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24. Oktober von 18.07 bis 8.00 Uhr.

Am Freitag. 31. Oktober, beginnen wir in den Familienblättern mit einem neuen Roman. Der Dichter Heinrich Z i l t l ch, in Gießen auch persönlich nicht unbekannt, erzählt in seinem schönen BucheDer V e i z e n st r a u ß", wie Frau Renate von Welch mit ihren beiden Tächtern nach Kronstadt reist, um das Grab ihres im Weltkrieg gefallenen Mannes zu be- suchen; wie sie, a^le drei, dort in Siebenbürgen ein neues Stück deutschen Lebens kennenlernen und die Erfüllung ihres eignen Schicksals finden.

Bei Fliegerschäden werden häufig Sachschä­den und Nutzungsschäden nebenein­ander bestehen. Wenn zum Beispiel ein mehr­stöckiges Miethaus von einer Fliegerbombe so getroffen wird, daß die oberen Stockwerke voll­ständig zerstört, ein weiteres Stockwerk stark beschädigt und im Erdgeschoß leichte Schäden verursacht wurden, dann hat zunächst der Haus­eigentümer Ansprüche auf Vergütung wegen des Sachschadens. Daneben entstehen ihm gleichzeitig Nutzungsschäden, denn die Mieter der zerstörten Wohnungen sind zur weiteren Mietezahlung nicht verpflichtet, brauchen gegebenenfalls bei teilweiser Benutzbarkeit nur einen geringeren Mietzins zu zahlen. In gleicher Weise entsteben in einem solchen Falle den Mietern selbst meist Sachschäden an chren Möbeln, Wertsachen usw. und gleichzeitig Nutzungs­schäden in Gestalt von Einnahmeausfällen, wenn sie z. B. untervermietet haben und der Untermieter nunmehr keine oder nur eine geminderte Miete zu zahlen hat, weil sein Zimmer ganz oder teilweise zerstört wurde. Ebenso können dem Mieter Nutzungs­schäden entstehen, wenn er in den Mieträumen eine Praxis ausübte, ein Büro hielt oder ein Gewerbe betrieb und er die Räume jetzt nicht weiter für diese Zwecke benutzen kann. Es kann dann sogar noch eine besondere Entschädigung auch wegen ent­gangener (Einnahmen erfolgen, mindestens bis zur Herrichtung von Ausweichräumen.

Daß der Geschädigte im Interesse der Gemein­schaft von sich aus alles tun muß, um den Schaden so klein wie möglich zu halten, ist selbstverständ­lich. Das gilt vor allem auch beim anderweiten Einsatz der Arbeitskraft.

Gleßen-Ktein-Linden Duleuhofen Schöne Aussicht Wehlar.

Wir gehen die Frankfurter Straße entlang nach unferm Vorort Klein-Linden. Mitten im Ort schla­gen wir die Straße nach Wetzlar ein, kommen an Zwei Mühlen vorbei nach dem hochgelegenen Duten­hofen, unterwegs schöne Blicke über das Lahntal nach Gleiberg, Vetzberg und Dünsberg genießend. Von Dutenhofen zieht die Straße in allmählicher Steigung über die höhen und bietet gute Fern­sicht bis zum Frauenberg, dem Spiegelslustturm bei Marburg und Stoppelberg. Nach Durchschreiten eines Waldes stoßen wir auf die Butzbach-Wetzlarer Straße und auf dieser weitergehend zum hoch über Wetzlar liegenden GasthausZur schönen Aussicht" mit guter Einkehr. Von seiner Terrasse hat man prächtige Blicke in das Siebenmühlen- und Lahn- tal, auf Stoppelberg, Wetzlar mit der Burgruine Kalsmunt, Kloster Altenberg, Dianaburg, Schloß Braunfels usw. In kurzer Zeit erreichen wir nach

Beschädigung durch Feindwirkung

Wenn Sachschäden und Tluhungsschäden zugleich entstehen.

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Kopfschmerz

der häufig nach Schnupfen, aber auch im Berufs­leben und nach Aufenthalt in geschlossenen Räumen auftritt, kann man meist erfolgreich mit Kloster­frau-Schnupfpulver bekämpfen. Dielen, die lange Zeit an solchen Beschwerden litten, brachte es Er­leichterung. 2luch bei beginnenden ober andauern­dem Katarrh und anderen Störungen im Nasen­rachenraum sei ein Versuch empfohlen, hergestellt wird es seit über hundert Jahren von der gleichen Firma, die den bekannt guten Klosterfrau-Melissen­geist erzeugt. 3877V

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Aufbaus der Verbindungen ist erst die Krönung der Chemie und ergibt erst die Möglichkeit, diese Verbindungen selbst herzustellen. Das wurde am Indigo erwiesen, um oessen Herstellung die Chemie zwei Jahrzehnte gerungen hat.

Sicher ist in den Beteiligten der Wunsch rege ge­worden, durch einen weiteren Besuch unserer Er­innerungsstätte in Muße ihr Wissen um Liebig und feine Gießener Zeit noch zu vertiefen.

L» stschuhehreuzeicken für Jugendliche.

Der Reichsluftfahrtminister hat die oft gestellte Frage, ob auch Jugendliche bei besonderen Leistun­gen im Luftschutz das Luftschutzehrenzeichen erhal­ten können, bejaht. Das Gesetz enthält dafür keine Altersgrenze. Die Praxis geht dahin, daß einem Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bei Vor­liegen der Voraussetzungen das Luftschutzehren­zeichen verliehen werden kann.

Gießener O.utsch in der Ukraine.''

Aus einem Feldpostbrief des Oberveteri­närs Dr. Walter Loh, eines gebürtigen Gie­ßeners, an feinen Bruder.

... Ich hatte jetzt eine interessante Begegnung und eine Mordsfreude. Wir waren in unserer neuen Unterkunft angekommen, als uns 5 Bauern, ziem­lich abgerissen, beim Saubermachen unseres Quar­tiers halfen. Einer unserer Schreiber machte mich daraus aufmerksam, daß sie alle deutsch sprächen. Ich frug sofort, wo sie Her wären. Sie sagten, daß sie aus dem Kaukasus am Kaspischen Meer zu Hause wären. Sie Hießen mit Vornayren Karl, Heinrich, Friedrich, und die Nachnamen auch alle echt deutsch. Der Hauptsprecher war ein kleiner Mann, mit sehr altem Aussehen, aber erst 36 Jahre alt. Sie waren von den Roten einfach an die Front verladen wor­den, mußten dort Feldbefestigungen bauen. Als dann diebösen" Deutschen kamen, rissen sie aus und warteten in irgendeinem Versteck, bis unsere Landser anrollten. Sie sagten, sie wären alle sehr froh ge­wesen, und es sei ihr schönster Augenblick im Leben gewesen, plötzlich unter deutschen Menschen zu sein, die aus ihrer früheren Heimat, aus dem Reich, kamen, um sie zu befreien. Sie haben viel aus- gehalten und sehen auch danach aus. Sie bezweifel­ten zwar alle, daß sie ihre Familien jemals Wieder­sehen, aber waren doch recht zuversichtlich. Am meisten freuten sie sich, daß sie nun wieder Land bekämen und richtige Bauern auf der eigenen Scholle werden würden.

Der Russe ist ja faul von Natur aus, aber dieser Deutsche hier in Rußland ist sehr selbstbewußt und sehr fleißig. Deshalb werden sie ja auch hierher geholt.

Keiner dieser Leute hatte je Deutschland gesehen, aber sie sprachen ein glänzendes Deutsch. Und nun die Hauptsache. Der Herne Bauer von 36 Jahren sprach echtes und unverfälschtes hessisch, wie wir es ?n Gießen sprechen. Es ist doch was ganz Groß­artiges, wie diese Menschen in ihren Gemeinden seit

nächst einen Ueberblick über das Leben Liebigs und würdigte dessen Schaffen als eines Bahnbrechers der chemischen Wissenschaft, der ein Menschenalter hindurch der berühmteste Chemiker nicht nur Deutsch­lands, sondern ganz Europas gewesen ist. Kein gu­ter Schüler in Darmstadt, erkannte Liebig doch in einer genialen Selbstsicherheit seine zukünftige Be­rufung, die ihn über die Apothekerlehre in Heppen­heim, das Studium in Bonn, Erlangen und Paris mit 21 Jahren zum Professor in Gießen machte. Schon seine erste Arbeit über Knallsklber, deren An­regung auf die Beobachtung eines Knallerbsenhänd­lers auf dem Darmstädter Markt zurückging, erregte Aufsehen. Sein erstes Institut war der vordere Teil des heutigen Liebigmuseums, das vorher als Wach­lokal diente. Mit eigenen Mitteln schuf Liebig unter großen Opfern damals fein erstes Laboratorium, Has bald eine Ausbildungsstätte berühmter Chemi­ker wurde, die aus der ganzen Welt als Hörer und Assistenten zu dem bedeutenden Forscher strömten. Liebig richtete den ersten Experimentalunterricht ein. Er untersuchte alle Stoffe, die den Pflanzen- unb Tier körper aufbauen. 1832 entdeckte er das Chloroform; 1932 haben Chemiker und Aerzte die Entdeckung dieses für die Medizin so wichtigen Stoffes nach hundert Jahren in Gießen gedenkend gefeiert. Liebig wurde zum großen Dervollkommner der Analyse der organischen Stoffe. Liebig war nie ein weltfremder Denker, er hat immer die Be­ziehung zum Praktischen gesehen und gesucht. Die Methode der Herstellung von Silberspiegeln ist ein Verdienst Liebigs. Einmal entdeckte er ein Element, das Brom, ohne sich dessen bewußt zu werden. Seine wichtigsten Arbeiten liegen auf dem Gebiet der Agrikulturchemie, hier gelang es ihm nach an­fänglichen Enttäuschungen die Fragen des künstlichen Düngers zu lösen und damit ein Wort Friedrichs des Großen wahrzumachen: Der Mann, der es er­reicht, daß da, wo bisher zwei Halme wuchsen, drei Halme wachsen, hat mehr geleistet als ein großer Feldherr.

Prof. W^itz erläuterte Har und anschaulich die chemischen Begriffe, die für ein Erfaßen der For­schungen Liebigs notwendig sind. Liebig wirkte von 1824 bis 1853 in Gießeti, um dann einem Ruf nach München zu folgen.

Bei der anschließenden Führung durch die Raume de? Liebigmuseums, das eine Fülle von Liebig- erinnerungen birgt, um deren Zufarnrnentragung sich der verstorbene Geheimrat Sommer beson- btre Verdienste erworben hat, gab Prof. Weitz Erläuterungen über die chemische Arbeitsweise Lie­bigs und verschaffte den Zuhörern auch einen Ein­blick in das Manual von Liebigs Vater, in dem dieser alle Ausgaben für feine Kinder eingetragen bat. Dieses Manual ist ein besonders wertvolles Besitz stück unseres Liebigmuseums, das unter vielem anderem einige hundert Briefe Liebigs sein eigen nennt

Prof Weitz gab am Schluß noch einen leicht faßlichen Einblick in das, was der Chemiker eine Konstruktionsformel nennt. Die Erkennung des

liö:ten.

Aewiß, nicht jeder ist fähig oder berufen, sich bis cn die letzten Grenzen feiner körperlichen und gei- sli-en Möglichkeiten einzusetzen, aber zwei Forde­rungen gelten ausnahmslos für jeden Deutschen, ob Bann ober Frau, ob alt oder jung: eine saubere, trabe, sich'des Ernstes unb ber Größe dieser Zeit twußte innere Haltung und freudiger Einsatz für te Winterhilfswerk des deutschen Volkes, das nach im Dillen des Führers jetzt im Kriege mehr denn V yum Ausdruck höchsten Gemeinschaftswillens wer- ft soll.

Was die Heimat leistet, muß vor der Geschichte fteinst bestehen können.. ." Diese Mahnung des Kbrers sollte genügen, um auch bet der 2. Reichs- mißensammlung in diesem Krieaswinterhilfswerk w ehrzen weit zu machen. Darüber hinaus aber tirben die folgenden Worte des Führers auch den buesten wachgernfen haben:Wenn Sie im Zwei- |el sein sollten, ob Sie noch einmal geben sollen, «eien müssen oder nicht, bann mögen Sie nur einen SM seitwärts wenden:, vielleicht wird Ihnen bann trr begegnen, der viel mehr als Sie für Deutsch- lvd geopfert hat."

Dornvinen.

Tageskalender für Freitag.

Btabttheater: 18.30 UhrCarmen". Gloria- Halast, Selterswea:Komödianten"., Lichtsviel- laus, Bahnhofstraße:Weiße Sklaven". Ober» t sischer Kunstverein: 17 bis 18 Uhr Ausstellung im Ner des Stadttheaters.

Theater der Universitätsstadt Gießen.

£>ie heute als Neuinszenierung zur Aufführung Pwngenbe Oper von Georges BizetCarmen" frit unter der musikalischen Leitung von Otto Gillner, die Inszenierung leitet Max schwarze, Bühnenbilder Karl Löffler. In kn Hauptrollen die Damen Mauer, Meine!, Pos- fitf, Schröter-Beckers: die Herren Bosny, Dru- M, Lott, Roux, Sattler, Schmitz.

Kießener Polizei im Liebigmuseum.

km Rahmen der Führungen für Formationen, ft die Gießener Volksbildungsstätte der NSG. Jbaft durch Freude" veranstaltet, besuchte am Ditwoch eine Abteilung Polizeibeamte das Liebig- tiifeum. Der Leiter der Volksbildungsstätte, Ober» sMendirektor Dr. Rolofs, begrüßte die Erschie­ssen und setzte den Sinn solcher Führungen aus- ß*:nber, die die Polizeibeamten nicht nur an Wis- fa bereichern, sondern auch in ihrem Beruf für« [«ft wollen, da sie die erworbenen Kenntnisse oft Befragen an Fremde weiterleiten können.

dankenswerterweise hatte sich Prof. Dr. Weitz, ft Ordinarius für Chemie an unserer Universität, febre Führung zur Verfügung gestellt. Er gab zu-

EinjäHrig-Freiwilliger beim Jägerbataillon in Za» bern wirkte er als Forstsekretär in Driedorf (Wester­wald), um sich im Jahre 1902 auf die Förster­stelle in Wißmar versetzen zu lassen, die er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1933 versah. Mit Verständnis unb Tatkraft hat er allezeit feinen Be­ruf zum Nutzen des großen Wißmarer Waldes und der Gemeinde ausgeübt, so daß in einmütigem Zu­sammenwirken mit der Bevölkerung ein vorbild­liches Vertrauensverhältnis entstand, das bis zum heutigen Tage unvermindert fortdauerte. Das Maß des Vertrauens zeigt sich sichtlich in dem Aufschwung der Nebenstelle Wißmar der Kreissparkasse Wetz­lar, die der Jubilar nun schon viele Jahre mit äußerster Gewissenhaftigkeit verwaltet. -Die Ge­meinde Wißmar wünscht ihrem alten verdienten Förster, ihrem Freund und steten Berater einen weiteren heiteren Lebensabend.

G. A-Sport.

Handball.

Lreisfachwarte-Desprechung.

Alle Kreisfachwarte des Gaues Hessen-Nassau waren in Frankfurt zu einer Besprechung. Neben den allgemeinen organisatorischen Fragen wurde auch der Aufstieg zur Gauklasse geklärt. Alle Kreis- klassen-Ersten sind berechtigt, an den Aufstiegspielen teilzunehmen. An einem der kommenden Sonntage werden der Gaufachwart und der GausckiedsriHter- obmann zu den Vereinen des nördlichen Gaugebietes in Gießen sprechen. Dem Frauenhandball soll auch in unserem Gebiet Beachtung geschenkt werden, hier hofft man, daß sich neben den Vereinen auch die Mannschaften des BDM. beteiligen.

Lrelsklasse.

Grüningen Holzheim 6:7 (3:2).

Der Sieg der Holzheimer fiel sehr knapp aus. Der eingestellte Ersatz von Grüningen machte sich für diese doch bemerkbar. Im ersten Spielabschnitt konnte die Platzmannschaft noch eine geringe Füh­rung erzwingen. Nach dem Wechsel wurde das Tref­fen immer spannender. Die jeweilige Führung der einen Mannschaft wurde vom Gegner immer wieder aufgeholt, bis den Gästen der Sieg gelang.

Die Resultate im Kreis Wetzlar waren: Katzen- furt Wetzlar 18:10 (7:3); Wetzlar-Niedergirmes Garbenheim 20:10 (10:4).

Freundschaftsspiele. .

Mtv. Gießen Jgd. Dutenhofen 3gb. 12:3 (6:3).

Die erste Hälfte des Spiels war ziemlich aus­geglichen. Dutenhofen hielt sich hier ganz achtbar. Nach dem Wechsel spielte jedoch nur noch eine Mannschaft. Der Sturm der Gäste besaß keine

über 100 Jahren ihren Dialekt erhalten. Ich habe auch eine Aufnahme von ihnen gemacht Er wußte zwar nicht, aus welcher Gegend Deutschlands seine Großeltern oder Urgroßeltern kamen, aber der Dialekt ließ sich nicht verleugnen. Das ganze Dorf würde so sprechen. Ist das nicht ein Erlebnis? Und nun wollen sie hinter unserer Truppe sich langsam nach ihrer Heimat durchschlagen ..."

Kreis Dehlar.

(D Wißmar, 24. Okt. Ein weit über die Gren­zen seines ehemaligen PZirkungsortes Wißmar hin­aus bekannter Forst- und Weibmann, Förster i. R. Wilhelm Lucas, wird heute 75 Jahre alt. Des Jubilars körperliche Rüstigkeit, feine jugend- frische Geistestätigkeit, gepaart mit urwüchsigem Humor sind bewundernswert. Einer alten Förster­familie entstammend, verschrieb sieb Wilhelm Lucas mit Leib und Seele der grünen Farbe, dem deut­schen Wald und Wild. Nach seiner Dienstzeit als

insgesamt 3^stündiger Wanderung unser Endziel Wetzlar.

Londorf Kesselbach Deikershaln Grünberg.

Wir fahren über Lollar nach dem anmutig im Lumdatal liegenden Londorf. Von hier führt die Straße nach dem benachbarten Kesselbach, wo mir das Lumdatal verlassen, die links über die höhen und durch zwei liebliche Täler führende Straße ver­folgen und oberhalb des Ortes einen schönen Rück­blick genießen. Nachdem wir auf der höhe die Straße Rüddin^shausenOdenhausen gekreuzt haben, kom­men wir an dem in einem reizvollen Wiesengrund gelegenen Gutshof Appenborn, einem ausgegange­nen Dorf, vorüber, kommen durch einen prächtigen Eichen- und Buchenwald und erreichen das hoch- liegende Dorf Weitershain mit guter Einkehr. Von hier geleiten uns blaue liegende Kreuze abwechselnd durch Feld- und Buchenwald mit unterwegs hübschen Blicken auf das Dogelsbergmassiv und besonders auf Ulrichstein, über Stangenrod nach unserem Endziel Grünberg. Wanderzeit 5 Stunden.

reichen, hätten die Gießener die Außen besser ein­gesetzt, wäre die Torbeute noch höher geworden.

Heuchelheim Watzenborn Jgd. 10:5.

Heuchelheim trat zu diesem Tressen mit seiner zu­künftigen ersten Mannschaft an. Die Gästejugend mußte dadurch eine Niederlage einstecken. Dor dem Pausenpfiff waren sich beide Mannschaften gleich­wertig. Als die Gäste mit einigen Schiedsrichter­entscheidungen nicht zufrieden waren und sie durch Herausstellung geschwächt wurden, war die Nieder­lage besiegelt.

Dom Fußball.

Gleßen-Skadtmannschaft 2. 3gb.

gegen Sportg. Steinbach 1. Jgd. 2:1.

Arn Sonntag war die 1. Jugend von Steinbach in Gießen zu Gast. Die Gäste konnten nur mit einer schwachen Mannschaft antreten und mußten daher eine knappe Niederlage einstecken. Die Einheimischen traten mit einer sehr starken Mannschaft an.

Die vom Reich erlassenen gesetzlichen Bestim­mungen sehen eine umfassende Abgeltung von Schäden vor, die durch feindliche Fliegerangriffe auf die Zivilbevölkerung entstehen. Ein Kommentar von Regierungsrat Zeigermann inGasschutz und Luftschutz" zeigt, wie die einzelnen Abgeltungsmög­lichkeiten in der Praxis ineinander greifen.

Wenn es sich lediglich um Personenschaden handelt, dann gilt ausschließlich die Personenschäden- verordnung. Das bedeutet, daß auch Einnahmeaus­fälle oder Mehrausgaben, die als Folge eines Per­sonenschadens dem Beschädigten entstehen, durch die Fürsorge und Versorgung nach der Personenschäden- Verordnung abgegolten werden, und zwar nicht nur für den Beschädigten, sondern auch, im Falle seines Todes, für die Hinterbliebenen.

Bei Abgeltung von Sachschäden kann gleich­zeitig auch ein vom Reich zu ersetzender Nutzungs­chaden vorliegen. Beispiele für Nutzungsschäden md u. a. bei Dorliegen der sonstigen Voraus- etzungen, die Beschädigung von Wohngebäuden, Verwüstung landwirtschaftlich genutzter Flächen, Verletzung oder Tötung von Nutzvieh, Zerstörung von Betriebsmitteln gewerblicher Betriebe usw., wenn hierdurch was im 'allgemeinen der Fall sein wird ihr Nutzertrag vorübergehend oder völlig ausfällt oder gemindert wird.

Das Reich gewährt aber auch Entschädigung, wenn die Nutzung einer unbeschädigten Sache da­durch ganz oder teilweise unmöglich wird, daß etwa durch Blindgänger oder Langzeitzünder oder drohende Einsturzgefahr des Nachbarhauses eine Besitzstörung vorliegt.

bi blutigen, entbehrungsvollen Ringen stehen und di;Segnungen des Bolschewismus" mit eigenen tagen kennen lernen, diese Millionen tapferer deut- \ier Soldaten wissen, vor welch furchtbaren Ver­giftungen ihr scharfes Schwert die Heimat bewahrt bt Aber weiß es auch die Heimat selbst? Vergißt st über den Sorgen und Freuden des Alltags nicht j mu leicht jene grausame Gefahr, in der wir alle schwebt haben?

Immer und immer wieder, bei jeder Gelegenheit md zu jeder Stunde muß die Bedeutung der dol- stewistischen Bedrohung und die geschichtliche Größe 1 ;er Ueberwindung dem deutschen Volke vor Augen Aäihrt werden. Denn erst, wenn diese Erkenntnis j m Wissensgut aller geworden ist, wird der Dank c den Führer und feine Truppen würdig und gpß genug fein.

-Wenn der Führer auch diesmal wieder Worte -her Anerkennung für dieFront der Heimat" ge° fnben hat, wenn er von dem Bauern sagt, daß er in .Höchsten Grade" seine Pflicht erfülle, wenn er bl Leistungen des Arbeitersbewunderungswür- i)inannte und wiederum wie schon so oft 6h Einsatz der Frau besonders heroorhob, so darf te kein Freibrief für die Wenigen fein, die da noch inner meinen, daß ihnen die Forderungen dieses harten deutschen Lebenskampfes nichts zu sagen

Aus der Giadi Gießen.

Jeher weiß um seine pflicht!

Es ist kein Zufall, daß auch die Abzeichen der t Reichsstraßensammlung dieses Kriegswinter- ftfswerkes sich altgermanische Funde zum Vorbild sirhmen. Denn niemals vorher ist uns die innere erbundenheit mit unseren vor Jahrtausenden ibenben Vorfahren so deutlich geworden wie in efer Zeit, da es um den Fortbestand nicht nur lis deutschen Volkes, sondern der gesamten euro- üischeh Völker geht auch jener, die sich vor eser Haren Erkenntnis noch xu verschließen ver- chen und die da meinen, in der Isolierung oder xr in der Verbindung mit der Plutokratie und olschewisrnus das bessere Los finden zu können.

te Herzen weit zu machen. Darüber hinaus aber Für Europa ist die Gefahr der Ueberrennung bird) die vertierten Horden Stalins endgültig be- fi.tigt. Das hat der Führer in feiner Rede zum Süegswmterhilfswerk eindeutig festgestellt. Machen oir uns auch immer klar, was diese Führerworte . Meuten? Die deutschen Soldaten, die im Osten

n Die Hausfrau schätzt Glas aus mancherlei feiben: Glas ist praktisch und sauber, außerdem M man auf den ersten Blick, was sich im Glas fedet. DaS ist mit ein Grund, weshalb umdie )'^in-Dosen mit Glas-Unterteil so gut emgetubrt fei und von der Frauenwelt so gerne gekauft ft-ihen. Der Hauptgrund für die Beliebtheit von Jrein ist aber die auch im Kriege unveränderte, vkr-ügliche Qualität dieses feit Jahrzehnten be-