Aus der engeren Heimat
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25ei einem Wirtshausstreit durch Messerstich tödlich verletzt.
Rundfunkprogramm
Dienstag, 3. August:
Uhr: Choral. Morgenspruch. Gymnastik. 6.30:
du? 22.30: Unterhaltung und Tanz. 24 bis Nachtmusik.
Frühkonzert. 7: Nachrichten. 8.10: Gymnastik. 8.30: Musik am Morgen 9.45: Segelflieger in den Lüften. 12: Mittagskonzert. 13: Nachrichten. 13.15: Mittagskonzert. 14: Nachrichten. 14.10: Das Reichs- Heer singt. 15: Volk und Wirtschaft. 16: Nachmittagskonzert. 18: Zeitgeschehen im Funk! 19: Leipziger Kaleidoskop. 21: Nachrichten. 21.15: Die kleinen Dinge. 22: Nachrichten. 22.20: Kamerad wo bist
der Messerstecher Karl in seinem Bette schlafend angetroffen und sofort dingfest gemacht werden. Der Verhaftete gestand bei dem Verhör die Tat ein und wurde nach dem Abschluß der Untersuchung nach Gießen in das Landgerichtsgefängnis eingeliefert.
Unfälle im Kreis Gießen.
Der 22 Jahre alte Arbeiter Wilhelm Deibel aus Staufenberg erlitt bei einem Unfall einen Bruch des rechten Fußes. — Die Paula Schmidt aus Hattenrod wurde bei der Arbeit in einem landwirtschaftlichen Betrieb von einer Kuh am Halse so erheblich verletzt, daß sie der Klinik in Gießen zugeführt werden mußte.
Schottener Sommermarkt.
* Schotten, 2. Aug. Am Montag, Dienstag und Mittwoch nächster Woche findet hier in althergebrachter Form der Schottener Sommer
markt statt. Für den Montag ist Pferde-, Rindvieh- und Krämermarkt vorgesehen, am Dienstag wird Schweine-, Rindvieh-, Ziegen- und Krämermarkt abgehalten. Den Abschluß des Marktes bildet Mittwoch der Krämermarkt mit Volksfest.
Njed-r-Gemunden (Kr. Alsfeld),I.Aua In unferem Dorfe ereignete sich in der Rocht Sonntag bei einem Streit in einer Galtwirticko» ein tragischer Vorfall, der am heutigen Sonntaa denn Bekanntwerden starkes Aufsehen und lebhaftes Bedauern an Orte erregte, da dem Streit em buhendes, junges Menfchenleben zum Opfer fiel. Am Samstagabend hatten sich Burschen aus dem Dorfe m der Gastwirtschaft oersammelt. wo sie noch gegen 1 Uhr nachts beisammensaßen Dabei befanden sich auch der 26 Jahre alte Hans Krug und der gleichaltrige Ernst Karl. Zwischen diesen beiden jungen Männern kam es gegen iy2 Uhr zunächst zu Sticheleien und Reibereien me dadurch verschärft wurden, daß Hans K r u a dem Ernst Karl einen Schlag ins Gesicht versetzte durch den Karl zu Boden stürzte. Gleich darauf sprang Karl wieder auf und zog sein Taschenmesser, fnit dem er Krug einen heftigen Stich in die Sckulter versetzte. Durch den Stich wurden die Schlagader und die oberen Lungenspitzen getroffen so daß die Verletzung tödlich war. Dem Ge° stochenen gelang es noch, zu seinem nahegelegenen elterlichen Wohnhaus zu laufen, wo er jedoch im Hausflur zufammenbrach. Er hatte noch die Kraft um Hilfe zu rufen, wodurch seine Eltern gewecki wurden und der Vater rasch herbeieilte. Unmittelbar daraus verstarb der bedauernswerte junge Mann an der inneren Verblutung. Der Messerstecher Karl begab sich, nachdem er noch einmal kurz Ausschau nach Krug gehalten hatte, in seine Wohnung und legte sich schlafen, ohne zu wissen, welche tragischen Folgen der von ihm geführte Messerstich gezeitigt hatte. Die Staatsanwaltschaft und die Kriminalpolizei Gießen wurden noch im Laufe der Nacht von dem Vorfall in Kenntnis gesetzt und erschienen am heutigen Sonntag in früher Morgenstunde im Dorfe. Hier nahmen sie die erforderlichen Feststellungen vor, und dabei konnte
Neue Jugendherberge in Büdingen.
* Büdingen, 1. Aug. Ja, eine neue Herberge! Zwar ist es noch dasselbe Haus, das 1930 als Ersatz für die einige Jahre vorher als unzulänglich aufgegebene Udo-Krafthütte als Herberge in Benutzung genommen war Es liegt vor den Toren der Stadt an der sogenannten Klippe, wo der Buntsandstein in mächtigen Steinbrüchen gewonnen wird, aus dem so manch schönes Bauwerk Büdingens in vergangenen Jahrhunderten entstanden ist und dessen Güte und eigenartige Schönheit als Werkstoff heute wieder an Wertschätzung gewinnt. Ein großer Spielplatz umgibt die freigelegene Herberge, der nach der Straße durch eine Fichtenhecke abgeschlossen ist. Unter einem fchattigen Nußbaum lädt ein neuer Steintisch zu beschaulicher Rast. Auf dem Nachbarqrundftück steht das im vorigen Jahr errichtete HI.-Heim der Stadt Büdingen.
Gründlich ist das alte Haus umgestaltet worden. Muhten die Gäste noch vor wenigen Jahren den steilen Hang hinunter zum Bach oder zur Quelle, wenn sie sich waschen wollten, oder sich das Wasser von der Pumpe im nachbarlichen Forsthaus holen, so entheben nun zwei freundliche, weiß gekachelte Waschräume sie dieser Mühe. Der „Unentbehrliche", der bisher nach ländlicher Sitte seitab im Gebüsch verskckt stand, ist durch eine moderne Anlage, die in einem neu erstellten Anbau ihren Platz gefunden hat, ersetzt. Schlafräume, Tagesraum und Küche glänzen und leuchten in frischer Farbe Und damit das Kochen gut vonstatton gehe und die Gäste
nicht Hunger leiden müssen, hat die Küche einen ganz neuen weißen Herd bekommen, der für Kohle und Gas eingerichtet ist. Auch das übrige Gerät, vor allem die Betten, von denen jetzt 46 vorhanden sind, ist gründlich erneuert und ergänzt worden.
Nach der Straße zu ist in gediegener Zimmermannsarbeit ein überdachter, offener Vorbau entstanden, der an warmen Tagen auch bei Regen das Sitzen im Freien gestattet und den bei voller Belegung der Herberge etwas engen Tagesraum entlastet. Er ist vom Tagesraum aus zugänglich und nimmt 30 bis 40 Sitzplätze auf. Die Außenwände des Hauses werden zur Zeit auch mit einem neuen Anstrich versehen, der unten in warmem rotbraunem Ton, oben etwas heller gehalten wird. Hellere Deckleisten und blaue Fensterläden zusammen mit den Blumenkästen werden .die Wandflächen beleben.
Ein richtiges Schmuckkästchen ist so aus der Bü- dinger Herberge geworden, die sich damit würdig den anderen oberhessischen Herbergen zur Seite stellt. Wieder ist ein sichtbarer Nachweis dafür geliefert, was der Reichsverband für deutsche Jugendherbergen mit dem Jugendherbergspfennig, den die Schulkinder allmonatlich aufbringen, und mit den Spenden, die unsere Jugend alljährlich am Reichs- Opfer- und Werbetag heischt, schafft. Nicht unerwähnt aber fei, daß die Stadt Büdingen den obenerwähnten Vorbau durch eine ansehnliche Gabe ermöglicht hat.
Wirtschaft.
Neue Speisekartoffelpreise vom 2. bis 7. August.
Einheitliche Preise für alle Gelben.
Fwd. Mit der neuen Erzeugerpreisanordnung für Speisekartoffeln für die Zeit vom 2. bis 7. August sind, im Gegensatz zu den letzten Anordnungen der Hauptvereinigung, die Erzeugerpreise für Speise- kartoffeln nicht, wie bisher, waggonfrei Verladestation, sondern frachtfrei jeder deutschen Empfangsstation festgesetzt. Sie betragen:
für weiße, rote und blaue Sorten mindestens 3 RM., jedoch nicht mehr als 3,50 Reichsmark;
für alle gelben Sorten mindestens 3,50 Reichsmark, jedoch nicht mehr als 4 RM. je 50 Kilogramm.
Damit ist der bisherige Preisunterschied zwischen runden gelben und langen gelben Kartoffeln verschwunden und an dessen Stelle ein einheitlicher Preis für alle gelben Sorten getreten.
Im Gegensatz zu der bisherigen Frübkartoffel- Marktregelung, die in den hauptsächlichen Erzeugergebieten die Schaffung von geschlossenen Anbaugebieten vorgesehen hat, werden sowohl die geichioi- senen Anbaugebiete, als auch die bisher eingesetzten Bezirksabgabe- und Ortssammelstellen mit Wirkung vom 2. August 1937 aufgehoben. Soweit dagegen einzelne Kartoffelwirtschaftsverbände bestimmte Gebiete zu geschlossenen Verbrauchsgebieten erklärt haben, wird an dieser Maßnahme nichts geändert. Das gleiche gilt für alle Einrichtungen und besondere Anordnungen, die sich auf die Schaffung von geschlossenen Verbrauchsgebieten beziehen.
Zur einheitlichen Regelung der Erfassung von Speisekartoffeln hat die Hauptvereinigung gleid^ei; tig verfügt, daß mit Wirkung vom 2. August 1937 ab die für den unmittelbaren Kauf von Spelsekar- toffeln bei Erzeugern vorgeschriebenen Speisekartos- fel-Schlußscheine (Sp.) Verwendung finden müssen. Mit diesem Zeitpunkt wird die Verwendung der Frühkartoffel-Schlußscheine A und a untersagt.
Fwd. Der Kartoffelwirtschaftsverband Hessen- Nassau macht wegen der Fruhkartosfelbewirtscha - tung nochmals auf seine Anordnung Nr. 19 aufmerksam. Hiernach ist zu unterscheiden zwischen dem geschlossenen und dem nicht geschlossenen Anbaugebiet. Welche Gebiete geschlossen sind, ist aus der Anordnung Nr. 19 zu ersehen -
Im geschlossenen Anbaugebiet darf der Absatzvon Frühkartoffeln nur über die Ortssammelstelle erfol gen, mit Ausnahme der Mengen, welche im eigenen Betrieb verwertet, außerdem am Orte der Erzeu nung auf Kontrollscheine an den Verbraucher abge- ketzt werden Das Befahren der Märkte durch d.e Erzeuger im geschlossenen Anbaugebiet ist nicht gestattet.
Im nicht geschlossenen Anbaugebiet ist der Absatz an Verteiler (Genossenschaft und Händler) nur an solche Verteiler zulässig, welche im Besitz eines Frühkartoffel-Schlußscheinheftes sind. Dagegen ist der Verkauf vorn Erzeuger an Verbraucher an Kontrollscheine, welche beim Ortsbauernführer anzufordern sind, gebunden.
Nhein-Mainische Börse.
Ruhig und behauptet.
Frankfurt a. M., 31. Juli. Zum Wochenende war an der Börse etwas Zurückhaltung erkennbar, jedoch lagen die Kurse im allgemeinen gut behauptet. Eine Bevorzugung bestimmter Werte war nicht feststellbar. Am Aktienmarkt eröffneten Vereinigte Stahlwerke und Buderus je 0,25 v. H. niedriger, während sich andererseits Hoesch um 0,-5. Rheinstahl um 0,13 v. H. befestigen konnten. In der chemischen Gruppe fliegen Goldschmidt um 0,90 v. H., IG. Farben wurden mit 168,75 (169) genannt. Von Elektrowerten lagen RWE. um 0,40, AEG. um 0,13 v. H. fester, dagegen Lahmeyer 0,2o o. H. leichter. Auf den sonstigen Marktgebieten traten kaum Veränderungen ein. AG. für Verkehr und Westdeutsche Kaufhof begannen mit unverändert 129 bzw. 60,40, Bemberg lagen 0,25 v H^ leichter Reichsbank kamen nach Pause mit 218 (216,50) zur ^Ser Rentenmarkt tendierte ebenfalls ruhig. Reichsaltbesitz waren mit 127 (126,90) etwas hoher, Kommunal-Ümschuldung mit 94,70 .uüDer.?f,n.bcrJnH-
Der Verlaus lag weiter verhältnismäßig ruhig Eine 6pe3ialbem=flung hatten am »Hie nm a r tt nur Demag zu verzeichnen, die auf 152-90 bis 15.3,2a (152,75) anstiegen. Sonst bröckelten die Kurse eher etwas ab. So gingen Vereinigte Stahlwerke f 123 nach 123,25, AEG. auf 133,90 (134,13) zurück. Die fpäter zur Notiz gekommenen Papiere waren uneinheitlich Einen stärkeren M°n^
°ufRhkinmetall, di°°bis anf15S (155,75 zuruckg.n- m'ark?iage7fta.e Schuldbücher
ucht warln Li?uidati°nspsandbrief° Frankfurter unh frankfurter Pfandbriefbank stiegen um
Sßrfi Ä' um ebenfalls 0,13 n. h. Van Ka°dpsandbri-f-n kamen Meininger nach Pau,e mit wieder 99,75 zur Notiz, Bei Stadtantechen waren Heidelberger 043 v. H höher, dagegen Wiesbadener 0'Jm°Fr/i v^7kehr wurden die an der Abendbörse lebhafter umaegangenen Kramsta-Leinen mit 126 50 (127 25) genannt. Adlerwerke Kleyer horte man mit 116,75 (117), Ufa Film mit 74.
Die Fußball-Vezirksklasse im neuen Sporijahr.
Nachdem die Reise der Vertreter des Gaues durch das südwestliche Gaugebiet ihren Abschluß gefunden batte, galt alles der großen Frage: wird die ersehnte Neueinteilung kommen? Wie wird sie ausfallen? Die Antwort ist überraschend schnell gekommen und wie man erwarten konnte, ohne jegliche einschneidende Aenderung. Die mancherorts angestrebte Trennung zwischen Stadt und Land unterblieb. Gaufachamtswart Oberstudienrat Riemann betonte ausdrücklich, daß die Verkoppelung von Land- und Stadtvereinen eine Notwendigkeit sei. Sie lege beiden Teilen besondere Verpflichtungen auf. Die Zuteilung des einen oder anderen Vereins in eine neue Gruppe war deshalb erforderlich, da durch die nunmehr auch spielerische Uebernahme der Vereine des Obertaunuskreises die Gruppe Friedberg zuviel Vereine enthalten würde. So wurde der Gruppe Gießen der Turn- und Sportverein Butzbach zugeteilt, die dadurch auf elf Vereine anwächst. Die Einteilung der einzelnen Gruppen, die für uns von Interesse sind, weil die Meister dieser Gruppen den Aufstiegsberechtigten für die Gauliga ausspielen, haben folgendes Gesicht:
Gruppe Gießen: 1. Sportv. 1900 Gießen, 2. SV. Lollar, 3. FC. Watzenborn-Steinberg, 4. SV. 05 Wetzlar, 5. T.- u. SD. Naunheim, 6. Turn- u. Spv. Bissenberg, 7. T.-u. SV. Steindorf, 8.
BC. Sinn, 9. Sp. u. Sp. Burg, 10. SC. Oranien Frohnhausen, 11. T.- u. Sportv. Butzbach.
Gruppe Friedberg: 1. SV. Bad-Nauheim, 2. Obermörlen, 3. Ober-Roßbach, 4. Bad Vilbel, 5. Groß-Karben, 6. Rieder-Florstadt, 7. Ober- Schmitten, 8. Bad Homburg, 9. Homburg-Kirtorf, 10. Oberstedten, ll.Oberursel, 12. Windecken.
Gruppe Lahn: 1. Elm, 2. Hadamar, 3. Limburg, 4. Niederbrechen, 5. Nassau, 6. Niederzeuzheim, 7. Montabaur, 8. Wirges, 9. Oberlahnstein, 10. wird noch ermittelt.
Gruppe Hanau: 1. Rüla Langendiebach, 2. 1860 Hanau, 3. Dunlop Hanau, 4. Dörnigheim, 5. Mittelbuchen, 6. Nieder-Rodenbach, 7. Düdelsheim, 8. Altenmittlau, 9. Somborn, 10. Roth, 11. Büdingen, 12. Klein-Steinheim.
Der Beginn der Spiele wurde einheitlich für den 19. September festgefetzt. Aus diesem Grunde fand am Samstag in Wetzlar eine Zusammenkunft der Vertreter der Bezirksklassenvereine statt, wo Gruppenleiter Gutmann (Wetzlar) die letzten maßgebenden Richtlinien bekanntgab. Am Schluß verlas er die vorläufige Terminlifte, wonach in Gießen mit der Begegnung 1900 — Bissenberg die neue Serie eröffnet wird. Nach Bekanntwerden der Termine bringen wir eine eingehende Uebersicht.
Schaumsiand-Rennen im Mel.
Stuck gewinnt den Bergpreis.-Vor 140000 Zuschauern.
Das 13. Schauinsland-Rennen um den Großen Bergpreis brachte die erste Entscheidung für die Deutschen Motorsportmeisterschaften. Obwohl Ca- racciola (Mercedes-Benz) nur den dritten Platz belegte, sicherte er sich in Punktgleichheit mit dem Zweiten, Rosemeyer (Auto-Union), den Titel durch seinen Sieg im Großen Preis von Deutschland. Gewinner des Bergpreises wurde Hans Stuck (Auto- Union) in der Tagesbestzeit von 8:11,3 Minuten (88,0 km/std). Er erhielt auch den Ehrenpreis des Führers des deutschen Kraftfahrsportes.
140 000 Zuschauer hatten sich längs der 12 Kilometer langen kurvenreichen und [teilen Strecke, die vom Fuße des Schauinsland auf die Paßhöhe führt, eingefunden. Selbst das wenig einladende Wetter hatte diesen Rekordbesuch nicht verhindern können. Dichter Nebel lag über dem Freiburger Hausberg, oft so dicht, daß die Fahrer auf der Strecke kaum zu sehen waren.
Die nasse, glatte Straße machte es unmöglich, daß die Solomaschinen ihre bestehenden Rekorde unterboten. Auch der Bergrekord, den Rosemeyer im Vorjahre auf 7:59,3 (90,1 km/std) schraubte, blieb ungefährdet. Neue Bestleistungen aab es dagegen bei den Seitenwagenrennen und bei den Sportwagen.
Die Fahnen von 10 Nationen wehten am Hauptpunkt der Strecke, der Holzschlägermatte, als nach der Flaggenparade in Anwesenheit von Korpsführer Hühnlein der schwere Kampf begann. Eine feine Leistung vollbrachte bei den Ausweisfahrern der Freiburger W i ß l e r, der mit der 500 ccm BMW. 80,9 km/std fuhr. Das Rennen der 250- ccw-Lizenzfahrer sah 8 DKW. in Front. Sieger wurde Kluge mit 81,7 km/std vor Winkler und dem Karlsruher Privatfahrer Gablenz. Aus dem Zweikampf Fleischmann - Mellmann (NSU.) ging in der 350-ccm-Klasse Me 11mann mit 85,5 km/std um 3 Sekunden als Schnellster hervor. Den zweiten Erfolg der Auto-Union - DKW. gab es in der ^-Liter-Klasse; allerdings nicht, wie man
erwartet hatte, durch Mansfeld, der nur Vierter wurde, sondern durch Bodmer mit 86,2 km/std. Zweiter wurde der Schweizer Cordey auf Norton vor der NSU. Hentzes. Mit unerhörtem Schneid jagten die Gespanne über die Bahn. Meister Braun vollbrachte mit der 600 ccm DKW. ein Meisterstück. Trotz aller widrigen Umstände verbesserte er den Kategorienrekord Stärkies um über 16 Sekunden auf 78,4 km/std. Eine Ueberraschung gab es in der großen Klasse. Faistenhammer- München (Douglas) verwies die sieggewohnten Schumann und Karmann (DKW.) auf die Plätze.
Deutsche Sportwagen siegen.
Bei den kompressorlosen Sportwagen schnitten die deutschen Fahrzeuge hervorragend ab. In sämtlichen Klassen endeten BMW., Hanomag und Ford auf den ersten Plätzen und unterboten soweit die bestehenden Bestzeiten. Als Schnellster gab Petzold- Hannover (Ford) sogar dem Alfa Romeo von Ballestrero das Nachsehen. In den drei Wertungsgruppen der Sportwagen mit Kompressor gab es den ersten der drei Ausländersiege durch T a • dini mit dem großen Alfa Romeo. Die einzige Rekordunterbietung glückte dem noch wenig heroor- getretenen Stuttgarter Brütsch in der 2-Liter- Klasse auf Bugatti. In der kleinen Klasse gewann Kohlrausch auf MG.
Der Kampf der Silberpseile.
Der Höhepunkt wurde beim Kampf der berühmten Silberpfeile erreicht. Graf ßurani feierte mit dem Maserati in der 1100-ccrn-Klasse einen weiteren Siea auf dem Schauinsland; er war zwei Sekunden schneller als der Nachwuchsmann Bäumer von Mercedes. Der Altonaer Berg siegte in der I^-Liter-Klasse nicht ganz erwartet gegen dem ERA. des Engländers Martin. Zwei Ungarn belegten den ersten Platz in der 3-Liter-Klasse. Meister Hartmann siegte sicher vor Graf Festetics.
Als erster der großen Rennwagen nahm der
Hier ablchneiden!
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Knoblauchgeruch
Knöchel
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beln, sog. „Zehen", werden im Frühjahr in leichten Boden gelegt. K. wirksam bei Arterienverkalkung. K.saft neuerdings in geruchloser Pillenform zu kaufen. Knoblauchgeruch läßt sich nur schwer entfernen. Wenn er durch Zugluft aus der Küche nicht verschwindet, hilft. Ausräuchern mit Wacholderbeeren. Geschirr mit Senfmehl gut ausscheuern. Knoblauchgeruch aus dem Munde wird durch den Genuß heißer Milch abgeschwächt.
Knochen, Gerüst des Menschen- und Tierkörpers, besteht hauptsächlich aus phosphorsaurem Kalk. Skeletteile der höheren Wirbeltiere enthalten nur dann größere Nährstoffe, wenn es sich um Röhrenknochen handelt. Röhrenknochen geben eine gute, kräftige Brühe, andere Knochen eignen sich nur zum Mitkochen bei Hülsenfrüchten und Gemüsen.
Knochenerweichung, chronische, auf Störung der inneren Sekretion (s. d.) usw. beruhende Erweichung der normalerweise festen und harten Knochen. Die Knochen werden entkalkt und dadurch weich und biegsam. Kommt bei Schwangeren und Wöchnerinnen vor. wohl infolge einer krankhaften Tätigkeit der Eierstöcke.
Knochenbruch. Die Zusammenhangstrennung eines Knochens durch Sturz oder Schlag entsteht leicht bei gewissen Formen von Geschwülsten. Anzeichen: plötzlich einsetzender starker Schmerz. Beweglichkeit an abnormer Stelle. Veränderung der Form des Glie
des. Erste Hilfe: das verletzte Glied sorgfältig schienen (Anbinden an das andere Bein, an einen Stock oder dgl.), zum Festbinden mit Taschentüchern, evtl, mit Hosenträgern umwickeln. Gebrochene Arme in ein Tragtuch legen. Die endgültige Behandlung muß durch den Arzt erfolgen.
Knochenmarksentzündung. Meist eine eitrige Erkrankung des Knochenmarks. entstanden nach Knochenbruch mit gleichzeitig. Weichteilverletzung oder fortgeleitet von irgendeiner anderen Eiterung im Körper. Kommt besonders im Kindes- und Jünglingsalter vor. Anzeichen: Hohes Fieber, starkes Krankheitsgefühl, besondere Empfindlichkeit der erkrankten Stelle. Behandlung durch den Arzt.
Knockenöl, geruchloses öl. Das aus Knochen ausgezogene Fett, wird als Nähmaschinenöl verwendet.
Knock-out. Es wird darunter beim Faustkampf oder Borkampf die Entscheidung durch Niederschlag verstanden. Der Gegner darf sich innerhalb 10 Sekunden nicht mehr erheben. Der Vorgang beruht auf einer Schockwirkung, die Bewußtseinsverlust auslöst. S. Schock.
Knöchel. 1. Die Vorsprünge an der Streckseite der Hand- und Fingergelenke. Besonders bei geschlossener Faust gut sichtbar. 2. Knochenvorsprünge oberhalb des Fußgelenks und zwar auf der Außen- und Innenseite eines jeden Unterschenkels.
Welches Kochgeschirr ist richtig?
Auf Seite 249 stand es, daß niedere Kochtöpfe — also mit breitem Boden — die Heizkraft besser ausnützen. Und solche Kochtöpfe in vielen Größen und Arten, mit guter, haltbarer Emaillierung bekommen Sie preiswert bei
3. B. Häuser, Gießen, am Oswaldsgarten, Fernsprecher 2145/2146.


