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Magna Charta eines neuen Europas.
Das Vehikel, auf dem die Bolschewisten zum Triumph der Weltreoolution gelangen wollten, war die Spekulation auf die „Klassenkämpfe", die d,e Völker zerreißen, auf die soziale Unruhe, die sich als Folge einer verdreifachten Bevölkerung in Europa und einer rasenden Entwicklung der technisch- wirtschaftlichen Lebensuttistände einstellte. Der Kniff der Bolschewisten war, diese soziale Unruhe auszu- nutzen zur Eroberung der Weltherrschaft, deren offizielle' Flagge Hammer und Sichel auf rotem Grund, deren inoffizielles Wappen der Davidstern
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Feder Versuch der Gegenwehr gegen dieses Doppelziel, das offene und das geheime, mußte mit dem Kampf gegen die soziale Unruhe beginnen. Die Menschen mußten aus der Trostlosigkeit herausgeführt werden: sie mutzten an etwas glauben lernen; sie mutzten für sich und für ihre Kinder in ein sicheres Leben blicken können. Damit hat Adolf Hitler begonnen In diesem Sinn be* chloh er, in den trüben Novembertagen 1918 als Kriegsblinder im Lazarett von Pasewalk „Politiker 3U werden".
23 Jahre find seither vergangen. Es hat niemals in der Weltgeschichte einen Angreifer, einen „Aggressor" gegeben, der in größerem Maßstab und mit bedenkenloseren Mitteln als die Bolschewisten den Kampf um die Weltherrschaft aufgenommen hat. Immer hatte ein Kampf großer staatlicher ober soldatischer Figuren etwas Gewaltiges, Erhabenes, Begeisterndes an sich Wir sprechen mit Bewunderung von einem Alexander dem Großen, von einem Julius Cäsar, von einem Napoleon; wir lassen auch einen Cromwell gelten. Aber keinen Stalin und Lenin. Dieser Instinkt trügt nicht Was die großen Feldherren und Shmtengründer von einem Lenin und Stalin unterscheidet, ist eine simple Sache: Sie haben einen offenen Kampf mit dem Einsatz ihrer Person und ihrer Heere geführt. Stalin und Lenin dachten immer nur an Leichenfledderei. Ihr Ziel war, die Völker in sich selbst zu zersetzen und sie damit zu ihrer leichten Beute zu machen Ein ergänzendes Hilfsmittel war die Ausnutzung her ..imperialistischen Gegensätze" in der rein politischen Sphäre. Ihr Kalkül war immer dasselbe und wurde mit überlegter Präzision zwischen 1939 und 1941 , angewendet: Die anderen zum Kriege zu treiben und als lachende Dritte die ganze große Erb- : schäft einzukassieren.
Adolf Hitler ist in der Innenpolitik von dem Wesentlichsten und Einfachsten ausgegangen: bte soziale Unrast zu stillen und damit den Herren des Kremls, den Erben und Vollstreckern des petrmt- scheu Testamentes, die Hoffnung auf die Zersetzung des deutschen Volkes aus der Hand zu schlagen. Mussolini hat dasselbe in seinem eigenen Bereich gemacht. Alle Staaten, deren Vertreter sich in 'Berlin versammelt haben, hatten ihre Erfahrungen mit dem Bolschewismus gemacht. Kurz und deutlich sagte der Vertreter Rumäniens im Botschatter- saal der Reichskanzlei, daß es nicht vieler Worte bedarf, um diesen Sachverhalt scharf zu umreisten. Deshalb greift auch der Antikominternpakt, der am 25. November in Berlin verlängert und ergänzt wurde, an die Wurzel des Nebels und stellt dem zersetzenden Geist die positive Schöpfung gegenüber. Das ist eine echt deutsche Art. Kein anderer hat ihr das große Werk seines Lebens gewidmet als Goethe in seinem „Faust": Gegen den Geist, der verneint, den Boden und das Volk zu schützen, auf dem ein tätig-freies Leben sich entfalten und von Geschlecht zu Geschlecht getragen werden kann.
Die europäische Einheitsfront gegen den Bolschewismus. (Karte: Tresler-Scherl-M.)
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sagte sodann: Ich brauche nicht besonders zu tonen, daß der welthistorische Pakt von 1936 schlossen wurde unter der Voraussetzung der litischen und geistigen Zusammenarbeit gegen gemeinsamen Weltfeind, den Bolschewismus^ weiß, unendlich vieles ist auf diesem gesunden Fundament für die Entwicklung der Neuordnung im Osten und Westen bereits geleistet worden. Es ist darum nur ganz natürlich, daß heute dieser Pakt verlängert wird. Wir sind voll und ganz bereit, an der Durchführung der Ausrottung der Vernichtungsidee des Bolschewismus mitzuarbeiten. Ich bin fest überzeugt, daß unsere gemeinsame idealistische Aufbauarbeit mit verständnisvoller gegenseitiger Unterstützung, angefeuert durch den Abscheu der Menschheit gegen die zerstörenden Kräfte, zu unserem gerechten Sieg und zu dem wahren und ewigen ^rieben führen werde
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die Haus- Berlin, 25. November. (DNB.) Am Dienstag- -setzt gegen, mittag um 12.30 Uhr fand im Botschaftersaal der Heuen Reichskanzlei der Staatsakt statt, bei dem »je Vertreter der Vertragsmächte des Anti ko - minternpaktes das Protokoll zur Verlängerung der Gültigkeitsdauer des Ab- mnmens gegen die Kommunistische Internationale Unterzeichneten und die Vertreter Bulgariens, Dänemarks, Finnlands, Kroatiens, Rumäniens und der Slowakei den Beitritt ihrer Länder zu tiefem Pakt gegen den Weltfeind Bolschewismus »ekanntgaben. Im Namen des Führers und der Heichsregierung eröffnete der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop den Staatsakt mit Worten der Begrüßung. Er betonte, daß Die Zusammenarbeit der im Antikominternpakt zusam- mengeschlossenen Staaten sich nach i^er.Dichtung Bewährt habe und die Unterzeichnermachte daher ^.schlossen hätten, den Vertrag auf weitere mnf Jahre zu verlängern und weitere Staaten zum Beitritt aufzufordern. Daraufhin fand die feierliche Unterzeichnung des Protokolls durch den Reichsaußen- Minister, den italienischen Minister des Aeutzeren ©ruf Ciano, den japanischen Botschafter General O s h i m a , den ungarischen Ministerprasiden- ten und Außenminister von Bardossy, den Ge° ßandten von Mandschukuo Lue-i-Wen und den spanischen Außenminister S u n e r statt.
ren über die Grenzen der Demokratie in den heiligen Boden Spaniens eingebrochen und hatten dort ihre blutigen Furchen gezogen. Und all die auflösenden Mächte des Kapitalismus — international und materialistisch wie der Kommunismus — hatten ein Bündnissystem mit letzterem aufgebaut, das von Moskau ausging, bis Washington reichte und über Genf lief, wo der Vol- kerbundsrat die geniale Formel der „Nichteinmischung" erfand, nachdem uns schon die internationalen Brigaden beschert worden waren, nachdem schon Schiffe ihre Waffen- und Munitionsladungen in den Häfen Rotspaniens gelöscht hatten und die Tanks und die russischen Kampfwagen über unsere Straßen rollten. Gegenüber jener Freundschaft der Paladine der Demokratie mit
erwiesen, dessen ganze Gröhe erst spätere Jahrhun- derhe voll bewerten können.
Oe- Gesandte von Mandschukuo
M. Jahrgang Nr. 28t gncveui. lagnd) auwei Sonntag- und feiertags
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Raum zu verstehen, und Japan bei diesem Kampf alle möglichen Widerstände entgegensetzen. Deutschland, Italien und die übrigen Staaten des Anti- kominternpaktes haben jedoch von Anfang an die japanische Politik in dem Kampf gegen den Kommunismus unterstützt. Ich bin fest davon überzeugt, daß die Notwendigkeit immer großer wird, daß die Staaten, die von dem gleichen Willen beseelt sind, den Kommunismus zu bekämpfen, sich immer enger zusammenschließen und sich gegenseitig unterstützen, damit jeder Staat in feinem Raum die ihm aufgetragen# Mission erfüllen kann. Die Einheitsfront der Staaten, die im Antikominternpakt vereint sind, hat sich in einer • harten “ ' " von fünf Jahren mit unbestreitbarem
Führer des deutschen Volkes der seit zwei Jahren an allen Fronten siegreichen deutschen Wehrmacht den Befehl erteilte, der Gefahr des unmittelbar bevorstehenden bolschewistischen Generalangriffes aus Europa und seine Kultur zuvorzukommen, griffen auch die ungarischen Soldaten, dem Befehl ihres obersten Kriegsherrn folgend, zu den Waffen. Die Entschlossenheit und Begeisterung, mit der das ungarische Volk an diesem Kampf teilnimmt, ist ver- bunden mit dem zutiefst empfundenen Gefühl der Dankbarkeit zum Führer des deutschen Volkes der die drohende Gefahr erkannte und die gesamte soldatische, moralische, geistige und materielle Kraft fernes Volkes in diesem Kampf einsetzte. Damit hat ar der gesamten zivilisierten Welt gegenüber einen Dienst
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©er italienische Außenminister
.erklärte dann u. o.: „Am fünften Jahrestage bes Abschlusses des Antikominternpaktes sind wir heute hier versammelt, um in einem feierlichen Akt diesen Bund zwischen Deutschla n d.Italien unb3apan zugleich mit den drei Landern Spa - nien, Ungarn und Mandschukuo 3^ betraf- tigen, die nunmehr gewillt sind, sich der Abwehrund Kampffront anzuschließen die wir damals gegen die vom bolschewistischen Rußland über Europa heraufbeschworene finstere Welle der Barbarei, der Korruption und der rohen Gewalt gebildet hatten. Als wir den ursprünglichen Anti- fominternpatt schlossen, tobte biefer blutige Brett auf dem edlen Boden S p a n ie n s das zum Schau- platz des Kampfes zwischen der altüberlieferten Kultur Europas und dem Bolschewismus wurde, wahrend im Fernen Osten Japan in scharfem Kampf stand und sich heldenmütig gegen den gleichen Feind und die gleiche Bedrohung behauptete. Damals erfaßten wir alsbald die Gefahr, die noch unbekannt die Welt bedrohte und bezeichneten sie als die aller- schlimmste. Seitdem haben die Ereignisse unsbe- wiesen, wie ungeheuer groß diese Gefahr tatsächlich war, wie nötig es ist, ihr zu begegnen, um sie zu bekämpfen, heute bekräftigen wir aufs neue unsere Schicksalsverbundenheit, während die siegreichen Heere Deutschlands und feiner Verbündeten berecks tief in das sowjetische Gebiet vorgestoßen sind, um jenem furchtbaren System: das seit fahren sich d z rüstete, unsere Kiiltur zu untergraben unb zu ver Nichten, löbliche Schläge zu versetzen. Rauh unb beschwerlich ist bieser Weg. Wir müssen nicht nur bey Bolschewismus bekämpfen, sondern a u * fei n e Verbündeten unb Fvrberer msbeonbere bas Britische Reich, das unter Verletzung se ner Pflichten als Mitglied einer Kulturgeme.nscha t sich zur Beschützerin dessen gemacht hat. was die Engländer selbst seinerzeit als die widerwärtigst^ barbarische Tyrannei bezeichneten, die esjemalsum Laufe der Geschichte gegeben hat. Aber diesen Weg werden wir bis zu Ende gehen mit .^f^nem Men mit unerschütterlichem Glauben, mit dem Bewußt sein, daß wir kämpfen wirken unb siegen müssen um einer Kultur zum Siege zu verhelfen, die grötzte unb teuerste Erb- unserer Volker Erstellt, unb den tommenben Generationen ein $cJ’cn_ Drbnung unb Arbeit zu sichern, wie es b-m Duce unb dem Führer ovrschwebte unb von ihnen wirklicht wirb."
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erklärte: Für Japan hat sich dieser Pakt wahrenb b e s C h i n a k r > - g - s befonbcrs bewahrt. Diesen Krieg haben wir unter ber Parole des Anti komm an ismus begannen und fampien nach heute in biesem Geiste. Es gibt Staaten b - Nicht willens sinb, Japans Bestrebungenl zur am- richtung einer Neuordnung wn großasiatlfch
Erfolg bewährt und sich dabei immer mehr ver- । qrößert. Schließlich ist eine große Vereinigung i von Staaten entstanden auf ber Grundlage eines Paktes, der uneigennützig dem Gemeinwohl aller Volker dienende Ziele hat. Es kann kein Zweifel darüber bestehen, daß dieser Pakt zur Herstellung einer wirklichen Gerechtigkeit und einer wahren Weltkultur dazu beiträgt, das Glück der Menschheit zu fördern. Ich möchte betonen, daß Japan von der festen Entschlossenheit beseelt ist, die neue Ordnung in Ostasien im Geiste des Antikominternpaktes aufzubauen unb nie abmgehen und bis zur Erfüllung an bem gemeinsamen erhabenen Ziel zu arbeiten, in seinem Raum bie Ideen des Paktes zu verwirklichen."
Oer ungarische Ministerpräsident sagte: Ungarn war der erste europäische Staat, ber 1919 bem bolschewistischen Terror zum Opfer fiel, ber erste Staat aber auch, der bie Gefahr über- rounben unb ben Weg zur inneren Genesung und -um nationalen Wiederaufbau betreten hat. Die blutigen und schmerzlichen Erfahrungen ber ersten Auseinandersetzungen mit ber roten Gefahr sinb daher nicht verlorengegangen, und so war Ungarn wiederum der erste Staat, der sich Deutschland, Japan unb Italien anschloh unb sich offen unb feierlich zum Kampf gegen den in ber Komintern verkörperten Weltfeinb bekannte. Unserer nationalen unb europäischen Pflichten vollauf bewußt und n: klarer unb frühzeitiger Erkenntnis ber Interessen unserer gemeinsamen Kultur, leisteten wir freiwillig diesen Beitrag jener Sache, die alle Anwesenden jetzt verbindet. Als im Sommer dieses Jahres der
Und hier greift der Antikominternpakt weit in die Zukunft des neuen Europas. Er setzt gegen das bolschewistische Argument nicht ein Argument ber gleichen Art; er setzt gegen die Zerstörung das höhere Argument der Neuschöpfung. Der Antikominternpakt ist zugleich die magna Charta eines neuen Europas Alles, was zukunfts» froh ist, was bestehen will, darf kein bloßes Erhalten jein. Es muß der menschlichen Arbeit und dem menschlichen Streben große unb erhebende Ausblicke freilegen. Nur was begeistert, wirkt in die Zukunft. Flickwerk begeistert nicht Adolf Hitler ging aus von feinem Volk, das im Unglück war, das unter einer jahrhundertelangen Zersplitterung gelitten hatte. Das war der Anfang, heute greift er und greifen alle die, bie an feiner Seite stehen, über bie Rettung bes eigenen Bezirkes hinaus m ben Willen ber Gemeinschaft, einer europäischen Gemeinschaft. Die Gemeinschaft tritt ber Zersetzung entgegen Blut ist ein besonberer Saft. Kein Volk war auf ber Berliner Tagung vertreten, bas nicht Opfer gebracht hatte Auch schwerste Opfer Wir selbst tragen unseren reichlich bemessenen Anteil. Unsere Toten blicken auf unseren Marsch in bie Zu- kunft Dieses tiefernste Gefühl beherrschte bie Schlußworte bes Reichsaußenministers, mit benen bie Unterzeichnung bes neuen Paktes abgeschlossen würbe: nicht zu ruhen bis zu ber Ausrottung des Bolschewismus und bis zu der Beseitigung ber fonr munistischen Internationale. Die Große des Opfers > verpflichtet zum Radikalismus der Tat. Dr. Ho.
erklärte u. a.: Im März 1939 trat Spanien bem Vertrag gegen die kommunistische Internationale bei hiermit vollzog Spanien lediglich eine Formalität denn in dem tatsächlichen Kampf gegen den Kommunismus war Spanien begriffen, seitdem es feit Juli 1936 das beste Blut feiner Ju- genb, bie von Franco zu ben Waffen gerufen war, gegeben hatte. Denn unser Krieg war ja em Kampi von Jbeologien und moralischen Begriffen universellen Wertes. Die Schlächter Stalins wa-
Unser Bild zeigt <von vorn links, am Unterzeichnungstisch den sinnlichen Aubenminister Witting den, dänischen.^ub°nmin>st-r S c a o e n i u
Sieben neue Mitglieder des Antikominternpaktes
Oie Berliner Kundgebung gegen den Wettfeind Bolschewismus.
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