Mittwoch, 20. Januar MI
fi 11 Millionen ?ß fun d t äg l ich Guthaben h ° re i n z u n ° h m e n.
England zw
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gicsisch-Angola.) „ , .
Als es dann am 10. Mai 1940 für ganz Belgien fo kam, wie man es im vergangenen Winter m dem Luftipiel „Brussel op de Vlucht" dargestellt hatte, da steckten die „Diamantiers" in Antwerpen ihre rohen und ihre geschliffenen Diamanten in d,e Tasche und begaben sich südwärts Die deutschen Stellen brachten es fertig, einen so großen Teil dieser Fluchtdiamanten" aus Frankreich, Spanien und Portugal wieder nach Antwerpen zu schaffen, daß damit überhaupt mit der Arbeit wieder begannen werden konnte. So ist diese Leistung um so erstaun- ÜC^er W noch mit Koblendampf betriebene Zug knirscht hörbar, ruckt und hält nach Durchfahren dieses bedeutungsvollen Diamantenviertels i m
gedeckt worden.
Morgenthau erklärte auf Befragen, daß er im Geist bereits vor einiger Zeit Englands Welikriegs- schulden an Amerika in Höhe von rund 5,7 Milliarden Dollar abgeschrieben habe. Weiter bestätigte er, daß die Aufträge Großbritanniens au 2000 Kampfflugzeuge bisher nicht in Angriff genommen wurden, weil Dollarguthaben fehlten. Die Kriegsmaterialkäufe Londons feien im Dezember g e st o p p t worden. Auf die Frage, ob die britischen Guthaben in Süd - und Zen- tralamerika nicht für weitere Darlehen nutz- bar gemacht werden könnten, antwortete Morgenthau es liege in der Absicht des Kongresses, diese
Hauptbahnhof der Hafen- und Handelsmetropole Antwerpen. Jedem Ankömmling, der nicht bestimmte Geschäfte zu erledigen hat, sondern „nur" besichtigen will, stellt sich bei solcher Ankunft in der Bahnhofshalle jedesmal die Frage: „Wo wollen wir zunächst hingehen? Hier in Antwerpen, heißt das wollen wir zunächst über den Bahnhofsplatz gehen und in dem großen im Zentrum der Stadt gelegenen mehr als hundert Jahre berühmten T i e r g a r t e n zusehen, wer von den Insassen den Krieg überstanden hat, zum Hafen herausfahren, wo jetzt aus der Schelde die dicken Eisschollen treiben, nachschauen, wieweit die Wiederherstellung des Hauses, in dem Rubens einst wohnte, und dessen Grundstück mit Park und Gartenhaus erhalten blieb, gediehen ist, wollen wir die alten Gildehäuser und Patrizierhotels, die Museen mit ihren Gemälden der niederländischen Schule, die Kirchen mit ihren flämischen Schnitzereien, die einzig erhaltene Großdruckerei des 16. Jahrhunderts im Planton-Moretus-Haus besichtigen?
oder 60 v. H. des Nationaleinkommens. Die Ausgaben stiegen jedoch täglich. Bisher seien nur 40 o. H. der Ausgaben durch Steuern
politik zeigt? v
Warum appellierte Roosevelt vor der Münchener Vierer konteren i an die europäischen Staatsmänner
|9b Jahrgang Nr. 24
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Truppentransporter. Schon früher wurden —...
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Es ist nicht genug, daß man feststem, daß sich Deutschland ohne Gefährdung lebenswichtiger Interessen niemals in die Angelegenheiten anderer Staaten, geschweige denn fremder Erdteile eingemischt hat. Vielmehr muß man daran erinnern, daß es darüber hinaus die ernstesten Anstrengungen zur Herbeiführung normal-friedl'cher und wenn irgend- möglich freundschaftlicher Verhältnisse selbst gegenüber solchen Staaten machte, mit denen ohne deutsche Schuld Mißstimmigkeiten ober gar konfliktartige Probleme bestanden. Wir nennen nur das Flottenabkommen mit England die wiederholten weitgehenden Bemühungen gegenüber Polen und Oesterreich, das aütlich" M"mei°Abkummeu mit tarnen und das DezembenAbkornrnen von 1938 mit Frankreich. Das sind lauter Dinge, d,e in Washing- ton so gut bekannt sein müßten wie sonstwie n der Welt Nachdem sich Deutschland seit dem Amtsantritt Franklin D Roosevelts 1933 nicht gerade über ein Massenauftreten amerikanischer Freund- fehoftsberoeife zu bekla^u gebubt hatte, iah es 'ich durch die Ehikagoer Rede des Präsidenten vom 5 Oktober 1937 zusammen mit Italien und Japan vor aller Welt als ..Aggressor", als Angreifer hingestellt, ohne daß die USA. dem Reiche auch nur die leiseste Störung amerikanischer Interessen nachweisen konnten Washington beanspruchte mit jener Rede praktisch so etwas wie ein intcr- nationales Richteramt über die Angelegen'' iteti solcher Staaten, deren Regime ihm nicht paßte.
Seitdem steigerte sich dieser Anspruch über zahlreiche unerbetene Ratschläge und herausfordernde Reden bis zur Einmischung in den englischen Krieg in Gestalt von zunehmenden Lie- ferunqen an Kampfmaterial aller Art. Die Neutral!, tätsbill wurde zu diesem Zweck entsprechend durch, löchert Schließlich verordnete Roosevelt kürzlich in der Kaminrede, als sich die Weltöffentlichkeit hörbar mit den schroffen Widersprächen in der arnerikani- schen Neutralitätspolitik befaßte, daß das ganze amerikanische Kriegslieferungs-System „keine Kriegs- Handlung" fei — als ob es in der Welt nur eine amerikanische Meinung und einen angel» sächsischen Rechtsstandpunkt gäbe! Was würde das amtliche Amerika wohl sagen, wenn Deutschland in einem Konflikt Am-rikas mit einem angenommenen Staat, sagen wir mit ©rönlanb, eine derart organisierte Hetzpolitik gegen die USA. treu ben, schließlich Grönland mit Kriegsmaterial en gros beliefern und zugleich erklären würde: „Wir sind natürlich neutral, und wenn wir trotzdem an dem Kriege durch Lieferungen usw. teilnehmen, dann geht das niemanden etwas an, weil es keine Krieg''Handlung ist", — würde Washington bann wohl bie überlegene Gelassenheit auf bringen wie sie Berlin gegenüber ber amerikanischen Offensiv-
Wir ziehen es vor, auf dem Bahnhof ben Zug abzuwarten, ber 4 5 0 belgische K r i e g s - gefangene aus ber deutschen Gefangenschaft noch Hause bringen soll. Es ist das schon der dritte Zug dieser Art, der an diesem Tage em« läuft Der Zug fährt ein, und lachend und schreiend stürzen sich die Kriegsgefangenen auf die Tische an denen weißgekleidete Rotekreuzschwestern Kaffee ausfchenken. Tja, Kinder, die Gefühle kann man verstehen, denken wir, und erinnern uns an jenen Iulitag, an dem wir selbst von der französisch- spanischen Grenze aus den Pyrenäen zurückkamen, wohin wir von Brüssel aus nach dem 10 Mai und „ach vielen Uebergangsftationen verschleppt worden waren Und wieviel Härter war es da! Wir konnten nicht schreiben, keine Briefe und Päckchen empfangen, wie bie hier. „Es war halb so schlimm" — meint benn auch ein junger Schlosser aus Wetteren bei G"nt, bem bie Troddel des beloischen Käppis ins Gesicht baumelt. „Ich Habe auf bem Lanbe gearbeitet, unb wenn ich jetzt meine Leute wieber- gefehen habe, gehe ich zurück nach Deutsch- f o n b zur Arbeit. Diesmal allerbings .freiwillig' unb .gegen Bezahlung'" — fügt er mit merklicher Betonung Hinzu. (Schluß folgt.)
Die „Empreß os Australia"
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Kurze Fahrt.
Brussel, Januar 1941.
Annahme von '2ltuemnt für die Miuagsn'liiimer bisH'/.llbr beoBoriiiltiags
An^emen-Preile:
Vlmeincmetl 7 Rvf le mm bei 22 mm Seilenbreite# Tertteil 50 Rvf. >e mm bei 70 mm Scilenbreite
Nnkbläsie:
Wiederholung Mnlstaffell Abfct'liiiieNte'igenuanelV Plavvvrfrtirift < vorherige Bereiiibarung 125 <. mehr
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Neuyork, 28. Jan. (DNB.) Finanzmimster Morgenthau erklärte vor bem außenpolitischen Senatsausschuß, baß bie finanziellen Rückwirkungen bes Zusammenbruchs Frankreichs England schwer getroffen hätten. Es könne zwar bie bereits in ben Vereinigten Staaten vergebenen Austrage bezahlen, verfüge aber nicht über Dollars für zusätzliche Auftrage. Vor dem Zusammenbruch Frankreichs hatten auch dessen Gold- unb Dollarguthaben in Amerika zur Verfügung gestanden. Die Engländer konnten jetzt auf die französischen Guthaben nicht weiter zuruckgrei- fen. In sechzehn Kriegsmonaten seien Englands Gold- unb Dollarguthaben um 2,31b Milliarben Dollar z u r ü ck g e g a n g e n. Die Gnglänber schulbeten für neu vergebene Auf- träge bereits 1,4 Milliarben Dollar. Der Krieg koste
iion Tobt unb ber beutschen Eisenbahnverwaltung. Denn, verschieben in Wesen unb Antlitz, gehören Diese beiben großen Stöbte seit altersher zueinan- Der unb geben zusammen erst bas belgische Gleich- gewicht. Brüssel ist eine geschäftige, Antwerpen eine geschäftliche Stabt. Das bunte Brüssel ist roenbig unb lebendig, zweisprachig unb zwiespältig, ein gei- ftiger und völkischer Schneibepunkt, ein Umsteige- bahnhof in jeglicher Beziehung. Antwerpen dagegen ist einheitlich flämisch, solid und behäbig, reicher Welthafen mit hanseatischer Vergangenheit. Im Ei- senbahnzug kann man diesen Uebergang vom einen zum anderen höchstens daran bemerken, daß derselbe Schaffner, der kurz nach Brussel „s il vous plait“ unb .,merci“ sagte, nach einer Welle mit „alftublieft" bie Fahrkarten abverlangt unb sie mit .dank U wel" zurückgibt Er hat das so im GejuHl. von welchem Meilenstein an bas Flämische richtiger ist. Denn wenn er selbst auch als Brüsseler persönlich bas Französische bevorzugt, so weiß er doch gc. nau. innerhalb ber flämischen Provinz Antwerpen tm Dienst französisch zu sprechen, kann seit._ber 1930 eingeführten Einsprachigkeit in Belgien (flämisch in Aniwerpen, Limburg, Ost- unb Westflanbern, fran- zösisch in ßuremburg, Lüttich Namur und Henne- geu, beide Sprachen in Brabant) recht unangenehme Folgen nach sich ziehen. r
Mußte der Schaffner früher diese Grenze tm Gefühl haben, so wird ihm das heute etwas einfacher gemacht Denn auf halber Strecke, gleich nach dem Uebergang auf Antwerpener Prooinzgeb.et heißt es In Mechein: „A u s st e i g e n" Em kleiner Marsch von einigen hundert Metern über eine hölzerne Not- drücke zeigte dem Reisenden, daß bie abyehenben Enclländer, welche bie vormalige Brücke gesprengt haben, ihre „Hilfeleistungen" für Belgien gewissen- haft ausführten, unb man gemeinhin in wenigen Minuten mehr zerschlagen kann als m monatelanger Arbeit wieder in die Reihe bringen Gleich- zeitig aber kann der Reisende bei feinem Weg über Lie Notbrücke an dem S-h-Id: „Rechts gehen - rechts houden — Omif ä droite bie derzeitige Rangfolge ber in Belgien gebräuchlichen Sprachen
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England kann feine Aufträge nicht mehr bezahlen.
Morgenthau enchüiit Englands Zinanz-Debakel.
paßten. Diese Dampferversäumnis bewirkte es, daß bie Juben Antwerpens, fast alles zugewanberte Oft- juben, teilweise noch mit Kaftan unb Peijkes sich von 2500 Anno 1896 auf 42 000 Anno 1939 oer-
mehrten.
Da mein Gegenüber ein Belgier ist, interessieren ihn bie Diamanten mehr als bie Juben, unb er berichtet noch schnell, baß Antwerpen als Dia- mantverarbeitungsplatz vor Amfterbam unb Jdar- Oberftein-Hanau, ben einzigen europäischen Orten, an benen sonst noch Diamanten verarbeitet werben, an erster Stelle steht Don ben etwa 30 000 Diamantenschleifern, bie es auf ber ganzen Welt gibt, müssen Sie wissen, befanben sich vor bem Kriege 20—22 000 in Antwerpen Ein höchst eigentümlicher Zustanb, wenn Sie hebenden, baß bie Diamond Korporation in ßonbon (gleichzeitig Eigentümerin her großen Diamantenlager in Südafrika unb in Deutsch-Südwest) mit Monopolverträgen so ausgerüstet war, baß praktisch fast alle Rohbiornanten den ßonboner Markt passieren rnußt^i. um bann größtenteils in Antwerpen verarbeitet zu werben. Dabei förberte Belaien in seinem Kongo nicht weniger als ein Fünftel ber Weltvroduktwm '(gegenüber 40 v. H. fübofrikanischer Probuktion, 10 v H in Deutfch-Sübwest unb 10 v. H. in Portu-
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Groß-Antwerpens Geburtsstunde
Von unserem Dr. P.-Korrespondenten.
f“erertann bes ©eiferen bei fi* ®efro»fuwn darüber anftellen. bafi hier in Hecheln der im nreng kachofiichen Flandern mach',ae Ertbt chai, Ml ar nan SRntje. feinen Sitz bat. fi» m b'efer aetfi. lieben finupfftabt Beiqiens bie berubmte St R m> baut-Satbebrale und autzerdem die «wbie Mobel tndu.trie des Landes hehnbet. deren 7000 Slrbpl er dank der enerqiichen Matznabmen der deutsch n Mt. li-ärperrontiuna jetzt alle wieder befrbafhgt find. Nach ioteben Abfchwei'unaen der ^danken wab renb derer man oom Strom der TOttreifenben Jrboben fein S»;enbein an einem querffehenben Ninbwaaen beschädigt Hat, man gl.ickl'ch m d n Zua gelangt, der den P e n d e l v e r k e b r M e -
—Antwerpen besorgt und dessen ms ?eriqe Mafien die na» Brüffel «"ff-n au der B-f'cke so unsanft entgfgebrannten Da die « fläffie betanntfi» die kuriere ift. »erqeM I»le !R« e VON Mechein nach Antwerpen lehr oiel (»neller als bie non Arüff", nach M-che'n und an S'efie oon fanoaemqenen Kanälen mit 'Popnefrefiien an S efie d^r Nachen ietzt fchneededeckten Nämifchen Sandfchai schieden sich qraue fiäufermauern oor die UoupS
AngelfächsischeOemonstration
Daß gekrönte unb ungekrönte Staatsoberhäupter Reisen auf Kriegsschiffen zu hochpolitischen Zweiten machen, ift seit einigen Menschenaltern gang unö gäbe. Die Mode war desonbers zur Zeit ber Pom- car^ unb Nikolaus 11. im Schwange, ber Kompagnons für Einkreisungspolitik im Dienste Englanbs. Daß bagegen ein neu ernannter Botschafter bie Reise zu feinem Bestimmungsort auf bem neuesten Schlachtschiff unternimmt, wie es L o r d Halifax auf dem „King George V tat, ift durchaus ungewöhnlich Der Herr Botschafter hatte sehr wohl ben Lustweg über Lissabon nehmen und ich bann bem regelmäßigen amerikanischen Clipper über Den Atlantik anvertrauen können, wie es sein Vorgänger Lorb Lothian ober auch Roosevelts Senbboten, Oberst Donovan, Hopkins und Willkie, taten, es wäre ihm gewiß ebenso wenig passiert.
Aber es kam hier auf etwas ganz anderes an. Der nüchterne und alltägliche Vorgang der Riise eines neuen Missionschefs zu feinem Amtssitz so 11- te zu einer angelsächsischen Demonstration gemacht werden. Der Botschafter Seiner Britischen Majestät bekam die Admiralskajüte auf bem eben erst m Dienst gestellten Schlachtschiff zugewiesen und man rechnete in ßonbon bamit, baß ber funkelnagelneue 3'> 000-Tonner mit seinen 36.3-cm-Türmen für den Protektor jenseits bes Ozeans eine nette kleine Illustration britischer Seemacht sein würbe, wenn es schon mit bem Passagierschiff nicht mehr zu machen war Washington seinerseits übernahm bie Fortführung unb Steigerung der Demon- ftration: Roosevelt, also das Staatsoberhaupt, nicht etwa ber für solche Empfänge an sich Man- bige Staatssekretär, begab sich ungeachtet ferner körperlichen Behinderung mit ber Staatsjacht „Po- tomac" bem englischen Botschafter entgegen. Er de- grüßte ihn nicht im Hasen ober auf ber Reebe, sondern schon auf See, wozu er immerhin bie ganze Chesapeake-Ban hinunterfahren mußte, unb behielt ihn gleich an Borb. Auch bas alles ift ungebräuchlich. Es wäre beispielsweise für englische Begriffe völlig unbenFbar, baß Georg VI. von England —- Krieg hin, Krieg her — bem neu ernannten amerikanischen Botschafter Winant auf ber Königlichen Jncht „Victoria anb Albert" etwa bis in bie Irische See entgegenfahren würbe.
Aber das finb Äußerlichkeiten, wenn auch sehr unterstrichene. Halten wir uns an bie Grünbe unb Hmtergrünbe bieser ganzen Kundgebung unb bringen wir sie unter Weglassung aller Kniffligkeiten unb biplomatischen Umschreibungen auf eine möglichst einfache Formel. Dann ergibt sich etwa sol-
lngen zig dritte tz schloß ir
er au-fütz'ttch-r- Auskunst «eben wE! ,0 mützte er »mzufuqen. d-k> d« P°l^^ gl-lch.'-'liq oon mnn»en bern» » fl cbm 6nr, weil aufier der D'°man«nmdustr e ’ um du, (ogononnte Ant"-rp'tz°r ® P bie sich hier befindet und em fi^eL0„'.Smiat. der Je- hier beweqen. einst aus der lustwqn-
rusolimsku °d-r b°r 'M Mn'e k, Wort» > de»en dos , Grond.^otel n ^hl(m fonn. aniahen weit sie eme mi) »der ohne
ten und qrötz'ente, - In Absicht den Anlchlubdampser nach Timer,
GiehenerAnzelger
General-Anzeiger für Oberhessen rasss-
Da sehen Sie. man art eitet m i e b e , ru4 mein Gegenüber ein beleibter fterT' . schwirren M-lone eine gelbe Aktenmavve r a nj. [pjf <nrüff»f mit einer Cognac-Preisliste be Hgte^bie^r eineJ11 W Tfetenberei DOr,.u*e.Q^^e?€ WWDWM.
KSS? s-'tis, ÄÄs»ä... linen - rorijne[ »ach Antwerpen verlauft pc .P_. .rj.__«mH«™* ift allo nicht
Zugennahrt von ^ruiiei ^s^ekannte wepailiru...,^... » -------• - . , .
^Tanten i n b u st"r t e ihren Sitz mehr, im 1-nb.™ 1»°^ . m jub.ro,
Semonnp - Schüti,' 1 ’.P n|t,| »ech, (j. bes@iek Normalerweise ist bie Reise von Brüssel nach )ie Antwerpen eine Straßenbahnfahrt. Man fteigi
tr, solchen „normalen" Zeiten am Brüsseler Norb- < bahnhos in bie blau lackierten elektrischen Züge, bie ; Eu Abstänben von 20 Minuten verkehren, entfaltet Den „Soir", burdjblättert das Notizbuch ober bie Geichäftspapiere, unb schon ist man nach einer knappen halben Stunde am anderen Ende ber meist befahrenen belgischen Eisenbahnstrecke angelangt. Im letzten Sommer, als noch überall bie Torsos Der Brückenpfeiler traurig zum Himmel starrten, hatte sich bas wie vieles anbere in Belgien geänbert. Die Fahrt Brüssel—Antwerpen war roieber eine Reise, ja sogar zum Abenteuer geworben, in bem Eisenbahn, Autobus unb Fußmärsche vorkamen Diese Zeitspanne ist nun auch schon längst wieder ' vorbei, und regelmäßig bringt bie Eisenbahn alle halbe Stunbe bie Brüsseler nach Antwerpen unb tue Antwerpener nach Brüssel.
Beibe Parteien banken bas Gott, ber Drganqa»
Die oon uns schon Torpedie-
runa ber „Empretz of Au,tralia (22 UUU t) ip aus z zwei Grünben bemerkenswert: einmal wegen bes en .Scotstoun"
Crtes ber lorpebierung unb bannroegen bes be^o ^0^en aud) der Riesenbompfer „E m p r e h deren Wertes bes Schiffes. Das^Schiff wirb ls wr^ (42000 BRT ) Wie knapp Eng
pebiert gemeldet ^ Seem llen $ V ) la'nb an solchen mobernen Schissen ist geht daraus
" estafr Damschen ^Kuste s ub.ro - beruor, daß erst in den letzten Tagen bas Iran- ^j^s'wenn ber Münchener
» iTa 'äauatorialen Atlantik Das Schiff Schiff .Ile be France (43iX)ü M4,.) öann sofort als Anlaß der unbebmg-
mar Offenbar auf ber Reife um bas Kap ber ®^n Nndio in Miami (Flo- »en vmer'kanifchen Unterstützungsbereitschaft fvr bk
Hoffnung, hatte also bie burch bie deutschen Lust-1 D e Funkstatton ^op cm Q„ in9flefamt Westmächte im Kriegsfall genommen würbe? Mit
nnnriffe (o gefährlich geworbene kürzere Strecke nba) hat oon Der „cmpreB i welchem Recht unb mit welchem halbwegs glaub-
baA fIRittelmeer «efcheut Das Schiff hieß ur- brei ^üferufe aufgefangen Der e 19 .6 we.m^ Amerika bie Verteidigung Eng-
fnrünafi» .Tirpi tz" und «ehörte ,u den StznIIen. das Schfi! , » $er ^meite lanbs^ einfach der Verteibinung Amerikas, bes nm
L Deutschland auf Grunb bes Versailler Raub- f i ’lt M da? S^fs weiterhin wenigsten angreifbaren S^tswelens der Welt.
n.Ufipfem mußte Die ganze Welt lachte, Funkspruch tellte mt tz Mivittn nach dem gleicht Warum verschleudert Amerika noch der Ein- -eise angegriffen werde. Rund 20 JHmiten nam oem m 11 5 Milliarden Dollar iw W^tkr'ege wer- Sck>iff ersten ^OS^Ruf fing die S^atto n DoNarmilliarden in den englischen Knea ob-
letzten Funkspruch auß ber unoerstanDluy war uno nmeriFaniMip Regieruno leibst mit einer
. - - ______—, I völligen Nieberlage Englanbs rechnet, wie Kriegs-


