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Abschluß der „Krast-durch-Zreude"-Woche
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Anläßlich der Schlußoeranstaltung der „Kraft- durch-Freude"-Woche des Kreises Wetterau am gestrigen Donnerstagabend im Theater der Univer- I sitatsstadt Gießen, der Aufführung des Schauspiels ! „Dschungel", hielt Kreisleiter Backhaus vor dem vollbesetzten Hause eine Ansprache, in der er Sinn und Bedeutung der NSG. „Kraft durch Freude" würdigte und einen Ueberblick über die Leistungen der Organisation in unserem Kreisgebiet gab.
Das Schauspiel „Dschungel" von Josef Maria Frank wurde von der Theatergemeinde der NSG. „Kraft durch Freude" mit dankbarem Beifall auf* genommen. Es lief in der von uns gelegentlich seiner ersten Aufführung bereits besprochenen Be-
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der Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude" ständig geleistet wird. Dann führte der Kreisleiter u. a. weiter aus:
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2. Feldpostpäckchen werden in dieser Zeit nicht angenommen. Letzter Einlieferungstag 5.12.1941.
Hiernach unzulässige Sendungen werden an die Absender zurückgegeben.
Am 25. Dezember 1941 treten die alten Bestimmungen des Feldpostverkehrs wieder in Kraft.
schon jetzt, Damit man rechtzeitig etwas ins Feld schicken und die Zutaten danach einteilen kann. Weihnachtsgeback: 300 g Mehl, 1 Teelöffel Mondamin-Backpulver, 1 Jäckchen Monda- min-Danillinzucker, 125 8 Zucker, 50 g Fett, 1 ganzes Ei. Mehl ».Mondamin-Backpulver auf ein Backbrett sieben und zu einem Kranz auseinanderziehen. In die iTeelöffelEiersatzpulver mit 2EtzloffelnMilch verrührt geben.FettinFlöckchen auf kranz verteilen und dm Jucker überstreum. Alle Zutaten zueinemMürbeteigverknetenund recht dünn ausrollm. Beliebige Formen ausstechen, abbackm und miteiner Zuckerglasur überziehev
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Das Abenteuer des Gasmannes Knittel beginnt im D-Zug, wo ein ihm völlig unbekannter Herr im Pyjama, offenbar in peinlicher Verlegenheit, ihn dazu überredet, seinen guten blauen Anzug auszuziehen und dem Fremden für dessen Schlafanzug und einen Scheck über zehntausend Mark abzutreten. Bon diesem Augenblick an ist Knittel einem Wirbel von Scherereien, Angst, Lüge und schlechtem Gewissen ausgeliefert, in den er sich und seine Frau immer hoffnungsloser verstrickt, bis ihn endlich eine Gerichtsverhandlung rettet, die beinah ebenso ungewöhnlich wie die Ausgangssituation im D-Zug ist. Man kann sich vorstellen, was R ü h m a n n aus der Geschichte macht: sie setzt sich zusammen aus einer Folge von Szenen, die zwischen Schwank, Groteske und kleinbürgerlichem Trauerspiel schweben; Rüh-
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Der heutige 27. November, der 8. Jahrestag der Gründung dieser Organisation, gibt Anlaß, ihrer Arbeit einmal besonders zu gedenken und die Frage nach dem Sinn dieser Arbeit erneut zu stellen und zu beantworten. Die NSG. ,Kraft durch Freude" hat die Aufgabe, den schaffenden deutschen Menschen in seiner Arbeitsstätte und in der Gestaltung seines Feierabends zu einem lebensbejahenden, frohge- ftimmten Menschen zu formen, der seine Arbeit sinnvoll eingliedert in das Gesamtschaffen des deutschen Volkes. So vermittelt sie ihm das Bewußtsein, ein wertvolles Glied des gesamten Volkes zu sein.
Gehen Sie einmal hinein in die Betriebe und lassen Sie sich zeigen, was in Zusammenarbeit der Betriebe mit „Kraft durch Freude" hier in den acht Jahren seit Bestehen der NSG. „Kraft durch Freude" geleistet wurde, und Sie werden staunen über die Fülle der Arbeit, die zum Wohle des deutschen Menschen bereits getan wurde. Da ist dafür gesorgt, daß die Arbeitsstätten schön ausgestattet wurden, da sind Kameradschafts- und Erholungsheime entstauben und neuzeitliche Sportanlagen, die vielfach als ein Werk gemeinsamer Freizeitarbeit aller Betriebsangehörigen erwachsen sind. Als mustergültig ist hier die Betriebssportanlage der Firma Schunk & Ebe zu nennen, die in diesem Jahre fertiggestellt wurde. Werkbüchereien tragen dem geistigen Bedürfnis nach Erholung und Entspannung Rechnung. Betriebsangehörige wurden au Reisen in Urlaub geschickt. Die „Krast-durch-Freude"- Reisen des deutschen Arbeiters hat uns in dieser Form noch kein Staat der Welt nachgemacht. Freilich müssen diese zur Zeit eine kriegsbedingte Em- schränkung erfahren; sie werden bestimmt in verstärktem Maße nach dem siegreichen Ausgang des Krieges wieder ausgenommen werden. Hier kann ich
zu meiner Freude einflechten, daß ich erstmalig in unserem Kreise gerade in dieser Woche für drei Betriebe das Leistungsabzeichen für vorbildliche Kraft-durch-Freude"-Arbeit beantragen konnte. Bedenken Sie einmal, welche Unsummen in der Zett vor dem Dritten Reich für sinnlose Streiks vergeudet wurden, Gelder, die heute alle dem schassenden Menschen zugute kommen, dann haben Sie allem eine Leistung vor Augen, deren Wert gar nicht hoch genug veranschlagt werden kann.
Im Kriege sind der NSG. „Kraft durch Freude neue Aufgaben erwachsen. Für die Schaffenden m den Rüstungsindustrien wurde das Reichserholungswerk der Deutschen Arbeitsfront geschossen, mit dessen Durchführung ebenfalls die NSG. „Kraft durch Freude" beauftragt wurde. Sie verschickt nun in einer großen Planung zunächst für 10 Monate tändig wirklich erholungsbedürftige Männer. Da ist erner die große Aufgabe der Wehrmachtbetreuung zu nennen. In laufendem Einsatz kommen in diesem Zusammenhang die besten Künstler und Redner m die Lazarette und zu Truppenteilen. Alle diese Darbietungen von „Kraft durch Freude" werden von unseren Soldaten dankbar und freudig gewürdigt. Welche unserer Feindnationen kann sich wohl einer solchen Fürsorge für die Soldaten rühmen''
Gerade in unserem Kreisgebiet hat im vergangenen Jahre die Arbeit von „Kraft durch Freude einen bedeutenden Auftrieb erfahren. Neue Vortrags- und Theaterringe wurden geschaffen, drei neue Kunstgemeinden entstanden in Hungen, Lai^ bad) und Grünberg, die die kulturelle Betreuung für ihre Städte in die Hand genommen haben. Es anben statt: an Opern, Schauspielen, Konzerten, Zilrnen usw. 528 Veranstaltungen mit 142 992 Teilnehmern. Für die Wehrmacht brachten wir 246 23er- anftaltungen der versch ebensten Art unb sie würben von 74 920 Teilnehmern besucht. Volkstumsver- anftaltungen hatten wir 10 mit 3215 Teilnehmern. An zehn Wanberungen der Betriebe nahmen 309 Personen teil. 2410 Fursabenbe für Musik und fremde Sprachen vereinigten 6410 Teilnehmer. Ferner fanden 99 Vorträge der verschiedensten Art statt mit 21 343 Teilnehmern. An 12 Führungen durch Kulturstätten und Betriebe beteiligten sich 298 Personen. In offenen Sportkursen und Sport- kursen der Betriebe nahmen an 1391 Abenden 28 084 Personen teil, so daß die Gesamtzahl der Veranstaltungen sich auf 315 beläuft mit 277 571 Teilnehmern. Würde man den an Veranstaltungen
Es ist eine stolze Bilanz, die ich Ihnen hier mitteilen konnte, • und unsere Kreisdienststelle kann mit berechtigter Zufriedenheit auf das abgelaufene Jahr zurückblicken. Ich möchte daher der > Kreisdienststelle von „Kraft durch Freude", insbesondere dem Parteigenossen Schemel und seinen Mitarbeitern, den besonderen Dank der Kreisleitung und damit wohl Ihrer aller Dank für ihre muhe-
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1. Das Höchstgewicht der privaten Feldpostbrief-? manns Komik refultiert aus dem krassen Wechsel sendungen (nur Nachrichtenpost) wird auf fünfzig zwischen Frechheit und Angst, zwischen guter Laune " । und ehrlichem Entsetzen, zwischen Phantasie unb
Verzweiflung. Er har derartiges schon öfters zu spielen gehabt, so einen kleinen Mann, der plötzlich von einem völlig unberechenbaren Winbwehen des Zufalls aus dem Geleise geworfen wird: zuletzt in Hauptsache — glücklich!" mit feiner Frau Hertha Feiler, und es war eine der hübschesten, menschlich ergiebigsten Rollen, die er je zu spielen hatte. Der „Gasmann" hingegen ist von einer solchen Fülle großer und kleiner Unwahrscheinlichkeiten in der Voraussetzung und Entwicklung der Fabel belastet, daß sich dieses Uebcrgewicht auch auf die Darstellung auswirkt. Prof. Carl Froelich hat aus dem Drehbuche von Heinrich Spoerl das Möglichste an augenblicklicher Wirkung herausge- holt, ohne die Geschichte freilich wahrscheinlicher zu machen, als sie ist. (Auch Märchen, Wunschttuume und Abenteuer im Film können einen gewissen, wenn auch noch so geringen Grad von Wirklichkeit oder Möglichkeit nicht entbehren.) Anny O n d r a ist eine hübsche kleine Beamtenfrau: von den sonst am Abenteuer mehr oder minder Beteiligten seien die Damen Helmke und Susa, die Herren Stein- deck, Dohm, Wenck, Bildt und L e i b e 11 genannt. — (Ufa.) Hans Thyriot.
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verdunkelungszeil
28.11. von 17.13 bis 9.03 Uhr.
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Sonntag, 30. November, 15 Uhr, im Theater, Oer-Ring, 3. Veranstaltung.
j Zur Aufführung gelangt „Dschungel", Schauspiel • ton Frank. 4884D
!^el-postpäckchensperre
vom 6 bis 24. Dezember.
Die Derkehrslage vor Weihnachten macht es er- vrderlich, im gesamten Feldpostverkehr aus bet jeimat Mr die Zeit vom 6. 12. 1941 bis ein- chließlich 24. 12. 1941 folgende Einschränkungen wrzunehmen:
volle Arbeit ausfprechen.
In den dankbaren Gruß an den Führer und feine Wehrmacht stimmte die Feiergemeinschaft freudig ein. __________________________________
Die wachsende Bedeutung vlanmäm.yer Sckuh- unb Ledervfiege in der Knegszeit vernnnbildlicht der „wachsende Schornsteinfegers der Nigrm-D>er- ke, den unsere Leser auch heute wieder iw Anzeigenteil unseres Blattes finden. Viele werden ihn noch aus der Friedenszeit kennen; damals ipanbdte er als riesengroßer Stelzenläufer durch d,e Strafen, heute sagt er in unseren Anzeigensvalten ebenso eindringlich das gleiche :Nigrin zur Schuhpflegel Im<>v
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setzung.
Kreisleiter Backhaus
erinnerte in feiner Ansprache zunächst an die bedeutsamen Veranstaltungen während der „KdF."- Woche, bestehend aus dem fesselnden Portrag des Tiefseetauchers und Forschers Hans H a ß , den großen Gesangsabend Erna Sack, die beiden Theatervorstellungen „Zigeunerliebe" und „Dschungel", das Gastspiel des Gau-Varietözuges und die Dichterlesung von Eugen Roth, die sämtlich gut besucht waren und bei Dem Gießener kulturfreudigen Publikum starken Anklang fanden. Sodann erinnerte er daran, daß in der gleichen Woche in unserem Kreisgebiet 34 Veranstaltungen der verschiedensten Art durchgeführt wurden, in 31 Sprachkursen vor- wärtsstrebende deutsche Menschen sich ihrer Weiterbildung in fremden Sprachen widmen, in 13 Sportkursen Kinder, Frauen und Männer körperliche Ertüchtigung suchen, daß in der Musikschule ständig gearbeitet und das Einzel- und Zusammenspiel gepflegt wird sowie im November weitere Führungen durch Betriebe und Kulturstätten stattfanden. Diese kurzen Andeutungen ermöglichten den Hörern bereits eine Vorstellung von der gewaltigen Arbeit, die von
Aus der Stadt Gießen.
Mit -er Wochenschau > von Rußland nach Afrika.
Das erhabene Gepräge einer militärischen Totenfeier gibt der neuen Wochenschau eine beson- btre Note. Die männliche Sprache des Trauer- niarsches und die geschmückte Lafette mahnen zum höchsten Einsatz, der das Fliegerleben von Gene- reloberft Übet krönte.
Kurze Bilder zeigen, wie der neuernannte Kichsminister für die besetzten Ostgebiete, Alfred Bosenberg, feinen Auftrag vom Führer im Jjauptguartier empfängt.
Beschießung von ßeningra d! Alle Kaliber unb alle Waffengattungen zeigen den Sowjets, daß sie nicht ungestraft Großstädte verteidigen können.
3m mittleren Frontabschnitt geht es vorwärts. Jie Artillerie ist vorn, und das ist ein gutes Züchen, denn sie bekämpft die Bunker, die nach rifolgter Beschießung von der Infanterie im Sturm genommen werden.
Weit unten im Süden sonnt sich die K r i m. Hurch Jalta, das Nizza der Zaren, ziehen die putschen Bataillone. Es macht einen zwiespältigen (j nbrurt: neben der Pracht der Fassaden erhebt fth unverkennbar die Armut des Sowjet-Menschen.
Nach einem Blick auf den britischen Flugzeug- tiäger „Ark Royal“, den die U-Bootskornrnan- fanten Reschke und ©uggenberger in die liefe geschickt haben, umfängt uns der Eindruck tm dem Inferno, das die deutschen Flugzeuge, die kn Feind in Afrika am Boden und zur Luft fikämpfen und besiegen, mit sich führen. Wir sitzen cuf dem Führersitz der Maschinen. Der Himmel ist oenfo oft unter wie über uns, und vor uns fliegen je Spitfires, die in die Tiefe müssen.
lagesfalenber für Freitag.
Stadttheater: 18.30 bis 21.30 Uhr „Der Wild- L)ütz". — Gloria-Palast, Seltersweg: 14.30, 16.45, 1)30 Uhr „Heimker". — Lichtspielhaus, Bahnhof- raße: 14.30, 16.45, 19.30 Uhr „Der Gasmann". — lberhesfifcher Kunstverein: 16-^17 Uhr Ausstellung loerhessischer Künstler im Turmhaus am Brand.
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