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feit, den Führer zu begleiten und ihm Erklärungen

zu geben.

*

Oer nationale Vormarsch in Nordspanien

er­

warten ist.

ZU

Herren- u.Knabenkleidung

K yx u I C D giessen f \ n LbC IX Seltersweg 17

Allein-Verkauf: Loden-Frey, München Eigene Uniform- und Zivil - Maß- Schneiderei

Bei ihrem Vormarsch auf Santander konnten die Truppen General Francos die Stadt Balmaseda und das 30Kilometer westlich von Bilbao liegende Castro-Urdiales besetzen. (Scherl-Bilderdienst.)

Oie Ernährungslage in Hessen-Nassau.

Nationalsozialistische Sozialpolitik.

Or. Ley kündigt neue Maßnahmen der Deutschen Arbeitsfront an.

Hauptamtsleiter Erich H i l g e n f e l d t, der am sozialen Aufbauwerk des nationalsozialistischen Deutschlands hervorragenden Anteil hat, vollendet am 2. Juli sein 40. Lebensjahr.

Arbeiter mit dem geringsten Lohn leicht zu erschwin­gen seien. Er werde weiter darauf dringen, daß die Arbeiter keine Butterbrote mehr in die Betriebe

Spitzenpreis für alle Sorten auf 2 Mark festsetzt. Mit Eiern wird unser Gebiet nur etwa zu

mitzunehmen brauchten. Vielmehr sollten die Unter­nehmer alles daransetzen, gute Küchen einzu­richten, die für billiges Geld Essen liefern könnten. Weiter sollen Werkwohnungen geschaffen werden, keine eintönigen und gerade ausgerichteten Siedlungen, auch keine Mietskasernen, sondern Mietwohnungen mit allen hygienischen und modernen Einrichtungen, in denen die Kinder der Arbeiter so gesund aufwachsen könn­ten wie auf dem Lande. Die Mitgliederbei­träge der DAF. sollten nicht auf die hohe Kante gelegt werden, sondern zur Schaffung von Erholungsheimen, zum Bau von Reiseschiffen, zur Anlage von Seebä­dern und zur Durchführung vieler anderer Vor­teile für die Schaffenden verwendet werden. Zu dem DAF.-Seebad auf Rügen könnten z B, was kein anderes Land verzeichnen könne, Berliner Ar­beiter reisen, sich dort sieben Tage aushalten bei voller Verpflegung und Benutzung aller Erholungs­möglichkeiten, und sie brauchten dafür einschließlich Hin- und Rückreise nicht mehr als 18 Mark zahlen.

aus, die sich ausgezeichnet in den Aufgabenbereich der neu gegründeten Kommission zur Be­wahrung von Zeitdokumenten einfüge. Die Arbeit werde für die kommenden Zeiten von der Gefühls- und Gedankenwelt des Nationalsozialismus ein beredtes Zeugnis ablegen. Der Führer bestimmte die Aufstellung dieses Geschenkes der Deutschen Be- amtenschaft in seinem HeimHaus Wa­ch en fels" auf dem Obersalzberg. DasLautdenk­mal deutscher Mundarten" besteht aus einer Samm­lung von 300 Schallplatten, die die mundartliche Mannigfaltigkeit unseres Vaterlandes aufzeigt. Nach

Köln, 30. Juni. (DNB.) In einer Kundgebung der Deutschen Arbeitsfront führte Reichsorgam- sationsleiter Dr. Ley aus: Bei der Besichtigung einer Arbeitsstätte, die er am gleichen Tage vor­genommen habe, habe er wiederum den Eindruck gewonnen, daß Obmänner, Betriebsführer und Ar­beiter anders geworden feien, f r e i e r, e i n f a ch e r und fröhlicher. Darin äußere sich der Erfolg der neuen deutschen Sozialpolitik. Sie sei aufge­baut auf der Kunst, mit Menschen umzugehen. Wer diese Kunst nicht beherrsche, könne nicht Führer sein. Jeder Führer müsse immer ins Volk gehen, denn wenn er die Verbindung mit dem Volk verliere, so verliere er auch das Volk selbst. Jeder Betrieb sei eine Lebenszelle d e s Vol­kes und jeder, der in ihr schaffe, sei von der Lebensexistenz dieser Zelle abhängig. Jeder müsse deshalb von dem Gedanken besessen sein, für diese Zelle zu arbeiten, die ihm das Brot gebe Dr. Ley erklärte, er müsse vom Unter­nehmer verlangen, daß er an der Spitze mar­schiert. Auf die persönlichen B e z i e h u n g e n des Unternehmers zu seinem Arbeiter müsse er den größten Wert legen. Er verlange von dem Unternehmer, daß er sich in der Fürsorge für seine Arbeiter von niemand, auch nicht von der DAF. übertreffen lasse. Unternehmer und Arbeiter seien gls Soldaten der Arbeit gleichbe­rechtigt und hätten die gleiche Ehre. Um diese Ausrichtung zu erhalten, habe er als eiserne weit- anschaulich- Kerntrupp- Die ffiert|d)Qren m d-n Betrieben gegründet, nach deren Marschtritt sich die ganze Belegschaft ausrichten müsse Vertrauens, rat Betriebsobmänner und Unternehmer durften ihre Arbeit nicht mit der der vergangenen Betriebs- rät- verwechseln, kein-Partei bilden sondern müßten Hand in Hand arbeiten. Betriebs» appelle, die keine Diskussionsklubs seien sondern der Aussprache zwischen Betriebsfuhrer und Gefolgschaft dienen hätten, dürften nicht v-rnachlasfigt wer-

C®r Len machte dann bedeutsam- Ausführungen über zukünftige Pläne und Problem- di- nunmehr gelöst werden sollen. Er nannte in dieser Richtung zunächst di- Einstufung d-r B-legschas. ten in den Betrieben nach dem Alter. Denn ein 60iähriger könne mit einem 30,ahrigen bei der Zusammenarbeit nicht die gleiche Leistung erbringen Ein sinnvoller Einsatz der ..Arbeitskräfte an ihren Plätzen nach dem Alter wurde die Lei- ftung der deutschen Wirtschaft jährlich um 20 v.H. erhöhen. Das Problem des Lebe ns st-a nda r d s könne nicht von der Lohnerhöhung her gelost wer- den, da man nicht vom Lohn, sondern von der Erzeugung der Ware lebe. Dr. Ley kündigte an, daß in jeder Stadt demnächst ein KdF- fiaus gebaut werden wurde, ausgestattet wie ein erstklassiges Hotel, aber zu Preisen, die für

Kunst und Wissenschaft

Oie Auffindung der Gebeine König Heinrichs I

Berlin, 30. Juni. (DNB.) DemSchwarzen Korps", der Zeitung der Schutzstaffeln der NSDAP., wird folgendes gemeldet: .....

Am 2. Juli 1936 mußte der Reichsfuhrer SS. Heinrich Himmler in feiner Gedächtnisrede an­läßlich des 1000. Todestages König Heinrichs I. im Quedlinburger Dom die Feststellung machen, daß die Gebeine König Heinrichs nicht mehr in seiner Ruhe­stätte liegen, und daß es auch bis zu diesem Tage nicht gelungen sei, sie aufzufinden.

Die Nachforschungen noch dem Verbleib der Ge­beine dieses großen deutschen Königs wurden da­her durch die SS. nach der Heinrichs-Feier im vo­rigen Jahr erneut aufgenommen. Es wurden zu­nächst alle vorhandenen Urkunden sowohl des Schrift­gutes als auch der bisherigen Grabungen eingehend durchgearbeitet. Diese Forschungen führten dazu daß noch einmal eine genaue Durchgrabung des Schloßberges und der darauf erbauten Hem- richs-Krypta in Quedlinburg notwendig wurde, zu­mal alle Chronisten der früheren Zeit einstimmig behaupteten, daß König Heinrich im sogenannten Hohen Münster", d. h. im Quedlinburger Dom, beigesetzt worden sei. Es wurde dabei jeder Qua­dratzentimeter Boden untersucht und gesiebt, wobei , übrigens im Verlauf dieser Arbeiten der Beweis

50 v. H. des Bedarfes aus der eigenen Erzeugung versorgt. Die Deckung der übrigen 50 v. H. erfolgt von auhenher. Die Einlagerung von Jnlandeiern ist schon beendet, so daß alle Jnlandeier nun an den Verbraucher gelangen können. Weitere Einla­gerungen werden nur mit Auslandseiern vorge­nommen. Die Kartoffelversorgung unseres Gebietes ist ebenfalls sehr gut. Eine zu rege Rode­tätigkeit in letzter Zeit wird aus Gründen der zweckmäßigen Lenkung für einige Tage durch ein Rodeverbot unterbrochen werden müssen. Der Kar­toffelpreis für den Verbraucher beträgt zur Zeit neun bis zwölf Pf. je ein halb Kilo, der Preis für 50 Kilo ohne Sack ab Erzeuger 6,40 Mark. In der Milch - und Fettversoraung ist der Bedarf an Butter gedeckt. Mit Käse sind wir in unserem Gebiete vollauf versorgt und auch die Frischmilch­versorgung ist durchaus sichergestellt, so daß auch der gestiegenen Nachfrage in den heißen Tagen ent­sprochen werden konnte. Die Zuckerversor­gung ist ausreichend, der Verbrauch kann noch weiter gesteigert werden. Im Weinbau sind, da Blüte und Behang gut waren, die Aussichten gün­stig. In Zusammenarbeit mit dem Gastwirtsge­werbe wird der Ausschank billigen naturreinen Weines erstrebt. Sämtliche Gartenbauer. Zeugnisse sind reichlich vorhanden. Besonders wünschenswert erscheint hier eine Steigerung des Verbrauchs von Sauerkraut und Faß gurk en, da die Bestände der vorigen Ernte bei weitem noch nicht aufgebraucht find und auch in diesem Jahre wiederum eine gute Ernte zu

Zwischen Deutschland und Niederländisch-Jndien ist ein neues Abkommen über Öen Waren­verkehr wiederum für die Dauer von drei Jah­ren abgeschlossen worden. Das Abkommen sieht weitere Zollermäßigungen vor und regelt die fein« fuhrmöguchkeit für eine Reihe deutscher Waren' in Niederländisch-Jndien.

Befreiung vom Importzwang"

Die ethische Seite des Vierjahresplans.

Kiel, 30. Juni. (DNB.) Der Chef des Amtes für deutsche Roh- und Werkstoffe beim Beauftrag- ten für den Dierjahresvlan Oberst des General- stabes Loeb sprach in Der Hauptversammlung des Vereins deutscher Ingenieure. Er zeigte, wie die durch Wiedererlangung unserer Wehrfreiheit er­zielte Erstarkung nach außen ergänzt werden müsse durch einen gesunden wirtschaftlichen Aufbau im Innern. Technische Gemelnschaftsar- beit, die Verbraucher, Erzeuger und Wissenschaft­ler gleichmäßig umfasse, müsse auf die Aufgaben der Zweckforschung eingestellt werden. Ausgehend vom Eisen, wies der Redner darauf hin, daß es nicht Aufgabe der Wirtschaftsführer sei, zu vertei­len, was vorhanden sei, sondern daß es darauf ankomme, das zu schaffen, was man brauche. Auch Holz fei ein Rohstoff, dessen vielfache Verwendungsmöglichkeit gebieterisch erfor­dere, daß man ihn nicht mehr verbrenne. Für diesen Zweck ständen Kohle und Torf zur Ver­fügung. Der Vierjahresplan sei nicht außenhandels- feindlich. Seine Erzeugnisse würden zum Export freigegeben, wo es nur irgend ginge. Der Vierjahresplan sei aber ein geschworener Feind d e s JmpoTtzwanges: Es sei ein unwürdiger Zustand, daß der Exporterlös jeweils umgehend wieder ausgegeben werden müsse für Rohstoffe und Nahrungsmittel, von denen wir im Verlaufe des Vierjahresplanes eine, wachsende Menge selbst her st eilen würden. Die Befrei­ung aus diesem Zustande stelle die ethische Seite des Vierjahresplanes dar.

Beschleunigte Durchführung des Crnahrungshilfswerkes.

Hauptamtsleiter Hilgenfeld zum Reichsbeauftragten ernannt.

Berlin, 30. Juni. (DNB.) Der Beauftragte für den Dierjahresplan Ministerpräsident General­oberst Göring, hat den Leiter der NSV., Haupt- amtsteiter Hilgenfeld, zum Reichsbeauf­tragten für die Erfassung und Der- Wertung der Küchen- und Nahrungs­mittelabfälle bestellt. Die NSV. hat den Auf­trag, die in den deutschen Haushaltungen, den ge­werblichen und industriellen Betrieben bislang nicht verwerteten Küchen- uyd Nahrungsmittelabfälle planmäßig zu erfassen, einzusammeln und zur Schweinemast zu verwerten. Die erforderlichen Maßnahmen werden in allen deutschen Gemeinden beschleunigt- durchge- führt. Das Ernährungshilfswerk arbeitet bereits in mehr als der Hälfte aller größeren und mittleren Städte mit gutem Erfolg. Es hat sich gezeigt, daß die Abfuhr der Küchenabfälle und ihre Frischver- fütterung zur Schweinemast ohne besondere Schwierigkeiten durchzuführen sind, wenn die Vorbereitungen mit der gebotenen Sorgfalt ge­troffen werden. Die allgemeine und r e st - lose Erfassung der Küchen- und Nahrungs­mittelabfälle wird nun nicht mehr lange auf sich warten lassen. Damit wird das Ziel der zusätz­lichen Ma st von einer Million Schwei­nen pro Jahr aus bisher nicht verwendeten Abfällen erreicht werden.

Bauernsöhne und Landarbeiter vom Reichsarbeitsdienst zur Ernte beurlaubt.

Berlin, 30. Juni. (DNB.) Auf Betpnlaffung des Beauftragten für den Bierjahresplan Mini­sterpräsident Generaloberst Göring hat der Reichs­arbeitsführer Reichsleiter hier! folgende Anord­nung erlassen: Die zur Zeit im Reichsarbeitsdienst eingezogenen Arbeitsdienst pflichtigen (einschließlich der Wehrmachtsfreiwilligen), die als Bauernsöhne und Landarbeiter aus der Landwirtschaft stammen oder längere Zeit in der Landwirtschaft tätig waren, sind von seht ab bis zur vollendeten Einbringung der Ernte zu beurlauben. Die Beurlaubungen sind im Einvernehmen mit den Kreisbauernführern möglichst an jene Stellen zu lenken, die von dem sonstigen Erntenoteinsah des Reichsarbeitsdien­stes nicht erfaßt werden können. Die Beurlau­bung erfolgt seitens des Reichsarbeitsdienstes ohne Gebühren, die tarifmäßige Entlohnung ist durch den Betriebsführer an die Beur­laubten zu leisten. Die Beurlaubten haben zum Schluß jeder Woche eine von der Ortspolizeibehörde bestätigte schriftliche Meldung über ihren Aufenthalt an der angenommenen Arbeitsstelle an ihre Reichsarbeitsdienststelle (Reichsarbeitsdienftab- leilung) zu senden.

DasLautdenkmal reichsdeutscher Mundarten" im Haus Wachensels.

Berlin, 30. Juni. (DNB.) Am 30. Juni emp­fing der Führer in der Reichskanzlei den Reichs­beamtenführer Pg. Neef, Reichsamtsleiter Pg. liebel, die Hauptstellenleiter des Hauptamtes für Beamte, Gauamtsleiter des Amtes für Beamte und die Mitarbeiter an dem Lautdenkmal reichs- deutscher Mundarten zur Uebergabe des diesjähri­gen Geburtstagsgeschenkes des Reichs- oundes der Deutschen Beamten. Der Reichsbeamtenführer betonte die Bedeutung dieses Lautdenkmals, das vom deutschen Wesen, deutschem Leben und Brauchtum, deutscher Geschichte, Arbeit und Sitte kündet, in dem Volksgenossen aller Alters­stufen und der verschiedensten Berufe in ihrer Mundart über wichtige fereignisse aus ihrem Dasein, über ihr Tagesgeschehen, ihre Heimat, unser Volk und Vaterlano, über das neue Deutschland sprechen. Der Führer hörte sich einige Platten des Laut­denkmals an und sprach mit herzlichen Dankeswor- ten feine Anerkennung über den Wert dieser Arbeit

NSG. Am Mittwochnachmittag fand in der Lan­desbauernschaft Hessen-Nassau zum ersten Male eine Besprechung aller an der Lebensmittel­versorgung unseres Gebietes betei­ligter Behörden, Parteistellen, der Wehrmacht, des Arbeitsdienstes, sowie sämtlicher in Frage kom­mender Organisationen und Verbände statt. An der Sitzung, die von dem Hauptabteilungsleiter III der Landesbauernschaft Hessen-Nassau, Moses, geleitet wurde, nahmen auch die Vertreter der Wirt­schaftsoerbände teil. Der Zweck war eine noch en­gere Zusammenarbeit als bisher, zwischen allen jenen Organisationen anzustreben, die auf die Le­bensmittelversorgung einen Einfluß haben.

Bei der Brotversorgung sind gewisse Span­nungen überwunden, so daß sie als völlig gesichert angesehen werden kann. Die bisher im bäuerlichen Betrieb zur Fütterung verwendeten Roggenmengen sollen ebenfalls zur Brotversorgung heranyezogen werden, wobei dem Diehhalter Futtergetreide als Ersatz für die von ihm abgelieferten Roggenmengen gegeben werden muß. Soweit bas notwendig ist, darf in Zukunft Roggen überhaupt nur noch vom Selbsterzeuger verfüttert werden. Hauptabteilungs- [eitcr Moses ging bann weiter auf die verschiede­nen Meh11ypen ein, wobei er ben bringenben Appell an b i e Hausfrauen richtete, nicht nur bie geringer ausgemahlene Type 502, fonbern auch bas voll ausgemahlene Mehl ber Type 812 zu verwerten, besten Geschmack berfelbe ist unb bas zu allen Zwecken im Haushalt Verwenbung finden kann. u ,

In der Viehwirtschaft ist die Versorgung mit Großvieh sehr gut. Die Kalbfleischversorgung ist durchaus sichergestellt. Für Wurstwaren wirb demnächst eine Anordnung herauskommen, die den

einer Idee von Hauptabteilungsleiter Vogel be­traute Reichsbeamtenführer Neef mit der wissen­schaftlichen Seite der Aufgabe bie Zentralstelle der Deutschen Munbartenforfchung, den Deutschen Sprachatlas, in Marburgs, d. Lahn (Prof. Dr. Mitzka und Prof. Dr. Martin); die allgemein­organisatorische und künstlerisch gestaltende Arbeit lag Dr. Fritz Debus ob. In enger Zusammen­arbeit mit den jeweils zuständigen Landesstellen für Mundartenforschung wurde dieses Denkmal deutscher Sprache und Gesinnung in etwa sieben Monaten vollendet.

erbracht wurde, daß der Quedlinburger Schloßberg eit rund 5000 Jahren von Menschen unseres Blutes besiedelt gewesen und auch schon in vorchristlicher Zeit als Kultstätte benutzt worden ist.

Diese eingehenden Nachforschungen führten schließ­lich dazu, daß im Untergrund der Heinrichs-Krypta des Domes, in der Nähe der bisher leeren Grab- tätte des Sachsenkönigs und feiner Gattin, der Kö­nigin Mathilde, Skelettrefte freigelegt wurden, die nach den Beigaben, der Art des Bodens und der besonderen Fundumstände zu der Vermu­tung berechtigten, daß es sich hier um die jahrhun­dertelang gesuchten Gebeine König Heinrichs han­dele. Neben einer Grabbeigabe war ein auf dem Schädel befindliches Stirnband mit Schmuckbefatz ein auffälliges und wertvolles Fundergebnis. Die mikroskopische, chemische und petrographische Unter- uchung desselben, der Beweis einer Grabbeigabe und die anatomisch - anthropologische Bearbeitung der Gebeine haben den wissenschaftlichen Nachweis erbracht, daß der durch die Ausgrabungen gemachte Fund in der Grabeskrypta des Domes zu Quedlin­burg die Gebeine König Heinrichs I. ent­hält. Mit der Bearbeitung dieses .für die deutsche Geschichte so wertvollen Fundes ist auch die Ge- chichte und die Behandlung der sterblichen lieber« refte des ersten deutschen Königs geklärt.

Der Frankfurter Reichssender auf der Berliner Funkausslellung.

Der Reichsfender Frankfurt wird auch in diesem Jahr wieder würdig auf der vom 30. Juli bis 8. August dauernden großen Berliner Funkausstellung vertreten fein. Er wird das Programm der Funkausstellung vom 4. August be­treten und in drei Sendungen ein wirkungsvolles Vild feiner Arbeit geben. U. a. bringt der Frank- urter Sender eine große SendungKlänge der Heimat", die einen Querschnitt geben will durch die Gaue des Reichssenders vom Hohen Meißner bis zum Bodensee. Zum Schluß meldet sich für Ober- Hessen, Schwalm und Kurhessew der bekannte Unkel Kunneroad aus Friedberg, der von Land und Leuten berichten wird. In diesem Teil hört man neben den Kräften des Reichssenders eine Schwäl- mer Dauernkapelle.

Adolf Erman.

In unserem gestrigen Bericht über bas Ableben des berühmten Berliner Aegyptologen Geh. Rat Prof. Dr. Adolf Erman ist der Name des Gelehrten in­folge eines technischen Versehens wiederholt entstellt worden, was hiermit berichtigt werden soll.

Witterungsvoraussage für die Zeit vom 1. bis 10. Juli 1937.

Herausgegeben von der Forschungsstelle für lang­fristige Wilterungsvorherfage des Reichswelter- dlenstes in Bad Homburg v. d. h. am 30. 3uni 1937 abends.

Nach der allgemeinen Wetterbesserung am Ende der letzten Woche hat sich in den ersten Tagen die­ser Woche von Westen nach Osten fortschrei­tend unbeständige Witterung eingestellt. Diese unbeständige Witterung wird im wesentlichen wenigstens an den nächsten vier bis fünf Ta­gen fortbe stehen. Es werden dabei schöne, überwiegend trockene Tage mit bewölkten, zu Re­genfällen neigenden Tagen, wechseln. Auch die Temperaturen werden schwanken, im all­gemeinen jedoch für bie Jahreszeit zu niedrig sein. Nur im Osten wird vielleicht in etwa Drei Tagen vorübergehend wieder stär­kere Erwärmung eintreten.

Das Hochdruckgebiet im Westen wird sich etwa bis zum 5. Juli gegen die Britischen Inseln hin verlagern. Unter seinem Einfluß wird nach wie vor über Deutschland ein vorwiegend west-östliches Druckgefälle bestehen und damit die Luftzufuhr aus höheren, kühleren Breiten anhalten. Andererseits wird sich aber in der westlichen Reichs- Hälfte vorübergehend auch bis zur Oder von Montag ober Dienstag nächster Woche an ber Hochdruckeinfluß in verstärktem Maße bemerkbar machen und infolgedessen vielfach aufgehei­tertes, im wesentlichen trockenes Wet­ter herrschen. Dagegen bleibt im Osten bas Wet­tergepräge unsicher. Auch am Norbrand ber Alpen ist mit häufigeren Ni eb erschlü­ge n zu rechnen.

Wetterbericht

des Reichswetterdiensles. Ausgabeort JranffurL

Die vom Atlantik ausgehende und über Noich- europa hinweg führende Wirbeltätigkeit setzt sich fort. Sie hat sich jedoch nordwärts verlagert. Dem­gemäß bleibt für Deutschland die Westströmung und mit der Zufuhr feuchter Meeresluft die unbe- ständige Witterung erhalten, doch wird die Nieder­schlagsneigung im Norden größer sein als im Süden.

Aussichten für Freitag: Gelegentlich aufheiternd, doch meist bewölkt und zeitweise be­sonders nach Norden hin auch Regen, bei westlichen Winden Temperaturen wenig geändert.

Aussichten für Samstag: Bei Luftzu­fuhr aus West noch immer unbeständig, wenn auch nicht durchweg unfreundliches Wetter.

Lufttemperaturen am 30. Juni: mittags 15,9 Grad, am 30. Juni: abends 1,5 Grad, am 1. Juli: mor­gens 14,2 Grad, Maximum 17,8 Grad, Minimum 11,7 Grad Celsius. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Juni: abends 18,6 Grad, am 1. Juli: morgens 15,9 Grad Celsius, Niederschläge 0,8 mm, Sonnenfch'eindauer 3,4 Stunden.

Weil keine Durchschnittsfigur!

Schon manche, deren Normalmaße von der Normal­größe abweichen, tarnen zweifelnd zu Kohler, ob es wohl auch für sie fix und fertige Anzüge, Jacken. Mäntel und Hosen gäbe. Der Zweifel war wirklich unbegründet. Diele, viele starke und überschlanke Herren haben im Hause Köhler hochbefriedigt ge­nau für sie paffende Kleidung gefunden. Es ist ja auch nicht einzusehen, daß jemand, nur weil er keine Durchschnittsfigur hat, für seine Kleidung einen höheren Betrag aufwenden soll. Auch diesen Herren gutsitzende und preiswürdige Kleidung zu beschaffen .. . (ganz gleichgültig, ob es sich um einen Sport-Anzug, Smoking, Janker, Hose, leichte, feine, einfarbige Wollfresko- oder Flanell-Anzüge, Büro- jaden, Trachten-Kleidung, Leinen-Kleidung, Garten- vder Ernte-Anzug handelt.) 4425 a

. . das ist ein Steckenpferd von den gewiffenhaften Fachleuten für

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lantona

istro-Urdiales

Ramales

Viltocarriedo

Bi Iba

Valmaseda