Ausgabe 
27.11.1941
 
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und Roosevelt einig

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eines Zustandes nxir, strie. Angesichts der den Sowiets noch vervlewen Geheimen seit langem den Möglichkeiten auf militärischem und w-fttschaft» lichem Gebiete ist es nicht allzu schwer, die Pro-

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Russen

dieses Kolosses und über die Intentionen seines Diktators Stalin Europa gegenüber wurden durch

Englische und russische Agenten arbeiteten 1940 auf dem Balkan bereits gemeinsam gegen die deut­schen und italienischen Interessen. Anfang des Jah­res 1941 verdichtete sich diese schon erwähnte eng-

In fünf Monaten ist nun auch diese letzte mili­tärische Hoffnung der Angelsachsen in Europa zu­nichte geworden. Meine Herren! Ich glaube nicht zuviel zu sagen, wenn ich behaupte, daß diese sunf Monate des Feldzuges im Osten die bisher größte militärische Tat der Weltge­schichte werden wird.

In diesen fünf Monaten ist es gelungen, im Kampf gegen einen zäh und verbissen und aus Angst vor dem Genickschuß feiner Kommissare meist bis zum Todesmut kämpfenden Gegner, gegen unabsehbares Kriegsmaterial, Artillerie, Tanks modernster Art usw., gegen die opera­tive Schwierigkeit des ungeheuren russischen Rau­mes, gegen ungünstiges Wetter, Schlamm, Schnee, Regen, Kälte und auf den in unbe- fchreiblichem Zustand befindlichen Wegen dieses Landes die gut ausgerüstete und zahlenmäßig größte Armee der Welt vollkommen zusam­men z u s ch l a g e n. Es ist dies eine Ruhmes­tat unserer Soldaten und der verbündeten Trup­pen, die jedem, der die einzelnen Phasen dieses r gigantischen Kampfes auch nur aus der Ferne milerlebt hat, mit fassungsloser Bewunderung erfüllt und auf den die Heimat nur mit Ehr­furcht blicken kann. Iedoch ich glaube, alle Hel- dentalen unserer wunderbaren Truppen wären trotz allem vergebens gewesen, wenn nicht ein allumfassendes, einmaliges Feldherrngenie diese

die Wirklichkeit noch weit übertroffen. Daß es dem Führer mit den deutschen und verbündeten Trup­pen gelang, in den gewaltigen Vernichtungs­schlachten im Jahre 1941 diesen Koloß zu zer­trümmern und Europa vor der Vernichtung und der ewigen Versklavung durch den jüdischen Bol­schewismus zu retten, hierfür wird die Nachwelt ihm ewig Dank wissen. Der ruhmreiche Anteil der finnischen Helden im Norden an diesem gemein­samen Freiheitskampf sichert ihnen für immer einen Platz im Herzen des deutschen Volkes.

Die Folgen dieser sowjetischen Niederlage

und der Besetzung des weitaus größten Telles der europäischen Sowjetunion im Iahre 1941 möchte ich wie folgt zusammenfassen:

1. Militärisch hat damit der letzte Bun­desgenosse Englands aus oem Konti­nent aufgehört, ein Faktor von Bedeutung zu sein. Deutschland und Italien mit ihren Bun- desgenossen sind damit in Europa unangreif­bar geworden! Gewaltige Kräfte aber werden

maligen Jugoslawien zum Dreierpakt in Bel- grab angestiftete Putsch von England irn Einvernehmen mit der Sowjetunion inszeniert wurde. Das Ziel dieses engusch- sowjetischen Planes war, die auf dem Balkan be- findlichen deutschen Truppen nach Möglichkeit von drei Seiten anzugreifen, ein Plan, der bekanntlich dank der Haltung unserer Balkanfreunde und der türkischen Regierung durch die schnellen und ent- scheidenden Siege der Achse vereitelt wurde.

Der kurz vor Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges bekannt gewordene Aufruf von Lord Beaverbrook zur Unterstützung der Sowjet- union mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln und seine Aufforderung an die Vereinigten Staa­ten von Amerika, ein Gleiches zu tun, beleuchtete zum ersten Male vor aller Oeffentlichkeit den

nur die offizielle Bestätigung der in Wirklichkeit bereits im

bestanden hatte. ,

Tatsächlich liegt heute vor aller Welt klar, daß

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und Material setzt die Sowjets außerstande, für die Zukunft inilitärische Kraftanstrengnngen zu entsal--

trte Abmachungen des Jahres 1939 nur als tak­tische Schachzüge betrachtet hatten.

Stalin sah voraus, daß England zum Kriege gegen Deutschland entschlossen war. Er hasste auf einen langen Ermattungskrieg zwischen Deutschland und den weltlichen Demokratien, der es ihm ohne besonderen Kraftaufwand er­möglichen ^vürde, den Bolschewismus nach Europa vorzulreiben. In dieser Hoffnung sah er sich durch unseren schnellen Sieg über Frank­reich und die Vertreibung der Engländer aus Europa getäuscht. Nunmehr änderte er seine Taktik, spann sofort wieder seine Fäden mit England und Amerika und beschleunigte den militärischen Aufmarsch gegen Deutschland.

Die bisher größte militärische Lat der Weltgeschichte."

Lhurchill mit Stalin

Inzwischen hatte nun die Reichsregierung präzise Unterlagen über die geheimen Sitzungen des englischen Unterhauses während des Jahres 1940 erhalten. Aus diesen Unter­lagen geht völlig einwandfrei hervor, daß das Unterhaus nach dem Zusammenbruch Frank­reichs über den Fortgang und die Lhancen des Krieges begreiflicherweise außerordentlich be­sorgt war. Herr Churchill hat nach den uns vorliegenden Unterlagen dann versucht, die Un­ruhe des Unterhauses zu besänftigen und das englische Volk erneut für seine Kriegspolitik zu gewinnen, indem er vor dem Unterhaus fol­gendes erklärte:

1. Er habe auf Grund der von Botschafter Lripps in Moskau geführten Verhandlungen nunmehr die präzise Zusage erhalten, daß die Sowjetunion in den Krieg auf eng­lischer Seiteeintreten würde, und

2. habe er die uneingeschränkte Zusage des Präsidenten Roosevelt zur Unter st ühung der englischen Kriegführung.

Nach den uns zugänglich gemachten Berichten über diese Gehelmsihungen ist es Herrn Chur­chill schließlich nur durch diese Erklärungen ge­lungen, die bedenkliche Stimmung bei vielen Abgeordneten zu beseittgen und sie bei der Stange zu hatten.

wahren Stand der englisch-sowjetischen Be­ziehungen, so daß die kurz nacy ^uwcuch der deutsch-sowjetischen Feindseligkeiten zwischen Lon­don und Moskau veröffentlichte Bündnisabmachung

2* Wirtschaftlich ist nunmehr die Achse mit ihren Freunden und damit ganz Europa un­abhängig von Uebersee. Europa ist ein für allemal blockadefest geworden. Das Getreide und die Rohstoffe des europäischen Rußland können die Bdü.snisse Europas voll befriedigen. Seine Kriegsindustrie wird der Kriegswirtschaft Deutschlands und feiner Ver­bündeten dienstbar gemacht, wodurch das Kriegspotential Europas noch weiter gewaltig gesteigert wird. Die Organisierung dieses riesi­gen Raumes ist bereits in vollem Gange.

Damit sind die beiden letzten und entscheidenden Boraussetzungen für den End sieg der Achse und ihrer Verbündeten gegen England ge­schaffen. Mit Ablauf des Kriegsjahres 1941 haben Deutschland und seine Verbündeten sowohl den be- völkerungsreichen Teil der Sowjetumon als auch den größten Teil des sowjetischen Gebietes besetzt, der in bezug auf Rohstoffe und Ge rade von Be­deutung ist. Auch befindet sich m b^sem Gebiet der ' weitaus überwiegende Teil der sowjetischen Jndu-

Unter dem Gesichtspunkt der Gesamtkriegfuhrung befinden sich damit die Achse und ihre Bundesge­nossen heute gegenüber England und seinen Helsenr in einer strategisch absolut beherrschenden Lage. Die Feldzüge im Norden, Westen, Osten und Sudosten Europas sind für die Achse gewonnen und was die Phantasie englischer Strategen auch noch im Schilde führen mag, an den in Europa geschaffenen harten Tatsachen wird sie niemals mehr etwas an­dern können. Wie in Europa, so hat sich auch in Afrika England schon einmal davon überzeugen können, was kühner Angriffsgeist und die Schlag­fertigkeit unserer Truppen auch in diesen Gebieten zu leisten vermögen. Zur Zeit ist der Kampf dort erneut entbrannt. Im übrigen liegen diese ©ebiete auf lange Sicht betrachtet für die Achse geographisch günstiger als für die Angelsachsen, deren Weg über Ozeane dorthin führt.

In der weiteren Kriegführung flehen sich nunmehr gegenüber die englischen In­seln mit ihren nordamerikanischen Mithelfern über dem Ozean auf der einen Seile und der gewaltige europäische Block auf der an­deren Seite. Deutschland und Italien sind in der Lage, die entscheidende Kraft ihrer Ar­meen, Flolten und Luftwaffen auf die Nieder- ringung des britischen Hauptgegners zu konzen­trieren. Bei diesem Kampfe liegen sowohl im hinbli? auf die strategische Lage als auch auf dem Gebiete des Einsatzes von Menschen und Material alle Lhancen auf Seite berx europai-^

Schlachten gelenkt hätte.

Das Geheimnis, mit dem der sowjetische Koloß sich bewußt urngbb und das ihn in den letzten bei­den Jahrzehnten fast völlig von der Außenwelt ab­schließen ließ, wurde erst im Verlaufe dieses Feld­zuges in seiyern vollen Umfang enthüllt. Getrieben von ungezügeltem Machtdrang, hat hier ein dem Weltjudentum verschriebener Tyrann die ganze Kraft seiner Völker von zusammen 190 Millionen auf ein Ziel gerichtet: die Eroberung der Welt durch das bolschewistische Moskowitertum. In der Erkennt­nis, daß Propaganda allein zur Erreichung dieses Zieles kein ausreichendes Mittel fei, hat Stalin nut eiserner Konsequenz und Rücksichtslosigkeit die Sow, jetunion für die Lösung mit Gewalt vorbereitet.

Menschen und Material wurden mit dem gleichen Fanatismus für dieses Ziel eingesetzt. Der kultu-

Hätte England Polen nicht garantiert, so wäre es ! ohne Zweifel zu einer friedlichen Einigung mit i Deutschland gekommen. Ader England oder vielmehr Herr Churchill, der, wie wir kürzlich erfuhren, schon damals hinter dem Rücken seines eigenen Pre- mierminifters Chamberlain mit H-rrn Moofewtt konspirierte und zum Konflikt trieb, stachelte Polen zum Widerstand auf, um so den Anlaß zum Kriege gegen Deutschland zu haben. Zu gleicher Zeit mußte Frankreich, mit dem Deutschland ebenfalls den Weg der gütlichen Einigung beschritten hatte, auf Geheiß Englands losschlagen. Von England abhän­gige Dummköpfe oder Verbrecher haben dieses Land dazu gebracht. Dann kam Norwegen an die Reche, dann Holland und Belgien. Jedochi tn wenigen Monaten gelang es der deutschen Wehr­macht, diese Länder niederzuwerfen und zu besetzen, und England bekam sein glorreiches Dünkirchen. Italien aber trat in diesem Kampf der Besitzen­den gegen die Habenichtse an die Sette des Reiches.

Aber noch hatte England nicht genug. Don der Idee besessen, sich doch noch Europa festsetzen zu können, wandte es sich dem B a l k a ni zu. Die Achse machte in dieser Zelt jede nur erdenkliche diplomatische Anstrengung, um dem Balkan den Frieden zu erhalten. Vergebens! England an statt die Lehre von Dünkirchen zu beherzigen ver­suchte, Griechenland und I u g o s l a w i e nm den Dienst seiner Interessen emzuspannen In der richtigen Erkenntnis dieser Lage und der von diesen Staaten bereits seit langem angestifteten Origen, unneutralen Handlungen und sogar militärischen Un­terstützungen gegen Italien bei ^mer Kriegführung im Mittelmeer hat der Duce den auch hier von Eng­land provozierten Kampf zunächst gegen Griechen­land ausgenommen und die militärischen Operativ nen eröffnet. Als dann auch Jugoslawien endgültig auf die Seite Englands trat und England nunmehr feine Hilfsvölker aus Australien und Neuseeland offen einsetzte, hat die Achse nach Eintreten der bes­seren Jahreszeit auch diesen Teil Europas m we­nigen Wochen von den Briten ^em gefegt. So wurden Serbien, Griechenland und Kreta das Opfer dieser staunenswerten britischen Strategie. Daß der Präsident der Bereinigten Staaten be die fern neuen englischen Abenteuer wiederum eifrige Mithilfe geleistet hat, fei nur nebenbei erwähnt.

Aber auch darüber hinaus gibt es kaum em Land in Europa, das England nicht versucht hatte für sich zu gewinnen oder für sich kämpfen fassen. Jedoch die Einsicht und reale Beurteilung der Lage hat die verantwortlichen Staatsmänner dort Den anlaßt den richtigen Weg zu wählen und sich solchen englischen Garantieangeboten und sonstigen Einflüsterungen zu verschließen.

Doch auch die entscheidende militärische Abfuhr, die England sich im Norden, Westen, Süden und Südosten Europas geholt hatte, ließ es mcht ruhen. Die ganze Haltung des Herrn Churchill und ftiner deutschfeindlichen Helfershelfer aus den Ver­einigten Staaten mit Herrn Roosevelt an bet Spitze galt nunmehr dem O st e n. Ich komme damit, meine Herren, zu der Phase des gemeinsamen ^rei- heitskampfes, die, des bin ich sicher, eines Tages als die entscheidende sowohl für .den Aus gang dieses Krieges als auch für das Schicksal Europas und damit "für die Zukunft der gesamten Kulturwelt überhaupt bezeichnet werden kann: D e r F e l o z u g gegen die Sowjetunion!

©er Vertrag mit Moskau.

Ich darf hier zunächst daran erinnern, daß Deutschland im Jahre 1939 in der Hc> nung, zwi­schen dem deutschen und russischen Volk doch noch einen Ausgleich zu finden, einen Vertrag mit Moskau abgeschlossen hatte, urü) zwar auf der Basis des gegenseitigen Nichtangnsfes und der Ab­grenzung der beiderseitigen Interessensphären. Wegen der sich diametral entgegenstehenden Wel - auffaifungen des Nationalsozialismus und des Bol­schewismus ist dieser Schritt damals dem Führer nicht leicht geworden. Bestimmend waren für ihn hierbei folgende Erwägungen: im Rahmen der im Gange befindlichen Einkrelsungspolltik hatte Eng­land den verschiedensten Ländern in Europa Garan­tieangebote gemacht, mit der Motivierung, daß diese Länder von deutschen Expansionswunschen bedroh seien. Ferner bemühten sich England und Frankreich zu dieser Zeit, durch Angebote eines Beistandspaktes die Sowjetunion als Schlußstein in ihre Einkrei­sungspolitik gegen Deutschland emzufugen. Inder Erkenntnis, daß das Gelingen eines solchen Planes, das heißt die Herbeiführung einer Machtekoalttion England, Frankreich, Sowjetunion eine unge­heure Gefahr für Deutschland und für ganz Europa und damit auch vor allem für die kleineren Nachbarstaaten im Süden und im Norden bedeuten würde, hat der Führer die Haltlosigkeit der Deut ch- land zugeschriebenen Expansionswunsche mitgeteilt. Als die deutsche Delegation nach Moskau kam, waren die Verhandlungen zwischen ber sow­jetischen Regierung und den englisch-französischen Militärtommissionen auf dem Höhepunkt.

Indem es nun der deutschen Delegation ge­lang, ihrerseits eine Entspannung mit der Sowjetunion herbeizuführen, hat Deutschland zumindest das sofortige Eindrin­gen des Bolschewismus in Europa verhindert. Zugleich hatte der Führer dabei die Hoffnung, die infolge gewißer Erscheinungen in der Sowjetunion und bestimmter Nachrichten von dort berechtigt fchien, daß in der weiteren Aus­wirkung biefet Verständigung die Sowjetunion ihre Idee der Weltrevolution aufgeben und auch fonst allmählich zu einem friedlichen Nach- barn für Deutschland und die anderen an die Sowjetunion angrenzenden Länder Europas werden könnte.

relle und materielle Lebensstandard der entspricht dem Niveau von Sklaven. Hausend zu­meist in armseligen Höhlen und halb verhungert, hat der heutige Nüsse alles verloren, was das Le- den für uns lebenswert macht. Leistung, Schönheit, Familie, Gott sind für ihn keine Begriffe mehr. Stumpf, hart, grausam, ohne Lebensfreunde und Ideale ist der Bolschewist auf eine. Stufe gesunken, von der man sich kaum eine Vorstellung machen kann. Es liegt eine tiefe Tragik 'in der Tatsache und in der Erkenntnis, daß ein von Menschen selbst erfundenes System in knapp einer Generation es fertig bringt, Menschen fast zu Tieren zu machen. In einer Zuchthausatmosphäre wurden Bauern und Arbeiter zum Kriegshandwerk gepreßt und der letzte Rubel ausgegeoen für die bolschewistische Ar­mee des Weltjudentums, für Rüstung und noch­mals Rüstung. So entstanden dort, wo sich noch vor wenigen Jahren Dörfer und kleine Städte be­fanden, ungeheure Rüstungs- und kriegswirtschaft­liche Betriebe, dort, wo friedliche Aecker gelegen hatten, entstand ein großes Netz strategischer Eisen- bahnen und Flugplätze, besonders entlang den Westgrenzen dieses riesigen Reiches. Vor allem aber entstand die zahlenmäßig stärkste Armee mit dem größten Material an Tanks, Artillerie, Flugzeugen usw., die je auf der Welt existiert hat.

Sobald die politische und militärische Lage in Europa ihr günstig erschien, sollte die jüdisch- bolschewistische Stahlwalze Europa zermalmen. Als die deutsche Armee noch in letzter Minute am 22. Juni d. I. zustieß, war der große offensive Aufmarsch der bolschewistischen Armee gegen Eu­ropa gerade vollendet. Meine Herren! Alle Berech­nungen und Voraussagen über die Machtentfaltung

entgegen allen Abmachungen, die Gebiete O st- europas weiter bottchewisierte, wie die Sowjets im Norden die Preisgabe Finnlands und im Südosten die Preisgabe Bulgariens und die deutsche Zustimmung zur Einrichtung mili­tärischer Stützpunkte an den Meer eng e n von Deutschland verlangten, und wie der Führer diese Ansinnen ablehnte, wie die Sowjets lyre Armeen vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer immer weiternachWesten verschoben, bis zrttetzt an unseren, den finnischen und rumänischen Grenzen die ganze sowjetische Streitmacht gegen Europa aufmarschiert war, und wie die Sowjets schließlich begannen, Zug um Zug mit ihrem militärischen Aufmarsch immer offenbar auch diplomatisch gegen Deutschland Stellung zu nehmen. Die sowje­tischen Umtriebe in Bulgarien, Ungarn, Rumänien und in Finnland bis zum Abkommen mit Serbien seien hier nochmals erwähnt. Insbesondere aber hat die Note des Auswärtigen Amts damals schon daraus hingewiesen, daß nach den der Reichsregierung vor­liegenden Unterlagen bereits während des ganzen Jahres 1940 der englische Botschafter Cripps in Moskau die Sowjets für die englischen Ziele doch noch zu gewinnen suchte, und wie erfolgreich diese

Deutschland hat dann auch in loyaler Durchführung seiner Erklärungen seit dem Sommer 1939 eine völlige Umstellung seiner Politik gegenüber der Sowjetunion vorgenommen. Es hat sich stets aus seine rein deutschen Interessensphären beschrankt, und es hat mit viel Geduld in allen auftauchenden Streitfragen eine gütliche Verständigung mit den Sowjets herbeizuführen versucht. In feinem Wunsche nach Ausräumung aller Konfliktsmoglich- keiten und um jeglicher Verdächtigung von vorn­herein vorzubeugen, ist es sogar so weit gegangen, die gesamten Volksdeutschen aus den Grenzlandern nach Deutschland umzusiedeln.

Wenn die Reichsregierung nun glaubte, dadurch eine entsprechende Haltung der Sowjetregierung auch gegenüber dem Deutschen Reiche selbst oder gar der Umwelt herbeiführen zu können, so wurde sie bekanntlich schwer enttäuscht. In der Note, die der Sowjetregierung vom Auswärtigen Amt am 22. Juni 1941 übermittelt wurde, hat die Reichs­regierung der Weltöffentlichkeit bekanntgegben, in welch schmählicher Weise sie von der Sowjetregie­rung hintergangen worden lst, und daß die Sowjets

scheu Koalition.

Meine Herren! Aber auch für die politische Ge­samtlage in der Welt ist die Niederlage des Bol­schewismus von entscheidender Bedeutung. Das Uebergewicht der im Dreimächtepakt verbündeten Großmächte Deutschland, Italien und Japan und der ihnen angeschlossenen Staaten ist durch den Ausfall der Sowjetunion als Großmacht so stark geworden, daß ich keine andere Mächtekombination sehe, die auf die Dauer dagegen auffommen könnte. Im Großen gesehen erstreckt sich die Machtsphäre dieser Gruppe und ihrer Freunde auf den gesam­ten europäischen Raum vom Nordkap bis in den Mittelmeerraum, von der atlanti» eben Küste bis tief ins Innere der Sowjetunion. Auch der n o r d a f r i k a n i s ch e Raum und der vordere Orient werden sich, soweit der Feind hier noch Positionen hat, auf die Dauer der Aus­wirkung dieser politischen und militärischen Macht­entfaltung nicht entziehen können. In Ostasien aber steht die Großmacht Japan, die dort Herr der weiteren Entwicklung ist und der auf die Dauer keine Macht der Welt die ihr zukommenve beherrschende Stellung streitig machen kann. Die­sen Mächten gegenüber steht heute England, und an seiner Spitze Herr Churchill. Niemand kann die­sen Mann, der in England zweifellos als der Hauptschuldige für die Kriegserklärung Englands an Deutschland anzusehen ist, ins Herz sehen. Aber es wäre erstaunlich, wenn Herr Churchill nicht bereits heute in seinem Innersten begriffen hätte, daß er diesen Krieg nicht mehr gewinnen kann, sondern daß schon heute England die Par Ne verloren hat. Dor seinem eigenen Volke kann ek dies nicht zugeben, und so klammern sich seine Hoffnungen auf die Hilfe des letzten noch möglichen Bundesgenossen: der Vereinigten Staa­ten von Amerika.

Eure Exzellenzen! Meine Herren! Seit Jahren droht Präsident Roosevelt Deutschland und ab len möglichen anderen Staaten mit Krieg. Deutsch­land hat hierzu zunächst geschwiegen. Nach der Tonart aber, die die UZ^.-Kriegshetzer in letzter Zeit in immer gesteigertem Maß gegenüber Deutsch­land anzuschlagen belieben, liegt auch für uns fern Grund mehr, nicht ganz offen zu diesem Thema Stellung zu nehmen. Das deutsche Volk hat in sei- r ner ganzen Geschichte nie Groll oder gar Haß gegen das amerikanische Volk empfunden. Sicher , auch das amerikanische Volk nicht gegen das deutsche. Trotzdem sucht Herr Roosevelt mit allen Künsten ; der Intrige, der Verdrehung, der Verleumdung sein 1 Land und Volk in den Krieg mit Deutschland zu 1 bringen. Deutschland hat diese Entwicklung nicht ge- ' wollt. Aber nachdem feststeht, daß hier nicht das amerikanische Volk sprach oder sprechen konnte, sondern daß diese Politik von dem in den Vereinigten Staaten zusammengeströmten gesamten internationalen Weltjudentum und seinem Ex­ponenten Herrn Roosevelt allein gemacht muroe, hat der Führer diesen Gang der Dinge berücksich" tigt und die Reichsregierung hat demnach von An­beginn mit der Feindschaft Roosevelts gerechnet. Angesichts dieser Haltung des Präsidenten Roose­velt möchte ich nun gleich folgendes feststellen: vd und in welchem Umfange die Bereinigten Staaten Kriegsmaterial an unsere Feinde liefern, ob die Bereinigten Staaten darüber hinaus in den Krieg gegen uns eintreten ober nicht <m dem Ausgang

plötzlich, die Sowjetunion sei immer die Wiege des Christentums gewesen und heute ihr Beschützer, und der Erzbischof von Canterbury betete im offiziellen Gottesdienst für die bolschewistische Armee und sei­nen Freund Stalin. Churchill und Roosevelt er­klärten ihren Völkern, daß keine Regierungsform den von ihnen proklamierten heiligen Grundsätzen näher käme, als das bolschewistische System. Alles überschlug sich in den westlichen Demokratien an er­bärmlichen Liebes- und Sympathiebezeugungen für den jüdisch-bolschewistischen Verbrecherstaat, wah­rend die von Stalin ersehnte materielle Hilfe aller­dings ausblieb. Wesentlich realistischer klang es ja ! dann auch, wenn Churchill und Stalin sich vor kur­zem gegenseitig alsOld war horses" bezeichneten. Dies scheint mir ihrer gegenseitigen wahren Ein-

stellung wohl erheblich näher zu kommen.

Das Auswärtige Amt hat damals im einzelnen dar- geleqt wie trotz des deutsch-sowjetischen Paktes von kommunistischen Agenten auch weiterhin Zersetzung, Spionage undSabotage gegenDeutsch- l a n d betrieben und wie die Komintern in den Ländern auf dem Balkan und im gesamten übrigen Europa ihre Propagandatätigkeit fortsetzten. Es hat -mnrßn

erner darauf hingewiesen, rote die Sowjetmacht Versuche waren.

jetrußland zum Bruch mit Deutschland trieb, wobei Europa gegen Deutschland ausspielte und sich dender Bedeutung sem konnten. ......

von dieser aU% erhoffte. Mit Churchill ließ nun Nr

auch die ganze jüdisch-angelsächsische Welt, getra­gen von der Hoffnung, daß die Sowjetunion doch noch imftanbe fein könnte, eine Wandlung in der für England so fatalen militärischen Lage m Eu­ropa herbeizuführen, jede Maske.fallen.

In eiten unwürdiger Weife wurde von den west­lichen Demokratien über Nacht das aggressive Bünd­nis mit dem Bolschewismus verherrlicht. Englische Konservative und amerikanische Millardäre, die dis dahin jeden Kontakt mit Bolschewisten mie mit Aus­sätzigen abgelehnt hatten, erklärten der Welt, die Sowjetunion sei ein Land der Freude, des Lachens und des wohllebigen Bürgertums. Englische und amerikanische Gewerkschaftler und Landroirtschaftler bewiesen haargenau ihren erstaunten Zuhörern, daß die Sowjets ein wahres Paradies satter und zu­friedener Arbeiter geschaffen hätten, und daß die Kolchose das Fundament für die Erhaltung eines wohlhabenden und auf fetten Hofen lebenden Bauernstandes fei. Jüdische und britische Gelehrte und Mttglieder kultureller Vereinigungen erklärten