Ausgabe 
3.6.1937
 
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großen Gegner ein gutes

Berlin

850

Opuntie

Oeffeniliche Aufforderung

Die am 7. Dezember 1817 zu Großen-Linden «Kreis Gießen) geborene Anna Maria Größer, geb.

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Gießen, den 1. Juni 1937.

Amtsgericht.

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alster Hamburg hat das Recht, zunächst in seiner Heimatstadt gegen die starke Elf der MTSA Leip­zig anzutreten, während der badische Metster SV. Waldhof nach Barmen zur dortigen Iura muß. An der Waterkant räumt man den Hamburgern auf vertrautem Gelände einen kleinen Vorzug ein, am Ende sollten jedoch die Leipziger die Sieger sein. Richt viel Mühe sollte es dagegen den Baden­meister kosten, um in Barmen zu Sieg und Punk- ten zu kommen

Spielvereinigung 1900 Gießen.

Riedershausen 3gb. 1900 1. Jgd. 1:2.

Am vergangenen Sonntag war die 1. Jugend der Spielvereinigung in Niedershausen (Oberlahnkreis) zu Gast. Beide Mannschaften schienen sich völlig gleichwertig zu sein und zeigten einen ausgegliche­nen und technisch sehr schönen Kampf. Allerdings blieben die Angriffe der Platzbesitzer meist schon bei der ausgezeichneten Läuferreihe der Blau-Weißen hängen. Die Gießener setzten dann zu einem gro­ßen Sturm auf das Gästetor an und vermochten auch bis zur Halbzeit mit 1:0 in Führung zu gehen. Nach der Pause gingen die Platzbesitzer heftig aus sich heraus und erzielten den Ausgleich. Wettere Erfolge blieben ihnen allerdings versagt. Schon wollten sich beide Parteien mit dem Unentschieden zufriedengeben, da gingen die Gießener plötzlich zum Endspurt über, erzielten einige Ecken, deren eine vom Rechtsaußen zum Tor verwandelt wurde. Das bedeutete den Sieg der Blau-Weißen. Der 1. Jugend der Spielvereinigung 1900 gebührt ein Gesamtlob dafür, daß es ihr gelang, den Gegner auch auf eigenem Platze zu schlagen.

Die 2. Jugend der Blau-Weißen konnte auf dem Sportplatz in Grünberg keine Lorbeeren ernten. Schon in den ersten zehn Minuten hieß es 4:0 für die 1. Jugend der Platzbesitzer. Die 2. Jugend der Spvgg. 1900 konnte nur noch einen erbitterten Widerstand leisten, aber an dem Sieg der Grün­berger nichts zu ändern.

Anders war es bei der 3. Jugend. Die Jüngsten lieferten ihrem Gastgeber aus Oppenrod ein durch- aus gleichwertiges Spiel. Nur ein wenig Glück und sie hätte die 1. Jugend der Platzbesitzer sogar noch besiegt. Durch das Pech des Gießener Mittelläufers, der allein zwei Eigentore auf feinem Gewissen hat, mußten sich die Kleinsten der Spielvereinigunz 1900 mit 2:4 geschlagen bekennen.

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Fußball im Turnverein Großen-Linden

Eintracht" Frankfurt a. M. 1. Jugend gegen Großen-Linden 1. Jugend 6:1 (4:0).

Schönster Sonnenschein lag über dem Platz am Bornheimer Hang, als die beiden Jugendmann­schaften zum Kampfe antraten. Die Elf der Ein­tracht kam flott ins Spiel, während sich die Gäste nicht sofort zurechtfanden. In schönen Kombinatio­nen zog die Platzelf immer wieder vor das Großen- Lindener Tor und nur dem aufopfernden Spiel der

Oeffeniliche Aufforderung.

Der am 10. Mai 1815 zu Großen-Linden (Kreis Gießen) geborene, zuletzt dort wohnhafte Johann Ludwig Velten, der nach Australien ausgewandert fein soll, ist durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Gießen für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes wurde der 31. Dezember 1868, 24 Uhr, fest- gestellt. Da ein Erbe des Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 31. Juli 1937 bei dem unterzeichneten Ge­richt zur Anmeldung zu bringen, widrigenfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist. 3860O

Gießen, den 31. Mai 1937.

Amtsgericht.

wirklich schick, diese Blusenmode! Ein duftiges Blüschen, ein sportlicherRock-schon sieht's gut aus und kostet gar nicht viel bei

Erfolgreiche Ruderer der 02R<5.

dei der Regatta in Heidelberg am vergange­nen (Sonntag konnten Gießener Ruderer mit schönen Erfolgen aufwar­ten. Wir berichteten ge­stern darüber. Das ne­benstehende Bild zeigt den siegreichen I. Senior­zweier der Gießener Ru­dergesellschaft 1877. Im Bilde links: Ernst M e i- fter, rechts: Hermann Duill. (Aufnahme: Rübsamen.)

Köln: Schalke 04 BfB. Stuttgart.

Aber auch in Köln gibt es ein überragendes Er­eignis mit der Begegnung zwischen den Endspiel­gegnern von 1935, Schalke 04 und VfB. Stuttgart. Arn gleichen Ort schlug Schalke den Schwaben- meister in einem torreichen Kampf mit 6:4 und er­rang damit zum zweitenmal den Titel eines deut­schen Meisters, nachdem es im Jahr zuvor in Berlin den 1. FC. Nürnberg mit 2:1 besiegt hatte. VfB. Stuttgart wird den Knappen auch diesmal viel abverlangen. Württembergs Meister hat zur richtigen Zeit genau wie vor zwei Jahren feine große Form wiedergefunden. Ob sie ausreicht, den großen und erfahrenen Gegenspieler damit zu bezwingen, darüber kann nur das Spiel selbst ent­scheiden.

Vor Meisterschafts-Entscheidungen auch im Handball.

Die Handballer tragen ihre Meisterschafts-Vor­schlußrunde in hin- und Rückspiel aus, um alle Zu­fälligkeiten nach Möglichkeit auszuschalten. Ober-

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Begünstigt durch den Aufbau eines hohen Druck- gebfetes über Westeuropa fetzte am Mittwoch un­ter kräftigen westlich bis nordwestlichen Winden eine Zufuhr arktischer Meereskaltluft nach Deutsch­land ein. Sie brachte zwar in Nord- und Mittel­deutschland Schauertätigkeit, doch bei zeitweiliger Bewölkungszunahme nur kräftige Abkühlung, die durch westliche Einstrahlung noch weiter gefördert wird. Auch die nächste über England erkennbare Störung wird nur schwachen Einfluß auf unser Wetter nehmen, das überwiegend durch hohen Lust­druck bestimmt wird.

Aussichten für Freitag: Zunächst viel- fach heiter, dann vorübergehend stärkere Bewölkung und besonders nach Norden hin auch Regenneigung, tagsüber etwas warm, meist westliche Winde.

Aussichten für Samstag: Vielfach auf- geheitert und im wesentlichen trocken, nachts dunkel.

Lufttemperaturen am 2. Juni: mittags 16,4 Grad Celsius, abends 11,8 Grad; am 3. Juni: morgens 8,3 Grad. Maximum 17,2 Grad, Minimum heute nacht 3,7 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 2. Juni: abends 19 Grad; am 3. Juni: morgens 14,2 Grad. Sonnenscheindauer 9 Stunden.

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Braddock meldet sich nicht.

Während Max Schmeling sein Training be­endet hat und in Neuyork eingetroffen ist, um fei­nen Vertrag, zu erfüllen, ist Weltmeister James I. Braddock noch nicht erschienen. Schmeling, der nicht glaubt, daß sein Gegner sich noch einfinden wird, hat im Falle einer Absage des Kampfes erklätt, daß er in einer Rundfunkrede der gesamten ameri- konischen Oeffentlichkeit offen barlegen werde, was er von Braddock halte und wie er mit ihm ver­fahren wäre, wenn er sich zum Kampf gestellt hätte.

Mannschafis-Wehrkampf beim Heldbergfest.

Für FA., SS., RSKK., Arbeitsdienst, Reichs- Heer und Polizei.

In Verbindung mit dem 84. Feldbergfest, das reichsoffen ist für alle dem DRL. angeschlossenen Vereine, hat der Beauftragte des Reichssportführers für den Gau XIII (Südwest), SA.-Gruppenführer Beckerle - Frankfurt a. M., wieder einen Mann- schafts-Wehrkampf für SA., SS., NSKK., Arbeits­dienst, Reichsheer und Polizei in zwei Altersklassen (A: Männer bis zu 34 Jahren, B: Männer von 35 Jahren und darüber) ausgeschrieben.

Der Mannschaftskampf besteht aus: Gepäck­marsch mit 25 Pfund Gepäck, Handgrana­tenweitwurf und 50 Meter Schnellauf, 6 mal 10 0 - M e t e r - Pe n d e l st a f f e l mit 10-Pfund-Sandsack als Uebergabe.

Jede Mannschaft besteht aus einem Führer und sechs Mann. Meldende Einheiten sind: Stürme, Ar­beitslager, Kompanien, Batterien usw. Gekämpft wird in der A-Klasse um den Wanderpreis des ©au» beantragten des Reichssportführers, SA.-Gruppen- führer Beckerle (Verteidiger RDA.-Gruppe Bens­heim).

Die technische Gesamtleitung wurde von SA.- Gruppenführer Beckerle dem Dberturnmart des Feldbergfestes, Gaufportwart Eugen Krarnb- Köln, übertragen. Meldungen sind zu richten an

Sieger hervorgingen. Und nun ist wieder der Schauplatz eines sicherlich ebenfalls dramatischen Kampfes zwischen diesen beiden alten Rivalen, von denen der HSV. nach vier Jahren erstmalig wieder im Wettbewerb um dieDeutsche" steht.

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Dellen, verwitwete Zörb, die zuletzt in England ge­wohnt haben soll, ist durch Ausschlußurteil des Amtsgerichts Gießen für tot erklärt worden. Als Zeitpunkt des Todes wurde der 31. Dezember 1868, 24 Uhr, feftgefteUt. Da ein Erbe des Nachlasses bisher nicht ermittelt ist, werden diejenigen, welchen Erbrechte an dem Nachlaß zustehen, aufgefordert, diese Rechte bis zum 31. Juli 1937 bei dem unter­zeichneten Gericht zur Anmeldung zu bringen, widri­genfalls die Feststellung erfolgen wird, daß ein anderer Erbe als der Fiskus nicht vorhanden ist.

Wer wird Deutscher Fußballmeister?

Vier Mannschaften in entscheidenden Kämpfen.

Nachdem am Sonntag mit VfB. Stuttgart auch der Meister der Gruppe III ermittelt wurde, werden am 6. Juni den schweren vorletzten Gang vier Mannschaften bestreiten:

Berlin: 1.FCN. Hamburger SB.

Vier Mannschaften, die im deutschen Fußball- sport einen klangvollen Namen haben, kämpfen in der Vorentscheidung um dieViktoria", die sich im Besitz des 1. FC. Nürnberg befindet. Es wird schwer sein, dem sechsfachen deutschen Meister und ersten Pokalsieger die heiß begehrte Trophäe zu entreißen, die er im Vorjahr mit dem 2:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf einmal mehr nach der Noris entführen konnte. Die beiden diesjährigen Dorschlußrundenspiele stellen zweifellos Höhepunkte im Kampf um die deutsche Meisterschaft dar; jedes der beiden Spiele hat seine überragende Bedeutung und ruft Erinnerungen an frühere große und dramatische Kämpfe wach. Das gilt ganz besonders von dem Berliner Kampf zwischen dem 1. FC. Nürnberg und dem Hamburger SV. Wer erinnert sich nicht mehr der Riesenschlachten zwischen diesen beiden Mannschaften vor nunmehr 15 Jahren, die in Sonnenglut in Berlin und Leipzig insgesamt fünf Stunden kämpften und doch keine Entscheidung herbeiführen konnten? Zwei Jahre später trafen Club" und HSV. in Berlin erneut im Endspiel zusammen, aus dem die Nürnberger mit 2:0 als

L. Krönung, Frankfurt a. M.-Rödelbeim, der auf Wunsch auch die ausführliche Ausschreibung und Meldebogen zustellt. Meldeschluß ist der 12. Juni.

Die beteiligten Formationen sind auch teilnahme­berechtigt an den Einzel-Mehrkämpfen des Feld­bergfestes, deren Ausschreibungen wir vor einigen Taaen bereits in unserer Zeitung bekanntgegeben haben.

Deutsche Motorrad-Erfolge in Ungarn.

Deutsche Motorrad-Erfolge gab es bei der Ge­lände - PrüfungsfahrtQuer durch Ungarn". Bei den Motorrädern siegte in der Soloklasse Hecker (Nürnberg) auf Zündapp, bei den Seitenwagen gewann von Krohn auf Zündapp. Die weiteren Plätze beider Klassen belegten Ungarn auf deutschen Maschinen. Bei den Wagen siegten die Ungarn

Neuer Ehrenpreis des Führers.

Zur Internationalen rNotorboot-Regatta.

Der Führer und Reichskanzler hat für die am 5. und 6. Juni in Grünau zum Austrag gelangende internationale Motorbootregatta als Ehrenpreis eine Porzellanvase der Staatlichen Porzellanmanufaktur gestiftet. Das mit Blumen und Gold reich verzierte Kunstwerk ist einer im Jahre 1785 von Friedrich dem Großen der Herzogin von Weimar geschenkten Vase nachgebildet.

Segelflugzeuq-Modett-Weltrekord.

Flugmodell flog 42 Kilometer.

Bei dem Reichswettbewerb für Segelflugmodelle des NSFK. auf der Wasserkuppe zu Pfingsten er­hielt der Hitlerjunge Werner Saerbeck aus Bork- horst i. W., dessen Modell nach dem dritten Hand­start nach einer Flugzeit von 10 Minuten 24 Se­kunden in großer Höhe über die Berge der Rhön davonsegelte, den 1. Preis.

Nun kam aus dem kleinen Dorf Fambach, fünf Kilometer nördlich von Schmalkalden in Thürin­gen, die Nachricht, daß das Modell unversehrt auf­gefunden worden sei. Die Luftlinie Wasserkuppe Fambach beträgt 42 Kilometer. Diese Leistung, die aus dem Handstart erzielt wurde, stellt einen neuen deutschen und Weltrekord dar. Die bisherige Best­leistung wurde von A. Besser (Dresden) mit 13,5 Kilometer gehalten. Der westfälische Hitlerjunge hat die alte Marke um fast 30 Kilometer Überboten.

Wichtige Neuerscheinung!

5WonManien Liieren nach der Naturschutz Verordnung vorn 18. Mar, 1936 (3KB Bl. I Seite 181) und den ergänzenden Bestimmungen, aus­führlich erläutert von Professor Dr. W Weber, o. 5. Prof, der Rechte und Referent im Reichs- und Preußischen Ministerium für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung, und Prof. Dr. Walther Schoenichen, Leiter der Reichsstelle für Naturschutz.

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Ordination, ärztliche Verord­nung. Ordinieren: verordnen, Sprechstunde halten.

Ordnung ist eine Erziehungs­ache, sie muß daher Kindern chon frühzeitig mit ihren Spiel- ächon hergebracht werden. An mangelnder Ordnung oder Un­ordnung leidet niemand mehr, als der Unordentliche selbst. Ord­nung darf aber auch nicht in Ord­nungssucht (Pedanterie) aus­arten.

Ordnungsstrafe. Der Richter kann gegen Personen, die den im Rahmen seiner Amtstätigkeit ge­troffenen Anordnungen nicht Folge leisten, zu einer Ordnungs­strafe (Geld- oder Haftstrafe) verurteilen (z. B. einen Zeugen, der trotz rechtzeitiger Ladung nicht erscheint).

sehen. Der Optimist ist glücklicher daran als sein Gegenspieler, der Pesiimist.

Opuntie, Feigenkaktus, unter­schieden in ungefähr 250 Arten, teils stark, teils nicht bestachelt. Alle Opuntien besitzen kurze Borsten mit kleinen Häkchen, die sich leicht ablösen und in der Haut stecken bleiben. Deshalb Vorsicht, da Entzündungen ent­stehen können. Opuntien sind leicht zu kultivieren und wirken gut auf Fensterbank. Im Winter kühl stellen, größere Pflanzen dann am besten ins Treppen­haus. Im Sommer ins Freie bringen. (Einige Arten sind win- terhört und können gut im Steingarten verbleiben (z. B. Comanchica, Rhodantha u. a.). Orange, Mischfarbe aus gelb und rot.

Orangeade, erfrischendes Getränk aus Orangensaft und Wasier oder Selterwasier. Ferner Be­zeichnung für Orangenmarme­lade.

Orangenblütenöl, Reroliöl, aus den Blüten bitterer Orangen ge­preßtes öl, das zur Herstellung von Parfüms dient.

Orchester, Zusammenfasiung von Musikern mit verschiedenen In­strumenten zu einer großen Ein­heit. Man unterscheidet Streich­orchester Blasorchester und gro­ßes Orchester.

Orchideen: Freiland-O.: viele Arten in Wald und feuchten Wiesen, kommen meist auf Kalk­boden vor.> Schönste ist der Frauenschuh. Andere bei uns wachsende O.: Geflecktes Knaben-

Gästehinterrnannschaft war es zu danken, daß das Ergebnis, bedingt durch den Ausfall des linken Läufers, nicht noch höher ausfiel. Nach dem Wech­sel und nachdem die Großen-Lindener einen ande­ren Läufer eingestellt hatten, lief die Mannschaft zu besseren Leistungen auf und gab nun der Hinter­mannschaft der Gastgeber heftig zu tun. Die Platz­besitzer waren aber nur einmal zu schlagen, wahrend sie selbst die Torausbeute auf sechs erhöhten. Trotz alledem: die Jugend von Großen-Linden hat einem Spiel geliefert.