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Unabhängigkeit und territoriale Unversehrtheit der

fachen

ä er die Notwendigkeit des Kampfes gegen plutokratie und Bolschewismus.

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allen Fragen der öffenb tung zur Verfügung des

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WIR BRINGEN IN

Das kroatische Küstengebiet in militärischer Bereitschaft.

Erfurt, DIlberstedter Straße 3 Gießen, Liebigstraße 33.

Die Ankunft einer nordamerikanischen Militär­mission wird in Tschungking für Anfang September erwartet. Sie steht unter Führung des Generals Magruder und soll das chinesische Heer nach nord­amerikanischem Muster reformieren. General Ma­gruder war früher in Peking und ist der Schwie­gersohn des Botschafters Shurman, der früher in Berlin war.

Volkes, an das unsägliche Leid von 6 bis 7 Mil­lionen Arbeitslosen und an die unerträgliche Last

der uns auferlegten Tribute.

Als dann das nationalsozialistische Reich Wirk­lichkeit gworden war, hat der Führer immer wieder seine Friedensliebe betont und eine Verständigung über die zu lösenden Fragen gesucht, ist aber^ im­mer wieder höhnisch zurückgewiesen worden. Syste­matisch und bewußt habe man zur gleichen Zeit an der Vernichtung der deutschen Nation gearbeitet. Der Führer selbst hat in Erkenntnis dieser Gefahr über Deutschland gewacht und gerade in diesen Wo­chen erleben wir, wie notwendig diese Wach­samkeit gewesen ist, wie bedroht Deutschland und der ganze europäische Kontinent waren. Wenn nun die Herren über dem Atlantik die alten verlogenen Parolen von einst wieder aufleben lassen wollen, so weiß das deutsche Volk -aus bitterer Erfahrung, was es davon zu halten hat. Als dieser Krieg uns aufgezwungen wurde, hatten wir vor der Welt­geschichte nur die eine Wahl: entweder zu kämpfen oder kampflos zu fallen. Nicht wir sind unersättlich, sondern sie, die die halbe Welt be­herrschen und nun noch ein 80-Millionen-Volk ver­sklaven wollen. Der Kampf gegen die Weltpest des Bolschewismus ist eine rettende Tat des Führers für die ganze Weltgeschichte.

kremen, 24. August. (DNB.-Funkspruch.) Den Mchluß einer Gauschulungswoche bildete eine jkildgebung mit Reichsleiter Alfred Rosenberg in )er Bremer Kampfbahn. Er sagte:Wenn ein ßoi? in einen schweren Schicksalskampf gerät, in

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die von den Vereinigten Staaten erworben wurden, haben 23 OOO BRT.

Das französische Arbeitsamt gibt bekannt, daß seit Oktober 1940 die Gesamtziffer der Arbeitslosen in ganz Frankreich von einer Million auf 300 000 ge­fallen ist. Der überaus rasche Rückgang der Arbeits­losenzahl wird durch die von Deutschland an die französische Industrie vergebenen Aufträge erklärt.

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Der ehemalige Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und Konteradmiral a. D. Paul von Hintze ist im 78. Lebensjahr in Meran, wo er zur Er- I holung weilte, gestorben.

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Deutschland hatte keine Wahl

Reichsleiter Alfred Bosenberg spricht in Bremen

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Hämorrhoiden sind heilbar auch b.schw.Fällen

Todesanzeige.

Gestern nachmittag entschlief sanft nach kurzem Leiden unsere liebe Mutter, Schwie­germutter, Großmutter'und Urgroßmutter Frau Margarethe Völzel Witwe geb. Roth

im Alter von 84 Jahren.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Völzel Familie Karl Rodenhausen Familie Heinrich Vogelhöfer Familie Otto Balser.

Gießen-Wieseck, den 25. August 1941.

Die Beerdigung findet Dienstag, 26. August, nachm. 3 Uhr, vom Trauerhause Alicestr. 4 aus statt.

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Durch Ueberschreibung größerer Aufträge für die Wehrmacht und Behörden, die vordringlich zu bearbeiten sind, sehen wir uns genötigt, die Annahme von

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außer Uniformen zu reinigen und Trauersachen zu schwarz in der Zeit vom 26. Aug. bis 6. Sept. 1941

zu sperren

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kroatischen Heimat sein.

Der offiziöseHrvatski Narod" betont, daß diese Erklärung alle von der feindlichen Agitation ver­breiteten Gerüchte entlarve. Das Ziel der auslän­dischen Falschmeldungen sei es gewesen, in Kroatien Besorgnis hervorzurufen und zugleich auch andere europäische Staaten zu beunruhigen und damit eine Mißstimmung gegen die Achsenmächte zu wecken. Für Kroatien liege es int eigenen Interesse, wenn es alle militärischen Vorkehrungen der Achsenmächte unterstütze, da ein Sieg der plutokratischen oder bolschewistischen Gegner die Freiheit Kroatiens und den Bestand des kroatischen Volkes gefährden würde. Die geopolitische Lage bestimme klar, welche praktischen Verpflichtungen sich aus diesen Tat- insbesondere gegenüber Italien ergeben.

>n Zugjtz, >, Willi 8.C rie beteil® iehen M

Statt besonderer Anzeige.

Mein geliebter Mann, unser guter, treuer Sohn, Schwiegersohn und Bruder

Dr. Friedrich-Karl Wieher

Gefreiter in einem Infanterie-Regiment fiel am 31. Juli 1941 in den Kämpfen im Osten.

In tiefer Trauer:

Evalulse Wieher, peb. von Conta Superintendent Wieher und Frau Oberst von Conta und Frau auch Im Namen der Geschwister.

"Der'"Zivilkommissar menamen Feinde zu unterstützen. Eine solche Zu- ckr°II ttalienl- s°mm°n°rbL wird auch der beste G°r°nt für d.e

Statt jeder besonderen Anzeige.

Nach einem Leben der Pflichterfüllung «chied plötzlich im 82.Lebensjahr unserlieoer Vater, Schwiegervater, Schwager, und Onkel

Sanitätsrat Dr. med. Hermann Fritz

prakt. Arzt i. R

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Otto A. Fritz.

Gießen (Memeler Str. 4), den 23. August 1941.

Die Einäscherung findet Mittwoch, 27. August. 14 Uhr, in d. Kapelle des Neuen Friedhofs statt

Von Beileidsbesuchen und Kranzspenden bitten wir abzusehen. 355ou

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iprefc.) W Wmiral W nahe halbs^ ir hüll- ils allgem^'l über eine

<?er Staatsführer General Antonescu wurde !|U'ch königliches Dekret zumMarschall von st m ä n i e n" und zum Ritter des OrdensMichael )er Tapfere" in der ersten* Stufe ernannt.

Reichsmarschall Göring hat im Namen des rjj»rers 22 italienischen Wehrmachtangehörigen das Mne Kreuz verliehen und damit ihre Tapferkeit dem Feinde als Jagdflieger und Begleitschutz Äscher Kampffliegerverbände in den Kämpfen um x^ruk anerkannt.

1 Unter dem Namen derer, denen die Silberne TL'ferkeitsmedaille verliehen wurde, befinden sich nin die des Anfang August bei Pisa tödlich ver- glücklichen zweitältesten Sohnes des Duce, Bruno, hjie feiner Bruders Vittorio. Die Verleihung er- ioltte auf Grund des fliegerischen Einsatzes in den tzanmer- und Herbstmonaten des vergangenen lalres.

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Ion Lissabon aus wurde ein weiteres portugie- jii es Truppenkontingent nach den Azoren j;ie chifft. Es handelt sich um Infanterie aus d-er Znmterieschule von Mafra. Ministerpräsident Sa- laxr selbst-nahm als Kriegsminister die Parade ab.

Int Montag wird die Ueberseelinie Barcelona Aires eröffnet werden. Zum erstenmal wird Gt eine der beiden größten spanischen Ozean- Mpfer, dieCabo della Buena Esperanza", die We über den Atlantischen Ozean von Barcelona antreten. Bisher fuhr der Dampfer zusammen demCabo de Hornos" auf der Linie Bilbao nos Aires, die künftig nur noch von diesem npfer befahren werden wird. Beide Dampfer,

schen Armee und steht in allen Fragen der öffenb lichen Sicherheit und Ordnung zur Verfügung des Kommandanten der genannten Armee, damit die öffentliche Ruhe und Ordnung in diesem Gebiet vollkommen gesichert und im Einklang mit den militärischen Zielen gebracht wird. Die Eisenbahn­strecke FiumeSplit mit ihren telegraphischen und telephonischen Anlagen wird unter militärische Kon­trolle gestellt. Die militärischen Einheiten des kroa­tischen Heeres auf diesem Gebiet stellen sich dem ein­heitlichen militärischen Kommando der II. italieni­schen Armee zur Verfügung. Die Maßnahmen tra­gen nur einstweiligen Charakter, solange die mili­tärische Sicherheit der verbündeten Staaten Italien und Kroatien ihn erfordern. Zugleich wird die Be­völkerung dieses Gebietes aufgefordert, alle Maß­nahmen zur Sicherung der Ordnung, der ungeftör- ten Arbeit und eines ruhigen Lebens im gemein- amen Interesse des Königreichs Italien und des un­abhängigen Staates Kroatien gegenüber dem ge-

|her e$ um Sein oder Nichtsein geht, dann entsteht Imlillionen Herzen die Frage: i st dieser Krieg i or m e n b i g -gewesen ober war er irgendwie zu vermeiden? 'Es ist nicht gleichgültig, wie eine Mion diese Frage beantwortet, denn wenn sie die Wache des Kampfes auf eigene Fehler, auf eigene ibirfpannte Pläne, auf eigenen Ehrgeiz einzelner )bf- des Ganzen zurückführt, bann wird sie diesen Mips in einer anderen Form führen, als wenn sie sich innerlich sagt, daß alle Mittel der Derstän- )iLing umsonst waren, und bann nunmehr eine t h: r n e Notwendigkeit zur Durchführung trie*5 Ringens bis zum Letzten besteht.

Unsere Bewegung begann ihren Kampf gegen den verat vom November 1918 und gegen Versailles. B dieser Parole hat sie 14 Jahre lang gekämpft uni unter dieser Losung auch gesiegt. Bei allen Er- fcken vergesse man leicht, die früheren Verhältnisse, d r n Erbe wir übernehmen mußten. Was wäre ziehen, wenn Adolf Hitler nicht Führer des deut- fctn Volkes gewesen wäre. Es bedarf nur der Er- imrung an die Jahre der Verelendung unseres

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In Bielefeld fand die erste Arbeitstagung der Deutschen Gesellschaft für Freiluskerziehung statt. Im Auftrage des Ehrenpräsidenten, Gauleiter Wächtler, sprach Reichshauptstellenleiter Stricker (Bayreuth). Er nannte als Aufgaben der Gesell­schaft den Kampf für eine gesundheitsfördernde bodenverwurzelte Jugenderziehung, für eine Schule, die von Licht, Luft und Sonne durchflutet ist, für einen Unterricht und eine Erziehung, die mit der Heimat und ihren Kräften eng verbunden sind. Der Präsident des Reichsgesundheitsamtes, Professor Dr. Reiter, bezeichnete die Freilufterziehung als Erb­pflege im besten Sinne des Wortes. Im Teutobur­ger Wald soll ein Deutsches Institut für Freiluft- erziehung errichtet werden. Im Jahre 1942 ist in Rom der 4. Kongreß für Freilufterziehung vorge­sehen. Zu seiner Vorbereitung findet in den nächsten Wochen eine deutsch-italienische Freundschaftstagung statt, mit der eine Ausstellung über Freilufterzie- hung in Bayreuth verbunden ist.

3m Jähzorn.

Unter der Anklage des versuchten Totschlags mußte sich der 30jährige Kurt R. vor der 15. Ber­liner Strafkammer verantworten. Der Ange- klagte hatte am 21. Februar d.I. eine um sie­ben Jahre ältere Frau geheiratet, die er erst wenige Wochen vorher kennengelernt hatte. Die übereilt geschlossene Ehe gestaltete sich beinahe vom ersten Tage an unglücklich. Es kam häufig zu Strei­tigkeiten. Der Grund hierfür war hauptsächlich in dem übermäßigen Zigarettenverbrauch der Frau zu suchen, eine Leidenschaft, die mit dem beschei­denen Einkommen des Angeklagten nicht in Ein­klang zu bringen war. Ferner kam hinzu, daß R. noch für ein voreheliches Kind der Frau zu sorgen hatte. Das Paar war erst eine Woche lang ver­heiratet, als schon die Frau ihrem Mann ein La­ger in der Küche aufgeschlagen und ihm erklärt hatte, daß sie ihn von nun an nur mehr als U n - t e r m i e t e r betrachte. Vier Wochen nach der Hoch- zeit kam es wieder zu einer Auseinandersetzung, wobei die Frau den Angeklagten gemein beschimpfte und eine Kaffeetasse nach ihm warf. In sinnloser

550 000 Kilowatt eingebauter Leistung von den Sowjets als das größte Wasserkraftwerk Europas bezeichnet. Dieses Kraftwerk, das mit Hilfe aus­ländischer Svezialisten gebaut wurde, mar das Schaustück aller Jntourist-Führungen in der Ukraine. Der Bau des 760 Meter langen Staudammes für das Kraftwerk bezweckte neben der Wasserstauung zugleich eine solche Erhöhung des Wasserspiegels, daß die bisher unbefahrbaren Stromschnellen des Dnjepr jetzt selbst von größeren Schiffen passiert werden können.

Ain Iserturm zu Diksmuide, dem flämischen Krie­gerdenkmal und Symbol flämischen Freiheitskamp­fes, fand eine Feier zu Ehren der Kämpfer statt, die ihr Leben für Flandern ließen. In Anwesen­heit führender Männer des flämischen Lebens und Vertreter der deutschen Militär- und Zivilverwal- tung wurde in der Krypta des Iferturmes ein Ge- döchtnisgottesdienst abgehalten. Zwei flämische Führer brachten den Kampfeswillen aller Flamen zur Schafffung einer völkischen Einheit Flanderns zum Ausdruck.

Kgram, 23. August. (DNB.) Der kroatische Ä-atsführer erließ eine Verlautbarung, in der es Mh Die Regierung des verbündeten Königreichs Dialien hat der kroatischen Regierung mitgeteilt, N sie es für unumgänglich geboten erachte, das S ii ft e n g e b i e t von Fiume bis Monte- negro im Intereffe der Kriegführung in eine er, ed liehe militärische Bereitschaft zuversetzen. Die Durchführung der militärischen Maßnahmen mache es notwendig, daß das mili- tnjche Kommando entsprechenden Einfluß auf die Gelegenheiten der öffentlichen Sicherheit und des amtlichen Verkehrs erhält. Die kroatische Regre- Mg ist glücklich, daß sie in der Frage des genietm firxm Schutzes der Interessen des unabhängigen Amtes Kroatien und des verbündeten Königreiches ton zur Unterstützung dieser Maßnahmen bei= tojen kann. Deshalb wurde der Gesandte Dr. ; itrcic zum Zivilkommissar ernannt, um ote Zwtt- Haltung in diesem Gebiet den miU arlschen Ab°

Das Onjepr-Industriegebiei.

Der Vorstoß ' der deutschen Truppen in den Dnjepr-Bogen richtete sich nach der Besetzung der wichtiaen Eisen- und Manganerzgebiete von K r i» w o i R o g und Nikopol gegen einen weiteren bekannten ukrainischen Jndustriebezirk. Dieses Ge­biet mit den Städten Dnjepropetrowsk, Dnjepro- dsershinsk und Saporoshje, bekannt unter dem Na­men Dnjepr-Kombinat, ist nach dem Donez- decken das wichtigste Industrierevier der Ukraine.

Das Dnjepr-Gebiet ist ein Hauptstandort der Eisenhüttenindustrie der Sowjetunion. Seine Bedeutung verdankt es der Nähe der Eisen­erze (Kriwoi Rog), Manganerze (Nikopol) und der Donez-Kohle. Dieses Gebiet liegt auch Verkehrs- mäßig sehr günstig, da über den JDnjepr der An- chluß an das Schwarze Meer besteht. Die während der Fünfjahres-Pläne aufgebaute Industrie dieses Gebietes ließ die Bevölkerung von Dnjepro- letrowfk, Dnjeprodfershinsk und saporoshje in sehr chnellem Tempo anwachsen. Die Bevölkerungszif- ern betrugen 1939 für Dnjepropetrowsk 500 000, ür Dnjeprodfershinsk 150 000 und für Saporoshje 300 000.

Zu den wichtigsten Werken dieses Industnegebie. es gehören das Dserfhinfkij-Werk in Dnjeprodfher- hinsk, das Petrowskij-Werk und das Lenin-Werk in Dnjepropetrowsk sowie das elektrometallurgische WerkSaporofhstahl" in Saporoshje. Die Kapazi­tät dieser Werke beträgt an Roheisen 4 Millionen Tonnen, an Stahl 4,9 Millionen Tonnen. Das ist jeweils fast ein Drittel der Gesamtproduktion der Sowjetunion an Roheisen, Stahl und Walzgut im Jahre 1937. Da es sich bei dieser Produktion haupt­sächlich um Fertige rzeugnisse wie z. B. Stahlguß, Werkzeugftahl, Walzmaterial für den Wagen-, Automobil- und Flugzeugbau handelt, be­deutet der Verlust dieses Industriegebietes eine weit­gehende Lähmung der sowjetischen Jndusttie. Mit dem Ausfall der Erzeugung sind zugleich alle die auf ihr aufgebauten weiterverarbeitenden Industrie* zweige schwer getroffen.

In Dnjeprodsershinsk und Dnjepropetrowsk befin­den sich außerdem wichtige Betriebe der Rüstungs- industrie und besonders Werke zur Herstellung von Geschützen und Munition. Saporoshje besitzt Anlagen der Flugmotorenindustrie sowie eine Alu­miniumfabrik, die ungefähr die Hälfte der Alumi­niumerzeugung der Sowjetunion stellte.

Das Dniepr-Gebiet ist ein sehr bedeutendes Zen­trum der ukrainischen Energieerzeugung. Mit den Großkraftwerken von Saporoshje und Dnjeprodfer­shinsk besitzt das Gebiet zwei Energieerzeuger, die über die Versorgung des Dnjepr-Kombinats hinaus die Erzgebiete von Kriwoi Rog und Nikopol sowie zum Teil das Donez»Becken mit Strom versorgen. Das Wasserkraftwerk von Saporoshje wurde mit

Aus aller Wett.

Julius Petersen gestorben.

Professor Julius Petersen ist auf seiner Besitzung in Murnau (Oberbayern) gestorben. Petersen, der 1878 in Straßburg i. E. als Sohn eines späteren Reichsgerichtsrats geboren wurde, hat sich nach fei­nem Studium in öeipzig, Lausanne, München und Berlin bei Erich Schmidt, Roether und Wölfflin schon in seinen ersten Bestrebungen dem Zeitalter des Weimarer Klassizismus genähert. 1904 erschien sein BuchSchiller und die Bühne", nach seiner Promotion in Berlin wurde er Mitarbeiter an der Säkularausgabe von Schillers Werken. Nach kurzer Tätigkeit in Sale (USA.) und Basel wurde er Or­dinarius in Frankfurt und 1920 in Berlin. Seine Arbeiten behandelten Themen der Goetheforschung: Die Entstehung der Eckermannschen Gespräche" (1925),Goethes Faust auf der Bühne" (19^9). Mit feinerWefenbestimmung der deutschen Romantik" lieferte er einen wesentlichen Beitrag zum Metho­denstreit der Literaturgeschichte. Daneben hat Pe­tersen zahlreiche andere Werke darunter 1934 Die Sehnsucht nach dem Dritten Reich in deut­scher Sage und Dichtung" veröffentlicht und ist auch als Herausgeber verdienstvoll tätig gewesen. Ihm verdanken wir die Hempelsche Ausgabe dsr Lessingschen M^rke, Goethes Briefe an Frau von Stein, die Klinkhardt- und die Faksimile-Drucke li- terarifcher Seltenheiten, die theatergeschichtlichen Forschunaen, das Jahrbuch der Kleist-iGesellschaft. Er war Präsident der Goethe->Gesellschaft nach dem Tode Gustav Roethes. Wie weit sich fein Ruf als Literarhistoriker und Goetheforscher ausgebreitet hat, bekunden zahlreiche Ehrungen, die ihm, dem Nach- folger Erich Schmidts auf dem Berliner Lehrstuhl während feines reichen und fruchtbaren Lebens zu- teil geworden sind. So war er EhreiHdoktor der Universitäten Amsterdam und Sofia.

Ein deutsches Institut für Freilufterziehung.

Wut ergriff R. daraufhin ein Beil und schlug auf die Frau ein. Diese wurde so schwer verletzt, daß sie zwei Monate in Lebensgefahr schwebte. Un­ter Berücksichtigung der Begleitumstände und des Gutachtens des medizinischen Sachverständigen kam das Gericht zu einer milden Beurteilung des Falles. Die Strafe wurde auf eineinhalb Jahre Gefängnis festgesetzt.

Eine krähe stahl 14 000 Kronen.

Ein Genossenschaftsangestellter in der Slowakei hatte auf dem Postamt in Pudlein 14 000 Kronen für die Molkereigenossenschaft in Toportz abgeholt. Auf dem Rückweg ging er auf das Feld, wo seine Frau arbeitete und hinterlegte das Geld bei ihr, weil er noch etwas besorgen wollte. Die Frau wickelte das Geld in ein Handtuch ein, das sie dann in ihren Handkorb legte. Als sie weiterarbeitete, sah sie plötzlich eine Krähe zu dem Korb fliegen, das Handtuch herausnehmen und damit davon­fliegen. Die Frau versuchte eine Verfolgung des ungewöhnlichen Diebes. Die Krähe flog aber in die Wälder und war bald entschwunden. Aus Toportz machten sich sofort einige Leute auf, um in den Waldungen das Handtuch mit dem Geld zu suchen. Doch blieben ihre Nachforschungen bisher ergeb» nislos.

HoupttchrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter des Hauptschrislleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. 23. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thnriot. tbeurl.), i. B.: Dr. Fr, W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt­schaft und Sport: Ernst Blumschein.

Druck und Berlaa: Brühlsche Univerfitätsdruckerei R. Lange K. G. Derlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzetgenleiter: Hane Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen :Dheodor Kümmel. Pl.Nr.6.

Bekanntmachung.

Lelr.: Ladenzeit und vorübergehende Geschäfts, schlleßungen.

Ich weise auf folgende von der Landesregierung festgesetzten Grundsätze über die Ladenzeit und vor- übergehende Geschäftsschließungen hin:

Die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufszeiten sind unbedingt einzuhalten. Ladenschluß ist für Lebensmittelgeschäfte um 19 Uhr; für alle ande­ren Geschäfte in den Sommermonaten um 19 Uhr, in den Wintermonaten (Oktober bis März) um 18 Uhr;

Sämtliche Sonderverkaufszeiten (insbesondere für Geschäfte mit Mangelware) werden sofort aufgehoben; nur in begründeten Fällen können Ausnahmen bewilligt werden.

3. Schließungen von Geschäften zur Durchführung von Betriebsferien sind grundsätzlich unstatthaft; sonstige vorübergehende Schließungen können nur gestattet werden, wenn besondere Gründe oorliegen; bei Erkrankungen und Erholungs­bedürftigkeit sind amtsärztliche Atteste vorzu­legen.

4. Alle nicht genehmigten Geschäftsschließungen sind sofort aufzuheben.

5. Zuwiderhandelnde Geschäftsinhaber werden be­straft. 3544C

Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen.

Gewerbepolizei. 1.23.: gez. Nicolaus«

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