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Der Ü-Voolsersolg in der Ailanükschlacht

zu schicken.

*

Die Nachricht, daß die Verbindung zwi-

Fußbad!

im 21. Lebensjahr.

Sattral

für Führer und Vaterland

Gießen-Wieseck, den 30. Juli 1941.

| Verschiedenes |

3184 D

3183 D

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Pilo

die zeitgemäße Schuhpf leg e

Burkhardsfelden, im Felde, Reis­kirchen, 30. Juli 1941.

Der Senatspräsident beim Reichskriegsgericht S e l l m e r vollendete seine 40jährige Dienstzeit. Er gehört seit 1936 mit dem Dienstgrad eines Vize­admirals als Senatspräsident dem Reichskriegsge­richt an. 1937 wurde er im Nebenamt Präsident des Wehrmachtdienststrafhofes.

Saltrat-

das erlösende

im Osten den Heldentod.

In tiefem Schmerz: Heinrich Möbus III. und Frau Familie Ludwig Möbus, z.Z. im Felde Familie Hermann Möbus Familie Heinrich Menz Frau Wilhelm Rühl Wwe.

Herr Schmitj hat Wut,sein Schuh', er bricht. Sein Freund, der Schuster, aber spricht: Das wäre nicht so schnell gekommen, hälfst immer Pilo du genommen!

Die Einäscherung fand auf Wunsch des Verstorbenen in aller Stille statt

Der Führer hat dem o. Professor Dr. med. Her­mann Steudel in Berlin-Charlottenburg aus Anlaß der Vollendung seines 70. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste um die Förderung der physiologischen Chemie die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.

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Reichsminister Dr. Goebbels empfing im Bei­sein des stellvertretenden Reichsstudentenführers Dr. Gmelin 30 ausländische Studentinnen, die eine mehrwöchige Deutschlandreist unterneh­men. Der Gruppe gehören Studentinnen aus zehn europäischen und überseeischen Ländern an.

Die flämischen Jugendorganisationen haben sich zusammengeschlossen und die Bezeichnung National­sozialistische Flämische Jugend gewählt. Ihre Füh-

In tiefem Schmerz:

Familie Ludwig Hofmann IX.

Für zahlreiche Menschen, die von überanstrengten, müden und schmerzenden Füßen ge­plagt wurden» ist ein Saltrat« Fußbad schon zur Erlösung ge* worden.Gönnen auch Sie Ihren

fiel in den Kämpfen im Osten unser r, braver Sohn, unser guter Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Walter Hofmann

Oberschütze in einem Infanterie-Regiment

Am 26. Juli 1941 entschlief unerwartet infolge eines Schlaganfalles, nach einem arbeitsreichen Leben unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Pate

Herr Wilhelm Bierau

Im Alter von 75 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen.

Danksagung.

Für die vielen Beweise der Teilnahme bei dem Heimgange meines lieben Mannes, unseres lieben Vaters und Großvaters

Karl Hollmann

für die zahlreichen Kranzspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrer Ludewig und besonders für den erhebenden Gesang des Bauerschen Gesangvereins sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Käthe Hollmann, geb. Thörner,

Gießen, den 31. Juli 1941.

In heldenhaftem Einsatz bei den schweren Kämpfen im Osten fiel am 1. Juli für Führer, Volk undVater- land mein innigstgeliebter, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner zwei Kinder, unser un­vergeßlicher Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Heinz Immel

Unteroffizier in einem Infanterie-Regiment im blühenden Alter von 29 Jahren.

In tiefem Schmerz: Linchen Immel, geb. Hartmann

Marburg/Lahn, Gießen,

den 31. Juli 1941.

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rmIMILLION

Am 1. Juli starb im blühenden Alter von nahezu 21 Jahren unser lieber, hoffnungsvoller, braver Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Pate und Enkel der Krad-Schütze

Wilhelm Möbus

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Berlin, 30. Juli. (DNB.) Zu dem großen Er­folg deutscher Unterseeboote aus den atlantischen Zu­fahrtsstraßen der britischen Inseln erfahren wir noch folgende Einzelheiten:

Fernaufklärungsflugzeuge sichteten westlich der Biskaya einen Geleitzug, der aus zahlreichen Handelsschiffen bestand und dem eine besonders starke Sicherung beigegeben war. Ein stark bewaffneter Hilfskreuzer dirigierte die Bewegungen des Geleites und der Sicherungs­streitkräfte. Ein Verband von Zerstörern umfuhr das Geleit im Zickzackkurs, während bei den Han­delsschiffen Kanonenboote standen, die unter dem NamenKorvetten" besonders für Geleitzüge ge­baut sind. Veroollständi-gt war die Sicherung durch eine Anzahl verdächtiger Fahrzeuge, die sich später als U-Bootfallen herausstellten.

Auf die Meldung der Fernaufklärer hin wurden mehrere Unterseeboote aus den G e - leitzug angesetzt und nahmen planmäßig die Fühlung auf, um dann zum Sammelangriff über­zugehen. Als erstes Schiff wurde ein großer Tanker torpediert, der bald i n hellen Flam­men stand und von der Besatzung verlassen wurde. Jetzt setzte Bewegung im Geleitzug ein. Die Siche­rungsstreitkräfte warfen zahllose Wasserbomben, und die geleiteten Handelsschiffe versuchten nach allen Richtungen zu entkommen. Zäh blieben die deutschen U-Boote am Feind und setzten zu immer neuen Angriffen an. Im Verlauf der wilden Jagd, die zwei Tage und zwei Nächte andauerte, wurden einzelne U-Boote nach erfolgreicher Versenkung van Dampfern vorübergehend durch Zerstörer und Kor­vetten ab gedrängt. Sie pirschten sich von neuem heran, und es gelang ihnen, einen Zerstörer und eine Korvette zu versenken.

Immer wieder versuchte der Feind, die Angreifer abzuschütteln, immer wieder griffen die U-Boote bei Tag und bei Nacht an. Torpedos detonierten, und die Feuersäulen torpedierter Schiffe standen am Himmel. Der Geleitzug löste sich in einzelne

Der italienische Bericht.

Rom, 30. Juli. (DNB.) Der italienische Wehr­machtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut:

Unsere Luftverbände haben die Lagerhäuser und Hafenanlagen von L a r n a c a (Cypern) bombar­diert und ausgedehnte Brände verursacht.

In Nordafrika wurden an der Tobruk-Front starke feindliche Spähtrupps, die sich unseren Stel­lungen zu nähern versuchten, durch eine sofortige und heftige Reaktion empfangen, die dem Feind beträchtliche Verluste zufügte. An der Sollum- Front haben unsere Jagdformationen mit Maschi­nengewehrfeuer Barackenlager und motorisierte Ein­heiten mit guter Wirkung angegriffen und verschie­dene davon in Brand geschossen.

Englische Flugzeuge bombardierten Bengasi.

In O st a f r i k a Artillerietätigkeit im Abschnitt von Uolchefit. In der Gegend von Culquabert haben vorgeschobene Einheiten unserer tapferen Truppen feindliche, mit automatischen Waffen vorgetragene Angriflsversuche zurückgewiesen.

Vor Tobruk.

Nach den blutigen Verlusten, die in den letzten Tagen verschiedene indische und australische Späh- und Stoßtrupps vor Tobruk erlitten, verstärkte sich am 27. 7. die deutschitalienische Artillerietätigküt auf die Felsenfestung. Auch in der Nacht zum 28. Juli unterließen die Briten den Versuch, mit den deutschen und italienischen Vorposten in Be­rührung zu kommen.

Oie goldene Tapferkeitsmedaille.

R o m, 30. Juli. (DNB.) Auf Vorschlag des Duce wurde dem Kapitän zur See Umberto N o v a r o die Goldene Tapferkeitsmedaille im Tode ver­liehen. Novaro führte in langem und erbittertem Gefecht mit überlegenen feindlichen Kräften den von ihm befehligten leichten Kreuzer kühn zum Angriff und riß die Besatzung durch seinen Mut und seine Todesverachtung mit. Er brach den ungleichen Kampf auch nicht ab, als sein Schiff, tödlich ge­troffen und manövrierunfähig, vom Gegner, der das Feuer aller Waffen aus geringer Entfernung darauf konzentrierte, eingekreist war. Unbekümmert um seine eigene schwere Verwundung leitete er die Rettung der Besatzung, während das Schiff mit wehender Flagge unterging. Die Bitte seiner Offi­ziere, sich von Bord bringen zu lassen, lehnte er ab. Er wollte mit seinem Schiff sterben. Da legten die Offiziere ihrem schwerverwundeten Kommandanten gegen seinen Willen einen Rettungsgürtel an und stießen ihn in die See. Von einer feindlichen Ein­heit ausgenommen, erlag er nach zwei Tagen stoisch ertragener Leiden feinen Verletzungen.

Kleine politische Nachrichten.

Bei den Kämpfen im Osten fiel der Leutnant in einem Artillerie-Regiment, Hans Georg Kei­tel, der jüngste Sohn des Genevalfeldmarschalls Keitel.

Heuchelheim, Eisenach, im Felde, den 28. Juli 1941.

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sch en Athen und Saloniki durch die itafie nischen Truppen wieder heraestellt wurde, ist dof der Bevölkerung der griechischen Hauptstadt freiuin ausgenommen worden, weil dieser Verkehr für di' Lebensmittelzufuhr von größter Bedeutung ist.

Der Londoner Nachrichtendienst teilte mit, dH Roosevelts Sonderbeauftragter Harry Hopkin - mit Offizieren der USA.-Armee in Moskau ein-, getroffen ist. *

Mittwochoormittag landeten die ersten jcrpank. schen Truppen in Saigon. Zwei vollbesetzte jap«: irische Transporter liefen in den Hafen ein. Da« Landungsmanöoer verlief reibungslos.

Generalleutnant Schowiro Jina wurde guit Oberbefehlshaber der nach Französisch-Jnd»- ch i n a entsandten japanischen Streitkräfte ernannt \

Die niederländisch-indische Militärbehörde hat air­geordnet, daß ab sofort alle Schiffe, die Häfen Nie- derländisch-Jndiens zur Uebernahme von Kohle» und Proviant, zu Reparaturen oder Dockarbeiter anlaufen wollen, eine Sondergenehmigung' bei einholen müsse.

Der Direktor des portugiesischen Propaganda- sekretariats, Antonio Ferro, der auf Einladung der brasilianischen Presse- und Propagandastelle sich in einer Freundschaftsmission nach Brasilien be­geben hat, traf in Rio de Janeiro ein.

Aus aller Welt.

kriegslagung der Gebirgs- und Wandervereive.

In Würzburg findet in der Zeit vom 15. bis 18. August die diesjährige Kriegstagung des Reichs. Verbandes der deutschen Gebirgs- und Wanderver­eine statt. Das Programm sieht einen fränkischen Heimatabend und einen Ausflug nach Veitshöchheim mit seinem berühmten Park vor. Ferner sind Wan. derungen in die Rhön, in den Steigerwald und hi den Spessart geplant. Das Ziel einer solchen Wan­derung in den Spessart ist das bekannte Naturschutz­gebiet Metzgergraben bei Rothenbuch mit einzig, artigen Beständen alter Eichen und Buchen. i

Französischer Polizeichef ermordet.

Von einem unbekannten Kraftfahrer wurde dec Chef der Sicherheitspolizei der westfranzösiscbe« Stadt Caen ermordet. Er hatte einen Kraft­fahrer angehalten und aufgefordert, feine Papiere vorzuzeigen. Da diese nicht in Ordnunz waren, forderte er den Automobilisten aus, mit ihm zusammen zur nächsten Polizeiwache zu fahren. Im Kraftwagen erhielt der Chef der Sicherheitspolizei einen Nackenschuß. Dem Verletzten gelang es trotz­dem, den Mörder auf die Straße zu zerren, wo ein erbitterter Zweikampf stattfand. Ei» Bauchschuß machte dem Leben des Polizeichefs eiia Ende. Hunderte von Menfchen hatten dem Schau­spiel zugesehen, wurden aber durch die wilden Pi­stolenschüsse des Mannes in Schach gehalten.

rer Dr. Lehembre und Wachtelaer haben die NS.- flämische Jugend dem flämischen Führer de Clercq zur Verfügung gestellt. Der Aufbau soll in enger Zusammenarbeit mit der HI. erfolgen. Als erstes Zeichen ihrer engen Freundschaft mit Deutschland haben die Flamen beschlossen, 2000 Jungen zur Einbringung der Ernte nach Deutschland

Keine Ursprungs­zeugnisse,

sondern nur Zeugnis- abschriften dem Be­werbungsschreiben bei­legen! Lichtbilder undBewerbungsunte» lagen müssen zur Ver­meidung von Verlusten auf der Rückseite Na­men und Anschrift des Bewerbers tragen!

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Plötzlich und unerwartet verstarb infolge eines Herzschlages unsere liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Groß­mutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Frau Anna Peiser, geb. Marx

im Alter von 64 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Karl Peiser, z. Z. im Felde, und Frau

Auguste Lorch Wwe., geb. Peiser, und Kind.

Gießen (Hinter den Schießgärten 22), den 30. Juli 1941.

Die Trauerfeier findet Freitag, den 1. August, nachm. 2Yz Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs statt.

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Gruppen auf, und nun wurde die Verfolgung dieser Gruppen ausgenommen. Wiederum wurden schwer beladene Handelsschiffe herausgeschossen. Am Ende der zweiten Nacht waren dieletzten Reste des Geleitzuges zersprengt. Die Ope­rationen hatten sich im Verlauf der Verfolgung auf ein weites Seegebiet erstreckt und schließlich auch Schiffe erfaßt, die nicht zu dem ursprünglich an­gegriffenen Geleitzug gehörten. Auch sie ereilte das Schicksal, und so verlor der Feind mit diesem groß- angelegten Schlage insgesamt 19 Dampser mit 116 500 BRT., dazu einen Zerstöret und eine Korvette.

Oie Korvette.

Der große Erfolgsbericht über die Vernichtung von 19 englischen Handelsschiffen im Atlantik ent­hält auch die Feststellung, daß dabei ein englischer Zerstörer und eine Korvette untergegangen seien. In den modernen Kriegsmarinen hat es in den letzten Jahren keine Korvetten mehr gegeben. Zur Zeit der Segelschiffahrt verstand man darunter ein Lastschiff oder ein kleines Kriegsschiff von etwa 600 Tonnen Größe mit 18 bis 26 Kanonen auf dem Oberdeck. In der deutschen Kriegsmarine gab es 1884 die Kreuzerkorvette, die später in veränderter Form als Kreuzer II. oder III. Klasse bezeichnet wurde. Seit Beginn des jetzigen Krieges haben die Briten einen neuen Typ von Kriegsschiffen ent­wickelt, der sich in besonderer Weise der Bekämp­fung der Unterseeboote widmen soll. Diese neuen Korvetten haben 1000 bis 1200 Tonnen Was­serverdrängung, besitzen Apparate zur Aufspürung von Unterseebooten und suchen besonders durch Wasserbomben die gegnerischen U-Boote zu ver­nichten. Wie man sieht, hat die Schlacht im Atlantik bewiesen, daß die deutschen Unterseeboote auch mit den neuen englischen Korvetten fertig zu werden wissen.