Ausgabe 
27.6.1941
 
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5reitag,27.ZuniMl

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Der neue Lteberfall der Bolschewisten auf Finnland

Eiaatsprasident )iyti nist das finnische Self zum Berteidignngskamps auf.

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b hat unser zweiter Berteidigungs-

wie ein Schlußpunkt der Politik, die

Sowjetunion nach dem Frieden in Moskau in

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liur foipf kaum 19 Monate nach dem ersten Angriff liv ifernen. Der neue Angriff der Sowjetunion auf

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La,des zu zerstören und unser Volk ersklaven.

i! Solschewistische Unaufrichtigkeit.

In s wir im Winterkriege 1939/40 ohne militäri-

Wzig auf Finnland getrieben hat, und deren Ziel

>» mar, die Selbständigkeit unseres

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k Hilfe verblieben, waren wir gezwungen, am MMärz in den dunklen Stunden der Nacht mit 6tr Sowjetunion einen Frieden zu schließen, der ni dem mit großen Opfern erfolgreich durchge- ten Berteidigungskampf lähmend schwer er- sci.i. Aus den Friedensbedingungen konnten wir «gl ersehen, welche die innersten Absichten der . i Jpi jetunion beim Diktat waren. Die neue Grenze np uijpto |bu'>e so bestimmt, daß die B e r t e i d i g u n g s ° urUllvllv! rög lichkeiten Finnlands e i n für alle- liiik zerstört waren. Die Grenze wurde durch MM natürlichen Verteidigungslinien hindurchge- __ 'Mn, und zwar so, daß das Wegenetz völlig zer- wurde. Die Sowjetunion schaffte sich im Frie- Mijjchluß eine strategisch vorteilhafte Ausgangs- iBflft- für den Fall eines neuen Angriffs-

Bedrohung des Selbflbestimmungsrechts.

Dimn wir Finnen auch schlimme Erfahrungen 1 gemacht hatten, wie wenig ein von der Sow-

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«i 8>er hiermit nicht genug! Um Finnland vollstän- M wehrlos gegen den Angriff ihrer gewaltigen Mgsmacht zu machen, forderte die Sowjetunion f o als Seestützpunkt und den Bau der

Ma la-Bahn. Sie begründete die Pachtung des Mi^punktes von Hanko damit, daß die Sowjetunion M S ch l ü s s e l st e l l u n g am Finnischen Meerbusen brauche, um die Sicherheit ihrer Wsen Hafenstadt Leningrad zu wahren. Die nach Hpn'o verlegten Streitkräfte weisen aber kaum aus Merdeine Marineverteidigungsaufgabe, sondern aus t ' Land an griff hin. Für einen Seestreit cht man weder große K a m p f w a g e n a b - Mn u n g en noch enorme E i s e n b ach n a r t i l - >Mr e. Die ganze Stteitkraft in Hanko ist Haupt- WM! ch im Hinblick auf einen schnellen 21 ng rtff iWLande zusammengesetzt. Hanko war eine direkt dem Herzen Finnlands gerichtete Pistole. Die

Opferung des Baues der S a l l a - B a h n war ' Mowenig wie die Gebietsforderungen in Noro- ffinland in den Voroerhandlungsbedingungen, die stt innifchen Regierung überreicht wurden, enthül­le. Die Salla-Bahn, durch die das finnische Eisen- Wmetz mit der M u r m a n b a h n verbunden wer- ollte, bedeutete offenbar, daß eine Angriffs- Wtung der Sowjetunion zur Verfügung gestellt fort-e. Die Drohung, die sich in dieser Forderung Mbirg, richtete sich auf ganz Rordskan d i - 11 e n, war aber zunächst ein auf Finnland tief IIbeit Rücken gerichteter Dolch.

Mti Zusammenhang mit den Friedensoerhano- wurde von der Sowjetunion als endgültige hl absolute Ansicht gemeldet, daß der geschloffene Irirag vollständig die Forderungen der Sowjet- Adi befriedige. Die Vertreter der Sowsetunion Herrn der Ansicht, daß er die Sicherheit Len in- Mat) s garantiere, zu deren Wahrung ja die Sow- $irion zu den Kriegshandlungen gegriffen hatte, kttfso versicherten die Unterhändler, daß der Frie- »siertrag die Sicherheit der Bahn nordöstlich vom o g a garantiere, die die Sowjetunion für ihre Mimdungen für wichtig hielt. Außerdem verstcher- :e; ine Unterhändler, daß die Art, in der Finnland pe inner- und außenpolitischen Angelegenheiten teabe und entscheide, ganz seine eigene Sache sei 1 &HD wie es seine wirtschaftlichen Verhältnisse hi-. Die Sowjetunion habe hierfür kein Jnter-

1 e l s i n f i, 27. Juni. (DNB. Funkspruch.) Staats- Eiibent Risto Ryti hielt am Donnerstagabend ionischen Rundfunk andasfinnischeVolk I n|i=nbe Rede:

Mitbürger!

lnser friedliebendes Volk, das nun schon über ein jaJr alle seine Kräfte bis aufs äußerste angespannt 01 um das Land nach dem vorigen Krieg wieder m Blühen zu bringen, ist wieder das Ziel i ,, es rohen Angriffs geworden. Wieder

al ist derselbe Feind, der im Laufe der letzten y Jahre 90 Jahre lang in kurzen Zwischenzeiten - nr er wieder unser kleines Volk verheerend, zer- ^tternb und mordend angegriffen hat, i n , er Gebiet eingedrungen und hat mit tr>r Luftwaffe friedliche Mitbürger, hauptsächlich ; rnse, Frauen und Kinder, getötet und den Besitz

Bücher Mitbürger zerstört.

Gleich nachdem der Krieg zwischen Deutsch- tnd und der Sowjetunion ausgebrochen war, lurde unsere Grenze seitens der «owjetunion zahlreiche Male v e r - l l- ht, wogegen wir starken Protest erhoben, ker ohne irgendein Ergebnis. Seit gestern kben die Streitkräfte der Sowjetunion, ohne fh um Verträge zu kümmern, und ohne Ur­sche aus Befehl ihrer Regierung regelmäßige iusgedehnte Kriegshandlungen in £en Teilen unseres Landes unternommen und -ivohnheitsgemäh sie hauptsächlich auf ganz / rfene Ortschaften und friedliche Zivilbevöl-

Irung gerichtet.

jetunion gegebenes Wort oder ein Vertrag bedeuten, hatten wir doch erwartet, daß man in gewissem Grade und wenigstens eine Zeitlang daran festgehalten hätte. Aber wieder müssen wir unmittelbar er­fahren, daß man sich nicht auf ein von der Sowjetunion gegebenes Wort ver­lassen kann. Ohne Beachtung dessen, daß man versprochen hatte, sich nicht in die Außenpolitik Finnlands einzumischen, stellte die Sowjetregierung Forderungen in bezug auf die Außenpolitik Finnlands auf. Nach den harten Kämpfen und den großen Verlusten und ohne die Stütze jeglicher Geldausrüstung war unser Land vollständig schutz­los gegen mögliche Angriffe der Sowjetunion. Um in irgendeiner Weise das Dasein zu sichern, strebte die finnische Regierung nach einer Diskussion, um eine Verteidigung der nordischen Län­de r zu schaffen. Diese Diskussion wurde am selben Tage veröffentlicht, an dem der Frieden in Moskau geschlossen war. Als die Dokumente des Friedens­vertrages im finnischen Reichstag am 21. 3. behan­delt wurden, erhob die Sowjetunion einen scharfen Protest gegen diesen Plan mit der grundlosen Behauptung, daß er sich in Widerstreit mit dem Friedensvertrag befände. Wegen derselben außenpolitischen Frage mischte sich die Sowjetunion noch dreimal in drohendem Tone in unser Selbstbestimmungsrecht: am 27.9.1940, am Sel6- ständigkeitstag desselben Jahres, und danach noch am 18.12. Das geschah, obwohl der Verteidigungs­bund damals nicht gegen jeden gerichtet, sondern nur bestrebt war, diese Brudervölker zu beschützen.

EinmischungininnereAngelegenhetten und Spionage des Konsularkorps.

Gegen alle internationalen Bräuche haben sich die sowjetischen diplomatischen und konsularischen Ver­tretungen in Finnland auch in die inneren Angelegenheiten Finnlands einge­rn i s ch t u n d Spionagebetrieben und dabei sogar falsche Pässe und Namen gebraucht. Zu diesem Zweck ist das Personal der sowjetischen Vertretungen in ungeheurem Maß erweitert worden. In der Ge­sandtschaft in Helsinki gibt es 31 Personen, die dem diplomatischen Korps angehören, und 120 Personen als Hilfspersonal. Im Petsamoer Konsulat gibt es drei Konsuln und 21 Personen als Hilfspersonal, und im Konsulat Maarianhammina acht Konsuln und 30 andere Personen. Insgesamt standen im Dienst der sowjetrussischen Vertretungen also 52 Personen, die zum diplomatischen Konsularkorps ge­hörten, und 171 Personen als Hilfspersonal.

Sowohl durch die Gesandlfchafl, als auch durch Mithilfe von finnischen Staatsbürgern, die ge­willt waren, ihr Vaterland für die Silberlinge des Judas einzutauschen, ist die Sowjetunion rücksichtslos bestrebt gewesen, sich in die inne­ren Angelegenheiten Finnlands einzumischen.

Durch die Unterstützung und Ankurbelung der revolutionären Tätigkeit der ^Gesellschaft für Freundschaft zwischen Finnland und der Sowjet­union", die von Moskau aus geleitet und angezettelt

Einstimmigkeit im finnischen Reichstag.

Helsinki, 26. Juni. (DRV.) Die staatliche Nachrichtenstelle gibt bekannt:

In der Plenarsitzung des Reichstages am Mitt­woch gah der Staatsminister Rangelt über die Lage und die Umstände, die diese Lage geschaffen haben, einen Bericht. Der Staatsminister stellte fest, daß Finnland seil Mittwoch morgen Gegen­stand von Angriffen der Sowjetunion

ist und daß die Sowjetunion Kriegs­handlungen gegen Finnland vor­nimmt. Aus diesem Grunde hat Finnland mit allen verfügbaren militärischen Mitteln Vertei­digungsmaßnahmen getroffen. Rach der Erklärung des Staatsministers sprach der Reichs­tag der Regierung einstimmig sein Vertrauen aus."

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Finnland und die Grenze Sowjelrußlands. (Karte: Scherl-Bilderdienst-M),

wurde, versuchte die Sowjetunion, Finnland für eine ähnliche Entwicklung wie in den baltischen Staaten reif zu machen. Die Sowjetunion hat sogar den Ver­such gemacht, sich in innere Personalange» legenheiten zu mischen. Die Agitation und Sa­botage der Sowjetunion in Finnland wurde immer rücksichtsloser und aktiver. Jeden Finnen, den die Sowjets zu faffen bekommen haben, von den Kriegs­gefangenen angefangen, hgt man versucht, anzü­rn e r b e n oder zu zwingen, um Spionage gegen Finnland z u treiben.

Die sowjelrussische Agitation hat die Feindselig­keit gegen die finnische Regierung und die Regie­rungsbehörden geschürt. Sie ist bestrebt gewesen, den Bolschewismus und bolschewistisches Denken in Finnland zu verbreiten.

Der letzte Beweis der in verschiedensten Zusam­menhängen hervorgetretenen Anmaßung der Saw» jetunion ist der von amtlicher Stelle gemachte An­trag der Sowjetunion, eine Person, die seinerzeit im Zusammenhang mit einer der größten Spionage- geschichten in Finnland verurteilt wurde und jetzt ihre Freiheitsstrafe abbüßt, freizulassen, damit sie nach der Sowjetunion fahren düsfe.

Immer neue Versuche politischer und militärischer Bevormundung.

Die politischen und wirtschaftlichen Forderungen der Sowjetunion über den Friedens­vertrag hinaus erstreckten sich auf viele Gebiete und wurden im Hinblick auf die Sicherheit Finn­lands immer bedenklicher. Ich erwähne einige davon:

Arn Johannisabend, dem 23. Juni v. I., nahm die Sowjetunion überraschend die Frage der A a [ a n s i n f ein auf, die nicht in den Friedens- bodingungen enthalten war. Als man zur Zurück­weisung der neuen Forderungen sich auf diesen Um- stand berief, sagte der Außenminister Molotow zynisch, daß die Sowjetregierüng die Frage nach den Aalandsinseln nicht im Zusammenhang mit dem Friedensschluß aufgenommen habe, weil dies hätte hindernd auf die FriedensverHand­lungen wirken können. Die Sowjetunion forderte jetzt, daß die Aalandsinseln entmilita« r i f i e r t werden sollten. Die dort befindlichen Ver­teidigungsanlagen sollten zerstört werden, und die Sowjetunion selbst sollte über diese Arbeit die Kontrolle haben. Durch diese Forderungen wollte sich die Sowjetunion deutlich die Gelegen­heit reservieren, in einem günstigen > Augenblick mühelos die Aalandsinseln zu er­obern.

Zur selben Zeit, also vor einem Jahr, stellte die Sowjetunion ihre Forderung bezüglich der Nickel­gruben in Petsamo auf. Sie begnügte sich nicht, einen Anteil an der Produktion des Berg­werkes zu fordern, sondern ihre Forderungen hatten ein direkt politisches Gepräge. Die Sow­jetunion forderte, daß sie u. a. die Leitung der Gruben erhalten und den fünften Teil des Per­sonals stellen könne. Die Verlegung einer solchen Menge Männer dorthin hätte bedeutet, daß die Sowzetunion faktisch auch einen militärischen Stützpunkt in Petsamo gehabt hätte.

Bezeichnend für das doppelzüngige Der­sah r en der Sowjetunion war, daß sie die Natur ihrer Forderungen den an dem Nickel von Petsamo intereffierten Großmächten ganz anders darstellte. Der einen erklärte sie, nur wirtschaftlich am Nickel interessiert zu sein, der anderen, daß die Sache ganz politisch sei. Eine Maßnahme, die sich auch auf das Petsamogebiet richtete.

Die dritte bedenkliche Forderung berührte mili­tärische Eisenbahntransporte durch fin­nisches Gebiet nach dem gepachteten Hanko. Diese Abmachungen waren auch nicht in dem Frie­densvertrag vorgesehen. Die Gefährlichkeit der Transporte im Hinblick auf die Sicherheit unseres Landes und unser Selbstbestimmungsrecht war offenkundig. Auf diese Weise war die Sowjetunion auf verschiedene Art bestrebt, die politische und mili­tärische Stellung Finnlands zu schwächen.

Zur selben Zeit, als dies geschah, versuchte die Sowjetunion auf alle Weise, wirtschaftlich unser Wider st andsvermögen zu schwä­chen. Ohne jegliche Begründung forderte sie die 21uslieferung einer bedeutenden Menge unseres Eisenbahnmaterials. Ebenso forderte sie Entschädigung für den Besitz, der von den abgetretenen Gebieten wegtransportiert worden war oder von dem behauptet wurde, daß er zerstört sei, und erstreckte diese Forderung auch auf den Besitz, der von dem Pachtgebiet Hanko entfernt worden war, worauf sie auf feinen Fall Ansprüche haben konnte. Bezeichnend für diese For­derungen war, daß Entschädigungen auch für solche Maschinen gefordert wurden, die schon Jahre vordemKriegsausbruch aus den karelischen Jndustrieunternehmungen verkauft und wegttans- portiert worden waren. Sie waren augenscheinlich in den alten Listen der russischen Spionage, auf Grund deren die Entschädigungen gefordert wurden, notiert. Weiterhin forderte die Sowjetunion für sich die wertvolle StromschnelleDaullinkoski, die zweifellos ganz auf finnischem Gebiet liegt. Der Grund dieser Forderung war, daß die Finnen sei­nerzeit geplant hätten, diese Stromschnelle mit dem K r a f t w e rk Enso zu vereinen, das auf die rus­sische Seite gekommen war.

Auf diese Weise erstrebte die Sowjetunion durch fortgesetzten Druck ihre Stellung zu stärken und ihren Einfluß in Finnland auszudehnen und unsere be­reits schwache wirtschaftliche Stellung noch mehr 31; schwächen. In zahllosen Fällen waren wir gezwimi