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Dienstag. 25. Mär; Ml

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konischen Beziehungen gegenüberzusehen. Der em­sige Grund, weshalb es England möglich gewesen fei, hier große E f f e k t e n w e r t e anzusammeln, sei, daß die Briten ihre Schulden an Ame- r i k a aus dem ersten Weltkrieg nicht zahlten. Jetzt plädieren sie und ihre hiesigen Freunde dafür, daß man ihnen diese Werte belasse, weil sie für dieGesundheit" von Großbritannien erfor­derlich seien. Das sei genau so, als ob man sagen wollte, die Gesundheit eines Multimillionärs werde ruiniert, wenn man ihm einen Teil seines Ver­

anlagen, außerdem hätten sie 360 Millionen Dollar- devisen und 292 Millionen in Gold. Das seien offi­zielle englische Ziffern, die klarmachten, daß Eng­land die genannte Differenz güt zahlen könne und zwar umsomehr, als die englischen Werte nicht die Anlagen der Dominions usw. einschließen. Morgenchau bestehe daher dar­auf, daß England seine Anlagen hier liquidiere.

annehmen, erklären wir kategorisch, daß sie von Grund auf erlogen und mit böswilliger Ab­sicht verbreitet werden. Die von englischer Seite gleichfalls verbreiteten Nachrichten von Demon- slrationen vor der deutschen Gesandt- schäft find ebenfalls, wie von jugoslawischer und deutscher Seite erklärt wird, völlig erfunden und erlogen.

einzelnen Wummern Wae höherer Gewalt ijeaisvrechanfcbluk 2251 >tansckrM:Anzeiger" eck 1168« krankt. M

Wien, 25. März. (DNS. Funkfpruch.) Der Relchsminister des Auswärtigen von Ribben­trop traf am Dienstagvormittag in Wien ein.

Auch Graf Eiano in Wien.

Wien, 25. März. (DNV. Funkspruch.) heule vormittag traf der königlich-italienische Auhen- minisler Graf Llano im Sonderzug in ZDien ein. Zur Begrüßung hatte sich der Reichsminisler des Auswärtigen v. Ribbentrop auf dem Bahn­hof eingefunden und hieß Graf Liano herzlich will­kommen. Zum Empfang waren ferner Reichsleiler Schirach, General der Flieger Löhr, General der Infanterie S t r e c c i u s, General der Flak­artillerie Hirschauer, Reichsstatthalter und Gau­leiter Jury, Generalleutnant Schwarznecker, Generalleutnant S t ü m p f l erschienen, ebenso der italienische Botschafter in Berlin, Alfieri. Rach dem Abschreiten der Ehrenkompanie geleitete der Reichsaußenminister Graf Liano ins Grand Hotel. Auf der Fahrb durch die Straßen Wiens wurde der italienisch? Außenminister von der Wiener Bevölke­rung herzlich begrüßt.

hafte Sucht, Unruhe zu stiften. 3n den letzten Tagen hat in ganz Jugoslawien keine gegen Deutsch­land oder die Achsenmächte gerichtete Demonstration stattgefunden, von Unruhen kann (eine Hebe fein. Alle diese Nachrichten ver- folgen den Zweck, die guten Beziehungen Jugosla­wiens zu seinen Nachbarn zu trüben. Sie sind so unsinnig, daß sich eigentlich erübrigen würde, auf sie einzugehen. Da sie aber ein immer stärkeres Maß

Moskau, 25. März. (DNB. Funkspruch.) Der japanische Außenminister M a t s u 0 k a hat Mon­tagabend um 23.05 Uhr Ortszeit (22.05 Berliner Zeit) mit seiner Begleitung, zu der sich auch Bot- fchaftsrak Misaknwa von der japanischen Botschaft in Moskau gesellt hat, nach eineinhalbtägigem Aufenthalt in Moskau die Weiterreise nach Berlin angetreten. Zur Verabschiedung des japa­nischen Außenministers hatten sich auf dem Weiß­russischen Bahnhof von sowjetischer Seite der stell­vertretende Volkskommissar des Auswärtigen, Lo­sowski, der Lhef des Protokolls des Volkskom­missariats des Auswärtigen, Barkow, sowie der Leiter der 2. fernöstlichen Abteilung des Volkskom­missariats des Mnsroärtigen, Zarapkin, einge­funden. Von japanischer Seite waren Botschafter T a t e k a w a, Gesandter N i ch i sowie das Per­sonal der japanischen Botschaft in Moskau erschie­nen. Anwesend waren ferner die Botschafter und Gesandten der dem Dreimächtepakt angehö­renden Staaten, von deutscher Seite waren zugegen Botschafter GrafvonderSchulenburg, Ge­sandter von Tippelskirch, Botschaftsrat h i l - g e r, die drei Waffenattaches und einige weitere Herren der deutschen Botschaft. Ferner hatten sich eiugefunden der italienische Botschafter Rosso, der

ungarische Gesandte Dr. v 0 n K r i st 0 f f y, der slo­wakische Gesandte Ilf0, der bulgarische Gesandte

Stamenoff und der rumänische Gesandte Ga- fencu.

Am Monlagvormittag halte Malsuoka die in Moskau akkredierte« Botschafter und Gesandten der Staaten des Dreimächtepaktes empfangen und zwar um 11 llhr waren der deutsche Botschafter Graf von der Schulenburg und der italie­nische Botschafter Rosso und im Anschluß hieran die Gesandten Bulgariens, Rumäniens, Ungarns und der Slowakei empfangen worden. Zu Ehren des japanischen Außenministers hatte der deutsche Botschafter GrafvonderSchulenburg dann einen Empfang gegeben, an dem von japanischer Seile der japanische Botschafter in Moskau, Tote- kawa, einige Begleiter des japanischen Außen­ministers und Herren der japanischen Botschaft teilgenommen hatten. Die dem Dreimächtepakt an­gehörenden Länder waren durch den italienischen Botschafter Rosso ferner die Gesandten Bulgariens, Rumäniens, Ungarns und der Slowakei vertreten. Von deutscher Seite hatten dem Empfang Gesandter von Tippelskirch, Botschaftsrat hilger, ferner die drei Waffenattaches und weitere Herren der deut­schen Botschaft beigewohnt.

Rom, 24. März. (Europapreß^ Dem italiemsch- jugoslawischen Osterpakt, dessen Abschluß sich am Dienstag zum vierten Male jährt, widmet Gayda imGiornale d'Jtalia" einen Artikel. Dieser Pakt erweise sich, so schreibt Gayda, als ein solcher der Klärung und internationalen 3 u f a m = menarbeit, als ein f e ft e r Punkt in der Be­wegung der europäisckzen Fragen. Der Pakt habe fein Probe beftanben durch die ruhige Wei­terentwicklung in stürmischen Zeiten.

Gayda stellt bann fest, daß der Vertrag über die Herstellung vertrauensvoller Beziehungen zwischen den beiden Ländern hinaus auch der allge­meinen Befriedung von Südosteuropa dien­lich gewesen sei. Es kündige sich eine fortschrei­tende Annäherung Jugoslawiens an die Politik der Achse an. Jugoslawien be­greife die in diesem Kriege enthüllten Wahrheiten;

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Mit brutaler Offenheit."

England soll seinen gesamten Besitz in USA. liquidieren zur Zahlung der Rüstungsaufträge.

Oer Empfang der jugoslawischen Minister.

Wien, 25. März. (DNB. Funkfpruch.) heute vor­mittag um 10 llhr traf der jugoslawische Minister­präsident Zwet ko witsch und der jugoslawische Außenminister Linear Markowitsch im Son­derzug in Wien ein. Der Reichsminister des Aus- wärtigen von Ribbentrop begrüßte den jugo- lawischen Ministerpräsidenten und den jugoslawi- chen Außenminister auf dem Bahnhof und hieß sie in Deutschland willkommen. Zum Empfang der ugoslawischen Staatsmänner waren mit Reichsleiter von Schirach Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht auf dem Bahnhof erschienen. Nach dem Abschreiten der Front der Ehrenkompanie geleitete Reichsanhenminister von Ribbentrop den jugoslawi- chen Ministerpräsidenten und den jugoslawischen Außenminister ltzs HotelBristol". Bei der Fah^t durch die Straßen Wiens wurden die jugoslawischen Staatsmänner von der Wiener Bevölkerung herzlich begrüßt.

Auch Botschafter Oshima in Wien.

Wien, 25.März. (DNB. Funkspruch.) Im Laufe des Vormittags traf auch der kaiserlich Japanische Botschafter O f h i m a in Wien ein.

Von Grund auf erlogen."

Belgrad gegen englische Lügenagitation.

Belgrad, 24.März. (DNB.) Von zuständiger jugoslawischer Stelle wird zu den von englisch-ameri­kanischer Seite verbreiteten Nachrichten von Un­ruhen und Demonstrationen in Bel­grad erklärt:Alle diese Nachrichten sind von Grund auf erlogen. Sie verraten eine krank-

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Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags

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Was ist nun eigentlich Demokratie"?

Von Helmut Sündermann, '

Stabsleiter des Reichspressechefs.

Jugoslawiens Ministerpräsident und Außenminister heute vormittag in Wien eingetroffen. Die Außenminister der Achsenmächte und der japanische Botschaster ebensalls in Wien.

Rom un- Belgrad.

Zum vierten Jahrestag des italienisch-jugoslawischen pattes.

Nervosität in London.

Große Beunruhigung über die Operationen der deutschen Ueberwasserstreitkrafte

im Atlantik.

S t d ck h 0 l m, 25. März. (DNB. Funkfpruch.) Die ausweichende Stellungnahme der britischen Adrnira- lität zu den Berichten über die Versenkung englischen Schiffsraumes durch im Atlantik operierende deut­sche Ueberwasserstreitkräfte hat in der englischen Oeffentlichkeit große Unruhe hervorgerufen. Sie ver­stärkt die Kritik an den amtlichen Berichterstattungs- Methoden. Die Admiralität habe sich nach altem Muster wieder hinter das angeblichemilitä­rische Geheimnis" verschanzt. Es falle auf, daß diesesmilitärische Geheimnis" stets baftn auf­tauche, wenn es notwendig sei, zu unangeneh« men Derlusten Stellung zu nehmen.

Die Operationen der deutschen Kriegsschiffe auf dem Atlantik sind den Londoner amtlichen Stellen vor allem auch deshalb besonders stark in die Kno- chen gefahren, weil sie, abgesehen von den Ver­lusten an Schiffsraum auch einen schweren Schlag gegen das Prestige der briti­schen Flotte vorstellen, derengroße Leistuw

, Jahrgang Rr.7( aemt täglich, außer miags und feiertags lagen: Die Illustrierte kenerFamilienblätter «atrmBild DieScbolle iatS-BezngSvreiS: 4 Beilagen NM. 1.95 e Illustrierte » 1.80 ellgebühr. -.25

bei Nichterscheinen

torischer Reichstag war, der am 23. März 1933 das Ermächtigungsgesetz mit einer Weimarer Verfassung entsprechenden Mehrheit annahm, und wird auch nicht umhin können, festzustellen, daß die deutschen Volksabstimmungen seit­her keinen Zweifel darüber gelassen haben, welches Regierungssystem das deutsche Volkdurch Wahlen

es begreife aber auch di e Mahnungen, die sich aus dem Lauf der Geschichte ergäben. Die große und tiefe Klärung, die in Siidosteuropa schon zum Anschluß Ungarns, Rumäniens und Bulgariens an den Dreierpakt geführt habe, bezeichne nun eine M a s s enentwicklung, den riesenhaften Aufbau- beginn, an dem alle jungen und starken Nationen in der einen ober anderen Weise teil* nehmen könnten.

Jugoslawien, dessen Politik die Klugheit des Prinzregenten Paul und den Patriotismus des jungen Königs widerspiegele, sei unter den Süd- Donationen Europas gewiß eine der bemerkens­wertesten. Es bestehe daher auch kein Zweifel, daß gerade dank der durch den Osterpakt geschaffenen Atmosphäre Jugoslawien seine Stärke begründen konnte.

mögens wegnehme.

Bis zum 1. Januar 1941 habe die englische Em- kausskommission in den Vereinigten Staaten Auf­träge von etwa 2 7 0 0 Millionen D 0 l - l a r einschließlich der Kosten für Fabrikvergröherun- gen vergeben. Dann habe in Erwartung der Eng- landhilse derStromneuerenglischerAuf- träge außerordentlich nachgelassen. Dis zum 12. März zahlten die Engländer 1682 Millionen u Dollar; sie müßten also noch etwa 100 0 Mil­lionen Dollar zahlen. Die Engländer selbst I bezifferten chre Esfettwwerte tn der USA. am

2s die Engländer vor anderthalb Jahren f'chland den Krieg erklärt hatten, war für

Rat teuer: sie suchten ach einem plan­en Grund. Denn zum Kriege hatten sie ch entschlossen aus Gründen, die sie nicht, zur , Etlichen Diskussion stellen konnten. Die ersten 'Achen des Krieges standen deshalb in London intr dem Zeichen einer verzweifelten Ausschau iQf) Schlagworten für d i e Kriegs- jripaganba, und es erwies sich dabei, bah fir bie englische Plutokratie leichter war, dieseff jriq zu entfesseln, als den Völkern einen vernünf- \iaa Grund für ihr Tun anzugeben.

2e Debatte über dieKriegsziele" ließ sich hin- iiusff)ieben, aber die Parolen, mit denen die Sol- jjrchzüge bemalt und die Zeitungen gefüllt wer- i:?n füllten, mußten geliefert werden, da half kein , »aibern. Also versanken die Lords in ihre Klub- M und in tiefes Nachdenken. Schließlich wurden siemhrte Schlager aus den verstaubten Akten : -ü ?rer Kriege wieder hervorgeholt, geprüft und zwar reparaturbedürftig, aber immerhin ver-

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f^ur die Dem 0 kratie gegen die Tyrannei

.Für die kleinen Völker gegen die «Sel Herrschaft", das waren die Thesen, die die er- Mchte Welt aus dem Munde der Lords ver- Kjn und seither vergeht keine Woche ohne die ihirt Wiederholung der alten Phrasen. Nicht ohne Nbfht vermeiden es die redefreudigen englischen 'Rii-ster stets, nähere Erläuterungen darüber zu iiebjn, was jie a l sDemokratie" bezeich-

, und ob die Inder, die Iren, die Araber, die IKfcpter, die Türken auf Zypern, die Italiener WMalta, die Spanier in Gibraltar, die Brasilia- -er auf den Falklandinseln, die Buren in Südafrika itb wie die englischen Untertanen sonst noch heißen Kielen etwa auch zu denkleinen V ö l - ilern" gehören, für deren Freiheit England kämpft. -)le englischen Minister haben wohlweislich ihre Nolüen ganz allgemein gehalten und ohne nähere Knitung, eben einfach als Glaubensgrundsätze vor-

ie ttigen.

stützt ist freilich diese Tradition unglücklich durch- Irorien worden: neuer, ungegorener amerikanischer fein in Friedenszeiten herzlich verachtet ist \ l»e morschen britischen Propagandaschlauche ge- os 11 worden. Und erweist sich für England als ;Qr nid)t nützlich, daß die amerikanische Hilfeleistung , ct gegenwärtig auf Reden grundsätzlicher Art kon- irt. Denn durch ungeschickte tiefere Unter­

gen, wie sie im ersten Ueberschwange in ka über den Sinn des Kampfesfür Demo- unb Freiheit" angestellt werden, fällt allzu r die Hülle von den merkwürdigen Hinter­en der britischen Parolen.

erste dieser propagandistischen Kanonenschüsse, ch hinten losgehen, war die Rede Roose- s, in der er sicher zum Schrecken der

den Versuch unternahm, den Begnss otratie" genauer zu präzisieren und sie als >urd) W'ahlen a u s g e st e 111 e s R e g t e- hn gssystem" erläuterte. Im nächsten Atem- 511c* sprach er dann von China und von Grie- dumlanb, die er im Kampf für diese Demo- fraie unterstützen wolle und schon war das Un- passiert: Es paßt recht schlecht zu diesem m Loirrika entworfenen Bilde der Demokratte, daß dir chinesische Nationalregierung von der Kuomm- tin;, der Nationalen Volkspartei, ernannt wird, Ikin Repräsentanten wiederum von Tschlangkai- berufen werden. Von Wahl keine Spur. Lr Parlament noch weniger! Auch vomdemo- kiilifchen" Griechenland sollte in den Veretmgten Elcoten bekannt sein, daß das griechische Parla- ytd von Metaxas am 4. 2luguft 1936 also vor M fünf Jahren aufgelöst und Griechenland scker unter einem militärischen Belagerungszu- stW) diktatorisch regiert wnd. w

Zu den Freunden, auf die dieDemokratie sich berufen pflegt, gehört bekanntlich auch die hrtei. Sort lft man in der Entfernung vorn laiCamentarismus sogar noch weiter gegangen als (fiina und Griechenland. Hier hat man das Pro- Mmm der allein führenden Partei, derVolks- prei", bereits am 5. Februar 1937 zu einem Be- st-idteil der S t a a t s v e r f ass u n g erklärt, ttr Gipfelpunkt der Groteske erreichten die.Wall- ftreit-Erläuterungen zum Thema .'Kampf für Die iSorotratie", als man in der amerikanischen Pretze >ftr Tage den hoffnungslosen Versucht unternahm, ttn mit Wetter in (Spanien zu bitten und zu fürs m Zweck auch dieses Land in Zusammenhang KbenDemokratien" nannte. Jenes Spanien

sich in jahrelangem Bürgerkrieg verbluten m le weil das demokratische England und das kr.-'tratifd)e Frankreich dem Sieg der Revolution sh durch Lieferung von Geld und Waffen entge- »n ustellen verfochten. _ .

Selten können in Kriegszeiten so fettere Jeft stllungen getroffen werden, wie es uns diesmal ar.jnnt ist: Nicht einer der Staaten, denkst «ln-rika feine Hilfe verspricht oder au,zuschwatzen «'lucht, entspricht den stolzen Forderungen Herrn »-levelis nach einemdurch Wahlen °ufgestellt°n iku'erungssystem"! Dafür aber wird Herr Roose-

Washington, 25. März. (DNB. Funkspruch.) \ 1. Januar 1941 auf 616 Millionen in börfengängt- Kennzeichnend für die wahre hiesige Einstellung l gen Papieren und auf 900 Millionen in anderen ist ein bemerkenswert scharfer Artikel des sowohl Mnfnnon nit6«>rhpm hätten fie 360 Millionen Dollar- dem Weißen Hause wie dem Finanzminister Mor- genthau nahestehenden Kommentators Lindley in derWashington Post" gegen die von gewissen Stellen betriebene Propaganda, den Engländern fortan auch die Pflicht zur Bezahlung der­jenigen Aufträge abzunehmen, die sie vor dem Inkrafttreten des Englandhilfe-Gesetzes in der USA. vorgesehen hatten. Es sei besser, so erklärt Lindley, jetzt mit brutaler Offenheit zu reden, als sich wie nach dem ersten Weltkriege spa­ter einer erneuten Verbitterung der englisch-amen-

MetzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oderhessen S*eit6en®S<»*mta6t 7-4

.cuu. wissen, daß diese unangreifbare Beweisfüh­rung die stolzenKämpfer" von jenseits des Ozeans nicht zur Umkehr auf ihren Wegen veranlassen wird unsere Feststellungen werfen aber dafür em um so grelleres Licht auf den plumpen Schwindel, der mit dem Schlagwort Demokratie in London und Neuyork getrieben wird. Es ist nur der glitzernde Vorhang, hinter dem sich ganz schlicht und einfach die Tatsache des Hasses gegen das deutsche Volk und bi? Absicht der Rettung der Geldherrschaft in der Welt verbirgt.

Diese Absichten und Ziele sind der Grund, wes­halb so merkwürdig verschiedenartige Maßstabe für die Beurteilung der Frage ndchDemokratie oder Tyrannei" angewandt werden. Die Antwort ist ^uch völlig unabhängig von Verfassungsfragen. Em Staat der dem plutokratischen England hilft oder helfen' soll, ist nach dem Richterspruch der Lords, Bankiers und sonstigen Juden »Demokratisch , auch wenn seine Regierung seit Jahren rm ßeidjen des Belagerungszustandes regiert; em Volk aber, das zu Deutschland steht,schmachtet im Zeichen der Tyrannei" und bedarf derBefreiung' von den gefährlichen Ideen der sozialen Ordnung.

Und wenn zehnmal die Völker selbst anderer Mei- nuna sind im Wallstret ist man nicht gewohnt darauf zu achten, was die Nationen meinen. Die Diktatoren des Geldes klammern sich verzweifelt an ihr anonymes Regiment, und um dieses allein ist es ihnen zu tun. Wer es stützen will, ist ihr Freund, wer aber darauf aus geht, den Völkern die Augen zu öffnen, den verfolgen sie haßerfüllt mit gifti­gem Schaum auf den Lippen und besessen von jenem Delirium, das das sichere Zeichen rasch nahender Entscheidung ist.

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,|r ft dessen Regierung för sich nicht nur '" Anspruch 6' 1 «Men kann, wirklich vom Willen des Volkes^ i'L »-en zu sein, sondern auch als nahezu einzige (,7di il iEuropa ihre Funktionen aus unansecht- 1-en Beschlüssen einer parlamenta­risch e n Volksvertretung herzuleiten ver- ht! Auch Herr Roosevelt wird "'sht bestreiten Inien, daß der Führer lemerzeit mit der Regie «nnsbilbung erst ein halbes Jahr, ,""ehbem »-DAP. bereits die größte Parte, -m Reichs ag «avrden war, betraut wurde. Und man wird nicht »trrien können, daß es ein ganz parlame