Ausgabe 
2.8.1937
 
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verteidigen. Der Frieden, der am 28. Juni 1919 wurde mußte von den wehr- und wahr- heitsllebenden deutschen Soldaten als eine Fort­setzung des Krieges mit anderen Mitteln angesehen meine Kameraden, ftammt der heiße Wun ch und das aufrichtige Streben der deutschen Frontsoldaten nach einem wah- ren Frieden. Der erste Frontsoldat, der seinen Glauben an Deutschland und an eine Zukunft nie verloren hat, war Adolf Hitler Um ihn garten Jid) seine Kriegskameraden, zu ihm strömte die deutsche Äugend. Es lag auf der Hand, daß die deutsche Nation zum wahren Frieden erst dann kommen konnte, wenn sie dem Gegner fortan wieder Ach tung abzugewinnen imstande war. Deshalb galt der Kampf Adolf Hitlers zuerst den Erscheinungen, die im Inneren Deutschlands zum Zusammenbruch geführt haben. Die Abwehr­front der deutschen Nation war gewillt, die rote Faust aufzubrechen, bereit, an Stelle der knecht- seligen Unterwerfung den Kampf um die innere und äußere. Freiheit der Nation zu führen. Aus diesen Jahren der inneren Auseinandersetzung be­klagen wir über 400 tote Nationalsozialisten, die im gleichen Opfergeist wie der deutsche Frontsoldat im Großen Kriege den Kampf um die Erhaltung der Nation geführt haben. Deshalb bleiben die Kämpfer um die nationale Erhebung den Frontsoldaten innig verbunden, weil sie das Werk vollendet haben, das die Frontsoldaten begonnen haben. Wir deutschen Frontsoldaten sehen in den Vorgängen der letzten vier Jahre in unserem Volk in tiefer Ergriffenheit und heiliger Freude die Gefühle wiederhergestellt, die uns viereinhalb Jahre im Kriege befähigt hat- ten, die Vorposten des gesamten deutschen Volkes zu sein.

Run sagt ein Teil derer in der Welt, die das deutsche Volk und die den deutschen Staat tragende Idee des deutschen Nationalsozialis­mus nicht kennen oder nicht kennen wollen, daß die kraftvolle Erneuerung unseres Volkes und seine Wiederaufrichtung eine ständige Drohung für die anderen Völker fei. Ihnen möchte ich als Frontsoldat die Antwort des deutschen Front­soldaten geben: Wir haben den letzten Krieg nicht verschuldet und nicht gewollt. Wir haben in diesem Krieg als deutsche Män­ner unsere Pflicht getan, genau so wie die Mil- lionen der Kameraden, die gegen uns im ande­ren Graben gefochten haben. Wir kennen den Krieg, und weil wir ihn kennen, meine Kameraden, lieben wir den Frieden! Für uns ist der Frieden und damit glaube ich auch mit den Männern aus dem anderen

in ihren Wechselwirkungen, vor allem im Zeitmaß der Durchführung, ungeahnte Anforderungen Selbst­verständlich bedinge die einheitliche Durchführung dieser Ausgaben auch einen einheitlich erwogenen und vorgebildeten Berufsstand. Die Ausbildungs- orbnung für den höheren Dienst stehe so vor dem Abschluß, für den gehobenen mittleren Dienst sei die Vorschrift des für das ganze Reichsgebiet ein­heitlichen Fachschulbesuches zu erwarten, ebenso eine einheitliche und gründliche Fachausbildung der Ver­

messungstechniker des einfachen Dienstes. Einen interessanten Einblick in die Erneuerung und Fort­führung der bayerischen Landesvermessung vermit­telte ein Vortrag von Oberregierungsrat Gampert vom bayerischen Finanzministerium. Der Festsitzung folgte in der Technischen Hochschule die Eröffnung der Geodätischen Ausstellung, die wert­volle Aufschlüsse über die Ergebnisse der Flurberei­nigung und die wichtigsten technischen Neuerungen gibt.

Chamberlain sucht Verfländigung mit Rom.

Ein Brief des britischen Ministerpräsidenten an Musiolini. Nie Frage der Anerkennung des ostafrikanischen Imperiums im Vordergrund.

London, 1. August. (DNB.) Der Brief, den der Ministerpräsident Chamberlain an Mus- o l i n i gesandt hat, findet in der Londoner Presse größte Beachtung. Die Blätter bezeichnen den Brief als ein neues Anzeichen der Verbesserung in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Der O b s e r v e r" schreibt, in Italien hege man wegen der englischen Wiederaufrüstung Mißtrauen. Mehr als einmal habe man englischerseits betont, daß die britische Regierung nicht beabsichtige, sich den le­gitimen Interessen Italiens im Mit­te lmeer zu widersetzen. Als im Januar das eng­lisch-italienische Agreement unterzeichnet worden sei, habe man gewisse Fragen beiseite gelassen, so die Anerkennung des italienischen Imperiums in Aethi- opien. In London vermute man, daß bei der näch­ten Völkerbundssitzung der Wunsch der italienischen Regierung zur Sprache kommen werde, daß dieser Störungs'block nicht länger auf dem Weg einer bef­eren Zusammenarbeit stehen möge, die jetzt ihren Anfang genommen habe.

Daily Telegraph" behauptet, Chamberlain werde eine Zusammenkunft der früheren Locarnomächte zustande bringen. Außenmini­ster Eden werde möglicherweise einen persönlichen Besuch in Rom abstatten, der, wie man glaube, in dem Schreiben Chamberlains an Mussolini an­geregt worden sei. Auch hoffe man, Graf Ciano wieder in London zu sehen, doch übersehe man hierbei nicht, daß der italienische Außenminister eine Einladung nicht annehmen könne, wenn man nicht die rechtliche Anerkennung,der italienischen Ober­hoheit in Ostafrika ins Auge gefaßt habe. Aus die­sem Grunde werde das Vorgehen der Völkerbunds­versammlung im September von Bedeutung sein. Eine Antwort Mussolinis auf das Schreiben Cham­berlains werde täglich erwartet.M orning

P o ft" ist der Ansicht, daß sowohl die Mitteilung Mussolinis, die Grandi am vergangenen Dienstag übermittelte, wie die Botschaft Chamberlains i n erster Linie von psychologischer Be­deutung gewesen seien und keine greifbaren Vor­schläge enthalten hätten. Mit positiven Entwicklun­gen sei jedoch möglicherweise in der Zukunft zu rech­nen; denn es bestehe kein Zweifel, daß Chamberlain eine Regelung der Frage der Anerkennung Jtalie- nisch-Ostafrikas wünsche.

Das Rothermere-BlattMaily Mail" schreibt, daß derFreundschaftsbrief" Chamberlains an Mussolini ein neuer überzeugender außenpolitischer Schritt des Ministerpräsidenten Chamberlain sei. Nach Berichten aus Rom habe Chamberlain Musso­lini die Absicht Englands gezeigt, auf der nächsten Dölkerbundsversammlung die rechtliche Anerken­nung des italienischen Kaiserreiches zu bestätigen. Vor seinem Regierungsantritt habe Chamberlain in mehreren Reden von der Notwendigkeit gesprochen, mit Deutschland und Italien auf freundschaft­lichem Fuße zu stehen. Je mehr sich diese drei Mächte einer Vereinbarung näherten, um so besser sei es für die Sicherheit der ganzen Welt. Bedauer­licherweise sei im Ausland immer noch der Eindruck vorhanden, daß England den Bolschewisten und ihrer Propaganda immer noch ein allzu g e - neigtes Ohr leihe. Diese Verbindung mit Mos­kau sei katastrophal für den güten Na­men Englands. Der Frieden könne nur durch eine Politik gesichert werden, die sich auf Richtlinien stütze, wie sie Berlin und Rom hätten. Der mar­xistischeDaily Herold" bemüht sich dagegen, eine englisch-italienische Annäherung zu sabotieren, indem er in großer Aufmachung Italien beschuldigt, Unruhe in Kleinasien zu stiften.

Graben übereinzustimmen die vorbehaltlose Anerkennung des gleichen Lebens­rechtes und der gleichen Ehre für die Völker, die miteinander Frieden schließen.

Ich will hier eine Aufgabe besonders herausgrei­fen, nämlich, die Wunden des Krieges zu schließen und jenen das Leben besser zu gestalten, die im Kriege die Träger des höchsten Kampfes und des heiligsten Opfers gewesen sind. Sie können nicht oft genug und nicht eindringlich genug jedem Volk als die Besten vor Augen geführt werden, die Män­ner, die zerschossen oder schwer krank aus dem Kriege heimgekehrt sind, und die Frauen, die das heiligste Opfer, das des Gatten und Vaters, ge­bracht haben. Mit der Wiedergewinnung der Ehre und des Ansehens des deutschen Frontsoldaten und seiner Hinterbliebenen ist auch die materielle Ver­sorgung Schritt für Schritt vorgeschritten. Mit dem heutigen Tage kann ich Ihnen als weiteren Fort­schritt mitteilen, daß die Nachuntersuchun­gen aufhören und daß die Verhandlungen über die Krankenfürsorge für die Kriegs- Hinterbliebenen vor dem unmittelbaren Ab­schluß stehen. Demnächst werden wesentliche Der- besserungen erfolgen in den Bestimmungen, die durch Notverordnungen verschlechtert wurden.

Wir sind heule als Frontsoldaten genau so wie von 1914 bis 1918 die Vorposten unse­rer Völker, dieses Wal, um mit den» mo­ralischen Gewicht des Ansehens in unseren Völ­kern zum Frieden und zur Zusammenarbeit zu mahnen, hinter uns stehen die zehn W i l - lionen Toten des Weltkrieges, vor uns die Verantwortung für das Leben der uns folgenden Geschlechter, mit uns vereint das Lebensrecht unserer Nationen. Wir sind bereit, unseren Nachbarn die Hand zur Zusam­menarbeit zu reichen, und wir werden dieses Ziel auch gewinnen. Die Achtung von einst ist die Quelle unserer Kameradschaft von heute, die Kameradschaft von heute wird der Beginn un­serer Freundschaft von morgen sein. Wir sind entschlossen, unseren Weg unbeirrt weiterzu­gehen, wir gehen ihn in dem Bewußtsein, un­serem Führer Adolf Hitler zu dienen, wir gehen ihn in dem frohen Bewußtsein, auch als zer­schossene Frontsoldaten und als Kriegerwttwen noch würdig und stark zu sein, eine große Auf­gabe zu lösen, wir gehen ihn voll Stolz und Treue für unser stolzes Vaterland und unser liebes deutsches Volk."

Oer Führer grüßt die Kriegsopfer.

Reichskriegsopferführer O b e r l i n b ober hat an den Führer und Reichskanzler folgendes Tele­gramm gerichtet:Frontfoldaten und Kriegsopfer aus gan,®Deutschland, zum Reichstressen der Not o- na,sozialistischen Kriegsopserversorgung m Berlin anqetreten, grüßen ihren Führer und ersten Front- kameraden. In Sriefl unb Sr,ei,^,i,°phf^tbünbt' ge­loben wir immer wieder treue Mitarbeit und folqschast. Reichskriegsopsersuhrer vberl,ndober^

Der Führer unb Reichskanzler hat hier auf mit folgenbem Telegramm gebari t: ,^ur bie Melbung unb bas Gelöbnis treuer Ge o^gschaft ber aum Reichstreffen ber ^atlona^fo3lallftlfc^cn Hrieqs- in Berlin versammelten alten Ka- meraben sage ich meinen Dank. Ich errotbere bie Grüße aller Beteiligten herzlich i n f a m er a b^ sch östlich er Verbundenheit unb in dankbarem Gedenken ihrer dem Vaterland gebrachten Opfer. Abolf Hitler.

$ür ein einheitliches deutsches Vermeffunasrvesen.

In München begann die 3 7. Reichstagung i en C km ^ationälfoz/alisüsche ®Jb Deutscher Technik. Ueber bie Neuordnung bes beut- fchen Verrnesfungswesens sprach Ministerialbirekt Dr Vollert Wehrfreiheit, Raurnorbnung Do- benfchätzung unb Vierjahresplan stellten, sagte er,

An Der Sowjetfront in Spanien.

Was Heberläufer und Gefangene erzählen.

Salamanca, 30. Juli. Ein Vertreter bes Deutschen Nachrichtenbüros hatte Ge­legenheit, hinter ber Front eine Reihe von lieber« läufern zu befragen, bie sich in bie Lager ber Nationalen gerettet hatten. Auch Gefangene waren barunter. Sie erzählten von ben Erlebnif- en, bie sie veranlaßt hatten, auf Seiten ber Roten zu kämpfen unb warum sie ihr Heil in ber Flucht

uchten.

Der in ben letzten Kämvsen übergelaufene 20jährige jugoslawische Wui b e n t lauter Dusau berichtete: Ich bin über Deutschlanb nach Paris gelangt, wo ich ursprünglich in bie Fremben- legion eintreten wollte, von bort über Marseille nach Barcelona unb bann weiter über Valencia nach Albacete, wo ich eine militärische Ausbilbung er­hielt. Darauf mürbe ich ber 1. Kompanie bes Batail­lons Dimitroff ber 15. Brigabe zugeteilt unb kam an bie Jarama-Front ebenso wie alle anberen Ju­goslawen unb sehr viele Russen, währenb bie Oesterreicher ben Sanitätsbienft versahen. Die Kompanien waren mit russischen Gewehren ausge­rüstet sowie mit Hanbgraten Von Amdita aus würbe bie Brigabe in kleinen Autokolonnen in bie Nähe von Mabrib gefahren unb marschierte bann in brei Nachtmärschen in bie Nähe von Villanueva be la (Sanaba. Hier kamen mir in einen mörberi- schen Kampf hinein, bei bem mir von 100 Mann 54 verloren. Auch bei ben anberen sotten bie Derluste sehr groß gewesen sein Unser An­griff würbe burch Tanks unterstützt. Ich selbst habe 22 Tanks gesehen, von benen aber 9 bis 10 verrannten. Da bas Essen unerträglich schlecht war unb mir keinerlei Gelb bekamen, im übrigen sehr schlecht behandelt würben, war bie Stimmung unter uns sehr gereizt.

3n Ambila sprach der politische Kommissar Taka- toff ein Bulgare zur gesamten Brigade und bedrohte alle diejenigen, die sich weigerten, mit anzugreifen, mit s o r t i g e r Erschießung. Besonders scharf ging man gegen die Spa­nier vor, die sicherlich übergelaufen waren, wenn sie nicht Angst gehabt hätten, beim Wist- lingen des Planes erschossen zu werden. Jd) habe selbst gesehen, wie auf diese Weise drei Spanier erschossen wurden. Dann hatte ich em entsetzliches Erlebnis: Bei der Einnahme von Villanueva erschossen die Roten Kin­der und Wädchen in meiner Gegenwart, außerdem Gefangene, die in den Schützen­gräben waren und mit erhobenen Händen her- auskommen mußten. Letztere wurden> in °n Rücken geschossen, nachdem man sie vorher fünf bis sechs Schritte hatte gehe" «ndere wiederum wurden an die wand gest-m md erschaffen, nachdem man ihnen Aussagen a g preßt hatte. Alles dies slaßle mir einen derar­tigen Abscheu gegen die Hofen ein, daß ich b -

8 schloß zu den Nationalen uberzulausen.

Ber 23iährige kanadische Staatsangehörige An- ®enr Ma nate aus Podioa in Jugoslawien war als Arb^er NUS Jugoslawien nach Kanada ausge- "°s.ch"°°n'd-7 Kommunistischen Partei anwerben, S WS bh»m Sditif President Harbing" in Le Havre Sfa VaNagier in Begleitung von etwa 25 bis 30 n id-ttn Leuten ein. In Paris meldete ich mich auz

PAmwimiftifchen Büro. Dann wurde ich mit zur Grenze gebracht und gelangte ohne Schnürigkeiten nach Sowjetspanien. Ich sollte tu Albacete militärisch ausgebildet werden, wurde aber mährend 1% Monate nur Zweimal zur Gela.ide- Ebttdung herangezogen. Zu meiner Zett waren ungefähr 700 Ausländer aller Natio- n e n dort zu arnrnengezogen gewesen. Nach einer zweiwöchentlichen Ausbildung in Amblta wurde ich

der 1. Kompanie des Bataillons Lincoln mit dem Standort Villunueva zugeteilt. Der Kompanieführer war ein Engländer, der Bataillonskom­mandeur ein amerikanischer Neger. Die ganze Kompanie bestand aus Engländern, Amerikanern unb Kanabiern, bie an sie gestellten Anforberungen waren bei schlechtem Essen unb schlechter Behanblung so groß, baß ich mich ent­schloß, zu fliehen. Der letzte Anlaß dazu war ein Zusammenstoß mit einem Offizier, ber mich wegen eines geringen Fehlers mit ber Pistole bebrohte. Ein 28jähriger Franzose Jean ©ianotte, geboren in Paris, ber bei Villanueva von ben Nationalen ge­fangen genommen wurde, schilderte bie Stimmung als sehr niebergebrücft unb teilweise ver­zweifelt burch bie vielen Verluste.

Paris will vermitteln.

Neue Anstrengungen in der Nichteinmischungsfrage.

Paris, 1. Aug. (DNB.) In gut unterrichteten Kreisen verlautet, baß ber französische Außenmini­ster Delbvs mit seinen Mitarbeitern eine Aus­sprache über bie Möglichkeit einer Wiederflvtt- machung ber Arbeiten bes ßonboner Nichtein­mischungsausschusses gehabt habe. Die französische Regierung werbe wahrscheinlich am Dienstag ber englischen Regierung Anregungen im Sinne einer Vermittlung unterbreiten, bamit bie ßonboner unb bie Pariser Regierung bann eine neue gemeinsame Anstrengung am Donnerstag im Unterausschuß wür­den unternehmen können. Wenn es eine Erfolgs­aussicht für bie Aufrechterhaltung ber Nichtein­mischungspolitik gebe, so beruhe sie auf ber englisch- französischen Zusammenarbeit. Beibe Regierungen wünschten bie Anerkennung ber kriegs- rechtlichen Stellung zugunsten bes Generals Franco erst bann vorzunehmen, wenn vorher greifbare Fortschritte bei ber Zurückziehung ber Freiwilligen zu verzeichnen feien.

Auch heißt es, baß Angriffe ber italie­nischen Presse gegen Frankreich Gegenstand) der Besprechungen gewesen seien, die Delbos mit dem italienischen Botschafter Cerutti gehabt, und denen auch ein Schritt des französischen Geschäftsträ­gers in Rom bei ben italienischen Behörben gegolten habe. In ber italienischen Presse seien Meldungen veröffentlicht worden, wonach Frankreich ben Durchzug von Freiwilligen erlaube unb sogar unter ber Hanb Unternehmungen be­günstige, bie bazu bestimmt seien, Valencia Waffen zu liefern. Außenminister Delbos habe bie Aufmerk­samkeit ber römischen Regierung auf ben nachteili- gen Charakter eines solchen Pressefelbzuges gelenkt. Trotz Festhaltens an ihrem Stanbpunkt wünsche bie französische Regierung enblich eine Regelung ber spanischen Angelegenheit, benn alle anberen europäischen Probleme hingen bavon ab, besonbers bie Verhanblungen über einen E r - s a tz bes ßocarno-Vertrages, bie nur bann Erfolgsaussichten haben könnten, wenn bie Mächte von ben Sorgen befreit fein würben, bie ihnen ber spanische Streit unb seine internationalen Aus­wirkungen einflößen. Auch bürsten bie Ereignisse in Spanien wahrscheinlich zu ben Ereignissen im Fer­nen Osten in Beziehung stehen; benn wenn bie europäischen Mächte sich gegenseitig bekämpften, würben sie auch einen großen Teil ihres Ansehens in ber Welt verlieren.

Ein chinesisches Wehrpflichtgesetz in Kraft gesetzt.

Schanghai, 31.Juli. (DNB.) Die chinesische Zentralregierung hat burch ein Runbtelegramm an alle Pravinzregierungen ein allgemeines Wehrpflichtgesetz in Kraft gesetzt. Das Te- legramm betont, baß bie Verwirklichung ber all­gemeinen Wehrpflicht, bie bas Rückgrat ber natio­nalen Selbstverteibigung bilde, keinen Aufschub

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