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gesetzblatt vom 23. März 1937 veröffentlichten Ver­ordnung des Reichsarbeitsministers vom 20. März 1937 werden vom 1. Mai 1937 ab neue Beitrags­marken der Angestelltenversicherung ausgegeben. Die jetzt gültigen Beitragsmarken können bis zum 30. Juni 1937 verwendet oder bis zum 30. September 1937 bei den Verkaufsstellen umgetauscht werden.

* Ein öffentlicher Impftermin findet am 6. April statt. Nachschau am 13. April. Näheres in der heutigen Bekanntmachung.

** D i e Vermietung der städtischen Tennisplätze betrifft eine Bekanntmachung in unserem heutigen Anzeigenteil. Interessenten seien darauf hingewiesen.

** T o t aufgefunden. Heute früh fand man irrt Leimenkauterweg in einer Wiese an einer Bö­schung liegend einen Mann auf, der bereits tot war. Nach dem Sachverhalt ist anzunehmen, daß der Mann auf dem Heimweg in der letzten Nacht ge­stürzt und dabei in einen Stacheldrahtzaun gefallen war. Eine Spitze dieses Drahtes war dem Toten ins Auge eingedrungen und hatte vermutlich das Gehirn verletzt, so daß dadurch der Tod des Mannes ver­ursacht wurde.

** Verkehrsunfall. Am Freitagnachmittag ereignete sich in der Hammstraße ein Verkehrsun­fall, der zum Glück noch glimpflich verlief. Dort hatten sich zwei Schulmädchen an ein in Richtung Güterbahnhof fahrendes Lastauto angehängt. Eines der Kinder ließ bald danach wieder los, das andere aber verharrte in feiner gefährlichen Lage. Als das Lastauto plötzlich halten mußte, versuchte das Kind, sich quer über den Fahrdamm hinweg zu ent­fernen, es übersah dabei aber ein aus der entgegen­gesetzten Richtung herankommendes Lastauto, von dessen vorderem linken Kotflügel es erfaßt und über die Straßenbreite hinweg zur Seite geschleudert wurde. Das Kind, das an einem Bein getroffen war, wurde sofort der Chirurgischen Klinik zuge­führt, wo sich bei der ärztlichen Untersuchung her­ausstellte, daß es glücklicherweise nur mit verhält­nismäßig unbedeutenden Hautabschürfungen davon­gekommen war. Nach ärztlicher Versorgung konnte das Kind nach Hause entlassen werden.

** 16 8er Regimentsgründungsfeier in Butzbach. Am Sonntag, 4. April, um 11 Uhr, findet anläßlich des 40. Jahrestages der Gründung des Regiments am 1. April 1897 eine Feier statt, zu der zahlreiche ehemalige Kameraden erscheinen werden.

Aus der engeren Heimat.

Oer Grünberger Gallusmarkt.

+ Grünberg, 2. April. Dieser Tage fand eine Sitzung der Gallusmarkt-Kommission statt. In der Besprechung des vorjährigen Gallus- marktes wurde darauf hingewiesen, daß der Markt in geschäftlicher Hinsicht ein gutes Ergebnis gezeitigt habe. Von den durchgeführten Veranstaltungen ent­sprach der Heimatabend nicht ganz den in ihn ge­setzten Erwartungen. Bei der Rechnungsablage stellte sich ein kleiner Rückgang des Vermögens heraus, der von der Beschaffung der Beleuchtungs­anlage des Rathauses herrührt. Einige noch nicht abgeholte Gewinne aus der Verlosung sollen den Gewinnern, soweit sie bekannt sind, zugesandt werden.

Für den diesjährigen Gallusmarkt wurden dann in großen Zügen die geplanten Ver­anstaltungen festgelegt. Der Heimatabend soll unter

Rechtzeitige Llrlaubseinteilung ist Pflicht des Betriebsführers;

Aufruf des Gauobmannes der DAI. an die Betriebsführer des Gaues.

Der Gau Hessen-Nassau und das Rhein-Mainische Wirtschaftsgebiet sind in Erfüllung aller Aufgaben, die Weltanschauung und Volksgemeinschaft verlan­gen, vorbildlich zu Werk gegangen.

Auch in Zukunft, davon bin ich überzeugt, wird bei der Zusammenarbeit aller Kräfte der Partei und des Staates keine Aenderung eintreten.

Das höchste Gut eines Volkes ist die Erhaltung feiner Gesundheit. Damit verbunden ist auch die Verpflichtung, die jedem Betriebsführer obliegt, sein möglichstes dazu beizutragen.

Der deutsche schaffende Mensch wird am besten seine Arbeitskraft dem Betrieb und damit dem Volk erhalten, wenn er einen ausreichenden Urlaub er-

Ein solcher ist nötig, weil er neue Schaffenskraft und Stärke mitbringt. Darum wende ich mich an alle Betriebsführer im Rhein - Mainischen Wirt­

schaftsgebiet mit der Bitte, ausreichenden Urlaub jedem Schaffenden zu gewähren, eine recht­zeitige Urlaubseinteilung vorzunehmen, damit jeder Gefolgschaftsmann rechtzeitig und aus­reichend in den Besitz seines Urlaubs gelangt.

Ich hoffe und wünsche, daß dieser meiner Bitte überall entsprochen wird und habe die felsenfeste Ueberzeugung, daß jeder Betriebsführer sich seiner Pflicht voll und ganz bewußt ist.

Es gibt nichts Schöneres, als Menschen führen zu dürfen. Es gibt aber auch nichts Schöneres, als mit beizutragen zum Erhalt der Schaffenskraft und Freude des einzelnen und damit des gesamten Volkes,

Becker, Gauobmann der DAF. und Landesobmann der NSBO.

dem LeitgedankenUnser Wald" durchgeführt wer­den. Ein kleiner Ausschuß übernimmt hierzu die Vorarbeiten. Am Dienstagabend wird dieses Jahr zum ersten Male die Eröffnungsfeier nach einem feierlichen Zeremoniell erfolgen. Den Text hierzu hat ein geborener Grünberger, Henner Bücher, geschrieben, die Begleitmusik lieferte Kapellmeister Bräuer vom Gießener Staüttheater. Für die Ausgestaltung des zweiten Markttages und die Be­setzung des Juxplatzes wurden ebenfalls allerlei Vorschläge erwogen. Wiederum ist auch die Abhal­tung einer Verlosung vorgesehen.

Landkreis Gießen.

* Großen-Linden, 3. April. Am 1. April konnte die Zigarrenfabrik Wagener & Volk in Großen-Linden auf ihr 25jähriges Bestehen sturückblicken. Aus diesem Anlaß hatte Betrieds- sührer Volk die Gefolgschaft zu einer Feier im Saale Schaum eingeladen. In seiner Ansprache begrüßte der Betriebsführer den Beigeordneten Wenzel als Vertreter der Gemeinde Großen-Linden Sodann gab er einen Ueberdlick über die Entwick­lung der Firma in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten. Für die Gefolgschaft dankte Frau Menges dem Betriebsführer und hob besonders hervor, daß er stets Verständnis für die Belange der Gefolgschaftsmitglieder gezeigt habe. Beigeord­neter Wenzel überbrachte der Jubilarin die besten Wünsche der Gemeinde. Auch er betonte das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Betriebsfüh­rer und Gefolgschaft und wünschte der Firma Wagener & Volk eine weitere erfolgreiche Arbeit zum Wohle aller.

* Londorf, 3. April. Der Gesangverein Frohsinn" Londorf hielt dieser Tage sein er­stes diesjähriges Konzert ab. Der Chor von rund 60 Sängern sang Kunst- und Volkslieder in älterer und neuerer Komposition, die insgesamt unter dem GedankenVaterland und Heimat" standen. Der Verein stellte mit dem Konzert unter Beweis, daß er sich mit seiner Arbeit auf dem besten Wege be­findet. Der Chor unter der Leitung feines bewähr­ten Dirigenten Albert Kasten (Gießen) verhalf

dem Verein zu manchem schönen Erfolg. Das Kon­zert erfuhr eine Bereicherung durch einige Solo­darbietungen. Frau Cent ft a ft e n (Gießen) fang Lieder von Händel, Schubert, Brahms und Wolf und sicherte sich viel Beifall. Chor und Solistin mußten sich verschiedentlich zu Zugaben entschließen. Musikalische Einlagen vervollständigten das Pro­gramm. Die Veranstaltung war mit 600 Personen sehr gut besucht, ein Zeichen dafür, daß auch aus dem Lande das Bedürfnis nach guten künstlerischen Darbietungen sehr stark ist.

= Mainzlar, 3. April. Sämtliche Schul- refruten von hier, Buben und Mädchen, zu­sammen 22, wurden in die Schule ausgenom­men. Es erfolgte also keine Zurückstellung.

Daudringen, 3. April. In unserer Ge­meinde wurden 11 Mädchen und 9 Knaben aus der Schule entlassen und zu Ostern konfir­miert.

§ Quedborn, 2. April. Am zweiten Dfter= feiertag fand die Konfirmation der diesjähri­gen Konfirmanden statt. Es waren 6 Knaben und 5 Mädchen. Sie machten am Mittwoch mit dem Ortspfarrer einen Ausflug nach Rüsselsheim und besichtigten dort die O p e l w e r k e. Das große Werk mit den vielen Arbeitern und Maschinen war für die Landkinder ein Erlebnis. Man kann aber auch wirklich überrascht" sein von dem Lied der Arbeit, das dort erklingt. Die Montage der vier verschiedenen Opelwagen auf den laufenden Bän­dern fand großes Interesse. Ebenso wurden mit großer Aufmerksamkeit die Entstehung der Karosserie, der Kotflügel usw. in der großen Halle der Stanz­maschinen bewundert. Am Nachmittag fuhren sie nach Frankfurt zurück, dort wurde noch der Tier­garten besichtigt und verschiedene andere Sehens­würdigkeiten angesehen. Abends waren die Aus­flügler wieder in ihrer Heimat angelangt. Am Donnerstag, 8. April, feiern der Polizei- und Kirchendiener Georg Möbus und Ehefrau Katharine, geborene Faulstich, das Fest der sil­bernen Hochzeit.

Kreis Schotten.

)( Ruppertsburg, 1. April. Auf unserem Bahnhof werden zur Zeit größere Holzmen- gen verladen. Zum Versand kommt hauptsäch­lich Buchenbrennholz für Wetterauer Gemeinden, daneben sieht man auch täglich Waggons, mit rnäch- tigen Buchen- und Eichenstämmen beladen, ab­rollen. Das Holz stammt aus den großen Waldnn- gen der Gemeinde Ruppertsburg und des Grafen Solms-Laubach. Wer den schönen Fußweg von Ruppertsburg nach Laubach wandert, kommt am sog.Alten Gerich t", einer alten Freigerichts­stätte der Grafschaft Solms-Laubach, vorbei. Ein herrlicher Blick auf Ruppertsburg und das lieb­liche Horlofftal lohnt den Aufstieg zu diesem ge­schichtlich denkwürdigen Platz. Noch vor wenigen Jahren bezeichneten fünf mächtige, jahrhundertealte Buchen die Stelle, wo über manchen Verbrecher der Stab gebrochen wurde. Im abgelaufenen Winter mußte die letzte von ihnen, da sie bald zu stürzen drohte, gefällt werden: Beim Spalten des Stam­mes bemerkten die Holzhauer in den Kern des Baumes ein geschnittene Buchstaben, die vollständig überwachsen waren. Die Gerichtsstätte wird im Frühjahr eine ihrer einstigen Bedeutung entsprechende würdige Ausgestaltung erhalten.

# Groß-Eichen, 3. April. In der hiesigen Turnhalle fand dieser Tage die diesjährige I a h - reshauptversammlung der Molkerei­genossenschaft Groß-Eichen statt. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats Albert Keil, Feld­krücken, eröffnete die Versammlung und ermahnte die Genossen, sich zu ihrem Teil voll für die Durch­führung des Vierjahresplanes einzusetzen. Die Ge­nossenschaft, geführt von Direktor Bürgermeister E. Greif, hat sich auch im verflossenen Geschäfts­jahr weiter gut entwickelt. Die Mitgliederzahl be­trug am Jcchresschluß 720 mit ebensoviel Geschäfts­anteilen und einer Haftsumme von 720000 RM. Die Gesamt-Milchanlieferung betrug 2 854 926 kg, das sind zirka 360 000 kg mehr gegenüber dem Vorjahr. An Frischmilch wurden 5340 kg abgesetzt, wogegen die größte Menge der Vollmilch als Werk­milch Verwendung fanö. 2 701 341 kg Milch wur­den zu Butter und 148 245 kg zu Käse verarbeitet. Im Berichtsjahr errechnet sich ein Durchschnitts- unkostenbetrag einschließlich Steuer von 1,91 Pfen­nig und 0,7 Pfennig als Fuhrlohn pro kg ange­lieferter Vollmilch. Für Verbesserungen des Betriebs wurden 1936 insgesamt 9000 RM. (für maschinelle Einrichtungen) ausgegeben. Die Bilanz vom 31. De­zember 1936 schließt mit einem Reingewinn von 4836,94 RM. ab, nachdem den Mitgliedern eine Gesamtnachzahlung auf ihre Milchlieferung 1936 von 7100 RM., das ist je kg xk Pfennig, bereits ausgezahlt worden ist. Der Umsatz auf beiden Sei­ten des Hauptbuches stieg um 310 000 RM. auf 2 093 000 RM. Die fatzungsgemäß ausscheidenden Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder wurden ein­stimmig wiedergewählt.

# Groß-Eichen, 3. April. Am ersten Öfter- feiertag wurden unsere diesjährigen Konfir­manden der Gemeinde vorgestellt und geprüft und am zweiten Feiertag konfirmiert. Es wurden 20 Konfirmanden eingefegnet. Aus Groß-Eichen 12 Knaben und 6 Mädchen und aus Klein-Eichen zwei Knaben. Die Feiern wurden durch die Gefangs- abteilung des evangelischen Frauenoereins verschönt. Am dritten Feiertag sand dann der traditionelle Konfirmanden - Ausflug mit Pfarrverwalter D a - m e r a u nach Fulda, Schlitz, Lauterbach usw. (im Omnibus) statt.

bei

LlntaMn Gießen

Ludwigstraße 16

2053 D

AllkS- IransDOtle führt aus [2337 D H. Behm, Steinstraße 37. Televbon 4039.

Bekanntmachung.

Betrifft: Den Besuch der Berufsschule zu Gießen durch auswärtige Berufsschüler.

Es besteht Veranlassung darauf hinzuweisen, daß alle in Gießen beschäftigten Berufsschulpflichtigen, einerlei, ob sie aus benachbarten hessischen oder preußischen Orten kommen, die Berufsschule in Gießen zu besuchen haben. '(Art. 17 Abs. III des Volksschulgesetzes.) Dabei ist es belanglos, ob sie in ihrem Heimatort als berufsschulpflichtig gelten oder nicht.

Nach Artikel 23 des Volksschulgesetzes dauert die gesamte Schulpflicht 11 Jahre. Die nach acht­jährigem Schulbesuch aus der Schule austretenden Knaben und Mädchen sind noch 3 Jahre lang zum Besuche der Berufsschule verpflichtet. Treten im 9. oder 10. Schuljahr Schüler oder Schülerinnen aus der seither besuchten Lehranstalt aus, dann sind sie bis zum Abschluß des 11. Schuljahres zum Besuche der Berufsschule verpflichtet. In besonderen Fällen kann das Stadtschulamt vom Besuche der Berufs­schule Befreiung erteilen. 2080V

Die Arbeitgeber werden gemäß Art. 24 und 25 des Volksschulgesetzes aufgefordert, die in Frage kom­menden Schüler und Schülerinnen 311m Besuche der Berufsschule in Gießen anzuhalten. Arbeitgeber, die dieser Aufforderung nicht nachkommen, unterliegen der Bestrafung nach Artikel 25 Abs. III des Volks- schulgefehes.

Gießen, den 22. März 1937.

Stadtschulamt Gießen. I. V.: N e b e I i n g.

Bekanntmachung.

Das neue Schuljahr beginnt für die hiesige Be­rufsschule am 2079V

Donnerstag, dem 8. April 1937.

Die Anmeldung der in die Berufsschule neu ein­tretenden Schüler und Schülerinnen hat an diesem Tage, vormittags 9 Uhr, zu erfolgen, und zwar:

a) für die Gewerbliche Berufsschule und die Mäd- chenberussschule in dem Schulhaus in der Kirch­straße,

b) für die Kaufmännische Berufsschule im Liebig- bau (Alte Klinik) in der Liebigstraße.

Berufsschulpflichtig werden mit Beginn des neuen Schuljahres alle Schüler und Schülerinnen, die an Ostern 1937 aus der Volksschule entlassen werden, sowie diejenigen, die aus höheren Schulen nach acht­jährigem und mehr als achtjährigem Schulbesuch, aber vor vollendetem 10. Schuljahr ausgetreten sind. Für Schulpflichtige, die in ein Lehrverhaltms treten, besteht die Schulpflicht unabhängig davon, ob sie zu­nächst eine Probedienstzeit durchlaufen oder nicht.

Im übrigen beginnt der Unterricht für dieiemgen Berufsschüler, die nicht in die Bern sschule neu em- treten, erst am Freitag, dem 9. April 1937.

Gehen, den 22. März 1937.

Gtadtschulamt Gießen.

g. 23.: Nebeling.

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Kühle mich jünger als mit 40 Aahren!

Seit über hundert Jahren bewährt sich das bekannte Hausmittel Klosterfrau- Melisiengeist mit seinem allgemein gesundenden Einfluß auch bei mancherlei besonderen Gesundheits-Störungen. So z. V. recht häufig bei Nervosität und Herzstörungen, soweit solche nicht aus organischen Fehlern beruhen. Zeugnisse und Dankschreiben liegen darüber vor. So berichtet Frau C. Kurz, geb. Gille, Bonn, Hochstadenring 53, am 8. und 18. 3. 1936:

Ich muß Ihnen meinen Dank für die Wirkung des Klosterfrau-Melisien- geistes aussprechen. Bekannte, welche mich vor 10 Jahren nach zweimaligem Nerven-Zusammenbruch nebst schwerem Herzleiden gesehen haben, kennen mich heute kaum wieder. Bin heute im 50. Fahre und fühle mich jünger als mit 40 Jahren. Erspare mir jeden Monat von meiner kleinen Unterstützung für Ihren Klosterfrau-Melissengeist etwas ab, weil er mir hilft und geholfen hat.

Habe seinerzeit viel Geld an unnötige Sachen vergeudet, welche alle versagten. Durch Zufall wurde mir Klosterfrau-Melissengeist empfohlen, und machte ich damit den letzten Versuch. Von dieser Zeit an habe ich Appetit, die dicken Füße sind fort, und meine Nerven sind beruhigt. Offene Beine, Ausschlag auf dem Kopf und das aufgeregte Wesen verschwanden nach Gebrauch von drei Flaschen. Appetit und gutes Aussehen kommt alles wieder wie in jungen Jahren, so daß

ich nicht mehr ohne Ihren Klosterfrau-Melisiengeist fein könnte, den ich schon in fünf Familien eingeführt habe. Ich empfehle über- Haupt Ihren Melisiengeist, wo ich kann, und sage Ihnen nochmals tausendfachen Dank. Ich kann Ihrem Klosterfrau-Melisiengeist nur Gutes nachsagen, da er wirklich hilft.

Ich sende Ihnen 2 Bilder. Eines zeigt mein Aussehen vor 10 Jahren vor dem Gebrauch, eines jetzt nach Gebrauch von Klosterfrau- Melisiengeist."

Wie erklären sich diese immer wieder bestätigten überraschenden Erfolge des Klosterfrau-Melisiengeistes? Klosterfrau-Melisiengeist ist ein reines Heilkräuter-Destillat ohne jegliche schädliche Nebenwirkung. Sein guter Einfluß auf die Gesundheit beruht also ausschließlich auf den unversieglichen Heilkräften, die die Natur selbst zur Verfügung stellt. Bitte überzeugen auch Sie sich durch einen Versuch, und Klosterfrau-Melisiengeist wird Ihnen als zuverlässiges Hausmittel ebenso unentbehrlich werden.

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Bekanntmachung.

Der nächste Vlehmarkf in Gießen findet statt:

Dienstag, den 6. April 1937: Rindvieh- (Nutzvieh-

Markt. 2289C

Auftriebszeit von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr vormit­tags. Sämtliches Vieh wird gegen Maul- und Klauenseuche schutzgeimpft. Für Zuchttiere ist das erforderliche Zeugnis über die Blutuntersuchung (Banginfektion) mitzuführen.

Nächster Schweinemarkl: Mittwoch, den 21. April 1937.

Gießen, den 3. April 1937.

Der Oberbürgermeister: Ritter.

Bekanntmachung.

Die Aufnahme der Schulanfänger in die Volks­schule findet statt am Donnerstag, dem 8. April 1937, lind Zwar' 20olL)

um 10 Ühr für die Goetheschule, Horst-Wessel-Wall, Schillerschule, Schillerstraße, Alte Pestalozzischule, Werner- wall,

um 11 Uhr für die Neue Pestalozzischule, In den Eichaärten.

Für alle anderen Schüler beginnt der Unterricht am Donnerstag, dem 8. April 1937, vormittags 7.30 Uhr. (Nicht, wie bereits seitens der Schulen mit- geteilt, am Freitag. Die cehrerkonferen; ftndet daher am Mittwoch, dem 7. April, 17 Ahr statt.)

Gießen, den 22. März 1937.

Stadtschulamt Gießen.

I. V.: Neb eling.

Bekanntmachung.

Betr.. Maßnahmen der Reichsregierung zur Rege­lung des Fettbezugs; hier: Ausgabe der Fell- verbilligungsscheine und Bezugsscheine für Konsum-Margarine (ohne Verbilligung) für die Monate April bis Juni 1937.

Die Ausgabe der Fettverbilligungsscheine an die­jenigen Volksgenossen, welche nicht in laufender Für­sorge des Wohlfahrtsamtes stehen, erfolgt am

Montag, dem 5. April 1937, für die Buchstaben AH,

Dienstag, dem 6. April 1937, für die Buchstaben J-R,

Mittwoch, dem 7. April 1937, für die Buchstaben SZ

jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Ahr und 15 bis 17 Uhr im Stadthaus, Gartenstraße 2, Zimmer 13.

Ferner werden ausgegeben die Bezugsscheine für Konsum-Margarine (ohne Verbilligung) am

Donnerstag, dem 8. April 1937, für die Buchstaben AK,

Freitag, dem 9. April 1937, für die Buchstaben

Samstag, dem 10. April 1937, für die Buchstaben TZ

jeweils in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr; Samstag nur von 9 bis 12 Ahr im Stadt­haus, Gartenstraße 2, Zimmer 13.

Die angegebenen Abholezeiten sind unbedingt ein­zuhalten. Sofern bei der Antragstellung auf Bezugs­scheine für Konsum-Margarine (ohne Verbilligung) eine Verdienstbescheinigung des Arbeitgebers nicht beigefügt wurde, ist diese bei der Abholung der Scheine abzugeben. 2277V

Gießen, den 31. März 1937.

Der Oberbürgermeister. (Wohlfahrtsamt.)

Bekanntmachung

Arn 6. April 1937, nachmittags von 3 bis 4 Ahr, findet in der Turnhalle der Schillerschule, Schiller­straße ein öffentlicher Impftermin für alle Erstimpf­linge statt, die in den letzten Jahren wegen Krank­heit oder aus anderen Gründen nicht geimpft werden konnten.

Am 13. April 1937, nachmittags von 3 bis 4 Ahr, find die Kinder zur Nachschau ebenfalls wieder in der Turnhalle der Schisterschule vorzustellen.

Die Kinder müssen mit rein gewaschenem Körper und reinen Kleidern zur Impfung und Nachschau gebracht werden. Kinder aus Häusern, in denen übertragbare Krankheiten herrschen, sind nicht zu­gelassen. 2303C

Gießen, den 2. April 1937.

Der Oberbürgermeister: Ritt er.________

Bekanntmachung

Betr.: Die Vermietung der städtischen Tennisplätze in der Spielzeit 1937.

Die städtischen Tennisplätze am Schützenhaus werden für die Spielzeit 1937 neu vermietet. Die Anmeldungen sind, soweit noch nicht geschehen, unter Angabe der gewünschten Tage und Zeiten hier, Stadthaus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 28, 1. Ober­geschoß, einzureichen. 22970

Gießen, den 2. April 1937.

__Der Oberbürgermeister. I. V.: vr. Hamm.

Brennho zabgabe

Solange der Vorrat reicht, geben mir noch Buchen- scheil- und -knüppelholz in guter Abfuhrlage zwischen Lich und Albach zu Tagespreisen ab und bitten um Bestellungen. 23180

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