Ausgabe 
1.11.1937
 
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rau.

düng geheimnisvoller Pflanzenaufgüsse suchten die . Frauen damals Krankheit und Siechtum zu ban­nen. Im Mittelalter bedeutete es einen großen Fortschritt, als nach langem Suchen ein pflanzliches Mittel zur Schmerz st illung bet Operationen gefunden wurde. Man nahm einen Schwamm, der mit dem Safte von Mohn, Bilsenkrautsamen, Schier­ling und ähnlichen narkotisch wirkenden Pflanzen­säften getränkt war, hielt diesen dem Patienten vor Mund und Nase und erzielte auf diese übrigens keineswegs ungefährliche Art Betäubungszu-

hervorragender Wirkung. Diese Droge, die dem Arzte ein unentbehrliches Heilmittel geworden ist, hat eine ausgesprochen krampfstillende sowie sekre- tions- und entzündungshemmende Wirkung. Zum größten Teile konnten hier die aus der alten Volks­medizin stammenden Erfahrungen über den Heil- wert dieser Droge bestätigt werden. Ein weiteres wertvolles Heilmittel dieser Art ist der. Rettich. Viele Aerzte sind der Ansicht, daß der in Süd­deutschland sehr verbreitete Rettichgenuß die größere Seltenheit des Gallensteinleidens in diesen Gegen­den bedingt.

In den Bärentrauben und Heidelbeer- blättern sowie im Wintergrünöl konnten Stoffe nachgewiesen werden, die besonders günstige Wirkungen bei Katarrhen von Blase und Nieren entfalten. Schlüsselblume, Veilchenwurzel, Stief­mütterchen und Goldrute wirken wassertreibend und sind besonders häufige und beliebte Bestandteile be- stiinmter Teemischungen. Leider ist der als Be­ruhigungsmittel so bewährte Baldrian wegen seines Geschmackes und Geruches etwas in Miß­kredit geraten. Ebenfalls beruhigend wirkt übrigens Hopfen, dem der Nachteil des schlechten Geruches nicht anhaftet. Ferner ist in letzter Zeit die gün­stige Wirkung des Knoblauchs bei Arterioskle­rose experimentell gesichert worden. Menschen, die wegen ihrer Lebensführung oder infolge erblicher Belastung besonders zu Arterienverkalkung neigen, sollen sich möglichst frühzeitig ehe das Leiden erst zum Ausbruch kommt dieser heilsamen Droge bedienen.

von vielen Hunderten deutscher Volksgenossen und ihrer australischen Freunde besucht war, kommt zum Teil der Winterhilfe zugute.

vier Opfer eines Blindgängers aus dem Weltkriege.

Bei dem Versuch, einen 30,5-Zentimeter-Blind- gänger aus dem Weltkrieg, den man im Panovizza- Walde bei Görz gefunden hatte, zu öffnen und dessen Kupferteile zu entfernen, wurden vier Per­sonen das Opfer ihres Beginnens. Die Unvorsichti­gen bearbeiteten das gewaltige Geschoß mit einem großen Hammer. Plötzlich explodierte die Gra­nate mit einer ungeheuren Detonation. Zwei Per­sonen wurden auf der Stelle getötet, die beiden anderen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

Aljechin Euwe 7:4.

Die elfte Partie des Schachweltmeisterkampfes Euwe Aljechin wurde in Groningen ge­spielt und endete nach 30 Zügen remis. Euwe spielte mit weiß. Der jetzige Stand ist Aljechin 7, Euwe 4 Punkte.

Die Dirigenten der Bayreuther Festspiele 1938.

Bei den in der Zeit vom 24. Juli bis 19. August 1938 stattfindenden Bayreuther F e st s p i e - len werden dirigieren: Karl Elmendorfs den Tristan", Franz von Hoeßlin denParsival" und Heinz Tietjen denRing des Nibelungen".

Giftpflanzen als Heilmittel.

Während die oben erwähnten Pflanzen durchaus ungiftige und harmlose Hellmittel darstellen, hat es die Medizin schon seit langem verstanden, auch an sich gefährliche, giftige Pflanzen in ihren Heil- mittelschatz einzubeziehen. In der Hand des Fach­mannes haben sie ihren Schrecken verloren und entfalten wertvollste Heilwirkungen! So stellte die giftige Digitalisdroge der Wirkstoff des be­kannten Fingerhuts eines der besten und meist­gebrauchten Heilmittels bei gewissen Herzleiden dar. Diese Droge ist für die moderne Medizin einfach unersetzlich. Seitdem im Jahre 1785 der englische 2lrzt Withering im Krankenhaus zu Birming­ham sein klassisches Büchleinlieber den Finger­hut und seine medizinische Verwendung" schrieb und die Verwendung dieser Droge die er als ein Geheimmittel einer alten Frau in Shropshire ken­nenlernte seinen Kollegen empfahl, verdanken unzählige Menschen dieser Pflanze Heilung und kostbare Jahre arbeitsreichen Lebens. Ebenso ist die

als wirksamen Stoff das Atropin enthaltende Tollkirsche ein wertvolles, unübertroffenes Arzneimittel. Das als Rattengift früher viel ver­wendete Strychnin aus der Brechnußpflanze entfaltet in der Hand des kundigen Arztes bei le­bensbedrohlichen Zuständen wahrhaft erstaunliche Wirkungen und ist selbstverständlich in starker Verdünnung ein Bestandteil vieler Stärkungs­und Kräftigungsmittel.

Die wirtschaftliche Bedeutung der Heilpflanzen.

Wen von fachmännischer Seite als Zahlen für die deutsche Einfuhr an Drogen Ziffern zwischen 50 bis 10 0 Millionen Mark pro Jahr genannt werden, dann kann man sich über die Be­deutung dieser Summen für unsere Devisenwirt- schaft wohl einige Vorstellung machen. Hier setzen nun die Aufgaben der Chemiker, Pharmakologerk und Heilpflanzenzüchter ein. Wertvolle Schritte in dieser Richtung sind bereits getan. Sied doch nach­weislich in Deutschland viele wichtige Arzneipflan­zen in ausreichendem Maße vorhanden aber sie verkamen früher ungenützt, während die gleiche Droge aus anderen Ländern eingeführt wurde. Der Anbau und die Züchtung wertvoller ausländischer Heilpflanzen hat gerade heute größte Bedeutung, denn es hat sich gezeigt, daß diese in Deutschland erzeugten pflanzlichen Heilmittel den bisher vom Ausland bezogenen Drogen völlig gleichwertig find.

Heilkräuter und Medizin.

Alte Hausmittel im Lichte der heutigen Forschung.

Von Or. med. $. Hauschild.

Die Pflanzenheilkunde hat Jahrtausende hindurch die Medizin fast. ausschließlich be­herrscht, zahllose Kräuter und sonstige Pflan­zen wurden gegen alle nur vorkommenden Krankheiten angewendet. Etwa seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts beginnt dann aber ein rascher Rückgang, und schließlich gerie­ten viele an sich wichtige Heilpflanzen nahezu in Vergessenheit. Erst in neuester Zeit haben Schulmedizin" und Naturheilkuvde von verschiedenen Seiten aus, aber mit gleichen Ergebnissen, den Heilkräutern wieder einen wichtigen Platz im heutigen Arzneischatz ver­schafft. Der nachstehende Artikel berichtet über den neuesten Stand dieses Forschungs­gebietes.

Kind gestorben. Der Mörder hat nach tage­langem Leugnen vor der Kriminalpolizei ein Ge- -ständnis abgelegt.

Gewissenloser Autofahrer im Gerichlssaal verhaftet.

Vor dem Schöffengericht München-Land hatte sich der Georg B o e h r e r aus Nürnberg zu verant­worten, der am 28. Februar zwischen Augsburg unb München ein schweres Verkehrsunglück ver­schuldet hatte, wobei zwei auf der Straße gehende Landwirte getötet wurden. Aus der Strafliste ergab sich, daß er schon zweimal wegen fahrlässiger Tötung verurteilt wurde und somit 'im ganzen den Tod von vier Menschen verschuldete. Auf Veran­lassung des Staatsanwaltes erfolgte die sofortige Verhaftung des Angeklagten, der zu einem Jahr Gefängnis verurteilt wurde.

Heimatfest deutscher Frauen in Sydney.

Die Deutsche Frauenvereinigung in Sydney, der größten Stadt Australiens, veranstaltete ein Heimatfest, bei welchem eine große Aus­wahl von Handarbeiten, kunstgewerblicher Gegen­stände, Spielsachen und anderer heimatlicher Erzeug­nisse zum Verkauf gelangten. Besonderes Interesse erzielte auch im Rahmen dieser Veranstaltung eine anläßlich derWoche des Deutschen Buches" durch­geführte Ausstellung deutscher Bücher. Der beachtenswerte materielle Erfolg des Festes, das

Die Anfänge einer Hellkunst, und zwar natur­gemäß zunächst einer rein pflanzlichen Heilkunst, sind fast so alt wie die Geschichte der Menschheit. Schon die ägyptischen Aerzte kannten zahlreiche wirksame Pflanzenmischungen, die auch zu heil­samen Salben und Pflastern verarbeitet wurden. Bei den alten Germanen lag die Ausübung der Heilkunde ausschließlich in den Händen der Durch Auflegen heilsamer Kräuter und Anwen-

Wetterbericht

des Reichswetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Die Wirbeltätigkeit über Westeuropa hat sich er­neut verstärkt und dabei in Frankreich wieder ver­breitete Regentätigkeit ausgelöst. Diesmal hat sich jedoch auch für Deutschland mit der Anfuhr feuch­terer Meeresluft eine leichte Unbeständigkeit ein­gestellt, die im Westen auch schon zu vereinzelten Regenfällen Anlaß gab, voraussichtlich aber mit keiner durchgreifenden Verschlechterung verbunden sein wird.

Aussichten für Dienstag: Stellenweise Nebel oder Hochnebel, sonst'wolkig bis aufheiternü, vereinzelt auftretende Niederschläge, im ganzen aber freundlich, Winde meist um Süd.

Aussichten für Mittwoch: Leichte Unbe­ständigkeit, aber im wesentlichen freundlich.

Lufttemperaturen am 31. Oktober: mittags 17,6 Grad Celsius, abends 11 Grad; am 1. November: morgens 10,8 Grad. Maximum 18,1 Grad, Mini­mum heute nacht 10,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. Oktober: abends 9,5 Grad; am 1. November: morgens 9,5 Grad. Sonnenschein­dauer 6,4 Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschriftleiters: Ernst Blum­schein. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: )r. Fr.W. Lanße; für Feuilleton: vr.Hans Thyriot; ür den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­eiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. IX. 37: 9248. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugs- preis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. 'Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufs- preis 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der

Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

enthalten sind, die derWirkstoff* aus der betreffen­den Pflanze allein nicht entfaltet.

Wichtige Arzneipflanzen.

Eine große Zahl von Heilpflanzen, die bisher fast in Vergessenheit geraten waren, ist daher in letzter Zeit wieder in Gebrauch genommen worden, und ihr hoher Wert konnte wissenschaftlich eindeutig er­wiesen werden. So ist beispielsweise eines der wert­vollsten, noch viel zu wenig verwendeten Heilkräuter die überall in Deutschland wachsende Kamille. Ihre Anwendungsmöglichkeiten sind fast unbegrenzt. Als Tee wird sie vor allem auf dem Lande viel bei Blähungen und Leibschmerzen gebraucht, ferner als Mundwasser zum Spulen bei erkranktem Zahn­fleisch, sowie bei Mund- und Rachenerkrankungen. Kamillenumschläge, feuchte Kamillensäckchen als Auflagen zum Erweichen von Verhärtungen sind von

stände, die bereits schwerere Eingriffe ermöglich­ten. Diese Methoden sind dann von der modernen Medizin durch Aether-, Chloroform- und andere Narkosearten abgelöst worden. Und dennoch ist der wirksame Stoff des Mohns, das Morphium, noch heute ein unentbehrliches und kaum übertrof­fenes Hilfsmittel im Kampfe gegen den Schmerz.

Heilpflanze" oderWirkstoff"?

Die Zahl der heute als Heilmittel verwendeten Pflanzen ist außerordentlich groß: nach einer zu­verlässigen Berechnung werden zu solchen Zwecken mindestens 40 000 Pflanzen bei den Völkern der Erde verwendet. Nicht minder groß ist die Zahl der chemischen Verbindungen, die man aus den Pflanzen schon hergestellt hat. Die Chemiker haben die in den Pflanzen meist nur in kleinsten Mengen vorkommendenWirkstoffe" isoliert, stell­ten ihre chemische Zusammensetzung fest und konn­ten sie schließlich vielfach sogar künstlich Herstellen, ohne auf die Pflanze als Ausgangsprodukt ange­wiesen zu sein. Dies brachte natürlich große Vor­teile mit sich. Da der arzneiliche Wert der Heil­pflanzen oft durch äußere Umstände, wie Klima, Boden, Wetter usw. beeinträchtigt wurde, konnte jetzt dem Patienten eine stets gleichmäßig wirkende Substanz verordnet werden. Dazu kam noch, daß diese Stoffe viel angenehmer eingenommen werden können als etwa unangenehm schmeckender Tee, und daß diese Mittel von giftigen Begleitstoffen befreit werden konnten. In der letzten Zeit hat man aber erkannt nicht zuletzt durch gründliche Nachprü­fung der Ergebnisse der Naturheilkunde, die ja die Kräuter als solche verordnet daß doch nicht sel­ten in der frischen Droge oder im Tee Heilkräfte

05394

Tagung

30. Oktober 1937

Rudolf und Offi Sladelmann

7123V

»Gießen, Verdingen am Rhein, den 1. November 1937.

Nacht

Gießen, Tannenweg 1

z. 3 Stuttgart, Wilhelmsspital

heizt so ein guter Dauer­brand-Ofen für Union- Briketts (Allesbrenner oder Brilceltofen)! Suchen Sie sich bald bei uns einen schönen Ofen aus!

BORRMANN£: ßleßen - Neustadt 5 - Ruf Nr. 4165

Am 25. Oktober verschied unsere liebe Mutter, Schwieger­mutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Friederike Lapp, geb. Kümmel

im 79. Lebensjahr.

Wir danken allen, die ihre Teilnahme erwiesen; besonders jenen, welche die liebe Verstorbene während ihrer Krankheit gepflegt haben. - Die Beisetzung fand in aller Stille statt

Nachlässe 3 wS v- erhalten Sie bei wieder­holten Veröffentlichungen einer Anzeige !

Die Geburt unserer Tochter Brigitte freuen wir uns anzuzeigen

Hilfe gegen Gicht und Rheumatismus.

Wer diese Plagegeister am eigenen Körper spüren mußte, wird sich freuen, ein altbewährtes Mittel zu wissen, das schon vielen Tausenden geholfen hat, die an Gicht oder Rheumatismus litten. Ich empfehle Ihnen solch ein Mittel, das seit mehr als fünfundzwanzig Fahren erpropt ist und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet. Aber ehe ich Ihnen über die wohltätige Wirkung des Gichtosind mehr sage, lesen Sie folgende Briefe : Gelnhausen, Obermarkt 12, den 28. Februar 1937.

Nachdem ich 3 Packungen Gichtosint genommen habe, bin ich von meinem schrecklichen Leiden Rheuma, Ischias und Gischt, was mich über

Iwan gsvevsieisevu «g Dienstag, 2. Nov., nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungslokal Neuenweg 28, bzw. an Ort und stelle (Bekanntgabe i.ob. Lokal), zwangsweise gegen sofortigeBar- zahlung versteigert werden: Haus-, Laden- u. Büromöbel aller Art, 1 Vervielfältigungsapparat, 1 Schreibmaschine, 2 Spiegel, ein Radio, 2 Schcmfemterausstellungs- emnchtungen, 3 Auswahlhefte u. 1 Schaubeckalbum m.Briefmarken, 1 Anzug, 2 Teppiche, 1 Hobel­bank, 2 Nähmaschinen, 2 Regi­strierkassen, 1 Bohner. TieoD Scharmann, Gerichtsvollzieher in Gießen, Wiesenstrabe 2, Tel. 3108.

Im Namen der Hinterbliebenen: Hans Schmidt

z. Z. Reichsarbeitsdienst

Gießen, den 1. November 1937.

10 Jahre geplagt hat, gänzlich geheilt. Ich war schon ganz verzweifelt, da ich 74 Fahre alt bin. Nun nehme ich noch als Nachkur eine Packung. Sollten sich wieder Schmerzen einstellen, so greife ich sofort wieder zu Gichtosint. Jedenfalls werde ich das Mittel allen Leidenden empfehlen und sage ich Ihnen meinen besten Dank.

Frau Elisabeth Hannes.

Brachstedt über Halle/Saale, den 29. 4. 36.

Teile Ihnen mit, daß ich mich nach regelmäßigem Nehmen Ihres Gichtosint wieder gesund fühle. Ich habe die letzte Sendung als Nachkur benutzt. Kann Ihre Gichtosint-Tabletten nur bestens empfehlen. Sage Ihnen hiermit meinen besten Dank.

Walter Klingsporn, Schmiedemeister.

Solche Briefe besitze ich in überaus großer Zahl und alle sind Ausdruck der Anerkennung und Dankbarkeit dafür, daß Gichtosint geholfen hat. Da Gichtosint die hauptsächlichsten Bestandteile bekannter natürlicher Heilbrunnen enthält, die sich bet Gicht und Rheumatismus bewähren, behebt es nicht nur vorübergehend die Schmerzen, sondern es bekämpft die Krankheiten von innen heraus und hat keinerlei schädliche Neben­wirkungen.

Sie können kostenlos und portofrei eine Probe Gichtosint mit wei­teren Aufklärungen und genauer Gebrauchsanweisung erhalten wenn Sie Ihre Adresse senden an: Max Dultz, Abt. Gichtosint, Berlin Nr. 235 Friedrichstraße 19. '

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Einladung an die Gießener Bürgerschaft!

Wir laden hiermit die Bürgerschaft von Gießen für Dienstag, 2. Nov., abends 8 Uhr, in die Neue Aula der Universität zu einer Großkundgebung aus Anlaß derWoche des Deutschen Buches 1937

ein. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen spricht zur Eröffnung.

HEINRICH ZII1LILIICH der bek. volksdeutsche Dichter - Träger des Literaturpreises der Stadt Berlin 1937 liest ans eigenen Werken.

ZUm Pre,ise von 40 Vt. sind in der Musikalienhandlung Challier sowie an der Abendkasse zu haben. Mitglieder des Goethebundes und Kaufmann. <oQ^/Ten?- habe» Einlösung des Gutscheins Nr. 2 aus der neuen Gutscheinkarte 1937/38 bis zu 3 Plätzen freien Eintritt. 7O2oD

Der Oberbürgermeister Goethe-Bund Der örtliche A rbeits-

er Stadt Gießen Kaufm. Verein ausschuß zur Buchwoche

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Dem Wunsche der Verstorbenen entsprechend findet die Beerdigung in aller Stille statt

05393

Am Samstag, dem 30. Oktober, morgens 4 Uhr, entschlief nach längerem Krankenlager unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwester. Schwägerin und Tante

Wilhelmine Mühl, geb. Brühmann

im Alter von 68 Jahren.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Dr. Wilhelm Mühl

Erich Mühl.