k verspräche im Augenblick aller Vernunft. Auch " gtojeixlt sei derselben Ansicht.
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Das war die Oase Giarabub
Eine interessante Luftaufnahme der Oase Giarabub, die vier Monate lang sich, abgeschnitten non jeglichen Zufuhren, gegen eine große Uebermacht des Gegners verteidigt hatte. (Scherl-Bllberdlenst-M.)
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Oer Verräter les Dampfers „Columbus". Amerikanischer Kreuzerkommandant wird ausgezeichnet.
h;( Niederung leidenschaftlicher Meinungsver» sc jeden heilen herabsteigen ^müßten. Dies
fa h s e n treffen wolle.
Zwei Flieger mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.
5 erlin, 28. März. (DAV.) Der Führer und Me Befehlshaber der Wehrmacht hat auf vor- folig des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das ilii-rkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen dem ^-leutnant Bob, Staffelkapitän in einem 3agb- Swader und dem Leutnant Höflingerm m Kampfgeschwader. Oberleutnant Bob schoz er 19 Gegner im Luftkampf ab und hat In vie- Kl Angriffsflügen höchste Einsatzbereitschaft und be- ktiiimbe6 Führungsgefchick bewiesen. Leutnant *>of- hger hat auf vielen Feindflügen mit unbeirrbarem Villen die ihm gestellten Aufgaben durchgeführt. k) «griff er ein Motorwerk in Birmingham bei 100 Miet Wolkenhöhe, Schneetreiben, starker Flakab- und rings herumstehender Ballonsperre aus D Meter höhe an. Alle Grotzeinsähe auf Coventry,
Birmingham, Liverpool, Southampton und London flog er in den Monaten November und Dezember 1940. 3m Wehrmachtbericht vom 9. Januar wurde Leutnant höflinger ats Kommandant des Flugzeuges rühmend erwähnt, das trotz stärkster Flakabwehr in einem von Sperrballonen geschützten Motorenwerk in der Nähe von Coventry aus hundert Meter höhe zwei Volltreffer erzielte.
Hanna peitsch erhielt das Eiserne Kreuz
Berlin, 28.März. (DRV.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat der bekannten Fliegerin Hanna Reitfch das Eifeme Kreuz 2. Klaffe verliehen. Hanna Reitfch hat sich unter fortgesetztem Einfah ihres Lebens besondere Verdienste um die Entwicklung von Luftwassengerät erworben. Bereite am Vortage hat Reichsmarschall Göring Hanna Reitfch durch die Verleihung des p i l o t e n - abzeichens in besonderer Ausführung ausgezeichnet.
Feder tue seine Pflicht!
NSG. Der Gauobmann der Deutschen Arbeitsfront, Gauamtsleiter Willy Becker, erläßt folgenden Aufruf: „Männer und Frauen der Betriebe Heffen-Nafsaus! Wieder ist der Deutschen Arbeitsfront der Auftrag geworden, die letzte Reichs st raßenfammlung für das Kriegs- Winterhilfswerk des deutschen Volkes durchzuführen. 3ch bin überzeugt, daß 3hr Euren ganzen Stolz darein sehen werdet, als Sammler und als Gebende die Sammlung zum oollen (Erfolg zu führen. Wie ihr tagtäglich in soldatischer Haltung an Eurem Arbeitsplatz Euere Pflicht tut, so werdet 3hr auch hier ganze Arbeit leisten. Wir wollen unseren Kameraden an der Front und vor allem unserem geliebten Führer unseren Dank abstatten, indem wir durch doppelte Spende unseren Beitrag leisten für Deutschlands Zukunft und größten Sieg."
Verpflichtung der Jugend.
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Der neue Rektor der Universität München.
An Stelle des verstorbenen Rektors Dr. B r o e m- fer bat Reichserziehungsminifter Rust den ordentlichen Professor Dr. Walther W ü st zum Rektor der Universität München ernannt. Wüst ist 1901 in Kaiserslautern geboren, hat an der Universität München studiert und 1926 die Lehrbefugnis für indische Philologie erworben. 1935 ist ihm die Profes-
Die Vorgänge in Belgrad.
Antideutsche Demonstrationen. — Prinzregent Paul ins Ausland geflohen.
Der schwedische Gesandte in Belgrad, Mal- mar, wurde, als er sich in seinem Diplomatenwagen durch die Stadt begeben wollte, von einem Demonstrationszug gestoppt. Bei dem Versuch, sich mit den Demonstranten schließlich in deutscher Sprache zu verständigen, wurde der 60jähr:ge Mann aus dem Wagen gezerrt und zu Boden geworfen und dabei verletzt. Die wichtigsten Zentren der Stadt wurden vom Militär besetzt, die deutsche Gesandtschaft abgeriegelt. In ihr sind die deutschen Frauen und K i n d e r m Sicherheit gebracht worden. Bei der Vorführung deutscher Filme und vor allem der deutschen Wochenschau kam es in Belgrad und verschiedenen anderen Städten Jugoslawiens zu Z wi s ch e n f ä l l e n. Jugendliche- Demonstranten zerrissen in einigen Lichtspielhäusern die Leinwand und demolierten die Einrichtungen. Am Donerstag- abend fand in Belgrad ein Umzug der Sokol (der serbischen Turnerverbände) statt, die um 16 Uhr in ihrem heim einen Festakt abgehalten hatten.
Aus der Provinz liegen zuverlässige Nachrichten zur Zeit noch nicht vor. Von Regierungsseite wird versichert, daß in allen Teilen Jugoslawiens Ruhe und Ordnung herrsche. Mißhandlungen von Volksdeutschen hätten nicht stattgefunden. Die Prüfung dieser Nachrichten ist zur Zeit nicht möglich.
Berlin, 28. März. (DNB.) Am 30. Marz finden in allen Standorten Grogdeutschlands Feiern zur Ueberweisung der 14jährigen a u s I u n g v o l k b z w.
die Hitler-Jugend bzw. Bund d e u t s ch e r Mädel statt. Diese Feiern, die von der hitler- Jugend mit Unterstützung der Partei durchgefuhrt werden, stehen unter dem Leitwort: „Verpflichtung der Jugend". — Sie werden in einem feierlichen Rahmen von den unteren Einheiten selbst durchgeführt. — In der Reichshauptstadt wird Reichsjugendführer A x m a n n zu 1200 Jungen unb Mädels, sowie deren Eltern und Verwandten sprechen. Die Rede wird von 10 Uhr bis 10.30 Uhr
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ign weichgemachtem Wasser schäumt ftas Waschpulver viel besser. Zum Weichmachen See wassere verrührt man 30 Minuten vor Bereitung »er Waschlauge einige s)an»vvll । ^enko-Vleichsoda im Waschkessel, weiches Wasser schont Sie Wäsche un» spart Se.se.
v. dh England durch d i e U S ^.-Flotte, ^itische Kreise messen diesen Erklärungen Dono»
5 symptomatische Bedeutung bei im Hinblick auf Ifire guten Beziehungen zu maßgebenden Stellen bi U8^.-Regierung und werten die Rundfunkan- ihriche Donovans als Versuchsballon. Der Oberst därte u. a., die Vereinigten Staaten müßten sich Ihr mel)r entscheiden, ob sie bereit seien, das für ffnjlanb bestimmte Kriegsmaterial über den Atlan- zu befördern. und das darin liegende Nssiko auf s ich zu nehmen. Es fei ein Be- gnbteil des deutschen Kriegsprogramms, die Ueber- |n>ung des US^.-Kriegsmaterials nach britischen Wien mit allen 2)1 i 11 e l n zu verhindern. Bu* diesem Grund sei das USA.=23011 vor die M ge gestellt, ob es die zur erfolgreichen Durch- fö-ung des Englandhilfe - Gesetzes erforderlichen Mitnahmen trotz der unbestreitbaren
! i s s a b o n, 29. März. (DNB. Funkfpruch.) Die in Connecticut erscheinende amerikanische Zeitung ^Heenwich Times" berichtet unter der Ueberfrbrift „5 lohnung über den Anteil, den ein amerikanischer jjduzerkommandant an dem Schicksal des Lloyd- darpfers „Columbus" hatte: „Captain Harry ö t ist ein prächtiger Bursche. Er war bisher Kimmandant des Kreuzers ,^E u s c a • l o» | a", auf dem Präsident Roosevelt feine fixier fahrt in die westindischen Gewässer unter» n 'm. Seine Beförderung zum Chef des gesamten Pi ionals der Marine hat einen bedeutsamen Hin- terrunb. Harry war Kommandant der „Tusca- Cora", als der d e uts che Dampfer „Colum- b sich aus Vera Gruß mit unbekannter Be- stl.lnung auf See hinaus schlich. Die „Tuscaloosa" |*r damals auf atlantischer Patrouille, verfolgte I« „Columbus" und teilte der Marineradiostation n. LLas'hington alle paar Stunden die Position des IZ lumbus" mit. Damit die Engländer die 1'1 Ibungen verstehen konnten, .vergaß'
Kleine politische Nachrichten.
Stabschef der SA. Lutze hat den Führer gebeten, ihn von seinem Amt als Obervräsident der Provinz Hannover zu entbinden, da er von seinen anderen wichtigen Aufgaben voll in Anspruch genommen wird. Der Führer hat dieser Bitte entsprochen und auf Vorschlag des Reichsmarschalls Göring den Gauleiter Lauterbacher zum Oberpräsidenten von Hannover ernannt.
In Berlin traf der erste stellvertretende Volks» kommissar für den Außenhandel der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, Krutikow, zu dem im deutsch-sowjetischen Wirtschaftsvertrag vorgesehenen vierteljährlichen Wirtschaftsbesprechungen em.
Die Technische Hochschule Berlin und die Technische Hochschule P r e ß b u r g haben die Aufnahme besonders enger Beziehungen zueinander vereinbart. An der Einführung des Rektors der TN. Preßburg wird der Rektor der Technischen Hochschule Berlin, Pros. Dr. Storm, teilnehmen.
Die Reederei Barber Steamship Co. in San Pedro meldet, der britische Frachter „Greystoke Caslle", sei seit zwei Wochen auf dem Wege von Kalkutta nach England überfällig. Das 5853 BRT. große Schiff hat Manganerz geladen.
Aus aller Welt.
Jörg Ritzel f.
Jörg Ritzel, der rheinische Heimatdichter, ist we» nige Tage vor Vollendung seines 77. Geburtstages gestorben. Als Verfasser des Liedes vom Rolands- bogen wurde er weithin bekannt. Geschätzt ist seine humorvolle Sammlung „Der lachende Rhein". Desgleichen haben ihm seine Heimatromane „Trutzkatz" und „Die Herrgottsschänke" viele Freunde gewonnen. Sein Lustspiel „Spalierobst" wurde an mehreren Bühnen erfolgreich aufgeführt.
Das gefährliche Fensterpuhen.
Belgrad, 28. März. (DNB.) Es verlautet, daß Mitglieder der Regierung Zwetkowitsch verhaftet worden sind. Prinzregent P a u l hat in der Nacht zum Freitag mit seiner Familie Belgrad verlassen und sich ins Ausland begeben. Die Belgrader Blätter, die diese Nachricht in besonderer Aufmachung veröffentlichen, behaupten, daß die Abreise auf eigenen Wunsch geschehen sei. In der B 2 l- grober Telegraphenagentur Avala sollen wesentliche personelle Veränderungen vorgenommen worden sein. Die bisherige Leitung sei abgesetzt worden. Kommissarischer Leiter sei jetzt der als englandfreundlich bekannte Direktor oer „Prawd a", Stokitsch. Eine Reihe von Redakteuren,'die seit einiger Zeit in den Hintergrund getreten waren, sind in wichtige Funktionen eingesetzt worden.
In den Straßen Belgrads fanden am Donnerstag deutschfeindliche Demonstrationen statt, an denen sich vor allem Mittelschüler, Studenten und andere halbwüchsige Elemente beteiligten. Die Demonstranten trugen neben jugoslawischen auch englische Fahnen mit. Vor der englischen Gesandtschaft, vor welcher Flugblätter verteilt wurden, fanden Kundgebunden statt. Die Demonstranten unternahmen Angriffe auf deutsche Personen, zerstörten die Auslagen des Deutschen Derkehrsbüros und verwüsteten die Räume des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes.
In Rqubaix hatte ein 17jähriges Mädchen sich m ein Fenster des 3. Stockes gestellt, um die Fenster -u putzen. Die Eltern warnten das Mädchen und baten sie, ihren gefährlichen Standort aufzugeben. Im gleid^n Augenblick machte das junge Mädchen einen Fehltritt und stürzte aus dem Fenster. S,e fiel in einen Baum des Vorgartens, blieb dort einige Sekunden mit den Haaren hängen und stürzte UEt x * . u v . dann zu Boden. Kopfhaut und Haare waren in dem Jungmädelbund in' Baum hängen geblieben. Das junge Mädchen wurde in eine Klinik mibergeführt, wo man es trotz dieses schweren und ungewöhnlichen Unfalles zu retten
kic. Q^fain Badt, die Meldungen chiffrieren zu lassen Hilij un! schickte sie in offenem Englifch. Endlich a'k'wg es ihm, hierdurch die Aufmerksamkeit eines bk tischen Zerstörers zu erregen, der ihn fr^te, was das für ein sonderbares Schiff fei, das er »erfolge. Captain Badt ist Diplomat. Er schickte ।dm Briten einen Funkspruch: .Komm und sieh eiD i r f e Ib ft a n , aber kommfchnelltt Der folänber kam, und als John Butts Zerstörer über b.r Horizont erschien, versenkte sich der .Columbus' VW
iKpie diese Handlungsweise des amerikanischen Mgsschiffskommandanten zu bewerten ist, dar- jjiib-r' tft sich bas amerikanische Blatt völlig klar. Es ffut sich auch nicht, es auszusprechen, sondern setzt , - ; xv unverkennbarer Genugtuung hinzu: „Wenn Inie Vereinigten Staaten eine neutrale Nation W?en, dann würde Captain Ba'dt degradiert oder '• irr ein Kriegsgericht gc ft eilt worden jjQlb W- B e i uns wirb er beförbert."
ofeoelt fei derselben Ansicht.
"Hefe Zurückhaltung ist allerdings nicht verwun- dettch, denn die schönen Zeiten von 1918 sind für bi( Demokraten unwiderbringlich vorbei. Heute kann Lun das deutsche Volk nicht mehr mit einem I) manitären" Blendwerk nach Art der 14 Punkte Msons übertölpeln. Heute weiß nicht nur Mr. Je^rd)iU, worum der Kampf der Plutokratie geht, fnrDcrn auch in Deutschland und Italien wirb es lln rnanb geben, ber sich noch irgenbwelchen Jllusio- IM' hingiot. Dah dieses plutokratische Hauptkriegs- — die Verewigung der Knechtung aller Völker je Dtj, Lm’r dem erbarmungslosen Joch der internationa- Qt)i^f|[cr Finanzmächte — durch die militärischen und omatischen Erfolge der Achsenmächte, schon jetzt 6111«-^erreichbare Ferne gerückt ist, muß selbst Chur- W'lldyu im Grunde erneut eingestehen. Aus dieser en, Igrge ist auch ber Hinweis auf den „grimmigen" i. 6; jChratter der „Schlacht im Atlantik" zu verstehen ita k Ul die ahnungsvolle Anbeutung von den „wei- fern^l itrn Schwierigkeiten und Gefahren". Unb wenn 1 g^rchill schließlich schonend auf „gelegentliche Rück- Mige" vorbereitet und dabei den „poetischen" Satz Kraucht, daß England bereit sein müsse, „das Kcihe mit dem Zarten zusammen hinzunehmen", fo'imnen wir ihm ausnahmsweise beipflichten. Die gelaöte Kraft der jungen Völker wird dafür sor- gei, daß die „Gelegenheit" zu Rückschlägen nicht ab^iht.
M-i Washington, 28. März. (Europapreß.) Der X. L in seiner Informationsreise nach Europa und Hta zurückgekehrte U8A.-Oberst Donovan hielt "'t tiis Rundsunkan prache über die Möglichkeit der mol!!!' ! G Sortierung von K r i e g 3 l i e f e r u N g e N
Potential und Politik.
Von Dr. Paul Rohrbach.
Deutschland ist im Umbau begriffen unb fordert den ihm gebührenden Platz unter den Völkern. Jedes Volk hat seinen nationalen Willen, und jeder Dölkerwille kreuzt sich mit einem andern Wollen. Die Arbeit ber nationalen Willensburchsetzung an» bern Völkern gegenüber nennt man auswärtige Politik, und ihre Erfolge sind abhängig von ben lebendigen Kräften, die in einem Volke wirksam sind. Man kann sie zusammenfassend bas nationale Potential nennen. Als es sich darum handelte, im Versailler Diktat die Stärke ber Deutsch- land erlaubten Armee zu bemessen, sollten es anfangs 200 000 Mann sein. Die Franwsen aber bestanden darauf, es dürften nur 100 000 fein, denn Deutschland besäße auch abgesehen von ber Zahl feiner Solbaten ein „Potential de guerre”, ein gefährliches Kriegspotenttal. Das war eine Prophetie wider Willen. Seitdem ist der Potentiakbegriff Ummer mehr in Gebrauch gekommen.
Man ginge fehl, wollte man das politische Potential eines Volkes nur materiell verstehen, wie es Clemenceau tat, indem er auf unsere Bergwerke, Fabriken, Eisenbahnen u. bgl. hinwies. Das Potential hat eine materielle unb eine geistige Seite, unb zwischen beiden läuft eine dynamisch wirksame Verbindung. Nirgends ist ihre Dynamik mächttger als in Deutschland.
Alle Welt fragt, wie Deutschland, das nach dem Verlust des Weltkrieges auf alle absehbare Zeit aus ber Reihe der großen, zukunftsreichen Nattonen gestrichen zu fein schien, so unfaßbar schnell nicht nur sich wieder emporarbeiten, sondern seinen heutigen Gegnern in dem Grade überlegen werden konnte, wie es die Vorgänge im jetzigen Krieg zeig» ten. Es ist nicht nötig, erst noch zu entwickeln, was die nationale Erziehungsarbeit unter dem Führer dazu getan hat. Diese Arbeit konnte nur gelingen, weil sie am „tauglichen Subjekt^ oorgenommen wurde. Vergegenwärtigen wir uns das äußere Bild. Deutschland besitzt schnellere und zahlreichere Flugzeuge als irgendein anderes Land, mächtigere Geschütze, furchtbarere Panzerge- schwader und Explosivstoffe, unb dazu eine beispiellose Fähigkeit, alle diese technischenn Kriegswert» zeuge zu handhaben.
Was steckt dahinter? Erstens einmal die Leistungsfähigkeit des deutschen Arbeiters: zweitens die Dr- ganifation des Dierjahres-Plans als wirtschaftliche, unternehmerische Leistung. Dazu gehört, daß zu ben Rohstoffen, die der deutsche Boden enthält und trägt, aus deutschem Material vollwertige Ersatzmittel für fehlende Auslandsgüter geschaffen wurden, und daß für die allgemeine Versorgung Deutschlands, auch die mit Lebensmitteln, ein den europäischen ©üb» offen mitumfassender Großwirtschafteraum gebildet wird, der die Bedürfnisse aller zu ihm gehörigen Länder in gleicher Weise befriedigt.
Ein Drittes ist der wissenschaftliche Unterbau der materiellen deutschen Rüstung. Sie ruht auf den In- dustrien der Kohle, des Eisens unb Stahls, ber Me. tallurgie, des Maschinenbaues, der Chemie, der Elektrotechnik. Das meiste davon fassen wir unter dem Begriff der Schwerindustrie zusammen. Sie erlebte ihre erste Ausbildung in England, aber Eng- land konnte schon vor dem Weltkriege die Führung auf diesem Gebiet nicht behaupten, es mußte sie an Deutschland abgeben. Die Vereinigten Staaten von Amerika mit ihrem riesenhaften innem Markt mögen quantitativ eine schwerindustrielle Spitzenstellung behaupten — qualitativ können sie es nicht. Daß man sich darüber ärgert und daß ein amerikanischer Chemiker kürzlich in einem langen Artikel im „National Geographie" einen Beitrag zu dem jetzt in Gang gesetzten Propagandafeldzug gegen die wissenschaftliche Vormachtstellung der deutschen Che» mie geliefert hat, ist nur ein Beweis für schlechtes Gewissen. Warum ist Deutschland in der Erzeugung von Aluminium, dem entscheidenden Material für den modernen Flugzeugbau, an die Spitze der Welt- produktton getreten? Aluminium wurde im Jahre 1827 von einem deutschen Chemiker, Wöhler, entdeckt und 1854 zum erstenmal von Bunsen, wiederum einem Deutschen, elektrolythisch dargestellf. Das ist noch heute die Methode der Gewinnung im Großen. Der Rohstoff Bauxit, eine Art Tonerde, aus dem Aluminium gewonnen wird, muß in Deutschland sogar eingeführt werden, aber bas hat die deutsche Metallurgie nicht gehindert, auf diesem kriegstechnisch mitentscheidenden Gebiet die Führung an uns zu bringen.
Deutschland hat die natürlichen Nachteile seiner geographischen Lage unb feiner unvollkommenen Versorgung mit wichtigen Rohstoffen überwunden, indem "es die besten Industriearbeiter erzog, die besten Chemiker und Nhysiker ausbildete und die besten Ingenieure schulte. Das ist aber keine abge- schlosfene, sondern eine lebendig bleibende unb dauernd fortwirkende Summe von Leistungen. Das Fundament unsrer großen Kriegserfolge ist schon in ben Zeiten unsrer Friedenstechnik und Friedenswirtschaft gelegt worden, und es wird hinter diesem Kriege neue große Friedensleiftungen Deutschlands tragen. Deutschlands Potential wird augenblicklich auf' dem Wege über unsere Waffentechnik in die Volittk übersetzt, aber es ist seinem Wesen nach nicht ein Potenttal des Krieges, sondern des Friedens.
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' für für arische Kultur- und Sprachwissenschaft unter Ernennung zum ordentlichen Professor übertragen worden. Wüst ist Mzepräfident der Deutschen Aka- bemie und Kurator der Lehr- und Forschungsgemeinschaft „Das Ahnenerbe".
1000 RW. für einen Schlag Erbsen.
, Am Tage der Wehrmacht bezahlte in 5)annover i ein Spender einen Teller Erbsen mit Speck mit [ einem Tausender. Ebe sich der aussichtführende Offizier von feiner Uederräschung erholen konnte, war der Spender schon wieder im Menschengewühl
- verschwunden. _____________
vauvlichmtteil«: Dr. Ättebhd) BtiDele La-r-e Stellvertreter t* vauptid)ti<tiettaE: Srnft Blamschet». Äerarttworllich [fit uni > Silber: Dr. ffr. SB. Hange für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtotr
Ito Stadt Gießen, Prvotry, SBtniAah u. Sport: fcoft Bmmschem.
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3etWetter Dr.-Zng. Erich Hamann- An^genleter £aw »eC Berrmtwortllck, Ito den Fnball derAnieiaen:Dhek>dor Kümmel Pl-iur.ü.
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