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sind bei dem Unfall zwei Todesopfer zu beklagen.

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bnrf» reckt knavv Unsere Riege wird daher auch in ! Turnern bestehenden Landermannschaften turnen Nachfrage für einige ZI men. Stuttgart mil^groyem Widmend rechnen müffcn. je drei am Bonnittag unb fünf am Nachmittag. Die

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hat. Und da die Marburger die Blau-Weißen zu allem Anfang aus dem Pokalwettbewerb ausgeschal­tet haben, besteht ein weiterer Anlaß zu besonderer Leistung.

den soll Die Maroirrger oejigen nanuug in uei= (iieuuny uiu lllUD Xr 1 irl zLZ r

sckiedenen neuen Gastspielern Kräfte, die die Schlag- j Recht noch Anspruch auf den Bannmeistertttel er- traft der Mannschaft wesentlich erhöht haben, wie hebt. Da die Gäste über eine gute Mannschaft ver- der glatte Sieg gegen VfB.-Reichsbahn bewiesen 1 fügen, erwartet man einen spannenden Kamps.

befriedigt werden konnte.

Der Freiverkehr lag still bei anhaltender Nachfrage für einige Aktien. Gefragt auf die Be- ..... i Maschinenbau AG.

Am kommenden Sonntag empfängt die 1. Jugend von Daubringen die gleiche von Garbenteich zum weiteren AusscheDungsspiel um die Bannmeister­schaft. Beide Mannschaften treten in stärkster Auf­stellung an. Daubringen muß beweisen, daß es mit

Frankenthal steigend gesucht und bis 145 anjiehenb. Der Kassamarkt glich den Bewegungen am Markt der variablen Werte. Tagesgeld unverändert

SPD. Fulda, 28. März. Zu dem gemeldeten schweren Derkehrsunfall in einer unübersichtlichen Kurve südlich von Fulda wird ergänzend mitgeteilt.

Ungarn: Lasos Toth, Lajos S Pataki, Jenö Dörtskö, Gyula Hajau, töt, G. Szabo und I. Temesi.

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11.M Gomskjl

Zum fünften JHale gegen Ungarn

Länderkampf der Turner in Stuttgart.

Deutschland: Kurt Krötzsch (Leuna), Kurt Haustein (Leipzig), Helmuth Bantz (Speyer), Franz Beckert (Neustadt), Karl Weischede! (Stuttgart), Richard Reucher (Ludwigshafen-Oppau), Jakob Kie-, fer (Bad Kreuznach), ÄarJ Stadel (Ettlingen) und als Ersatzmann Alfred Müller (Leuna).

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, daß in Steinberg ehre Vorentscheidung fällt. Gewinnt Steinberg, so stehen sie mit Wetzlar punktgleich, und der Kampf um die Meisterschaft ist fpannenber denn je.

Sollten die 1900er eine spielstarke Mannschaft stellen können, so ist ein Sieg sicher.

Die Reichsbahner stehen m Naunheim vor einer kaum lösbaren Aufgabe.

Die augenblickliche Spielstärke der Luftwaffe ver- spricht einen einwandfteien Sieg in Wetzlar.

In Burgsolms hat Bissenberg keine Aussichten auf Spielgewinn.

1900 VfL. 1860 Marburg.

Weiter sieht man dem Tressen mit besonderer Span- Mannschaften treten wie folgt an: nung entgegen, weil hier erstmals die neue Richtung - -----

systemoollen Turnens, die eine Rückkehr von der kraftbetonten zur beschwingten Uebung erstrebt, auch international zur Anwendung kommt. Aus diesem Grunde besteht der Länderkampf nur aus vier Kür- Übungen am Barren, Reck, tm Pferdsprung und mi Bodenturnen, wozu eine Vorführung an den stillhängenden oder schwebenden Ringen kommt. Weggefallen ist das Turnen am Seitpferd. Damit kam man auch der Jugend entgegen, der gerade dieses Gerät auf dem Weg zum Spitzenkönner Schwierigkeiten macht. Sowohl Deutschland als auch

^fördert.

Zum Tode verurteilt.

Lpd. Mainz, 28. März. Das Sondergericht »rurteUte den 38 Jahre alten Halbluden Alfred Sonnenberg aus Mainz-Kastel wegen Derbrc- tens gegen §1 der Verordnung gegen Gewaltver- diiecher und wegen versuchten Mordes zum Tode ntb Ehrverlust auf Lebensdauer.

I Sonnenberg hatte am 22. Februar b. 3. ein lädchen, das mit ihm im gleichen Betrieb arbei­te e, abends an eine einsame Stelle gelockt und durch Schläge mit einem in einer Aktenmappe mttgesuhr- iin Beil zu ermorden versucht. Das Mädchen tonnte sch trotz der Schläge auf Kopf und Hand frei flachen und fliehen. Es lag wochenlang im Kranken- chnis und ist noch nicht völlig wiederherge tellt. lSonnenberg versteckte sich nach der Tat an feiner iL-beitsftätts in einem Mainzer Werk, wo er aber Kunden und verhaftet wurde. Der Angeklagte war kgiftändig und behauptete, die Tat aus Verzweiflung Wer feine zerrütteten Familienverhallmsie und aus Ivirschmähter Liebe begangen zu haben. Das Motw ||tr Tat war Huß gegen das Mädchen, weil er nicht Iirrhr als eine kameradschaftliche Unterhaltung er= Ist.chen konnte.

Wenn man Diamanten im Steinbruch sucht.

I SPD. Marburg, 27. März. Dah in feinem hiimattidjen Bafaltsteinbruch in der Ziegenhainer Srgen-d ebenfoout Diamanten fein tonnten, wie |ir Ausland, bildete sich ein junger Monn em, der pme geologischen Kenntnisse, tme er ongab, fiö) b'.rch Has Äsen diesbezüglicher Schriften angeeign.t Itote. Um zu seinem Ziel zu gelangen, entweiidete In in einem Betrieb, mo er beschäftigt war hmrenaftoff und stand nun wegen Diebstahl- Lb Uebemetung des Sprengstoffgeseizes «°r dem Ivmt-gericht Bei seiner Vernehmung gab er ferner k daß er auch Interesie für die Benutzung, emer Ivmnschelrüte z7ige unb sich f»on mit dem suchen kch Wasier beschäftigt habe. Durch bas Gutachten liises ärztlichen SachoerstSndigen wurde f-stg- teilt, b.sh der Anaetlogte in seiner Arbeit und Art em l Irnnlofer und fleißiger Monn fei, aber doch a.s ! "was vermindert zurechnungsfähig gelten musie.

Ens Gericht tonnte deshalb den gall'

I «teilen und erkannte, wie beantragt, ®J Itickl» unb Deraebens gegen das Sprenaitofsge; v |M die Mindest^trafe von drei Monaten Gefängnis.

DfV.-Reichsbahn in Naunheim.

Außer Wetzlar 05 war es noch keiner Mannschaft vergönnt, in Naunheim zu siegen. Wenn auch die Gießener auf eigenem Gelände gewonnen haben, so treten sie diesmal unter ganz anderen Voraus­setzungen an. Leutheuser wird nicht mit dabei sein, ebenfalls nicht Fleischhauer und Gvdglück. Man hat daher im Lager des VfB. mit Recht Sorgen um die Aufstellung der Mannschaft, die bis zur Stunde in ihrer Besetzung noch nicht feststeht. Aber gleichgültig in welcher Besetzung die Gießener fahren, wirb die Mannschaft kaum zu einem Siege kommen. Ein Unentschieden wäre mehr, als man erwarten kann. Auf jeden Fall hat auch der vergangene Sonntag gezeigt, daß die Mannschaft über einen starken kämpferischen Willen verfügt, der sie zur lieber- raschung befähigt. Die VsBer wollen geschlagen sein. Scksiedsrichter ift Gerhardt, Annerod.

Daabringen 1. Jugend Garbenleich 1. Jugend.

Die neue Lebensmittelkartenperiode

Neuregelung der Brotkarten.

fallen eflen^j bedarf.

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Von der Börse.

Aklieumärkte erholt.

FWD. Frankfurt a. M., 27.März. In der Derichtszeit wirkte sich die oorangegangene De- unruh igung am Aktienmarkt zunächst noch aus, und das herauskommende wenig umfangreiche Material fand weift nur zu weiter gedrückten Kur­sen Ausnahme. Aeußerungen von unterrichteten Stellen führten zu einer Beruhigung, dazu kamen auch Anregungen auf politischem Gebiet, so daß der Wochenschluß recht fest war. Per Saldo schloß bie Berichtswoche ziemlich ausgeglichen ab. Die Kurs« entwicklung war dabei sehr unterschiedlich. Während IG. Farbenindustrie zwischen 185 bis 187 schwank­ten, konnten Conti Gummi, die im Verlaufe sehr stark gedrückt lagen, ebenso nennenswert wieder auf­holen und haben mit 284 wieder den Stand vom 17. 3. erreicht (am 12. 3., dem Tage der Reichsbank- Hauptversammlung mit den Dimbenbenerorterungen, stand das Rapier allerdings noch 303). Auch- [inger Maschinen konnten von ihrem Verlust von 164 auf 149 wieder 156,75 aufholen. Beachtet wur­den vor allem Aktten, deren Dividenden nicht oder nur wenig über 6 v. H. hinausgingen, während bie Frage der Kapitalserhöhungen bei offensichtlich unterfapitalifierten Gesellschaften weniger beachtet wurde. Jrn einzelnen konnten Montanwerte sich gut halten bzw. im Verlause leicht befestigen. Don Auto- aktten stiegen BMW. wieder auf den Stand von 214, den sie schon vor dem Kursabbruch hatten. Bauwerte uneinheitlich, Cement Heidelberg unter Schwankungen wieder 198, Berger länger unter Druck, doch zuletzt ebenfalls teilweise wieder erholt. Scheibeanstalt erreichten wieder chren Stand von 306 vom 12. März. Elekttoaktten uneinheitlich, doch per saldo im Wochenverlaus wieder ausgeglichen. Bankaktien befestigten sich zuletzt kräftig.

Am Rentenmarkt erhielt sich die Nachfrage nach 3 50 v. H. Reichsschätzen, in 4'/rprozenttgen waren Angebot und Nachfrage unter leichten Kurs­schwankungen ziemlich ausgeglichen. Steuergut- scheine I gaben fortlaufend leicht nach, um mit 104,50 zu schließen. Altbesitz des Reiches um 159 gut gehalten. Jnduftrieobligattonen freundlich, mit Aktien verbundene ebenfalls erhall. Für Pfand­briefe bestand weiter starke Nachfrage, 4prozeuttge finb kaum erhältlich. Für die neueingeführten 4 v. H. Badische Kommunale Landesbank ÄommunaloM. Reihe 4 bestand wieder eine Nachfrage von mehre­ren Millionen RM., die nufr zum aller kleinsten Teil

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schnitte kann der Verbraucher nach seiner Wahl Backwaren aus Weizen- oder Roggenerzeugnissen unb gegebenenfalls Weizen- oder Rogaenmehl be­ziehen. Die Einzelabschnitte der Reichsorotkarte B, der Kuchenkarte sowie der Reichsbrotkarte für Kin­der bis zu sechs Jahren haben keinenR«2lufbrud und berechtigen nach wie vor in vollem Umjang zum Bezug von Roggem ober Weizenerzeugmssen nach Wahl des Verbrauchers.

Die Brothersteller und Brotverteiler werden ver­pflichtet, in den Verkaufsstellen anzuzeigen, in wel­chem Verhältnis Roggen- und Weizenerzeugnisse tm Mischbrot enthalten sind und demgemäß gekenn­zeichnete und nichtge kennzeichnete Brotkartenab- ichnitte abgegeben werden müssen. Auf nicht ge­kennzeichnete Abschnitte kann selbstverständlich stets Roggen- und Weizenmischbrot auf Wunsch des Verbrauchers abgegeben werden. Die Reise- und Gaststättenmarken für Brot berechtigen zum Be­züge von Roggen unb Weizenerzermnissen. Eine Ausweitung des Umtausches von Brotkarten in Reisemarken soll jedoch verhindert werden. Die Ur­lauberkarten gelten ebenfalls sowohl zum Bezüge von Roggen-, als auch von Weizenerzeugnissen.

Im übrigen bringen die neuen Lebensmittelkarten unveränderte Rationen. Die Sonderzutei­lung von Kunsthonig fällt fort. Letztmalig wird in der 22. Zuteilungsperiode eine Sonderzuteilung von 125 g Reis verteilt. Butterschmalz wird nicht mehr ausgegeben. Zum Ausgleich wird die Butter- unb Margarineration der Normalverbraucher um je 62,5 g erhöht. Kinder und Jugendliche erhallen wie­der wie vor der Butterschmalzausgabe statt der 100 g Butterschmalz 125 g Butter. Die Gesamtfett­menge bleibt mithin in jedem Falle bie gleiche wie bisher. Die Butterration der Kinder von drei bis sechs und von sechs bis vierzehn Jahren beträgt 750 g je Zuteilungsperiode. Die Abgabe erfolgt auf vier Einzelabschnitte: von denen zwei über je 125 g und zwei über je 250 g Butter laufen. Um insbe­sondere den kinderreichen Familien Gelegenheit zu geben, den Einkauf der Butter gleichmäßig auf die Zuteilungsperiode zu verteilen, gelten bei der Reichs- ftttkarte für Kinder von drei bis sechs Jahren die Abschnitte über 250 g Butter für bie erste und dritte Woche, für Kinder von 6 bis 14 Jahren dagegen für die zweite unb vierte Woche. Schließlich ist noch von Interesse, daß zur Erleichterung der Waren- abgabe bei den Brotverteilern die über je 100 g Brot lautenden Abschnitte der Reichsbrotkarten für Kinder künftig für die ganze Zuteilungsperiode gel­ten. Damit haben in Zukunft alle Brotkartenab­schnitte über 100 g, 50 g und 10 g während der ganzen Zutellungsperiode Gülligkeit.

jrn und drei Wochen Gefängnis ver» {urteilt

In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen einen gtann aus Gießen wegen Beleidigung verhandelt. 2er Angeklagte hatte Beamtinnen des Fernamts in gießen von öffentlichen Fernsprechern aus auge- r.fen unb mit unsittlichen Aeußerungen belästigt. 2er Angeklagte wurde, unter Freisprechung im Trigen, wegen Beleidigung in zwei Fällen und gegen Hausfriedensbruchs zu einer Gesamt- fl2fängnisftrafe von vier Monaten ver- ' icteilt. Dem Angeklagten wurde der Schutz des §51II Str GB. zugebilligt.

Strafkammer Gießen.

Hin junger Mann aus Gießen hatte sich wegen liebstahls zu verantworten. Er war beschuldigt, | y der Zeit vom 22. Oktober bis 5. November 1940 ogt Fahrräder entwendet, diese beschädigt und dann fr die Lahn oder in die Wieseck geworfen zu haben, br Angeklagte war, soweit er sich auf die Straf­ften entsinnen kann, geständig. Der Sachverständige eiferte die Ansicht, daß bei dem Angeklagten ftwere Psychopathie bestehe, dem Angeklagten sei ufolge verminderter Zurechnungssähmkett der Lchutz des § 51 II Str. G.-B. zuzubilngen. Der inllagevertreter beantragte wegen Diebstahls in tzFällen eine Gesamtgefängnisstrase von ftchp Mo- niten. Der Verteidiger betonte, der Angeklagte linne nur wegen Sachbeschädigung bestraft werden, bnn um bie Fahrräder zerstören zu können, batte ß der Angeklagte sich erst aneignen müssen. Die Mcht, bie Fahrräder zu behalten, könne dem An. «klagten nicht nachgewiesen werden. Der Ange- tigte wurde der Sachbeschädigung in 4 Fällen jtußng erkannt unb zu einer Gesamtgefäng- 4iis{träfe von drei Monaten unter An- Stdjnung von sechs Wochen der Untersuchungshaft Brurteilt Im übrigen wurde das Verfahren ein» «stellt. Dem Angeklagten wurde der Schutz des !51 II Str. G.-B. zugebilligt.

Aus der engeren Heimat.

Landkreis Gießen.

Die Blau-Weißen empfangen morgen den VfL. Marburg zum fälligen Rückspiel. Gegen diesen Geg­ner bedarf es einer anderen Leistung, als gegen Sportfreunde Wetzlar, wenn für bie im Vorspiel er­littene knappe Niederlage Revanche genommen wer­den soll. Die Marburger besitzen nämlich in ver-

Erweiterte Auswahl für die national- politischen Erziehungsanstalten.

Der Reichserziehungsminister legt Wert darauf, daß den nationalpolitischen Erziehungsanstalten ht ausreichendem Maße Jungen zubesührt werden, bie den besonderen Anforderungen dieser Anstalten ent­sprechen. Er hat angeordnet, daß die Volks­schulen die geeigneten Jungen des dritten unb vierten Schuljahres jeweils zum 1. Dezem­ber dem Kreisschulrat zu melden Haden. Um die Auslese zu verbreitern, ist auch der Ueber« gang solcher Schüler erwünscht, die bereits eine Mittelschule ober die Klasse eins bis vier her höheren Schulen besuchen.

Dorratspflege im Frühjahr.

Es ist unbedingt erforderlich, daß gerade jetzt tm Kriege uni» vor allem in diesen Wochen eine äußerst iorgfaltige Vorratspflege getrieben wird. Besondere Auftnerkiarnkeit muß im Frühjahr beit Kartoffel. Vorräten geschenkt werden. Auch wenn sie in den bekannten unb bewährten Fallkisten untergebracht sind, müssen sie ebenso wie die am Boden gelager­ten Kartoffeln sorgsam nach fleckigen Stellen und einzelnen fauligen Kartoffeln nachgesehen und aus- sortiert werden. Gleichzeittg kann man das gründ­liche Entkeimen vornehmen. Zu den Nahrunasmib- kein, die bei längerer Lagerung sehr leicht leiden, gehört auch das Mehl. Uebiich ist die Aufbewahrung in Papiersäcken, vorzuziehen sind jedoch stets Glas-, Porzellan- und Steingutgefäße. Bei größeren Vor­räten vor allem in Landhaushalten haben sich Holztisten gut bewährt. Welche Arf tet Vor- ratshaltung man auch beoorjugt, immer ist es wich­tig, daß für trockene und luftige ßagerung gesorgt wird. Nach Möglichkeit soll der Behälter, der luft­dicht sein muß, nicht direkt auf dem Fußboden stehen, sondern in einem Fach ober einem Ständer untergebracht werden. Defteres Umschütten ift dort erforderlich, wo Mchl in größeren Mengen vorrätig ift. Wichtig ist, daß bas Mehl in, regelmäßigen Ab­ständen burchgesiebt wird, ehe es sich verfärbt oder Klümpchen bildet. Äst dieser Zustand jedoch schon ein getreten, bann kann das Mehl bei sofortigem Durchsieben und baldiger Verwendung meistens noch verarbeitet werden.

Braunkohlenbriketts in Zeutral- und Ctigenheizung.

Wie aus Fragen an die Dcrsuchsstelle des Deut­schen Frauenwerks heroorgeht, wurde in manchen Gegenden für Zentral- und Etagenheizung an Stelle von Koks ein TeU des zustehenden Brennstoffs in Braunkohlenbriketts geliefert. In solchen Fällen muffen die Briketts für sich (ohne Koks) verbrannt werden, da bei Gemischfeuerung (Koks mit Braun­kohle) sich durch die unvollkommene Verbrennung der den Braunkohlenbriketts entweichenden Gase Niederschläge in den Heizzugen bilden, die sich nur sehr schwer wieder entfernen lassen. Bei Brikett- feuerung dürfen die Defen nur 20 bis 25 cm hoch beschickt werden, damit oberhalb der Kohle ein ge­nügend großer Raum zur Verbrennung der Gase vorhanden ist.

Ein zweites Todesopfer.

Die neuen Lebensmittelkarten für bie 22. Zu- teilungsperiobe vom 7. April bis 4. Mai bringen als wichtige Neuerung eine Aenberung der Waren­abgabe auf die Reichsbrotkarten. Der Verbrauch an Weizenerzeugnissen ift seit Kriegsbeginn gegenüber der Vorkriegszeit erheblich angewachsen. Damit durch eine derartige Verbrauchssteigerung die vorhande- neu. Weizenbestände nicht stärker als geplant in An­spruch genommen werden, ift es notwendig, durch entsprechende Gestaltung der Brotkarten eine stär­kere Ausweitung des Weizenoerzehrs zu verhindern. Die auf die Brotkarten ausgegebenen Gesamt­rationen an Brot und Mehl bleiben unoer« är b e r t.

In Anlehnuna an bU Verzehrsgewohnheiten der Vorkriegszeit wird das Reichsgebiet zum Zwecke der Verbrauchslenkung in vier Zonen mit einem unterschiedlich festgesetzten Verbrauchsoerhältnis von Roggen unb Weizen eingeteilt. In der ersten Zone soll Der planmäßige Verbrauch etwa 70 Teile Rog­gen unb 30 Teile Weizen betragen. Für bie zweite Zone ist ein Verhältnis von etwa 55 Teilen Rog­gen zu 45 Teilen Weizen, für die dritte Zone ein solches von 50 Teilen Roggen zu 50 Teilen Weizen vorgesehen, während das planmäßige Verbrauchs­verhältnis in der vierten Zone 40 Teile Rogaen und 60 Teile Weizen beträgt Die Zone I umfaßt die Gebiete der Landesernährungsämter Danzig-West- preußen, Mecklenburg, Sachsen, Sudetenland unb Thüringen unb der Provinzialernährungsämter Mark Brandenburg, Hannover, Hessen-Nassau, Ostpreußen, Sachsen-Anhalt, Pommern unb Schle- sien. Die Zone II umfaßt die Gebiete der Landes- ernährungsämter Alpenland, Bayern, Donauland, Hessen, Oldenburg, Saarpfalz unb Südmark unb der Provinzialernächrungsämter Rheinprovinz. Schleswig-Holstein unb Westfalen. Die Zone III um­faßt das Gebiet des Provinzialernäyrungsamtes Berlin, des Landesernährungsamtes Hamburg unb des Haupternährungsamtes Wien. Die Zone IV umfaßt die Landesernährungsämter Baden unb Württemberg.

Die in den vier Zonen geltenden Verhält ms zahlen für Roggen unb Weizen bilden die Grundlage für die Umgestaltung der Brotkarten. Dieft Umgeftab hing konnte sich darauf beschränken, bestimmte Ab- schnitte der Brotkarten mit dem AufdruckR zu versehen, um so klarzustellen, dah sie nur zum Be­züge von Roägenerzeugnisftn berechtigen. Auf die mit einemR gekennzeichneten Einzelabschnitte dürfen nur Backwaren aus Roggenerzeugnissen und außerbem Roggenmehl abgegeben werden, wenn die Abschnitte auch zum Bezug von Mehl bereck- ttgen. Auf die nicht besonders gekennzeichneten Ao-

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IBabenborn-Steinberg I Sporlo. 05 wehlar I. |UUIIU/ vull ...........,

Die Watzenborn-SteinbergerTeutonen^, die die baß der schwerverletzte Beifahrer des Last- vorjährige Dezirksklassenmeisterfchast zu verteidigen wagens seinen Verletzungen erlegen ist. Somit haben, empfangen am Sonntag den derzeitigen Tabellenführer, der um 2 Punkte besser liegt als die Platzmannschaft. Die Einheimischen werden ver- suchen, auch die diesjährigen Spiele auf eigenem Platze wenigstens ungeschlagen zu beenden. Sollte Wetzlar in Watzenborn-Steinberg siegreich bleiben und das ist anzunehmen, wenn dieTeutonen" nicht mehr Siegeswillen als am vergangenen Sonn­tag aufbringen, so durfte ihnen die diesjährige Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein.

Der FuhboNsonniag.

1900 VfL. Marburg. Watzenborn-Steinberg Wetzlar 05 Naunheim DsB.-Reichsdahn. Sportfreunde Wetzlar Luftwaffe. Burgsolms Bissenberg.

Da zwischenzeitlich über die Wertung der Spiele des vergangenen Sonntags entschieden ist und Burg­solms gegen die Sportfreunde Wetzlar 5:1 gewann, sieht die Tabelle folgendermaßen aus:

Am moraiaen Sonntag tragen die Turner von | Ungarn haben in ihren Landermanchchosten den Deutschland und Ungarn in der Stuttgarter Stadt-, Nachwuchsturnern zahlreiche Platze eingeraumt. Die halle ihren fünften Länderkampf im Geräteturnen; Aussichten auf den Lanberkampssieg stehen Jur aus Das Treffen ist in zweifacher Hinsicht höchst Deutschland etwas besser Es wirb aber größter interessant Ungarn zählt zu den Nationen, die als-! Ansttengungen, insbesondere unserer jungen Tur- balb nach Deutschland beM Turnen besondere Pflege ner, bedürfen wenn sie in Stuttgart wahrgenorn- ' angebeiben ließen, unb hat badurch einen hohen , men werden sollen. Die Ungarn sind besonders im I Leistungsstandard erzielt. In den vorausgegangenen Bodenturnen sehr gut, wo Ferenc Pataki neben Beaearningen mit dem Geburtsland des Turnens ! Kurt Krötzsch am höchsten elnzuschatzen ist. Aber :m blieben die Ungarn zwar viermal unterlegen, aber , Pserdftrung, am Barren und Reck ist stets ein deut- Zweimal in Budapest war der Vorsprung un- scher Vorsprung zu erwarten, wenn mcht gerade ifn- lerer Turner mit 5,8 unb zuletzt mit 3,1 Punkten glückliche Umftanbe emtreten. Don den aus acht

Lollar, 29.März. Am morgigen Sonntag, März, feiern die Eheleute Gustav Lehr und (jefrau Kacharina, geb. Seim, bei bester Gesund- iit das Fest der goldenen Hochzeit. Dem $ibeipaar herzlichen Glückwunsch.

* Daubringen, 29. Marz. Am morgigen Hznntag, 30. März, begehen die Eheleute Rotten- farer L R. Georg. Heinrich Walther^ und Ehe- hu Sophie, geb. Weimer, in voller Rüstigkett im 4-eise ihrer 6 Kinder, 15 Enkel und 1 Urenkel das f ft der goldenen Hochzeit. Dem Jubelpaar eilten auch unsere herzlichen Glückwünsche.

1^1) G r o ß e n - B u s e ck , 29. März. Am morgigen fonntag, 30. März, feiert der wett über die Gren­ze seines Heimatortes hinaus bekannte Diehka- Herer Philipp Henß in körperlicher und geistiger fische seinen 7 5. Geburtstag. Der Jubilar h:t vor 2 Jahren eine schwere Operation sehr gut verstanden und verrichtet seitdem alle noch vor- te-nmenben landwirtschafttichen Arbeiten. Ebenfalls : o:i Sonntag, 30. März, feiern Wilhelm Henß 3.

feine Ehefrau Katharine, geb. Mattern, bas i RJt der Goldenen Hochzeit. Das Jubelpaar er reut sich noch bester Gesundheit. Den JUbilaren bie^ I i-ftre herzlichen Glückwünsche.

= Lich, 28. März Am kommenden Dienstag, mm L April, vollendet der Gutspächter Karl Petry fftwlw voller körperlicher und geistiger Frische sein rS Ul Lebensjahr. Don 1910 bis 1932 bewirt- ' U (heftete Pächter Petty den dem Fürsten zu Solms- 8 Wch gehörigen Albacher Gutshof, den er dann an II jenen Sohn als Pächter ab trat In früheren Jähren lpirmaltete er den Prauenheimer Hof bei Frank- H hrt a. M. Seit etwa einem Jahr hat er in unserer 8 »k adt seinen Wohnsitz genommen, um hier an der E Uknte feiner Frau seinen Ruhestand zu verleben, i b- mit ihm am Freitag, 11. April, das Fest der 'V Menen Hochzeit begehen kann.

OLaudach, 28. März. Aus der D o I k s f ch u l e - Laubach kommen Ostern 7 Knaben und 8 Mad- t}»ti zur Entlassung. Die Knaben wählten sich fol- cribe Berufe: Kaufmann 2, Landwirffchaft 2, tagner 1, Weber 1, unbestimmt 1. Die Mädchen: im elterlichen Haushalt 4, Haushaltslehrlinge 2, liridwirtschaft 1, Nähen 1. Bei Beginn des neuen Schuljahres werden zwei Kmrben und drei Mad- ton in die Oberschule für Knaben uber- hsten. Zur Neuaufnahme in die Do 1 ksschule nurben 19 Knaben und 13 Mädchen gemeldet. Zer Feldwebel Erich Högel wurde zum Leutnant

Verein

Spiele

Gew.

Wetzlar 05

13

10

W.-Steinberg

14

10

VfB-Reichsbahn

15

8

1900

15

7

Naunheim

12

7

Burgsolms

15

6

VfL. Marburg

10

4

Luftwaffe

12

3

Bissenberg

10

2

Sportfreunde

12

1