Ausgabe 
26.11.1941
 
Einzelbild herunterladen

Beilagen:

Bezug svreis:

niii- c

Wolf.

die hau-

Probezeit

Der spamsche Außenminister Suner

n.

teil her

be» ge' PO- den Ich

1$

ivrechansckluß 2251 ,raniwrist:Anzeiger" »check 1168« Frankl. M

wenn bit: ingen" im l

u _

Magna Charta eines neuen Europas.

Das Vehikel, auf dem die Bolschewisten zum Triumph der Weltreoolution gelangen wollten, war die Spekulation auf dieKlassenkämpfe", die d,e Völker zerreißen, auf die soziale Unruhe, die sich als Folge einer verdreifachten Bevölkerung in Europa und einer rasenden Entwicklung der technisch- wirtschaftlichen Lebensuttistände einstellte. Der Kniff der Bolschewisten war, diese soziale Unruhe auszu- nutzen zur Eroberung der Weltherrschaft, deren offizielle' Flagge Hammer und Sichel auf rotem Grund, deren inoffizielles Wappen der Davidstern

ein sollte. , _

Feder Versuch der Gegenwehr gegen dieses Dop­pelziel, das offene und das geheime, mußte mit dem Kampf gegen die soziale Unruhe begin­nen. Die Menschen mußten aus der Trostlosigkeit herausgeführt werden: sie mutzten an etwas glau­ben lernen; sie mutzten für sich und für ihre Kinder in ein sicheres Leben blicken können. Damit hat Adolf Hitler begonnen In diesem Sinn be* chloh er, in den trüben Novembertagen 1918 als Kriegsblinder im Lazarett von PasewalkPolitiker 3U werden".

23 Jahre find seither vergangen. Es hat niemals in der Weltgeschichte einen Angreifer, einenAggressor" gegeben, der in größerem Maß­stab und mit bedenkenloseren Mitteln als die Bol­schewisten den Kampf um die Weltherrschaft aufge­nommen hat. Immer hatte ein Kampf großer staat­licher ober soldatischer Figuren etwas Gewaltiges, Erhabenes, Begeisterndes an sich Wir sprechen mit Bewunderung von einem Alexander dem Großen, von einem Julius Cäsar, von einem Napoleon; wir lassen auch einen Cromwell gelten. Aber keinen Stalin und Lenin. Dieser Instinkt trügt nicht Was die großen Feldherren und Shmtengründer von einem Lenin und Stalin unterscheidet, ist eine simple Sache: Sie haben einen offenen Kampf mit dem Einsatz ihrer Person und ihrer Heere geführt. Stalin und Lenin dachten immer nur an Leichenfledderei. Ihr Ziel war, die Völker in sich selbst zu zersetzen und sie damit zu ihrer leichten Beute zu machen Ein ergänzendes Hilfsmittel war die Ausnutzung her ..imperialistischen Gegensätze" in der rein politischen Sphäre. Ihr Kalkül war immer dasselbe und wurde mit überlegter Präzision zwischen 1939 und 1941 , angewendet: Die anderen zum Kriege zu trei­ben und als lachende Dritte die ganze große Erb- : schäft einzukassieren.

Adolf Hitler ist in der Innenpolitik von dem Wesentlichsten und Einfachsten ausgegangen: bte soziale Unrast zu stillen und damit den Herren des Kremls, den Erben und Vollstreckern des petrmt- scheu Testamentes, die Hoffnung auf die Zersetzung des deutschen Volkes aus der Hand zu schlagen. Mussolini hat dasselbe in seinem eigenen Bereich gemacht. Alle Staaten, deren Vertreter sich in 'Ber­lin versammelt haben, hatten ihre Erfahrungen mit dem Bolschewismus gemacht. Kurz und deut­lich sagte der Vertreter Rumäniens im Botschatter- saal der Reichskanzlei, daß es nicht vieler Worte bedarf, um diesen Sachverhalt scharf zu umreisten. Deshalb greift auch der Antikominternpakt, der am 25. November in Berlin verlängert und ergänzt wurde, an die Wurzel des Nebels und stellt dem zersetzenden Geist die positive Schöpfung ge­genüber. Das ist eine echt deutsche Art. Kein an­derer hat ihr das große Werk seines Lebens ge­widmet als Goethe in seinemFaust": Gegen den Geist, der verneint, den Boden und das Volk zu schützen, auf dem ein tätig-freies Leben sich ent­falten und von Geschlecht zu Geschlecht getragen werden kann.

Die europäische Einheitsfront gegen den Bolschewismus. (Karte: Tresler-Scherl-M.)

Druck und Verlag: vrühlfcheUniuersttStrdruckerei B. tauge

m Theater

5 er* Ri

D Theater

ygf'Rtol!

leoE

JQhi nicht: ^ebenen > Fielen |

alls Bus. cher Dch n Nahen- ns infoloe i

jen können 1 etoertrage* j Uetnertrag, .. h wohl ab- i sich doch. entrichten-

sagte sodann: Ich brauche nicht besonders zu tonen, daß der welthistorische Pakt von 1936 schlossen wurde unter der Voraussetzung der litischen und geistigen Zusammenarbeit gegen gemeinsamen Weltfeind, den Bolschewismus^ weiß, unendlich vieles ist auf diesem gesunden Fundament für die Entwicklung der Neuordnung im Osten und Westen bereits geleistet worden. Es ist darum nur ganz natürlich, daß heute dieser Pakt verlängert wird. Wir sind voll und ganz bereit, an der Durchführung der Ausrottung der Vernich­tungsidee des Bolschewismus mitzuarbeiten. Ich bin fest überzeugt, daß unsere gemeinsame idealisti­sche Aufbauarbeit mit verständnisvoller gegenseiti­ger Unterstützung, angefeuert durch den Abscheu der Menschheit gegen die zerstörenden Kräfte, zu unserem gerechten Sieg und zu dem wahren und ewigen ^rieben führen werde

5 der Fal i iinzelhM |

unter Ihn-1 setzes eint

!* w 'N sich i! l9en bafr j <lt noth I denen £ i hr letzte;

die Haus- Berlin, 25. November. (DNB.) Am Dienstag- -setzt gegen, mittag um 12.30 Uhr fand im Botschaftersaal der Heuen Reichskanzlei der Staatsakt statt, bei dem »je Vertreter der Vertragsmächte des Anti ko - minternpaktes das Protokoll zur Verlän­gerung der Gültigkeitsdauer des Ab- mnmens gegen die Kommunistische Internationale Unterzeichneten und die Vertreter Bulgariens, Däne­marks, Finnlands, Kroatiens, Rumäniens und der Slowakei den Beitritt ihrer Länder zu tiefem Pakt gegen den Weltfeind Bolschewismus »ekanntgaben. Im Namen des Führers und der Heichsregierung eröffnete der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop den Staatsakt mit Worten der Begrüßung. Er betonte, daß Die Zusammenarbeit der im Antikominternpakt zusam- mengeschlossenen Staaten sich nach i^er.Dichtung Bewährt habe und die Unterzeichnermachte daher ^.schlossen hätten, den Vertrag auf weitere mnf Jahre zu verlängern und weitere Staaten zum Bei­tritt aufzufordern. Daraufhin fand die feierliche Un­terzeichnung des Protokolls durch den Reichsaußen- Minister, den italienischen Minister des Aeutzeren ©ruf Ciano, den japanischen Botschafter Ge­neral O s h i m a , den ungarischen Ministerprasiden- ten und Außenminister von Bardossy, den Ge° ßandten von Mandschukuo Lue-i-Wen und den spanischen Außenminister S u n e r statt.

ren über die Grenzen der Demokratie in den hei­ligen Boden Spaniens eingebrochen und hatten dort ihre blutigen Furchen gezogen. Und all die auflösenden Mächte des Kapitalismus inter­national und materialistisch wie der Kommunis­mus hatten ein Bündnissystem mit letzterem aufgebaut, das von Moskau ausging, bis Wa­shington reichte und über Genf lief, wo der Vol- kerbundsrat die geniale Formel derNichtein­mischung" erfand, nachdem uns schon die inter­nationalen Brigaden beschert worden waren, nach­dem schon Schiffe ihre Waffen- und Munitionsla­dungen in den Häfen Rotspaniens gelöscht hatten und die Tanks und die russischen Kampfwagen über unsere Straßen rollten. Gegenüber jener Freundschaft der Paladine der Demokratie mit

erwiesen, dessen ganze Gröhe erst spätere Jahrhun- derhe voll bewerten können.

Oe- Gesandte von Mandschukuo

M. Jahrgang Nr. 28t gncveui. lagnd) auwei Sonntag- und feiertags

ÖbWr

"oren t, J °-h«. 5 : ®e'fhinc :

'7 Set.

d-° fc

"b M«ii. 8

Raum zu verstehen, und Japan bei diesem Kampf alle möglichen Widerstände entgegensetzen. Deutsch­land, Italien und die übrigen Staaten des Anti- kominternpaktes haben jedoch von Anfang an die japanische Politik in dem Kampf gegen den Kom­munismus unterstützt. Ich bin fest davon über­zeugt, daß die Notwendigkeit immer großer wird, daß die Staaten, die von dem gleichen Willen be­seelt sind, den Kommunismus zu bekämpfen, sich immer enger zusammenschließen und sich gegen­seitig unterstützen, damit jeder Staat in feinem Raum die ihm aufgetragen# Mission erfüllen kann. Die Einheitsfront der Staaten, die im Antikomin­ternpakt vereint sind, hat sich in einer harten ' " von fünf Jahren mit unbestreitbarem

Führer des deutschen Volkes der seit zwei Jahren an allen Fronten siegreichen deutschen Wehrmacht den Befehl erteilte, der Gefahr des unmittelbar bevorstehenden bolschewistischen Generalangriffes aus Europa und seine Kultur zuvorzukommen, griffen auch die ungarischen Soldaten, dem Befehl ihres obersten Kriegsherrn folgend, zu den Waffen. Die Entschlossenheit und Begeisterung, mit der das unga­rische Volk an diesem Kampf teilnimmt, ist ver- bunden mit dem zutiefst empfundenen Gefühl der Dankbarkeit zum Führer des deutschen Volkes der die drohende Gefahr erkannte und die gesamte solda­tische, moralische, geistige und materielle Kraft fernes Volkes in diesem Kampf einsetzte. Damit hat ar der gesamten zivilisierten Welt gegenüber einen Dienst

festelle der 0T<

©er italienische Außenminister

.erklärte dann u. o.:Am fünften Jahrestage bes Abschlusses des Antikominternpaktes sind wir heute hier versammelt, um in einem feierlichen Akt diesen Bund zwischen Deutschla n d.Italien unb3apan zugleich mit den drei Landern Spa - nien, Ungarn und Mandschukuo 3^ betraf- tigen, die nunmehr gewillt sind, sich der Abwehr­und Kampffront anzuschließen die wir damals gegen die vom bolschewistischen Rußland über Europa heraufbeschworene finstere Welle der Bar­barei, der Korruption und der rohen Gewalt ge­bildet hatten. Als wir den ursprünglichen Anti- fominternpatt schlossen, tobte biefer blutige Brett auf dem edlen Boden S p a n ie n s das zum Schau- platz des Kampfes zwischen der altüberlieferten Kul­tur Europas und dem Bolschewismus wurde, wah­rend im Fernen Osten Japan in scharfem Kampf stand und sich heldenmütig gegen den gleichen Feind und die gleiche Bedrohung behauptete. Damals er­faßten wir alsbald die Gefahr, die noch unbekannt die Welt bedrohte und bezeichneten sie als die aller- schlimmste. Seitdem haben die Ereignisse unsbe- wiesen, wie ungeheuer groß diese Gefahr tatsächlich war, wie nötig es ist, ihr zu begegnen, um sie zu bekämpfen, heute bekräftigen wir aufs neue unsere Schicksalsverbundenheit, während die siegreichen Heere Deutschlands und feiner Verbündeten berecks tief in das sowjetische Gebiet vorgestoßen sind, um jenem furchtbaren System: das seit fahren sich d z rüstete, unsere Kiiltur zu untergraben unb zu ver Nichten, löbliche Schläge zu versetzen. Rauh unb be­schwerlich ist bieser Weg. Wir müssen nicht nur bey Bolschewismus bekämpfen, sondern a u * fei n e Verbündeten unb Fvrberer msbeonbere bas Britische Reich, das unter Verletzung se ner Pflichten als Mitglied einer Kulturgeme.nscha t sich zur Beschützerin dessen gemacht hat. was die Engländer selbst seinerzeit als die widerwärtigst^ barbarische Tyrannei bezeichneten, die esjemalsum Laufe der Geschichte gegeben hat. Aber diesen Weg werden wir bis zu Ende gehen mit .^f^nem Men mit unerschütterlichem Glauben, mit dem Bewußt sein, daß wir kämpfen wirken unb siegen müssen um einer Kultur zum Siege zu verhelfen, die grötzte unb teuerste Erb- unserer Volker Erstellt, unb den tommenben Generationen ein $cJcn_ Drbnung unb Arbeit zu sichern, wie es b-m Duce unb dem Führer ovrschwebte unb von ihnen wirklicht wirb."

Avtsckaster Grat Ottstma

erklärte: Für Japan hat sich dieser Pakt wahrenb b e s C h i n a k r > - g - s befonbcrs bewahrt. Diesen Krieg haben wir unter ber Parole des Anti komm an ismus begannen und fampien nach heute in biesem Geiste. Es gibt Staaten b - Nicht willens sinb, Japans Bestrebungenl zur am- richtung einer Neuordnung wn großasiatlfch

Erfolg bewährt und sich dabei immer mehr ver- qrößert. Schließlich ist eine große Vereinigung i von Staaten entstanden auf ber Grundlage eines Paktes, der uneigennützig dem Gemeinwohl aller Volker dienende Ziele hat. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß dieser Pakt zur Herstellung einer wirklichen Gerechtigkeit und einer wahren Weltkultur dazu beiträgt, das Glück der Mensch­heit zu fördern. Ich möchte betonen, daß Japan von der festen Entschlossenheit beseelt ist, die neue Ordnung in Ostasien im Geiste des Antikomintern­paktes aufzubauen unb nie abmgehen und bis zur Erfüllung an bem gemeinsamen erhabenen Ziel zu arbeiten, in seinem Raum bie Ideen des Paktes zu verwirklichen."

Oer ungarische Ministerpräsident sagte: Ungarn war der erste europäische Staat, ber 1919 bem bolschewistischen Terror zum Opfer fiel, ber erste Staat aber auch, der bie Gefahr über- rounben unb ben Weg zur inneren Genesung und -um nationalen Wiederaufbau betreten hat. Die blutigen und schmerzlichen Erfahrungen ber ersten Auseinandersetzungen mit ber roten Gefahr sinb daher nicht verlorengegangen, und so war Ungarn wiederum der erste Staat, der sich Deutschland, Japan unb Italien anschloh unb sich offen unb feierlich zum Kampf gegen den in ber Komintern verkörperten Weltfeinb bekannte. Unserer nationalen unb europäischen Pflichten vollauf bewußt und n: klarer unb frühzeitiger Erkenntnis ber Interessen unserer gemeinsamen Kultur, leisteten wir freiwillig diesen Beitrag jener Sache, die alle Anwesenden jetzt verbindet. Als im Sommer dieses Jahres der

Und hier greift der Antikominternpakt weit in die Zukunft des neuen Europas. Er setzt gegen das bolschewistische Argument nicht ein Argument ber gleichen Art; er setzt gegen die Zerstörung das höhere Argument der Neuschöpfung. Der Antikominternpakt ist zugleich die magna Charta eines neuen Europas Alles, was zukunfts» froh ist, was bestehen will, darf kein bloßes Er­halten jein. Es muß der menschlichen Arbeit und dem menschlichen Streben große unb erhebende Ausblicke freilegen. Nur was begeistert, wirkt in die Zukunft. Flickwerk begeistert nicht Adolf Hitler ging aus von feinem Volk, das im Unglück war, das unter einer jahrhundertelangen Zersplitterung gelitten hatte. Das war der Anfang, heute greift er und greifen alle die, bie an feiner Seite stehen, über bie Rettung bes eigenen Bezirkes hinaus m ben Willen ber Gemeinschaft, einer europäischen Gemeinschaft. Die Gemeinschaft tritt ber Zersetzung entgegen Blut ist ein besonberer Saft. Kein Volk war auf ber Berliner Tagung vertreten, bas nicht Opfer gebracht hatte Auch schwerste Opfer Wir selbst tragen unseren reichlich bemessenen Anteil. Unsere Toten blicken auf unseren Marsch in bie Zu- kunft Dieses tiefernste Gefühl beherrschte bie Schluß­worte bes Reichsaußenministers, mit benen bie Unterzeichnung bes neuen Paktes abgeschlossen würbe: nicht zu ruhen bis zu ber Ausrottung des Bolschewismus und bis zu der Beseitigung ber fonr munistischen Internationale. Die Große des Opfers > verpflichtet zum Radikalismus der Tat. Dr. Ho.

erklärte u. a.: Im März 1939 trat Spanien bem Vertrag gegen die kommunistische Internationale bei hiermit vollzog Spanien lediglich eine For­malität denn in dem tatsächlichen Kampf gegen den Kommunismus war Spanien begriffen, seit­dem es feit Juli 1936 das beste Blut feiner Ju- genb, bie von Franco zu ben Waffen gerufen war, gegeben hatte. Denn unser Krieg war ja em Kampi von Jbeologien und moralischen Begriffen universellen Wertes. Die Schlächter Stalins wa-

Unser Bild zeigt <von vorn links, am Unterzeichnungstisch den sinnlichen Aubenminister Witting den, dänischen.^ub°nmin>st-r S c a o e n i u

Sieben neue Mitglieder des Antikominternpaktes

Oie Berliner Kundgebung gegen den Wettfeind Bolschewismus.

Docuagcn.

Monatlich... RM 1.80

Zustellgebühr.. -.25 Jjcb bei Nichterscheinen tin einzelnen Nummern hi folge höherer Gewalt

Lp Mittwoch, 26 November Mt

Annahme von Anzeigen

GietzenerAnzeiger

Wy Wiederholung Malstastell

General-AnreigerfilrOberheffen "gar ES

-

1000km

LONDON,

^0'.'

ROM^

Sowjet; z UNION / 7///////Z

Dem Anlikommtern-Abkommen anqesdilossene Lander

", 7/// Besetzte Gebiete

o

Q ft

BERLIN

DEUTSCHES^,

REICH ,

<0^

VTeuDAPLit

MADRID

f\OSLO^ 2t 1

ST0CKH°i