Oie Lage in Jugoslawien
Ll-BooteversenktenweiterelSvüüBRT
Kleine politische Tlachrichtey.
ein
zum 29. Marz weder in das Reichsgebiet noch
die
delsschiffahrl mit besonderem Erfolg weiter. Am Südwesteingang des Sk.-Georgkanals und lm Bristol-Kanal wurden zwei Handelsschiffe mit zusammen 5000 BRT. versenkt. Bei einem Tiefangriff auf einen Dampfer westlich Rew Ouay ensland eine Kesselexplosion. Ein weiterer erfolgreicher Angriff richtete sich gegen ein Handelsschiff vor Harwich. Ein Kampfflugzeug bombardierte im Atlantik etwa 500 Kilometer westlich Lape Drath einen großen Truppentransporter. Rach Bombenvolltreffer gingen die Truppen in die Rettungsboote. 3m gleichen Seegebiet sank ein Schiff von 2500 BRT. nach Bombenwurf: ein großer Dampfer erhielt einen Volltreffer.
Deutsche Kampffliegerkräfte belegten in der letzten Rächt den Flugplatz halsar auf der Insel Malta wirksam mit Bomben. Bei einem 3agdvorstoh gegen die 3nsel wurde ohne eigene Verluste ein britisches Jagdflugzeug vom Muster
: besetzten Gebiete ein.
Italienische Luftangriffe im Aegaischen Meer.
Ein Flugzeugträger und zwei Kreuzer durch Torpedos getroffen.
B e r l i n. 29. März. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Die Lustwaffe führte im Seegebiet um England
ka Sampl gegen dir Hän
fen. Trotz der heftigen Gegenwirkung durch Flak und Jäger hat eines unserer Torpedoflugzeuge einen leichten Kreuzer getroffen. Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps haben mit drei schweren Bomben einen F l u g z e u g l r ä g e r getroffen und ein feindliches Jagdflugzeug abgeschossen.
In O st a f r i k a dauert an der Rordsront der Druck des Feindes östlich von Keren an, den unsere Truppen durch heftige Gegenangriffe aufhalten. 3m Gebiet von harrar gehen nach Räumung von Dire- daua unsere Truppen in voller Ordnung auf neue Stellungen gegen Westen zurück. Liner unserer Iägerverbände hat einen Linflug auf den feindlichen Flugstützpunkt von Giggiga unternommen, wobei vier Flugzeuge am Boden zerstört wurden. 3n Luftkämpfen mit feindlichen 3ägem wurden zwei hurricane abgeschossen. Zwei unserer Flugzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten nicht zurück.
Rom, 29. März. (DRV.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Samstag hat folgenden Wortlaut:
An der griechischen Front Arlillcrietätig- leit Unsere Flugzeuge haben einen griechischen Flugstützpunkt und die Hafenanlagen von Rava- rino mit Bomben belegt. 3m Verlauf eines bewaffneten Ausklärungsfluges über Malta haben deutsche Flugzeuge eine hurricane abgefchossen.
In Rordafrika nichts von Bedeutung. 3m Aegäischen Meer hat unsere Luftwaffe zahlreiche Angriffe gegen feindliche Geleitzüge, Flottenverbände und vor Anker liegende Schiffe mit Torpedos und Bomben durchgeführt. Ein F l u g } e u fl - träger und zwei englische Kreuzer wurden von unseren Flugzeugen durch Torpedos getroffen. Ein Kreuzer kann als versenkt betrachtet werden, weitere Handelsschiffe kleinerer Tonnage wurden schwer beschädigt. Eines davon geriet in Brand,
gestellt. Man rechnet damit, daß die Ausstellung 8 bis 9 Monate geöffnet bleibt. So beginnt sich be»
Der Wehrmachtbericht vom Sonntag.
Berlin, 30. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Unterseeboote schossen aus einem sehr stark gesicherten G e l e 1 t z u g außer den bereits gemeldeten drei Tankern weitere fünf Schiffe mit zusammen 33000 BRT. heraus. Damit ist mehr als die Hälfte dieses nach England bestimmten Geleitzuges, nämlich acht Schiffe mit zusammen 57 000 BRT. vernichtet worden. Ein Unterseeboot versenkte außerdem zwei Tanker mit zusammen 18 000 BRT. Die Versenkung von drei weiteren Schiffen ist wahrscheinlich.
Kampfflugzeuge unter Führung des Major Krüger griffen in den Rachmittagstunden des 29. März, im Seegebiet westlich Kreta einen starken englischen Flottenverband erfolgreich an. Sie erzielten trotz heftiger Flak- und 3axdabwehr auf einem Flugzeugträger drei Bombenvolltreffer. Bei den Luftkämpfen wäh- rend des Angriffes schossen Kampfflugzeuge ein britisches 3agdflugzeug vom Muster hurricane ab. Alle eigenen Flugzeuge kehrten zu Ihrem Stützpunkt zu- rück.
Vor der englischen Ost- und Südostküste warf die Luftwaffe gestern einen Tanker und ein größeres Handelsschiff in Brand und beschädigte zwei weitere Schiffe schwer. 3m St.-Georg-Kanal sank ein Schiff nach Bombenwurf. Flugzeuge der bewaffneten Aufklärung bombardierten Hafenanlagen und Barackenlager an der englischen Süd- oslküste. Kampffliegerverbände griffen in der letzten Rächt abermals kriegswichtige Ziele im Stadt- und Hafengebiet von Bristol mit guter Wirkung an.
In Ostafrlka geht an der Rordfront die Schlacht bei den neuen Stellungen im Osten von Keren erbittert weiter. Unsere Luftverbände haben britische Kampfwagen bombardiert. 3m Luftkampf wurden von unseren 3agdfliegern zwei feindliche Flugzeuge abgeschossen.
3n den ersten Morgenstunden des 28. März haben englische Flugzeuge einen Angriff auf den Flugplatz von Lecce durchgeführt, wobei sie die Anlagen mit MG.-Feuer belegten. Es gab einige verwundete.
Oer italienische Bericht vom Sonntag.
R o m, 30. März. (DRV.) Der italienische Wehrmachtbericht hat folgenden Wortlaut:
An der griechifchen Front feine erwähnenswerten Ereignisse an den Landabschnitten. Unsere Flugzeuge haben feindliche Truppen an der Front der 11. Armee mit Splitterbomben belegt. 3n der Rächt zum 29. haben Flugzeuge des deutschen Fliegerkorps den Flugplatz von halfar auf Malta bombardiert.
des Feindes fanden über dem Reichsgebiet statt.
Oer Wehrmachtbericht vom Samstag.
Ls entstanden größere Brände. Kampfhandlungen nicht
Am Sonntag wurde die KölnerFrühjahrs- messe eröffnet. Im hansasaal des Rathauses fand Festakt statt, bei dem nach herzlicher Begrü- zung durch Oberbürgermeister Dr. Winkelnkemper, Professor Dr. Hunke, einen Vortrag über die „Europäische Selbstbesinnung als Grundlage zwischenstaatlicher Wirtschaftsbeziehungen" hielt.
hurricane abgefchossen. Der Feind flog In der Rächt - - ........in
Im Dezember 1940 wurde zwischen der deutschen und der ungarischen Regierung ein Abkommen ge* schlossen, durch das eine Reihe ungarischer Wertpapiere geregelt werden. Sie müssen b i s zum 31. März, soweit sie nicht schon bei einer Devisenbank in Verwahrung liegen, bei einer solchen eingeliefert werden. Bei nicht rechtzeitiger Einlieferung verliert der deutsche Anleihegläubiger nicht nur jeglichen Anspruch auf Einlösung seiner Stücke und Zinsscheine, sondern er macht sich darüber devisenrechtlich st r a f b a r. lieber Einzelheiten geben die Devisenbanken Auskunft.
Der Führer hat den Maler Professor Peter Philippi in Rothenburg ob der Tauber aus Anlaß der Vollendung seines 75. Lebensjahres in Würdi- gung feiner Verdienste um die deutsche Malerei die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft verliehen.
In Wien sand die zweite allgemeine Kriegs ar- beitstagung des Reichsstudentenwerks statt, an die sich eine Sondertaaung des Beratungsdienstes anschlietzt, die der besonderen Unterrichtung über die Studienverhältni'sse an den ostmärkischen Hochschulen dienen soll. Reichsstudentenführer Scheel wies auf die Notwendigkeit der politischen Er- ziehung durch den Rattonaljo^iattstifchen Studenten-
In Rordafrika unternahm der Feind In der I Rächt zum 29. Einflüge gegen Tripolis. 3m öft- : lichen Mitlelrneer wurde ein starker feindlicher Flottenverband wiederholt angegrif-
brechen könnten.
Oie Besprechungen Maischeks.
Agram, 30.März. (DNB.) Der Präsident der kroatischen Bauernpartei, Dr. Matschet, setzte Sonntag vormittag die Beschrechungen mit Bonus Dr. Schubatschitsch und den führenden Männern der Parteni fort. Die kroatische Öffentlichkeit sieht nut größter Spannung, doch in voller Ruhe den Beschlüssen der Führung entgegen. Der Bonus Dr. Schubatschitsch hatte sich lm Auftrage Matscheks i n Belgrad aufgehalten, um die Lage zu überprüfen. Man erwartet noch keine endgültigen Entschlüsse, da man erst die Ankunft der bisherigen kroatischen Minister in Agram abwarten will.
Associated Preß meldet aus Belgrad: Während die neue jugoslawische Regierung der Möglichkeit einer serbisch-kroatischen Spaltung gegenüber- stehe, halte anscheinend M a t s ch e k den Schlüssel für Die zukünftige jugoslawische Innen- wie Außenpolitik in der Hand. Matschet habe mit den anderen Kroatenführern die Lage besprochen, insbesondere, ob er im Kabinett Simowitsch verbleiben oder der Opposition beitreten solle. Darüber sei noch nicht entschieden worden. Die Entwicklung der Lage hänge davon ab, ob Serben, Kroaten und Slowenen Zusammenhalten werden.
Die Engländer haben es als einen schweren Fehler empfunden, daß ihre Hetzpropaganda nicht auch in den kroatischen Landesteilen die
selben Früchte getragen hat wie in den serbischen. Sie haben deshalb mit Hilfe von Juden und Freimaurern auch in Agram Demonstrationen entfacht. Flugblätter forderten die Volksmassen zum Kampf gegen Deutschland und (zur Tarnung) auch gegen England auf. Die Agramer Universität wurde geschlossen. Die kroatische Polizei ist jedoch offenbar nicht gewillt, Demonstrationen zuzusehen, die sich in ( deutschfeindlichem Sinne betätigen, da dies ganz den kroatischen Traditionen widersprechen würde.
in englischer Sprache unterrichtete, sondern ganz allgemein fein Verhalten und seine Lebensweise leitete. ~
Die Neuyorker Presse läßt fernen Zweifel daran, daß Präsident Roosevelt dem „neuen Kurs" in Jugoslawien alle moralische Unterstützung geben wird. Washingtoner Regierungskreise geben zu, daß die amerikanische Einmischung in die Politik Jugoslawiens die revolutionären Kreise der Serben zu ihrem Vorgehen ermutigt hätte. Der jugoslawischen Regierung wurde erneut das Anerbieten gemacht, Jugoslawien in dem Falle, daß es seine Unabhängigkeit verteidigen wolle, alle nur erdenkliche Hilfe zu leisten. Weiter wird der neugebilbeten Regierung Simowitsch der Glückwunsch der USA. zum Ausdruck gebracht. _ .
„Evening Star" meint, das Verhalten der USA.« Regierung gegenüber der Umwälzung in Belgrad sei ohne Präzedenzfall und zumindest ungewöhnlich. Jedenfalls sei es nicht üblich, so schnell zu gratulieren, wenn eine revolutionäre Regierung des bestehende Regime abgesetzt habe. Aber die USA.-Regierung fei so eifrig bemüht, den ihrer Politik entsprechenden Gruppen ihre Snmpathie zu zeigen, daß sie sich um Zeremonien nicht kümmere. „New Bork Daily Mirror" spricht von „3ugoflaroi- scher Konfusion" und „New Port Daily News nennt Jugoslawiens Zukunft „höchst undurchsichtig . Beide Blätter sagen, daß Jugoslawien keine Einheit barfteüe und die zusammengewürftetten Volksteile unter dem Druck einer Krise auseinander-
allgemein versorgungsmäßig zu begrüßen ist und nicht zuletzt zum Wohle des französischen Volkes, zur Beseitigung der dort immer noch erheblichen Arbeitslosigkeit beitragen wird.
Tokio, März 1941.
Noch immer hängen drohende Wetterwolken über dem politischen Himmel des südlichen Pazifik. Wohl konnte dank des entschiedenen Auftretens Japans als Vermittler im indochinesisch-thailändischen Kon- likt eine ernste Gefahr für den Frieden in diesem Raum gebannt werden. Aber Großbritannien, das nur mit Groll und Unbehagen diese friedliche Ent- wicklung verfolgte, sucht weiterhin den Giftkessel zu rühren. Obwohl Japan immer wieder durch berufne Sprecher betonte, daß es ausschließlich friedliche wirtschaftliche Absichten im südlichen Pazifik verfolge, unternimmt Großbritannien alles, um eine olche wirtschaftliche Ausbreitung Japans zu sabotieren. Von Singapur aus, dem Stützpunkt des britischen Machtsystems in Ostasien, wird weiter ge- hetzt. Im Juli vergangenen Jahres hatte Großbrita- nien einen Freundschafts- und Nichtangriffspakt mit Thailand abgeschlossen. Dieser Pakt hinderte je- doch England nicht daran, Truppen an den Grenzen von Thailand zu konzentrieren, so daß sich die Regierung von Thailand veranlaßt sah, Großbritan- nien zweimal öffentlich an die Bestimmungen des Nichtangriffspaktes zu erinnern. Thailand traut nicht den britischen Versprechungen. Man erinnert sich der Vorgänge des Jahres 1909. Damals verlor Thailand vier reiche Provinzen im Süden des Landes an England.
Verärgert über den Fehlschlag der Jntrigenpläne in Thailand, wendet England setzt verstärkt sein Interesse den wirtschaftlichen Bestrebungen Japans in Holländisch-Jndien zu. Seit Monaten führt Japan Wirtschaftsbesvrechungen mit Nieder- ländisc^Jndien, ohne daß diese für Japan befriedigende Ergebnisse zeitigen konnten. Auch hier hat England seine Hand im Spiele. Mit allen Mitteln sucht es diese Wirtschaftsverhandlungen zum Scheitern zu bringen, ohne dabei Rücksicht auf die Wirtschaft Meder!ändisch-Jnd iens und seine eingeborene Bevölkerung zu nehmen. Die reichen holländischen Kaufleute und Pflanzer von Java, Sumatra und Celebes zittern um ihr Geld, ihre leicht verdienten Schätze, Die sie zu verlieren wähnen, weün bei der kommenden Neuordnung des großasiatischen Raumes England aus feiner Machtstellung verdrängt werden konnte. Infolgedessen haben sie sich ganz der brittschen Gewalt unterworfen. Die Devisenerträge
Aus aller Wett.
Muller von acht Kindern macht die Baumeislerprüfung.
Frau Maria Poppe aus Römerstadt hat bei d Handwerkskammer Reichenberg mit gutem Erft die DaumeisterprüfUna abgelegt. Frau Poppe - die Staatsgewerbeschule in Brünn besucht und ®j seit 1924 im Baugeschäft i'hres Gatten als W1 arbeiterin tätig. Sie ist Mutter von acht Kinde und besitzt das goldene Mutterehrenkreuz.
Saphire in der Dachshöhle.
Im nordamerikanischen Staate Montana stieß i Jäger im Pogo Creet auf eine Dachs hohle und I obachtete, wie die Dachse eine Anzahl blauer 6tei freilegten. Er sammelte die schillernden Steine n schickte sie einem Neuyorker Juwelier zur Prüft» Der Jäger war nicht wenig überrascht, als er r dem Juwelier einen Scheck über 15 000 Dollar t der Aufforderung erhielt, mehr von den blei] Steinen zu schicken, die sich als Saphire erwis! hatten.
Das kallowiher „Aufständischen - Grab- befdH
Auf dem Wilhelmplotz in Kattowitz stand I heute noch der Sockel eines ehemaligen Denkmi Er trug in vorpolnischen Zeiten ein -Denkmal die deutschen Kaiser Wilhelm I. und Friedrich I Als Kattowitz trotz seines Bekenntnisses zum Deuts tum vor 20 Jahren zu Polen gescklaaen Witt war es eine der Heldentaten der Aufständische das Denkmal zu sprengen. Da der massive Grcri sockel der Vernichtung widerstand, kamen die v®1 auf die Idee, den Rest des Kaiserdenkmals c" „Grab des unbekannten Aufständischen" zu en' ren. Run ist dieser schwarze unförmige Block t feittgt worden.
Große lleberschwemmrmgen in Brasilien.
Der seit einer Woche anhaltende Regen tyü Nord- und Ostbrasilien große Ueberschwemmuri» zur Folge gehabt. Besonders schwer hat die ®tc San Ios 6 zu leiden, die in der Mitte des Ueö< schwemmungsgebietes liegt Bis jetzt sind 51 zu beklagen. Ueber hundert Personen werden w mißt.
bund hin und zeigte die wesentlichen Aufgaben du sozialpolitischen Arbeit des Reichsstudentenwerkes.
Generalfeldmarschall Milch besichtigte zusamm-H mit dem Chef der OrdnungsPolizei, General Da» luege, die Hamburger Luftschutzein« richtungen und überzeugte sich von der Einsatz« bereitfchaft aller Luftschutzkräfte sowie von tot Zweckmäßigkeit der getroffenen Luftschutzmaßnch« men. Zahlreichen im Einsatz bewährten Angehini« gen der Luftfchutzeinrichtungen wurden Auszeich mmgen verliehen. ,
König Boris von Bulgarien nahm an einem Abendefsen teil, das Generalfetdmarschall List zu seinen Ehren gab. Bei dem Essen waren auch Prinz Cyrill und Mitglieder des königlichen Gefolge; anwesend. *
Der italienische Generalstabschef General Cav^l lero hat in Tirana den sechs überlebenden Rol Kreuz-Schwestern des von den Engländer versenkten Lazarettschiffs „Po" die bronzer Tapferkeitsmedaille überreicht. Unter den ausgezm neten Schwestern befindet sich auch die Gräfin Edd C i a n o , die Tochter des Duc6.
Dem Führer der norwegischen „Nasjona! Sar ling", Staatsrat Vidkun Quisling, bereitete in Nordische Verbindungsstelle in Berlin einen her,- lichen Empfang. Er 'wurde von ihrem Präsides als norwegischer Patriot und als Vorkämpfer für das neue Europa begrüßt. Quisling hob in seiner Erwiderung hervor, es sei das erstemal, daß fnit germanische Volker sich zu einer wirklichen ZusaD menarbeit gesunden haben.
Bei einem Absturz über südafrikanischem find der englische Konteradmiral C. W. S) a iLb f a x sowie weitere neun Insassen eines Flugzeug ums Leben gekommen. Hallifax war der Oberft fthlshaber über die Schiffe der britischen Man« zur Verteidigung der Schiffahrtswege von Sv- afrita.
Der Balkan des Fernen Ostens
Von unserem O. K.-Korrespondenten.
Rom, 30. März. (DNB.) Wie die Agenzia «Stefan i aus Belgrad meldet, haben die feindseligen Kundgebungen gegen italienische und deutsche Unternehmungen sich wiederholt. Demonstrationsgruppen wüteten besonders gegen deutsche und italienische Reisebüros, an deren Zerstörung sich sogar Soldaten in Uniform beteiligten, die Fenster emschlugen und Bücher mit ihren Seitengewehren zerstörten. Am deutschen Reisebüro wurde die chakenkreuzfohne heruntergerissen, ohne daß die Polizei dagegen ein- schrittt wurden von jugendlichen Elementen Flug- matter englischer Herkunft verteilt, in denen Deutschland beschimpft wird. Einzelne jüdische Geschäfte haben den Inhalt des Flugblattes, den als erste eine Freimaurer- und englandyörige Zeitung veröffentlicht hatte, als Plakat in ihrem Schaufenster angeschlagen. Der Direktor der „23 r e m e", Grs- goric, der in den letzten Wochen die Zusammen- arbeit Jugoslawiens mit den Achsenmächten begründet hat, ist von Militärs verhaftet und ins Ge- jängnis geschafft worden. Mit Gregoric wurden weitere, als deutschfreundlich bekannte Journalisten verhaftet. Die als deutschfeindlich und als eng- Üsches Propagandaorgan bekannte Wochenzeitung «S r b s k i G l a s", die wegen ihrer gegen die Kroaten und die Außenpolitik der Regierung gerichteten Schreibweise verboten worden war, ist am 27. März erneut erschienen. Sie veröffentlicht einen Aufruf der sog. jugoslawischen Front zur Verteidigung des Vaterlandes", welcher auch die Jugend- Abteilungen des „Serbischen Kulturbundes" (kenntlich am Tragen des Union Jack auf dem Rockaus- sihlag), des Bundes Serbischer Schwestern, des Belgrader Mittelschülerausschusses, der Belgrader Kaufmannsjugend u. a. angehören. Diese Vereinigung, die unter englischem Einfluß steht, hat eine „Entschließung gegen den Beitritt Jugoslawiens zum Dreimächtepakt" gefaßt.
In Marburg a. d. Drau (Slowenien) fand eine tzeutsch-seindliche Kundgebung statt, die Hon zenttalistisch gesinnten Reaktionären organisiert war. Dabei wurde ein großer Quaderstein mit der Aufschrift „Deutschland" aufgestellt, den die Teilnehmer der Kundgebung anspuckten. Passanten, die sich an der Demonstration nicht beteiligten, wurden von bewaffneten Hilfspolizisten dazu gezwungen. Die sich weigerten, wurden verprügelt. Bei der Kundgebung wurden Handzettel mit der Aufschrift „Wir kämvsen mit England gegen Deutschland" Der- teilt Seit dem 29. März sind f äm tliche Grenzübergänge von der Steiermark nach Jugoslawien bis auf den Personenzugverkehr Marburg-Spielfeld von jugoslawischer Seite vollkom- men gesperrt.
Glückwünsche aus London und LIGA.
N e u y o r k, 30. Marz. (DNB.) Die amevibanirsche INS.-Agentur meldet aus Belgrad, in diplomatischen Kreisen ber jugoslawischen Hauptstadt fei man der Ansicht, daß der Druck von interessierter angelsächsischer «Seite Jugoslawien in eine äußerst gefährliche Lage bringen könnte. Die Gesandten Englands, Griechenlands und Amerikas^hätten dem Außenminister eine Glückwunschnote überreicht. Der englische König sandte an König Peter ein Glückwunschtelegramm mit seinen besten Wünschen. Reuter gibt m seinem Bericht über den Lebenslauf König Peters bekannt, daß ,cher hauptsächlichste B e 'eiter des jungen Königs sein eng l-i scher ^rzieher war, der ihn nicht nur
aus Kautschuk, Zinn und anderen Rohmateriallen, die Niederländisch-Jndien nach den 23ereinigteii Staaten liefert, werden praktisch an Großbritannieir abgeliefert, das hiermit einen Teil seiner gewaltigen Rüstungsschulden an Nordamerika bezahlt.
Die eingeborene Bevölkerung des Jnselreiches, dÄ mehr als siebzig Millionen Menschm zählt, ist mit dieser britischen Ausbeutungspolittk keineswegs eifr verstanden. Die Unruhen unter den führenden «Schichten der Eingeborenen nehmen ständig zu. Erst vor kurzem ist der javanische nattonalisttsche Abgeordnete Dr. T h a m r i n nach seiner Verhaftung torben. Dr. Douwes S e Mer, der alte Nation listenführer Javas, und viele seiner engsten Mi!- arbeitet sind hinter Kerkermauern gesetzt roorben, weil sie sich gegen die britische Politik wandte!?. Durch die Presse und den Rundfunk versuchen bit Kolonialbehörden unter britischem Einstuß beruh, gend auf die erregte «Stimmung der (Eingeborenen einzuwirken.
Neutrale Beobachter der Lage im südlichen Paz„ fif bezeichnen die um Singapur kristallisierte britisch Gewaltherrschaft als morsch und bruchig. Groh, britannien suche hier, genau wie in allen übrigen Teilen feines Wettreiches, das Alte zu konservieren, überlebte Ideen zu verteidigen und mit Gewalt. Methoden alle Regungen der unterdrückten Völkir zu ersticken. Hinzu kommt, daß sich in diesem Raum brittsche und nordamerikanische Interessen enger als in irgendeinem anderen Teil der Welt berühren. Die Vereinigten Staaten sind für ihre Aufrüstum in erheblichem Maße abhängig vom Kautschuk ujiö von dem Zinn, das aus den Inselgruppen des M. lichen Pazifik kommt. Diese Tatsache unterstreich die Bedeutung, die auch die Vereinigte, Staaten der wirtschaftlichen und polittschen Ent» wicklung diefes Raumes beimessen. Eine deutlich Sprache sprechen die eifrigen Bemühungen bet USA., ihre Stützpunkte im südlichen Pazifik aus. zubau-n. Mit einem dumpfen Gefühl sehen britisch und nordamerikanische Sachverständige den fünf» gen Entwicklungen. entgegen, die beim Neuaufbau der Wett auch hier eine Neuregelung bringen müf. sen. Wie der Balkan seit altersher das Puloersoß Europas war, so ist heute Südostasien, das Gebirt des südlichen Pazifik, das „Land, wo der Pfefßr wächst", die Zeitbombe des Fernen Ostens.
fand zur Zett weaen anderweMger Inanspruch
nahme der einschlägigen Industrien nicht in großem « -------- v.-. -• „h ■ - frt$
Maße beraeftelU werden und für die doch in man- reits eine französische Mitarbeit am wirt- chen europäischen Ländern Interesse besteht. Den sckaftlichen Aufbau Europas abzuz^chnen d eganz Besuchern der deutschen Jndustrieausstelluna wird allgemein versorgungsmaßig zu begrüßen i^t und der gesamte Produktionsgang oorgeführt, so daß der französische Industrielle einen guten Ueberblick über das gewinnt, was erwartet wird. Bisher sind tunb 15 000 Einzelartikel im technischen Salon aus-


