Ausgabe 
1.11.1937
 
Einzelbild herunterladen

der

Chlorodont

die Qualitäts-Zahnpaste

einer Unwetterkatastrophe in Syrien.

Das Gebiet nordöstlich von Damaskus ist von einem verheerenden Wirbelsturm heimgesuchk worden. Die Zerstörungen haben katastrophale Ausmaße angenommen; mehrere Dörfer wurden völlig, andere teilweise zerstört. Die Gesamtzahl der Todesopfer beträgt bereits mehr als tau­fe n d. Das über 8000 Einwohner zählende Dorf Demeir wurde von den Wafsermafsen buchstäblich weggeschwemmt. Zechs am Fuße des Berges Kalamoun gelegene Dörfer wurden völlig zerstört. Verschiedene zerstörte Dörfer sind von der Auhen- welt völlig abgeschnitten. Die angeschwemmten Leichen werden von Soldaten sofort in rNassen- gräbern beiqeseht. um dem Ausbruch von Epide­mien vorzubeugen. lieber das Schicksal zahlreicher auf dem Wege zwischen Bagdad und Damaskus befindlich gewesener Autos besteht größte Besorg­nis. Bisher hat man über ihren Verbleib nichts erfahren können.

Scheußlicher Mord am eigenen Kinde.

In Vollmarshausen (Bezirk Kassel) kam das fünf Monate alte Kind des Adam König auf schreck­liche Weise ums Leben. Während sich die Eltern des Kindes auf einem Schlachtfest befanden, lag das Kind in der Wohnung in seinem Wagen. Der Vater suchte in der Zwischenzeit die Wohnung auf und traf das Kind im Wagen schlafend an. Durch das vom Vater verursachte Geräusch erwachte das Kind und fing an zu meinen. Darüber geriet der Vater in solche Wut, daß er das Kind im Wagen auf­richtete und ihm mit der Faust mehrere Schläge auf den Hinterkopf und an die rechte Schläfenseite versetzte. Der Unmensch schlug darauf das Kind mehrere Male mit dem Hinterkopf auf die Herd, platte auf. Der Hinterkopf des Kindes wurde voll- kommen zertrümmert. An den Verletzungen ist das

Neben den bereits erwähnten Landestagungen findet eine große Zahl von Arbeitstagungen ver­schiedener Fachschaften statt. Außer diesen Veran. staltungen finden weitere Konzertabende, Feier­stunden, festliche Abende, Filmvorführungen usw. in allen Kreisen der NSDAP, statt, vor allem in Gießen, Worms, Alzey, Bad-Ems, Bensheim, Dillenburg, Gelnhausen, Idstein, Kamp, Ober­lahnstein, Hirzenhain, Braubach, Rüsselsheim, Marienberg, Hachenburg, Bingen, Heppenheim (Bergstraße) und Limburg. Der Tag der deut­sche n Hausmusik wird in allen größeren Städten des Gaues unter Mitwirkung der Hitler­jugend festlich begangen. Außerdem sind fast alle Museen während der Gaukulturwoche bei freiem Eintritt geöffnet.

Oie große Gaukuliurwoche

-es Gaues Hessen-Nassau -erNSOAp

Freude" statt, auf die am Abend eine fröhliche Veranstaltung der NS.-GemeinschaftKraft durch Freude", Gau Hessen-Nassau, im Stadttheater Mainz folgt, die von Musikern und Solisten aus Orchestern und Bühnen des Gaues Hessen-Nassau gestaltet wird.

NSG. Vom 13. bis 24. November führt der Gau Hessen-Nassau der NSDAP, eine große Gaukulturwoche durch, die neben hervorragenden Veranstaltungen und einer großen Gaukulturausstellung Gau­tagungen sämtlicher Kammern der Reichs­kulturkammer mit Reden der führenden Männer des deutschen kulturellen Lebens bringt.

Die Gaukulturwoche des Gaues Hes­sen-Nassau, die in diesem Jahre zum ersten Male durchgeführt wird, soll in erster Linie den schaffenden und nachschaffenden Künstler des Gaues Herausstellen. Sie soll Rechenschaft ablegen und zu­gleich eine Leistungsschau fein. Ihren größten Wert erhält sie aus der Darlegung, daß der Gau Hessen-Nassau wertvolle Beiträge zum kulturellen und künstlerischen Schaffen der Gesamtnation lie­fert. Eine große Kulturschau aus der Fülle unse­rer rhein-mainischen Künstler, der großen Tradition ihres Schaffens und ihrer unauslöschlichen Bedeu­tung für das gesamte deutsche Geistesleben soll olle Volksgenossen aus die kulturellen Leistungen Hin­weisen.

Eine große Ausstellung findet auf dem Fest­hallengelände in Frankfurt statt, in der die sieben Kammern "der Reichskulturkammer ihre Arbeit zei­gen; außerdem werden große Gauveranstaltungen durchgeführt, die in allen Städten und Kreisen des Gaues durch weitere Veranstaltungen ergänzt wer­den. Höhepunkte der Gaukulturwoche sind die Er­öffnung der Woche und der großen Ausstellung, am gleichen Tage ein Theaterfestakt im Schauspielhaus, eine bedeutende musikalische Ver­anstaltung in Darmstadt und eine KdF.-Veranstal- tung in Mainz, zu denen noch die Kultur- tagung des Gaues Hessen-Nassau kommt.

Die Gaukulturwoche wird gleichzeitig mit der Ausstellung am Samstag, 13. November, in der Festhalle zu Frankfurt durch Gauleiter Spren­ger feierlich eröffnet. Am Nachmittag des gleichen Tages findet im Schauspielhaus die große Theater­veranstaltung, unter dem Thema"Um d e r Menschheit große Gegen stände" statt. In ihr zeigen die bedeutendsten Bühnen unseres Gaues Szenen aus großen deutschen Werken. Das Deutsche Theater in Wiesbaden bringt die Alba- Szene aus GoethesEgmont", das Frankfurter Künstlertheater eine Szene aus dem dritten Akt uon, Franz GrillparzersMedea", das Stadttheater Mainz die Rütli-Szene aus SchillersWilhelm Tell", die Städtischen Bühnen Frankfurt eine Szene aus demMarsch der Veteranen" von Bethge und das Hessische Landestheater ein Bild ausEin Deutscher namens Stein" von Wilhelm Müller- Scheid. Auf diese Theaterveranstaltung folgt am Sonntag im Hessischen Landestheater ein Fest­konzert von 100 Kammermusikern Rhein-- Mainischer Orchester unter Leitung von General­musikdirektor Professor Hermann Abend roth. Am Samstag, 20. November, findet im Festsaal der Kreisleitung der NSDAP, in Mainz eine große Kulturtagung der Partei, ihrer Glie­derungen und der NS.-GemeinschaftKraft durch

zu erfüllen. Vorbild in ihrer Arbeit sei der Retter Deutschlands Adolf Hitler. Zum Schluß der Feier übergab der Gauleiter, der anschließend an die Feier mit seinen engsten Mitarbeitern Allmendfeld besichtigte, dem Bürgermeister den Schlüssel zum Gemeindehaus.

Aus aller Wett.

lleber 1OOO Todesopfer

NSG. Das Neubauerndorf Allmendfeld, das als drittes Neubauerndorf im Ried im Rahmen des hessischen Meliorations-Arbeits- und Siedlungs­programms errichtet worden ist, ist fertiggefteUt. Am Sonntagvormittag hatten sich die führenden Männer der Partei und ihrer Gliederungen, der Wehrmacht, des Arbeitsdienstes und der Verbände im Saal des Alten Palais in Darmstadt zu einer Feier versammelt. Arbeitsmänner mit blitzendem Spaten bildeten auf dem Treppenaufgang Spalier. Die Kapelle des Arbeitsdienstes leitete die Feier­stunde mit Wagnerscher Musik ein.

LandesbauernsjjhrerDr. Wagner dankte Gauleiter Sprenger als dem unermüdlichen Förderer des Meliorations- und Siedlungswerkes für seine tatkräftige Mitarbeit und verlas die Glückwunschtelegramme, die aus Anlaß der Grün­dungsfeier des Neubauerndorfes Allmendfeld der Reichsbauernführer D a r r ö und der Stabsamts­führer des Reichsbauernführers an den Gauleiter gesandt hatten. Der Landesbauernführer wies dann auf die Gründe hin, die den Führer der Landes­regierung und feine Mitarbeiter zu der Errichtung von Neubauerndörfern drängten. Die Gefahren der Entwicklung, die durch den Code Napoleon in unserem Gebiet auftauchten/hätten viele Männer erkannt, aber erst der Nationalsozialismus sei stark genug gewesen, um die Folgerungen zu ziehen. Das Zusammenwirken von Reichserbhofgesetz und Neu­bildung des deutschen Bauerntums habe die Vor­aussetzung dazu geschaffen. Die Ordnung des Bodens als solche sei nicht allein wesentlich, sondern alle Forderungen, die aus dieser Auffassung vom Boden in die Lebensordnung des ganzen Volkes hineinwachsen. Wir verteilten den Boden nicht schlechthin, wir verwendeten vielmehr mit der Gründung von Neubauerndörfern eine Ordnung, die den einzelnen Volksgenossen zwingt, zusammen­zuarbeiten und den Besitz zum Nutzen des Ganzen zu verwalten. Je stärker die bäuerliche Grundlage in Deutschland werde, um so sicherer sei unser politischer Weg. Im Ried sei seit 1933 ein Stück jener Arbeit geleistet worden, die heute zu den

. , -..... Landestagung der

Reichspressekammer im Schauspielhaus eingeleitet, auf der der Stabsleiter des Reichs- presfechefs der NSDAP., Reichsamtsleiter Sün­de r m a n n , und der Stabsleiter des Reichs­leiters für die Presse, Rienhard, sprechen. Am 15. November ist auf der Landestagung der Reichs­kammer der bildenden Künste der stellvertretende Geschäftsführer der Reichskammer, Dr. Garber, Berlin, der Hauptredner. Am 16. November steht im Mittelpunkt der Landestagung der Reichs­musikkammer im Kurhaus in Wiesbaden die An- spräche des Präsidenten der Reichsmusikkammer, Professor Dr. Dr. Raabe, Berlin. Auf der Lan­destagung der Reichstheaterkammer, die am glei­chen Tag im Kleinen Haus in Frankfurt stattfindet, spricht der Geschäftsführer der Reichstheater­kammer, Gauleiter Frauenfeld, über die Be­deutung des deutschen Theaters für die deutsche Kultur. Am 18. November findet die Landestagung der Reichsschrifttumskammer in Frankfurt statt, auf der der Referent der Reichsschrifttumskammer, Metz n er, das Hauptreferat hält. Auf der Ar- beitstagung der Funkstellenleiter der NSDAP, wird der Präsident der Reichsrundfunkkammer Kriegler das Wort ergreifen, und auf der Landestagung der Reichsrundfunkkammer wird der Leiter der Abteilung III der Reichsrundfunkkammer, Buchmann, sprechen. Am 20. November wird in einem feierlichen Staatsakt in Frankfurt a. M. das Dr. Hoch'sche Konservatorium zur Hochschule für Theater und Musik erhoben. Aus der Fülle der weiteren Veranstaltungen ragen die Dichterlesung am Sonntag, dem 14. Novern- der, im Bürgersaal des Römer mit dem Präsi­denten der Reichsschrifttumskammer, Staatsrat Hans Johst, und die Gründung der Gau- arbeitsgemeinfchaft für deutsche Volkskunde hervor.

Die Reche der großen Tagungen L _ *. Reichskulturkammer wird am Sonntag, 14. November, von einer P *

Oie Preissenkung für Markenartikel.

Rundfunkbastler, Photographen und Hausfrauen werden mit Vergnügen die Kunde vernommen haben, daß eine ganze Reihe von Markenarti­keln der elektrischen und chemischen Industrie billiger werden. Dasselbe gilt für eine Reihe von Papier- und Büroartikeln, von Metall- und Eisenwaren, von einzelnen Erzeugnissen der Spinn st offwirtschaft, der K r a f t st o f f i n d u st r i e und der Ernäh- r u n g s w i r t s ch a f t. Die Durchschnittssenkung der Preise wird auf 5 bis 19 v. H. angegeben, die ge­schätzte Ersparnisse der Käufer beträgt jährlich 100 Millionen Reichsmark. Jedoch ist die Preisherab­setzung individuell. Nicht jeder einzelne Warenartikel wird um 5 oder 10 v. H. herabgesetzt. Diese Zahlen bedeuten nur Durchschnittswerte. Je nach den Ge- stehungskosten und den Handesfpannen des Groß- und Kleinhandels find die einzelnen Preissenkungen verschieden. Die jetzige Aktion ist eine Fortsetzung der recht erheblichen Senkung der Preise für Stick- stoss. Kali, Aluminium, Glühlampen und Rundfunk- gerate. Bemerkenswert ist, daß diese Preisminde- rangen im Einvernehmen mit dem Preiskommissar zustandegekommen sind, der sich nur für den Fall uon Unverstand oder Böswilligkeit Zwangsmaßnah­men vorbehält.

Zur Vermeidung des fehlerhaften Kreislaufes von erhöhten Löhnen und erhöhtem Preis hat der Nationalsozialismus von vornherein zunächst das Gebot der P r e i s b e st ä n d i g k e i t proklamiert; im schroffsten Gegensatz zu der umgekehrten Wirt- Aaftsentwicklung in Frankreich, die durch höhere Nominallöhne und schnell steigende Preise charak- terisierte ist, ist der Führer in feiner Ansprache Zum 1. Mai einen Schritt über die bisher in den Vordergrund gerückte Preisbeständigkeit hinaus- gegangen. (£r Ijat eine Steigerung der Er­zeugung und damit eine Senkung der Ein­zelpreise als volkswirtschaftliches Ziel hinge- stellt, dessen Ergebnis einerhöhterVerbrauch ist. Ein solches Programm konnte nur auf lange Sicht aufgestellt werden, denn im Augenblick waren öie Voraussetzungen nicht günstig. Bis in den Früh­ling zogen die Rohstoffpreise auf den Weltmärkten unaufhaltsam an. Aber nur auf dem Gebiet der Textilwirtschaft wirkte sich diese internationale «Stei­gerung der Rohstoffpreise in Deutschland merklicher aus. Sonst gelang es, durch Verkürzung der Ver­dienst- und Handelsspannen die Last der Rohstoff- teuerung im allgemeinen vom Verbraucher fernzu- halten, und selbst auf dem Gebiet der Textilwirt- chast wirkte diese Preispolitik wenigstens als Bremse. Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, zu England, Holland, den skandinavischen Ländern und besonders Frankreich blieb das deutsche Preis- niveau tatsächlich im wesentlichen beständig. Das ist in einer Zeit steigender Rohstoffpreise ein gewalti­ger Erfolg. Verarbeiter und Handel konnten einen Ausgleich im gesteigerten Umsatz finden. Selbstver- ländlich vollzieht sich ein solcher Ausgleich nicht von heute auf morgen. Es gibt Reibungen. Ge- legentlich wird auch da oder dort die Klageharfe an- gestimmt. Aber im Grunde genommen entspricht die Politik der Preisbeständigkeit, die verbunden ist mit dem Ziel einer allmählichen Preisverbilligung, der modernen Wirtschaftsentwicklung, die ja ge. radezu dadurch charakterisiert ist, daß frühere Luxus- waren zu Gegenständen des täglichen Bedarfes wer- den. In die Zukunft gesehen, erscheint eine solche Entwicklung immer langwierig und mit Reibungen verknüpft, blicken wir aber rückwärts in die Ver­gangenheit, so wundert sich der Mensch von etwa ünfzig Jahren heute über den allgemeinen Ge­brauch von Dingen, die ihm vor dreißig Jahren noch eine Sehnsucht waren.

nung des Abkommens abgeschlossen. In allen Fra­gen ist vollkommene Einigkeit erzielt worden. Das 1932 abgeschlossene Verrechnungsabkommen wird durch ein neues Abkommen ersetzt. Es ist bestimmt, daß die aus dem Abkommen fallenden Zahlungs­verpflichtungen ausschließlich durch Vermittlung der deutschen Verrechnungskasse und der Latoijas Banka abgewickelt werden.

*

Der erste Versuch zur Regierungsbildung in Belgien ist erfolglos geblieben. Der zweite Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei, Finanz­minister de Man, hat den Auftrag zur Regie­rungsbildung an den König zurückgegeben. Der König hat den bisherigen Landwirtschafts- minifter Pier lot mit der Bildung der Regierung beauftragt. Pierlot ist Wallone und ist Mitglied der Katholischen Partei. Vor einigen Tagen betonte er die Notwendigkeit einer völligen Unabhängigkeit Belgiens. Pierlot soll eine Regierung dernatio­nalen Einigung" zustandebringen.

Attmen-fel-seinerBestimmungübergeben

Gitte Feierstunde im Alten Palais in Darmstadt.

Nach Barcelona ausgerückt.

S a n S e b a ft i a n , 30. Oft. (DNB.) In der zum erstenmal in Barcelona erscheinenden Nummer des bolschewistischenStaatsanzeigers" wird die U e b e r- fiedlung der Valencia-Häuptlinge nach Barcelonaoffiziell" mitgeteilt. Die Ver­bindung zwischen Barcelona und Valencia soll durch einen Schnelltriebwagen aufrechterhalten werden. Der roteInnenminister" Zuzazagoitia bleibt vorläufig noch in Valencia, um Diemorali­schen Rückwirkungen" festzuftellen, die der Umzug seiner, Genossen haben wird.

Kleine politische Nachrichten.

Reichsminister Dr. Goebbels sind &u seinem 4 0. Geburtstage aus allen Kreisen der Be­völkerung so viele Glückwünsche, Geschenke und son­stige Zeichen der Verbundenheit zugegangen, daß es ihm leider unmöglich ist, jedem, der seiner so freundlich gedachte, persönlich zu danken. Er bittet, feinen Dank in herzlichster Weise auf diesem Wege aussprechen zu dürfen.

Am Sonntagoormittag begab sich der Stell­vertreter des Führers von Rom nach Neapel. Eine große Menschenmenge bereitete ihm einen herzlichen Empfang. In der ganzen Stadt heulten zur Begrüßung 10 Minuten lang die Si­renen, während Rudolf Heß und die Parteiabord­nung in Kraftwagen durch die Stadt zum Hafen fuhren. Dort hatte der italienische ZerstörerEuro" angelegt, um die Gäste zur Insel Capri über­zusetzen, wo der Sonntagnachmittag verbracht wurde. *

Zwei Tage nach der Einweihung des vierten Siedlungsbaues im Gebiet der ehemaligen Ponti- nischen Sümpfe hat Mussolini die Fliegerstadt Guidon ia seiner Bestimmung übergeben, die zum ehrenden Gedächtnis den Namen des als Pio­nier der italienischen Luftwaffe gefallenen Flieger­generals Guidoni trägt. *

Das britische SchlachtschiffBarham" und der italienische KreuzerE Manuele F l l i b e r t o Duca d'Aosta" trafen bei B iz er ta (Tunis) ein. Die britischen, französischen und italienischen Admirale konferierten an Bord derSBartjam , um Einzelheiten zur Inkraftsetzung des in Pans modi­fizierten Abkommens von Ny o n auszuarbei- ten. DieBarham" und der italienische Kreuzer ver­ließen darauf Bizerta. *

In Verbindung mit den Staatsbesuchen des Reichsministers des Auswärtigen Fr-Herrn v 0 n N - ur ° th in Budapest, So f > Belgrad und des Reichskriegsmimsters ®cn*ra feldmarschall ton Blomberg in B u d a pest hat der Führer und Reichskanzler verliehen Das Sroßkreuz des Ordens vom Deutschen Adler dem ungarischen Ministerpräsidenten D ° r a n Y >, dem Minister des Aeustern ° ° n K a n Y °Itarn Staat^ fefretär Stefan Barczy, dem Gesandten -oanm 21 p o r dem Honoedminister Roeder, bem Ober- kommandanten General der InfanterieS) u 0 ° Dit 6 z Sony, dem bulgan chen MinisterprasiDen ten G K-°!I-i°°noo, dem Kneg-mm,st-r

»Hermann-Göring-Heim der Hitlerjugend."

Mell e 31. Okt. (DRB.) Die bei Osnabrück gelegene Stadt Melle stand im Zeichen der Ein­weihung Des Hauses der Jugend. Der stolze Fach- werkbau im Stile des niedersächsischen Bauern­hauses wahrt alte deutsche Überlieferung und das Eigentümliche der Landschaft. Nach der Ueberrei- chvng des Schlüssels durch den Architekten D u st - mann nahm der R e i ch s j u g e n d f ü h r e r das Wort. Das deutsche Jugendherbergwerk sei in der Lage, tm neuen Baujahr für 10,5 Millionen RM neue Gebäude für die Jugend zu errichten. Diese Ergebnis des Einsatzes und der Op'^bereitschaft von Millionen von Volksgenossen & fxnb ^t.Recht stolz darauf, daß uns in allen des Reiches solche Zeichen sozialer Gesinnung entstehen, die wieder neue Generationen oerDflich- ten, im gleichen Geist zu handeln." Ich habe in die­sen Tagen in Paris die Einladung an 1000 lunge Franzosen überbracht, im nächsten Jahr nach Deutschland zu kommen. Ich sehe in die­ser Annäherung der deutschen und französischen Ju- gend ein großes Glück für Europa Aus diesem Sichkennenlernen bildet sich dann später e i n wirkliches Verständnis, aus E i " ftanbnis öie Achtung und aus der Achtung bas Mfen mir eine Freundschaft Der Reichssugendfuhrer gab diesem Haus den Namen des Mannes, dem Adolf Hitler die Aufgabe Üb7r- trug, die Frage der wirtschaftlichen Be- freiung Deutschlands zu losen: Hermann-Göring- Heim der Hitler-Jugend. H

Alte Nationalsozialisten und in Ehren gedienteGoldatenbevorzugteinaestellt

B°rlin. 2S Okt. <DRB.) Im Einvernehmen mit dem Reichskriegsmimster hat sich der Reichs- Minister des Innern damit einverstanden erklärt, daß, wie bisher, zu Gunsten von bevorzugt unterzubnngenden Personen die bei den V e- sre. werdenden Angestellten. » -a " V^Mrmgsgruppen IV bis VII der Relchsanaestellten-Tarifordnung oder der entspre­chenden Vergütungsgruppen anderer Tarifordnun­gen in der Zeit vom 1. Oktober 1937 bis Ende Sep­tember 1938 nur zu 40 o. H. mit Versor- gungsanroartern besetzt werden. Alsb e- 2,°ä " gt unterzubringende Personen" sind zur Zerf anzusehen: 1. Die Angehörigen der Sonder- UUb /mar: a) Mitglieder der NSDAP., die bis zum 14. September 1930 Mit­glieder wurden (Mitglieds-Nr. bis 340 000); b) Mit­glieder der NSDAP, und ihrer ©lieber un- gen sowie bes Stahlhelms, bie bis zum 30. Januar 1933 Mitglieber würben unb nachweis­bar vor der Machtübernahme aktiv tä­tig waren. 2. Die in Ehren ausgeschiede­nen Soldaten und Arbeitsmänner ge­mäß § 18 Absatz 1 der Verordnung über Fürsorge für Soldaten und Arbeitsmänner vom 30. Septem­ber 1936. Bewerbungsgesuche sind an die Arbeits­ämter zu richten. Die Schwerbeschädigten zugebil- Ugten Vorzugsrechte werden durch diese Maßnahme nicht beschränkt.

General Koleff Lu ko ff, dem Chef des Kabinetts Seiner Majestät General a. D. Konstantin P a n o f f, dem jugoslawischen Ministerpräsidenten Dr. Sto- ladinowitsch, dem Staatssekretär Dr. Pilja und bem stellvertretenden Staatssekretär Dr. Ivo Andrifsch.

*

Anläßlich seines GautagesOst" veranstaltete der Deutsche Volksbund der Amerikadeut- l.chen in dem Neuyorker Stadtteil 2) o r k v i 11 e einen Werbeumzug von etwa dreitausend deutschen Volksgenossen unter begüterter Anteilnahme von annähernd 25 000 Zuschauern. Im Zuge, in dem auch der Führer des Faschistenoerbandes mitmar- schierte, wehten neben den Sternenbannern die Hakenkreuzfahnen und Jugendwimpel des Deutschen Volksbundes. Ein jüdischer Störungsversuch wurde von berittener Polizei vereitelt.

Die deutsch - lettischen Wirtschafts- Verhandlungen wurden mit der Unterzeich-

entscheidendsten Maßnahmen gehört, die General­oberst Göring im Rahmen des Vierjahresplanes auf landwirtschaftlichem Gebiet eingeleitet hat. In umfassender Gemeinschaftsarbeit hätten wir damit mitgeholfen an der Schaffung der Grundlagen für die Freiheit Deutschlands und für den weiteren Aufstieg unseres Volkes unter der starken Führung Adolf Hitlers.

Gauleiter Sprenger

erinnerte dann daran, daß in den Jahren des Systems monatlich Tausende von Bauern von Haus unb Hof getrieben worben wären, weil sie keine ßebensgrunblage mehr hatten. Durch Bodenspeku­lation und hohe Steuern hätte man ihnen jede Lebensmöglichkeit entzogen. Adolf Hitler, der sich vom ersten Tage an unbeirrbar und klar zum deutschen Bauerntum bekannte, habe das deutsche Bauerntum gerettet. Der Gau Hessen-Nassau, so erklärte der (Bauleiter, nimmt in der bäuerlichen Gesamtentwicklung des Reiches eine hervorragende Rolle ein. Das Bauerntum des (Baues steht in vorderster Front und in manchen Maßnahmen sogar an der Spitze. Für die zielbewußte Bauern­politik sprach der (Bauleiter dem Lanbesbauern- sührer Dr. Wagner' seine Anerkennung unb seinen Dank aus. Ferner bankte er Lanbeskultur- rat Reich, ber bie Vorbereitungen zur Errichtung ber Bauerndörfer leitete, für feine tatkräftige Mit­arbeit. Er habe, so rief der Gauleiter aus, schon viel neue Dörfer im Reich gesehen, Allmendfeld sei aber bas f cf) ö n ft e Bauernborf Deutfd)- l a n b s.

Nachbem ber Gauleiter bie Urfunbe über die Gründung des Bauerndorfes verlesen hatte, berief er den Bauer Hans Scheiber zum ehrenamt­lichen Bürgermeister von Allmendfeld. Auf Vor­schlag des Landesbauernführers ernannte er Chri­stian Neubecker zum Ortsbauernführer, der gleichzeitig das Amt eines ehrenamtlichen Beige­ordneten erhielt. Der Gemeindeführung gehören noch ein ehrenamtlicher Beigeordneter unb vier ©e- meinberäte an. Der (Bauleiter vereibigte bie Bauern auf ihr Amt und rief sie auf, ihre Pflichten restlos

MMSW- erhebliche Fortschritte zu verzeichnen seien so gelte ? gesetzliche Maßnahmen auf diesem Gebiet