Ausgabe 
28.3.1941
 
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Eigenartige Begegnung in der Wüfie

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ein guter Wurf ist ziemlich selten

Laßt diese Einsicht auch beim Kauf

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Washington, 28. März. (Europapreß) :em die amtlichen Stellen der Vereinigten S

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Berlin, 27. März. (DNB.) Der erste Heeres» San ltätsinspekteur Großdeutschlands, Ge- neraloverstabsarzt Prof. Dr. Waldmann, ist an den Folgen eines tückischen Leidens gestorben, das durch einen im November 1940 erlittenen schwe­ren Autounfall eine erhebliche Verschlechterung er­fahren hatte. Geboren 1878 in Niederbayern hat Waldmann in München Medizin studiert Schon als junger Sanitätsoffizier der bayerischen Armee trat er durch seine wissenschaftliche Begabung hervor. Während des Weltkrieges stand er als Korpshygie­niker des I. und III. Bayr. Armeekorps im Felde. 1919 als Sachbearbeiter in die Sanitätsinspektion des Reichswehrministeriums versetzt, hatte er bann in achtjährigem Wirken wichtigen Anteil am Auf­bau der Gesundheitsführung des 100 000-Mann- Heeres. Am 1 11. 1932 wurde er durch das Ver­trauen des Feldmarschalls von Hindenburg an die Spitze des Heeres-Sanitätswesens in das Kriegs-

Stockholm, 27. März. (Europapreß.) Daß in England eine Erhöhung der Einkommen- ft e u e r um 50 v. H. des Einkommens geplant sei, verzeichnet der Londoner Korrespondent von Svenska Dagbladet". Ferner würden Steuern auf Eisenbahnreisen, Hotelrechnungen, Trinkgelder usw. geplant. Das Budget, das Schatzkanzler Sir Kingsley Wood vorlegen würde, werde G e - famtausgaben in Höhe von 3800 Millionen Pfund und Einnahmen von 1400 Millionen Pfund vorsehen, so daß sich eine Differenz in Höhe von 2400 Millionen Pfund ergebe. Der Fehlbetrag werde aber sicher noch größs-r sein und wahr­scheinlich noch auf 3000 Millionen Pfund steigen. Zwar werde das Englandhilfo-Gesetz einen Teil der Kosten für die Finanzierung der amerikanischen Lieferungen auf die amerikanische Staatskasse ab­schieben, doch würde dies durch die Produktionsun­kosten wieder aufgehoben, die durch die zahlreichen neuen Rüstungsfabriken in England entstehen.

Neue Mittel für den Ausbau des Panama-Kanals.

Washington, 28. März. (Europapreß.) Der Ausschuß des Repräsentantenhauses befürwortete lie Bereitstellung von 300 Millionen Dollar für ten Ausbau von Flüssen, Häfen und Dämmen, vor cvem ober des Panamakanals. Hierfür sollen 52 Millionen Dollar sofort ausgeworfen werden. Die jeplanten neuen Schleusen (es handelt sich tm eine dritte Schleusenreihe) sollen beschleunigt srtiggestellt werden, um der USA.-flotte eine schnellere Durchfahrt - mit Einschluß.der großen Schlachtschiffe zu ermöglichen. Ursprung- Ich sollte die neue Schleusenreihe bis zum Sommer 1946 fertig sein.

Der Schiffsverkehr durch den Panama-Kanal veist gegenüber 1939 ein A b s i n k e n sowohl nach

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ißie widerrechtliche Besetzung Islands durch eng- I sche Truppen und die Versuche, die dänische Insel als Stützpunkt für nach England fahrende Blockade- Irecher zu benutzen, haben Deutschland gezwungen, Island in das Operationsgebiet um England einzu- ieziehen. Unsere Karte zeigt die Grenzen des !>= irweiterten Operationsgebietes. Schraffiert: das bis­herige Blockadegebiet. (Scherl-Bilderdienst-M.)

Die USA. und die Island-Zone.

lur Ausdehnung der deutschen Kriegs one bis in die Nähe von Grönland einen Ta< ong geschwiegen hatten, erklärte Sumner W e l es jetzt, das Staatsdepartement befasse sich mit len möglichen Auswirkungen dieser Maßnahme 3or Abschluß der entsprechenden Prüfung könne er j-doch nicht sagen welche 'Schritte gegebenenfalls »griffen werden würden, und ob Roosevelt z. B. las den Schiffen der Vereinigten Staaten verbotene Kriegsgebiet nun cuch auf die Island-Zone ausdehnen werde.

duschen und spähen. Dann schlichen sich die Krad- schützen geduckt gegen das Bollwerk vor. Kein Lchuß fiel, nichts regte sich. Die ersten schwangen sich über die Mauer. Was sie sahen, war ein unbe. 4fcter Beobachtungsturm im Innenhof, Sandsäcke md die Zeichen der Verlassenheit! Unzählige Kon- söroenbüchsen zeugten davon, daß hier die Englän­der gewesen waren. Auch in den umstehenden Lohnhäusern waren keine Menschen.

Noch vor Morgengrauen wurden diese Beobach- Hingen nach hinten gemeldet, und Panzer und leichte Flakartillerie setzten ihren Marsch fort. Erst als es hell zu werden begann und der frühe Morgen grau Iier der Wüste dämmerte, erwies sich, daß die Eng- nber sich noch nicht völlig zurückgezogen hatten, uf der Straße westlich der Forts wurden ä u ickgehende Lastkraftwagen beobachtet, in Panzerspähwagen und ein Pakgeschütz eröffne- n das Feuer auf das Fort. Panzerspähwagen, die mtliche Zufahrtswege nach Algheila gesperrt hat- n, stießen von Süden her vor. In einer mächtigen andwolke rückten sie näher; aber sie brauchten cht mehr einzugreifen, der Engländer wendete fo­rt und suchte das Weite.

Kurze Zeit darauf aber donnerten schwere eutsche Panzer heran. Leichte Flakartillerie- s ^schütze übernahmen die Sicherung, und die ersten ! Strahlen der Sonne sahen die deutsche Flagge iber dem Fort.

In einer einzigen Woche macht der englische Staat jetzt '63 Millionen Pfund Schulden. Die englischen Staatsausgaben betrugen nämlich, wie der Lon­doner Korrespondent des schwedischen Blattes Svenska Dagbladet" berichtet, in der letzten Woche mehr als 102 Millionen Pfund oder annährnd 15 Millionen Pfund pro Tag. Diese Gel­der mußten fast ausschließlich für die britische Krieg­führung verwandt werden. Die Einkünfte brachten jedoch nur 39 Millionen Pfund ein, so daß der Un­terschuß, der durch Anleihen gedeckt werden muß, allein in der vergangenen Woche sich auf 63 Mil­lionen Pfund belief. Der Korrespondent hat die Kriegskosten des britischen Staates auf den Kops der Bevölkerung umgerechnet und kam dabei zu dem Mindestbetraa von 43 Schilling Kriegskosten. Die Staatseinkünfte berechnet der Korrespondent auf 16 Schilling 7 Pence pro Einwohner.

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Auf dem Wege zur Front begegnen unsere Panzer immer wieder kleinen und großen Wander­gruppen mit Eseln und Kamelen. (PK.-Borchert-Scherl-M.)

England vor neuen Steuern.

Ständiges Steigen des Defizits im Kriegshaushalt.

Anzahl der Schiffe als auch nach der Frachttonnaae und den Kanalgebühren auf. Es wurden 1940 819 Schiffe weniger abgefertigt, als 1939, die Einnah­men sind um 3 763 228 Dollar gesunken was 16 v H. entspricht. Diese Entwicklung hat sich auch In den ersten Monaten 1941 fortgesetzt. Die Zif­fern beweisen den Rückgang des britischen Schiffs- Verkehrs auf den Weltmeeren und die Tonnage­verknappung.

Deutsche Heimkehrer aus USA

N e u y o r t, 28. März. (Europapreß.) Mit 191 deutschen Passagieren, die aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zurückkehren wollen, ver- ließ am Mittwoch der spanische Passagierdampfer M a g a l lane? (9689.DRT.) Neuyork. Von den

Schaffende sammeln, Schaffende geben!"

Dr. Ley zur letzten Stratzenfammlung.

B e r I i n, 27. März. (DNB.) Reichsleiter Dr. L e y erläßt anläßlich der letzten Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegs-WHW. nachstehenden Aufruf:

Ich richte an alle Schass enden Ar­beiter und Unternehmer, den Appell, sich bei der letzten Reichsstraßensammlung für das zweite Kriegs-Winterhilfswerk unserer Soldaten, die in diesem Augenblick wieder marschieren und neue Siege an ihre Fahnen heften, würdig zu zeigen! Ich erwarte, daß die Deutsche Arbeitsfront auch bei dieser Aktion wie stets, so auch heute ihre Pflicht tut Schaffende sammeln Schaffende geben und beweisen damit unseren Feinden, wie unzertrennlich Arbeiter und Soldat im nationalsozialistischen Deutschland zusammen­gehören. So marschieren wir, Front und Heimat, m einer einzigen kämpferischen Entschlossenheit bis zum endgültigen Sieg über unsere Feinde.

Die wissenschaftliche Erforschung der Ludenfrage.

Erste Arbeitstagung des neuen Instituts in Frankfurt am Main.

Lpd. Frankfurt a. M., 27. März. Die Erfor­schung der Juden frage ist in Deutschland heute über die Stufe programmatischer Forderungen hinaus. Vorbei ist die Zeit, in der dem Judentum selbst das gesamte Forschungsgebiet allein überlassen worden qt; vorbei ist die Zeit, wo deutsche Gelehrte jede nicht jüdische Darstellung des Pniblems von vorn­herein als dem Ideal der Objektivität nicht entspre­chend ansehen zu müssen glaubten. Mit diesen Gedanken leitete Dr. Wilhelm Grau die Arbeits­tagung derAußenstelle der Hohen Schule Frank­furt Institut zur Erforschung der yub-enfrage" ein. m

UeberDie Iudenf r age tm Vorderen Orient" sprach Dr. Giselher Wirsing (Mun- chen). ...»

In der Nachmittagssitzung behandelte Unioersi« tätsprofessor Dr. Peter-Heinz Seraphim (Greiss- wald) die bevölkerungs- und wirtschaftspolitischen Probleme einer europäischen Gesamtlösung der Iudenfrage.

Abschließend referierte Universitätsprofessor Ober­dienstleiter Dr. Walter Groß über die rassenpoli­tischen Voraussetzungen zur Lösung der Iudenfrage. Ausgangspunkt oer ganzen Entwicklung der Juden­frage fei das Bewußtsein der völligen Fremd­heit des Judentums innerhalb seines nichtjüdi- schen Wirtsvolkes.

Die Mischlinge ersten Grades, die so­genannten Halbjuden, müssen grundsätzlich ebenso wie die Juden behandelt werden. Die Vermehrung der in den europäischen Völkern verbleibenden Mischlinge zweiten Grades ist so gering wie möglich zu halten. Indem die Partei auch Nachkommen von Vierteljuden nicht aufnimmt, bringt sie damit zum Ausdruck, daß unbeschadet der staatlichen Gesetzgebung auch geringe jüdische Einschläge in der Vorsahrenreihe unerwünscht und vom Standpunkt der Volksgemeinschaft aus schäd­lich sind. Man darf damit rechnen, daß diese Hal­tung der Partei sowohl die Möglichkeit der Ehe­schließung für Vierteljuden herabgesetzt als auch in den geschlossenen Ehen die Kinderzahl niedriger halten wird, als sie sonst ist.

Generalstabsarzt Prof. Waldmann gestorben.

Bei einem der letzten Luftangriffe auf die britische Hauptstadt wurde auch der Nardflüael des Bücking- ham°Palastes getroffen. Unsere Aufnahme von den Zerstörungeni van London nach Neuyork gefunkt worden und von dort aus nach Deutschland. (Associated-Preß-M.)

Heimkehrern sind 142 Frauen, 14 Kinder und 35 nicht mehr wehrpflichtige Männer. Der Dampfer fährt nach La Coruna in Nordspanien.

Elpper-Verkehr nach Portugal eingeschränkt.

Lissabon, 28. Mürz. (Europapreß.) Das nord­amerikanische Staatsdepartement ordnete eine Ein­schränkung des Flugverkehrs zwischen den Vereinig­ten Staaten und Portugal an. In Zukunft sollen nur noch zwei statt drei Clipper-Flug­zeug ein der Woche die transatlantische Strecke befliegen. Da die von den Clipper-Flugzeugen zu befördernde Postmenge in ständigem Ansteigen be- griffen ist, ist mit einer starken Reduzierung der Fahrgäste zu rechnen.

Roosevelt unterzeichnet die 7-Mittiarden-Dollar-Vorlage

Neuyork, 28. März. (Europapreß.) Am Don­nerstag hat Präsident Roosevelt die Finanzierungs- Vorlage zum Englandhilfe-Gesetz in Höhe von sieben Milliarden Dollar unterzeichnet. Damit ist das Ge- stz über die Finanzierung der Englandhilfe in kraft getreten. Warnende Worte veröffentlicht die ,'olationistischeSaturday Eoening Post" inter der UeberschriftDem Unbekannten entge­gen". Das Blatt erklärt, die Monroe-Doktrin sei urd) den USA.- Internationalismus er- cht worden, und erinnert an Roosevelts wieder- olte Wahlversprechungen, das Volk der Vereinig- sn Staaten dem Kriege fern halten zu wollen. Den Interventionisten wirft das Blatt vor, daß sie auch etzt noch nicht dem Volk die Wahrheit sagen und Mit falschen Argumenten operieren.Wir sehen einem Schicksal entgegen, das wir nicht ken­nen", heißt es zum Schluß des Artikels.

Deutsches Blockadegebiet erweitert.

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