Ausgabe 
1.2.1937
 
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Aus aller Well

in der gesamtdeutschen

Geschichte mit an hervor­

ragender Stelle stehen wird. Ernst Blumschein.

Statt Karten

Gießen, Wil heim straße 69, den 1. Februar 1937

674 D

Deutsche Stenografenschaft

Die Beerdigung findet in aller Stille statt

0538

672D

Fürst zu Lolms-Braunfels'sche Forstverwaltuug.

...und zum Bauen

1 ß

W i e habe ich steuer-Erklärung

* Die Beerdigung findet Dienstag, den 2. Februar, nachmittags 15 Uhr in Höchst a d. Nidder stattVon Beileidsbesuchen bitte ich abzusehen

meine Einkommen­abzugeben? Don Die-

amtlichen Mitteilung 13 Angeklagten lauer Theaterprozeh s ch i e h e n verurteilt

Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen:

Frau Mathilde Queckbörner, geb. Wagner

Am 30. Januar verschied sanft nach langem, mit großer Geduld er­tragenem Leiden im Alter von 55 Jahren mein lieber, herzensguter Mann, mein treusorgender Vater und Großvater, unser Heber Schwiegervater, Bruder, Schwager und Onkel

die Begnadigung der abgelehnt, die im 2Hos- 3 u m Tode durch E r- worden waren.

ter Merk. Preis 1 Mk., Verlag W. Stollfuß Bonn, Postscheck-Konto Köln 76183. Diese Schrift beant-

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bei Brühl, Schulstr.7

Am 29. Januar ist meine liebe Frau, unsere treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Henriette Becker, geb. Müller

im Alter von 75 Jahren nach längerem Leiden sanft entschlafen.

Botschaft einen Kranz am Mausoleum Sunyatsens niederlegen. Die - Freude über das Eintreffen der Emden" ist bei den deutschen Volksgenossen in Nanking besonders groß, weil ihnen der jetzige Besuch Gelegenheit gibt, mit den Männern der Besatzung gemeinsam die Feier des 3 0. I a - n u a r zu begehen. Ein besonders festliches und reichhaltiges Programm ist zusammengestellt.

Hamburger Tankdampfer bei Borkum gestrandet.

In der Nacht zum Freitag st r a n d e t e bei Bor­kum der TankdampferOliver" der Hamburger Oelfirma Schindler. Der auf der Heimreise von Neuyork befindliche SchnelldampferEuropa" ver­sucht die Besatzung zu bergen. Bei der hochgehen­den See ist es schwierig, an die Strandungsstelle heranzukommen. Trotzdem ist es bereits gelungen, ein Besatzungsmitglied derOliver" zu bergen. Die Europa" setzt die Rettungsmaßnahmen fort.

Das Holz sitzt ganz oder in der Nähe von chaussier- ten Wegen. Zur Besichtigung des Holzes steht am Versteigerungstage um 7 Uhr vormittags am Bahnhof zu BUlingen em Führer zur Verfügung.

Braunfels, den 30. Januar 1937.

Keine Zeugnisse in Urschrift

Itmbem nur Zeugnis­abschriften dem Be- werbungSfchreiben bei. legen, Lichtbilder uudBewerbungsunter- lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite -Jia. men und Anschrift beS

Bewerbers tragen!

Im Namen der Hinterbliebenen : Johann Becker und Kinder.

Gießen (Grüner Weg 10), den 1. Februar 1937.

Am 30. 1. 1937 wurde unser langjähriges Mitglied Kamerad Karl Queckbörner Postinspektor

zur großen Armee abgerufen.

Sein offenes kameradschaft­liches Wesen hat ihm bei seinen Kame­raden ein bleibendes Gedenken gesichert. Die Beisetzung findet am 2.2.1937,15 Uhr, in Höchst a.d.Nidder statt. Fahrgelegen­heit (Postauto) - Abfahrtszeit ist beim Standortleiter zu erfahren. 676d

Standort Giefion d. BeichstreubMd., Soldatenbund e.V.

2. Februar, nachmittags 3 Uhr in Höchst a. d. Nidder. Abfahrtszeit (Postauto) beim Vereinsführer zu erfahren

___________________________________________673 D

Ordentl.Mädchen das ettva§ kochen kann, in einen 2- Personen-Haus­halt für tagsüb. sof.od.später ge­sucht. Vorzustell. von 1 bis '/?3 Uhr oderabends nach 7 Uhr. 6??d Blockstraße 14II

Herr Karl Queckbörner

Postinspektor

Nach einer Meldung des Krakauer Illustrierten Kurier drohte Stalin Woroschilow mit der Verhaftung. Woroschilow entgegnete, daß die Armee für diesen Fall vorbereitet sei. Die KorrespondenzATE." berichtet, daß in Mos­kau ein Gerücht verbreitet ist, wonach dieser Tage auch die Krupskaja, die Frau Lenins, verhaftet worden sei, die noch am 21. Januar an den Feiern anläßlich des 13. Jahrestages des Todes Lenins teilgenommen hatte. Weiter soll Pjatakows Frau verhaftet worden sein. Auch die Familienmitglieder mehrerer Angeklagter in dem Moskauer Theaterprozeß sollen verhaftet wor­den sein, um von den Angeklagten weitere Ge­ständnisse zu erpressen.

Holzversteigerung

im Fürst zu Solms-Braunfelsschen Forstrevier Hungen am Donnerstag, dem 4. Februar 1937, vormittags 10 Uhr, im Saale der Wirtschaft Strack zu Villingen.

Zum Verkauf kommen aus dem Distrikt Dietrichs­berg:

4,2 rm Eichen-Scheiter, 362 rm Buchen--Scheiter, 74,8 rm Eichen-Knüppel, 179,7 rm Buchen-Knüp- Pel, 5 rm Fichten-Knüppel, 88 rm Buchen-Astreiser, 185 rm Schlagraum.

Allen Verwandten, Freunden und Bekannten die trau­rige Mitteilung, daß heute an seinem 71. Geburtstage nach kurzer schwerer Krankheit mein lieber Mann, unser guter Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Anton Lehr

Schuh mach er meist er

in die Ewigkeit eingegangen ist.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Henriette Lehr, geb. Schmidt

Gießen (Marktlaubenstraße 6III), den 31. Januar 1937.

Die Beerdigung findet Mittwoch, 3. Febr., um 14 Uhr statt

_______ 679 D

Fünf Todesopfer eines Verkehrsunglücks in Frankreich.

Bei Bellac in der Nähe von Limoges wurde ein kleiner Lastkraftwagen auf einem Straßenbahn­gleisübergang von einem Zuge erfaßt und voll­kommen zertrümmert. Von acht Insassen wur­den fünf auf der Stelle getötet und zwei schwer verletzt. Nur ein kleines Mädchen von sechs Jahren blieb wie durch ein Wunder unverletzt.

Zwei verwegene Ueberfälle maskierter Räuber in Köln.

In zwei Kölner Vororten sind Ueberfälle auf Zweigstellen einer Konsumgenossenschaft ausgeführt worden. Für beide Fälle kommen aller Wahrschein­lichkeit nach dieselben Täter in Betracht. Zwei maskierte Männer betraten die beiden Filial­betriebe. Während der eine von der Tür aus das Derkaufspersonal und die anwesenden Kunden mit einer Schußwaffe in Schach hielt, sprang der an­dere Täter sofort aus die Ladenkasse zu, um die Gelder an sich zu nehmen. Die Räuber erbeuteten zusammen etwa 320 Mark.

Bestätigtes Todesurteil.

Der Erste Strafsenat des Reichsgerichts hat die von der 30 Jahre alten Angeklagten Anna B i ß - bort geb. Verth aus Contwig gegen das Urteil des Schwurgerichts Zweibrücken vom 24. November 1936 eingelegte Revision als unbegründet verworfen. Damit ist die Beschwerdeführerin wegen Mordes zum Vode und zum dauernden Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte rechtskräftig verurteilt. Anna Bißbort hat am 17. Oktober 1935 gemeinsam mit ihrer Schwester Lina und deren Ehe­mann, dem 46jährigen Christian R i e ch m a n n , ihren Mann, den 33 Jahre alten Adam Biß­bort, ermordet. Die Leiche des Adam Bißbort wurde zwei Tage später im Backofen verbrannt. Lina Riechmann hat in der Untersuchungshaft Selbstmord verübt, Christian Riechmann wurde ge­meinsam mit der Angeklagten Anna Bißbort vom Schwurgericht Zweibrücken wegen Mordes zum Tode verurteilt. Das Urteil gegen ihn ist ebenfalls rechtskräftig geworden.

Grohfeuer im pommerfchen SchloßVogelfang".

Aus bisher unbekannter Ursache brach im Schloß Vogelsang" im Kreis Ueckermünde Feuer aus. Innerhalb weniger Minuten stand der ganze Dach­stuhl des zwei Stock hohen Schlosses in Flammen. Das SchloßVogelsang" wurde in den Jahren 1845 bis 1847 erbaut. Es dient jetzt als Schulungs­lager des Reichsbundes der Deutschen Beamten.

Lawinenunglück im kleinen Dalferlal.

Im Kleinen Walsertal ereignete sich am Hochalp­paß ein Lawinenunglück. Eine Gruppe von acht Personen geriet bei der Abfahrt über eine Steil­stufe auf ein Schneebrett, das zwei von ihnen in die Tiefe riß. Einer konnte schon nach kurzer Zeit von seinen Begleitern lebend geborgen werden. Der an­dere Verschüttete wurde später von einer Hilfsmann­schaft der Rettungsstelle Mittelberg nach harter Ar­beit aufgefunden. Zwei Stunden lang durchgeführte Wiederbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Tote ist der 24jährige Kaufmann Josef Stef- f e ck aus Pforzheim.

KreuzerEmden" In Banking.

Der KreuzerEmde n" ging im Hafen von Nanking vor Anker. Zum Einlaufen des deutschen Kreuzers hatten sich fast alle in Nanking lebenden Deutschen und viele Chinesen im Hafen einaefun- den. Nach den üblichen Besuchen und Gegenbesuchen wird der Kommandant derEmden", Kapitän Lohmann, mit den Vertretern der Deutschen

Frankfurter Schlachtvlehmarkt.

Frankfurt a. M., 1. Februar. (Dorbericht.) Um 10 Uhr war folgende Marktlage: Vorauftrieb: 1058 Rinder (192 Öchsen, 116 Bullen, 584 Kühe, 166 Für- sen), 479 Kälber, 115 Schafe, 3582 Schweine. Es kosteten: Rinder: Ochsen 36 bis 45 Mark, Bullen 34 bis 43, Kühe 18 bis 43, Färsen (Kalbinnen) 34 bis 44, Kälber 30 bis 65, Hämmel 42 bis 48, Schweine 48,50 bis 52,50 Mark. Marktverlauf: Rinder und Schweine wurden zugeteilt, Kälber lebhaft, Hämmel und Schafe ruhig.

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D i e Gewerbe st euer. Von Steuerinspek- tor W. Sinzig. Verlag W. Stollfuß, Bonn. Preis 1,25 Mark. Das neue Gewerbesteuergesetz vorn 1. Dezember tritt schon am 1. April 1937 in Kraft. Die Schrift bringt die neuesten Bestimmungen und klärt über alles Wissenswerte in leicht verständlicher und übersichtlicher Form auf.

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WINTERHILFSWERK 1936/37 M

Klärung in Japan.

Die Armee will keine Diktatur.

Tokio, 31. Jan. (DNB.) Nachdem die Armee und die Marine die Unterstützung des neuen Kabinetts Hayaschi zugesagt hatten, trat in allen Bevölkerungskreisen Beruhigung ein. Auch die Presse und die Parteien sind im allge­meinen zuversichtlich gestimmt, zumal die Armee am Samstag eine neue Erklärung abgab. Nach der Erklärung, daß die Armee keinerlei D i k - taturbestrebungen verfolgt und nicht die Absicht hat, die Verfassung zu verletzen. Sie ver­langt allerdings eine sinngemäße Aus­legung der Verfassung, wobei aber die Rechte des Parlaments grundsätzlich beachtet wer­den sollen. Dagegen wird die Forderung, daß der Volkswille durch eine Aenderung des Par­teiensystems und des Wahlsystems zum Durchbruch kommen müsse, aufrechterhalten. Auch dürfen die Minister nicht parteigebunden sein, sondern müssen aus den Parteien austreten. Wo Aenderunaen in der Verwaltung, der Wirtschaft oder im Finanzwesen im Interesse einer erneuer­ten Staatspolitik notwendig sind, müssen sie auf verfassungsmäßigem Wege von der Volksvertretung durchgeführt werden. Zur Außen­politik fordert die Armee eine klare nationale Linie statt einer durch die internationale Konjunk­tur beeinflußten jeweiligen Gelegenheitspolitik. In politischen Kreisen rechnet man damit, daß der Reichstag auf jeden Fall aufgelöst werden wird und Neuwahlen auf Grund eines reformierten Wahlgesetzes eine wahre Volksvertretung sichern sollen.

Neue britische Festung im Fernen Osten.

London, 31. Jan. (DNB ) Der Ausbau von P e n a n g an der Nordwestküste der Malaiischen Halbinsel'zu einer starken britischen Fe­stung wird jetzt in Angriff genommen. Ueber 200 Morgen Land sind für die Errichtung von Forts und sonstigen militärischen Anlagen sichergestellt worden. Ganz in der Nähe wird die Luftwaffe einen großen Flughafen anlegen. Die neue entstehende britische Festung soll nicht nur der Verstärkung von Singapur dienen, son­dern vor allem dem Schutz des Hafens von Penang und wird als einer der Hauptstützpunkte innerhalb des britischen Verteidigungsplanes im Fernen Osten angesehen.

Oie Moskauer Todesurteile werden vollstreckt.

rNoskau, 31. Ian. (DNB.) Das Präsidium des Vollzugsausschusses der Sowjetunion hat nach einer

Büchertisch.

Deutsche Flagge über Sand und Palmen. Von Werner von Langsdorfs. (Verlag C. Bertelsmann, Gütersloh. Geb. 4,40 Mk.) (525) Das Buch enthält Geleitworte des letzten Schutztruppenkommandeurs von Lettow- V o r b e ck und des einstigen Afrikakämpfers, Reichs­statthalters in Bayern General Ritter von Epp. Langsdorfs läßt 53 Kolonialkrieger aus ihrem reichen Erleben und von ihren Eindrücken in unseren einstigen Kolonien erzählen, wobei nicht nur die deutschen Besitzungen in Aftika dem Leser geistig nahegebracht werden, sondern die Blicke auch den deutschen Kolonien in Ostasien und in der Südsee gelten. Die einstigen Kämpfer für deutschen Kolonialboden und deutsche Ehre in fremden Erd­teilen berichten von dem schweren Ringen beim friedlichen Aufbau und bei der Verteidigung unse­res Kolonialbesitzes mit den Waffen gegen eine Welt von Feinden. Dabei handelt es sich nicht allein um die Kämpfe in den Weltkriegsjahren, sondern auch die Waffengänge gegen aufständische (Eingeborenen- Stämme in Südwestafrika, insbefonbem die Zeit des Herero-Aufstandes und der Niederschlagung anderer Unruhen von unbotmäßigen Schwarzen, treten vor das geistige Auge des Lesers. Hervor­ragende Männer der deutschen Kolonialgeschichte, wie Wißmann, Peters, Göring, Leutwein, Dominik, von Epp, Lettow-Vorbeck, Meyer-Tsingtau und viele andere Mitstreiter und Opferträger für ein größe­res und glücklicheres Deutschland, allesamt Kolo­nialpioniere mit selbstloser Hingabe und rückhalt­loser Einsatzbereitschaft für die deutsche Sache, machen den Lesern dieses Buches deutlich, was dort draußen für die deutsche Flagae über Sand und Palmen und damit für das gesamte deutsche Volk an hervorragenden Taten und persönlichen Opfern geleistet wurde. Es wird aber auch den treuen ein­geborenen Mitstreitern, den Askaris, und ihrem ausgezeichneten Verhältnis zu den deutschen Män­nern em hohes Wort des Dankes und des Ruhmes abgestattet. Besonders ergreifend sind die Berichte über den opferreichen Kampf unserer kleinen deut­schen Truppe in Ostafrika, die für das große deut­sche Vaterland Opfer und Leiden auf sich nahm, die in der Kolonialgeschichte aller Völker beispiel­los dastehen. Durch diese Berichte über persönliche Erlebnisse der Mitkämpfer wird das Buch zu einem erhabenen Heldenlied des Kolonialdeutschtums, das

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Iwa«ssvevfteisevu«s Dienstag, den 2. Februar, nachm. 2 Uhr, sollen im Versteigerungs­lokal, Neuenweg 28, bzw. an Ort und Stelle (Bekanntgabe in ob. Lokal) zwangsweise geg. sofort. Barzahlung versteigert werden: Haus-, Laden- und Büromöbel aller Art, 1 Aktenrollsckrank, ein Klavier, 1 Büfett, 1 Kommode, 1 Ausziehtisch mit 4 Stühlen, vier Oefen, 4 Herde, 4 Nähmaschinen, 1 Schreibmaschine, 1 Teppich, eine Eisenstange, 1 Eismaschine, einen Elektromotor, 1 Photoapvarat, Auzug- und Kleiderstoffe.

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Wetterbericht

des Reichstvetterdienstes. Ausgabeort Frankfurt.

Der über Frankreich führende Strom feuchtmilder Meeresluft hat in Deutschland weiter Raum ge­wonnen und von Westen her auch unser Gebiet erfaßt. Dabei hat sich auch im Gebirge Tauwetter und Regen eingestellt und eine wesentliche Ver­schlechterung der Schneesportmöglichkeiten herbeige- führt. Der Zustrom der milden Meeresluft hält nicht mir an, sondern dürfte entsprechend der zu­nehmenden Wirbeltätigkeit weiter Raum gewinnen und die in Deutschland östlich der Weser noch immer herrschende strenge Winterkälte von Westen her kmgfam abflauen.

Aussichten für Dienstag: Vielfach dun­stig oder nebelig, sonst wolkig bis heiter und nur geringe Niederschlagsneigung, tagsüber milde, nachts besonders nach Norden und Osten hin noch leichter Frost, Winde um Süd.

Aussichten für Mittwoch: Voraussichtlich wieder zunehmende Unbeständigkeit, ziemlich mild.

Lufttemperaturen am 31. Januar: mittags + 2 Grad Celsius, abends 1,0 Grad; am 1. Februar: morgens 1,2 Grad. Maximum 2,3 Grad, Minimum 0,2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 31. Januar: abends 0,1 Grad; am 1. Februar: morgens + 0,0 Grad. Sonnenscheindauer 0,8 Stunden. Niederschläge 4,7 mm.

Hauptschriftleiter Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik und für die Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigen­leiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. D. A. XII. 36: 11250. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts- Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen. Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Emzelverkaufspreis 10 Pf. und Samstags

15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 3 vom 1. Juni 1935 gültig.

Am 30. Januar ist unser lieber Kamerad

z Karl QuecMörner

ß Postinspektor

s aus dem Leben geschieden

BeerdigungDienstag.den

Ortsgruppe Giefoen

Samstag, den 6. Februar 1937, 20.11 Uhr

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