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Bet Optiker am Bahnhof,

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Heute verschied im Evang. Schwesternhaus in Gießen nach längerer, schwerer Krankheit unsere liebe Schwester, Schwägerin und Tante

Marie Tasche

im 77. Lebensjahre.

Im Namen der Familie;

Prof. Gustav Tasche, Stud -Rat i.R.

Groß-Umstadt (Fabrikstr. 5), Gießen, den 24. April 1941.

Die Einäscherung findet in der Stille statt (Montag, den 28. April. 16 Uhr, auf dem Neuen Friedhof).

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Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Bücher! iHHHHiiiiiiiuimiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiijiiiiiiiiijiiiijiiiiiiiiiiiuiiiiniiiiiiniijjKßnjumjj*

Wie spar» man beim waschen Waschpulver und Seife?

UJenn die wüsche schon vor dem Kochen vom gröbsten Schmutz befreit wird, braucht man um so weniger Wasch­pulver dazu. Liesen Zweck hat das kinweichen mit fienho. Beim kinweichen wird das Gemebe jum Aufquellen gebracht; öQÖurdi löst sich der grobe Schmutz von selbst ob. Nichtiges kinweichen erleichtert das waschen, spart Waschpulver und Seife.

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23. bis 29. Mai 1941

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Vom 26. April bis zum 5. Mai 1941 bleibt mein Geschäft wegen Lagerarbeiten

geschlossen!

(HESSEN-NEUENWEG. AM KREUZPIA1Z

nictjit Ursache ber Neurose, f unter n ein Motiv, wel­ches 3-u einer verkehrten uni) tendenziösen seelischen

Amisaerichi Gießen

Sommerarbeit des Schützenvereins Gießen

157ri(In 172Sa r merpofalfpiel, dabei war im letzten Spiel Staun. »'äsJs£¥ss ssäb »-.ssasx

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schießen. Der Zeit entsprechend wurde von einer größeren Veranstaltung abgesehen.

Auf den wertvollsten Preis des Tages, die Legler- Plakette, waren drei Schüsse auf die Ehrenscheiben, ein Schuß ohne Wiederholung abzugeben. Legler- Plakette: Bedingung: drei Schuß liegend freihändig mit Wehrmanngewehr, Entfernung 175 m. Sieger: Adolf Möhl mit 53, 2. Heinrich Appel, 52 Ringe.

Ehrenscheiben: 175 m stehend freihändig. Sieger Hans Wessels sen.; 175 m kniend: Sieger Hermann Sauer; 175 m liegend freihändig: Sieger Adolf Möhl.

Scheibengewehr (175 Meter, stehend freihändig): 1. Mannschaft: Heinrich Appel 194, Willy Georg 190, Willy Kunert 186, Hermann Sauer 199, Georg Schilling 199 Ringe. Gesamtringzahl der Mann­schaft 968 Ringe. 2. Mannschaft: Konrad Dreyer

schäft: 801 Ringe. II. Mannschaft: Konrad Dreyer, 147 R.; Richard Koch, 142 R.: Willy Kunert, 148 R.; Karl Mootz, 140 R.; Hans Schmall, 142 R. Gesamt- ringzahl der Mannschaft: 719 Ringe. III. Mann­schaft: Julius Funk, 126 R.; Willy Horn, 125 R.; Hermann Sauer, 120 R.; Emil Müller, 139 R.; Hans Wessels sen., 139 R. Gesamtringzahl der Mannschaft: 649 Ringe.

** Die erfte Immatrikulation an der Universität Gießen für das kommende Semester ist auf den 10. Mai festgesetzt worden, »r^.Beförderung. Der Wachtmeister in einer Artillerie-Ersatzabteilung Rechtsanwalt Dr. Zim­mer aus Gießen wurde zum Leutnant befördert.

** Silberne Hochzeit. Am kommenden Montag, 28. April, begehen der Meister der Schutz­polizei M e l ch i o r P a u l u s und Frau Elisabeth, geborene Schott, Steinstraße 28 wohnhaft, das Fest der silbernen HochzeiL Dem Jubelpaar bringen auch wir unfern herzlichen Glückwunsch dar.

** Der Gießener Wochenmarkt findet m der nächsten Woche nur am Mittwoch und Samstag statt.

Wehrmanngewehr: I. Mannschaft: Heinrich Appel, 248 R.; Willy Kunert, 209 R.: Karl Mootz, 208 R.; Georg Schilling, 217 R.; Willi Schilling, 247 R. Gesamtringzahl der Mannschaft: 1129 Ringe. II. Mannschaft: Julius Funk, 198 R.; Willy Georg, 193 R.; Willy Horn, 194 R.; Josef Krumpen, 199 R.; Hans Wessels sen., 208 R. Gesamtringzahl der Mannschaft: 992 Ringe. Einzelschiitzen: Hans

Vom Sfadffirchfurm über die väch« zum Oswaidsgarten

Die NSG.Kraft durch Freude" bringt nr

Der L. K. m Gießen hatte am 3. April am Bahn- hos einen Mann aus Gießen in der gröblichsten Weise beleidigt. Der Angeklagte wurde überführt und zu einer Gefängnis st rafe von einem Monat verurteilt. Die einschlägigen Vorstrafen wirkten auch hier straferschwerend.

Oie Bezirksklaffe am Sonntag

Luftwaffe Burgsolms.

Vehlar 05 Raunheim.

Ein infereffanies Kapitel der Gerichtsmedizin

Vortragsabend im AS.-Rechtswahrerbund in Gießen.

Der Ausgang des Spieles in Wetzlar ist offener benn je. Die Wetzlarer konnten am Sonntag in Stemdorf mit 5:1 Toren einen überlegenen Siea erringen. Auch die Naunheimer zeigten in Gießen eine große Leistung. Es wird daher auf die Tages­form und auf das Glück ankommen. Zweimal siegte Wetzlar 05, und zwar im Vorspiel und im Tscham-

Der H. B. in Gießen bot am 1. November v.I. in Mendorf (Lahn) auf einer Geschäftstour Waren zum Verkauf an. Hierbei entwendete er in einer Wohnung eine Damenubr. Der Diebstahl rnm-h»- u.

Drei Monate Gefängnis

für unberechtigten Bezug von Lebensmittelkarten.

Eine Frau aus Gießen, deren Tochter aus dem gemeinsamen Haushalt ausgeschieden und zu einer anderen Familie in Stellung gegangen war, unter­ließ die Abmeldung der Tochter aus ihrem Haus­halt beim Ernährungsamt. Die Frau bezog und verwendete unberechtigterweise die der Tochter zu­stehenden Lebensmittelkarten weiter. Als der Schwindel herauskam, machte die Frau auf dem Ernährungsamt allerlei unwahre Angaben und Ausflüchte, so daß sich das Amt gezwungen sah, diesen erheblichen Verstoß gegen die Bestimmun­gen der Kriegsernährungswirtschaft bei der Staats­anwaltschaft anzuzeigen. Die Frau hatte sich darauf­hin vor dem Amtsgericht in Gießen zu verant­worten unt> wurde zu drei Monaten Ge- f ä n g n i s und Tragung der Kosten des Versah- rens verurteilt.

Gießener Dochenmarktpreife.

* G i e ß e n, 26. April. Auf dem heuttgen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,60 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Spinat 15 bis 18, Zwiebeln 17, Meerrettich 40 bis 70, Schwarzwurzeln 24, Rha­barber 23, Feldsalat, */«, 10, Aepfel, % kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Blumenkohl, das Stück 45, Salat 25 bis 30, Unterkohlrabi, % kg 6, Radieschen, das Bündel 10 Rpf.

zu schweren und dauernden Leidenszuständen kom­men, so etwa zu epileptischen Störungen, die aber doch manchmal der erfolgreichen operativen Thera­pie zugänglich sind, und zu erheblichen Persönlich- keitsoeränderungen ohne gleichzeitige Epilepsie. Von den organischen sind die neurotischen Störungen nach Unfall streng zu trennen. Hier ist der Unfall

Verarbeitung durch den Neurotiker führt. Die grund­sätzliche Entscheidung des Reichsversicherungsamts vom 24.9.1926, welche die Frage nach dem ur­sächlichen Zusammenhang der Unfallneurose mit dem in Anspruch genommenen Unfall verneint, und die gegenteilige Auffassung des Reichsgerichts wur­den besprochen. Es wurde darauf hingewiesen, daß über die Frage der Unfallneurose eine sehr frucht­bare Debatte von juristischer und medizinischer Seite über die Anschauungen des Reichsgerichts läuft.

Die von einigen Lichtbildern unterstützten Aus­führungen des Vortragenden wurden mit starkem Interesse verfolgt. Oberstaatsanwalt K n a u ß unter- ftrieb in herzlichen Worten den Dank der Hörer an ben Vortragenden für die ausgezeichneten und lebendigen Darlegungen.

Nach einer Sammlung, bereit Ertrug dem Deut­schen Roten Kreuz zugute kommen soll, wurde der Abend in üblicher Weise geschlossen.

stofftvaren können Meterreste, die hi der Herstel­lung, in der Verarbeitung oder beim Handel ange- idüen sind, für die Hälfte der jeweils vorgeschrie- benen Anzahl von Bezugsabschnitten der Reichs- kleiderkarte abgegeben und bezogen werden. Als Meterreste gelten Stoffabschnitte, Die bei einer Stoff­breite bis zu 90 cm nicht über 1 m lang und bei einer Stoffbreite über 90 cm nicht über 60 cm lang fmo. Reste unter 20 cm Länge dürfen ohne Bezug­schein oder Reichskleiderkarte abgegeben und be» 3oaen werden. Meterreste von Dekorationsstoffen und dichten Gardinenstoffen dürfen bezugschein frei abgegeben und bezogen werden, wenn sie nicht langer als 2 m sind.

Handels- und Gewerbebant Gießen.

Die Handels- und Gewerbebank lädt ihre Mtt- glieder auf den 7. Mai zu ihrer Generalversamm­lung ein. Nach dem vorliegenden Geschäftsbericht hat die Bank auch im 82. Geschäftsjahr 1940 wie­der erfolgreich gearbeitet. Die Bilanzsumme ist um 26,6 v. H. auf 6 297 918, RM. gestiegen. Die Um­sätze hielten sich nahezu auf der alten Höhe. Sie betrugen auf einer Seite des Hauptbuches 110 452 778,35 RM. Die Einlagen sind um 31 v. H. gewachsen; die Ausleihungen sanken um 20 v. H. Sie Bilanz ist flüssig. Aus dem ausgewiesenen Reingewinn von 36 891,26 RM. sollen, wie im Dor- jafjre, 5,5 v. H. Dividende auf die Geschäftsguthaben gezahlt werden.

Scheibengewehr: 175 m stehend freihändig: Sieger Konrad Dreyer. Scheibenpistole: Entfernung 50 m: Sieger Georg Schilling. Kleinkaliber: 50 m stehend freihändig: Sieger Karl Mootz.

Der in letzter Zeit durchgeführte Fernwettkampf innerhalb des Deutschen Schützenverbandes wurde vom Schützenverein Gießen bei guter Beteiligung mit hervorragenden Resultaten bestritten. Der Ver­ein hatte allerdings das Glück, daß zwei bei der Wehrmacht befindliche Kameraden zufällig beurlaubt waren und infolgedessen die erste Mannschaft in ihrer früheren Stärke antreten konnte. Es wurden olqende Resultate geschossen:

Kleinkaliber (militärische Anfchlagsform): I. Mann- chaft: Josef Krumpen, 166 Ringe; Willy Kunert,

R.; Karl Mootz, 149 R.; Georg Schilling, l60 R.; WM Schilling, 149 R. Gesamtringzahl ter Manschaft: 778 Ringe. II. Mannschaft: Heinrich ?,PAPek147 ' Julius Funk, 139 R.; Willy Georg, JR'L ?lchavd Koch, 141 R.; Hans Schmall, fii Gesamtrinazahl der Mannschaft: 719 Ringe. III. Mannschaft: Konrad Dreyer, 131 R.; Willy £Orn' 5"ril Müller, 137 R.; Hermann Sauer, 135 R.; Hans Wessels sen., 128 R. Gesamt« rmgzahl ter Mannschaft: 630 Ringe.

- Anschlagsform): I. Mann-

8. Mai eine Sensation nach Gießen. Sie hat hf, Hochseiltruppe Eamilio Mayer, dieMenschen rim Nerven", zu einem Gastspiel gewonnen, das ni<h in irgendeinem Saale, sondern im Freien über de? Straßen durchgeführt wird. Schauplatz des ($£ schehens wird das Gelände vorn Turm der Staöt- kirche bis hinüber zum Oswaldsgarten über dii Dächer hinweg fein. Zwölf Artisten, dabei sogar eir sic'ben Jahre altes Mädelchen, werden Leistung«- zeigen, die wohl für die meisten Gießener bisher noch nie zu sehen waren. Don der Spitze des Stab, kirchturmes wirb über die Dächer der Kirchstraß« und den Pfarrgarten sowie über den Oswalds, garten hinweg nach dem Horst-Wessel-Wall ein 400 Meter langes Drahtseil gespannt werden an dem die Artistin Ilse M a y e r im Genickhang im rasenden Tempo die Seilfahrt vom Kirchturm Horst-Westel-Wall zurücklegen wirb. Eine andere " Artistin Camilla M a y e r II, wird ihre artistisch-- Kunst auf einem 42 Meter hohen schwankenden Stahlmast zeigen. Kapitän Mariano wird ma in waghalsigen Balancen am 25 Meter hohen Ein- Mann-Reck und in anderen sensationellen ßrifhinoeit auf dem Turmseil sehen. Die übrigen Mitgli der dieser Artistengemeinschaft werden mit ihren Lei- s ftungen ebenfalls in hohem Maße zu fesseln ver­stehen. Kurzum: es dürfte nicht zuviel gesagt sein wenn man dieses Gastspiel als eine Sensation er­sten Ranges bezeichnet, die auch hier sicherlich grob. ' tes Interesse finden wird. H

Die Kreisgruppe Wette rau tes NS.-Rechtswahrer- bundes veranstaltete am gestrigen Freitagabend ihre vierte und letzte Dortragsveranstaltung dieses Winters im Saale tes GasthausesHindenburg" Der Kreisgruppenführer, Oberstaatsanwalt Knauß, konnte dabei neben den Mitgliedern auch eine Reihe von Gästen begrüßen.

Der Direttor ter Psychiatrischen und Nerven- klinik ter Universität Gießen

Professor Dr. Boenning.

als Vortragender des Abends sprach in fesselnder und aufschlußreicher Weise über bas ThemaOr­ganische traumatische Hirnschäden und funktionell neurotische ©törungen, ihre Beurteilung in der forensisch-psychiatrischen Begutachtung, insbesondere im Zivilverfahren". Der Vortragende versuchte, dem Juristen eine einfache Erläuterung solcher medizini­scher Begriffe zu geben, deren Verständnis in der juristischen Praxis, vor Ollem im zivrlrechftichen Ent­schädigungsverfahren, vorausglesetzt werden muß. In dieser Absicht wurden aus dem Kreis der orga­nischen Schädelunfallfolgen die Gehirnerschütterung (Commotio) und die Hirnverletzung, Hirnquetschung (Contusio) nach Zustandsbild und Folgen bespro­chen. Die Hirnerschütterung (Commotio) ist in der Rezel harmlos und heilt bald aus. Auch die Con­tusio wird in ihren Folgen manchmal vom Laien stark überschätzt; allerdings kann es hierbei auch

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WlUy Schilling, 161 R. Gefamtringzahl der Mann-, pari bemerkt und die Uhr alsbald wieder Zurück, ickait: 801 Rinn- IT <t\ gegeben. Der Angeklagte wurde zu einer Ge-

sängnisstrafe von sechs Monaten verur- terlt. Die ernfchlägvgen Vorstrafen wirkten strof- erschwerend.

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Möhl 174, Hermann Sauer 148 Ringe.

Junaschützen: Kleinkaliber (militärischer Anschlag): Mannschaft: Dieter Bommer 94, Joachim Hölzel Kraft 131, Wolfgang Sauer 95, Hans Wessels jun. 118 Ringe. Gesamtringzahl der Schüt- Einzelschützen: Wolfgang Burger 93 Ringe.