Ausgabe 
27.1.1941
 
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Montag, 27. Januar Ml

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Lin feindliches Flugzeug wurde abgefchoffen.

ErheblicheVerlustederbritischenMiielmeerflolte

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in Aegypten. Meldungen, die aus absolut glaub­würdiger Quelle in Lissabon vorlieaen, sprechen von dem britischen MonitorTerror (7000 Tonnen),

Oer Fall von Tobruk

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ersehn, habe, würde begraben werden. Die gesamte de?NSDAP [ö «-

it^/eni,ehe Kultur und alles i.ateem ehe Lenten ! ^^des Fuhrers^Genau^w^ der

d ke°? a r °°K Zn MaUen be- i°hr°n. Die G gner versuchten, ihn^ totzuschweigen

gefeuert und große Lücken in die australischen Ab­teilungen gerissen. Auch unsere Verluste an Wann und Material sind groß. Rach einer Rundfunkmel- düng des Gegners wurden aus Tobruk über 2000 italienische Verwundete geborgen. 3n der äußerst Karten Schlacht von Tobruk hat sich die italienische Wehrmacht, wie der Gegner selbst zugibt, heldenhaft aeschlagen. Rach dem Fall von Tobruk hat sich die schlacht gegen Westen verlagert, wo Vorstöße von feindlichen Panzereinheiten durch unser Feuer zurückgewiefen wurden, wozu sich unsere Luftwaffe mit Bomben- und Wafchinen- rewehrangriffeu gesellte. Ein feindliches Blenheim- Flugzeug wurde von unseren Jagdfliegern abge-

schossen. _ , . . .

An der griechischen Front wurden trotz ungünstiger Wetterlaae in Angriffen von örtlicher Bedeutung wichtige Stellungen erobert und dem Feinde empfindliche Verluste an Gefangenen und automatischen Waffen belgcbracht.

In Oslafrika dauerten die Kämpfe an der

wäre vernichtet. Der öieg oer angeijaajpicyen zdvu würde das Elend der großen Massen be­deuten, die auf eine bessere Zukunft hofften. Alle Pläne, Gerechtigkeit in der Welt zu schaffen, waren für alle kommenden Generationen erledigt. Das ita­lienische Volk würde wie in einem riesigen Konzentrationslager eingeschlossen bleiben. Dies sei der wichtigste Grund, der Italien zur Fort­führung seines Kampfes zwinge. Kämpfen oder e i n versklavtes Volk der angelsächsischen Welt zu bleiben, seien die beiden Lösungen. Cs sei zwecklos, zu fragen, welchen Weg Italien gehen werde. Den Weg wiesen die italienischen Seeleute und die heldenhaften Verteidiger von Tobruk.

ganze Reihe schneller Einheiten, wie Kreuzer und Zerstörer, ausgefallen sei. Durch die Zer­trümmerung von Malta und den Einsatz des deut­schen Fliegerkorps werde der Schutz der wenigen englischen Geleitzüge durch das Mittelmeer immer

mehr erschwert.

Zahlreiche schwer beschädigte englische Kriegsschiffe besinden sich im Haffen von Alexandria

zeuge einen von Seesireitkräften gesicherten feind­lichen Geleitzug westlich Kreta an. Meh­rere Treffer vcn Bomben schweren und mittleren Kalibers auf drei schweren Einheiten des englischen

der am 6. Januar eingetroffen ist, und von dem britischen KreuzerSussex" (9850 Tonnen), der am 7. Januar einkam. Beide Schiffe wiesen große Lecks auf, die von italienischen U-Booten verursacht sein sollen. Die Ausbesserungsarbeiten dürsten viele Monate dauern. Am 13. Januar sei auch der Kreu-

zerG l o u c e ft e r" (9300 Tonnen), der von einer Fliegerbombe getroffen worden war, in den Hafen von Alexandria eingelaufen.

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und Fjordenwelt des Nordens und erschließen neue Landesteile. Ein Ausbau der Gruben und der In- duftrieen, die Pflege der Holz, und Landwirtschaft, die Modernisierung der Fischerei durch neue Ge- frier* und Kühlverfahren und nicht zuletzt die roei» tere Erfassung der bisher brachliegenden Wasser- fraffe das alles zeigt den Aufbau Norwegens an. Sein Weg zum neuen gesamteuropäischen Wirt- schaftsraum ist frei und er wird mit weitem Blick in die europäische Zukunft tatkräftig befchritten.

zu verspotten und zu verlachen. Nichts konnte die Studentenbundsmönner in ihrem Kampf beeinflus­

sen. Immer größer wurden die Gruppen, immer größer die Erfolge bei den Wahlen zu den studcn^ tischen Parlamenten, so daß bereits W-i Jahre vor der Machtübernahme der NSD-S^udentenbund ein­deutig an den deutschen Hochschulen den Siea er- runoen hotte. als in Graz ein nationalsozialistischer deutscher Student zum ersten Vorsitzenden der Deut sch en Studentenschaft gewählt wurde.

Im Gau Hessens-Nassau wurde dieser Kam", irn die deutschen Hoch- und Fachschulen sehr früh geführt. Gerade in Frankfurt am Main wurde unter dem jetzigen Gauleiter von Koblenz- Trier, Simon, einem der ältesten Student-n- bundsmänner Frankfurts, eine der ältesten

Der Wehrmachibenchi.

Fernkampfflugzeug versenkte 4000 Mt. Handelsschiffsranm. Berlin. 26. Ian. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Luftwaffe setzte die bewaffnete

Rom, 26. Jan. (Europapreß.) Der Zustand des britischen FlugzeugträgersI l l u st r i o u s" wird vonGiornale d'Jtalia" durch die Bezeichnung .Rauchender Schrott" Umrissen. Eine Tau- send-Kilo-Bombe habe auf dem Flugdeck einen Krater von 57 Meter Durchmesser auf- gerissen, und eine Fünfhundert-Kilo- Bombe habe bei der Kommandobrücke steuer- bord ein großes Loch in das Schiffsdeck ver­ursacht. Vier weitere Bomben seien auf das Flugdeck gefallen und wenigstens eine außenbord, wodurch an der Schiffswand ein großes Loch ent­standen fei, durch das große Wassermengen in das Schiffsinnere drangen. Das Schiff sitze in 11 m Wassertiefe fest. Durch den Ausfall dieses 70 Flug­zeuge beherbergenden Schiffes fei die Aktionsfähig­keit der den italienischen an Geschwindigkeit unter­legenen englischen Schlachtschiffe sehr behindert, was sich auf die Bewegung der nur mit größtem Aufwand zu schützenden Geleitzüge stark ausmirten werde.Lavoro Fascista" betont, daß ja auch eine

15 Jahre AGO.-Studenienbmid Von L. Safsran.

Sudanfront In den Abschnitten von Eher« und von Aucota an. Die Luftwaffe griff kräftig in die Kämpfe ein.

Bomberformationen des deutschen Flieger­korps griffet!' cm späten Rachmittag des 24. Ja­nuar einen feindlichen Flotlenverband im zentralen Witlelmeer an. Rach den bisherigen Feststellungen wurde ein Schwerer Kreuzer am Heck mit einer Bombe von schwerem Kaliber getroffep.

3m Atlantischen Ozean versenkte eines unserer Unterseeboote unter dem Befehl von Korvettenkapitän Carlo Alberto Teppali den griechi­schen 6000-Tonnen-DampferEleni". Ein anderes U-Boot unter dem Befehl von Korvettenkapitän Salvatore Todaro versenkte nach hartem Kampf den mit Truppen beladenen englischen Hilfskreuzer Eumoeus (7000 Tonnen).

Der ifalienWe Serichi vom Sonntag.

Rom. 26.Jan. (DRB.) Das Hauptquartier der Wehrmacht gibt bekennt:

An der griechischen Front Kämpfe lokalen Charakters. Unfern Luftwaffe hat bei ihren An­griffen Nachschubkolonnen und Truppenzusammen­ziehungen mit Bomben und Hünen Sprengbomben belegt. Eine VoMberformation hat die militärischen Anlagen von Saloniki angegriffen und dabei Hafenanlagen, Brennstoff lager, Magazine und den Bahnhof getroffen, wobei ausgedehnte Brände be­obachtet wurden. 3tn Luftkampf mit feindlichen Jägern wurden zwei feindliche Flugzeuge abge- schossen. Einer unserer Bomber ist nicht zurück-

Annabme von Slmeincit für die Miitagsnummer biSU'/.Nbr besBvrmitmgS

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Sieg oder Versklavung

Ansaldo über den Weg Italiens.

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NSG. Am 26. Januar wurde gemäß Befehl des Führ rs vorn 10. Januar 1926, an Deutschlands Hoch- und Fachschulen einen nationalsozialistlschen Stoßtrupp zu bilden, der N S D.- Studenten» b u n d gegründet. Seine Aufgabe und sein Ziel waren sehr klar und eindeutig: Gewinnung der deutschen Hoch- und Fachschulen für den National­sozialismus In diesen 15 Jahren seines Bestehens erhielt der Studentenbund seinen Auftrag aus­schließlich vom Führer und damit von der NSDAP. Im Kampf der Partei um die Seele des deutschen Volkes wurde dem NSD.-Studentenbund der Ge­fechtsabschnitt Studententum und Hochschule zuge- wiesen. Auf diesem Abschnitt führte er seinen Er­ziehungsauftrag durch, arbeitete und kämpfte er als Vollstrecker Gesetzes imh v? Wsll-ns b"r Nnrtei.

In den Forderungen Adolf Hitlers an die deut­schen S'udenten im Jahre 1927 heißt es: .Nicht .bierehrliche' Stichfestigkeit sondern politische Schlagkraft ist jetzt nötig, und die Vorstellung der heutigen Zeit wird nicht mehr befriedigt durch den .Studiosus' von einst, den mehr oder weniger bemoosten Häuptern, als vielmehr durch den M"nn. dessen Beschreibung hecht Flink wie em Windhund, zäh wie Leder und hart wie Krupp­stahl. Ein neuer Typ muß erstehen, der nicht in seinem Wert gewertet wird nach dem Vertragen von Bi"r, sondern n^ch dem Gr^de feuer yt'iaj.cvn» heit und der Widerstandsfähigkeit in den Unbilden des Lebens und dem Angriffsfanatismus gegen, b-ie Feinde des Lebens, mögen sie sein wer immer "

An allen Hochschulen bildeten sich bald Hoch- schulgruppen des NSD2W. Ihre Mitglieder waren nicht nur Studenten, sondern auch politische Solda-

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Sämling". ..

Zn diesem Zeichen ging es an die Arbeit, die I-reits nach wenigen Monaten ein Ergebnis vor- t eist, das sich sehen lassen kann. Die Arbeits- |o fi g t e i t nahm im Vergleich zum Stande des l orjahres um über 100 000, d. h. um nahezu 75 om Hundert ab. Die sozialen Errungenschaften, die r.erkwürbigerweise bis jetzt fast völlig fehlten, wie I e Bezahlung von Feiertagen, eine Arbettsvermitt- lang und Sozialversicherung, wurden von der nor- v,epischen Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Sittichen Behörden in großzügiger Weise emge- führt. Ein weitschauendes Programm der Arbetts- j-schaffung sorgt für Arbeit und Brot. Gleichzeitig findet der Arbeitsdienst bei der norwegischen f ugend großen Widerhall. Als Erziehungs-aktor Int der Satz vom Ad"i der Arbeit eine sozial und Inltunasmäßig tiefgreifende Wirkung au-geübt. Als Nitt"l des Ausbaus wird er die vielenßhnunaen, »ie Waldarbeiten, Siedlungstätigkeit und Wegebau

mterstützen.

Die Wirtschaft konnte überall wieder in Gang «setzt werden. Industrien und Handel' weisen nach |gen statistischen Ermittlungen bereits wieder den normalen Stand des Vorjahres auf. Zwar ruht in- blge der englischen Blockade die Schiffahrt, trotz- Isem steigt jedach die Ausfuhr ständig. Durch en Anschluß an den mitteleuropäischen Markt tonnte sich Norwegen neue bisher ungangbare Han- i.elswege erschließen und durch deutsche Vermitt­lung günstige Handelsverträge abschlleßen. Eine r eu ins Leben gerufene,Deutsche Handelskammer h Norwegen" hilft der neuen Ausrichtung nach Europa, die schon jetzt als überaus nützlich empfun­den wird, von den günstigen Zukunftsaussichten :«anz zu schweigen. Nach innen wirft d a s Er- r ährungsproblem viele Fragen auf, die Wenfalls tatkräftig angepackt werden: Deckte Nor- sogen doch früher seinen Bedarf an Lebens-, Ge- -- und Futtermitteln nur zu 65 v. H. aus eige- . er Herstellung! So kann man verstehen, warum liie Müsen zu Oslo, Bergen und Drontheim unter '.em Motto ter S-Ibst°-r!°rgung st-h-n. Harum viele neue landwirtlch-stllch- M^nahmen □ie z. B. die Fütterung mit Zellulose und Fischmehl l.as tägliche Gespräch bilden

Ist die Ernährung und Versorgung auch sicher- estellt, so müssen doch neue Wege unter Ms. utzung aller heimischen Möglichkeiten gegangen werden. Eines der englischen Druckmittel auf das sichere Norwegen war das englische Ko h le n- -ionopol. Den ganzen Widersinn dieses w.rt- chaftlich unmoralischen Kampfmittels kann man ur erfassen, wenn man hier die größtenteils un- erschlossenen Wasserkräfte ^rroegens frei» "eüt. Das gleiche Norwegen, das jährlich rund drei

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Erwachendes Norwegen

Von unserem Dr. Et.-Benchterftatter.

zeuge Flugplätze in Sübroeffcnglanb an. Ein Vor- postenboot wehrte ben Angriff feindlicher Torpedo­flugzeuge erfolgreich ab.

Der Feind flog weder bei Tage noch bei Rächt in bas Reichsgebiet und bas besetzte Gebiet ein.

Deutscher Lustangriff auf Geleitzug bei Kreta.

Der Wehrmachtbericht vom Samstag.

B e r l i n, 25. Jan. (DRB.) Das OKW. gibt be- kennt:

Schnellboote klärten im Kanalgebiel bei ungünstiger Wetterlage erfolgreich auf. Es kam mehrfach zur Berührung mit b:m Feinde. Die deut­schen Boote kehrten unversehrt in ihre Stützpunkte zurück.

Auch die deutsche Luftwaffe beschränkte am 24. Januar infolge der Ungunst der Witterung ihre Tätigkeit auf bewaffnete Aufklärung.

3m RNttelmeer griffen deutsche Sampfflug-

R o m, 26. Ian. (Europapreß.) In seiner fonntag- lichen Ansprache an die Angehörigen der Wehrmacht betonte der Hauptschriftleiter desTelegrafo", A n - saldo, daß die italienische Führung 'der kalten Wahrheit immer ruhig ins Antlitz geblickt habe, ohne irgend etwas zu verheimlichen. Deshalb ver­anlasse auch der Fall von Tobruk zu keinen akrobatischen Hebungen in der Dialektik, wie dies von der feindlichen Propaganda bei gleichen An­lässen geübt werde. Die Pflicht des italienischen Volkes für morgen sei, durchzuhalten, alle seine Kräfte zu sammeln, um ehrenvoll aus dieser Prüfung hervorzugehett. Ein Sieg der Angelsachsen würde das Ende aller auf das Wohl der Völker Europas gerichteten Vorhaben bedeuten. Er würde ba« Ende der den Volksmassen Italiens dienenden Pläne sein. Alles, was Italien in Jahrhunderten

"ü^nur etwa ein Viertel feiner Wasserkräfte aus^ 7l°ch nicht einmal di- Halst- di-I-s "aturUch-n Srä't-r-ichtums roürte ausr-ich-n, um Norweg lOn dem englischen Kohlenmonopol zu befreien. Nicht nur di- Ausnutzung ter Wasterkratt-, sondern uch zum Beispiel der B - r g b a u wurte von ' apitalistischen Einslüssen Englands künstlich g i'e®Tet lebt dem norwegischen Ausbau di- reichen ^rsahrungen "Deutschlands zu Hils- kommen mögen uv->i äusser Fülle h°rau-q°griss-n° B-'p'°l° dem. -ich machen: Norwegen baut -M °rs^ F°bnk üir Zellwolle und macht ftd) m feiner L-LW-'-EMLÄS

I ; inpr wesentlichen Steigerung und Verbefferung ve Produktion erkennen. Feste Abnahmevertrag «esondere mit Deutfrfjlanb stch^rn ^m^»»hrsstraßen wärtsentwicklung. der Berg-

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gekehrt. Unsere TNarineelnhciten haben feindliche Stellungen an der griechisch-albanischen Lüste bom- bardierL

3n der Lyrenaika sind unter wirksamer Zu­sammenarbeit mit unserer Luftwaffe, bie unermüb- ttch feindliche Truppen unb motorisierte k^mpf- m'ktel mH Keinen Sprengbomben unb WG.-Feuer belegte, Kämpfe im Gange. Arn gestrl"en Taoe haben unsere Jäger, die eine feindliche For­mation erreichten, vier Flugzeuge von Gloster-Typ ^rennenb a^^ schossen.

3n Ostafrika zu Lanbe nichts von Bebenlung. Unsere Fliegerebteilungen haben feindliche Streit­kräfte bcmbarbiert. Vier britische Flugzeuge wur­den brenn-mb abgeschoflen.

Wäh-^enb des im aellriaen Dehrmachtbericht role­bergeoebenen Angriffs von Einheiten bes deutschen Fliegerkorps rourben, roie sich aus roeiferen F-ststellunoen ergibt, außer bem er­wähnten Kreuzer zwei weitere Einheiten ein Schlachtschiff unb ein zweiter Kreuzer von sezwei Bomben schweren Kalibers betroffen. Wäbrenb bes am 9.1. laut Webrmacht- berick-t vom 10.1. burchgefübrten Luftangriffs geaen englische Flolteneinheiten im Blittelmeer rourben ou'er ben bereits als getroffen gemeldeten Ein- beiten zwei Kreuzer schwer beschäbigt. die sich zur Zelt in Alexandrien in Reparatur be- finben.

Das Ritterkreuz für Maior v Malhahn.

Berlin, 25. Ian. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes Major F r e l - Herrn von Maltzahn, Kommodore eines Jagdgeschwaders. Major von Maltazhn hat, an der Spitze feines Geschwaders fliegend, 13 Luft- fiege errungen und damit bewiesen, daß er a l s Kommodore nicht nur den taktischen Einsatz feines Verbandes erfolgreich leitet, sondern zugleich auch als Jagdflieger bgs Vorbild seiner Flugzeugführer ist. Das von ihm geführte Jagdge­schwader hat seit Kriegsbeginn die hohe Zahl von 150 Flugzeugen und 115 Sperr bau (onen abgeschossen. Die Auszeichnung des Kom­modore bedeutet darum gleichzeitig eine Ehrung des ruhmreichen Geschwaders.

*

Major Günther Freiherr von Maltzahn wurde 1910 zu mobarg bei Demmin in Pommern als Sohn eines Rittergutsbesitzers geboren und besuchte das Gymnasium in Anklam, das er 1930 mit dem Renezeugnis verließ. 1931 trat er in das Reiter­regiment 6 ein, wurde 1934 Leutnant. 1935 von der Luftwaffe übernommen und zunächst als militäri­scher Lehrer bei eitler Flugzeugführerschule oer» 1 wendet. Zu einem Jagdgeschwader versetzt, wurde ' er 1938 Sta'selkapität. 1939 Hauptmann unb bei 1 Kriegsbeginn Gruppenkommandeur. Am 24. Oktober 1940 wurde er außer der Reihe Major und am . 30. November Kommodore eines Jagdgeschwaders.

M. Jahrgang Nr. 22 '(iridteint t anbei), außer Sonntags und feiertags geilagen: Die Illustrierte (ießener Fantilienblätier Heimat imBild DieScyolle NonatS-Bezugovreis: g?it 4 Beilagen NM. 1.95 Lline Illustrierte .. 1.80 Zustellgebühr.. . .25

Oirf) bei Nichterscheinen tnn einzelnen Nummern ir folge höherer Gewalt jlcrniuredtanfdtlub 2251 5 cahtanschrift.Anzeiger" ?onscheck116»6?vrants. M

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

Rom, 25. Jan. (DRV.) Der italienische Wehr- machtber'.cht vom Samstag hat folgenden Worttaut:

Die letzten Abteilungen, bie im W e st a b s ch n i t t von Tobruk bem feinblichen Angriff noch ver­zweifelten Wiberstanb entgegensetzten, erlagen gestern ber Uebermacht. 3n Tobruk besan- dcn sich eine Jnfanteriebivision (bie Division Sirte), ein Bataillon Grenzwachttruppen, ein Ba­taillon Schwarzhemben sowie Watrosen- unb Ar­tillerieabteilungen; insgesamt runb 20 000 Wann. Diese Kräfte haben 19 Tage lang bem brel- fochen B mbarbement von Lanb, von See unb von ber Luft aus Wiberstanb geleistet unb haben bem Endangriff noch vier Tage lang stanbgehalten. Millionen Tonten ^Kohlen" und '"«ök»' «insührtk, Unfete iltHOerie M bi» ... Schutz

Aufklärung planmäßig fort, hierbei versenkte ein Fernkampfflugzeug 500 km westlich 3rlanb ein hanbelsschiff von 4000 B R T. An ber -------------- ., , . . ...

britischen Oftküsle rourben zwei hanbelsbampfer so- Floltenverbanbes würben einroanbfret beobachtet, wie kriegswichtige Anlagen eines Hafens mit Dom- Ein feinbliches Flugzeug würbe abgeschossen, ben belegt. 3n ber letzten Rächt griffen Kampfflug- ------

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) Oslo, Januar 1941.

Das Tempo der Arbeit innerhalb eines sich kraft- xiU vollziehenden Aufbaues gab dem Ende des ergangenen Jahres, das Norwegen so tief ein» sineidende Ereignisse brachte, ein besonders aktives (spräge Auf den Verrat der alten norwegischen lußenpolitik und die Verletzung norwegischen Ge. tets durch England folgte in letzter Stunde das rnzigartige Norwegen-Unternehmen der deutschen Lehr'macht. Störte die Landung der Engländer zu- tichst den Handel und Wandel des Landes, so nußten diese Folgen des Krieges in der nächsten sxriode des so wechseloollen Geschehens dieses Jah­rs wieder überwunden werden. Die durch den

jkieg eingetretenen Schäden mußten beseitigt und lr Wiederaufbau begonnen werden.

Doch bald ging die Aufwärtsentwicklung darüber (-naus. Man begnügte sich nicht mehr mit einer I oßenWiederherstellung" des alten wirtschaft- fchen Zustandes. Es kam die neue Ordnung, nb damit wurden neue, bisher für norwegische r^rhältnisse kaum erhoffte Zielsetzungen gestellt und tiilweise bereits verwirklicht. Von einemWieder- ufbau" kann man also nur zum Teil reden. Das, ras sich heute in Norwegen vollzieht, ist ein .Aufbau" schlechthin, der sich sowohl in l Atanschaulich-politischer als auch wirtschaftlicher nb sozialer Hinsicht bei weitem von dem unter» Reibet, was ehedem war. Nach der Flucht ber sicheren Machthaber unb nachbem bie letzten Der« d)e ber alten Systemparteien in sich selbst zu- mmengedrochen waren, übernahm dieN a s. In al Sämling" bes früheren norwegischen :rieasminifters Quisling als alleinige Partei I ? Verantwortung. Reichskommissar lerbooen tote kommissarische Staatsräte ein unb sagte, ber ßeg,bie Freiheit unb Seldstänbigkeit bes norme- schen Volkes zurückzugewinnen", gehe ausschließ- Ich über bie Erneuerungsbewegung besNasjonal

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