Ausgabe 
28.2.1941
 
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Aus aller Welt

Filmen, die Gustav Waldau auch

,Die Kronzeugin",Die ganz qro-

Aus dem Reich

Schule und Hitler-Jugend

einige genannt: tzen Torheiten

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marschall Keitel, gewannen. Die Jungen, die die etwa sechs Kilometer lange Strecke die mit einer Reihe natürlicher Hindernisse durchsetzt war und auch eine Schießübung enthielt in 38:35 zurücklegten, waren damit allen übrigen klar über­legen. Sie stehen im Alter von 16 bis 18 Jahren und sind prächtige Jungen, wie sich jeder überzeugen konnte.

So kommt der junge Z i s ch k a, 18jährig, aus einer alten Sportlerfamilie. Sein Vater ist ein ver­dienter Pionier der Leibeserziehung im Protektorat. Ein anderer wieder, Hruza, gleichfalls 18jährig, konnte sich nicht nur im Skilauf, sondern a u ch i n der Leichtathletik auszeichnen. Sein Vater ist Pensionär. Er kommt aus ganz einfachen Ver­hältnissen. Ein anderer wieder, Hawelka, 16jäh- rig, entstammt der I g l a u e r Sprachinsel und ist ebenso wie sein Kamerad der gleichfalls 16jährig ist, Ripper, Bauernsohn. Beide haben, wie auch die übrigen er st seit einem Jahr den Skilauf richtig gepflegt, aber, wie ihr Mannschaftsführer versicherte, tun sie alles nut vollstem Einsatz. Der fünfte Junge, ein 17jähriger, W a l e n t a, ent­stammt einer Jngenieurfamilie aus Budweis.

Der Weg der Schieber und Kriegsgewinnler führt heute nicht wie einst in die Villa Neureich, sondern ins Zuchthaus oder auf das Schafott." Mit diesen Worten brachte der Anklagevertteter vor dem Son- dergericht in Freiburg zum Ausdruck, daß die deut­schen Gerichte mit unnachsichtiger Strenge gegen alle

Bühne und Film gleich bekannte und beliebte Dar­steller, wird heute 7 0 Jahre alt. Waldau gehört seit 1898 zum Ensemble des Bayerischen Staats-

Oer Tierforscher Oskar Heinroth 70 Jahre alt.

mietet worden.

Zuchthaus für preistrelber.

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in der Provinz bekannt gemacht haben, seien nur

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Mehr als sportliche Sieger

Vom W. Schn.-Sonderberichterstatter.

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Gastspiel im Paradies",Aus dem Leben eines Taugenichts",Ivette",Frau Sixta",Ein Leben lang". Sein Bühnenrepertaire reicht vomSchwierigen" und vom Fedja imLe-

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Kräften, denen bie Möglichkeit zum Lefttunas- beweis im Berusswettkamps noch versagt bheb, Die Gelegenheit einer sorgfältigen Begutachtung Bera- tung und beruflichen Lenkung. Die Ausleselager werden jeweils für bestimmte Berufe oder Berufs­gruppen durchgeführt, wobei Eisen- und Metall­wirtschaft, Luftfahrtindustrie, Bauwirtschaft, Berg­bau und Chemie im Vordergrund stehen. Aus der Gemeinschaftsarbeit von Partei, Staat und Wirtschaft wird sich im Verfahren der Auslese und Eignungsbegutachtung ein enges Zusammenwirken für die materielle Sicherstellung der beruflichen For­derung und des sozialen Aufstiegs entwickeln. Es gilt, die fachlich und menschlich gleichermaßen hoch- wertige Kraft zu erkennen Der Weg zum beruf­lichen Ziel muß für den Tüchtigsten der kürzeste fein. Voraussetzung ist dafür, daß die berufliche Laufbahn nicht in erster Linie von Berechtigungen oder routi­nierten Erfahrungen abhängig gemacht wird, son­dern von Eignung und allgemeines Einarbeitungs- fähiqkeit. Der soziale Aufstieg veranlagter Kräfte aus minderbemittelten Schichten ist durch sorgsame Auslese und wirtschaftliche Hilfestellung zu er­leichtern.

Bmtsträger als Luftschutzwarte.

Im Rahmen der Aktivierung der Luftschutzarbeit werden vielfach Luftschutzwarte, besonders Frauen, durch solche Hausbewohner ersetzt, die auf Grund ihrer Stellung und Persönlichkeit besser geeignet sind, bisher jühoch nicht heranaezogen wenden konn­ten. In einer Anordnung des Präsidiums des Reichsluftschutzbundes wird es als selbstverständ­lich bezeichnet, daß sich auch A m t s t r ä g e r des Reichsluftschutzbundes, sobald sie wäh- rend des Fliegeralarms nicht anderweitig eingesetzt werden, als Luftschutzwarte zur Verfügung stellen, da sie für diesen Selbstschutzposten immer besonders geeignet sein dürften.

ursprünglich Priester werden, wurde aber für den Offizersveruf bestimmt, trat mit 14 Jahren «ns Bayerische Kadettenkorps ein und wurde später Leutnant im Münchner Jnsanterie-Leib-Regiment.

wende bereiste er als Zoologe und Arzt in Menckes Südsee-Expeditton Neu-Guinea. Von dieser und an­deren Forschungsreisen brachte Heinroth eine große Anzahl lebender Tiere für den Berliner Zoo mit, für den er auch 1912/13 die Pläne zum Neubau des Aquariums ausarbeitete-/ nach dessen Fertigstellung wurde Heinroth 1913 zum Kustos, 1929 zum Direk­tor des Aquariums bestellt; gleichzeittg übernahm er die Leitung der weltberühmten Vogelwarte Ros- sitten. Unter den wissenschaftlichen Veröffentlichungen Heinroths, an denen sich auch seine inzwischen ver­storbene Gatttn, Frau Magdalene Heinroth als zu­verlässige Helferin beteiligte, und die sich u. a. mit dem Federwechsel der Vögel und Problemen der Tierpsychologie beschäftigen, nimmt die dreibändige grundlegende PublikationDie Vögel Mittel­europas" (Verlag Hugo Bermühler, Berlin-Lich­terfelde) als ein Standardwerk der modernen Ornithologie eine hervorragende Stellung ein Das Berliner Aquarium, das von Heinroth geschaffen wurde und geleitet wird, ist so angelegt und ausge» baut, daß es in der ganzen Welt als vorbildlich gilt. Unsere Aufnahme (Scherl-Bilderdienst-M.) zeigt den Jubilar an der Stätte seines Wirkens in Berlin.

Oie Goethe-Medaille

für Gtaatssckauspieler Gustav Waldau

München, 27. Febr. (DNB.) Gustav Waldau, der in Berlin und München als Schauspieler bei

dem jahreszeitlichen Ablauf angepaßt werden, lieber die Umarbeitung von Lernbüchern und besonders der Fibel ergehen noch Anordnungen. Die Stoff­verteilung in der Volksschule nach Jahrespensen soll auch in den Jahrgängen, die noch zum Oster- termin entlasten werden, in Uebereinftimmuna mit dem neuen Schuljahr stehen. Die Schulleiter haben jedoch dafür Sorge zu tragen, daß auch in diesen Jahrgängen das Klassenziel erreicht wird Eine Vorausnahme einzelner Unterrichtsaufgaben aus der nächsthöheren Klaffe wird vielfach zweck­mäßig sein. Sinngemäß gelten diese Grundsätze auch für die Mittelschule. Die Termine für die Halbjahreszeugnisse sind künftig der letzte Schultag im Januar und der letzte Schultag vor den Sommerferien. Zu Ostern 1941 werden Zeugnisse nur an die zur Entlassung kommenden Schüler erteilt. Solange in der Mittel­schule Schüler der Klasse 6 zum Oftertermin ent- lassen werden, können zu diesem Zeitpunkts auch Schüler anderer Klassen, die nach der Erfüllung der Schulpflicht in einen Beruf übergehen wollen, entlassen werden. Diesen Schülern ist ein Zeugnis über die Versetzung in die nächste Klasse nur dann zu erteilen, wenn einwandfrei feststeht, daß sie das Klassenziel am Ende des Schuljahres erreichen wür­den.

Begabtenförderung.

Reichsjugendführer A x m a n n macht in der Zeit­schriftDas junge Deutschland" Mitteilungen über einen weiteren Ausbau der Begabtenförderung. Der Vervollkomnung einer geregelten Auslese der Tüch­tigen zum Zwecke der beruflichen Förderung und des sozialen Aufstiegs soll in Zukunft im Anschluß an den Berufswettkampf durch die Einrichtung besonderer Ausleselager gedient werden. Im Ausleselager bieten die Deutsche Arbeitsfront und die Hitler-Jugend den Siegern aus dem Reichs- berüfswettkampf wie auch anderen begabten

Alle Jungen haben aber auch in ihren Einheiten das Beste schon geleistet, so daß sie nicht nur~ im Sport, sondern auch in der politischen Füh­rung Vorbild sind.Und darauf legen wir beson­deres Gewicht", stellt Obergebietsführer Dr. Schlün- der fest.Die Jungen sollen nicht nur im sportlichen Kamps ihre Leistung beweisen, sie sollen auch Vor­bild sein in ihren Einheiten, um so einen immer bes­seren Stand zu erreichen. So ist z. B. Zischka Ge- folgschaftsführer in der Motor-HJ., Hruza ist Schar- sichrer und Mitarbeiter auf dem Gebiet der Leibes­erziehung im Bann Brünn, Hawelka ist Stamm­führer in Jglau, Ripper Gefolgschaft^ und Fähn- leinführer und Walenta ist Junggenosse in der Flie- $ Mit diesem Beispiel, das aus der Fülle des Ge­schehens der 6. Winterkampfspiele herausgegriften ist, fei zugleich auch aufgezeigt, daß das Prinzip der Auslese sich keineswegs auf die Leibeserziehung an sich beschränkt, lieber den weiteren Weg der son­stigen Auslese im Sport befragt, erklärte Dberge- bietssichrer Dr. Schlünder:

Mit dem großen Appell des Reichssportwett­kampfes, zu dem der Führer die gesamte Jugend aufrief und an dem über 7 Millionen Jungen und Mädel teilnehmen, beginnt im Frühling eines jeden Jahres der sportliche Wettkampfbetrieb. Er ist das größte Jugendsportfest aller Zeiten. Neben diesem Reichsfportwettkampf, der sich auf die einfachsten Formen der Leibesübung, den Lauf, Sprung und Wurf, beschränkt, finden die begabten Jungen und Mädel genügend Möglichkeiten, sich weiter kortzu- bilden, um so zu gegebener Zeit in« die Reichs- leistungsgruppe eingereiht zu werden."

So sehen wir das Bestreben, der Jugend den Weg zu Turnen, Spiel und Sport zu ebnen und die Lei- besübung so zu fördern, daß sich dauernd eine Er­gänzung der Spitzenmannschaften ermöglichen läßt. Aber oberstes Ziel ist und bleibt die große Er­ziehungsaufgabe, auch im sportlichen^ Wett­kampf im großen und im kleinen Meister tüchtige, echte und bescheidene Jungen und Mädel zu besitzen

DNB.....Febr. (PK.) Dor dem großen, grauen

Kriegsschiff mit dem bunten Tarnanstrich, das nngsherum eingefroren an der Pier liegt, herrscht augenblicklich trotz der klirrenden Kälte ein Leben oie auf dem Exerzierplatz.Eins zwei drei - vier! Raus mit den Knochen!" Gruppenweife macht die Besatzung Dienst, übt Gewehrgriffe, Schwenkungen in verschiedenen Formationen.' An W treiben Leichtathletik- und singen dazwischen ill untere neuen, schönen Soldatenlieder, wie es }ie Infanteristen sicherlich auch nicht besser können

So bringt sie der Kommandant über die erzwun­gene Liegezeit hinweg, und man sieht es den Matrosen an, daß ihnen dieser Betrieb Freude macht. Denn er hält die Spannkraft und die Diszip- lin aufrecht und ist vielen von ihnen sogar noch red)t vertraut, denn an Bord befinden sich eine ganze Menge junger Matrosen, die nach eben be- ! mbeter Grundausbildung nun ihre erste Seefahrt uiter sich haben.

Dieses große, schöne Schift ist ein Sperrbrecher, ter den Schutz von größeren und kleineren Kriegs­chiffeinheiten gegen Minen zu übernehmen hat. LVenn sie auslaufen, fährt der Sperrbrecher -or iynen her und bringt die Minen, die der

Kunst Haden Bis zur Errichtung eines Kunst- und Kameradfchaftshauses, in dem Vortrage, Konzerte und sonstige Darbietungen stattfinden können, ist eine Villa für die Zwecke der Kameradschaft ge-

Garmisch, Februar 1941. i

Anläßlich der 6. Winterkampfspiele der i Hitler-Jugend in Garmisch-Partenkirchen hatte ich Belegenheit, mit dem Chef des Hauptamtes II >er Reichsjugendführung, Obergebietsführer Dr. Schlünder, über das Prinzip der Aus­lese zu sprechen, das gerade hier bei den Sport- vettkänivfen besonders augenscheinlich wird Ober- cgebietsfuhrer Dr. Schlünder betonte, daß in der vergangenen Zeit die Auslese der sportlich besten Zugendlichen ausschließlich den Prinzipien des in­dividuellen Sports diente, so daß die wett- !ampsmäßige Erfassung aller Jugendlichen unter )en Gesichtspunkten des bestehenden Wettkampf- ystems nicht möglich war.

Die Hitlerjugend, die nach ihrem Erziehungs- zrundjatz erstmalig diese Forderung nach wett- ampfmahiger Betätigung aller Jugendlichen erhob, inerwirklichte sie sodann auch durch die Einführung bes Mannschaf tskompses. Träger war nun laicht mehr der einzelne Hitlerjunge, sondern die Kameradschaft und die Jung en schäft. Damit wurden auch die Jungen am Wettkampf interessiert, die nicht zu den Besten zählten, denn ihre Leistung wurde nun für die Mannschaft ge­wertet. So war zum erstenmal allen Jungen die Möglichkeit gegeben, an einem sportlichen Wett­kampf teilzunehmen. Nur galt das Leistungsstreben nicht mehr dem Ich, sondern dem Wir, der Mannschaft."

Dieses Prinzip des folgerichtigen Einsatzes aller ür die Gemeinschaft kommt bei den 6. Winterkampf- pielen besonders wirksam zum Ausdruck. Hervor techend ist dieses Merkmal gerade beim G e - änbelauf, an dem sich alle Gebietsmannschaften beteiligten. Hier galt es für jeden der fünf Jungen einer Mannschaft, sich so einzusetzen, daß die Ein­heit keineswegs darunter zu leiden hatte, daß also eder sein Bestes gab, aber auch die schwächere Lei­tung eines Jungen durch die bessere eines anderen ausgeglichen werden konnte. Bevor diese Gebiets- inannjchaften für den Geländelauf ausgewählt wür­ben, hatten sie eine Leiftungsprobe zu bestehen. Daran anknüpfend sagte uns Dr. Schlünder:

In den Fähnlein des Deutschen Jungvolks und ben Gefolgschaften der Hitler-Jugend beginnen die Jungenschasten bzw. die Kameradschaften ihren Mannschaftskampf, der über die Bann- und Ge- bietsmeisterschaften bis zu den Sommerkampsspielen jolgerichtig fortgesetzt wird. Dieses Prinzip ist auch j in gewissem Sinne auf diesen Geländelauf ange- j wandt, wenngleich auch hier keine Ausscheidung in bem sonst üblichen Sinne vorgenommen werden konnte. Die Gebiete mußten bie beste Mann­schaft zu dieser hervorragenden Leistungsprobe ber Jungen stellen, so daß gerade dieser Geländelauf eine überaus wertvolle Prüfung für bie Hitler- Jugend ist." .

Ueberraschend setzte sich bei diesem Gelandelaus »icht eine Mannschaft der Wertungsgruppe Hochge­birge, auch nicht eine Mannschaft der Gruppe Mit- telgebirge mit der besten Zeit durch. Vielmehr waren es die in der Gruppe Bergland startenden Jungen von Böhmen und Mähre n, die >um Siege kamen und damit den Preis des Chefs bes Oberkommandos der Wehrmacht, Generalselo-

Dr. med. Oskar A. Heinroth, Direktor des Berliner Aquariums und Leiter der Vogelwarte Rosfitten, kann am 1. März seinen 7 0. ©eburts- g begehen. Heinroth stammt aus Mainz-Kastel. studierte,zunächst Medizin und wandte sich 1896 Berlin Der Zoologie zu.' Um die Jahrhundert-

Tommy manchmal legt, zur Detonatton, so daß sie ihre zerstörende Kraft nutzlos in hohen, unschäd­lichen Wassersäulen verpuffen. Und sollte er dabei zufällig einmal auf eine treibende Mine stoßen, dem Sper-rbrecher macht das nicht viel aus, Denn er ist sozusagen unsinkbar. Alle wasserdichten Schotten sind ständig geschlossen, und seine Lade­räume bergen eine seltsame Ladung von leeren Fässern und Kästen, so daß der Sperrbrecher jeder­zeit auf seiner Ladung schwimmfähig bleibt.

Auch das Geleit aus - und einlaufen­der U-Boote durch die Minensperren in die freie See gehört zu seinem vielseitigen Aufgabenbereich. Besondere Verdienste erwarben sich diese Schiffe im vorigen Winter, als wir nur unsere eigenen eingefrorenen Küsten als Unterseebootsbasen hatten und die Sperrbrecher gleichzeitig auch als Schlep- per und Eisbrecher fuhren. Stolz zeigt der Kommandant auf eine Stelle im Kriegstagebuch feines Schiffes, an der vermerkt steht:Ihrem Ein­satz ist es zu verdanken, daß die operativen Aus­gaben der Unterseeboote und der Flottenstreitkräfte trotz schwieriger Auslaufverhältnisse durchgefühN werden konnten ..."

Der Reichserziehungsminister hat Ausführungs- Anweisungen zum Abkommen über Schule uno Hitler-Jugend erlassen. Es ist darauf zu! achten, datz Me schulaufgabenfreien Nachmittage Iber HI tatsächlich uneingeschränkt zur Vertagung liehen Es dürfen an den Tagen mit aufgabenfre en Nachmittagen Schulaufgaben für Öen nach ft en Schultag nicht gestellt werden. Der zweite aufgaben- freie Nachmittag kann auf Wunsch der AI- l" mehrere Schulen desselben Ortes auf v^MEne Dage festgelegt werden. Ferienfahrten werden von ber Schule nicht mehr veranstaltet. Für die in ledern 'Vierteljahr vorgesehenen ßebrroanberungen Schule soll möglichst für alle Klassen einer Schule der gleiche Tag festgesetzt werden. Den Ur^ubs Anträgen für Führerschulungslehrgangen und Wehr s rtüchtigungslehrgängen ist 'M Regelfall st 3 den, es sei denn, daß der Leistungsstand des jugendlichen so unzureichend ist, daß die Lu e )

1 wieder ausgeglichen werden kann. Von,den. I 9 : üchen in der 8. Klasse der höheren Schulen muß im Hinblick auf die Verkürzung der Schulzeit eine besondere Konzentration auf die Schularbeit langt werden. Von den Jugendlichen mit ausre hendem Leistungsstand wird erwartet, datz 1______

Anforderungen der Schule neben der Beanspru­chung durch den HJ.-Dienst entsprechen Bei Jugend­lichen mit unzureichendem Leistungs- st a n d ist im Benehmen mit den Erziehungsbe­rechtigten zu prüfen, ob und für welche Dauer eine Beurlaubung vom HJ.-Dienst beantragt wer­den muß. Ein unzureichender Leistungsstand liegt vor, wenn der Jugendliche in einem ober mehreren Fächern nickst ausreichende Leistungen ausweist. Die Beurlaubung kann zu jeder Zeit nach Beginn des Schuljahres bis zur Dauer von drei Monaten be­antragt werden. Vor Ablauf der Urlaubszeit ist zu prüfen ob der Leistungsstand eine weitere Be- urlaubung erforderlich macht. Der Reichserziehungs- Minister gibt der Erwartung Ausdruck, daß durch das neue Abkommen das Bewußtsein der Ein­heit der Erziehung in Elternhaus, Schule und Hilter-Jugend gestärkt, die L e , st u n g s - fähiqkeit der Schule erhöht und lieber fchneidungen der Erziehungsbereiche vermieden ! werden. _

Zeugnisse >m Januar > und vor den Sommerferien. ; Dis Umstellung des Schuljahrss macht auch eine , entfpredienbe Gestaltung der Lehrpläne not- , wendig. Soweit erforderlich, müssen die Stosfplane

chener Staatsschauspiel treu geblieben, wo er 1938 fein 40jähriges Bühnenjubiläum feiern konnte. Waldau ist nicht nur der populärste Schauspieler Münchens geblieben, sondern auch vor allem durch seine Tätigkeit beim Film, einer Der bekanntesten Deutschen Schauspieler überhaupt geworden. Nach­dem er als junger Liebhaber und Heldendarsteller viele Erfolge gehabt hatte, wandte er sich dem Fach des älteren, leise komischen Bonvivants zu, in dem er den ganzen Charme und die noble Art feiner liebenswürdigen Begabung entfalten konnte Von

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Männer auf unsinkbaren Schiffen

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benben Leichnam" bis zum österreichischen Volks» stück der Nestroy und Raimund. In jungen Jahren hat er sogar auf der Opernbühne gestanden. Für Waldaus Beliebtheit bei seinen engeren Lands­leuten mag eine kleine Erinnerung aus dem Welt­kriege sprechen. Ein Feldwebel des Münchener Leib­regiments wurde in Frankreich gefragt:Na, wie seid ihr denn mit eurem Hauptmann (Gustav Wal­dau) zufrieden?" Die Antwort war: ,<Ja, Da feit (fehlt) sie nix. A goldner Mo' (Mann) is er Nur a sakrische Arbeit hab i, daß net alleDu" zu ihm fagn!"

Der Dichter Oskar Coerfe f.

Im Alter von nicht ganz 57 Jahren ist der Dich­ter Oskar Coerfe, Mitglied der Deutschen Aka­demie und Dichtung, in Berlin g e ft o r b e n. Neben den RomanenDer Turmbau" undDer Oger" und Novellenbänden (Das Goldbergwerk",Der Prinz und der Tiger" u. a.) hät der aus Jungen in Westpreußen stammende Dichter eine Reihe von Gedichtbänden hinterlassen, die seine künstlerische Eigenart und Bedeutung am deutlichsten bezeichnen: Atem der Erde",Die heimliche Stadt",Der Silberdistelwald",Der längste Tag" Reben bem feinen und stillen Lyriker, der nie volkstümlich war unb werden wird, ist der Essayist und Herausgeber nicht zu vergessen. Die Bücher ,Leitgenossen aus vielen Zeiten^',Hausfreunde" undAnton Bruck­ner" sind zu nennen; Goethe, Jean Paul und Stif­ter war u. a. Loerkes liebevolle Herausgebertätigkeit gewidmet.

Neubau eines pariser Stadtviertels.

Vichy, 28. Febr. (Europapreß.) Ein ganzes Stadtviertel in der Nähe des Pariser Rgthauses, das Viertel von St. Gervais, das sich beider­seits der Seine erstreckt, wird mit seinen baufäl­ligen Häusern, seinen langen Straßen und schmutzi- gen Gassen verschwinden. Mit den Abbruch­arbeiten ist bereits begonnen worden. Insgesamt werden etwa 4500 Häuser niedergerissen und fünf­zehn Hektar Boden für die Anlage eines moder­nen Viertels mit breiten Straßen und gesun­den Wohnungen freigelegt werden. Die Kosten wer­den auf sieben Milliarden Franken veranschlagt. Aus dem Fonds zur Bekämpfung ber Arbeitslosig­keit würben bereits breihundert Millionen Franken zur Verfügung gestellt.

ftameraöfd)afl Der Künstler und Kunstfreunde am Oberrhein."

In Straßburg fand die Gründung derKa-

7 . - A . . <-.. K. ' meradschaft der Künstler und Kunstfreunde am

chauspiels. Der F u h r e r ^1 ibm m 2ßurbigung £)bcrr^jn" statt, zu deren Präsidenten Dberftabt- stmer Verdienste um die deutsche Schauspielkunst die kowmandant Dr. Ernst berufen worden ist. Du Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft Bereinigung will nicht nur Die Kunstschaffenden, verliehen. * j sondern alle Männer und Frauen der elsässischen

t >. v i, Bevölkerung erfassen, Die Interesse und Sinn für Gustav WalDau entstammt Dem deutschen Uradel > - . -» -

und einer alten Offiziersfamilie; er heißt eigentlich

Gustav Freiherr von Rummel, wurde am 27 Fe­

bruar 1871 in Piflas in Bayern geboren, wollte

Als 27jähriger gab er den Offiziersberuf auf und wurde Schauspieler unter dem Bühnennamen Gustav Waldau. Mit Ausnahme einer kurzen Tätigkeit in Köln und einiger Gastspielreisen nach Amerika, nach Wien und Petersburg ist Waldau ,. . ..

trotz vielen verlockenden Angeboten Dem Mün- jene Elemente vorgehen, die glauben, die durch die

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