

Mellon hat sich erboten, in Washington nach bereits fertiagefteUten Plänen des bekannten ame­rikanischen Architekten John Russell Pope eine Gemäldegalerie auf eigene Kosten errichten zu lassen, die seine Sammlung beherbergen und später weitere Gemälde erwerben soll, um Washington eines Tages, wie der Stifter hofft, zu einer großen Kunststadt zu machen. Die Kosten der Galerie, die den NamenNationale Kunstgalerie" erhalten soll, werden auf 8 bis 9 Millionen Dollar geschätzt. Einige der Meisterwerke aus der Mellonschen Sammlung stammen aus der Eremitage-Galerie, die die Sowjetregierung an Mellon verkaufte; bar­unter befindet sich Van EycksMariä Ver­kündigung". Die Sammlung enthält ferner mehrere Bilder von Raphael, darunter dieMadonna aus dem Haufe Alba", für die Mellon 1 166 000 Dollar bezahlt hat. Der Gesamtwert der Sammlung

3. Sobald diese Verletzung der deutschen Hoheits­rechte durch Uebergabe des Passagiers und des ge­nannten Teiles der Ladung an den deutschen Kreu­zer wieder gutgemacht ist, wird auch die Freigabe des vorläufig aufgebrachten spanischen DampfersAragon" und die E i n ft e 11 u n g wei­terer Gegenmaßnahmen von deutscher Seite erfol­gen.

Weitere deutsche Gegenmaßnahmen gegen dasvölkerrechtswidrigeVerhalten der spanischen Bolschewisten.

Berlin, 2. San. (DNB.) In Verfolg der Maß- nahmen, die von den deutschen Kriegsschiffen w e - ge» der völkerrechtswidrigen Zurück­behaltung eines Passagiers und eines

Dank des Führers für die Neujahrswünsche.

Berlin, 2. Januar. (DNB.) Der Führer und Reichskanzler hat anläßlich der Jahres­wende wiederum eine Fülle von Glückwünschen aus allen Bevölkerungskreisen und allen Teilen des Reiches sowie oon deutschen Volksgenossen jenseits der Grenzen und von Freunden Deutschlands aus )er ganzen Welt erhalten, die ihn herzlich er- reut haben. Da es dem Führer und Reichskanz- er bei der großen Zahl der Kundgebungen nicht nöglich ist, allen denen, die in diesen Tagen seiner reundlichst gedacht haben, einzeln zu danken, bittet er, seinen Dank und die Erwiderung der Neujahrs­wünsche auf diesem Wege entgegenzunehmen. Neujahrswünsche zwischen dem Führer

und fremden Staatsoberhäuptern.

Berlin, 2. Jan. (DNB.) Zum Neujahrstage hat eine Reihe fremder Staatsoberhäupter in der hergebrachten Weise mit dem Führer und Reichs­kanzler auf drahtlichem Wege Neujahrsglückwünsche ausgetauscht. Ein solcher Telegrammwechsel fand tatt mit den Königen von Bulgarien, Däne­mark, England, Griechenland, Ita­lien, Norwegen, Rumänien und Schwe­den, dem Prinzregenten von Jugoslawien, dem österreichischen Bundespräsidenten, dem Staatspräsidenten der Tschechoslowakei, dem Reichsoerweser des Königreiches Ungarn und dem Chef der spanischen Nationalregierung Gene­ral Franco. Ferner hat der Führer und Reichs­kanzler der in Deutschland weilenden Königin von Italien seine Glückwünsche zum Jahres­wechsel übersandt und dem erkrankten Papst seine und der Reichsregierung besten Wünsche für

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Teiles der Ladung des von roten spanischen See­streitkräften außerhalb der Hoheitsge­wässer aufgebrachten deutschen Dampfers P a l o s" ergriffen wurden, hat der KreuzerKö­nigsberg" am 1. Januar 1937 Den spanischen DampferS o t o n" zum Stoppen auf- gefordert. Da der Dampfer dieser Aufforderung nicht nachkam, feuerte der Kreuzer zuerst zwei blinde, und als diese keinen Erfolg hatten, einige scharfe Schüsse in die Nähe des Dampfers. Der Dampfer kam bei dem Versuch des Entkommens vor dem Hafen oon Santona auf Grund und wurde von der Besatzung freiwillig ver­lassen. Die Besatzung wurde von einem spani­schen Fischerboot an Land gebracht. Kreuzer Königsberg" hat seinen Marsch weiter fortgesetzt. Besatzungsangehörige des DampfersSoton" be­finden sich nicht an Bord des Kreuzers.

fammenarbeit Italiens mit England Frankreich im Hinblick auf die Erhaltung Friedens. DasEcho de Paris" erkennt _____

Abkommen einen vor allem psychologischen Wert zu. Englischer- und französischerseits habe man den Duce überzeugen wollen, daß er seiner Politik eine andere Grundlage neben konnte als die Freund­schaft Adolf Hitlers (!!). Trotzdem trage das faschi­stische Italien sein enges Einvernehmen mit Deutsch­land zur Schau. DasOeuvre" erklärt, Frank­reich werde sich aufrichtig bemühen, sobald als mög­lich mit der italienischen Regierung über ein ähn­liches Abkommen zu verhandeln.' Wahrscheinlich werde es dabei auf viel größere Schwie­rigkeiten stoßen als England. DieAction Franxaise" erklärt, durch Unterzeichnung des Ab­kommens mit Italien baue England feine Politik auf den Sieg der nationalen Bewegung in Spa­nien auf. Die Schaffung einer katalanischen Sow­jetrepublik würde den Status quo im westlichen Mittelmeer ändern, und das wolle England eben­sowenig wie Italien.