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Wirtschaft

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Oberheffen

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. ZIL

war aber

0,711 5,706 61,23 49,05

11,06 62,81

56,86 17,52 8,674

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0,711

5,706

61,23

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62,81

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17,52

8,674

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0,709 5,694

61,11 48,95

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56,74 17,48 8,656

2,488

Japan......

Jugoslawien Oslo......

Wien.......

Lissabon.... Stockholm ..

Schweiz

Spanten....

Prag.......

Budapest... Neuyork....

Buenos Aires . Brüssel.......

Mo de Janeiro Polen........

Kopenhagen... Danzig.......

London.......

Helsingfors.... Paris........

Holland......

Italien.......

0,709 5,694 61,11 48,95

11,04 62,69

56,73 17,48 8,656

2,488

noch feine nennenswerte Verbreiterung erfahren. Es lagen einige kleine Kauforders der Bankkund- fchast vor, während die Kulisse ihre Zurückhaltung noch nicht abgelegt hat.

Nach Feststellung der ersten Notierungen, die am

Rhein-Mainische Börse.

INittagsbörse freundlich.

Frankfurt a. M., 2. März. Die Börse überwiegend leicht befestigt, das Geschäft hat

Kurszettel -er Berliner und Zranksurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.

Aus dem Gießener Handelsregister.

Im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen wurden die nachstehenden Eintragungen vorgenom­men: /

Bei der Firma Emil L o tz in Gießen wurde dem Diplom-Volkswirt Dr. Georg Lotz Prokura erteilt Firma Gustav A. Sturm, Gießen: Inhaber ist der Kaufmann Gustav A. Sturm, seiner Ehefrau Ursula Sturm, geb. Lauenroth, wurde Prokura er­teilt. Firma Christian I n d e r t h a l, Gießen: Die Prokura der Christian Jnderthal Ehefrau Jo­hanna, geb. Petri, ist erloschen. Der Gesellschafter Christian Jnderthal ist verstorben. Die offene Han­delsgesellschaft ist als solche erloschen. Willi Jnder­thal in Gießen führt das Geschäft unter der bis­herigen Firma weiter. Die Firma Matthias Heimes und Sohn in Gießen ist erloschen. Zweigniederlassung Gießen der FirmaJa- m a i c a", Deutsche Handelsgesellschaft Harder & Meiser in Bremen: Inhaber sind die Kaufleute Alfred Eggert, Friedrich Harder in Hamburg und Franz Dominikus Meiser in Bremen. Die Kom­manditgesellschaft hat am 6. Januar 1937 mit drei Kommanditisten begonnen. Die offene Handels­gesellschaft Pferdehandlung Freund & Schä - fer in Alten-Buseck ist durch den Tod des Gesell­schafters Freund erloschen. Das Geschäft ist nach Liquidation der offenen Handelsgesellschaft auf Friedrich Schäfer in Alten-Buseck übergegangen. Die Firma heißt jetzt: Friedrich Schäser, Pferde­handlung, Alten-Buseck. Bei der Firma Gieße­ner Brauhaus A. und W. D e n n i n g h o s f ist dem Diplam-Brauerei-Jngenieur Karl Adolf Den- ninghoff in Gießen Prokura erteilt worden. Bei der Firma Wilhelm Nattmann in Gießen ist der Kaufmann Julius Wilhelm Nattmann in Gie­ßen Inhaber. Dem Kaufmann Heinrich Rau in Gie­ßen und der Johanna Nattmann ist Prokura erteilt. Commerz- und Privatbank, Filiale Gie­ßen: C. A. Harter ist nicht mehr Vorstandsmitglied. Firma Julius Nattmann G. m. b. H.: Durch Umwandlung der Gesellschaft ist das Geschäft auf den alleinigen Gesellschafter Julius Wilhelm Nattmann in Gießen übergegangen. Die G. m. b. H. ist erloschen. Das Geschäft wird unter der Firma Wilhelm Nattmann" fortgeführt. Als nicht ein­getragen wird noch veröffentlicht:Den Gläubigern steht es frei, soweit sie nicht Befriedigung verlan­gen können, binnen sechs Monaten seit dieser Be­kanntmachung Sicherheitsleistung zu verlangen."

Xinhermarft in Gießen.

Auf dem gestrigen Rinder-Nutzviehmarkt in Gie­ßen standen 504 Stück Großvieh, 70 Fresser und 124 Kälber zum Verkauf. Es kosteten: Milchkühe oder hochtragende Kühe: 1. Qualität 420 bis 520 Mark, 2. Qualität 250 bis 350 Mark, 3. Qualität 180 bis 220 Mark. Rinder VrVijährig 80 bis 130 Mark, 8/42jährig 120 bis 190, tragend 250 bis 430 Mark. Kälber bis 2 Wochen 18 bis 25 Mark, bis 4 Wochen 30 bis 45 Mark, bis 6 Wochen 50 bis 60 Mark. Ausgesuchte Tiere über Notiz. Marktverlauf: Zuerst lebhaft, später abflauend. Nächster Markt 16. März.

stets die gleiche Heizkraft und stets dieselbe Form. Durch seine vorteilhafte Zusammensetzung hat es aus- aezeichnete Verbrennungseigenschaften. Die Brenn­kosten kommen ja auch dem Bedürfnis nach einer billigen Feuerung außerordentlich entgegen

Wenn das Geld, über das jeder als üb*\ einen Teil des Volksvermögens verfügt, im wohlver­standenen eigenen Interesse ausgegeben wird, dann hat man auch volkswirtschaftlich richtig gehandelt. Was man hier spart, ohne den Bedürfnissen und Notwendigkeiten Gewalt anzutun, kann man dort ruhigen Gewissens ausgeben, wenn es andere Be­

spricht. Dieses ist etwa 18 Zentimeter groß, so daß also der Rost 19 bis 20 Zentimeter lang sein muß. Die Spalten sollen eng fein, rund 8 Millimeter, und die Stäbe dünn, 8 bis 10 Millimeter. Dann ist dies alles in Ordnung.

Die Hauptsache ist, die richtig gebaute Feuerstätte pfleglich zu behandeln. Die Bedienung des Feuers muß schon mit einiger Ueberlegung erfolgen. Schwankungen im Wetter bedingen bisweilen Unter­schiede in der Heizleistung des Ofens. Um Verluste möglichst zu vermeiden, ist es deshalb gut, wenn die Hausfrau den festen Brennstoff wählt, mit dem sie am wenigsten Fehler machen kann. Das ist im Grunde genommen das Braunkohlenbrikett. Es hat

Aktienmarkt vorwiegend Erhöhungen von durchschnittlich 1 v. H. brachten, schrumpfte das Ge- schäft wieder stark zusammen. Feste Haltung zeigten einige Spezialpapiere, so Scheideanstalt mit 264 (261) Rütgerswerke mit 145,25 (143,50), Harpener Bergbau mit 155,50 (153,13), auch Zellstoffaktien setzten bis 2 v. H. höher ein, nur Waldhof nach dreitägiger Pause 157,25 (159). Von Montanaktien bröckelten Mannesmann und Verein. Stahl leicht ab, Buderus verloren 0,90 v. H., dagegen gewannen Klöckner und Rhein. Braunkohlen je 1 v. H. IG. Farben notierten etwas schwächer mit 168,25 (168,75), dagegen Metallgesellschaft 151,50 (150,50), Deutsche Erdöl 148 (147,50). Elektropapiere lagen zumeist 0,50 bis 1 v. H. freundlicher, RWE. 0,50 o. H. leichter. Maschinen und Motorenaktien blieben voll behauptet, ebenso Reichsbank, AG. für Verkehr, Zement Heidelberg. Schwächer notierten Holzmann mit 143,75 (144,75), Westdeutsche Kaufhof mit 54,25 (54,75) und Bemberg mit 111,50 (112,25).

Der Rentenmarkt lag unverändert ruhig. Reichsaltbesitz und Städte-Altbesitz blieben behaup­tet, während Kommunal-Umschuldung weiter nach­ließen auf 91,50 (91,70).

In der zweiten Börsenstunde war das Geschäft sehr ruhig, die Aktienkurse lagen auf dem Anfangsstand zumeist gut behauptet. RWE. 0,50 v. H. erholt auf 132,50, Rheinstahl 0,65 v. H. hoher mit 156, sonst lagen Zweitnotierungen kaum vor. Laurahütte wurden wieder notiert mit 19,50 (21,25), niedriger waren ferner Bekula mit 166 (167), Jung- Hans mit 126 (127), dagegen Conti Gummi weiter anziehend auf 182,75 (182). Der Schluß brachte auf Teilgebieten bemerkenswerte Erhöhungen, für IG. Farben auf 169,40 nach 168,25, für Westdt. Kaufhof auf 55,90 nach 54,25, auch sonst zogen einige Papiere um 0,25 bis 0,75 v. H. an. Arn Kassamarkt ließen Mainzer Aktien-Brauerei auf 66,50 (68) nach. Einige Bankaktien notierten fester.

Die variablen Rentenwerte erfuhren keine Veränderungen, Altbefitz schwankten zwischen 120,25 bis 120,40. Goldpfandbriefe, Kommunal-Obligatio* nen und Stadtanleihen notierten unverändert, Liquidationspfandbriefe lagen teilweise schwächer, Rheinische 101,10 (101,50), Meininger 101 (101,25), Pfälzische 101,25 (101,50).

Abendbörse freundlich.

Anschließend an den Mittagsverkehr war auch die Abendbörse freundlich gestimmt, das Geschäft hatte jedoch kleinen Umfang. Die Kurse blieben in den meisten Fällen auf dem erhöhten Berliner Stand behauptet, verschiedentlich traten noch Er­höhungen von 0,25 bis 0,50 v. H. ein, insbesondere am Montanmarkt. Rhein. Braunkohlen plus 1 v. H. auf 227,50. Auch Westdeutsche Kaufhof weiter ge­fragt und auf 56,25 (55,90) ansteigend. Am Kassa­markt gewannen Deutsche Ueberseebank 1,50 v. H. auf 130. Der Rentenmarkt lag still, etwas Geschäft hatten einige Pfandbriefe, Stadtanleihen und In­dustrie-Obligationen. Reichsaltbesitz 120,40 (120,25), Kommunal-Umschuldung wie mittags 91,50. Im Freiverkehr BDM. 165,50 bis 167,50.

U. a. notierten: Altbesitzanleihe 120,40, 4V- v. H. Mainz von 1928 96,13, 4V2 v. H. Pirmasens 95,25, 6 v.H. IG. Farben 134, 4*/2 v. H. Krupp 98,25, 1951er Verein. Stahl 96, 4Vs v. H. Franks. Hyp. Bank R 810 98,50, 4V- v. H. Franks. Pfandbrief­bank R 310 98,50, BMW. 141,50, Bemberg 111,50, Buderus 118, Deutsche Erdöl 148,25, Scheide­anstalt 264, Licht und Kraft 149,25, IG. Farben 169,40, Gesfürel 145,25, Harpener 156, Hoesch 118, Klöckner 124,90, Mannesmann 119, Muag 143,75, Metallgesellschaft 152, Moenus 106,50, Rhein. Braunkohlen 227,50, Rheinstahl 156,25, RWE. 132,90, Verein. Stahl 120.

Oorfgemeinschastsabend in Mainzlar.

# Mainzlar, 2. März. Einen schönen j Dorfgemeinschaftsabend veranstaltete die ( NSG.Kraft durch Freude" im Müllerschen Saale. ' Die Veranstaltung war stark besucht. Die Leitung i des Abends lag in Händen des Ortswartes der i KdF.", Karl Bolte, der nach Musik und Vor- ' sprach über den Sinn eines solchen Abends sprach, c Dann wurde in bunter Folge ein abwechslungs- < reiches Programm geboten. Burschen und Mädchen ' des Dorfes trugen Gedichte vor, tanzten, fangen | und zeigten außerdem kleine Theateraufführungen, i Besonderen Beifall sicherte sich die Lehrerin Fräu­lein S ch m i n ck e aus Daubringen mit herzer- frischenden Mundartgedichten. Lehrer Wagner i (Daubringen) brachte im Reim einen unterhalt- | jamen Rundgang durch die Ortsgruppe. Besonders < gut gefielen die Darbietungen auf dem Schiffer- i klarier von Truppführer T ö p p l e r. Mit beson­derer Freude wurde der von den Mädchen des Dorfes aufgeführteAlte Jungferntanz" aufge- I nommen, den die Mädchen ein zweites Mal zeigen ! mußten. Bürgermeister Kreiling dankte allen Mitwirkenden für die schöne Ausgestaltung des Abends.

Vorsicht beim Giststreuen!

LJ Harbach, 2. März. Im November vorigen Jahres entdeckten spielende Kinder in der Nähe unseres Dorfes eine Singdrossel (Turdus musicus), die sich zwischen Unterbrust und Bauch eine Verletzung zugezogen hatte. Da die Wunde frischen Schorf trug und überdies aus der Schna­belöffnung Blut floß, mußte die Verletzung erst vor kurzem erfolgt sein. Demnach konnte es sich kaum um einen Nachzügler aus der großen Ar­mee unserer Singvögel handeln, da die Drosseln schon in den ersten Oktobertagen nach Südeuropa und Nordafrika abwandern. In diesen Tagen fand man nun an der Kreisstraße wieder eine Sing­drossel, deren Derdauungsorgane nicht in Ordnung waren, das Tierchen war sehr geschwächt und ging schon nach kurzer Zeit ein. Da die übrigen Sing­drosseln um diese Zeit noch im warmen Süden weilen, hat der Vogel allem Anscheine nach in un­seren Waldungen überwintert. Woran er zugrunde ging, ließ sich nicht mit Bestimmtheit sagen. Viel­leicht hat er Mäusegift gefressen, das leider oft die Todesursache zahlreicher Vögel ist; denn nicht immer wird die vergiftete Frucht sorgsam in die Mauselöcher gesteckt. Mitunter bleibt noch das eine oder andere Körnchen in der Nähe des Loches liegen und wird dann von einem hungrigen Vöglein aufgepickt. Es ist deshalb Pflicht jedes Landwirts, auf derartige Vorfälle fein Augenmerk zu richten und beim Ausstreuen vergifteter Frucht sehr sorgfäl­tig zu arbeiten. Jede Unachtsamkeit rächt sich bitter an unserer Vogelwelt.

Die OAff.-Schule »Vogelsberg".

* Schotten, 2. Marz. Nachdem bisher zu den Lehrgängen der D A F. - S ch u l eVogels­berg" in Schotten die Amtswalter und Vertrauens­männer der Kreise Alsfeld, Büdingen, Lauterbach, Schotten entsandt wurden, kommen nunmehr auch Amtswalter der Kreise Gießen und Friedberg zu den einzelnen Lehrgängen. Damit umfaßt die DAF.- SchuleVogelsberg" die gesamte Provinz Ober­hessen. Die landschaftlich schöne Lage der Schule, und ihre vorzügliche innere Ausstattung tragen we­sentlich dazu bei, daß die Männer der DAF. neben der Schulungsarbeit sich noch ein wenig erholen können. Ein vorzüglicher Rednerstab sorgt für die notwendige weltanschauliche und sozialpolitische Schulung. Nur ungern scheiden die Lehrgangsteil­nehmer nach Tagen froher Kameradschaft von der SchuleVogelsberg".

Landkreis Gießen.

i Lollar, 2. März. Einenfrohen Samstag­abend" veranstaltete im GasthausZur Germania" (Scherb) die NS.-GemeinschaftKraft durch F r e u o e". Die Vorträge der5 frohen Sänger" brachten bald die außerordentlich zahlreich erschiene­nen Zuhörer in eine ausgezeichnete Stimmung. Die Tanzmusik wurde von der Kapelle Mang ausge­führt.

> Ruttershausen, 2. März. Auf Veran­lassung der N S. - F r a u e n s ch a f t fand in der Gastwirtschaft Otto Schön ein Kochkursus für Eintopfgerichte statt.

? Staufenberg, 2. März. In einer Mit­gliederversammlung der Deutschen Arbeits­front bei Gastwirt Zecher sprach nach einlei­tenden Worten des Organisationsleiters E. Schlapp der Verwaltungsftellenwalter Schmidt von der DAF.-Kreiswaltung Gießen über die Aufgaben­gebiete der Deutschen Arbeitsfront.

! Mainzlar, 2. März. Unter Leitung des Zellenwalters Karl Schulze fand bei Gastwirt Koch eine Mitgliederversammlung der DAF. statt. Kreisorganisativnswalter Reitz (Gießen) sprach über die Aufgabengebiete der Deutschen Arbeits­front.

- Saubringen, 2. März. Die Deutsche Arbeitsfront hielt bei Gastwirt Erb eine Mitgliederversammlung ab, in der der Geschäfts­führer Jung (Gießen) über die großen Aufgaben­gebiete der Deutschen Arbeitsfront sprach.

(D Beuern, 2. März. Unter Führung von Dr. Lung, Gießen (Bäuerliche Werkschule) fand hier ein Hof- und Stallrundgang statt. Zu­nächst wurde der Gemeinde-Faselstall besichtigt, bei dem der Führer des Rundgangs besonders den Ein­bau von Luftschächten empfahl. Anschließend wur­den nach andere Ställe besichtigt, in denen fast aus­schließlich feuchte und zu warme Luft festgestellt wurde. Praktische Ratschläge gab Dr. Lung über die richtige Düngerbehandlung, ferner sprach er über die Notwendigkeit der Rassezucht (Vogelsber- ger oder Simmentaler) in der Viehhaltung. Orts- vauernführer Hermann dankte für die »An­regungen des Rundganges und forderte die Bauern auf, das Gehörte in die Tat umzusetzen.

T" R ö d g e n, 2. März. Der L u f t s ch u tz l e h r - j gang, an dem eine große Zahl von Männern und Frauen unserer Gemeinde teilnehmen, fand mit ' einem Vortrag des Luftschutzlehrers E b e r l e aus Lollar seine Fortsetzung. Nach kurzen Eröffnungs­worten unseres Bürgermeisters sprach der Redner über das richtige Verhalten der Bevölkerung bei Luftangriffen. Weiter zeigte er, welche Aufgaben gerade die Frau im Luftschutz zu erfüllen hat. Zum Schluß behandelte er die besonderen Fragen des Luftschutzes auf dem Lande. Die lehrreichen, an­schaulichen Ausführungen fanden bei den Kursteil­nehmern dankbare Aufnahme.

wg. Großen-Buseck, 2. März. Im schon geschmückten Wagnerschen Saal hielt die Frei­willige Feuerwehr einen Kamerad- schaftsabend ab, zu dem sich Freunde und Gönner der Wehr und außerdem eine Abordnung der Wehr von Reiskirchen eingefunden hatten. Die Feuerwehrkapelle leitete mit guter Musik den Abend ein. Der erste Kommandant ÄZilhelm Harbach III. begrüßte zunächst alle Teilnehmer, dankte dem Bürgermeister R e b h o l z für die Beschaffung der Motorspritze, durch die die Schlagfertigkeit der Wehr bedeutend erhöht wurde, sprach ferner von den Aufgaben der Feuerwehr im Dienst als Feuer­polizei und gab dann einen kurzen geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung der jetzt seit 31 Jahren bestehenden Wehr. Von den Gründern der Wehr sind heute noch zwölf Kameraden aktiv tätig; es sind dies: Wilhelm Harbach III., Heinrich D ö - ring I., Karl Kimmel, Karl Größer, Karl Wagner III., Balthasar Mayer, Ludwig Scheid V., Heinrich März II., Heinrich Wag­ner III., Ludwig Wagner VIII., Wilhelm Scheid III. und Karl Huber. Auf dem Felde der Ehre ließen elf Gründet ihr Leben. Ihrer wurde in würdiger Weise gedacht. Zum Schluß seiner An­sprache forderte der Kommandant die Jugend auf, sich in die Reihen der Wehr zu stellen. Mit dem Gedenken an den Führer und den gemeinsam ge­sungenen ersten Versen der nationalen Lieder klang die Ansprache aus. Der weitere Verlauf des Abends brachte durch gute Musik angenehme Unterhaltung. Einige Gießener Humoristen trugen außerdem zur Erheiterung bei.

8 Alten-Buseck, 2. März. Dieser Tage ver­anstaltete die hiesige Volksschule im Saale von Einhäuser einen Elternabend, der eine Wer­bung für die Landschulheime bedeutete. Die gut besuchte Veranstaltung zeigte die enge Zusam­menarbeit von Schule und Elternhaus. Lehrer N a n f t sprach über Ziel und Zweck des Landschul­heimaufenthaltes, der in erzieherischer Hinsicht auf die Heranwachsende Jugend großen Einfluß hat und der besonders die Kameradschaft und den Gemein­schaftssinn pflegt und fördert. Hierauf führte Lehrer Fay einen Film vor, der das Leben und Treiben der Kinder in den Landschulheimen veranschaulichte und der von allen mit großem Interesse ausgenom­men wurde. Die Veranstaltung wurde durch Lieder­chöre, teilweise von Musikinstrumenten begleitet, durch Gedichtvorträge und Reigen umrahmt. Die Veranstaltung wurde in üblicher Weise geschlossen. In diesem Jahre soll auch die hiesige Volks­schule an einem einwöchigen Landschulheim­aufenthalt teilnehmen.

< Lang-Göns, 1. März. Der NSKK.-Grup- penführer Prinz Richard von Hessen be­sichtigte dieser Tage den Motor st urm 2 M/147, der unter Führung von Obertruppführer Boller steht. Der Sturm war vollzählig angetreten. Der Gast ließ sich von den Truppführern und Referen­ten über die Arbeit des Sturmes berichten. Prinz Richard von Hessen griff beim Unterricht wieder­holt mit Fragen ein und gab seiner Genugtuung über das Gesehene und Gehörte Ausdruck. Er er­mahnte zum Schluß die Kameraden, auch weiter­hin in Treue zum Führer zu stehen. An der Be­sichtigung nahmen auch der Führer der Motorstan­darte, Oberstaffelführer Nagel- Gießen und Staf­felführer Dr. Schäfer- Gießen teil. Nachdem sich der Gruppenführer verabschiedet hatte, sprach Ober- staffelsührer Nagel den NSKK.-Kameraden seinen besonderen Dank für den guten Eindruck der Be­sichtigung aus.

I Lang-Göns, 2. März. Der Radfahrer­vereinAll Heil" hielt im Saale der Gast­wirtschaft Hebbel sein diesjähriges Wintervergnügen ab. Der Vereinsführer Heinrich Faber bewill­kommnete die Gäste. Dann begann der unterhal­tende Teil der Veranstaltung, in dem Gesangster­zette und Vorführungen von Angehörigen des Rad­fahrervereins 1891 Großen-Linden abwechselten. Die Großen-Lindener Gäste zeigten neben anderem einen Vierer-Einradreigen, der mit außerordent­lichem Beifall ausgenommen wurde. In den Pau­sen spielte die Kapelle Theodor Philipp. Tanz schloß sich an.

Kreis Schotten.

Laubach, 2. März. Die hiesige Orts­gruppe des VDA. veranstaltete am Samstag in derTraube" einen gut besuchten Gemeinschasts- i und Elternabend. Gemeindegruppenleiter Dr. Kammer zeigte an Hand eines lehrreichen Licht- bildervortrages die leibliche und geistige Not, in der , sich die Sudetendeutschen befinden. Im Verlaufe des , Abends wechselten musikalische Darbietungen des Realschulorchesters mit schönen Volkstänzen ab, die durch Mädel der Schulgemeinschaft Realschule zur Aufführung gelangten. Sämtliche Darbietungen fan­den reichen Beifall. Zum Schluffe erklang noch ein- mal in einem Sprechchor der Realschüler der Not- : schrei der Ausländsdeutschen und ihr Ruf an die , Brüder im Reich zur Mithilfe unb Gintritt in den

Kreis Alsfeld.

. Homberg, 2. März. Die Jungmädel- : schar Homberg veranstaltete in der Stadthalle einen Elternabend. Ortsgruppenleiter Damm sprach einleitend über den Sinn und Zweck der Ju- - gendorganisationen. Dann wechselten in bunter = f^olge Lieder, Volkstänze und humorvolle kleine ; Aufführungen miteinander ab. Die Aufführung i eines StegreifstückesKönig Drosselbart" bereicherte das Programm.

Frankfurt a. M.

Berlin

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluß- kurs

Schluß?. Abend­börse

Schluß­kurs

Schluß! Mittag­börse

Schluß- kurs

Schluß?. Abend­börse

Schluß- kurs

Schluß!. Mittag- böde_

Datum

1.3.

2-3.

1.3.

23.

Datum

1.3.

2.3.

1.3.

23.

5% Deutsche Reichsanlethe v. 1927 4% Deutsche Reichsanl. von 1934 5%% Doung-Anleihe von 1930 .. 41/2% Hessische Volksstaat von 1929 4%% Deutsche Reichspostschatz von 1934 I......................

101,25 98,25 103,5

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105

101,25

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127,5

44

17

17,5 124,5

189 131,25 115,5 118,5

105

Accumulatoren-Fabrik.......12

KV-Kunstseide.............O

Aschaffenburg Zellstoff........3

Bemberg................ O

Bekula..................... 8

Buderus Eisen...............4

Gement Heidelberg........... 7

Gement Karlstadt............6

Chade A.-C..................9

Gontt Gummi.............. 11

Daimler Motoren............5

Dessauer Gas............... 4

Deutsche Erdöl..............5

Deutsche Gold- und Silber .... 9

Deutsche Linoleum.......... 10

Elektrische Lieferungen........6

Elektrische Licht und Kraft.....7

I. G. Färben-Industrie.......7

Felten & Guilleaume......... 6

Gesfürel....................6

Th. Goldschmidt....... 5

Gritzner Maschinen........... O

Harpener................. 2'/2

Hoesch Eisen...............3y2

Philipp Holzmann...........6

Ilse Bergbau................6

Ilse Genüsse................6

Kali Aschersleben............ 5

Klöcknerwerke ............. 4%

Kokswerke und Chemische Fabrik 6

Lahmeyer..................6

Mainkraft...................4

Mannesmann............... 3

Mansfelder Bergbau.......6%

Metallgesellschaft.............5

Orenstein & Koppel..........O

Rheinische Braunkohle.......12

Rheinische Elektro............6

Rheinstahlwerke.............. 6

Rbeinisch-Westfälische Elektro .. 6

Rütgerswerke ............... 6

Salzdetfurth Kali..........?y2

Schlickert & Go...............6

Schultheis Patzenhofer........4

Siemens & Halske...........8

Süddeutsche Zucker.......... 10

Vereinigte Stahlwerke...... 3y2

Westdeutsche Kaufhof.........O

Westeregeln Alkali............5

Zellstoff Waldhof............6

Otavi Minen...............0,6

136,5 112,25

167

118

161

164

182 127,75

147,5

261 175,25

133,5

148

168,75

138,5 144,25

128,5

44 153,13 117,75 144,75

145,5 135,25

123,9

94,25 118,75

150,5

226,5'

155,25 132,5

143,5

164

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200

119,75 54,75

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28

138,4 111,5

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164

183

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148,25

264 172,5 133,75 149,25

169,4

138 145,25

128 45,13

156

N8 143,75

137,25 124,9

126,5 94,25

119

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152

227,5

156,25 132,9

145,25 181,5 164,5

195,5

201

120

56,25

134 157,75

29

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182 127,13 113,4 147,75

174,75

133,5

148 168,65 138,4 144,5 128,5

43 153,4 117,9 144,9

176 145,25 135,25 124,4 143,9

118,5 155,5

150,25 90,13

225

155,25 132,5

143,75 179,25

164,5 95,25 194,5

201 119,75

54,5 134,25

156

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138 112,5

166,25 117,5

183

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147 137,5 124,75

144 126,5

118,75

156 151,5

90 226,5

156,75 132,9

144.75 181,5 164,5 95,25

195

200,5

120

55,9

135 157,75

29,13

4%% Deutsche Reichsbahnschatz von 1936 I..................

Oberhessen Provinz-Anleihe mit

4i/2% Hess. Landesbk. Darmstadt

Goldvie R. 12..............

6y2% Hess. Landes-Hyp.-Bank

4y2% Preuß. Landespfdbr.-Anst.

4y2% Preuß. Gold-Komm. R. 20

4y2% Darmstädter Komm.-Lau-

Deutsche Komm.-Sammel-Anlethe

Auslos.-Rechte l..............

4y2% Franks. Hyp. Goldpfe. R. 15

4/2% Franks. Hyp. Gold-Komm.

Obl. 2 3....................

5y2% Franks. Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

5y2% Rheinische Hyp. Liquidation Goldpfe.....................

Steuergütkchetn-Verrechnungskurs 5% Goldmexikaner von 1899 .... 4% Oesterretchische Goldrente.... 4,2% Oesterretchische Silberrente. 4>/2 Ungarn Staats von 1913 ....

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

4yz% Rumänen Gold von 1913..

4% Einheits-Rumänen.........

4% Türken Bagdad I...........

4% Türken Bagdad II..........

2 »4% I. Anatolier..............

A.G. für Verkehrswesen......6

Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0

Hamburg-Amerika Paket......0

Norddeutscher Lloyd..........0

Deutsche Reichsbahn Vorz.-Akt. 7

Reichsbau^................. 12

Berliner Handelsgesellschaft ... 6

Commerz- und Privat-Bank... 4

Deutsche Diskonto............4

Dresdner Bank..............4

1 März

2 .März

Amtliche Notierung

Amtliche Notierung

Geld

Bries

Geld

Brief

0,746

0,750

0,748

0,752

41,90

41,98

41,90

41,98

0,151

0,153

0,151

0,153

47,04

47,14

47,04

47,14

54,30

54,40

54,30

54,40 .

47,04

47,14

12,19

47,04

47,14

12,16

12,16

12,19

5,37

5,38

11,59

5,37

5,38

11,57

11,57

11,59

136,25

136,53

136,20

136,48

13,09

13,11

13,09

13,11

1 .März

2. März

Amtliche Notierung Geld | Brief

Amiliche Notierung Geld | Bries