§reltag,28. November 104t
[9(. Jahrgang Rn 285
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Eichener Anzeiger
.^General-Anzeiger für Oberhessen'^rLL^
Oer Führer empfängt die Staatsmänner Europas
der
des
Der Empfang im Kaiserhof
Reichsorganisatronsleiter Or. Ley
zu uverwmoen. -uas öpununu w ~2 ' Kräfte dieser Welt, Der Bolschewismus, -ouoa um
durch Freude" hat auf dem Gebiete der Hellgym- Moskau, sie werden fallen! „Kraft durch ftreube' r- - noto'ltot 9ln IlhPt Z.3II 150= .. . ... • r r r s. ' t . O » i
3n unserem Lager steht Europa.
Hsingking, 27. November (DNB.).Bei einem Empfang anläßlich der Erneuerung des Antt- kominterpaktes unterstrich der deutsche Gesandte Dr. Wagner die engen Beziehungen der Unter» zeichnermachte des Antikominternpaktes, der einen starken Wall gegen alle umstürzlerischen kommuni. stischen Tätigkeiten bilde. Diese Mächte seien gegen die kommunistischen Pläne, die Menschheit zu vernichten und das persönliche Eigentum und die heiligsten Kulturgüter dieser Nationen zu zerstören, deren Ideale Wahrheit und Gerechtigkeit sind, zusammengeschweißt. Der Gesandte drückte seine Ue« berzeugung aus, daß Mandschukuo, das bereits i mehr als zwei Jahre den Bolschewismus bekämpfe,
sprach dann von den Problemen der Lebensbetrachtung. Wir Nationalsozialisten, so erklärte er, bejahen das Leben, wir kämpfen für das Leben unseres Volkes und die Nation. Wir lieben Deutschland, so wie es ist. Die beiden Welten des Pessimismus und Optimismus sind in einem steten Kampf miteinander, wir aber glauben daran, daß das Gute und Kraftvolle ft egt, weil ine Lebensbejahung der Sinn der Schöpfung und der göttlichen Ordnung ist, an die wir inbrünstig glauben. Daraus resultiert unsere Moralauffassung früher wie auch in dieser neuen, großen Zeit unserer Tage. Die lebenverneinenden, zerstörenden Kräfte dieser Welt, der Bolschewismus, Juba und
ist bereits ein Begriff fürdiese neue Zeit geworden. In die höchsten Bereiche der Kunst wur- den die breitesten Massen unseres Volkes hinein- geführt. An der Spitze unserer kulturbejahenden, lebensfreudigen Nation aber steht der Künstler von einmaligem Format, steht Adolf Hitler!
vorerst Abstand zu nehmen.
Deutschland hatte alles getan, um dem Bolfche- wismus den Weg gegen Westen zu versperren, Monate, bevor die Engländer den Krieg gegen Deutschland' vom Zaune brachen, hatten sie in heißem Lie- beswerben versucht, die Sowjetunion als wichtigsten und stärksten Partner in ihr Einkreisungsnetz einzu. spannen. Das war ihnen damals nicht gelungen, vielmehr schien sich Stalin den Argumenten der deutschen Unterhändler zu öffnen. Jedenfalls konnte eine Entspannung im Verhältnis zur Sowjetunion
Das Ritterkreuz.
Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Krem zes an Oberleutnant Roßmann, Batteriechef in einem Flakregiment, und Oberfeldwebel Wagner, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader.
kuo sowie an den Minister des Auswärtigen chinesischen Nationalregierung.
Das Echo in Vichy.
Glückwünsche des Führers.
Berlin, 27 N°° (DWB ) Der F üh r er üanbte aus Anlah der Unterzeichnung des Proto- loüs über die Verlängerung des Abkommens geg !Die kommunistische Internationale und des Aei- critts weiterer sieben Staaten an die öt a a i 5 - wberhäupter der im Antikominte r n- Pakt vereinigten Mächte sowie an Duce und den Staatschef Rumäniens Glückwunschtelegramme. Aus dem gleichen Aniay Sandte der Reichsminister des Auswarttgen von Ribbentrop Glückwunschtelegramme . an oie 'Außenminister von Japan und Mandfcyu -
nastik Hervorragendes geleistet. An über 250 Lcv zciretten sind 200 KdF.-Sportlehrer eingesetzt. Alle Leistungen der NSG „Kraft durch Freude er- fuhren ihre Krönung in der Durchführung der Bayreuther Festspiele.
Wie an den Fronten, vermochte die NSG. „Kraft durch Freude" auch in der Heimat wirksam zu sein Im Berichtsjahr wurden rund 109 000 kulturelle Seranftolhingen aller Art rund 42 Milb Volksgenossen besucht. Für Wehrmacht und Aufbaulager- Jnfaf en führten wir 15 000 Veranstaltungen mit 4 8 Millionen Besuchern durch. In der Heimat wurden demnach rund 46,8 Millionen Volksgenossen m 124 000 KdF.-Deranstaltungen erfaßt. 367 Volksbn- dungsstätten können rund 200 000 Mitglieder,ver- zeichnemDiese Besucherzahlen stiegen m diesemKriegs- jahr um 19,6 vH. Damit erreichte das Deutsche Volks-
icgegnen zu können.
Adolf Hitler erwies sich in dem Ringen um die Frage „Krieg oder Frieden", als der stärkere. Die Kriegstreiber sind heute schon die Unterlegenen. Sie □erlieren ihren Krieg, also triumphiert der uneben! Der Antikominternpakt, der heute von zehn europäischen und drei asiatischen Staaten als Richt- chnur ihres politischen Handelns getragen wird, ist lie Grundlage jenes neuen Europa, Jas sich nur im Frieden zu dem ausschlaggebenden Faktor europäischer Politik entwickeln kann. Die n Berlin versammelten Staatsmänner haben in Jem feierlichen Staatsakt am letzten Dienstag sich Vi einer Politik bekannt, die alle zerstörenden und ersetzenden Kräfte ausschaltet und so die Voraus- -etzung schafft für ein friedliches, aufbauendes ofl- •ammenarbeitcn und Zusammenleben.
Sarin liegt die weltgeschichtliche Bedeutung dieses -ierlichen Aktes. Der Führer m einer weit- chauenden Zusammenarbeit mit Mussolini, hat es I »eshalb für (eine Pflicht als Vertreter und Schöpfer >er großen europäischen Neuordnungsidee gehalten, Jie in Berlin zusammengekommenen Staatsmänner 6er Antikominternstaaten in feierlicher Form z •mpfangen. Darin bringt er feinen Willen zum Ausdruck, sich mit seiner Person für tue Adee des neuen Europa einzusetzen, für eine Idee, dle Heu chon feste Form erhalten hat. Es gibt in bet■ mo Demen Geschichte keinen Vorgang, dem^dieserEmp ang beim Führer in feiner weltgeschichtlichen Be- Deutung gleichgestellt werden konnte. Arn 25. Jto □ember wurde der r ii ndst ein 3 u neuen Europa geleg t. Der Führer flob verantwortlicher Baumeister dieses Neubaues dieser Grundsteinlegung eine würdige Weihe, .Denn es janbelt sich um den Neubau des Friedens.
Perlin, 27. Nov. (DNB.) Die NSG. „Kraft durch Freude" beging mit einem Festakt in der Krolloper den achten Jahrestag ihrer Gründung. Oberdienstleiter Dr. L a f f e r e n tz meldete eingangs dem Reichsorganisationsleiter, daß überall, wo deutsche Soldaten stehen, gemeinsam mit ihnen der heutige Tag gefeiert wird, lieber 4000 Künstler setzen sich täglich für unsere heldenhaften Soldaten ein. Eine einzige Gruppe allein legte innerhalb eines Jahres mit ihren Fahrzeugen 77 000 Kilo- mcter zurück, der Reichstheaterzug, der schon am 10 September 1939 die Betreuung der Soldaten übernahm, seitdem sogar 130 000 Kilometer, Vereits von September bis Dezember 1939 konnten 12 400 Veranstaltungen, an denen sieben Millionen Soldaten teilnahmen, durchgeführt werden. Das Jahr 1940 verzeichnete 138 000 Veranstaltungen mit 52 Millionen Besuchern. 1941 stieg die Zahl der Veranstaltungen auf 188 000, die der Besucher auf 68 Millionen. Seit Kriegsbegmn fanten für untere Soldaten 337 400 Veranstaltungen mit 127 Millionen Besuchern außerhalb der Grenzen des Groß- deutschen Reiches statt. Unter Einbeziehung Der in der Heimat durchgeführten Veranstaltungen, die sich auf die Gesamtzahl von 147 000 beliefen und 39 400 000 Besucher erfaßten, beträgt das stolze Ergebnis der KdF.-Wehrmachtbetreuung nahezu eine halbe Million Veranstaltungen mit 166 Millionen Teilnehmern. Die Arbeit auf dem Gebiete des Laienschaffens hat bei den Verwundeten und Genesenden in den Lazaretten viel dazu beigetragen, körperliche und seelische Schaden leichter zu überwinden. Das Sportamt der NsG. „Kraft
glaubt.
Die Feststellung in der Rede, daß England auf dem europäischen Kontinent nichts mehr verloren habe, und daß diese Erkenntnis sich auch in Frankreich Bahn breche, wird von den der französischen Regierung nahestehenden Kreisen nur unterstrichen, besonders nach den schmerzlichen Erfahrungen, die Frankreich seit dem englischen Rückzug aus Dünkirchen mit seinem früheren Verbündeten gemacht habe. Denn England habe nicht nur Frankreich seitdem einer rücksichtslosen Blockade unterworfen und ihm seine
SÄ. 5 isr« äsiää: raubt. Frankreich habe durch die Teilnahme von memsamen Kampf gegen die bolschewistische Intermehreren tausend Freiwilligen im Kamps gegen den I nationale einzusetzen.
^sicherten Friedens. Der Krieg wurde gewollt von England und seinen jüdischen Hintermännern, gesollt, um Den Frieden für immer aus Europa zu lerbannen. Denn auf dem Boden der Armut und !cs Elends, der Not und der sozialen Ungerechtigkeit machst die Unzufriedenheit, und aus der Unzufrie- lenheit entwickeln sich die Kriege. Der Gegenpartner tiefer Kriegstreiber aber ist Adolf Eitler ber Jlann, der einmal erklärte, Deutschland will k eien Krieg, kann ihn auch nicht gebrauchen, well l5 den Frieden unbedingt für seinen Aufbau notig habe. Weil er den Frieden unter allen Umstanden 111 erhalten wünschte, soweit sich das nllt der deut- chen Ehre, deutschen Freiheit und deutschen Zukunft j ereinbaren lieh, machte er Deutschland stark genug im jedem Angriff auf seine Freiheit und Sicherheit
Die zum Zweck der Verlängerung und Erweiterung des Antikominternpaktes in Berlin weilenden Vertreter der europäischen Staaten und Nationen Ostasiens waren zusammen mit Männern der Partei und des Staates, der Wehrmacht, der Wirtschaft, Kunst und Wissenschaft für die große Rede des deutschen Reichsaußenministers v. Ribbentrop ein Forum, wie es interessanter nicht gedacht werden konnte für diese Ausführungen, die weitausholend und vom zentralen Standpunkt aus einen Rückblick, Rundblick und Ausblick über Entstehung, Entwicklung, Stand und Aussichten des europäischen Krieges gegen den Bolschewismus und feine demokratischen Steigbügelhalter gab. Der Reichsaußen- Minister ging aus von der Kriegserklärung Englands, die nichts anderes war als die letzte Konsequenz der heute im Rückblick auf die Ereignisse der letzten zwei Jahre doppelt unbegreiflichen Einstellung der herrschenden plutokratischen Oberschicht Englands zur Wiedergeburt des deutschen Volkes durch die nationalsozialistische Idee und zum Kamps des Führers um die Wiedererlangung der politischen Gleichberechtigung Deutschlands im Kreise der großen Naionen. Ribbentrop selbst als der vertrauteste außenpolitische Mitarbeiter des Führers und fein Sendbote in den Jahren des Versuchs zu einem Ausgleich mit England ist der klassische Zeuge für die trotz mangelnden Entgegenkommens, ja sturer Ablehnung immer wieder wiederholten Bemühungen des Führers, zu einer Verständigung mit England zu gelangen und ohne Appell an das Schwert den deutschen Anspruch auf Gleichberechtigung durchzusetzen. Dem Führer schwebte eine Interessengemeinschaft beider Äölker vor, die beiden nur zum Nutzen gereicht hätte, und bei der Art des deutschen Gleichberechtigungsanspruches wäre, wenn der deutsche Vorschlag in England das Ohr vernünftiger und weitblickender Staatsmänner gefunden hatte, tatsächlich kein auch nur irgendwie einleuch, tenber Grund zu finden gewesen, die Partnerschaft in einer Kombination zweier großer Mächte von sehr verschieden gelagerten Interessen und daher auch mit kaum irgendwelchen faktischen Reibungsflächen abzulehnen, die für das feiner ganzen Natur nach als über den ganzen Erdball verstreuten Macht- bereich an so vielen Punkten äußerst empfindliche britische Empire nur Vorteile zu bieten schien, zumal der Führer um des großen Zieles der Erhaltung des Weltfriedens willen sich bereit erklärt hatte, nicht nur die territoriale und maritime Sicherstellung des britischen Jnselreiches zu gewährleisten, sondern auch deutsche Machtmittel für die Erhaltung des britischen Imperiums einzusetzen.
Heute muß es für das englische Volk ein geradezu niederschmetternder Gedanke sein wenn es erkennt, daß der blinde Haß und die sture Verbohrtheit eines kleines Klüngels machthungriger Dabanque-Poli- tifer und die' Furcht, die das jüdische und nicht- jüdische Großkapital von der sozialen Ansteckungsgefahr der nationalsozialistischen Weltanschauung für ihre Geldsackherrschaft hegte, leichtfertig, eigensüchtig und verantwortungslos eine Chance zunichte machten, wie sie dem britischen Reich in den Jahrhunderten seiner wechselvollen Geschichte noch niemals geboten worden war. Und das in einem Augenblick, wo sich auch für nüchtern Denkende und klar Schauende eine Zeitenwende, ein Umbruch gewaltigsten Ausmaßes auf allen Gebieten menschlichen Zusammenlebens unüberhörbar deutlich an- kündigte. Ein Umbruch, der auch das britische Volk und sein Imperium nicht unberührt lassen wird und der es gerade im Hinblick auf die soziale Rückständigkeit Englands und die wachsende innere Gärung in vielen Teilen feines Imperiums doppelt angezeigt erscheinen ließ, die ohne Hintergedanken angebotene politische und militärische Partnerschaft eines jungen, starken Volkes wie des deutschen nicht zu verschmähen. Manchem Engländer mögen damals solche Gedanken nicht fern gelegen haben. Die demokratische Meinungsfreiheit hat dafür gesorgt, daß sie nicht ausgesprochen werden durften. Aber daß die Zweifel an der Richtigkeit des mit der Kriegs- erflärung an Deutschland eingeschlagenen We-^es in England nicht zur Ruhe gekommen sind, bestätigt nicht nur die kürzlich bekannt gewordene Zahl der in Konzentrationslagern festgesetzten Personen, die an dem Churchill-Kurs allzu laut Kritik geübt haben, sondern auch die Tatsache, daß selbst im englischen Unterhaus sich nach dem Zusammenbruch Frankreichs im Frühsommer 1940 Unruhe über den Fortgang und die Aussichten des Krieges bemerkbar machte. Damals schon mußte Churchill, um die besorgten Gemüter zu beruhigen, den Abgeordneten die wichtigsten Geheimnisse seiner Kriegspolitit preisgeben. Es war die präzise Zusage Stalins, an der Seite Englands in den Krieg einzutreten und das uneingeschränkte Versprechen Roosevelts, die britische Kriegführung zu unterstützen. Diese Erklärung Churchills wirft aber nicht nur ein interessantes Streiflicht auf den damaligen Stand des englischen Stimmungsbarometers, sondern ist auch ein eklatanter Beweis für die verräterische Taktik Stalins, der damals auch diplomatisch schon alles vorbereitete für den Augenblick, wo er die Maske des Verbündeten Deutschlands abwerfen wollte, um diesem in den Rücken zu fallen. Es war die politische Ergänzung zu der gewaltigen militärischen Aufrüstung der Sowjets und dem drohenden Aufmarsch starker sowjetischer Heeresmassen an der deutschen Ostgrenze, die damals den Führer zwang, von einer radikalen Beendigung des Westfeldzuges
Bolschewismus trotz seiner Niederlage bewiesen, daß es bereit fei, am europäischen Neuaufbau teilzunehmen, wie auch Marschall Pstain den Kampf gegen d i e Sowjets als den gemeinsamen Kampf für die Zivilisation bezeichnet habe. Frankreich begrüße daher die Worte des Reichsaußenministers, daß die Volker Europas sich zum erstenmal in der Geschichte einander genähert haben, und daß Europa sich auf dem Wege der Neuordnung befinde.
Mandschukuo in der Sront gegen den Kommunismus.
bilbungsmert feit 1936 eine Teilnehmerzahl von 10,5 Millionen. Wenn die gewohnten Leistungen der Aemter „Schönheit der Arbeit" und „Reisen, Wandern und Urlaub" fehlen, so liegt dies im Rahmen der kriegsbedingten ,LbF."-Arbeit. Die ,HbF."- Flotte steht der Kriegsmarine zur Verfügung. Die „KdF."-Schiffe find samt und sonders wohlerhalten. Auch die Arbeit um den Vertrieb des „KdF."-Wagens ist durch den Krieg stark beeinflußt worden. Dennoch ist die Zahl der Sparer auf über 300 000 gestiegen. Die Betriebs-Sportgemeinschaften sind auf 21000 angewachsen. Alle Erfolge, die „KdF." innerhalb der Heimat und in den besetzten Gebieten beschieden waren, dienen nur dem einen großen Ziele: dem deutschen Soldaten und Arbeiter die notwendige Kraft zu schenken, die in der Freude und in der Bejahung des Lebens wurzelt.
Vichy, 27. Nov. (Europapreß.) Die Rede Reichsaußenministers von Ribbentrop hat in den Kreisen der französischen Regierung starken Eindruck gemacht. Man sieht in der Rede Ribbentrops eine von europäischem Geist getragene staatsmännische Kundgebung großen Formats. Zum erstenmal im Verlauf des Krieges sei es erlaubt gewesen, die europäischen Gesichtspunkte mit solcher Klarheit und Präzision herauszustellen, so daß man in dieser Rede nicht mit Unrecht den Ausgangspunkt der neuen Ordnung in Europa sehen zu können
Berlin, 27. November. (D71B.) Der Führer empfing am Donnerstag in Gegenwart des Reichs- Misters des Auswärtigen v. Ribbentrop die 1 der Reichshauptstadt weilenden e u r 0 p ä- j chen Staatsmänner der in der antibolsche- „istischen Front vereinigten Mächte, den slowaki- | )cn Ministerpräsidenten Prof. Tuka, den fönig- lih ungarischen Ministerpräsidenten und Außen- Mister v. Vardossy, den königlich-rumänischen Rzeminifterpräfidenten Mihoil Anlonescu, den fcniglich-italienischen Außenminister G r a f (£ i a n 0, )en königlich-bulgarischen Minister des Aeußeren fiopoff, den königlich-dänischen Außenminister «cavenius. den spanischen 'Außenminister Scr- mno Suner, den finnischen Minister für auswärtige Angelegenheiten Wi111 ng, den kroatischen tußeriminister L 0 r k 0 v i c sowie die Bevollmäch- Ken der kaiserlich-japanischen Regierung, Bolster Oshima und der Regierung des kaiser- piches Mandschukuo, Gesandten Cue-l-roen.
Der Führer sah Donnerstag mittag die In Berlin mwesenden Staatsmänner und die Berliner Mis- sonschefs der Antikorninternpaklmächte bei sich zu Gast. Bon deutscher Seite waren anwesend: tet Reichsmarschall des Großdeutschen Reiches, fermann Göring, der Reichsminister des Auswärtigen v. Ribbentrop, Großadmiral R a e - )<r, die Generalfeldmarschälle ft eitel und Nitch, die Reichsminister Dr. Goebbels. Kosenberg und Dr. Lammers, die Reichsliter Bouhter, Bormann, Dr. Dietrich. Keichsführer ff Himmler. Stabschef der SA. l u h e, Staatsminister Dr. M e i h n e r, außerdem !er Staatssekretär des Auswärtigen Amtes von B e i; s ä ck e r. die Unterstaatssekretäre M 0 e r - nann und Gaus sowie die deutschen Mis- ionschefs, in den Ländern, die im Antikomin- ?rpakt zusammengeschlossen sind.
Unsere Aufnahme zeigt (von links nach rechts) Reichsaußenminister von Ribbentrop, Finnlands
Acht Jahre „Kraft durch Freude".
Hervorragende Leistungen im Dienst der Truppenbetreuung.
So eifrig man sich in London, Washington und Noskau auch bemüht, den „Berliner Kon- re ß" der dreizehn Antikomintern- aaten als bedeutungslos hinzustellen, so stark mpfinden doch, die Völker in ber ganzen Welt, aß in Berlin am 25.Nooemder 1941 Weltge- chichte gemacht würbe. Weltgeschichte, die dem Hrieben ei ne Stätte berettet. Es erscheint arabox und ist boch logisch: Der jetzige Krieg ist "ie Voraussetzung bes Friebens, eines wirklichen
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