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Preisträger im Milchleistungs-Wettbewerb

Feierliche Ehrung der Sieger.

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Der Kohlenbezug erfolgt zweckmäßig bei dem Kohlenhändler, der den Haushalt des Vermieters beliefert.

Gießen, den 27. September 1941.

Der Oberbürgermeister. Wirtschaftsamt.

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* Alsfeld, 29. Sept. Der heutige Schweine­markt war mit 141 Ferkeln beschickt. Es kosteten 7 bis 9 Wochen alte Tiere 12 bis 16 RM. das Stuck. Das Geschäft verlief schleppend, es verblieb Ueber- stand.

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TNittwoch. den 1. Oktober 1941.

Es Wird gebeten, nur den notwendigsten Müll in die Eimer zu tun und das übrige entweder zu verbrennen oder im Garten zu verwerten.

Gießen, den 27. September 1941. 4036V

Der Oberbürgermeister. Stadtbauamt.

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Die Milchleistungsausschüsse bei den Molkereien :m Kreise Gießen (Gebr. Grieb, Gießen; Molkerei­genossenschaften Geilshausen, Hungen, Wetterfeld) hatten zu einer Siegerehrung mit Ueberreichung der Urkunden an die Preisträger im ersten Wettbewerb in der Milcherzeugungsschlacht 1940 am gestrigen Sonntag in das GasthausZum Burghof" in Gie­ßen eingeladen. Der Einladung waren viele Milch­erzeuger und fast alle Preisträger aus der Umge­hend von Gießen gefolgt, so daß der Saal vollbe­setzt war.

Kreisbauernführer O t t von der Kreisbauernschast Oberhessen-West richtete zunächst herzliche Begrü­ßungsworte an die Versammlung. Als Ehrengäste waren anwesend: Regierungsrat Weber vom Land­ratsamt, Regierungsoberveterinärrat Dr.Monnard vom Kreisoeterinäramt, Dr. Bert vom Staatlichen Veterinäruntersuchungsamt, Dr. Rix vom Unioersi- täts-Tierzuchtinstitut, Landwirtschaftsrat Dr. Erwin Wagner vom Tierzuchtamt Gießen und die Leiter der Landwirtschaftsschulen Gießen und Grünberg Oberlandwirtschastsrat Dr. Lung und Landwirt­schaftsrat Dr. Dien st. Sodann dankte er den er­folgreichen Milcherzeugern für ihren vollen Einsatz im Kampf um die Ernährungsfreiheit des deutschen Volkes. Dabei ging er auch auf die Arbeit und die Bedeutung unseres Bauernstandes in dem Ringen um Deutschlands Freiheit ein und betonte, voller Einsatz aller sei mehr denn je notwendig, um die Ernährungsgrundlage zu sichern.

Hierauf sprach der Vorsitzer des Milch- und Fett­wirtschaftsverbandes Hessen-Nassau und des Lan­desmilchleistungsausschusses De sch. Er begründete zunächst die Notwendigkeit und den Aufbau der Marktordnung. Derartige Maßnahmen könnten nicht allein von der wirtschaftlichen Seite her gesehen werden, sondern sie hätten auch einen politischen Hintergrund. Eine ausreichende Ernährungsgrund­lage für unser Volk zu schaffen, war und ist die Aufgabe des deutschen Landvolkes. Auch die Markt­ordnung in der Milchwirtschaft war eine vorberei­tende Maßnahme für den Kriegsfall. Alle diejeni­gen, die seinerzeit darin eine Behinderung ihrer Wirtschaftsfreiheit sahen, müßten heute erkennen, daß der beschrittene Weg richtig gewesen fei Es gelte alles den Notwendigkeiten dieses Krieges un­terzuordnen und durch eine vernünftige Preisge­staltung jedem deutschen Volksgenossen Milch und Butter zu festen und erschwinglichen Preisen zu ge­ben. Im besonderen gedachte der Redner der Arbeit der Frauen. Trotz aller Schwierigkeiten sei es ge­lungen, die Milcherzeugung noch weiter zu steigern. Die dem Milcherzeuger seinerzeit zugestandene Milchpreiserhöhung verpflichte zu höchster Leistungs- sttgerung. Die Preisträger aus dem ersten Wettbe­werb in der Milcherzeugungsschlacht hätten mit der ihnen ausgesprochenen Ehrung eine besondere Ver­pflichtung. Sie müßten alles daransetzen, um an der Spitze zu bleiben und den anderen ein Vorbild zu sein, den nötigen Anreiz geben, es ihnen gleich zu tun.

Kreisbauernführer Ott nahm nunmehr die Sie­gerehrung durch Ueberreichung der Ehrenurkunden

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Abbröckelnde Aktienkurse.

Frankfurt a.M., 26. Sept. Die Berichtswoche stand ganz im Zeichen erwarteter neuer Maßnah. men auf dem Gebiete des Kapitalmarktes, die am Freitag ihren Niederschlag in einer amtlichen Mit. teiluna fanden, wonach börsengängige Aktien, Kuxe , und Kolonialanleihe, die seit Kriegsbeginn erwor­ben und bis zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht wieder veräußert werden, gemeldet werden müs­sen, ferner daß Kreditgewährungen für Aktien. . ankäuse untersagt werden und daß alle Aktien. Umsätze von Kreditinstituten über die Börse zu lei- ten sind. Zu Beginn der Berichtszeit war eine Fort, setzung der Abwärtsbewegung zu verzeichnen, um plötzlich einer kräftigen Aufwärtsbewegung Platz zu machen, die aber ebenso schnell wieder einem Kursabschlag wich. Die Umsätze waren durchweg klein. Per Saldo hat sich das Kursniveau am variablen Markt um etwa 5 v. H. gesenkt, stärker gedrückt lagen u. a. Zell-Waldhof, Salzdetfurth, Fel. ten, Demag und BMW., bei denen die- Verluste etwa 10 v. H. betrugen, etwa 8 v. H. niedriger schlossen Rheinstahl, RWE., Conti Gummi, IG. Far­ben verloren etwa 5 v. H. Am Schissahrtsmarkt war auf die Reprivatisierung eine etwa 1314prozentige Kurssteigerung für Hapag und Lloyd aufzuweisen, Großbanken lagen meist mehrere Prozente niedri-

vor. Mit herzlichem Glückwunsch und kräftigem Händedruck übergab er den Preisträgern ihre Ur­kunden. Er kam dann noch einmal auf die Tätig­keit des Landvolkes im allgemeinen zu sprechen. Gleichzeitig kündigte er noch den Besuch des Kreis­leiters an, der infolge anderweitiger dienstlicher Inanspruchnahme zu"Deginn der Veranstaltung noch nicht anwesend sein konnte.

Kcssisleiter Backhaus nahm sofort nach seinem Erscheinen das Wort und beglückwünschte zunächst die Preisträger. Dann gedachte er der Arbeit des Landvolkes und brachte seine Bewunderung für die bisherigen Leistungen unserer Bauern und Land­wirte zum Ausdruck. Der jetzige Kamps um Deutsch­lands Freiheit erfordere von allen Volksgenossen restlosen Einsatz auf dem Platze, auf den sie gestellt seien, well wir weder für eine Wirtschaftsgruppe, noch für das Wohlergehen einer Vereinigung kämp­fen würden, sondern für den Bestand des deutschen Volkes. Unser ganzes Tun und Denken müsse auf ein einziges Ziel ausgerichtet fein, und das sei un­ser Endsieg! Hierzu sei es notwendig, daß jnan fest auf dem Boden der nationalsozialistischen Weltan­schauung stehe und auch nicht kleinmütig werde, wenn einmal nicht jeden Tag Sondermeldungen über militärische Erfolge bekanntgegeben würden. Der Bauernschaft und deren Frauen dankte der Kreis­leiter zum Schluß nochmals für ihren seitherigen Einsatz. Den heute geehrten Preisträgern solle diese Ehrung ein Ansporn zu weiteren Leistungssteige­rungen fein.

Herr Desch dankte Kreisleiter Backhaus für seine Ausführungen und schloß dann die in allen Teilen wohlgelungene Feierstunde mit dem Gruß an den Führer. Die Kapelle Willi K r e n g e I ver­schönte die Veranstaltung mit vortrefflich vorgetra­genen Musikstücken.

Die Preisträger.

a) Bei der Molkereigenossenschaft Geilshau­sen: 1. Preis: Bauer Karl Häpser, Atzenhain; Landwirt Heinrich Göbel IV., Treis a. d. Lda. 2. Preis: Bauer Karl Schullheiß, Stangenrod; Land­wirt Heinrich Zahkt, Lumda. 3. Preis: Landwirt Georg Höchst, Kesselbach; Landwirt Hermann Stein, Climbach.

b) Bei der Milchzentrale Gießen Gebr. Grieb: 1 Preis: Landwirt Friedrich Kuhl, Lützellinden (Melkkraft: Ehefrau Katharine Rühl); Landwirt Wll- helm Schmidt IX., Großen-Buseck (Melkkraft: Ehe­frau Emma Schmidt); Landwirt Friedrich Becker, Bieber (Melkkraft: Ehefrau Kath. Becker); Landwirt Karl Schwarz Wwe., Trohe (Melkkraft: Schwieger­tochter Berta Schwarz); Landwirt Ludwig Albach, Lieh (Melkkraft: Ehefrau Katharine Albach); Land­wirt Paul Leib, Krofdorf (Melkkraft: selbst). 2. Preis: Landwirt PH. Heinrich Schmidt, Albach (Melkkraft: Ehefrau Elisabeth Schmidt); Landwirt Hch. Kinzebach III., Oppenrod (Melkkraft: Tochter Marie Kinzebach); Landwirt August Gorr III., Eber- stadt (Melkkraft: Ehefrau Gretchen Gorr); Landwirt Karl Wagner, Leihgestern (Melkkraft: Mutter Chri­stine Wagner); Landwirt Ludwig Schadeck, Lollar

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Zur Eröffnung unserer Winterspielzeit

Ab heu e Montag der große Ufa-Spitzen! Im

zehn Minuten kam die Luftwaffe zu drei weiteren Toren; 2)lecrmann war jedesmal der Schütze. In­folge Verletzung schied der Tormann der kombi­nierten Mannschaft aus, wofür Kramer in das Tor ging. Auch er mußte noch drei Tore von Meer- mann und Bruhn passieren lassen.

Den Anforderungen der kombinierten Mannschaft genügten nur Mobs, Kramer und Ehmann. Schieds­richter Nesseldreher war dem Spiel ein gerechter Leiter.

Keine Kinderspiele auf der Fahrbahn.

Wiederholt haben sich in letzter Zeit Verkehrs­unfälle ereignet, die durch spielende Kinder oer- urjacht worden sind. Der Reichserziehunasminister 'hat angeordnet, daß die Kinder im Unterricht immer wieder auf die Gefahren aufmerksam ge­macht worden sollen, denen sie sich beim Spielen auf der Fahrbahn aussetzen, daß sie ferner nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das des Kraft­fahrers gefährden. Da die Eltern während des Krieges vielfach nicht in der Lage sind, die Kin­der hinreichend zu oeaufsichtigen, sollen die Schul­höfe für spielende Kinder freigegeben werden.

ger. Von Kassawerten waren Grün 8t Bilfinger stärker ermäßigt, auch Lanz gaben nach.

Demgegenüber zeigte der Rentenmarkt eine liebS'

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** Von der Stadtbücherei. Im Monat September wurden 1540 Bände ausgeliehen. Davon kommen auf Romane und Novellen 940, Jugend- schriften 267, Reisebeschreibungen 96, Geschichte und Kriegsgeschichte 140, Technik und Naturwissenschaft 50, Kunst 8, Politik 27, Sport 8, Philosophie vier Bände.

Tödlich verunglückt.

* Queckborn (Kreis Gießen), 27. Sept. Der 63 Jahre alte Bauer Karl G ö r n e r t I. verunglückte durch Scheuen seines Pferdegespanns tödlich Auf der Fahrt zum Kartoffelacker waren die Pferde durchgegangen und hatten den alten Mann eine Strecke weit mitgeschleift. Der Bedauernswerte er­litt so schwere Verletzungen, daß er in der Gießener Klinik am Tage nach seiner Einlieferung verstarb.

* Gedern, 27. Sept. Die etwa 20 Jahre alte Frau Elfriede Ziegler von hier kam bei der Ar­beit auf der Dreschmaschine mit einem Fuß in das (Betriebe. Ehe der bedauernswerten jungen Frau Hilfe gebracht werden konnte, war sie von dem Räderwerk so schwer verletzt worden, daß sie bald darauf v e r st a r b.

frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 27. Sept. Es notierten je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 45 bis 46,5, b) 41 bis 42,5, c) 34 bis 37, d) 22 bis 29; Bullen a) 43 bis 44,5, b) 39 bis 40,5, c) 34 dis 35,5, d) 22 bis 27; Kühe a) 43 bis 44,5,

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