mehr und mehr von den geschulten Kräften der Möbeltransport-Unternehmungen bestritten wird, so bedeutet das nicht, daß etwa der Hausfrau, die ja in erster Linie mitverantwortlich ist, alle Arbeit erspart bliebe. Vielmehr kann sie in ihrem Reiche und wo es um ihre Sache geht, Feldherr sein und von ihrer Geschicklichkeit wird es mit abhängen, daß unnütze Wege vermieden werden, Möbel nicht unnötig hin- und hergerückt werden, wenn sie sich im Geiste die neue Wohnung schon eingerichtet hat, bevor der Möbelwagen anrollt. Außerdem gibt es ja noch für mancherlei andere Dinge zu sorgen, Da müssen E-Werk und Gaswerk benachrichtigt werden, da ist die Wohnungsummeldung zu vollziehen und der Dekorateur zu bestellen, der die Gardinen anzumachen hat und noch so vieles andere. Schließlich aber findet auch der größte Umzug sein Ende,
der Wagen ist leer, die Türen knallen zu und die Wagen rollen vom Schauplatz einer eifrigen Tätigkeit ab. In der neuen Wohnung finden sich die Dinge zu neuer Ordnung und der Tag gewinnt wieder allmählich den so viel geschmähten und doch immer wieder auch so beruhigenden Charakter des Alltags.
Wenn dann die Rechnung des Spediteurs kommt, dann sind die Umzugsorgen längst verebbt und der Hausherr greift in' die Tasche — nicht sonderlich ungehalten, weil er ja vorher längst zu wissen bekam, was der Umzug kosten wird. Wenn er sich bei Bezahlung der Rechnung vor Augen hält, wie das gewesen wäre, wenn er sein Klavier höchst selbst drei Stockwerke hoch hätte transportieren sollen, dann verliert auch diese letzte Szene des Umzugschauspiels viel von ihrer Bitterkeit. — N.
SJl.-fpoit
kleberreichung des OT.-Ehrenbriefes an Guntrum-Gchlih.
Am zweiten Osterfeiertäg fand in der Turnhalle in Schlitz die feierliche Ueberreichung des Ehrenbriefes der Deutschen Turnerschaft an Bruchdruckereibesitzer und Zeitungsoerleger Christian Guntrum statt. Kreisüietwart Schilling (Bachrain) sprach bei der'Ueberreichung Worte des Dankes und der Anerkennung. Der Ortsgruppenleiter und Bürgermeister der Stadt Schlitz überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Ehrenobergauturnwart Wilhelm Will (Gießen) gratulierte im Namen des früheren Turngaues Hessen. Der frühere erste Bezirksturn- wart B a st i a n (Alsfeld) gratulierte im Namen des früheren 4. Bezirks des Turngaues Hessen, den Turnkamerad Guntrum viele Jahre vorbildlich verwaltete.
Die Aufstiegspiele zur Bezirksklaffe.
An den diesjährigen Aufttiegspielen zur Bezirksklasse nehmen folgende Vereine teil: FC. Teutonia Steinberg als Meister der Gruppe Gießen A; Sportverein 1920 Heuchelheim als Meister der Gruppe Gießen B; SC. 03 Wetzlar-Nieder-Girmes als Meister der Gruppe Wetzlar A; Turn- und Spielverein Steindorf als Meister der Gruppe Wetzlar B und der Meister der Dillgruppe, der morgen festgestellt wird.
Für den morgigen Sonntag wurden folgende Festsetzungen oorgenommen:
Heuchelheim — Steinberg (Gutmann, Wetzlar), Steindorf — Nieder-Girmes (Post, Wieseck).
Bei beiden Treffen halten wir die besuchenden Vereine für die voraussichtlichen Sieger, da sie über die größere Spielerfahrung verfügen.
Die weiteren Termine sind:
11. April: Steinberg — Steindorf; Dillsieger — Heuchelheim.
18. April: Nieder-Girmes — Steinberg; Steindorf — Dillsieger.
25. April: Heuchelheim — Steindorf; Dillsieger — Nieder-Girmes.
2. Mai: Steinberg — Dillsieger; Nieder-Girmes — Heuchelheim.
9. Mai: Steindorf — Steinberg; Heuchelheim — Dillsieger.
23. Mai: Steinberg — Heuchelheim; Nieder-Girmes — Steinüorf.
30. Mai: Heuchelheim — Nieder-Girmes; Dillsieger — Steinberg.
7. Juni: Nieder-Girmes — Dillsieger; Steindorf — Heuchelheim.
13. Juni: Steinberg — Nieder-Girmes; Dillsieger — Steindors.
Epielvereinigung 1900 Gießen.
Naunheim — 1900.
Die Pokalspiele erfahren am Sonntag mit der dritten Zwischenrunde ihre Fortführung. Neben dem Spiel Burg — Frohnhausen ist es das erneute Zusammentreffen der Blau-Weißen mit dem Turn- und Sportverein Naunheim, welches in näherer Umgebung das meiste Interesse auslöst. Der Sieger dieses Treffens gelangt nämlich in die Hauptrunde, wo die Gauligavereine erstmals in die Kämpfe eingreifen. Die Frage nach dem Ausgang ist, wie es bei den Begegnungen immer der Fall ist, ziemlich offen. Selbst der überzeugende Sieg der Blau- Weißen bei dem letzten Verbandsspiel ist kein Grund, die Gießener erneut als Sieger zu erwarten. Denn diesmal findet das Spiel in Naunheim statt, was für die Naunheimer schon ein gewisses Plus bedeutet und zum anderen müssen die Blau-Weißen für Mank, der dienstlich verhindert ist, und für Heuser, der zum Arbeitsdienst einrückt, Neueinstellungen vornehmen, wobei abzuwarten bleibt, ob die Spielberechtigung für Löbsack II. rechtzeitig eintrifft. Bis jetzt ist die Aufstellung mit Rahn; Zeiler,
Lippert; Erhard, Heilmann, Lehrmund; Schellhaas, Ranft, Löbsack I., Sack, Garth vorgesehen. Die Hintermannschaft dürfte durch die Zurücknahme von Heilmann noch etwas verbessert worden sein. Die einzige Frage wird wohl sein, wie sich der rechte Flügel anlassen wird und wie es Garth versteht, sich durchzusetzen, denn die Gastgeber werden in erster Linie aus die Bewachung von Sack und Löbsack ihr Hauptaugenmerk richten.
BfB.-Michsbahn Gießen.
Sportfreunde Wetzlar I — VfB.R. Liga.
Da das angesetzte Verbandsspiel gegen Dillenburg infolge Spielverbotes wegen des Hallenhandballturniers abgeblasen wurde, unternimmt die Ligamannschaft eine Reise nach Wetzlar, um im Freundschaftskampf gegen die Sportfreunde anzutreten. Dieses Spiel gilt als Probespiel für die noch ausstehenden Verbandsspiele, die alle noch gewonnen werden müssen, um die Mannschaft vor dem drohenden Abstieg zu bewahren. Der morgige Gegner steht an zweiter Stelle der Gruppe Wetzlar und hat durch Zugang von guten Spielern sehr an Spielstärke gewonnen. Die Wetzlarer lieferten schon immer sehr spannende Spiele, die nur mit knappem Torergebnis ausgingen. Die Grünweißen haben hier also Gelegenheit zu beweisen, daß der Sieg gegen Teutonia Hausen kein Zufall war.
Sportfreunde Wetzlar II — VfB. R. II.
Auch die Reserve tritt auf den Plan; Gegner ist die gleiche Mannschaft der Sportfreunde. Bei diesem Spiel ist eine Vorhersage sehr schwer, da über die Spielstärke der Gastgeber nichts bekannt ist.
Rodheim 1. Jugend — VfB.-R. 1. Jugend: Nach ihren hohen Siegen in Ems und Nassau sollte es der 1. Jugend gelingen, auch diesen Gegner klar zu schlagen.
VfB.-R. 2. Jugend — DfR. Lich 1. Jugend: Beide Jugendmannschaften standen sich schon öfters im Punktekampf gegenüber, meistens waren die Grün- weißen die Sieger.
, FC.Teutonia" Wakenborn-Steinberg
Auf eigenem Platze empfängt die 2. Mannschaft der Teutonen die 1. Mannschaft vom Spv. Grü- ningen zum letzten Verbandsspiel. Beide Mannschaften lieferten sich schon von jeher spannende Kämpfe, bei denen überwiegend die Teutonen knapper Sieger blieben. Da nun diesmal die Einheimischen durch Einrücken verschiedener Spieler zum Arbeitsdienst sehr geschwächt sind, kann der Gästemannschaft ein Sieg glücken, der jedoch auch unter diesen Umständen nicht leicht erfochten werden sollte. Fußball im Turnverein Großen-Linden
Großen nden I — VC. Sinn Liga 1:4 (1:2).
Der BC. Sinn hat die Erwartungen, die man auf ihn gesetzt hat, erfüllt. Die Gäste zeigten ein Spiel, wie man es in Großen-Linden lange nicht mehr gesehen hat.
Vorher spielten die 2. Mannschaften beider Vereine. Die Gäste hatten das Spiel anscheinend zu leicht genommen und mußten eine verdiente 5:4- Niederlage hinnehmen.
Am 1. Feiertag weilte die 1. Jugend in Wetzlar- Niedergirmes und konnte hier einen schönen und überlegenen 5:1-Sieg landen. Am 2. Feiertag weilte der Kreismeister Wetzlar 05 in Großen-Linden. Die Wetzlarer, die am 1. Feiertag in Leihgestern 3:2 siegten, wurden in Großen-Linden nach einem überaus spannenden Kampf mit 1:0 geschlagen.
Kurze Eportnotizen.
Die 1. Mannschaft empfängt am nächsten Sonntag die gleiche des FSpv. Steinbach zum fälligen Verbandsspiel. Wer in diesem Spiel gewinnt, ist nicht vorherzusagen, da sich hier zwei gleichstarke Mannschaften gegenüberstehen.
Heute abend: Start zum Halten-Handball.
Die Veranstalter des Hallen-Handball-Tumiers waren, das kann man heute ruhig sagen, diesmal mit gemischten Gefühlen zu Werke gegangen. Denn nachdem nun das Hallenturnier einmal eine Unterbrechung erfahren hatte, glaubte man, in der Öffentlichkeit nicht mehr das nötige Jneresse $u finden. Als dann gar nach Ablauf der Meldefrist noch keine Zusagen eingegangen waren, schien alles verloren. — Das änderte sich allerdings äußerst rasch. Innerhalb weniger Tage war die Durchführung sichergestellt und noch laufend kamen die Meldungen.
Gerade diese Tatsache aber bewies aufs neue, daß die Gießener Veranstaltung nicht mehr fortzudenken ist und daß sie heute nicht nur im Kreis Gießen, sondern darüber hinaus im ganzen Gau 12 Klang und Namen hat. Es ist nur schade, daß die räumlichen Verhältnisse eine Miteinbeziehung der Kasseler und Hanauer Mannschaften nicht zulassen.
Aber nicht nur rein zahlenmäßig und nach diesen Gesichtspunkten wird der Fachmann die morgige Veranstaltung beurteilen. Für ihn gilt es in erster Linie festzustellen, wie es mit der Qualität der teilnehmenden Mannschaften bestellt ist und wie die sportliche und spielerische Auswertung sein wird. Gerade in dieser Beziehung aber dürften bei der diesjährigen Besetzung keine Wünsche offenbleiben. Es fehlt in keiner Gruppe auch nur eine Mannschaft, die beispielsweise im Feldhandball eine Rolle spielt. Daneben aber sind sämtliche Hallenspezialisten ohne Ausnahme vertreten.
Da ist der Tv. Wetzlar, der auf Grund seiner Trainingsmöglichkeit auch in diesem Jahre wieder in großer Form sein wird; der To. Lützellinden mit seiner zwar ersatzgeschwächten, aber trotzdem ausgezeichneten Hallenmannschaft; der Tv. Hörnsheim, der über ausgesuchtes Material verfügt und
der auch in der Halle nichts zu fürchten hat. Schließlich ist auch die Sp.V. 1900 ein Gegner, mit dem man rechnen muß, obwohl es kaum möglich sein wird, eine Mannschaft aufzustellen, die in Bezug auf Spielstärke an die der Vorjahre heranreicht. Nicht zuletzt wissen wir in dem Tv. Kirch- Göns einen Gegner zu schätzen, der in den abgelaufenen Jahren immer gut gefallen konnte und der auch diesmal wieder Chancen hat. Ob die übrigen Teilnehmer — die beiden Standortmannschaften können hier nicht berücksichtigt werden, weil über ihre Spielstärke nichts bekannt ist — Aussichten haben, in die engere Wahl zu kommen, hängt davon ab, wie sie sich in der Halle zurechtfinden.
Bei der Vielzahl der Teilnehmer in der zweiten Klasse ist es natürlich noch schwieriger, eine Voraussage zu treffen. Aussichten, Turniersieger zu werden, haben sicher: Luftgaukommando, Holzheim, Wetzlar II, Roth und vielleicht noch Wohnbach. Bei allen übrigen Mannschaften wird, soweit es sich wenigstens übersehen läßt, die Erfahrung noch nicht ausreichen, um in die Entscheidung mitbestimmend einzugreifen. Trotz alledem soll nicht gesagt werden, daß sie sich deshalb auch nicht anzustrengen brauchen.
Schließlich wird für viele das eingelegte Damenspiel eine Erscheinung sein, die bei uns "neu ist und der man sicher auch das nötige Interesse entgegenbringen wird.
Schüler beim Gießener Handball-Turnier.
Auf dem Hallenhandball-Turnier werden auch die Jüngsten zu Worte kommen. Zwei Mannschaften der Pestalozzischule Gießen, die in diesem Jahre ganz überlegen die Kreismeisterschaft der Schulen gewann, stehen sich am Sonntagnachmittag in einem Propagandaspiel gegenüber. Die Zuschauer werden ein technisch schönes Spiel zu sehen bekommen.
Wirtschaft.
Oie Eparkaffeneinlagen im Februar.
DHD. Die Spareinlagen bet den deutschen Sparkassen haben sich im Februar 1937 äußerst günstig entwickelt. Insgesamt haben sie sich um 179,0 Millionen Mark auf 14 756,4 Millionen Mark erhöht. Von dem Einlagenzuwachs entfallen 105,4 Millionen Mark auf den Einzaylungsüberschuh, 65,8 Millionen Mark auf Zinsgutschriften und 7,8 Millionen Mark auf sonstige Buchungsvorgänge.
Der Einzahlungsüberschuß ist bedeutend größer als im Februar 1936 (78,9 Millionen Mark) und nur wenig geringer als im Januar 1937 (107,4 Millionen Mark), obwohl faisonmäßig mit einer Abnahme gegenüber dem Vormonat um rund 40 v. H. gerechnet werden mußte. Die bei Ausschaltung der Saisonschwankungen feststellbare Zunahme des Einzahlungsüberschusses ist allerdings zum größten Teil nur buchungstechnisch bedingt: Da der letzte Tag des Januar auf einen Sonntag fiel und auch am 30. Januar, einem Samstag und nationalen Feiertag, bei den Sparkassen ebenso wie in anderen Betrieben nur beschränkt gearbeitet wurde, ist anscheinend eine Reihe von Umsätzen (sowohl auf der Haben- als auch auf der Sollseite), die sonst am Ultimo verbucht werden, erst am 1. Februar durch die Bücher gegangen. Hierauf deutet wenigstens der verhältnismäßig geringe Rückgang der Umsätze im Februar und die verhältnismäßig geringe Erhöhung der Umsätze im Januar gegenüber dem Vormonat hin. Immerhin ist aber auch die Spartätigkeit zweifellos größer gewesen als im Jahre 1936. Für Januar und Februar zusammen errechnet sich ein höherer Einzahlungsüberschuß als im Vorjahr, und zwar bei niedrigeren Einzahlun- aen, aber noch stärker zurückgegangenen Auszahlungen.
Bei den Zinsgutschriften handelt es sich wohl ausschließlich noch um die Jahreszinsen für 1936, die erst im Berichtsmonat den Sparern gutgeschrieben worden sind.
Neben den Spareinlagen sind auch die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen Der Sparkassen, Girokassen und Kommunalbanken über den saisonüblichen Umfang hinaus gefHegen. Insgesamt haben sich diese Einlagen nämlich um 115,4 Millionen Mark auf 2502,7 Millionen Mark erhöht; unter Ausschaltung der Umbuchungen in den Sparverkehr und der nicht durch den reinen Zahlungsverkehr bedingten Veränderungen berechnet sich der Einlagenzuwachs sogar auf 122,8 Millionen Mark gegenüber 92,2 Millionen Mark im Februar 1936 und nur 66,4 Millionen Mark im Februar 1935. Die außergewöhnlich starke Zunahme dieser Einlagen, die nun schon seit geraumer Zeit anhält, findet in dem Kreditorenzufluß bei den Kreditbanken ihre Paralelle.
Faßt man die Spareinlagen und die Depositen-, Giro- und Kontokorrenteinlagen der Anstalten im Unterbau der deutschen Sparkassenorganisation zusammen, so sind die Gesamteinlagen um 294,4 Millionen Mark auf 17 259 Millionen Mark gestiegen. Ohne die Zinsgutschriften und die sonstigen nicht durch den reinen Zahlungsverkehr bedingten Veränderungen beläuft sich der gesamte Einlagenzugang auf 228,2 Millionen Mark gegenüber 171,1 Millionen Mark im Februar 1936 und 211,5 Millionen Mark im Februar 1935. Dieser hohe Einlagenzuwachs ist bisher nur in den Jahren 1928 und 1929 übertroffen worden.
Ichein-Mainisthe Börse.
Renten fest, auch Aktien im Verlaufe höher.
Frankfurt a. M., 2. April. Der Auftragseingang am Frankfurter Markt war nur klein, lediglich für Renten erhielt sich angesichts der flüssigen
Geldmarktlage weiteres Kaufinteresse, jedoch ging davon auf die Aktienmärkte bisher nur wenig Anregung aus. Die vorliegenden Aufträge betrafen überwiegend die Kaufseite, so daß kleine Erhöhungen in der Mehrzahl waren. Von Montanwerten gewannen Mannesmann 0,65 v. H., Ilse Genuß 0,75 v. H., die übrigen Papiere etwa 0,25 v. H-, Verein. Stahl durch den Abschluß der Deutschen Edelstahlwerke nicht stärker beeinflußt. Chemieaktien notierten voll behauptet, Scheideanstalt 0,50 v. H. anziehend auf 258,50. Von Elektropapieren, die vorwiegend 0,13 bis 0,25 v. H. freundlicher lagen, waren Gesfürel wesentlich ruhiger und mit 147,25 (147,50) nicht ganz behauptet. Motorenwerte lagen uneinheitlich, BMW. 138,50 (137,50), aber Daimler 126 (126,75). Maschinenaktien lagen unverändert, Muag und Rheinmetall je 0,25 v. H. abbröckelnd. Im einzelnen zogen Reichsbank auf 197 (196,25), Westdeutsche Kaufhof von unverändert 60 auf 60,25 und Hanfwerke Füssen auf 97,25 (97) an, während an den übrigen Marktgebieten Erstnvtierungen fehlten.
Am Rentenmarkt erhöhten sich Altbesitz auf 121,50 (121,25), Reichsbahn-VA. auf 126,40 (126,25). Kvmmunal-Umschuldung mit 92,25 und Städte-Alt- besitzanleihen mit 124,75 sowie die 5prozentigen unnotierten Industrie-Anleihen mit etwa 102 bis 102,25 lagen unverändert. Am Pfandbriefmarkt blieb die Nachfrage zu meist unveränderten, teilweise 0,25 v. H. anziehenden Kursen lebhaft.
Im Verlaufe wurde der Aktienmarkt fester, wobei einige Spezialbewegungen und die feste Haltung des Kassarentenmarktes etwas anregten. Im Vordergrund standen Motorenwerte, Daimler bei größeren Umsätzen 127,50 bis 128 nach 126, BMW. 139 bis 139,50 nach 138,50, im Freiverkehr Adlerwerke Kleyer lebhaft mit 108,25 bis 111,25 (108), am Einheitsmarkt Motoren Darmstadt 110 (107,50). Auch an den übrigen Marktgebieten ergaben sich z. T. Besserungen um 0,25 bis 0,50 v. H. gegen den Anfang. Von später notierten Papieren zogen Zement Heidelberg auf 165,75 (164,75), Bekula auf 166 (165), Kali Westeregeln auf 123,75 (123) an, dagegen u. a. Verkehrswesen 129,50 (130,50), Bem- berg 113,13 (113,50).
Die variablen Rentenmärkte lagen ruhig und behauptet. Am Pfandbriefmarkt war die Nachfrage nach Goldpfandbriefen so lebhaft, daß teilweise repartiert werden mußte. Je 0,25 v. H. gewannen Rhein. Hyp. und Meininger Hyp. auf 99 bzw. 98,75, von Kommunal-Obligationen Rheinische 97 (96,75), Nass. Landesbank Wiesbaden 96,75 (96,50), von Liquidattonspfandbriefen Franks. Hyp.- Bank 101,50 (101,25), die übrigen notierten unverändert. Von Industrie-Obligationen stiegen 1951er Verein. Stahl auf 97,65 (97,40), 5 v. H. Eisenbahn- Rentenbank auf 99 (98,75), 5 v. H. Eisenbahn-Bank auf 87,50 (87). Oberhessen Provinz 133,25 (132,75).
Abendbörfe gut behauptet.
Die Abendbörse konnte die mittags erzielten Kursbesserungen gut behaupten. Mangels Aufträge war das Geschäft sehr klein. Einige günstige Nachrichten wurden beachtet, so der Abschluß von Harpener und Strohstoff Dresden, ein größerer Auslandsauftrag für verschiedene Elektro- und Baufirmen und die weitere Steigerung der Spareinlagen. Am Rentenmarkt war die Nachfrage reger, Kommunal- Umschuldung wurden zu 92,35 (92,25), Reichsbahn- DA. zu 126,50 (126,40) gesucht. Von Stadtanleihen zogen Frankfurter 0,25 v. H. an auf 96,50 bzw. 96 und Heidelberger gewannen 0,50 v. H. auf 95,75.
11. a. wurden notiert: 5 v. H. Verein. Stahl 101,50, Reichsbahn-VA. 126,50, 4,50 v. H. Heidelberg 95,75, 4,50 (7) v. H. Frankfurt 96,50, 4,50 (6) v. H. Frankfurt 96, 4,50 v. H. Mainz 97.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. M.
Berlin
FraRfurt a. M.
Berlin
Schluß- kurs
Schluß!. Wendbörse
Schluß- fürs
Schluß! Mittagbörse
Schluß- kurs
Schlußk. Wendbörse
Schluß- kurs
Schluß!. Mittag- börse
Datum
14.
2.4
1.4.
2.4.
Datum
1.4.
2.4.
1-4-
24.
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5yz% Doung-Anleihe von 1930 .. 4*/2% Heskische Volksstaat von 1929 4%% Deutsche Retchspostschatz von 1934 I......................
101,25
99 103,5 99,65
100,4
98,5 121,25
98,5
101
97
95,75
128,4
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101,25
101,25
110,4
130
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196,25
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103
101,25
99 103,5 99,65
98,5
121,5
133,25
98,75
100,8
98,5
97
95,75
128,4
99
96,75
101,5
101,25 110,4
129,5
16,25 16,65
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120
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Devise
101,25
99 103,5 99,65
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98,5
97
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99
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103
nmark
101,4
99
103,5
100,75
98,5
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99
101
110,65
129,75
44,25
16,5
16,75
126,4
196,75
125
116,9
120
103
Verlir
Accumulatoren-Fabrik.......*12
ä KV-Kunstseide.............0
Aschaffenburg Zellstoff........3
Bemberg...................0
Bekula.....................8
Buderus Eisen...............4
Gement Heidelberg...........7
Gement Karlstadt............6
Ghade A.-C..................9
Gonti Gummi.............. 11
Daimler Motoren............ 5
Dessauer Gas................ 4
Deutsche Erdöl..............5
Deutsche Gold- und Silber .... 9
Deutsche Linoleum.......... 10
ElektAsche Lieferungen........6
Elektrische Licht und Kraft.....7
I. G. Farben-Jndustrie.......7
Felten & Guilleaume.........6
Gesfürel.................... 6
Th. Goldschmidt.............5
Gritzner Maschinen........... 0
Harpener................. 2%
Hoesch Eisen............... 3%
Philipp Holzmann........... 6
Ilse Bergbau................6
Ilse Genüsse................6
Kali Aschersleben............ 5
Klöcknerwerke............. 4’/2
Kokswerke und Ehemische Fabrik 6
Lahmeyer.................. 6
Mainkraft...................4
Mannesmann............... 3
Mansfelder Bergbau.......6y2
Metallgesellschaft.............5
Orenstein & Koppel..........o
Rheinische Braunkohle....... 12
Rheinische Elektro............ ß
Rheinstahlwerke.............. 6
Rheinisch-Westfälische Elektro .. 6
Rütgerswerke ............... ß
Salzdetfurth Kali.......... ?y2
Schuckert & Go............... ß
Schultheis Patzenhofer........4
Siemens & Halske........... 8
Süddeutsche Zucker.......... 10
yereinigte Stahlwerke...... 3y2
Westdeutsche Kaufhof.........0
Westeregeln Alkali............5
Zellstoff Waldhof............ 6
Otavi Minen...............0.6
— Frankfurt a. M.
210
136
113,5
165 123,75 164,75
194,5
126,75
144
258
'170 131,9 147,25
166
139
147,5
132,5
43 156,25 117,75
146
146
124 123,25
123,13
93,9
118 155,75 153,5
133,25
157
129,25
144,5
168
164,24
193
200
115,4
60
123
157,5
33
135,5
113
166
124,5
166
194 127,75
144,75
258,5
170
131,5
147,5
166
139
147,5 132,65
42,25
157,5 118,25 146,75
146,75
125
123,5
123
93,65 118,75
154,25
230,5
157,25 129,25 145,5
170 164,25
193,25
200
115,75
60
123,75
158 32,65
209,5
113 165,75 123,25
195 126,9 112,25 143,75
170 131,5
147,25 166,25 139,25
146,9 132,25
42,9 156,25 117,75
146
145,75
124 123,13
144 123,13
118 156-4
152
91
231,75
133
157 128,75 144,75 169,25 164,25
95,65
193
200
115,25
59,5
123 157,75
32,75
209,5
135 112,9 166,5
124
194
128 112,25 144,25
170
131,75 147,25
166
147,5
132,75
42 157,25 117,9
146
146,25
125 123,25 144,75 123,5
118,9 156,5 154,75
91,5
230
133
157 128,65 145,4 169,25 164,25 95,13 193,5
200 115,5 59,65 124,13 158,25 32,65
4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................
Reichsanleihe-Altbesitz..........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten..............
4yt% Hess. Landesbk. Darmstadt Goldpfe. R. 12..............
5 y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank Liqu. Goldpfe...............
4y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst. Goldpfe. R. 19..............
4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20
4*/2% Darmstädter Komm.-Lan- desbank R. 6................
Deutsche Komm.-Sammel-Anleihe
Auslos.-Rechte I..............
4y2% Frankf^Hyp. Goldpfe. R. 15
4’/2% Franks. Hyp. Gold-Komm. Obl. 2 3....................
5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................
5%% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................
Steuergütschein-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterreichische Goldrente.... 4,2% Oesterreichische Stlberrente. 4% Ungarn Staats von 1913 .... 4% Ungarische Goldrente.......
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
5% Rumänen von 1903.........
4*/2% Rumänen Gold von 1913..
4% Ein heits-Rumänen.........
4% Türken Bagdad I.......«...
4% Türken Bagdad II..........
2 y4% I. Anatolier..............
A.G. für Verkehrswesen......6
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hamburg-Amerika Paket......0
Norddeutscher Lloyd..........0
Deutsche Reichsbahn Borz.-Akt. 7
Reichsbanl................. 12
Berliner Handelsgesellschaft ... 6
Commerz- und Privat-Bank... 4
Deutsche Diskonto............4
Dresdner Bank..............4
1 .April
2.April
1 .April
2-April
Amtliche? Geld
Dotierung Brief
Amtliche Geld
Kotierung Bries
Amtliche * Geld
Kotierung Bries
Amiliche Notierung Geld | Bries
Buenos Aires.............
0,749
0,753
0,750
0,754
Japan....................
0,709
0,711
0,708
0,710
Brüssel...................
41,90
41,98
41,90
41,98
Jugoslawien ..............
5,694
5,706
5,694
5,706
Rio de Janeiro............
0,143
0,155
0,143
0,155
Oslo ...................
61,17
61,29
61,17
61,29
Polen....................
47,04
47,14
47,04
47,14
Wien.....................
48,95
49,05
48,95
49,05
Kopenhagen...............
54,35
54,45
54,35
54,45
Lissabon..................
11,055
11,075
11,055
,1 ,075
Danzig...................
47,04
47,14
47,04
47,14
Stockholm ................
62,75
62,87
62,75
62,87
London...................
12,17
12,20
12,17
12,20
Schweiz..................
56,67
56,79
56,68
56,80
Helsingfors................
5,38
5,39
5,38
5,39
Spanien..................
16,98
17,02
16,98
17,02
Paris....................
11 ,445
11,465
11,44
11,46
Prag.....................
8,656
8,674
8,656
8,674
Holland..................
136,19
136,47
136,19
136,47
Budapest.................
Italien...................
13,09
13,11
13,09
13,11
Neuyor!..................
2,488
2,492
2,488
2,492


