Preisträger im Milchleistungs-Wettbewerb
Feierliche Ehrung der Sieger.
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Im Aktienfreiverkehr war die Haltung ruhig bei sehr stillem Geschäft, zumal die Vorgänge am amtlichen Aktienmarkt nicht geeignet waren, sich stärker zu engagieren. — Tagesgeld unverändert 1,75 v. H.
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Personen, die mit dem Wohnungsinhaber in einem Verwandtschaftsverhättnls stehen, gelten nicht als Untermieter.
Der Kohlenbezug erfolgt zweckmäßig bei dem Kohlenhändler, der den Haushalt des Vermieters beliefert.
Gießen, den 27. September 1941.
Der Oberbürgermeister. — Wirtschaftsamt.
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Untermieter in Haushaltungen mit Einzelofen- heizung erhalten für den Kohlenbezug eine Kohlen- bezugskarte.
Anträge auf Ausstellung der Kohlenbezugskarte können in der Zeit vom 29. September 1941 bis 4. Oktober 1941, von 8 bis 12 und von 15 bis 18 Uhr (Sonnabend, den 4. Oktober 1941, nur bis 12 Uhr), bei dem Wirtschaftsamt, Liebigstraße 16, Zimmer 9, gegen Vorlage des Personalausweises für die Le-
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Frau Erna Bley).
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Gießen, den 27. September 1941. 4036V
Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.
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Beim Kopfschmerz wirken Nerven, Blutbeschaffenheit und Blutbewegung zusammen, so kommt es, daß die Ursachen selbst nicht immer im Kopf zu liegen brauchen. Gerade weil der Kopfschmerz aber an seinen verzweigten Wurzeln angepackt werden muß, sind die bekannten „Spalt-Tabletten” geschaffen worden. „Spalt-Tabletten” sind ein Kombinationspräparat, das auch die spastischen Ursachen der Kopfschmerzen bekämpft, und zwar in einer dem Körper verträglichen Form. Die guten Erfahrungen mit „Spalt-Tabletten” haben zu einer sich täglich steigernden Beliebtheit geführt. Zu haben in allen
(Melkkraft: Ehefrau Elisabeth Schadeck); Wilhelm Klotz III., Holzheim (Melkkraft: Ehefrau Susanne Klotz). — 3. Preis: Bauer Heinrich Fritzel, Reis, kirchen (Melkkraft: Ehefrau Frieda Fritzel); Land- wirt Heinrich Wagner, Wißmar (Melkkraft: Ehefrau Margarete Wagner); Landwirt Karl Schwarz (Melkkraft: Ehefrau Marie Schwarz); Landwirt Friedrich Gerhardt, Dutenhofen (Melkkraft: Ehefrau Luise Gerhardt); Landwirt Karl Braun, Daubrin- gen (Melkkraft: selbst); Ludwig Horn III., Burkhardsfelden (Melkkraft: Paul Lüneburg).
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Ausgabe Oktober 1941, 60 Seit. Enthält alle ausgerechneten Beträge für 4stündige, eintägige, ein- und zweiwöchentliche sowie monatliche Zahlungen von Gehalt u. Lohn. Gibt Erläuterungen über Lohn-, Bürger- u. Kirchensteuer, Krankenkassen, Invalid.- und Angestellten-Versicherungs- Beiträge sowie DAF-Urlaubsmarken f. Bau-u .Nebengewerbe. „Dezima*1 ist d. zeitverringernde Handwerkszeug f. alle Gewerbetreibenden 4034V
Reichsansgabe kostet BAL 3.—. Ausgabe Bayern und Saarland RM. 4.—. Gegen Voreinsendung auf Postscheck- Konto Frankfurt a.M. Nr. 52509 od. p. Nachnahme PETER SCHMITT Buchhandel, Frankfurt am Main Neue Mainzer Str. 58. Tel. 23760.
Die Milchleistungsausschüsse bei den Molkereien :m Kreise Gießen (Gebr. Grieb, Gießen; Molkereigenossenschaften Geilshausen, Hungen, Wetterfeld) hatten zu einer Siegerehrung mit Ueberreichung der Urkunden an die Preisträger im ersten Wettbewerb in der Milcherzeugungsschlacht 1940 am gestrigen Sonntag in das Gasthaus „Zum Burghof" in Gießen eingeladen. Der Einladung waren viele Milcherzeuger und fast alle Preisträger aus der Umgehend von Gießen gefolgt, so daß der Saal vollbesetzt war.
Kreisbauernführer O t t von der Kreisbauernschast Oberhessen-West richtete zunächst herzliche Begrüßungsworte an die Versammlung. Als Ehrengäste waren anwesend: Regierungsrat Weber vom Landratsamt, Regierungsoberveterinärrat Dr.Monnard vom Kreisoeterinäramt, Dr. Bert vom Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt, Dr. Rix vom Unioersi- täts-Tierzuchtinstitut, Landwirtschaftsrat Dr. Erwin Wagner vom Tierzuchtamt Gießen und die Leiter der Landwirtschaftsschulen Gießen und Grünberg Oberlandwirtschastsrat Dr. Lung und Landwirtschaftsrat Dr. Dien st. Sodann dankte er den erfolgreichen Milcherzeugern für ihren vollen Einsatz im Kampf um die Ernährungsfreiheit des deutschen Volkes. Dabei ging er auch auf die Arbeit und die Bedeutung unseres Bauernstandes in dem Ringen um Deutschlands Freiheit ein und betonte, voller Einsatz aller sei mehr denn je notwendig, um die Ernährungsgrundlage zu sichern.
Hierauf sprach der Vorsitzer des Milch- und Fettwirtschaftsverbandes Hessen-Nassau und des Landesmilchleistungsausschusses De sch. Er begründete zunächst die Notwendigkeit und den Aufbau der Marktordnung. Derartige Maßnahmen könnten nicht allein von der wirtschaftlichen Seite her gesehen werden, sondern sie hätten auch einen politischen Hintergrund. Eine ausreichende Ernährungsgrundlage für unser Volk zu schaffen, war und ist die Aufgabe des deutschen Landvolkes. Auch die Marktordnung in der Milchwirtschaft war eine vorbereitende Maßnahme für den Kriegsfall. Alle diejenigen, die seinerzeit darin eine Behinderung ihrer Wirtschaftsfreiheit sahen, müßten heute erkennen, daß der beschrittene Weg richtig gewesen fei Es gelte alles den Notwendigkeiten dieses Krieges unterzuordnen und durch eine vernünftige Preisgestaltung jedem deutschen Volksgenossen Milch und Butter zu festen und erschwinglichen Preisen zu geben. Im besonderen gedachte der Redner der Arbeit der Frauen. Trotz aller Schwierigkeiten sei es gelungen, die Milcherzeugung noch weiter zu steigern. Die dem Milcherzeuger seinerzeit zugestandene Milchpreiserhöhung verpflichte zu höchster Leistungs- sttgerung. Die Preisträger aus dem ersten Wettbewerb in der Milcherzeugungsschlacht hätten mit der ihnen ausgesprochenen Ehrung eine besondere Verpflichtung. Sie müßten alles daransetzen, um an der Spitze zu bleiben und den anderen ein Vorbild zu sein, den nötigen Anreiz geben, es ihnen gleich zu tun.
Kreisbauernführer Ott nahm nunmehr die Siegerehrung durch Ueberreichung der Ehrenurkunden
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Abbröckelnde Aktienkurse.
Frankfurt a.M., 26. Sept. Die Berichtswoche stand ganz im Zeichen erwarteter neuer Maßnah. men auf dem Gebiete des Kapitalmarktes, die am Freitag ihren Niederschlag in einer amtlichen Mit. teiluna fanden, wonach börsengängige Aktien, Kuxe , und Kolonialanleihe, die seit Kriegsbeginn erworben und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht wieder veräußert werden, gemeldet werden müssen, ferner daß Kreditgewährungen für Aktien. . ankäuse untersagt werden und daß alle Aktien. Umsätze von Kreditinstituten über die Börse zu lei- ten sind. Zu Beginn der Berichtszeit war eine Fort, setzung der Abwärtsbewegung zu verzeichnen, um plötzlich einer kräftigen Aufwärtsbewegung Platz zu machen, die aber ebenso schnell wieder einem Kursabschlag wich. Die Umsätze waren durchweg klein. Per Saldo hat sich das Kursniveau am variablen Markt um etwa 5 v. H. gesenkt, stärker gedrückt lagen u. a. Zell-Waldhof, Salzdetfurth, Fel. ten, Demag und BMW., bei denen die- Verluste etwa 10 v. H. betrugen, etwa 8 v. H. niedriger schlossen Rheinstahl, RWE., Conti Gummi, IG. Farben verloren etwa 5 v. H. Am Schissahrtsmarkt war auf die Reprivatisierung eine etwa 13—14prozentige Kurssteigerung für Hapag und Lloyd aufzuweisen, Großbanken lagen meist mehrere Prozente niedri-
vor. Mit herzlichem Glückwunsch und kräftigem Händedruck übergab er den Preisträgern ihre Urkunden. Er kam dann noch einmal auf die Tätigkeit des Landvolkes im allgemeinen zu sprechen. Gleichzeitig kündigte er noch den Besuch des Kreisleiters an, der infolge anderweitiger dienstlicher Inanspruchnahme zu"Deginn der Veranstaltung noch nicht anwesend sein konnte.
Kcssisleiter Backhaus nahm sofort nach seinem Erscheinen das Wort und beglückwünschte zunächst die Preisträger. Dann gedachte er der Arbeit des Landvolkes und brachte seine Bewunderung für die bisherigen Leistungen unserer Bauern und Landwirte zum Ausdruck. Der jetzige Kamps um Deutschlands Freiheit erfordere von allen Volksgenossen restlosen Einsatz auf dem Platze, auf den sie gestellt seien, well wir weder für eine Wirtschaftsgruppe, noch für das Wohlergehen einer Vereinigung kämpfen würden, sondern für den Bestand des deutschen Volkes. Unser ganzes Tun und Denken müsse auf ein einziges Ziel ausgerichtet fein, und das sei unser Endsieg! Hierzu sei es notwendig, daß jnan fest auf dem Boden der nationalsozialistischen Weltanschauung stehe und auch nicht kleinmütig werde, wenn einmal nicht jeden Tag Sondermeldungen über militärische Erfolge bekanntgegeben würden. Der Bauernschaft und deren Frauen dankte der Kreisleiter zum Schluß nochmals für ihren seitherigen Einsatz. Den heute geehrten Preisträgern solle diese Ehrung ein Ansporn zu weiteren Leistungssteigerungen fein.
Herr Desch dankte Kreisleiter Backhaus für seine Ausführungen und schloß dann die in allen Teilen wohlgelungene Feierstunde mit dem Gruß an den Führer. Die Kapelle Willi K r e n g e I verschönte die Veranstaltung mit vortrefflich vorgetragenen Musikstücken.
Die Preisträger.
a) Bei der Molkereigenossenschaft Geilshausen: 1. Preis: Bauer Karl Häpser, Atzenhain; Landwirt Heinrich Göbel IV., Treis a. d. Lda. — 2. Preis: Bauer Karl Schullheiß, Stangenrod; Landwirt Heinrich Zahkt, Lumda. — 3. Preis: Landwirt Georg Höchst, Kesselbach; Landwirt Hermann Stein, Climbach.
b) Bei der Milchzentrale Gießen Gebr. Grieb: 1 Preis: Landwirt Friedrich Kuhl, Lützellinden (Melkkraft: Ehefrau Katharine Rühl); Landwirt Wll- helm Schmidt IX., Großen-Buseck (Melkkraft: Ehefrau Emma Schmidt); Landwirt Friedrich Becker, Bieber (Melkkraft: Ehefrau Kath. Becker); Landwirt Karl Schwarz Wwe., Trohe (Melkkraft: Schwiegertochter Berta Schwarz); Landwirt Ludwig Albach, Lieh (Melkkraft: Ehefrau Katharine Albach); Landwirt Paul Leib, Krofdorf (Melkkraft: selbst). — 2. Preis: Landwirt PH. Heinrich Schmidt, Albach (Melkkraft: Ehefrau Elisabeth Schmidt); Landwirt Hch. Kinzebach III., Oppenrod (Melkkraft: Tochter Marie Kinzebach); Landwirt August Gorr III., Eber- stadt (Melkkraft: Ehefrau Gretchen Gorr); Landwirt Karl Wagner, Leihgestern (Melkkraft: Mutter Christine Wagner); Landwirt Ludwig Schadeck, Lollar
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Zur Eröffnung unserer Winterspielzeit
Ab heu e Montag der große Ufa-Spitzen! Im
zehn Minuten kam die Luftwaffe zu drei weiteren Toren; 2)lecrmann war jedesmal der Schütze. Infolge Verletzung schied der Tormann der kombinierten Mannschaft aus, wofür Kramer in das Tor ging. Auch er mußte noch drei Tore von Meer- mann und Bruhn passieren lassen.
Den Anforderungen der kombinierten Mannschaft genügten nur Mobs, Kramer und Ehmann. Schiedsrichter Nesseldreher war dem Spiel ein gerechter Leiter.
Keine Kinderspiele auf der Fahrbahn.
Wiederholt haben sich in letzter Zeit Verkehrsunfälle ereignet, die durch spielende Kinder oer- urjacht worden sind. Der Reichserziehunasminister 'hat angeordnet, daß die Kinder im Unterricht immer wieder auf die Gefahren aufmerksam gemacht worden sollen, denen sie sich beim Spielen auf der Fahrbahn aussetzen, daß sie ferner nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das des Kraftfahrers gefährden. Da die Eltern während des Krieges vielfach nicht in der Lage sind, die Kinder hinreichend zu oeaufsichtigen, sollen die Schulhöfe für spielende Kinder freigegeben werden.
ger. Von Kassawerten waren Grün 8t Bilfinger stärker ermäßigt, auch Lanz gaben nach.
Demgegenüber zeigte der Rentenmarkt eine liebS'
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4041D a. d.G.A. Gieß.Änz. erbet.
** Von der Stadtbücherei. Im Monat September wurden 1540 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf Romane und Novellen 940, Jugend- schriften 267, Reisebeschreibungen 96, Geschichte und Kriegsgeschichte 140, Technik und Naturwissenschaft 50, Kunst 8, Politik 27, Sport 8, Philosophie vier Bände.
Tödlich verunglückt.
* Queckborn (Kreis Gießen), 27. Sept. Der 63 Jahre alte Bauer Karl G ö r n e r t I. verunglückte durch Scheuen seines Pferdegespanns tödlich Auf der Fahrt zum Kartoffelacker waren die Pferde durchgegangen und hatten den alten Mann eine Strecke weit mitgeschleift. Der Bedauernswerte erlitt so schwere Verletzungen, daß er in der Gießener Klinik am Tage nach seiner Einlieferung verstarb.
* Gedern, 27. Sept. Die etwa 20 Jahre alte Frau Elfriede Ziegler von hier kam bei der Arbeit auf der Dreschmaschine mit einem Fuß in das (Betriebe. Ehe der bedauernswerten jungen Frau Hilfe gebracht werden konnte, war sie von dem Räderwerk so schwer verletzt worden, daß sie bald darauf v e r st a r b.
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