Ausgabe 
31.12.1941
 
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Das Fahr 1941

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Völkern des Abendlandes gebannt und im Der- mit den Soldaten der Verbündeten, die gleich

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|. Zahrgang Nr. 509 liirtieim täglich, nutzer Lmntags und feiertags

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schichte durch di- große« Siege unfeves Führers. 1 feiner Heerführer und Soldaten. Wir beugen uns m ' Ehrfurcht un'd Dankbarkeit vor dem Allmächtigen, der den deutschen Freiheitskampf bisher so sichtbar gesegnet hat. Und im Aufblick auf ihn und im Ver­trauen auf unseren Führer und unsere Wehrmacht gehen mir den Aufgaben und Forderungen und wenn es sein mutz auch den Opfern getrost ent­gegen, die das neue Jahr für uns mit sich bringen wird. Komm«, was da kommen mag, wir sind be- reit!

Wir wollen nicht orakeln und prophezeien, was das neue Jahr uns wohl bringen wird, es wird schon bringen, was es bringen mutz. Aber etwas wird es doch auch von uns abhängen, wie sich die Dinge gestalten, so wie es auch im vergangenen Jahr gewesen ist, das ganz unter unserer Führung gestanden hat. Etwas dürfen und sollen auch wir nach Gottes Willen beitragen zu der endgültigen großen Entscheidung, die der Welt ein neues Ge­sicht geben wird auf viele, viele Jahre hinaus. Dar­um wird das neue Jahr sehr ernst und bedeutungs­voll sein, das ist gewitz. m

Das weitz auch unser ganzes Volk. Das wissen unsere Brüder und Kameraden da draußen auf fernen Meeren und in heißen Wüsten, in den Lüf­ten und vor dem Feind in der Weit« des östlichen Raumes und überall, wo sonst deutsche Menschen ihre harte Pflicht tun. Ueberall da erfüllt sie das eine tiefe Bewußtsein: jetzt mutz durchgekampft wer­den bis der Sieg errungen ist!Nie wieder das Schicksal von 191R/19!", wie es unser Führer zu Kriegsbeginn als Parole ausgegeben hat. Nein, nie wieder! Das mutz auch die Heimat sich immer vor Augen halten, auch wenn sie leidet und blutet am Besten, was sie hat, an ihren Söhnen. Dann soll doch dieser Gedanke ihr das Herz fest und stark inachen und voll guter Zuversicht.

Gewitz wird es nicht immer leicht sein, aber nach dem, was wir besonders im vergangenen Jahr er­lebt haben, kann uns die Zukunft keine Vernichtung mehr bringen trotz des fanatischen Dernichtungs- willens unserer Feinde. . Um so stärker und ent» schlossener muß unser Siegeswille werden. In Dem Gedanken sind sich Wehrmacht und Heimat, die Front da draußen und hier drinnen völlig eins und unzerreißbar. .

So soll uns das neue Jahr nicht weniger ent­schlossen und tatbereit finden, als das alte vergan- gene Jahr. Wir gehen ihm entgegen m fAer Zu­versicht und mit allen guten und starken Hoffnun­gen, weil wir glauben und wissen: auch in ihm waltet Gottes Gerechtigkeit, die die Geschicke der Völker führt, wie sie sie verdienen. Wir glauben: l Gott wird auch ferner mit uns sein und unsere Waffen zu neuen Siegen führen, bis einmal der - Fried- kommt, der ein wahrer Friede stt für uns und für die Welt. Das ist unser Glaube "nd unsere Bitte an das neue Jahr. Mr sind bereit!

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Der Soldat von 1941

Von Hauptmann Wilhelm Ritter v. Schramm

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Oer Neujahrsaufruf des Führers.

Berlin. 31. Dez. (DRV.) Reichsminister Dr. Goebbels verliest heule abend 20 Uhr im Grotzdeutfchen Rundfunk über alle Sender einen Aufruf des Führers an das deutsche Volk zur Jahreswende.

Am Reujahrsmorgen findet im Groß- deutschen Rundfunk von 8 bis 9 Uhr die traditionelle Reichssendung der h l t l e r - I u g e n d statt, die von einer Reujahrsmusik der Hitler-Jugend eingeleilet wird. Reichsjugendführer A x m a n n wird dann in einer Ansprache die Parole 194? der deutschen Jugend verkünden. Die Reujahrsmusik bringt festliche Rlasmusik von Joh. Pezel und G. F. haendel sowie Chöre, Kampflieder und Marsche der Hitler-Jugend.

4.10 *

seine trostlose Oede, die Hinterhältigkeit des Feindes wie die endlosen Weiten der Wüste haben die kämp­fenden Verbände ehern zusammengeschmiedet. Ne­ben der Fronttruppe haben sich auch die Stäbe und die Dersorgungsdienste zu unbedingten Gemeinschaf­ten verschworen, denn die Etappe von ehemals hat in diesem Kriege vollkommen aufgehört. Der Of­fizier ist dem Mann im Gefecht stets das leuch­tende Vorbild gewesen und geblieben. Dom Zugführer bis zum Oberbefehlshaber hinauf hat sich keiner geschont, wie der Heldentod des Generalober­sten Ritter von Schobert und des Generals der In­fanterie von Briefen beweist. Gerade die jungen Generale, mit denen wir angetreten sind, haben ge­zeigt, daß sie immer und Überall zuerst Soldaten und Kameraden sind und bleiben werden.

Wach, zäh und entschlossen blickt der deutsche Sol­dat in das neue Jahr. Der Krieg ist ihm heute in Fleisch und Blut übergegangen. Er kennt seine Höhen und liefen, wie sie schon einmal die Väter kennenlernten und wie der Mann, zu dem er mit dem höchsten Vertrauen aufblickt als seinem Feld- Herrn und Führer. Dessen Geist ist sein Geist ge- roorben, fein Wille auch der seine, sein Ziel die Erfüllung seines Lebens und feines Opfers. Er weiß um die eiserne Pflichterfüllung. So blickt der deut­sche Soldat mit Stolz auf das Jahr 1941 als auf das bisher größte feiner Geschichte.

Und wie der Ritter in Dürers Holzschnitt ist er entschlossen, in eherner Rüstung seinen Weg forhit. setzen trotzTodundTeufelbis zum glück- lichen und endgültigen Siege.

für die Mittansnummer bis 8' ,Ubr desVormittagS

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Werden begriffenen Ordnung. Er weiß sich dabei i steich auf der anderen Seite der Weltkugel von tapferen ihm wesensoerwandten Soldaten, Flie-

n und Mattosen des Tenno unterstützt, die im chen der ausgehenden Sonne ebenso entschlossen npfen wie er im Zeichen des Hakenkreuzes.

Bcoor der deutsche Soldat in diesen härtesten mpf seiner Geschichte eingetreten ist, hatte jeder zelne schon zwei, wenn nicht drei oder gar vier Idzüge hinter sich: er hatte in Polen gekämpft r in Norwegen; er hatte den Feldzug i m eften mitgemacht, wo der Sieg nach sechs Wo- n harter, aber schnell entschiedener Kämpfe er­bten werden konnte; er hatte im Frühling dieses res noch einmal blitzschnelle Siege in dem ehe- ligen Jugoslawien erringen helfen und in riechenl'and einen soldatisch bewährten Geg- trotz aller Schwierigkeiten des Geländes bald bergerungen; er ist vielleicht auf Kreta getan» und stand und steht im schweren Kampf gegen tische Uebermacht in der Cyrenaika und der Marmarica aber den Krieg als die entliche Form seines Lebens, als Inhalt seines amten Daseins, dem nicht nur Wochen und kurze 3 rauschhafte Monate, sondern auch Sommer, rbft und Winter gehören, den hat er außer Afrika doch erst auf den unendlich weiten Kampf- rn der Sowjetunion erfahren. Er stand bei ebenso im heroischen Kampf gegen eine schier absehbare Rüstung wie gegen eine seinem gan- . Wesen völlig entgegengesetzte Welt.

Her deutsche Soldat steht an der Wende dieses hres auf der Höhe seines Soldaten­ms. Seine Taktik und militärische Technik, das datische 'Können wie der persönliche Einsatz des jranteriften und Pioniers, des Panzer» und Nach- . ßtenmannes, wie des Artilleristen, des Jagd- und Ü mpffliegers und des Aufklärers, aber auch des Fastfahrers und nicht zuletzt des Mattosen der im erschlossenen Kampf gegen England über und unter 6-e alle Weltmeere befährt sie sind immer mei» kr vervollkommnet und den letzten Kriegserfahrun- in an gepaßt worden. Die deutsche Rüstung hat im Soldaten weiterhin immer bessere Was- i n an die Hand gegeben, die seine Siege auf allen

Unterstützung gegeben.

In diesem Jahre ist Ungeheures geleistet worden, rn der Truppe wie von den Führern. Diele Ein- biiten des deutschen Heeres sind von beginn Der Feindseligkeiten an bis zum Eintritt des Stellungs- hieges im Osten fast ohne Pause ,m Kampf zftanden. Was besonders die Infanterie oa- bii geleistet hat, ist von berufenster Sette vor allem

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Er hat Weltgeschichte gemacht und mit seinem Blute geschrieben. Er hat Ströme von Schweiß oer- gossen und schier übermenschliche Anstrengungen und Strapazen kennengelernt und bestanden. In der freudlosen Oede der Sowjetunion, in der afrikani­schen Wüste wie bei den blutigen Waldkämpfen, da die Besessenen unter den Gegnern nicht kapitulieren wollten, sind auch Zwanzigjährige im Feuerofcn des Krieges zu Männern geglüht worden. Ihre Au­gen und Ohren haben Dinge zur Kenntnis genom­men, über die sie lieber schweigen als reden werden. Sie waren oft von dem eiskalten Hauch der Ver­nichtung an gerührt und haben sich immer wieder gegen erdrückende Uebermacht behauptet. Darüber ist eine Wandlung in ihnen vorgegangen, von der vielleicht nur die alten Soldaten des ersten W^t- krieges wissen oder doch ahnen.

Die harten Kämpfe des Jahres 1941 sind aber auch zu Feuerproben der Kameradschaft geworden. Die Gefahren des östlichen Landes und

Der (Sanierter zum Jahreswechsel.

Nationalsozialisten in Hessen-Nassau!

Männer in der Front der Wehrmacht!

Wanner und Frauen in der Front der Heimat!

Das hinter uns tiegende Jahr unseres Freiheitskampfes brachte den stolzesten Erfolg unserer Waffen, die Vernichtung der Stoßkraft des das Reich und Europa mit Chaos> und Untergang bedrohenden Bolschewismus! Das einmalige Genie unseres Führers Adolf Hitler und das unvergleichliche opfervolle Heldentum unserer Soldaten bewahrte die Heimat vor den Schrecknissen eines Schicksals, das nur mit der Ausrottung unseres Volkstums fein Ende ^^In^di^e" Erkenntnis stand die Heimatfront nicht nur mit ihrem Denken, sondern vor allem mit ihrem handeln allein unter dem Gesetz unseres Lebenskampfes. Sie sah in dieser selbstverständlichen Haltung nur eine bescheidene Möglichkeit, der kämpfenden Front ihren Dank abzustatten. _ . ,,

Jn bet ©eroinbeil. bah uns bet Sieg nicht mef)t entrißen «erben kann. In gläubigem Betftafen auf ben Führer unb in bet Beteitmiliigfelf, feinen Befehlen mi« jeber Eingabe ,u folgen, triff bas na«onalfo,ialislifche «eich, gestützt auf bie uiwergleichlichen Waffenerfolge seiner Wehrmacht und der unzertrennbaren Einheit von Führer und Volk, in ein neues Fahr iCinDer1iBcUraqfbP®aues Qeffen-Ttaffau roirb feiner alten «ampftrabifion, ble et sich in bet Gefolgschaft des Führers und feiner Idee verdiente, würdig fein!

Sprenger

Gauleiter und Reichsstatthalter.

Der Altjahrsabend ruft uns aus dem Lärm des Kampfes, aus der Unrast unseres Schaffens zu einer Stunde der Besinnung und Einkehr. Wir möchten diese gute alte Sitte auch im Kriege nicht missen, denn niemals haben wir so sehr als n Kriegszeiten mit ihren sich überstürzenden Ereig­nissen das Bedürfnis, für einen Augenblick den Schritt zu verhalten, um in Rückschau und Aus- schau in der verwirrenden Fülle der auf uns ein» stürmenden Eindrücke unseren Standpunkt zu er­kennen und die große Linie festzuhalten, die das weltpolitische Geschehen bestimmt

Das vergangene Jahr erhielt sein Gesicht durch die Wechselwirkung der sich bereits in scharf umriffc- nen Grenzen abzeichnenden Sammlung und Festi­gung eines neuen Europas um die deutsch-italie­nische Achse wie eines neuen Ostasiens unter Füh- rung Japans auf der einen und der Demaskierung zweier neuer wir dürfen sagen der beiden letz­ten großen Feinde einer weltpolitischen Neuord­nung auf der anderen Seite. Der Eintritt Nord­amerikas und der Sowjetunion in die Kriegs- arena hat den Krieg, der einst mit einem Konflikt um den polnischen Korridor und das Schicksal der deutschen Stadt Danzig im Vordergrund begann, zu einem zweiten Weltkrieg gemacht, Der Den ersten freilich, wie Die Ereignisse der letzten Wochen bcs alten Jahres schon angedeutet haben, in feinen Aus­maßen und Auswirkungen weit hinter sich lassen wird. Im Rückblick sehen wir heute erst mit voller Klarheit, warum alle Bemühungen der jungen, aus dem Zwang Des Mißverhältnisses zwischen Raum und Volkszahl nach Sicherung Der ihnen von Na­tur und Geschichte bestimmten Lebensräume und nach einem ihrer Wirtschaftskraft und ihrer folom* satorischen Begabung entsprechenden Anteil an den reichen Rohstoffschätzen der Erde strebenden Völker, diese ebenso billigen wie leicht zu befriedigenden Ansprüche in friedlichem Ausgleich mit den einst im Gang der Geschichte bevorzugten Nationen durch­zusetzen, warum alle diese Bemühungen scheitern mutzten. Der Materialismus in beiderlei Gestalt, die angelsächsische Plutokratie diesseits und jenseits des Atlantik und ihr Pendant, der bolschewistische Henkerstaat der Sowjets, beides scheinbare Extreme, aber der gleichen weltanschaulichen Wurzel entspros­sen und von den gleichen hintergründigen Trieb- krästen des machthungrigen Judentums auf das gleiche Ziel angesetzt, mußte nach Dem Willen seines Herrn und Meisters die Hand zu einem Aus- gleich versagen, weil ein solcher dem Judentum und seinen Mitläufern und Nutznießern den Weg zur Weltherrschaft zu versperren schien. Wir Dürfen heute vielleicht schon sagen, daß diese in Den ersten Septembertagen des Jahres 1939 gefällte und seit­dem immer wieder, zuletzt in Der frivolen Ableh- nung Der japanischen Vorschläge Durch Roosevelt, bestätigte Entscheidung zwischen Krieg und Frieden insofern einen tiefen geschichtlichen Sinn hat, als zwischen Dem jüdisch-materialistischen Weltherr­schaftsanspruch, wie er sich in Der weit über Die Meere nach fremden Kontinenten greifenden Stutz- Punktpolitik Roosevelts ebenso deutlich abzeichnet wie in den inzwischen von den Waffen Des geeinten Europas zerschlagenen Offensivplänen und -rustun» gen der Sowjets, und Dem auf Dem politischen Le­bensrecht, der kulturellen Eigenart und wirtschaft- lichen Kraft Der Nationen sich aufbauenden Ord- nungsprinzip der jungen Völker eine unüberbrück­bare Kluft sich auftut. Denn Weltherrschaft Durch Zersetzung und Versklavung Der Völler, und natür­liche Ordnung schließen sich aus. Zwischen beiden kann es nur Kampf geben, Kampf bis zur Siche­rung jener Lebensräume vor jüdisch-materialistischer Durchdringung", Die Die jungen Völker traft ihres natürlichen Rechts für sich beanspruchen Dürfen. Daß in diesem Kampf sowohl Der Bolschewismus wie Der jüdisch-plutokratische Klüngel um Roosevelt, Der sich in Den Vereinigten Staaten Die Macht in Die Hände gespielt hat. Die Maske fallen ließen und gezwungen wurden, mit offenem Visier und in höchsteigener Person in Das Kriegstheater herab- zusteige'n, das ist Das alles beherrschend Ereignis Des nun von uns scheidenden Jahres.

Wir kennen heute aus den großen Reden des Führers und den Aktenveröffentlichungen Des beut, chen Auswärtigen Amtes schon überraschend ge­nau Die Vorgeschichte dieses Krieges, in Der auf jeder Seite Der Schatten Roosevelts als Der des Hauptanstifters und Einpeitschers erscheint. Der aus Angst vor einer Entlarvung seiner wirtschaftspolitt- scheu Scharlatanerien Den Krieg braucht wie das tägliche Brot und deshalb mit vollen Backen in jedes Feuerchen bläst, aus Dem sich einmal cm Weltbrand entfachen läßt, und jeden Ausgleichsver­such frevelhaft sabotiert, mit dessen Hilfe klar- denkende und weitsichtige verantwortungsbewußte Staatsmänner ihren Völkern Den Frieden erhalten möchten. Roosevelt wollte Den Krieg, und Stalin wollte Den Krieg, nicht heute, nicht morgen, sie wollten selbst den Zeitpunkt bestimmen, wo die Achsenmächte Durch britische Flankenstöße zur Der-

Der Jahreswechsel ruft uns aus aller Unruhe unD Unrast unseres Lebens auf einen kleinen Augenblick | zu ernster Einkehr und stiller Befinnung. Hier liegt für uns Der Erinnerungswinkel, von Dem wir noch i einmal Ueberblicf halten über Das, was war und was möglicherweise werden wird. Die sinkenden i Abendschatten Des alten Jahres lassen Das alles noch einmal aufleuchten, wie Die in Der Tageshelle ver­blichenen Sterne im nächtlichen Dunkel wieder Glanz und Licht gewinnen, und wieder einen neuen ^Welch°ein^Jahr geht jetzt zur Rüste! Das steht fest: es ist wieder ein großes Jahr unserer deutschen Geschichte gewesen, ja, der Welt­geschichte überhaupt Wir alle. Die ganze Welt sind Zeugen größten Geschehens gewesen, ^turmdurch- toit und kampfdurchtobt, von Schmerzen und Sor­gen beschattet, von Sterben und Weinen durchwu^t - aber eDenfo auch von stolzester Freude durch- glüht und größtem Heldentum verklart mit Erfol­gen und Siegen ohnegleichen gekrönt, so steht e heute vor unseren Augen. Ein fieggetrontes 3 Was'sind, daran gemessen d i« Erlebnisse öes (Einzelnen, |o sehr sie uns in diesen Au­genblicken flemih auch bewegen fl1 f>

Hai ein jeder auch mancherlei "lebt was der Er- innerung und des D-d-nkens wert isUWas kann sich in einem kurzen und manchmal auch so lang erscheinenden Jahr alles verändern! Man kann m einem Jahr gesund oder krank, glücklich ober un glücklich werden, man findet seinen Platz im Leben oder oerliert ihn, man wird fröhlicher oberr traun- ger besser oder schlechter und über das alles macht man sich M dieser Stunde seine ernsten Ge-

jetzt geht es um Gröberes, das »n mir alle. Heute geht es nicht mehr um das Schick­sal des Einzelnen, heute geht um die Gesantt- hott Dies Jahr hat uns noch mehr als feine Vor­gänger in eine gemeinsame Front stellt als Kamp- ?er ob draußen oder daheim, ohne UnterschieD ieden

nemefen sind in dem uns ausgezwungenen «amvs Ob mir dem allen gleichgüMg 8-^»'

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ötittej Der deutsche Soldat von 1941 ist vor allem Der n(®!.ß(bat Des Kampfes gegen Den Bolsche - rq-i°-ni sm us. Daß er Diesen Weltfeind in gewaltigen »nichtungsschlachten gefchlagen unD well in Das here Der Sowjetunion zurückgeworfen hat, Das ist weltgeschichtliche Leistung in Diesem Jahre. Er l! Damit eine tödliche Gefahr von Den Ländern

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'(Qill^llgebübr . -28 . bei Nichterscheinen \r NU i einzelnen 9tummern ^"iiMfolge boberer Gewalt ' ' h Kki-nsvrechanschluß 2251 '?"si!M,abtanschrift:^Aiizeiger'' bvcr,ie,D,stscheck 1168kFranlf. M

haben träumen lassen. Entgegen Der ursprünglichen Einstellung Des Deutschen Soldaten hat er Haß und Verachtung und Die rücksichtsloseste Härte heraus- geforDea.

Stummer Idealismus und Wissen um letzte Dinge, Das sinD Die Merkmale Des deutschen Sol­daten und Musketiers an Der Wende dieses Jahres.

zur Entscheidung angetreten sind, den Mächten de: Zerstörung schwerste Schläge beigebracht. An bei Wende des Jahres 1941 sichert er gemeinsam ni feinen italienischen, ungarischen, rumänischen i9.10. juri finnischen Kameraden und den Freiwilligen aus ng liiM-rmegen, Dänemark, Holland, Flandern, Frank- I get^ /ei), Spanien und Kroatien in Den Stellungen sich r durch die zentrale Sowjetunion vom Weißen

zum Schwarzen Meer Dem gesamten Europa teren Ausbau und Aufbau im Sinne der neuen,

ää ä Q IRiftwo^,3tDe$. 1941 / Donnerstag, 1.3an 1942

GletzeimAnzeM

viühliche Univkrlllaisdruckerki «.lange General-Anzeiger für Oberhessen «ietzen^Schulftratze 7-4

küegsschauplätzen ermöglichten.

Der deutsche Soldat zeigte sich in diesem Jahre 11 ebenso unüberwindlich im A n gri f f vi e i n d e r A b w e h r. Er hat gewaltige Gebiete :Dbert, aber auch Massenstürmen von Menschen Panzern standgehalten. Er hat ^urte Lela- trngsproben auf sich genommen unD glücklich ve- i nben. Ueberall zeigte er sich ebenso tapfer wie mnDig und geschmeidig unb von Der kleinsten Sin- Hit bis zur Heeresgruppe hinauf hervorragend ge­ehrt. Alle Drei Wehrmachtteile haben unter Dem V'sehl Des Führers unD Obersten Befehlshabers bebende Beispiele unD Vorbilder Der gegenseitigen

ft rn, heute unD morgen. .

Der deutsche Soldat kennt heute Den Krieg tn Jenen unerbittlichsten Formen. Er ist darüber nich «'ich geworden, sondern hat ferne hefften rriege- richen Instinkte wachgerufen und sorgsalttg aus- fffcilbet. In den finnischen und russischen Waldern if er wie ein Buschläufer und Indianer, m den deppen Der Ukraine wohl selbst ein Stuck Steppen- Bolf, im afrikanischen Sand ein Wüst em a ger gern dm. Zahllose Luftkämpfe und Luftangriffe haben Uis.unteren Jagd- und Kampffiiegern ebenso über' Iqene Beherrscher ihrer Maschine wie Adlermen 16-en gemacht Es gibt'heute in jeder kämpfenden ö nheit eine Anzahl von Alten, die ,ede Gefahr mtt bn feinsten Instinkten wittern unD ihr zu begegn ll ff en

D-r Krieg in seiner furchtbaren Grütze ist an dem d-mtschen Soldaten nicht spurlos vorubergegangen. r-r deutsche Soldat, der im Osten oder IN L,nr° ft impft, ist Darüber wohl skeptischer,« o au ch noch entschlossener geworden. Er

- fit), was bei längerer Dauer des Krieges nicht a - b-eiben kann, immer weiter von Der bürgerlichen ^e- b nseinstellung entfernt. Er ist in manchem ' ftcher und wohl auch primittver geworden, veiß sich dafür auch allen Verhältnisfen fth^euer unb glücklicher anzupassen. Er hat nicht nur lomp' fn. sondern auch seine deutsche Seele riiissen, um Den bolschewistischen Krieg mit V) Herzen zu überdauern. Denn der Femd, leDer »nur ener ritterlichen Gesinnung fremd, ist ihm mit a flt-meinen Hinterhälttgkeiten entgegen getreten, "

Dinen sich Die Kämpfer in früheren F-ldzugen nichts

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al er vom Führer selbst in seiner letzten Reichs- Icgsrede aller Welt ins Gedächtnis gerufen worden. En Bewußtsein Der inneren und äußeren Ueberle- ginheit, Die sich indessen jeder Ueberhebftchkeit ent» b It, trägt Den deutschen Soldaten vorwärts ge'