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Aus der engeren Heimat

Summe der Aktiva mit 290 996 RM., einen Rein»

Peter Eornelius-Singen in Mainz.

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KufMansch vieler Verbraucher gibt es henkv/ Henkel's Cinweich- unü Cnthärtungsmittel, jetzt auch im Ooppelpaket. Preis 25 Rpf.

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DfB.-R. Mendorf 1900 Heuchelheim

war anwesend.

Der stell Vertreters Präsident der Kammer, E. R. Niederhausen, betonte nach seinen Begrü- ßungsworten, um unsere Wehrmacht so stark wie möglich zu machen, sei es notwendig, daß alle Be­triebe, die nicht unbedingt kriegswichtig sind, be­sondere Opfer durch weitgehende Einschränkungs- Maßnahmen auf sich nehmen. Dies werde überall gerne getan, weil man wisie, daß der Endsieg über den letzten Feind, England, nicht mehr fern sei.

Ausnahmeerscheinungen seien, und diese würden kriminell verfolgt. Etwas anderes aber sei die Er­fassung des Kriegsgewinnes. Dieser sei in den mei­sten Fällen bedingt durch bessere Ausnutzung der Produktionsanlagen, größere Serienfertigung, Ver­besserung der Arbeitsmechoden oder sogar durch Auflösung von Lägern. Solche Gewinne, soweit sie nicht mit einer effektiven Mehrleistung des Unter­nehmers selbst Zusammenhängen, würden vom Staat restlos abgeschöpft. Für die Zukunft sei es nach der Forderung des Preiskommisiars die Pflicht jedes Unternehmers, bei Feststellung von Gewinnen, die höher liegen als die im Frieden, zu Preissenkun­gen zu schreiten. Ein selbstverständliches Gebot nationalsozialistischer Auffassung sei es, daß die Preise und Lebenshaltungskosten sich nach den klein­sten Einkommen zu richten haben, und dies müsse die Wirtschaft stets im Mge behalten.

Dann sprach Herr Niederhausen noch über die Arbeiten der Kammer auf dem Gebiete der Landesplanung, soweit sie den Bezirk der Kam- nrer (Kreise Gießen, AlsfeD und Lauterbach) bs-

FniRor m-itrKö h-<T1

tete der Redner auch die Wichtigkeit der einzelnen Erzeugungsgebiete und gab in diesem Zusammen­hang einen Einblick in die Arbeit der eingeschalteten Dienststellen, zu denen auch die Industrie- und Han­delskammer gehört.

Hierauf sprach der stellv. Präsident N ied er­hall s e n , der vor wenigen Tagen bei dem Vor­trag des Reichskommisiars für tue Preisbildung in Berlin anwesend war, über die Grundsätze der Preispolitik im Kriege. Er schilderte die schwierige Arbeit des Preiskommisiars, der im Großdeutfchen Reich die vielen tausend Fragen auf allen Gebieten der Preisbildung und Preispolitik zu bearbeiten hat und dies mit einem verhältnismäßig kleinen Derwaltungskörper erledigt. Der Preiskommissar be­mühe sich mit seinem Amt, lebendig und betriebs­nah zu sein, um in den schwierigen Fragen der Preispolitik nicht bürokratisch zu verfahren. Der § 22 der Kriegswirtschaftsverordnung vom 4. Sep­tember führe aus, daß auch in der Kriegszeit das Preisniveau stabil zu halten sei und es nicht zuge- lasien werde, daß einzelne Unternehmer am Kriege verdienen, während ein großer Teil des Volkes an der Front stehe und täglich bereit sei, Blut und Leben zu opfern. Mit Freude könnten wir fest-

licht.

Gegen 18.30 Uhr schloß Herr Niederhausen die etwa zweieinhalbstündige Sitzung mit dem Gruß an den Führer, wobei er ausiührte, daß die Wirt- schastsgebarung das SpiegelbiK) der Geisteshaltung des ganzen Volkes fein müsse, und betonte, man dürfe gewiß sein, daß sich die Wirtschaft dieser Aus­gabe gewachsen zeigen werde.

Ortszeit für den 27. März.

Sonnenaufgang 7.14 Uhr, Sonnenuntergang 19.49 Uhr. Mondaufgang 7.08 Uhr, Monduntergang 19.25 Uhr.

Verdunkelungszeit

26. März oon, 19.45 bis 7.12 Uhr.

die Durchführung sein.

Alle Berufe muffen antreten. Die Nahrungsmit»

Wirtschaft.

Mehr Fabrikkartoffeln.

Neue Bestimmungen für die Landwirtschaft.

In den vergangenen sieben Jahren haben Stärke und Stärkeerzeugnisse, Kartoffelflocken und Kar» toffelwalzmehl von Jahr zu Jahr eine größere Be­deutung im Rahmen der Ernährungssicherung des deutschen Volkes erhalten. Während in früheren Jähren beide Gewerbe nur rund 1,3 Millionen Ton­nen Fabrikkartoffeln verarbeiteten, müsien sie jötzt zur Erfüllung ihrer Aufgaben rund 3,8 Millionen Tonnen verarbeiten. Die große Bedeutung der Be­reitstellung von Kartoffelerzeugnissen für die Bei­mischung zu den Mahlerzeugnissen aus Roggen und

REJCHSIUFTSCHUT1BUND Aweldlotterie

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Veiralssitzullg der Industrie- und Handelskammer zu Gießen.

Der stellvertretende Geschäftsführer, Dipl.-Volks­wirt Krause, sprach dann über die Arbeitsem» satzlage in der aewerblichen Wirtschaft. Er erläu­terte die neuen Verordnungen und Bestimmungen, die alle dazu dienen, unsere Wehrmacht noch weiter zu stärken. Ausführlich sprach er über die Bestim­mungen beim Ausbruch des Krieges, gab dann

kam weiter auf die Durchführung der heutigen Richtlinien au sprechen. Die Beira'tsmitglieder er­hielten so ein anschauliches Bild über alle Fragen des Kräftebedarfs und Kräfteabzugs Dabei beleuch-

Denffserziehung faf not!

Bon Hans Sehnert, Leiter des FachamtesDas Deutsche Handwerk" in der DAF.

Am Montag fand im Sitzungssaal der Industrie- stellen, daß im neuen Deutschland Kriegsgewinnler und Handelskammer zu Gießen eine Beiratssitzung M u "" ° mnr ""

statt. Die Beiratsmitglieder waren trotz erhöhter Beanspruchung in ihren Betrieben fast alle erschie­nen, soweit sie nicht als Soldaten zur Zeit abwesend sind. Auch der Kreiswirtschaftsberater Pg. Geiger

Raubmord bei Fulda.

500 RM. Belohnung für Ermittlung des Tälers.

LPD. F u l d a , 25. März. Am Sonntag gegen 17 Uhr fand ein Schäfer beim Schafehüten unwert Fulda in einer Schlucht, durch die ein Fußpfad führt, die Leiche einer älteren Frau, die stark mit Blut besudelt war und eine schwere Ver­letzung aufwies Die Kriminalpolizei und die Mord­kommission stellten fest, daß es sich um die 65jah- rige ledige Händlerin Karoline Hofmann aus dem 9 Kilometer von Fulda entfernten Dorf Ister­giesel handelt, die sich am Samstag in Fulda auf­gehalten und Einkäufe getätigt hatte. Sie hat zwi­schen 16 und 17 Uhr die ihren Weg abkürzende, ab­gelegene Schlucht passiert. Hierbei ist die Frau von einem bisher unbekannten Täter überfallen worden. Der Obduktion zufolge ist der Frau em tiefer Stich neben dem Kehlkopf beigebracht worden, wahr­scheinlich mit einem Taschenmesser. Während die eingekauften Lebensmittel noch unberührt neben der Ermordeten lagen, wurde keinerlei Geld mehr bei ihr gefunden, so daß ein Raubmord vorliegen dürfte. Auf die Ermittlung des Täters hat der Ober­staatsanwalt in Hanau eine Belohnung von 500 Reichsmark ausgesetzt. Sachdienliche Mitteilungen über Wahrnehmungen im Jnteresie der Mfklärung nehmen alle Polizeidienstellen entgegen.

Landkreis Gießen

Weizen liegt in der Sicherung unserer Brotgetreide­reserve. Die Erfüllung dieser Aufgabe verlangt den restlosen Einsatz aller Beteiliaten. Der Vorsitzende der Hauptvereinigung der deutschen Kartoffelwirtschaft, Bauer Hecht, appelliert deshalb an die Erzeuger, o schnell wie möglich ihre Mieten zu öffnen, um nach der Sortierung alle nicht zu Speise- oder Pflanzkartoffeln angeforderten Mengen den Fabri- ken zur Verfügung zu stellen. Er weist darauf hin, daß durch die sehr gute Versorgung mit Speisekar- toffeln der städtischen Bevölkerung im letzten Herbst der Bedarf in diesem Frühjahr nicht das Ausmaß des vergangenen Jahres erreichen wird. Jedes Zu­rückhalten von Beständen wäre infolgedessen unklug. Die organisatorischen und rechtlichen Grundlagen für die Fabrikkartoffelaufbringung sind durch die Anordnung der Hauptvereinigung vom 12. Februar geschaffen.

Da auch in den kommenden Jahren die höchst­mögliche Bereitstellung von Kartoffel-Veredelungs- erzeugnisien notwendig sein wird", bereitet die Haupt­vereinigung schon jetzt die Sicherstellung der Fabrik­kartoffeln für das Wirtschaftsjahr 1941/42 vor. Um jeden Bauern und Landwirt möglichst frühzeitig da­von zu unterrichten, welchen Anteil seiner Ernte er als Fabrikkartoffeln zur Verfügung stellen muß, ist es notwendig, ihm ein Grundlieferrecht von Fa­brikkartoffeln zu erteilen, das je nach dem Ausfall der Ernte und den Anforderungen mit Iahresliefer- rechten ausgestattet roirb. Zur Einschaltung der Ini­tiative der Erzeuger besteht die Absicht, eine gewisse Zeit für die freiwillige Zeichnung der Grundliefer- rechte offenzuhalten. Schon jetzt wird darauf bin- gewiesen, daß die Grundlieferrechte im nächsten Wirtschaftsjahr mit Jahreslieferrechten von 125 v H ausgestattet werden. Die Parole lautet: Vermehrt den Anbau von Fabrikkartoffeln und zeichnet Grund- lieferrechte.

G.A.-Sport.

tlm die Iungbannmeisterfchast der Sportdienstgruppe.

telhandwerke werden große Möglichkeiten im Ken- nenlemen geeigneter neuer Derarbeitungsmethoden inden. Für die Metaltt-andwerker werden bringenöe neuzeitliche Umstellungen im Zuge des Dieriahres- planes und der Kriegswirtschaft gelehrt. In den modeschaffenden Handwerken hat die Zett ew^^ be­sonderes Maß neuer Gesichtspunkte im beruflichen Können notwendig gemacht Das Bauhandwerk muß angesichts der großen Aufgaben mit allen Mög­lichkeiten der Verbeßrung der ßeiftungen ge­naueren bekanntgemacht werden. Be, den Holz- Handwerkern ist der Bedarf am Kennenlernen bester Berarbettungsarten in Material und Form in Le- rufserziehunasmaßnahmen in vollem Umfange zu befriedigen. Auch bei den Spezialhandwerkern (Uhr­machern, Feinmechanikern ufw.) ist die Berufser- ziehung die beste llebung, um in Leistungsform zu bleiben. , v .

lieber 120 Berufe zählt das Handwerk. Welch eine Fülle von Leistungsvermögen ist hier vorhan­den. Sie müssen zur höchsten Blüte gebracht und erhalten werden. Unsere Berufserziehung vollzieht sich nach modernen Gesichtspunkten. Die Einfüh­rung der Technik in unsere Betriebe und bei Her- stellunq unserer Produktionsgüter muß allen Hand- werkern gelehrt werden Die Technik ist kein Feind der Handwerksarbeit, sondern unser großer Helfer. Wenn auch Beschränkungen in der Maschinenbe- schaffung existieren, dann muß doch so vorgesorgt sein, daß bei jeder eintretenden Möglichkeit sofort die zweckmäßige und richtige Maschine angeschafft

daß mit der Wiedergewinnung neuer Gebiete, insbe­sondere im Osten, ein großer Bedarf an Menschen aller Berufe und Gewerbezweige eintreten wird Diese Menschen werde man nicht planlos aus Deutschland herausziehen und m den neuen Gebieten ansetzen, sondern dem muffe eine genaue Ueben Prüfung in jeder Hinsicht vorausgehen. Zu diesem Zweck habe auch die Industrie- und Handelskam­mer Gießen einen Strukturbericht aulgestellt, der neben den selbstverständlichen Feststellungen über Bevölkerungsdichte der einzelnen Kreise im Desir!, beruflicher Zusammensetzung ustv. auf die wirtschaft­liche Eigenart der einzelnen Gebietsteile unseres Bezirkes eingehe. Es wurde Daraestellt, wo die Landwirtschaft und wo die gewerbliche Wirtschaft überwiegt, wo cmsaesprochene Arbeiterwohnsitz-Ge­meinden im Gegensatz zu reinen Land-Gemeinden sind, wo eine Mangellage für den Kräftededarf der gewerblichen Betriebe vorherrscht usw. Die Ausfüh­rungen waren mit klaren Kartenskizzen veranschau-

Leihgestern, 24. März. Die hiesige bäuerliche Bezugs- und Absatzgenoj- senschaft hiell chre ordentliche Generalversamm­lung am Samstagabend im großen Saalezum Löwen" ab. Nach Begrüßung Der zahlreich erschie­nenen Mitglieder durch den Aufsichtsratsvorsitzenden Jung und nach der Ehrung der im laufenden Jahre Verstorbenen gab der Direktor Otto Heß den Jahresbericht bekannt, aus dem zu entnehmen war, daß die Genosienschaft auch im abgelaufenen Kriegsjahr ihre Mitglieder wettgehend mit Waren versorgen konnte. Der Mitgliederstand betrug Ende 1940: 254. Im Laufe des Jahres schieden aus: freiwillig 1, durch Tod 4, denen 5 Neuauf­nahmen gegenüberstehen. An künstlichem Dünger wurden 2115, an Futtermittel 1170 Doppelzentner bezogen, an die Wehrmacht 160 Zentner Hafer und 270 Zentner Heu abgeliefert. Dank des Entgegen- kommens der Reichsbahn konnten alle Mitglieder ausreichend mit Brennmaterial versorgt werden, so­daß der Jahresabschluß als befriedigend anzusehen ist. Die Jahresbilanz, vom Rechner Dem vorge­tragen, verzeichnete einen Gesamtumsatz von 122 000 RM., gegen 130 000 RM. im Vorjahre. Der Waren­bestand beträgt 8000 RM., an Rückvergütung wur­den 2400 RM. ausbezahlt. Ihm tonnte für seine gewissenhafte Geschäftsführung Dank abgestattet und Entlastung erteilt werden. Der Gewinn wurde gemäß dem Anträge des Vorstandes je zur Hälfte dem Reservefonds und der Betriebsrücklage über- wiesen. Die ausscheidenden Vorstandsmitglieder Otto Heß, ferner Le Aufsichtsratsmitglieder Schmelz, Dem und Martini wurden wiedergewähtt. Nach kurzer Aussprache über den Kartoffelbezug, an der sich der Ortsbauernführer beteiligte, und dem Dank an alle, die am reibungslosen Ablauf des Geschäfts- iahres mitgeholfen, wurde die Versammlung vom Aussichtsratsvorsitzeick>en in der üblichen Weise ge-

^©arb enteich , 25. März. Am vorigen Sonn­tag veranstaltete der hiesige Gesangverein Viktoria" in einem Gießener Lazarett ein Chorkonzert, dessen Vortragsfolge dem Komponisten Silcher gewidmet war. Chormeister Sommer, Watzenborn-Steinberg, machte vor Beginn des Konzerts die Hörer in einem kurzen Dortraa mit dem Schaffen und Wirken Silchers bekannt, ferner gab er zu jedem Lied die näheren Erläuterungen. Den Sängern und chrem Chorleiter dankten die Soldaten mit herzlichem Beifall. Durch die Opfer­willigkeit der Mitglieder war es möglich, die Sol­daten mit einer Spende von Aepfeln, Rauchwaren und Getränken zu erfreuen. .

A Daubringen, 25. März. Die diesjährige Generalversammlung des Spar- und D-or schußvereins fand bei Gastwirt Schäfer statt. Der Auftichtsratsvorsitzende eröffnete die Versamm­lung und begrüßte die Erschienenen. Darauf ehrte die Versammlung die im Geschäftsjahr verstorbenen Mitglieder in der üblichen Weise. Direktor A l d a ch erstattete darauf den Geschäftsbericht. Der Umsatz ist gegenüber dem Vorfahr um rund 38 000 RM. auf 475109 RM. zurückgegangen, während die Spareinlagen um nahezu 59 000 RM. auf 258 693 RM. gestiegen find. Besonderen Dank sprach der Direktor der Schulsparkasse aus. Jedes Schulkind hat ein Sparbuch. Die Einlagen der Schulsparkasse betrugen im abgelaufenen Jahr mehr als 3600 RM., ihr Guthaben am Jahresende 12 697 RM Kassen- rechner Braun verlas in der Jahresrechnung die

Nationalsozialistische Großprogramme nn Wirt- schasts- und Sozialleben Deutschlands gestatten den Arbeitsrhythmus des schaffenden Volkes. So war es nach der Machtübernahme 1933, so ist es rm Krieg, und so wird es auch nach dem Sieg bleiben! Wir wollen unseren sozialen Staat bauen. Dafür arbeiten wir, und daran glauben wir.

Bei diesem Umbruch in unserem LrdeitÄeben tauchen im Handwerk hie und da veremzelle Sttm- men auf, welche die Frage stellen: Hat denn das Handwerk noch einen Platz in dieser Produkttons- schlacht?

Die NSDAP, stellte sich in chrem Parteipro­gramm pofitto zum Handwerk. Je größer das Aus­maß der einzelnen Maßnahmen ist, um so notwen­diger ist es, die gestaltende Kraft meisterlicher Werk- arveit zu pflegen und unter keinen Umständen ab­sinken zu lassen. Der Bau des sozialen Staates geht Schritt um Schritt mit der Schaffung einer wahren deutschen Dolkskuttur. In diesen grund­sätzlichen Erkenntnissen liegt der Schlüssel für die Zukunft des Handwerks. Das Handwerk muß dielen Auftrag der Partei erfüllen und sich darin würdig erweisen.

Es gibt viele unter uns, die berechnen den Be­stand des Handwerks nach Erlassen, Kontingent­scheinen, Dienstverpflichtung, Steuern usw. So wich tig dies alles fein mag, es trifft nicht Den Kern. Das Handwerk wird so lange seinem Auftrag ge­recht werden, so lange es sich zu der Art seiner Ar-

Dieses sängerische Ereignis bedeutet eine Huldigung her zehn besten Gauoereine für den liebenswürdigen und feinsinnigen Mainzer Dichterkomponisten Peter Cornelius, Den Freund Franz Liszts und Richard Wagners. Der Gau XII des DSB. hat es über­nommen, Das Andenken dieses bedeutendsten Ton­dichters unseres Gaues durch Aufführung ferner Werke lebendig zu erhalten und hat die Durchfüh­rung dieser Kulturaufgabe den besten Gauvereinen übertragen. Durch das Los wird derjenige Verein bestimmt werden, der im Laufe dieses Jahres an einem ihm von der Sängergauführung bezeichneten Ort ein Konzert mit Werken von Peter Cornelius zu oeranftatten hat. An das Auftreten der zehn Männerchöre wird sich eine Gedächtnisfeier für^eter Cornelius unter Leitung von Kapellmeister Schocker (Wiesbaden) anschließen. Eingeleitet wird die sänge- rische Veranstaltung mit einer am Samstag, 18 Uhr, am Peter-Cornelius-Denkmal in Mainz ftattfmben- Den Feier, bei Der der stelloertr. Sängergcmfuhrer einen Kranz niederlegen wird.

beit bekennt.

Das Bekenntnis zur Arbeit findet seinen besten Ausdruck in Dem Ausmaß, in welchem Das Hand­werk Berufserziehung an sich treibt Nur eine um­fassende Derusserziehung sichert das Handwerk rn jeder Situation. Das trifft nicht nur für den Lehr­ling zu, sondern in viel entscheidenderem Maße für den Gesellen und für den Meister.

Das Deutsche Derufserziehungswerk des Hand­werks regelt die Trägerschaft Der Maßnahmen und schließt Kompetenzschwierigkeiten aus. Sachlich sind also alle Voraussetzungen geschaffen.

Vielfach ist im Handwerk die Meinung vertreten, daß es genug kann und deshalb der Besuch der Lehrgemeinschaften und Ausbaukameradschaften zwecklos sei. Wir müsien Demgegenüber Den Stand­punkt vertreten, daß wir niemals auslemen und immer wieder zu lernen nötig haben. Es muß im Handwerk geradezu eine Welle fanattschen Willens zur Berufserziehung entwickelt werden. Und im Kriege erst recht. In jeder Innung, in jeder Orts- Handwerkerschaft und in jeder Versammlung wird überprüft, wie sofort mit Der praktischen Seite Der Leistung zu beginnen ist

Wir haben Fachschulen, Gewerbeförderungsan, stallen, Wanderlehrer usw. Es mangelt bei uns nicht an technischen Voraussetzungen. Wir brauchen nicht immer einen großen Kreis von Teilnehmern, wäh­len wir auch einmal einen kleineren. Die Rentabili- tat eines Lehrganges Darf nicht nur entscheidend für

enUs-SMgeN m gewinn von 1545 RM. Dem Vorstand und Auf.

30 März, 9 Uhr, findet in der sjchtsrat wurde einstimmig Entlastung ausgefpro. Liedertafel zu Mainz, Große Bleiche 56, das von Aus dem Reingewinn erhalten Die Volksschule dem Gau XII Des Deutschen Sängerbundes zum 50 RM., DerVerein Kleinkmderfteund und Kran, erstenmal veranstaltete Peter-Cornelius-Singen statt, kenpslege" 50 RM Der verbleibende Rest des Rem. .r.. hoh^iitot oin<> Aulbtouna g^wlnns wird nach Abzug Der Vergütung Der Ge­

schäftsanteile je zur Hälfte Dem Reservefonds und Der Betriebsrücklage überwiesen. Die satzunqsgemaß ausscheidenden Vorstandsmitglieder, Direktor Al. b a ch und dessen Stellvertreter Henkel, wurden einstimmig wiedergewähtt, ebenso Die Aufsichtsrats. Mitglieder Wilhelm Mohr III. und Karl Herr, mann. Nachdem Der Vorsitzende Des Aufsichtsrats besonders dem Direktor und Dem Kassenrechner Dank und Anerkennung ausgesprochen hatte, be­schloß er die Versammlung in der üblichen Weise.

Da sich in Gießen und Umgegend nur 6 Mann­schaften zu Den Spielen um die Jungbannmeiste^ schäft gemeldet hatten, wurden nur 2 Gruppen 6uf«_ gestellt. In der Gruppe I steht der Meister bereite fest. Die I. SDG. (früher Schülermannschaft) oon VfB.-R. Gießen erwies sich als Die beste Mannschaft in dieser Gruppe. Die I. SDG. von Allendorf (LahnZ konnte sich durch ihren großen Eifer den zweitem Tabellenplatz sichern. 1900 folgt an Dritter Stelle. Spielerisch war Diese Mannschaft vollkommen auf Der Höhe, sie trat nur öfters nicht an. Die SDE- von Heuchelheim mußte wegen undisziplinierte» Verhaltens gesperrt werden. Die Tabelle lautet:

Die Größenverhältnisie unserer ^Betriebe sind un­terschiedlich. Wir haben viele gute Einmannbetriebe, aber auch Betriebe mit 100 und mehr Gesellen. Der Gedanke der Betriebsgemeinschaft hat nur dann einen Sinn, wenn sie eine Leistungsgemeinschaft :ft Wir müsien deshalb auch dem Gedanken des be» trieblichen geschlossenen Einsatzes bei Der Berufser­ziehung genügend Spielraum geben Nicht nur die ausschließlichen Berufsfragen, sondern auch Diebe- friedlichen Verhältnisse müsien gebührenD berücksich­tigt werden. Als gut hat es sich erwiesen, in einen ausgezeichneten Betrieb (vorbildlichen Kleinbetrieb) einen Abendlehrgang zu legen und Damit alles sehr lebensnah zu üben. Es brauchen nicht immer große Schulen da zu sein, um Berufserziehung zu ver- wir-klichen. An einem Abendlehrgang können sich viele Einzelmeister und Gesellen beteiligen. Die Kosten brauchen nicht unerschwinglich zu fein, son­dern sind meistens niedrig.

Wo eine Wille ist. Da ist ein Weg. Das Amt hir Berufserziehung und Betriebsführung hat es sich zur Aufgabe gemacht, geeignete Handwerker als Uebungsleiter zu schulen bzw. auszubilden. Diese Unterstützung durch Das Amt für Berufserziehung und Betriebserttehung in der DAF. muß dazu bei­tragen, uns besonders freudig an die Arbeit gehen zu taffen. Mancher Handwerker kann sich hier neben feiner sonstigen Tätigkeit eine neue Lebensaufgabe als Uebungsleiter stellen, wenn er geeignet ist. Dar­um frisch ans Werk!

In der Gruppe II steht der Meister noch nicht fest: Die SDG. von Steinbach und Watzenborn-Stein» berg stehen punktgleich. Am kommenden Sonntag findet Das Entscheidungsspiel statt. Der Sieger aus dieser Gruppe spielt gegen den Sieger der Gruppe L