Ausgabe 
28.4.1941
 
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Kleine politische Nachrichten

Sie Eröffnung der ReichsuniversM Posen

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Portugal huldigt Galazar.

Lissabon, 28. April. (Europapreß.) Die por*

Irlands Ministerpräsident d e D a l e r a erklärte in einer Ansprache in Dublin, die irische Bevölke­rung wolle nichts anderes, als sich selbst regieren und ihre Freiheit bewahren. Die Armee müsse so stark gemacht werden wie nur irgendeine in der Welt. Das stehende fieer habe nur eine Stärke von 250 000 Mann. Zugleich müsse man die zivile Ver­teidigung des Landes organisieren.

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Keine irischen Stützpunkte für England.

N e u y o r k, 26. April: (Europapreß.) Der Ver- teidigungsminister von Eire, Frank A i k e n, erklärte erneut in einer in Neuyork gehaltenen Rede, daß Irland unter allen Umständen d i e Neu t r a l i t ä t aufrechterhalten werde. Das irische Volk sei heute so einig wie nie zuvor und könne weder durch Drohungen noch Versprechungen in seinem Neutralitätswillen beeinträchtigt werden. Die Rede des Ministers wurde vor einer Ver­sammlung von Freunden der irischen Neutralität gehalten. Aiken stellte noch einmal eindeutig fest, daß eine Ueberlassung von Stützpunk- ten an England nicht in Frage komme. Zwar leide Irland unter einem gewissen Mangel, aber es habe solche Erscheinungen auch schon früher kennengelernt. Selbst wenn die Knappheit wie die gegenwärtige künstlich erzeugt werde, so werde dies die Neutralitätseinstellung des Landes nicht erschüttern. Jedem Eroberungsversuch, von welcher Seite er auch kommen möge, werde Irland Widerstand leisten.

Für die Glückwünsche zu seinem 65. Geburtstag dankt Großadmiral Raed er wie folgt: Anläßlich meines 65. Geburtstages sind mir aus allen Teilen des deutschen Volkes von Einzelpersonen wie von Organisationen so zahlreiche Glückwünsche zuge­gangen, daß ich nicht, wie ich es gern getan hätte, ।ehern einzelnen persönlich danken kann. Ich bitte Xcher, auf diesem Wege meinen ausrichtigen und herzlichen Dank für das freundliche Gedenken ent­gegenzunehmen.

Dem Generalluftzeugmeister. Generaloberst Übet, der fein -45. Lebensjahr vollendete, ist von der Technischen Hochschule in München für seine großen Verdienste um den Aufbau der deutschen Luftwaffentechnik und deren Einsatz im Kriege die Würde eines Dr. ing. e. h. verliehen worden. Der Rektor, Prof. Dr. ing. Pistor, überbrachte die Der- leihungsurkunde in einer Sitzung der Deutschen Akademie der Lustfahrtforschung am Vortage seines Geburtstages.

Die Reichsfrauenführerin Frau Gertrud Scholz- Klink ist zum Besuch der auslandsdeutschen Frauenschaft der NSDAP, in Mailand einge- troffen, wo sie im Deutschen Haus über die Aus­gaben der deutschen Frau im Kriege einen Vor­trag hielt. In Florenz wird gleichfalls eine Hu- sammenkunft mit der Ortsgruppe der auslands- deutschen Frauenschaft unter Teilnahme der faschi­stischen Auslandsorganisation stattfinden.

Der Reichsführer ff hat den Leiter der Landdienst­inspektion Süd ff-Hauptsturmführer Schind le - mayr beauftragte, auf den Gutsbetrieben der ff Musterlanddienstlager einzurichten.

fähigen, die wir von ihm verlangen müssen, habe mich entschlossen, auch die Voraussetzungen für zu schassen, daß die Vorbereitung einer Uni­versität in Posen in kürzester Zeit so weit abge­schlossen wird, daß die Universität in ihren für den Osten wichtigsten Fachgebieten Lehre und Forschung bereits in diesem Sommersemester aufnehmen kann. Die uns zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten sind beschränkt. Die Lehrmittel müssen unter den durch den Krieg gegebenen schwierigen Verhältnissen beschafft werden. Dor allem aber: viele der Einsatz­fähigsten stehen an der Front und können dem Ruse zur Mitarbeit in der Universität Posen erst Folge leisten, wenn der Sieg endgültig errungen ist. Jeder muß in seinem, privaten Leben auf längere Sicht Lasten auf sich nehmen, die an den bestehenden Hochschulen unbekannt sind. Ich wünsche, daß sich jeder darüber im klaren ist, der einen Ruf an die Universität Posen annimmt. Nie­mand findet ein eingearbeitetes Institut und einen wohl geordneten Arbeitsplatz. Jeder steht vor einem Anfang, aber vor einer Aufgabe, wie sie m dieser Bedeutung nur wenigen fe gestellt werden kann. Mein erster Gruß gilt den Gelehrten, dis bisher außerhalb des Reiches an volksdeutschen Bildungs­stätten oder an ausländischen Hochschulen tätig ge­wesen uitb dem Ruf des Führers gefolgt und in das Reich heimgekehrt find. Dann führte der Mi­nister den ehemaligen Rektor der Landwirtschaft­lichen Hochschule Hohenheim, Professor Dr. Peter Carstens, in sein Amt als ersten Rektor des Reichsuniversität Posen ein und bestellte Dr. Hanns Streit, den verdienstvollen Leiter des Aufbaues der Reichsuniversrtät, zu ihrem Kurator. Die Feier schloß mit Dankesworten des Rektors und Glück­wünschen durch Vertreter der Universitäten und des wissenschaftlichen Lebens.

bild sein.

Günstige Bevölkerungs­entwicklung trotz des Krieges.

In bem Bericht des Statistischen Reichsamts über die Bevölkerungsbewegung tm Deutschen Reich im Jahre 1940 wirb erneut festgestellt, daß die Neubildung von Ehen durch den Krieg m erheb­lichem Muße gefördert wurde. Bis Ende April 1940 haben hauptsächlich infolge der überaus starken Anhäufung von Kriegstrauungen allein rm alten Reichsgebiet 330 000 Männer der Geburtsjahr- aänge 1900 bis 1919 mehr geheiratet, als nach ücn ohnehin günstigen ^rat-mqaltnE^ Sch-- 1910/11 zu erwarten war. Seit dem Frühjahr 1040 ilt die Zahl der Eheschließungen zwar beträchtlich zurückgegangen, sie fit jedoch bis jetzt nur wemg unter ben normalen Stand gesunken. Ende des Jahres 1940 war daher immer noch ein Uebertrag von 310 000 verheirateten Männern ber Jahrgänge 19001919 vorhanden. Auch die G e d u r t e n^_nt^

tugiesische Presse ftanb am Sonntag bereits ganz im Zeichen ber großen Kundgebung für ben Mini- fterpräfibenten Salazar, die am Montag auf Tejo-Ufer gelegenen Handelsplatz von zahl, reichen nationalen Verbünden, wirtschaftlichen Kör. perschasten, Stadtverwaltungen usw. organisiert worden ist, um dem Ministerpräsidenten das Ver­trauen des Landes zu feiner Innen-, Finanz- und

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bösen, 27. April. (DNB.) Die Reichsuniversität m;fen, deren Ausbau nach dem Polenfeldzug he­mmen wurde und die am 52. Geburtstag des »hrers ihre Begründung erfuhr, wurde am Sonn» t« von Reichsminister Rust im Fesfiaale des Uni- «ssitätschaupthaufes an ber Schloßfreiheit, das be- rrts vor dem Weltkrieg den Zwecken der Deutschen Ddemie gedient hatte, in Anwesenheit zahlreicher Hste , unter ihnen ber Reichsstatthalter von Bay-

General Ritter von Epp, die Rektoren aller hpfichen Hochschulen und Akademien sowie Der«

Reichsappett der schaffenden Jugend.

Der Amtsleiter des Jugendamtes der Deutschen Arbeitsfront und K.-Amtschef des sozialen Amtes der Reichsjugendführung, OberbanNführer Schrö­der, sprach am Montag von der Lehrwerkstatt eines Berliner Großbetriebes zu den Jungarbeitern und Jungarbeiterinnen des Großdeutschen Reiches. Seine Ansprache war ein eindringlicher Appell an die schaffende Jugend des Reiches. Wenn jeder Ju­gendliche lieber heute als morgen Soldat werden wolle, um selbst dabei sein zu können, so müsse darauf hingewrefen werden, daß es nicht nur eine Front im Felde, sondern auch eine Front in der Heimat gebe, und erst die Pflichterfüllung aller in dieser Einheitsfront führe zum Siege. Kemer habe da in der Heimatftont daher das Recht, weniger einzusetzen als unsere Soldaten. Unsere Gegner hätten auch Soldaten, sie hätten auch moderne Waf­fen. Sie besäßen sogar alle Güter der Erde. Aber sie könnten den deutschen Soldaten mit seinen Tu­genden nicht nachahmen. Diese Tugenden seien: Ge- horsam, Disziplin, Treue, Mut, Entschlossenheit, Ein- atzbereitschaft und Opfer fr eubigf eit bis, zur Selbst­aufgabe, bis zum Tode. Soldatentum sei Haltung! Der Sieg unserer Soldaten sei aber nur möglich, wenn jeder in der Heimatftont mit derselben Hal­tung und Einsatzfteudigkeit kämpft.

Schröder verwies auf das Iugendfchutzgefetz Jo­nne Verbot des Rauchens in der Oeffentlichkeit und das des Alkoholgenusses in Gaststätten für Jugend­liche, die mit strengsten Maßnahmen den trafen, her sich außerhalb der Disziplin ber deutschen Jugend stelle. Auch am Arbeitsplatz müsse die Jugend echte Kämpfer und stets leuchtendes Dor-

vas jetzige Gebäude der Posener Reichsuniversität. (Scherl-Bilberdienft-M.)

freier der Wehrmacht und des wissenschaftlichen und Mschen Lebens feierlich eröffnet. Nach Begru- Migsworten des Reichsstatthalters und Gauleiters Treis er nahm Reichsminister Rust das Wort.

Der Gründer des Dritten Reiches gründete hier ai feinem 52. Geburtstag die erste Universität fernes Swßdeufichen Reiches. Seine Wehrmacht machte ben Boden frei, auf dem diese Universität gegrurtbet ist Seine politische Weitsicht holte die deutschen Mlksgenossen aus den verschiedenen Bereichen des Of raumes jenseits der deutschen Grenzen Henn tn Hefen Warthegau. Er brachte den deutschen Geist oeder zu sich selbst, gab ihm Richtung und Ziel mb damit der deutschen Wissenschaft auch wieder Ik geistige Heimat, aus der sie, ohne ihren umver- lüen Forschergeist einzuengen, wieder bie echte, rnentbehrliche Kraft zu ziehen vermag. Es ist seine klöolf Hitlers Universität, die wir heute fier eröffnen. Nicht eine Statte weltabgeschlossener kvlks- und lehensfrember Geistigkeit öffnet hier ihre Bforten, fonbern eine wehrhafte Burg deutschen Gel- sts, auf ber keine anbere Fahne als Zeichen ipres Skistes wehen soll, als über all ben anderen ©tat- teti deutschen Aufbaus in diesem Lande. Nirgends eine Hochschule stärker in das Erdreich des Bettes und Landes hinemwachsen, in dem ste f-ficht und lehrt, als hier. Immer sei sie dessen mgedenk und immer denke auch Führung und Bett des Warthegaues daran, daß die Gründung dieser Universität eine Angelegenheit der ganzen deutschen Nation mar. ff

1 3n den deutschen Hochschulen heischt, wie an allen Arbeitsplätzen im weiten Deutschen Reich, r^e- iiben. Und wenn auch unsere Reihen stark gelichtet |nb, woraus wir stolz sind, durch die, die mit der Sch« in der Hand an der Front stehen, so -ch-l^n t« Daheinigedlie'benen m doppeltem

Mgafcen, die dem deutschen Forschergeist he «arische und geistige Kmgftrhrung des Ruches stellt werden uL> für die »ereitftettagtes!

Mchses, den nach dem Siege reiche Arbeit erwartet. Schule, Fachschule und Hochschule sind 'M deutsche Dfien weit mehr als Erziehungsstatte und Bitang» mtalt: sie sind eine der Klammern, dl° sich lest um ti-se- werdende Volkstum legen, ihm den M^att imb zugleich die Verdindung Mit dem Boden geben Müssen, auf dem es wächst. ~ n1.,

Vor einigen Monaten habe ich von Posen au Üc Einführung der Hauptschule ,m M Itibet. Sie soll uns neue Möglichkeiten der Mis Ich der Besten auf breitester Grundlage erfchtteßen mb unser Schulwesen zu den Höchstleistungen^

Wicklung verlief bisher zifiriedenstellend. Die Ab­nahme der Geburtenzahl, bie neun Monate nach Kriegsbeginn infolge der Einberufungen zwangs­läufig einsetzen mußte, hielt fick bisher in cnaen Grenzen. Im Reich wurden 1940 noch rund 12 000 Kinder mehr geboten als 1939, so daß die Zahl ber ßebenbgeborenen im Reich ohne die eingeg heberten Ostgebiete sich auf rund 1 645 000 fteilt gegenüber 1 633 000 im Jahre 1939. Im Weltkrieg blieb da­gegen die Geburtenzahl im Jahre 1915 schon um 436 000 hinter der Zahl von 1914 (1 382 000 gegen 1818 000) zurück. Als drittes stellt das Statistische Reichs amt schli eßlich fest, daß auch die Gesunb - beit des deutschen Volkes im Jahre 1940 infolge der gesicherten Ernährungslage und der vorsorg- lichen Maßnahmen der Reichsgestmbhettsführung gut war. Abgesehen von einer zeitweiligen Erhöhung der SterMchkeit im ersten Vierteljahr 1940, die ihre Ursache ausschließlich in der Helgen Kälte hatte und m feiner!« Zusammenhang mit bem Kriegs- geschehen stand, lag die Sterbeziffer meistens unter bem Niveau von 1939.

Das Kriegshilfstverk für das Deutsche Rote Kreuz.

Im Rahmen des Kriegshilfswerks für das Deutsche Rote Kreuz werben wie im vorigen Jahre fünf Haussammlungen unb z w ei Stra - ßensammlungen burchgeführt. Die Haus- fammlungen, die etwa ben Opftrsonntagen des Winterhiisswerks entsprechen, finden in jedem Monat statt, unb zwar am 27. April, am 18. Mai, am 8. Juni, am 13. Juli unb am 3. August. Die beiden Reichsstraßensammlungen sind für ben 28. unb 29. Juni unb für ben 23. unb 24. August vor­gesehen. Bei ber ersten Reichsstraßensammlung wer­ben als Abzeichen Kunstblumen, unb zwar Hecken­rosen, verkauft. Die Sammlung wirb vom Deut­schen Roten Kreuz, von ber Hitler-Iugend und ber RS.-Kriegsopferversorgung burchgeführt. Bei ber zweiten Reichsstraßensammlung gelangt eine Serie kleiner Büchlein mit Bilbern vomKamps im Westen zum Berkaus. Die Träger der zweiten Neichsstrahensammlung sind bas Deutsche Rote Kreuz, bie Deutsche Arbeitsfront unb ber NS.- Reichskriegerbunb.

Aus einem Treffen der Hitter-Iugenb in 6traß- b u r g wurden 700 Grupvenwimpel des elsässischen BDM. durch die BDM.-Reichsreftrentin Dr. Jutta Rüdiger geweiht.

Eine Llbordnung von Offizieren der japanischen Mariiie unter Führung von Mzeabmiral No­mura, bie auf einer Besichtigungsreift in Ost­deutschland weilt, stattete dem Reichsehrenmal Tannenberg einen Besuch ab unb legte an der Gruft des Generalftldmarfchalls von Hindenburg einen Kranz nieder.

Unter Führung des Präsidenten ber japanischen Eisen- und Prooukttonsgeftllschast, Hftau, wurde

bie erste wirtschaftliche Kontrollorganisation hn Rahmen ber neuen Wirtschaftsstruktur für bie ge- famtc Stahl- unb Eiftnproduktton gebildet. Im Vorstanb sind sührenbe Männer der Schwerinbustrie vertreten.

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Der Bevollmächtigte Gesanbte Serasiner Mazzo­li n i ist zum Zivilkommissar von Monte- n e g r o ernannt worben unb nach Cetinje abgereift

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Wie ber Vertreter ber ftanzösischen Regierung in Paris, b e Brinon, anfünbigte, hat bie Regie­rung förmliche Beschwerde gegen bie absolut ver­brecherischen Bombardierungen von 23 r e ft unb Lorient burch bie Briten erhoben.

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Das Ergebnis ber in Washington geführten Be­sprechungen zwischen Präsident Roosevelt unb bem kanabischen Premierminister King war ein Abkommen, das die Hilfsquellen der beiden Länder für die gemeinsamen Rustungsanstregungen mobili­sieren und dte von Seiten der kanadischen Zah­lungsbilanz gegebenen Schwierigkeiten beseitigen soll.

In Rio de Janeiro traf ber Hollywooder Filmstar Douglas Fairbanks jun. ein. ber durch ein Handschreiben Roosevelts an den Präsi­denten Vargas alsSonderbotschafter für kulturelle Annäherung" beglaubigt wurde.

Wie jetzt erst bekannt wird, haben bie Englänber auch in Koweit und auf den Bahrein- Insein am Perfischen Golf Truppenlandungen vorgenommen. Ferner sollen weitere, Truppenkon- tingente in den Häfen Karatschi unb Gwadar am Ausgang bes Persischen Golfes bereitstehen.

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Der englische General Sir Herbert Wilson ist aus London im Flugzeug in Lissabon einge­troffen. Er wird mit dem Clipper-Flugzeug nach Neuyork Weiterreisen, um in den Vereinigten Staaten im Auftrage der englischen Regierung eine Mission zu erfüllen.

Aus der Süddobrudscha werden weitere 4500 Ru­mänen gegen 3600 Bulgaren aus der Nord-Dobru- dscha ausgetauscht werden. Der bulgarische Gesandt« Pomenvff ist nach Bukarest ab gereift, um bie Ein­zelheiten zu regeln.

Ueber grundlose Straßen marschieren endlose Kolonnen unserer Gebirgsjäger an der Küste bes Aegäischen Meeres entlang vorwärts. Trotz schlechter Wege und Hindernisse darf den fliehenden Engländern keine Zeit zu konzentriertem Widerstand gelassen werden. (PK.-Schlickum-Scherl-M.)

Außenpolitik in bemonftratioer Form zu bekräf­tigen.A Voz" schreibt, im ganzen Lande und in den überseeischen Besitzungen würden am Montag Millionen von Portugiesen, in dem gleichen Glau­ben vereint, in dem gleichen Ideal verbrüdert und von der gleichen Doktrin geleitet, von dem gleichen Wunsch nach nationalen Ideen und nach dem Ausi ftieg bes Landes beseelt, feierlich ihre Solidarität mit dem Werke Oliveira Salazars bestätigen.

In der Tat wird sich ganz Portugal einschließ­lich feines Kolonialreiches an der Kundgebung be­teiligen. Aus allen größeren Ortschaften des Mutter­landes werden Abordnungen mit Fahnen nach Lissabon kommen. Gleichzeitig mit der Kundgebung in ber Hauptstadt, die durch den Runbfunk nach allen Teilen des Landes übertragen wird, werden in vielen Provinzstäbten und in ben Hauptorten der Ueberftebesitzungen Massenversammlungen statt- finden. Die Feier wird mit der Enthüllung einer Marmorbüste Salazars im Finanzministertum, bas er seit zwölf Jahren leitet, beginnen. Dann werben Offiziere bes Heeres, der Flotte, der Republikani­schen Nationalgarde, der Zollwachen unb der Poli­zei Salazar, der auch das Kriegsministerium inne­hat, die Glückwünsche ber Wehrmacht überbringen.

Vormarsch an der Aegäischen Küste ..........

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Wird die englische Ostasienflotte zurückgenommen?

Tokio, 26. April. (Europapreß.) Die Zeitung Nichi Nicht" meldet aus Schanghai, daß die Ver­teidigung ber englischen Stützpunkte im Fernen Osten, Hongkong und Singapur, derasiatifchen Flotte ber USA. übertragen worden fei. Ferner soll b a s USA. -Geschwader, bas kürz­lich Australien und Neuseeland besuchte, fttzt auf schnellstem Wege nach Singapur gehen. Auch von Pearl-Harbour (Hawai) sotten weitere USA.- Schifte nach Singapur beordert worden fein. Schließlich machtNicht Nichi" barairf aufmerksam, daß sich seit Mitte März auch ein halbes Dutzend USA.-Unterseeboote in ben malaiischen Gewässern befindet, während sich Teile der eng­lischen China- und Ostasienflotte ein­schließlich des SchlachtschiftesRenown" und des FlugzeugttägersEagle" bereits auf bem Wege nach Europa befänden.

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Druck uno Verlag vrühliche Unttentiättbradaet SL Sange t. < BetiÄttleitet: Dr.-Ing. Erich Hamann, toaetacolertet Han« BeÄ. SetinftDtrrtii* ,ta ben EVnbeit bet «irdatn: Ite6bot »timmel V1.9M.

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